Kopfhörerverstärker für Sennheiser HD650

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RCH
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Jan 2005, 00:22
Hallo Zusammen!

Habe gehört, dass der Senn HD650 ohne passenden Verstärker längst nicht den bestmöglichen Klang bringt.
Kann das jemand bestätigen?
Was gibt es denn für bezahlbare passende Verstärker?


Gruß Robin
RCH
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Jan 2005, 14:18
Hat denn noch keiner eine erfahrung mit dem 650 gemacht?
ugoria
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Jan 2005, 14:19
HI,

kommt darauf an, was Du unter bezahlbar verstehst

Ich bin mit meinem 600er und dem neuen Vincent KHV-1 sehr zufrieden. Auch der Vincent KHV-111 ist sehr gut.
Beide kommen sehr gut mit hochohmigen Kopfhörern zurecht.

Viele Grüße
Andi
RCH
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 16. Jan 2005, 14:22
Danke für die Antwort!

Ich hatte so den Bereich zwischen 400€-700€ ins Auge gefasst.
ugoria
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Jan 2005, 14:32
Hi,

dafür bekommst Du den KHV-1 locker.
Listenpreis für den KHV-1 ist derzeit knapp 530 EURO und da gibt es den mit Sicherheit deutlich preiswerter.

Zur Ansicht:


Der hochkant stehende ist der KHV-1 und der untere ist der KHV-111

Viele Grüße
Andi
RCH
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Jan 2005, 14:42
Sieht ja echt gut aus!
Ich denke der Klang kann da echt mithalten.
Gibt es mit den Röhren auch keine Probleme?

Gruß Robin
Gryphon
Stammgast
#7 erstellt: 16. Jan 2005, 14:45
Hallo RCH, dann schau mal hier:

www.meier-audio.de
www.amity-hifi.de
www.lake-people.de
www.lehmann-audio.de

Wenn Du hier im Forum mal die Suchfunktion benutzt, kannst Du zu allen Herstellern und deren Produkten gute bis sehr gute Kritiken finden. In dem gesetzten preislichen Rahmen gibt es in der Tat eine ganze Menge empfehlenswerter Geräte. Ich denke, es ist auch nicht zwingend nötig, hier das finanzielle Limit unbedingt auszureizen. Corda HA-1, Amity HPA6S oder Lake People G93 tun es für den Anfang sicher auch.
Gruß, Gryphon


[Beitrag von Gryphon am 16. Jan 2005, 16:44 bearbeitet]
ugoria
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 16. Jan 2005, 15:15
@RCH

Nö, keine Probleme. Meine ganze Kette ist von Vincent und ich bin sehr zufrieden.

Viele Grüße
Andi
pundhundp
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jan 2005, 17:23
Kann das mit dem HD 650 bestätigen. Ich habe mir den "rega ear" für 200,- Euro dazu gekauft. Bringt schon einen enormen Qualitätsvorteil gegenüber meinen KH-Ausgang am Marantz PM 17 MKII. Jetzt wirklich ein sehr ausgewogener Klang. Bestimmt geht mit teureren Geräten noch mehr. Aber mir reicht es so völlig aus.
klangröhre
Neuling
#10 erstellt: 17. Jan 2005, 20:53
Leider habe ich keine Kopfhöhrer mehr. Früher hatte ich mal einen Senn HD 430. Bei dem lösten sich so nach und nach die Ohrpolster auf. Vom Klang her war er ganz gut, wenn auch nicht Spitze.
Jetzt höhre ich nur noch Musik über Lautsprecher: KEF Reference 201. Damit bin ich mehr als zufrieden.

Gruß
klangröhre
pelzer
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Jul 2005, 13:50
@Ugoria
Vielen sagen ja immer dass der KHV-1 von vincent hinzudichtet, bzw wegen den Röhren einen hohen Klirr hat. Aber kannst du vl berichten wie sich das bemerkbar macht. Sind es wirklich nur wärmere Oberwellen oder merkt man den hohen Klirr gar nicht????
thx
pelzer
pelzer
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Jul 2005, 01:13
...
ugoria
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 12. Jul 2005, 10:41
Hi,

ich höre ausschließlich Jazz und da auch sehr viel Soloeinspielungen mit Klavier. Von Klirr kann ich da nichts feststellen.
Dazu zu sagen ist, dass ich 43 bin und da naturgemäß in der Höhenwahrnehmung anfange zu schwächeln.

Ich habe zwei Fremdkopfhörer-KHVs direkt bei mir Daheim gegengehört und bin vom Vincent in "meiner" Kombination sehr begeistert. Dazu gehört sicherlich auch gut 15 bis 20% Voreingenommenheit, weil ich die ganze Linie sehr gut finde.

Swingende Grüße
Andi
Otscho
Stammgast
#14 erstellt: 12. Jul 2005, 13:39
Ich betreibe meinen HD600 ebenfalls am Vincent KHV-1.
Bin klanglich sehr zufrieden (mit 25 dürfte ich "obenrum" auch noch etwas mehr mitkriegen ).
Für mich kommt es aber auch etwas auf die Musikrichtung an. Gerade Jazz zaubert der KHV-1 finde ich unglaublich gut auf die Ohren. Bei Musik mit Einsatz von Elektronik fällt die Klangverbesserung für mich persönlich nicht so deutlich aus.
(Bass-)Instrumente mit Klangkörper wie ein Contrabass oder Cello werden für meine Ohren besonders natürlich wiedergegeben.
Beeindruckt hat mich ebenfalls der Zugewinn an Tiefenstaffelung.
pelzer
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Jul 2005, 01:01
Danke schon mal..
Also ist das so wenn man nur selten Jazz hört und mehr rock pop techno usw. dass er dann eher weniger geeignet ist. Kann man denn sagen, dass er eher auf zb Jazz ausgelegt ist??
Kann einer von euch mal vl berichten wie er sich mit pop, rock usw schlägt?? Ich vermute dass der bass vl nicht so gut herüber kommt wie der kontrabass beim jazzstück.
pelzer
pundm
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jul 2005, 09:04

pelzer schrieb:
Danke schon mal..
Also ist das so wenn man nur selten Jazz hört und mehr rock pop techno usw. dass er dann eher weniger geeignet ist. Kann man denn sagen, dass er eher auf zb Jazz ausgelegt ist??
Kann einer von euch mal vl berichten wie er sich mit pop, rock usw schlägt?? Ich vermute dass der bass vl nicht so gut herüber kommt wie der kontrabass beim jazzstück.
pelzer


Hallo pelzer,

der HD 650 hat bei Standard-CD-Playern und noch viel stärker bei Standard-Verstärker-Ausgängen häufig eine druckvolle, weil in den Höhen beschnittene Spielweise (wie z.B. an meinem DENON DCD-1450 AR, der aber einen vergleichsweise sehr guten Ausgang hat). Es fehlt auch an Auflösung und Dynamik.
Wenn aber die Quelle (z.B. bei Portables) zu wenig Saft liefert, geht der Bass zurück und die Gesamtdynamik und dadurch auch die klangliche Auflösung leiden noch stärker. Direkt an einer Creative Live-Soundkarte angeschlossen wird die Dynamik ebenfalls komprimiert; viele werden aber damit leben können.
Je nach Quelle ist also die klangliche Ausrichtung des HD 650 unterschiedlich und nicht 100%ig vorhersagbar.

Mit geeignetem KHV wird der HD 650 näher zu seinem vom Hersteller gewünschten Klangverhalten gebracht. Insbesondere Auflösung, Transparenz, Dynamik und die Höhenwiedergabe allgemein nehmen zu. Häufig ist dies bei Pop oder Techno nicht gewünscht, i.d.R weil die Produktion der Songs darauf ausgelegt ist, auch auf dem Auto- oder Küchenradio gut zu klingen. Mir persönlich wird Pop dann häufig zu dünn, obwohl der HD 650 IMHO eine sehr naturgetreue Basswiedergabe (mit leeeeichter Anhebung hat).
Bei Klassik und Jazz wird's aber richtig geil, weil man nun endlich alle Details korrekt identifizieren kann.

Man kann also IMHO weniger sagen, dass ein bestimmter KHV für bestimmt Musik "gemacht" wurde. Natürlich gibt es Tendenzen, aber die sind im Vergleich zu anderen Einflüssen (s.o.) und dem persönlichen Geschmack eher gering.

Ich persönlich nutze seit ein paar Tagen den Corda Prehead MK II. Der hat gleich zwei unterschiedliche Kopfhörerausgänge implementiert: einer hochohmig, mit "wärmerem", "analogeren" Klang, den ich nun für Pop/Rock benutze und einer niedrigohmig, mit sehr linearer Wiedergabe und feinerer Auflösung, der für Klassik/Jazz zum Einsatz kommt. Praktischerweise ist gleich noch eine sehr hochwertige Klangregelung eingebaut, mit der man die Höhen/Tiefen noch einmal etwas justieren kann. Der Prehead ist jedoch vergleichsweise teuer. Vielleicht probierst Du einfach mal den HA-2 MK II (oder auch nur den deutlich günstigeren HA-1) aus, die ähnliche Features und Klang bieten, nur eben keine Vorverstärker-Funktion wie der Prehead. Schließlich kann man ja ruhig mal das 30tägige Rückgaberecht nutzen.

Natürlich gilt wie immer: Der persönliche Geschmack entscheidet, und (vorher!) ausprobieren geht über studieren, und die Quelle kommt zuerst.

Gruß,
Christian


[Beitrag von pundm am 14. Jul 2005, 09:07 bearbeitet]
Atropos
Stammgast
#17 erstellt: 20. Jul 2005, 11:27
Lässt sich zB auch ein neuer Sony Kopfhörer mit dem KHV Verstärker Corda HA-1 betreiben? weil der Corda gibt ja so 300 Ohm aus und der Sony benötigt 70 Ohm. Stellt das irgendein Problem da?
Taurui
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2005, 14:29
Ohm ist keine Leistung, sondern Widerstand. Der Sony hat 70 Ohm Innenwiderstand - und der HA-1 hat 0 Ohm Ausgangswiderstand (was standard sein sollte bei Kopfhörer-Ausgangsbuchsen).
Der Corda betreibt sowohl Kopfhörer mit geringem als auch hohem Widerstand ohne Probleme und mit sehr gutem Klanggewinn (der natürlich auch vom verwendeten Kopfhörer abhängt).
Also: Kein Problem mit den Widerständen, mach dir da keinen Kopf

-Taurui
Atropos
Stammgast
#19 erstellt: 20. Jul 2005, 21:48
@Taurui
vielen Dank für die technische Auskunft
Dh eigentlich dass die Corda KHV wie der HA-1 für alle Kopfhörer tauglich sind und man sich nicht einen neuen kaufen muss sobald bessere Kopfhörer rauskommen.
und wie sieht das mit der Technik bei KHV aus? Kommen da öfters Weiterentwicklung und oder tut sich bei der Entwicklung eher weniger?
pelzer
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Jul 2005, 00:56
@pundm
Dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als alle versch. KHV mal durchzuprobieren und an seine spezielle Anlage mal anzuschließen. Je na Musikbedarf kann man dann ja selektieren. Ich wollte ihn übrigens an eine soundkarte audiophile 2496 anschließen. Dass die Creative Karten dafür schlecht geeignet sind ist mir bekannt...
thx
pelzer
SRVBlues
Inventar
#21 erstellt: 11. Aug 2005, 20:39

ugoria schrieb:
Hi,

dafür bekommst Du den KHV-1 locker.
Listenpreis für den KHV-1 ist derzeit knapp 530 EURO und da gibt es den mit Sicherheit deutlich preiswerter.

Zur Ansicht:


Der hochkant stehende ist der KHV-1 und der untere ist der KHV-111

Viele Grüße
Andi

Was sind denn das für kleine schwarze Kästchen neben den KHV's?
Chris
armstrong
Stammgast
#22 erstellt: 20. Aug 2005, 12:47
Das ist tatsächlich so. An meinem "normalem" Marantz Kopfhöhrer Ausgang beim Verstärker tönte der HD650 sehr dunkel und etwas diffus. Zu sagen ist ,dass ich mit dem TundA1245 R ein absolutes Hi-End Gerät habe als Quelle.

Ich habe dann den Corda Prehead MKII SE bezogen und ein Cardas Kopfhöhrer Kabel. Nun habe ich tatsächlich Hi-End Klang, abgesehen von der Ortung die bei KH ja leider nicht möglich ist. Aber Transparenz, Details, Auslösung, Dynamik sind um WELTEN besser als normal angeschlossen.

Ich hatte sogar mal das Stax Omega II Set, dass aber sehr unbequem tragbar ist und man nicht liegen kann zum Hören.
Der war noch etwas besser, aber gar nicht so gravierend.
Die Kombination Corda HA-2 oder Prehead mit HD650 ist nehezu ideal. Doch lohnt es sich da schon einehochwertige Quelle zu haben. Der Prehead coloriert relativ wenig und ist enorm schnell. Er ist relativ ehrlich und seine Stärken kommen eher bei gut augenommenen Cds ( Klassik ) zum Vorschein.
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