Allgemein: Kann das sein?

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roehrchen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jul 2006, 08:19
Hallöchen !
Wegen der Vorgänge rund um Frihu möchte ich hier mal anfragen wie ihr so darüber denkt das Frihu jetzt mit Hörerlebnis zusammen ist (Ich kenne die Zeitschrift nicht und mein Kiosk auch nicht) .
Ich habe Frihu schon angemehlt, habe aber noch keine Antwort erhalten . Außerdem scheint mir, daß Frihu zu sehr die Bodenhaftung verloren hat .

Schön wäre eine sinnige und Anschuldigungsfreie Diskussion (auch wenn ich zum 1. Mal hier schreibe - sonst immer nur lesend unterwegs) !

Thoriumsmäßige Grüße
Roehrchen
Justfun
Inventar
#2 erstellt: 11. Jul 2006, 20:28

Außerdem scheint mir, daß Frihu zu sehr die Bodenhaftung verloren hat .

Die ewigen Stänkereien gegen Frihu nerven.
Was soll das?
RoA
Inventar
#3 erstellt: 12. Jul 2006, 08:44

roehrchen schrieb:
Hallöchen !
möchte ich hier mal anfragen wie ihr so darüber denkt das Frihu jetzt mit Hörerlebnis zusammen ist


Es ist mir egal.
frihu
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Jul 2006, 11:24
Guten Morgen,

die Sache mit der Hörerlebnis-Kooperation ist in meinem Forum beantwortet worden. Das ich diesbezüglich auf keine Mails reagiere ist dadurch begründet, dass ich es leid bin, diesen an sich einfachen Vorgang wiederholt erklären zu müssen. Ausserdem bin ich wirklich nicht (mehr) der grosse Mail- oder Forums-Schreiber. Nach über 10 Jahren nutzt sich dieses "Hobby" (leider) ab. Ich bevorzuge das persönliche Gespräch (meine Werbepartner wissen ein Lied davon zu singen: "Oh Gott, nicht der schon wieder!").

Dafür konzentriere ich mich auf die Weiterentwicklung einiger Verstärkerschaltungen (wer denkt, das geht nicht, irrt) bzw. um die Renaissance eines Schaltungsdetails welches meiner Meinung nach, unberechtigt unter'm Tisch gefallen ist (besonders in der Röhrenverstärkertechnik) oder in Bausch und Bogen verteufelt wird. Hin und wieder muss das eben verifiziert werden und wer eignet sich dazu? Eben, die Fachleute vom Schlage Welter, MFE, Stein oder auch Kirchhoff. Wenn es sein muss dann eben auch Burmester ("Nein, nicht der schon wieder. Bin nicht da.").

Die andauernden Querschüsse gegen mich (als Person) oder meine Projekte (frihu.com, Bücher) haben mich auch lange Zeit genervt und mich (mehr oder minder) freiwillig ins Jiyu-Kumite begeben. Meist sind das immer die gleichen Personen: unter vorgeblicher Anonymität des Internets lässt sich leicht stänkern. Ausserhalb des Internets müssen das allerdings wohl Menschen sein, deren Persönlichkeit irgendwo in der Pubertät abhanden gekommen ist. Mir ist ein John Doe, der zur mir A...loch sagt, lieber. Aber diese Traute hat ja kaum einer.

Wenn mit Bodenhaftung gemeint ist, nur schwarz oder weiss zu kennen und als Farbe zuzulassen, dann ist es richtig, das ich die Bodenhaftung verloren habe. Vieles, was (nicht nur hier) als Voodoo abgetan wird, hat einen (physikalischen) Hintergrund. Der Fehler den die meisten begehen ist jedoch, das man es nicht ausprobiert hat, auf diesem solidem Halbwissen bauen und deshalb in Bausch und Bogen alles verteufeln, was nicht sein darf (weil es "das damals auch nicht gab" oder man "es immer schon so gemacht hat").
Gäbe es im Fussball Voodoo, dann wäre Klinsmann ein Voodoopriester. Im Grunde hat er aber das gemacht, was etliche Motivationstrainer vor ihm schon gepredigt haben. Die Idee war/ist also nicht neu, nur hat Klinsi sich nicht den Mund fusselig geredet sondern einfach gemacht und auch Kritik dafür eingesteckt. Das Ergebnis war ein toller Fussball (kennt man von den Deutschen ja gar nicht) und das Klinsi die Brocken geschmissen hat.

Wenn nun ein Holger Stein sagt, er setzt grosse Kapazitäten durch mehrere kleine zusammen, dann hat die Idee, die dahinter steht, einen einfachen(!) physikalischen(!) Hintergrund. Betrachtet man aber dieses Kondensatorpaket jedoch isoliert, dann ist das natürlich Blödsinn und Voodoo (was hat Gummitwist mit Fussball zu tun?). Es nützt auch nichts, nur diese eine Tuning-Massnahme im Verstärker einzusetzen, es ist ein Zusammenspiel von mehreren Komponenten.

Das ich ausgerechnet Stein erwähne hat natürlich sein Grund, denn auf der einen Seite ziehe ich über ihn (bzw. seine Produkte, seine Beschreibung) her, anderseits mache ich auf meine Homepage Werbung. Wenn das mit "verlorener Bodenhaftung" gemeint ist, OK.
Andererseits ist Holger Stein wohl der personifizierte Voodoopriester.


OK, man muss es nicht so extrem betreiben wie ein Holger Stein, aber schon in meinem Buch "Hören mit Röhren" habe ich ein ähnliches Verfahren beschrieben (und das hat noch nie jemand als Voodoo bezeichnet). Und wer Holger Stein mal kennenlernen möchte: anrufen, Termin vereinbaren, kommen, sehen, begreifen, staunen. Das soll nun nicht heissen, dass ich alles gutheisse (bzw. man es gutheissen muss), was Holger Stein so macht. Ähnliches gilt für Ennemosers C37.


Zu den Kohlemassewiderständen a la Stein (konnte man hier auch schon lesen): OK, ich muss sie nicht einsetzen, aber aus Erfahrung weiss ich, dass diese verfluchten Dinger ein höchst seltsames Eigenleben führen. Als ich in einem Gitarrenverstärker diese Wiederlinge durch entsprechende Metalltypen getauscht habe, hat der Amp alles gemacht, nur nicht das, wofür er gedacht war. Also, schnell zurückgebaut und gut war. Warum? Wieso? Keine Ahnung. Bin ich Jesus?

Was ich sagen will ist, seht die ganze Sache nicht so verbohrt.
Wogegen ich allerdings nach wie vor bin, sind Kabel mit Laufrichtungsanzeige und ähnlichem Gedöns. "frihu.com" oder "Hören mit Röhren" sind voll davon und werden oft und gerne zitiert. Demnach dürfte die neue Co-Produktion von "frihu" ja ein richtiger Kracher werden. ;-)

Also, wenn ich es geschafft habe, Dinge zu hinterfragen (die eben nicht im Lehrbuch stehen), zu experimentieren und meine Meinung zu ändern, dann schaffen das andere auch. Ist mühsam, gebe ich zu, aber man kann es schaffen. Chaka!
Und wenn man sich Gedanken machen will, wie ein Forum oder eine Homepage auszusehen hat, bitte. Jede Mail ist willkommen. Ich lese sie und mache mir auch so meine Gedanken. Nur auf eine Antwort hofft man vielleicht vergebens (siehe oben).

Ansonsten gibt es wichtigeres, worüber sich nachzudenken lohnt.
Beispiele gefällig? Bei der Berechnung des Röhreninnenwiderstandes wird eine Formel aus dem ohmschen Gesetz herangezogen. Der Röhreninnenwiderstand ist aber kein ohmscher Widerstand - allenfalls ein kapazitiver Widerstand.
Trotzdem scheint diese Berechnung zu funktionieren. Wie das?
Oder die Konstante PI. Selbst die Mathematiker bleiben den Beweis ob der Richtigkeit schuldig. Trotzdem scheint es zu funktionieren. Sonst wären die Amis nicht auf dem Mond gelandet.
Muss man es deshalb einfach so hinnehmen? Wenn das die favorisierte Denke ist, dann gibt es auch keine Relativitätstheorie (die scheinbar auch richtig ist).

Der Hinweis auf alte Lehrbücher ist obsolet und wird von genau denjenigen aufgeführt, die noch heute Röhrenverstärker wie vor 50 Jahren konstruieren und aufbauen (wenn überhaupt). Ich darf versichern, dass viele sog. Experten (selbsternannt oder nicht) in ihrem Leben kaum mehr als zwei Verstärker selber aufgebaut haben und in ihrem Wissensstand genau dort stehen geblieben sind.

Was legte Shakespeare dem Hamlet in den Mund als dieser zu Horatio sprach?
Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.



In diesem Sinne

-Friedrich Hunold-
www.frihu.com
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Jul 2006, 15:04

RoA schrieb:

roehrchen schrieb:
Hallöchen !
möchte ich hier mal anfragen wie ihr so darüber denkt das Frihu jetzt mit Hörerlebnis zusammen ist


Es ist mir egal.


Wenn ich auf der Frihu-Page folgendes lese:


Man versucht nun, durch die entsprechende Primäranzapfung am Ausgangsübertrager, ein frequenzabhängiges Spannungspotenzial am Schirmgitter der Röhre zu legen. Dadurch soll die Pentode in ihrer klanglichen Eigenschaft positiv beeinflusst werden. Salopp formuliert: der Pentode züchtet man ein frequenzabhängiges Triodenverhalten an.

Die positiven Klangeigenschaften erkauft man sich jedoch mit einer verminderten Leistungsabgabe, die aber kaum ins Gewicht fällt. Ähnliches existiert auch für Pentoden-Eintaktschaltungen, wo das Schirmgitter an eine entsprechende Anzapfung des Ausgangsübertragers angeschlossen ist.


Kann ich mich nur wundern. Warum soll die Spannung am Schirmgitterabgriff frequenzabhängig sein? Und warum soll die Leistung abnehmen? Ein Blick in die Röhrendatenblätter sagt da anderes.

Wenn der Rest der Page ähnlich bescheiden ausgefallen ist (habe mir die Mühe nicht gemacht), kann ich nur RoA zustimmen: Es ist mir egal
roehrchen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Jul 2006, 15:50

frihu schrieb:
Guten Morgen,

die Sache mit der Hörerlebnis-Kooperation ist in meinem Forum beantwortet worden. Das ich diesbezüglich auf keine Mails reagiere ist dadurch begründet, dass ich es leid bin, diesen an sich einfachen Vorgang wiederholt erklären zu müssen. Ausserdem bin ich wirklich nicht (mehr) der grosse Mail- oder Forums-Schreiber. Nach über 10 Jahren nutzt sich dieses "Hobby" (leider) ab. Ich bevorzuge das persönliche Gespräch (meine Werbepartner wissen ein Lied davon zu singen: "Oh Gott, nicht der schon wieder!").

...




An Frihu !
Danke für die Ausführungen. Laß dich mal nicht unterkriegen.
An Richi44 !
Lesen und verstehen.Zur Not Übertragertechnik !

Thoriumsmäßige Grüße
Roehrchen
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 12. Jul 2006, 17:33

An Richi44 !
Lesen und verstehen.Zur Not Übertragertechnik !


Hast Du schon einmal die verschiedenen Verstärkerdaten verglichen? Wenn man einen Röhrenverstärker baut, hängt die Leistung im Wesentlichen von der Betriebsspannung ab. Das siehst Du im Datenblatt.
Ob da jetzt Ultralinear im Einsatz ist oder nicht, steht bei den meisten Datenblättern nicht (ich habe noch so ein Exemplar mit entsprechenden Notizen). Aber es steht bei den Verstärkerdaten. Und Tatsache ist, dass im normalen Schaltungsaufbau der Schirmgitterstrom nicht in die Ausgangsleistung eingreift, bei Ultralinear aber zu einem bescheidenen Teil schon. Also bekommen wir einen geringfügig höheren ändernden Strom. Und dadurch eine geringfügig höhere Leistung bei Ultralinear.

Bei der Ultralinearschaltung handelt es sich um eine Gegnkopplung des Anodensignals auf das Schirmgitter, das ja auch stromsteuernde Wirkung hat.
Einesteils bewirkt der Schirmgitter-Durchgriff eine Linearisierung der Ia/Ug-Kennlinie, zumindest im Kleinstrombereich, andererseits verlangt er aber nach einer höheren Steuergitter-Wechselspannung. Die Verbindung mit der Anodenspannung hat eine ähnliche gegenkopplende Wirkung wie wenn beispielsweise die Endröhrenkatode über eine Teilwicklung angeschlossen wäre oder eine andere Art der Rückführung.
In jedem Fall wird der Klirr vermindert, der Frequenzgang geglättet und man benötigt eine höhere Steuerspannung. Bei der Ultralinearschaltung verändert sich zusätzlich der Röhren-Innenwiderstand.

Wenn man aber einfach mal schreibt, man versuche ein "frequenzabhängiges Spannungspotenzial" zu erzeugen und dem Schirmgitter anzubieten, so ist das mehr als nur irreführend. Logisch ist ein Ausgangsübertrager nicht linear. Aber unter frequenzabhängig versteht man irgend eine LR- oder CR-Funktion. Das ist doch hier wirklich erst unter- und oberhalb des Nutzfrequenzbereichs gegeben. Da ist die Frequenzabhängigkeit durch die Koppel-C (vernünftigerweise) vorher eingeschränkt.

Wenn frihu weiss, um was es geht, sollte er solche zumindest verwirrenden Aussagen unterlassen. Und an etwas anderes wage ich gar nicht zu denken...
EL156
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Jul 2006, 19:38
Ansonsten gibt es wichtigeres, worüber sich nachzudenken lohnt.
Beispiele gefällig? Bei der Berechnung des Röhreninnenwiderstandes wird eine Formel aus dem ohmschen Gesetz herangezogen. Der Röhreninnenwiderstand ist aber kein ohmscher Widerstand - allenfalls ein kapazitiver Widerstand.
Trotzdem scheint diese Berechnung zu funktionieren. Wie das?


Hallo frihu!

Ein Heinrich Barkhausen würde sich im Grab umdrehen, wenn er läse, dass du den Ri als kapazitiven Widerstand bezeichnest. Der Differentialquotient Ri=(Delta Ua/Delta Ia) bei Ug=konstant in einem Kennlinienfeld hat mit einem kapazitiven Widerstand XC=1/(2*pi*f*C) nichts gemein. Allein dieses Beispiel zeigt, dass es dir offensichtlich an Grundlagenwissen mangelt, das man sich nur durch Lehre, Studium oder (dir empfohlen) autodidaktisch aneignen kann, indem wenn man die von dir verteufelten obsoleten (neudeutsch: nicht mehr üblich; veraltet) Lehrbücher durcharbeitet.

Bei der Konstruktion eines Verstärkers geht an diesen Grundlagen kein Weg vorbei. Es ist dilettantisch, dass du derartiges Grundlagenwissen ad absurdum führst.

Gruß, EL156


[Beitrag von EL156 am 12. Jul 2006, 19:50 bearbeitet]
DB
Inventar
#9 erstellt: 12. Jul 2006, 20:04

Ansonsten gibt es wichtigeres, worüber sich nachzudenken lohnt.
Beispiele gefällig? Bei der Berechnung des Röhreninnenwiderstandes wird eine Formel aus dem ohmschen Gesetz herangezogen. Der Röhreninnenwiderstand ist aber kein ohmscher Widerstand - allenfalls ein kapazitiver Widerstand.


Der Röhreninnenwiderstand ist ein differentieller Widerstand, er ergibt sich aus dem Ausgangskennlinienfeld; und zwar
Ri= delta Ua / delta Ia (für Mittelschüler) bzw.
Ri= dUa / dIa (für Ingenieure).
Wo bitte soll der jetzt kapazitiv sein?


Der Hinweis auf alte Lehrbücher ist obsolet und wird von genau denjenigen aufgeführt, die noch heute Röhrenverstärker wie vor 50 Jahren konstruieren und aufbauen (wenn überhaupt).


Nun, solange die vor 50 Jahren gebauten Geräte trotz kleiner Siebkapazitäten und mit Wechselstromheizung genausogute Werte erreichen wie heutige Materialschlachten; scheinen die alten Lehrbücher, nach denen Heerscharen von Ingenieuren und Technikern ihre Geräte entwickelten, so unrecht nicht zu haben.

MfG

DB


[Beitrag von DB am 12. Jul 2006, 20:23 bearbeitet]
frihu
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 12. Jul 2006, 20:31

DB schrieb:

Ansonsten gibt es wichtigeres, worüber sich nachzudenken lohnt.
Beispiele gefällig? Bei der Berechnung des Röhreninnenwiderstandes wird eine Formel aus dem ohmschen Gesetz herangezogen. Der Röhreninnenwiderstand ist aber kein ohmscher Widerstand - allenfalls ein kapazitiver Widerstand.


Der Röhreninnenwiderstand ist ein differentieller Widerstand, er ergibt sich aus dem Ausgangskennlinienfeld; und zwar
Ri= delta Ua / delta Ia (für Mittelschüler) bzw.
Ri= dUa / dIa (für Ingenieure).
Wo bitte soll der jetzt kapazitiv sein?


Der Hinweis auf alte Lehrbücher ist obsolet und wird von genau denjenigen aufgeführt, die noch heute Röhrenverstärker wie vor 50 Jahren konstruieren und aufbauen (wenn überhaupt).


Nun, solange die vor 50 Jahren gebauten Geräte trotz kleiner Siebkapazitäten und mit Wechselstromheizung genausogute Werte erreichen wie heutige Materialschlachten; scheinen die alten Lehrbücher, nach denen Heerscharen von Ingenieuren und Technikern ihre Geräte entwickelten, so unrecht nicht zu haben.
Es reicht nicht, diese alten Bücher zu lesen. Man muß sie auch verstehen.

MfG

DB



Hallo,

wie kann es, dass ich mit dieser Reaktion gerechnet habe?

Habe ich gesagt, dass Barkhausen unrecht hatte?
Wohl kaum.
Solltest Du das so aufgefasst haben, dann lese bitte den Abschnitt noch einmal. Und ich bin mir fast sicher, dass auch Barkhausen irgendwann kopfschüttelnd über seine Formel sass und an sich selbst zweifelte. Die Ergebnisse scheinen ihm aber Recht gegeben zu haben.

Und was den kapazitiven Widerstand betrifft: ich habe noch ganz andere ketzerische Meinungen auf Lager. Und die tue ich kund. Ob ich dafür erschossen werde oder nicht.

Zu den anderen aufgeführten Punkten gehe ich mit Dir absolut konform. Nur mit den Siebkapazitäten hapert es. Wozu also der Alarm? ;-)

-Friedrich Hunold-
alteseuropa
Gesperrt
#11 erstellt: 21. Dez 2008, 17:50

richi44 schrieb:
#5
Wenn ich auf der Frihu-Page folgendes lese:
...

Man versucht nun, durch die entsprechende Primäranzapfung am Ausgangsübertrager, ein frequenzabhängiges Spannungspotenzial am Schirmgitter der Röhre zu legen. Dadurch soll die Pentode in ihrer klanglichen Eigenschaft positiv beeinflusst werden. Salopp formuliert: der Pentode züchtet man ein frequenzabhängiges Triodenverhalten an.

Die positiven Klangeigenschaften erkauft man sich jedoch mit einer verminderten Leistungsabgabe, die aber kaum ins Gewicht fällt. Ähnliches existiert auch für Pentoden-Eintaktschaltungen, wo das Schirmgitter an eine entsprechende Anzapfung des Ausgangsübertragers angeschlossen ist.


Kann ich mich nur wundern. Warum soll die Spannung am Schirmgitterabgriff frequenzabhängig sein? Und warum soll die Leistung abnehmen? Ein Blick in die Röhrendatenblätter sagt da anderes.

Wenn der Rest der Page ähnlich bescheiden ausgefallen ist (habe mir die Mühe nicht gemacht), kann ich nur RoA zustimmen: Es ist mir egal


Zufällig beim Stöbern gefunden ...
Was frihu da im zitierten Text schreibt ist richtig, danke.

Gibt es einen link zum vollständigen Text?


[Beitrag von alteseuropa am 21. Dez 2008, 18:30 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2008, 19:31

alteseuropa schrieb:
Gibt es einen link zum vollständigen Text?


Da Du ja der Meister im verlinken bist, und dich somit gut damit auskennst, solltest du Link eigentlich auch schon längst gefunden haben!
alteseuropa
Gesperrt
#13 erstellt: 22. Dez 2008, 10:55
@ Beitrag 11
Kann ich mal bitte den link zu dem zitierten Text bekommen?

PS: Wenn man aus dem www zitiert, bitte auch den link dazu angeben, danke.
Tulpenknicker
Inventar
#14 erstellt: 22. Dez 2008, 13:34

alteseuropa schrieb:
Kann ich mal bitte den link zu dem zitierten Text bekommen?


Nein!
alteseuropa
Gesperrt
#15 erstellt: 22. Dez 2008, 13:45

Tulpenknicker schrieb:

alteseuropa schrieb:
Kann ich mal bitte den link zu dem zitierten Text bekommen?


Nein!


Ah, verstehe. Das hier ist als flamethread gegen frihu gedacht?
Tulpenknicker
Inventar
#16 erstellt: 22. Dez 2008, 14:09
Dieser Thread ist nicht als Flamethread gegen frihuu gedacht, dieser Thread ist über 2 Jahre alt und da sich Niemand auf den letzten Beitrag von frihu gemeldet hat, gab es damals dann auch keine Einwände mehr, Thema erledigt!

MfG,

Nils
alteseuropa
Gesperrt
#17 erstellt: 22. Dez 2008, 14:36

Tulpenknicker schrieb:
Dieser Thread ist nicht als Flamethread gegen frihuu gedacht, dieser Thread ist über 2 Jahre alt und da sich Niemand auf den letzten Beitrag von frihu gemeldet hat, gab es damals dann auch keine Einwände mehr, Thema erledigt!

MfG,

Nils


Das ist egal wie alt ein thread ist. Jetzt gibt es einen Enwand bzw. eine Richtigstellung. Könnte ja sein, dass andere Leute auch via google auf diesen Thread aufmerksam werden.
Tulpenknicker
Inventar
#18 erstellt: 22. Dez 2008, 14:44

alteseuropa schrieb:
Jetzt gibt es einen Enwand bzw. eine Richtigstellung.


Wo denn?

MfG,

Nils
alteseuropa
Gesperrt
#19 erstellt: 22. Dez 2008, 14:53

richi44 schrieb:
#5
Wenn ich auf der Frihu-Page folgendes lese:
...

Man versucht nun, durch die entsprechende Primäranzapfung am Ausgangsübertrager, ein frequenzabhängiges Spannungspotenzial am Schirmgitter der Röhre zu legen. Dadurch soll die Pentode in ihrer klanglichen Eigenschaft positiv beeinflusst werden. Salopp formuliert: der Pentode züchtet man ein frequenzabhängiges Triodenverhalten an.

Die positiven Klangeigenschaften erkauft man sich jedoch mit einer verminderten Leistungsabgabe, die aber kaum ins Gewicht fällt. Ähnliches existiert auch für Pentoden-Eintaktschaltungen, wo das Schirmgitter an eine entsprechende Anzapfung des Ausgangsübertragers angeschlossen ist.


Kann ich mich nur wundern. Warum soll die Spannung am Schirmgitterabgriff frequenzabhängig sein? Und warum soll die Leistung abnehmen? Ein Blick in die Röhrendatenblätter sagt da anderes.

Wenn der Rest der Page ähnlich bescheiden ausgefallen ist (habe mir die Mühe nicht gemacht), kann ich nur RoA zustimmen: Es ist mir egal


Zufällig beim Stöbern gefunden ...
Was frihu da im zitierten Text schreibt ist richtig, danke.

Gibt es einen link zum vollständigen Text?
Tulpenknicker
Inventar
#20 erstellt: 22. Dez 2008, 15:23

alteseuropa schrieb:

richi44 schrieb:
#5
Wenn ich auf der Frihu-Page folgendes lese:
...

Man versucht nun, durch die entsprechende Primäranzapfung am Ausgangsübertrager, ein frequenzabhängiges Spannungspotenzial am Schirmgitter der Röhre zu legen. Dadurch soll die Pentode in ihrer klanglichen Eigenschaft positiv beeinflusst werden. Salopp formuliert: der Pentode züchtet man ein frequenzabhängiges Triodenverhalten an.

Die positiven Klangeigenschaften erkauft man sich jedoch mit einer verminderten Leistungsabgabe, die aber kaum ins Gewicht fällt. Ähnliches existiert auch für Pentoden-Eintaktschaltungen, wo das Schirmgitter an eine entsprechende Anzapfung des Ausgangsübertragers angeschlossen ist.


Kann ich mich nur wundern. Warum soll die Spannung am Schirmgitterabgriff frequenzabhängig sein? Und warum soll die Leistung abnehmen? Ein Blick in die Röhrendatenblätter sagt da anderes.

Wenn der Rest der Page ähnlich bescheiden ausgefallen ist (habe mir die Mühe nicht gemacht), kann ich nur RoA zustimmen: Es ist mir egal


Zufällig beim Stöbern gefunden ...
Was frihu da im zitierten Text schreibt ist richtig, danke.

Gibt es einen link zum vollständigen Text?


Fallst Du es noch nicht bemerkt hast, wovon ich felsenfest ausgehe, gelangst Du, wenn Du auf das "WWW" Icon oberhalb des letzten Beitrages von frihu klickst, auf die Seite frihu, dort sind die vollständigen Texte zu finden.

MfG,

Nils
freibürger
Inventar
#21 erstellt: 22. Dez 2008, 15:27
Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, das hier auf Teufel komm raus eine Konfrontation gesucht wird, und wenn dafür ein Asbach uralter Thread herhalten muss, dem kein Hahn mehr hinter her kräht.
Tulpenknicker
Inventar
#22 erstellt: 22. Dez 2008, 15:57

freibürger schrieb:
Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, das hier auf Teufel komm raus eine Konfrontation gesucht wird, und wenn dafür ein Asbach uralter Thread herhalten muss, dem kein Hahn mehr hinter her kräht.


Den Eindruck habe ich mittlerweile auch und ich habe das Gefühl, daß ich "voll auf den Leim" gegangen bin. Ich werde jetzt zu diesem völlig überflüssigen Uraltthread nichts mehr schreiben und sollte ich es dennoch tun, kannst du mich ja treten, freibürger
alteseuropa
Gesperrt
#23 erstellt: 22. Dez 2008, 17:23

Tulpenknicker schrieb:



Fallst Du es noch nicht bemerkt hast, wovon ich felsenfest ausgehe, gelangst Du, wenn Du auf das "WWW" Icon oberhalb des letzten Beitrages von frihu klickst, auf die Seite frihu, dort sind die vollständigen Texte zu finden.

MfG,

Nils


Die Seite von frihu ist sehr umfangreich. Etwas genauer wäre lieb.
Ingor
Inventar
#24 erstellt: 22. Dez 2008, 21:57
Also genauer als so: http://www.frihu.com/content/diy/allgemein/verstaerker_abc-1.html geht es leider nicht. Steht ziemlich am Ende des Artikels.
gaggi
Gesperrt
#25 erstellt: 23. Dez 2008, 08:38

alteseuropa schrieb:


Man versucht nun, durch die entsprechende Primäranzapfung am Ausgangsübertrager, ein frequenzabhängiges Spannungspotenzial am Schirmgitter der Röhre zu legen. Dadurch soll die Pentode in ihrer klanglichen Eigenschaft positiv beeinflusst werden. Salopp formuliert: der Pentode züchtet man ein frequenzabhängiges Triodenverhalten an.


Zufällig beim Stöbern gefunden ...
Was frihu da im zitierten Text schreibt ist richtig, danke.


Darius, wen willst Du denn jetzt wieder für dumm verkaufen?
alteseuropa
Gesperrt
#26 erstellt: 23. Dez 2008, 13:55

Ingor schrieb:
Also genauer als so: http://www.frihu.com/content/diy/allgemein/verstaerker_abc-1.html geht es leider nicht. Steht ziemlich am Ende des Artikels.


Danke für den link zu frihu.
In dem Zusammenhang ("UL-Schaltung") ist auch
#67 im dampforum interessant. Eigentlich der Thread, von Beitrag #21 an bis Beitrag #185, sehr aufschlussreich.

LG Darius


[Beitrag von alteseuropa am 23. Dez 2008, 14:17 bearbeitet]
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