Sind 40°C Gehäusetemperatur für Lake-People G100 normal?

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meatling
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Aug 2009, 17:18
Hallo zusammen,

seit kurzem besitze ich einen Lake People G100 Kopfhörerverstärker, und mich beunruhigt, daß dessen Gehäusetemperatur nach einer Stunde Betrieb mit einem AKG K 701 ca. 40°C erreicht, wobei ich mir nicht vorstellen möchte, wie heiß dann erst die Bauteile im inneren sind.

Es scheint damit zusammenzuhängen, daß der K 701 mit 60 Ohm eine recht niedrige Impedanz hat; mit einem alten Beyer DT 770 Pro (600 Ohm) wird der Verstärker auch bei weitem nicht so heiß. Jetzt würde ich gern wissen, was ich darüber denken soll:

1) es wäre "gesünder", den G100 mit einem hochohmigen Kopfhörer zu betreiben,
2) oder, mit dem Verstärker ist etwas nicht in Ordnung,
3) oder, diese Temperaturen sind völlig normal und beeinträchtigen die Lebensdauer des Verstärkers überhaupt nicht?

Was meint Ihr?


[Beitrag von meatling am 14. Aug 2009, 17:20 bearbeitet]
j!more
Inventar
#2 erstellt: 14. Aug 2009, 18:23

meatling schrieb:
3) oder, diese Temperaturen sind völlig normal und beeinträchtigen die Lebensdauer des Verstärkers überhaupt nicht?


Mein 99/2 wurde auch sehr warm. Schadet nicht.

Wie klingt er denn, was hattest Du davor?


[Beitrag von j!more am 14. Aug 2009, 18:25 bearbeitet]
good-ear
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 14. Aug 2009, 18:31
Die Frage mit der Gehäusetemperatur kann man ja auch mal an den Hersteller mailen!

Die sind da wirklich sehr hilfsbereit!
Und ist ja auch D-Land und nicht irgendwo aufer Welt, nä ?
_Scrooge_
Inventar
#4 erstellt: 14. Aug 2009, 18:41
Also mein Lake People G99/2 wird auch sehr, sehr heiß, egal mit welchem Kopfhörer ich höre...
Und mittlerweile ist er 2 1/2 Jahre im Betrieb, ohne die kleinsten Mucken zu machen...
Ich denke also, daß die Hitze nicht sonderlich schädlich ist...
Ansonsten wäre das ja eine ziemliche Fehlkonstruktion...
lotharpe
Inventar
#5 erstellt: 14. Aug 2009, 19:06
Bei 40 Grad Gehäusetemperatur würde ich mir keine Gedanken machen, alles im grünen Bereich.
meatling
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Aug 2009, 19:35

j!more schrieb:
Mein 99/2 wurde auch sehr warm. Schadet nicht.


Danke schön für die Einschätzung.


j!more schrieb:
Wie klingt er denn, was hattest Du davor?


Nu, ich habe nichts auszusetzen. Ich kann aber keinen Vergleich zu anderen dedizierten Kopfhörerverstärkern ziehen, denn das ist der erste, den ich je gekauft habe.

Objektiv habe ich keinen Anlaß zur Vermutung, daß der G100 besser klingen müsste als der Kopfhörerausgang meines Mackie Mixers (1202-VLZ): Rauschen und Klirren liegen bei beiden Geräten um einiges unterhalb der Hörschwelle.

Subjektiv dagegen habe ich den Eindruck, der G100 klingt um einiges besser; das könnte allerdings Wunschdenken sein, über DBT habe ich diese Vermutung noch nicht zu erhärten versucht.
Matzio
Inventar
#7 erstellt: 14. Aug 2009, 23:19
Laut Fried Reim von Lake People ist es ganz normal, dass der Verstärker (damals der G99/2) bei Kopfhörern mit niedrigen Impedanzen heiss wird.
Widar
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Aug 2009, 13:17
Hallo meatling,

hatte die Frage nach der Temperatur im Mai 2008 direkt mit Lake People geklärt.

hier die Originalantwort von Lake People:

es ist vollkommen normal, das der G99 im Betrieb heiss wird.
Eine Oberflächentemperatur von 35 - 50 Grad ist nichts gefährliches
sondern Teil des Konzepts.


Meine Oberflächentemperatur betrug im übrigen 50,6°
also kein Grund zur Sorge.


Gruß
Widar
good-ear
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 15. Aug 2009, 15:08
"Einfach eine Tasse Kaffee draufgestellt, und 20min. später wird das Prinzip Dir klar!" "

nee, ernsthaft:
ggf. kann man kl. Kühlkörper zum Abführen der Wärme auf die IC's kleben.
Gibts bei z.B. Conrad Elektronik im Bauteile oder PC Bereich.

Mein LPA-2 wird jedenfalls nicht warm.


[Beitrag von good-ear am 15. Aug 2009, 15:14 bearbeitet]
LEARNER
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Aug 2009, 17:59
So kleine Class-A Amps werden halt naturgemäß warm.
Ich hab gerade mal meinen AT HA-2002 nach mehreren Stunden Betrieb gemessen.
52 Grad geben im Winter einen sehr guten Fußwärmer ab.

Bei 40 Grad würd ich mir keine Gedanken machen.
meatling
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 16. Aug 2009, 09:20
Dankeschön nochmals an alle für die hilfreichen Antworten . Da scheint wirklich alles im grünen Bereich zu sein.

@good-ears, bei Lake People gefragt und nachgefragt hatte ich bereits, bevor ich hier gepostet habe. Ich bin mal gespannt, ob noch eine Antwort kommt.
Hüb'
Moderator
#12 erstellt: 17. Aug 2009, 20:44

meatling schrieb:
Dankeschön nochmals an alle für die hilfreichen Antworten . Da scheint wirklich alles im grünen Bereich zu sein.

@good-ears, bei Lake People gefragt und nachgefragt hatte ich bereits, bevor ich hier gepostet habe. Ich bin mal gespannt, ob noch eine Antwort kommt.

Normalerweise reagiert Fried Reim sehr fix - wenn nicht gerade Chat-Tempo erwartet wird.
Nattydraddy
Inventar
#13 erstellt: 18. Aug 2009, 18:40

Matzio schrieb:
Laut Fried Reim von Lake People ist es ganz normal, dass der Verstärker (damals der G99/2) bei Kopfhörern mit niedrigen Impedanzen heiss wird.


Hatte er auch erwähnt, warum es speziel "bei Kopfhörern mit niedrigen Impedanzen heiss wird"?

Der Stromverbrauch bleicht doch der selbe, nur die Spannung ist niedriger.

Nach der Formel U*I=A müsste doch der Stromverbrauch nur vom Wirkungsgrad des Kopfhörers abhängen (bei gleicher Lautstärke). Oder irre ich mich da?
good-ear
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Aug 2009, 20:35
Erklärungsversuch:

Als nicht Elektroniker vermute ich mal, dass die erzeugte Leistung wegen des fehlenden Abschlusswiederstands in Wärme umgestetzt wird.
Die Leistung der Verstärkerstufe wird wahrscheinlich nicht proportional erhöht, sondern steht ständig zur Verfügung und wird nur doch die eingespeiste durch Lautsärkeregler begrenzte Signalspannung des Eingangsignals bestimmt.

Oder alles Quatsch, und Ihr habt den richtigen Denkansatz für mich
j!more
Inventar
#15 erstellt: 18. Aug 2009, 20:47
Guckst Du hier. Der G100 wird meines Wissens nach wie auch der G99/2 nahe Class A betrieben.


good-ear schrieb:
Erklärungsversuch:

Als nicht Elektroniker vermute ich mal, dass die erzeugte Leistung wegen des fehlenden Abschlusswiederstands in Wärme umgestetzt wird.
Die Leistung der Verstärkerstufe wird wahrscheinlich nicht proportional erhöht, sondern steht ständig zur Verfügung und wird nur doch die eingespeiste durch Lautsärkeregler begrenzte Signalspannung des Eingangsignals bestimmt.

Oder alles Quatsch, und Ihr habt den richtigen Denkansatz für mich :D
good-ear
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Aug 2009, 20:59
@j!more

Danke Dir für die Schulstunde!

LG. W.
meatling
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 21. Aug 2009, 10:29

Hüb' schrieb:
Normalerweise reagiert Fried Reim sehr fix
In meinem Fall (nach einer Woche) nicht gerade "sehr fix," aber immerhin: Er hat tatsächlich reagiert.
Hüb'
Moderator
#18 erstellt: 21. Aug 2009, 10:31
Es soll Menschen geben, die auch mal Urlaub machen.
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