AKG K530 oder K240, welcher KH solls mal werden?

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tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Jun 2007, 20:32
Hallo. Ein neuer muss her. Hatte bis jetzt einen Sonx MDR-CD380.

Ich habe eine frage an euch. Welche Erfahrungen habt ihr mit den oben genannten Kopfhörern gemacht und welchen der beiden würdet ihr mir empfehlen?
Ich höre zum großen Teil rockige Sachen aber auch einmal ein paar leise Töne. Der Hörer wird an einer Pianocraft E-410 betrieben.

Um ein paar Tipps von euch wäre ich dankbar.

Gruß, tueffo
Peer
Inventar
#2 erstellt: 24. Jun 2007, 20:33
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 24. Jun 2007, 20:49
Ok, werde dann mal ergänzen:
- Ausgeben möchte ich um die 100-150 Euro.
- Musikgeschmack: Rock, Progressive Metal /-Rock, ein bisschen Jazz, Blues. Gerne auch Livealben und unplugged!
- Hörgewohnheiten: Strebst Du eher eine möglichst neutrale Wiedergabe an, mag keinen "aufgesetzten Bass"
- Umgebung ist egal, wohne alleine
- Bereits vorhandenes Equipment: Yamaha Pianocraft E-410, PC,TV.

Hoffe die Angaben helfen euch weiter.
Peer
Inventar
#4 erstellt: 24. Jun 2007, 20:52
Aber hallo!

Der optimale Kanditat für Alessandro MS1 -> http://www.alessandro-products.com/headphones.html
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 24. Jun 2007, 21:02
Noch nie von dem Teil gehört. Warum soll dies der optimale Kandidat sein?

Wie siehts denn mit dem von mir genannten K530 - K240 aus?

Gruß, tueffo
topas1506
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Jun 2007, 21:09
Ich schmeiß da mal noch den Grado SR 60 in die Waagschaale, dabei würde mich aber mal von den erfahrenen hier wissen, inwiefern sich der Grado vom MS 1 unterscheidet. Ist das dramatisch oder für mich als Neuling eher zu vernachlässigen.
Peer
Inventar
#7 erstellt: 24. Jun 2007, 21:09

tueffo schrieb:
Noch nie von dem Teil gehört. Warum soll dies der optimale Kandidat sein?

Wie siehts denn mit dem von mir genannten K530 - K240 aus?

Gruß, tueffo

Zum MS1 die Forensuche benutzen. Die von dir genannten spielen nicht in der gleichen Liga. Der K530 eine darunter, der K240 hat in dem Segment überhaupt nichts verloren.
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 24. Jun 2007, 21:15
p32r schrieb

...Die von dir genannten spielen nicht in der gleichen Liga. Der K530 eine darunter, der K240 hat in dem Segment überhaupt nichts verloren.


Inwiefern spielt der K530 eine Liga drunter und warum liegt der K240 in einem anderen Segment? Der K240 soll doch auch wohl sehr neutral und "echt" klingen?
topas1506
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Jun 2007, 21:18
Also ich hab hier nen K240M und den Grado SR60. Der AKG macht mal überhaupt kein Spaß. Flach, dünn und irgendwie weit weg. Gut, ich rede von der 600-Ohm M-Version sollten ja aber ähnlich abgestimmt sein. Vom AKG würd ich mich schnell wieder verabschieden...
Peer
Inventar
#10 erstellt: 24. Jun 2007, 21:25

tueffo schrieb:
p32r schrieb

...Die von dir genannten spielen nicht in der gleichen Liga. Der K530 eine darunter, der K240 hat in dem Segment überhaupt nichts verloren.


Inwiefern spielt der K530 eine Liga drunter und warum liegt der K240 in einem anderen Segment? Der K240 soll doch auch wohl sehr neutral und "echt" klingen?

Forensuche? Weißt du wie oft das alles schon beschrieben wurde?

Der Alessandro MS1 ist einfach der beste Rockkopfhörer in diesem Preissgement, daran ist absolut nichts zu rütteln. Der K240 klingt langweilig und völlig belanglos. Der AKG K530 ist generell ein guter Kopfhörer, reicht nur eben bei Rock nicht an den kleinen Alessandor heran. Für genauere Informationen benutze BITTE die Forensuche.
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 24. Jun 2007, 21:26
Meinst du dass der AKG im Vergleich zum Grado SR60 "dünn aufspielt"? Wie siehts denn mit dem K530 aus?

Der Grado ist ja mehr was für den portablen Bereich, oder?
topas1506
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Jun 2007, 21:32
na das ist Geschmackssache ob du den Grado draußen tragen willst, ich fänds eher nervig, weil er offen ist und du was von draußen mitkriegst und draußen kriegt man deine Musik mit.

Den K530 kenn ich nicht, möcht ich nix zu sagen...
Peer
Inventar
#13 erstellt: 24. Jun 2007, 21:33

tueffo schrieb:
Meinst du dass der AKG im Vergleich zum Grado SR60 "dünn aufspielt"? Wie siehts denn mit dem K530 aus?

Der Grado ist ja mehr was für den portablen Bereich, oder?

Schwer beratungsresistent, ich muss hier leider aussteigen
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 25. Jun 2007, 07:17
Trotzdem danke für die Tipps...
lini
Inventar
#15 erstellt: 25. Jun 2007, 15:51
tueffo: Ich würd vorschlagen, Du hüpfst erstmal in einen Blödia Markt oder Satan in Deiner Nähe und probierst da einige Hörer durch. Die laufen dort zwar selten unter wirklich guten Bedingungen (hoher Nebengeräuschpegel; nicht ideale Versträrkung/Ausgangsimpedanz...), aber für einige grundsätzliche Eindrücke ist das trotzdem schonmal ganz brauchbar - denn erst wenn Du selbst einige Referenzen verglichen hast, kannst Du Dein Klangempfinden und Deine Klangbeschreibungen mit denen anderer vergleichen und bei Bedarf entsprechend umskalieren.

Zu AKG K240M/DF/S: Der M und DF sind betagte, inzwischen ja auch ausgelaufene 600-Ohm-Hörer mit recht geringem Wirkungsgrad. Beide sind gegenüber moderneren Hörern an den Frequenzextrema (Tiefbass/Höhen) etwas limitiert. Der M ist ein bisschen lebhafter angestimmt, der DF hingegen schon arg neutral, sodass er für meine Ohren schon eher blutleer klingt. Der M klingt allerdings auch nur dann einigermaßen lebhaft, wenn die Verstärkung stimmt - an den Kopfhörer-Ausgängen von integrierten Verstärkern oder Stereo-Recievern (gerne auch älterer Modelle) ist er deutlich besser aufgehoben als an niederimpedanten Ausgängen vieler moderner, Opamp-basierter Kopfhörerverstärker. Der rund 20 Jahre jüngere S ist von der übrigen Konstruktion her abgesehen vom abnehmbaren Kabel zwar nahezu identisch, nutzt aber völlig neue 55-Ohm-Treiber. Die machen ihn etwas kompatibler mit den Kopfhörer-Ausgängen moderner Portables, aber auch noch nicht so richtig wirklich. Für ordentliche Lautstärken braucht er immer noch einigermaßen viel Dampf - ein brauchbarer portabler Kopfhörerverstärker a la PortaCorda reicht dafür aber schon. Daran stimmt auch die Ausganzsimpedanz (möglichst nahe 0 Ohm) - damit klingt er für meine Ohren am besten. Die Abstimmung selbst hat sich gegenüber M und DF deutlich geändert: wesentlich mehr und tiefer spielender Bass, Mitten ähnlich dem alten M, in den Höhen trotz insgesamt leicht abfallender Charakteristik weiter hinauf spielend als M und DF. Der Bass ist allerdings nicht hart und knochentrocken, sondern eher etwas resonant und träge, hat aber für meinen Geschmack allemal noch genug Punch. Insgesamt eher ein Wohlfühl-Hörer als eine akustische Lupe für Detail-Freaks. Vom Tragekomfort find ich alle drei sehr gut - allerdings stören mich Kunstleder-Ohrpolster auch nicht weiter (zur Not gäb's dafür aber auch Velours-Polster zu kaufen).

Grüße aus München!

Manfred / lini
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 25. Jun 2007, 20:58
Vielen Dank lini! Ich glaub es ist echt am besten mal in die Hörer reinzuhören. Mal schauen wie die so klingen und welcher es am Ende dann sien wird.

Gruß, tueffo
lini
Inventar
#17 erstellt: 25. Jun 2007, 22:21

tueffo schrieb:
Vielen Dank lini! Ich glaub es ist echt am besten mal in die Hörer reinzuhören. (...)


Keine Ursache. Und ja, das ist es allemal, wenn sich Dir unschwer die Gelegenheit bietet. Denn so bekommst Du neben dem klanglichen auch gleich einen Eindruck von Verarbeitung, Haptik und Komfort - das kann alles auch eine große Rolle spielen: Was nützt Dir etwa der bestklingendste Kophörer, wenn er ausgerechnet auf Deinem Kopf nur unbequem sitzt?

Die oben empfohlenen Grados (wie auch die wohl etwas anders abgestimmten Schwestermodelle von Alessandro) sind zum Beispiel solche Problemkandidaten, die trotz einiger Vorzüge (recht hoher Wirkungsgrad, recht geringes Gewicht) und ziemlich einzigartigem Klang auch diverse Schwächen haben: Die mehr ohraufliegenden als -umschließenden Polster empfinden viele als ziemlich unbequem; die Verarbeitung ist öfter mal schlampig; die um 360 ° drehbar aufgehängten Treibergehäuse neigen in Verbindung mit dem ziemlich dicken und steifen Kabel zu einen ziemlich unhandlichen Kabelsalat; einige Modelle produzieren schon ziemlich schrille Höhen... Durchaus mal hörenstwert, aber eben nicht für jedermann uneingeschränkt empfehlenswert.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: So als Tipp am Rande, wenn Du probieren gehst: Ich könnte mir vorstellen, dass Du mit einem Sennheiser HD 595 ganz gut beraten wärst. Kaufen würd ich das Ding allerdings typischerweise weder bei Blödia noch bei Satan, denn die kleben mittlerweile bei den meisten Produkten, die nicht gerade im Super-Sonderangebot sind, allzu sehr am Listenpreis. Sprich: Online gibt's den Hörer Deiner Wahl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich günstiger.
Peer
Inventar
#18 erstellt: 25. Jun 2007, 22:25

Die mehr ohraufliegenden als -umschließenden Polster empfinden viele als ziemlich unbequem; die Verarbeitung ist öfter mal schlampig; die um 360 ° drehbar aufgehängten Treibergehäuse neigen in Verbindung mit dem ziemlich dicken und steifen Kabel zu einen ziemlich unhandlichen Kabelsalat; einige Modelle produzieren schon ziemlich schrille Höhen... Durchaus mal hörenstwert, aber eben nicht für jedermann uneingeschränkt empfehlenswert.

Das gilt alles für die Grados, die Alessandros haben solche Kinderkrankheiten zumeist nicht
tomke313
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 25. Jun 2007, 22:35
na dann gab ich auch noch meinen senf dazu, zumal der AKG 240 im Forum eher ein schattendasein unter den HIFI freaks führt. ich sag nur, es hat einen verdammt guten grund, warum mit diesem Hörer unzählige alben, rundfunksendungen, mischungen gemacht worden sind. die königsdisziplin ist immer die menschliche stimme und die ist beim 240er excellent wie sonst nirgendwo. was nicht so gut ist, ist die sogenannte bühne, etwas eng, finde ich.
ansonsten angenehme höhen, sehr gut gestaffelte mitten mit leichter beule in den tiefen mitten und schlanker präziser bass.
mir macht die neue Studio version auch beim konsumieren und nicht nur beim arbeiten viel spass. und in der genannten preisklasse fällt mir erstmal vom musikalischen standpunkt nichts besseres ein als der 240 studio. solls dann noch mehr musik sein, Beyerdynamic 880.
viele grüsse
xTr3Me
Inventar
#20 erstellt: 26. Jun 2007, 04:34
Hi,

ich muss mich tomke anschließen! Habe seit etwa 2-3 Monaten den K 240 S und muss sagen.. für den Preis echt super. Ich hab den K530 auch gehört und verstehe nicht wieso der in einer anderen Liga spielen soll Hier wurde geschrieben dass der K 240 dünn spielt und "weit weg" und langweilig.. das trifft genau auf den K 530 zu.. aber nicht auf den K 240.

Und zum Schluss noch einen Tipp wenn du dich dann entschieden hast:

Bau dir einen gemoddeten Btech! Oder lass ihn der bauen.. der Unterschied zu einem normalen AMP ist phänomenal! Man hört so viel mehr raus und Instrumente klingen so viel echter...(usw..) vor allem dank dem LM 4562 (OPV).

greetZ,
xTr3Me


[Beitrag von xTr3Me am 26. Jun 2007, 04:35 bearbeitet]
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 26. Jun 2007, 07:36
Hallo. Danke für eure Klangeindrücke. So, jetzt hab ich mal ne bescheidene Frage an xTr3Me: Was ist ein (gemoddeter) Btech und LM 4562 (OPV)? Hab keine Ahnung. Sind das Kopfhörerverstärker? Ich selbst würde den Kopfhörer an einer Pianocraft E-410 betreiben, sehr selten mal am PC oder Porti.

Gruß, tueffo
xTr3Me
Inventar
#22 erstellt: 26. Jun 2007, 07:41
JA der Btech ist ein KHV. Der ist eigentlich grottenschlecht aber durch austauschen der Bauteile wird er richtig gut.

Der LM 4562 ist ein Operationsverstärker.. quasi das Herz eines KHV. Der standard-OPV im Btech ist im Vergleich zum LM 4562 richtig schlecht. Also durch diesen kann man noch einiges rausholen!

Der Btech kostet etwa 50€. Dazu kommen die ganzen Einzelteile.. kostet in etwa 25€ mit Versand. Es gibt dann noch die Möglichkeit ein anderes Netzteil zu kaufen (~8€+V)
und/oder einen besseren Poti (ALPS; 15€+Versand) aber das ist dann Feinschliff.

Man kann auch gleich alle Einzelteile und eine Platine kaufen und diese dann auf der Platine verlöten... weil man irgendwie sowieso fast alles austauscht. Also so würde man noch mal billiger wegkommen!!

Weitere Infos gibt es hier!

greetZ,
xTr3Me
m00hk00h
Inventar
#23 erstellt: 26. Jun 2007, 07:44

xTr3Me schrieb:
Hi,

ich muss mich tomke anschließen! Habe seit etwa 2-3 Monaten den K 240 S und muss sagen.. für den Preis echt super. Ich hab den K530 auch gehört und verstehe nicht wieso der in einer anderen Liga spielen soll Hier wurde geschrieben dass der K 240 dünn spielt und "weit weg" und langweilig.. das trifft genau auf den K 530 zu.. aber nicht auf den K 240.


Nanana, das bezog sich auf den K240DF, nicht auf den K240S. Der ist im übrigen (IMHO!) alles andere als linear, seinen Spitznamen "groovalizer" hat er nicht umsonst.

m00h
topas1506
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Jun 2007, 09:45
Also um genau zu sein, bezog ich mich auf den Vergleich zwischen Grado SR60 und AKG K240 M (600 Ohm). Und ja, der klingt im Gegensatz zum Grado, dünn und "weit weg". Wers nich glaubt, kommt vorbei.

Muss man sich denn hier immer so fusselig reden?
Peer
Inventar
#25 erstellt: 26. Jun 2007, 09:49

topas1506 schrieb:
Also um genau zu sein, bezog ich mich auf den Vergleich zwischen Grado SR60 und AKG K240 M (600 Ohm). Und ja, der klingt im Gegensatz zum Grado, dünn und "weit weg". Wers nich glaubt, kommt vorbei.

Muss man sich denn hier immer so fusselig reden? :.

Ja, weil deine Aussage sich nicht mit Erfahrungen deckt. Mit meiner übrigens auch nicht
m00hk00h
Inventar
#26 erstellt: 26. Jun 2007, 10:22
Das 600Ohm-Monster hab ich nie gehört.
Hab da was falsch verstanden, mit dem M und dem DF.

m00h
Peer
Inventar
#27 erstellt: 26. Jun 2007, 10:37

m00hk00h schrieb:
Das 600Ohm-Monster hab ich nie gehört.
Hab da was falsch verstanden, mit dem M und dem DF.

m00h

Momentchen mal, der M ist schon der Groovelizer, so kenne ich das auch. Den DF kenne ich nicht
topas1506
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Jun 2007, 10:43

p32r schrieb:

Die mehr ohraufliegenden als -umschließenden Polster empfinden viele als ziemlich unbequem; die Verarbeitung ist öfter mal schlampig; die um 360 ° drehbar aufgehängten Treibergehäuse neigen in Verbindung mit dem ziemlich dicken und steifen Kabel zu einen ziemlich unhandlichen Kabelsalat; einige Modelle produzieren schon ziemlich schrille Höhen... Durchaus mal hörenstwert, aber eben nicht für jedermann uneingeschränkt empfehlenswert.

Das gilt alles für die Grados, die Alessandros haben solche Kinderkrankheiten zumeist nicht :prost


Da würde ich gerne mal Belege für sehen, was die Aufhängung der Treiber und die Kabel angeht, wie hat das Alessandro im Gegensatz zu Grado gelöst?
Peer
Inventar
#29 erstellt: 26. Jun 2007, 10:44
Es gibt Bilder von den Alessandros hier im Forum, vielleicht finde ich die Teile auch.
topas1506
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 26. Jun 2007, 10:47

p32r schrieb:

m00hk00h schrieb:
Das 600Ohm-Monster hab ich nie gehört.
Hab da was falsch verstanden, mit dem M und dem DF.

m00h

Momentchen mal, der M ist schon der Groovelizer, so kenne ich das auch. Den DF kenne ich nicht :(


Vielleicht bringt folgender Link ins Dunkel der 240-Nomenklatur: http://www.headphone...ones/akg-k-240-s.php


[Beitrag von topas1506 am 26. Jun 2007, 10:48 bearbeitet]
topas1506
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 26. Jun 2007, 11:14
So, kurz mit nem Toningenieur aus der Verwandtschaft gesprochen...

Der K240 M (600 Ohm) ist die Ursprungskonstruktion und ist seit Jahrzehnten im Stdio als Abhöre angesagt, nicht zum Mischen oder Mastern gegeignet, Wert wird da auf die Stimme gelegt, sehr linear.
Der 240 DF ist diffusfeldentzeert nach IRT, um vergleichbare Möglichkeiten beim Mischen auf verschiedenen Lcations zu haben. Basiert auf der M-Technik, ist aber entsprechend ausgebügelt um Lautsprecher nachzuahmen.
Der 240S ist technisch ne völlige Neuentwicklung. AKG wollte wohl einfach den Ruf der 240er ins HiFi-Lager retten. Sehr viel stimmiger und angenehmer, begeisternder als die M und DF.

Soviel nun dazu, ich bin raus...
m00hk00h
Inventar
#32 erstellt: 26. Jun 2007, 11:19
Also:
K204S: groovalizer. Ziemlich sicher. Nickchen weiß das aber am besten, denk ich.
K240DF: totlangweilig und extrem neutral abgestimmt.
K240M: nie gehört.

m00h

[€dit]
@Topas: das wussten wir auch vorher, das klärt nicht, welcher als "groovalizer" bekannt ist.
[/€dit]


[Beitrag von m00hk00h am 26. Jun 2007, 12:13 bearbeitet]
topas1506
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 26. Jun 2007, 11:29
m00h[/quote]
Momentchen mal, der M ist schon der Groovelizer, so kenne ich das auch. Den DF kenne ich nicht [/quote]



edit: Momentchen: Das da oben war ein Zitat von p23r, nicht von m00h...


[Beitrag von topas1506 am 26. Jun 2007, 11:32 bearbeitet]
xTr3Me
Inventar
#34 erstellt: 26. Jun 2007, 12:09
Welcher ist jetzt der groovalizer?
Peer
Inventar
#35 erstellt: 26. Jun 2007, 12:31
240 S


[Beitrag von Peer am 26. Jun 2007, 12:31 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#36 erstellt: 26. Jun 2007, 12:49
Sag ich doch die ganze Zeit!


m00h
xTr3Me
Inventar
#37 erstellt: 26. Jun 2007, 13:37
Dann hab ich also den Groove raus

Versteh das aber trotzdem nicht ganz denn:

Wenn ich den Frequenzgang auf Headroom mit zb dem K701, HD 650 und DT 880 vergleiche ist der vom K240 S nicht viel anders, nur der Tieftonbereich ist mehr betont.

€dit: nochma genau angeschaut:
zum K701 ist da doch einer größere Unterschied.. spielt sich aber alles im Tieftonbereich ab.

greetZ,
xTr3Me


[Beitrag von xTr3Me am 26. Jun 2007, 13:39 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#38 erstellt: 26. Jun 2007, 16:11
Der Frequenzgang ist ja nur eine von vielen Komponenten, die den Klang des Hörers beeindlussen.
Reverb z.B. kannst du gar nicht erkennen, auch Reflektionen.
Von den Abbildungseigenschaften und Detailfreude gar nicht zu sprechen.

m00h
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 28. Jun 2007, 10:10
War gestern mal im S....n gewesen, dort war die Auswahl nicht sonderlich groß am KH´s. Was sie hatten war überwiegend AKG kein Sennheiser, den K530 und K240 wollte ich mir mal anhören. Ehrlich gesagt kann man dass in so nem Laden vergessen, es war Laut und die Hörer wurden an einem Discman betrieben!
Was ich sagen kann ist, dass die Kopfhörer K530 / K240 irgendwie "gleich" klangen. Vieleicht ist der K530 etwas "offener" vom Klangbild her, aber unter den denkbar schlechten Vorraussetzungen konnte ich mir leider kein wirkliches Bild von den Hörern machen. Muss mal weiter schauben.

Gruß, tueffo
xTr3Me
Inventar
#40 erstellt: 28. Jun 2007, 12:18
Hi tueffo,

ich habe beide KH schon gehört (den 240 hab ich ja selbst) und der Klang ist total verschieden. Also am besten an einem KHV testen!

Bei KH empfehle ich immer gerne die Teile einfach zu bestellen und dank Rückgaberecht wieder zurück zu schicken, bzw einfach den behalten der einem gefällt

greetZ,
xTr3Me
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 28. Jun 2007, 21:11
Danke für den Tipp. Ist sicherlich am besten sich seine "Favoriten" zu bestellen und an seiner heimischen Anlage zu hören.

Will ja nicht fragen wie sich nach deinem hören der K240S und K530 unterscheiden...(obwohl jetzt hab ich´s ja schon gemacht).

Gruß, tueffo
Zweck0r
Moderator
#42 erstellt: 08. Jul 2007, 07:01

m00hk00h schrieb:
K240DF: totlangweilig und extrem neutral abgestimmt.


Ersteres kann ich absolut nicht bestätigen. Ich bin heilfroh, noch einen der letzten 240 DF als neuen Restposten in der Bucht geschossen zu haben

Mein Eindruck ist: glasklar, durchsichtig, analytisch und ohne jede nervige Verfärbung bei Stimmen oder Streichern. Sogar der doppelt so teure K271, den ich mir letzte Woche zum laut hören gekauft habe, hört sich für mich ein bisschen metallischer an als der DF.

Man muss allerdings dazu sagen, dass 'neutral' eigentlich nur bei Originallautstärke neutral ist. Dreht man leiser, macht einem das Gehör einen Strich durch die Rechnung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rrichtige_Lautst%C3%A4rke

Da ich aber nicht dem Verstärker-Minimalismus verfallen bin, nimmt sich bei mir eine vernünftig konzipierte, bei verschiedenen Lautstärkeeinstellungen unterschiedlich wirksame Loudness-Schaltung dieses Problems an. Und wenn mir eine Aufnahme nicht passt, drehe ich an den Klangreglern.

Diese Vorgehensweise halte ich für wesentlich sinnvoller, als für jeden Einsatzzweck einen speziell gesoundeten Kopfhörer zu kaufen. Den 271 habe ich nur dazugekauft, weil er im Bass mehr aushält.

Grüße,

Zweck
xTr3Me
Inventar
#43 erstellt: 08. Jul 2007, 09:45
Hi Zweck0r,

deine Loudnessschaltung hat mich neugierig gemacht. Ist die direkt in deinem KHV von Haus aus verbaut oder hast du sogar irgendwas gebastelt?

greetZ,
xTr3Me
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 08. Jul 2007, 09:49
Hallo. Sorry für die vielleicht dumme Frage. immer wieder lese ich ... "in der Bucht" gibts das Teil vielleicht noch...

Ist die Bucht ein Onlineshop, wie lautet die Internetadresse, ist ne ernsthafte Frage von mir.


Gruß, tueffo
Tebasile
Inventar
#45 erstellt: 08. Jul 2007, 09:56
Hi tueffo,

die meinen einfach eBay.

Schöne Grüße,
Tebasile
tueffo
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 08. Jul 2007, 11:31
Lustig. Ok danke für die Aufklärung.

Gruß, tueffo
Zweck0r
Moderator
#47 erstellt: 08. Jul 2007, 13:02
Moin,

Nachbauen ist schwierig, weil die dazu nötigen Lautstärkepotis mit Anzapfungen schon lange nicht mehr hergestellt werden

Macht aber nichts, ich benutze die Originalgeräte aus den 80ern: die Vorverstärker Grundig MXV 100 und SXV 6000 bzw. den technisch baugleichen XV 7500.

Die Loudness von letzterem sieht so aus:



Die Messkurven dazu stehen praktischerweise gleich in der Anleitung (Fig. 12):



Könnte man auch mit einem EQ wie dem Behringer DEQ 2496 nachbasteln, dann fällt allerdings die praktische Kopplung mit dem Lautstärkeregler weg und man müsste mehrere Presets verwenden.

Grüße,

Zweck
xTr3Me
Inventar
#48 erstellt: 08. Jul 2007, 13:13
Hm ok das ist nichts für mich.. bleibe dann beim normalen Poti.. ist halt zu viel Aufwand und wenn es manche Teile gar nicht mehr gibt..

trotzdem danke für die antwort

greetZ,
xTr3Me
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