Umfrage
T.A.C 88
1. Röhrentausch beim T.A..C .88 ?? (50 %, 1 Stimmen)
2. T.A.C. 88 Röhrentausch ??? (50 %, 1 Stimmen)
(Die Umfrage ist beendet)

T.A.C 88

+A -A
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h._bröcker
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 15. Jul 2006, 23:11
Hallo, hat hier jemand fundiertes Wissen und kann mir mit Informationen weiterhelfen ?
Ich habe einen gebrauchten T.A.C 88 von meinem kleinem Einkommen gekauft und bin echt gefrustet.
Das Problem: Kein echter Tiefbass , kaum Frquenzen unter 100 Hz . Trotz eines vorhandenen Nubert Aw 1000 Subwoofers !!
Ich habe versucht die Lautsprecher parralel zum Woofer zu betreiben, sowie über die Sub. Woofer Weiche. Zweites ergab kompletten Klangmüll. Als Boxentüftler habe ich auch versucht die Lautsprecherweichen (Nykron Viva) zu ändern.

Im T.A.C befinden sich 3 kleine Röhren 6 N 8 P
und 4 KT 88, es scheinen noch alles originale Röhren zu sein.
Die KT 88 sind alle an einer Seite von innen schwarz verrust.

1. T.A.C. 88 scheint nicht gleich T.A.C 88 zu sein, denn bei neueren Modellen scheinen die kleinen Röhren anders bestückt zu sein ( 2 plus 1) ??????
2. Kann ich neue gleiche Röhrenmodelle selbst einbauen, ohne Neueinmessen ?
3. Als gelernter Büro u. Informationelektroniker sind noch einige Grundkentnisse über den Umgang mit Elektronik und Elektrik hängen geblieben, würde ein Multimeter reichen ?

4.Wenn nicht, mit welchen Kosten, ausser den Röhren, müsste ich rechnen ?
5.Gibt es in Hamburg oder Umkreis jemanden ,der mir gegen Aufwandsentschädigung dabei helfen kann.
http://www.hifi-forum.de/images/smilies/hail.gif
tubsy
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 16. Jul 2006, 23:09
hallo,

es ist sehr schwierig dir bei diesen informationen
weiterzuhelfen.
auf jeden fall sollte auch ein TAC unter 100 Hz gut arbeiten.
du könntest die koppel kos austauschen, 0,47 uF 600 V zum
beispiel. oder die röhren sind kaputt, oder, oder, oder.
wenn du mir deine telefon nr. privat schickst kann ich dir
jemanden in hamburg vermitteln der sich mit röhren auskennt.
vielleicht kannst du ja auch ein bild vom innenleben des
verstärkers hier reinsetzen dann könnte dir eventuell
Pragmatiker helfen.

gruß, tubsy
h._bröcker
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Jul 2006, 09:36
Hallo tubsy zunächst einmal Danke ,für Deine Antwort.

Damit unter den Hifi Forum Lesern kein Mißverständnis entsteht, möchte ich zunächst einmal betonen, daß der Klang des T.A.C. 88 keinesfalls schlecht ist.
Im Vergleich zu meinem vorher genutzten Harman Kardon HK 670 gefällt er mir, trotz des erwähnten Tiefbassproblems besser, die absolut klaren mittleren und hohen Töne machen süchtig, ich mag meine Anlage gar nicht mehr ausschalten.
Lege ich zum Beispiel die Sara K. u. Chris Jones Live in Concert in den CD 17, klingt alles echter, ich kann mir die räumliche Position von Sara K. ,Chris Jones und des Publikums deutlicher als beim HK 670 vorstellen.
Ich spiele selbst ein bisschen Gitarre und achte deshalb wohl sehr auf authenzität.
Es währe alles Traumhaft, währe da nicht noch eine kleine Unzufriedenheit mit dem Tiefbass, laut Technische Daten soll der TAC doch bis 20 Hz recht linear spielen ?

Das Angebot von Dir, zu versuchen mir jemand zu vermitteln, der sich mit Röhren und Einbau auskennt ist echt nett, werde Dir meine Nummer Mailen.

Gruß von einem nicht Geräte, sondern Musiksüchtigen User.

heiko b.
h._bröcker
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Jul 2006, 19:48
So,ich habe heute erst mal die drei kleinen Röhren getauscht.
Ich erwähnte ja die Problematik, daß ich beim T.A.C 88 keine sehr tiefen und sonst auch nur schwammige Bässe, trotz Sub Unterstützung, zu hören bekam. Eingebaut sind jetzt zwei Electro-Harmonix 6sn7 und in der Mitte eine Sovtek 6Sl7Gt, empfohlen von meinem Lieblingshändler Audiophonie in Hamburg.
Was hat sich geändert ?
Musikhören bringt endlich wieder Spaß, nun sind saubere
Bässe zu hören. Ich dachte schon Röhrengeräte wie T.A.C 88 hören sich halt so bescheiden untenherum an. Ich bin ja gespannt, ob sich nochmal ähnlich viel ändert, wenn ich die alten No Name KT88 gegen die (günstig) ersteigerten JJ tausche, obwohl ich mir eine nochmalige, derart krasse Klangsteigerung bei dem nun zu hörenden Sound nicht vorstellen kann.
tubsy
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Jul 2006, 23:01
manchmal kann das leben doch so einfach sein.
viel spaß noch mit dem T.A.C 88.

gruß, tubsy
coronablitz
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Sep 2007, 15:53
hatte mein accountnamen verloren, bin aber immer noch der Themenersteller h._broecker

Inzwischen sind zwar alle Röhren neu, dazu auch noch gute Kondensatoren verbaut (Danke Tubsy für den Tip, das mit den verschiedenen Werten habe erst jetzt so richtig wahrgenommen))und natürlich alles eingestellt, aber bei Marie Boine Cd Leahkastin, zeigt der Tac 88 ,allzu deutlich, seine Grenzen. Eine Cd mit extrem tiefen, lang ausklingenden Frequenzen. Da klappert`s im Woofer, bei ein oder zwei Stücken , egal ob ich die Lautsprecher über die Wooferweiche laufen lasse, oder ihn parrallel anschließe. Ist zwar bisher die einzige Cd, wo es mir so extrem auffällt, find ich trotzdem scheiße. Impendanzkorrektur in die Lautsprechern habe ich extra eingebaut, den Strom auf 42 mA, die Durschnittsempfehlung bei entsprechender Spannung (Svetlana Kt88) eingestellt.

KANN MIR ALSO JEMAND SAGEN, WARUM DAS ANFÄNGT ZU KLAPPERN ?

Liegt`s am Dämpfungsfaktor ? Kann man was dagegen machen. Ich denke an eine bessere Stromversorgung? Im Netz geisterte mal ein Modifikationsvorschlag für eine verbesserte Masseführung rum , nur der Grund dafür leuchtete mir nicht so ganz ein, solange nichts brummt ?
Gibt es eigentlich einen Röhrenverstärker, der an jeder Box einen richtigen knackigen u. tiefen Bass hat?

P.s Und bevor jetzt jemand sagt äh schreibt, bei mir klappert nichts, dann sollte er mal die entsprechende Cd einlegen (s.o) und evtl. nen Woofer dazu schalten, denn mit kleinen Lautsprechern hört man es vielleicht nur nicht so deutlich ?


[Beitrag von coronablitz am 09. Sep 2007, 16:40 bearbeitet]
coronablitz
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 09. Sep 2007, 15:59
und noch ne Frage,
wie kann ich mit verschiedenen Werten der Koppelkondensatoren den Bass beeinflussen? Wenn vorher o,1 uf F eingebaut sind, dann würde ich bei höheren Werten doch nur mehr Mitten erreichen, oder ?

Der TAC 88 spielt sowieso nicht ab 20 Hz wie die offiziellen Angaben sind. Wenn man beide Augen zudrückt, könnte man frühestens 30 Hz sagen. Das sehe ich ganz deutlich an der Menmranbewegung des Subwoofers, wobei die Norm Lautstärke, auch bei 30 Hz wohl eher nicht erreicht wird.


[Beitrag von coronablitz am 09. Sep 2007, 17:23 bearbeitet]
Sehrlauthörer
Stammgast
#8 erstellt: 09. Sep 2007, 20:58
Hey,

ein KT-PP-Amp ( hier mein Yaqin MC-100B ) kann wenn die Schaltung es erlaubt locker bis 5 Hz herunterreichen wie meine Messungen ganz klar belegen.

Allerdings gefällt mir der ungehobelte Matschebass überhaupt nicht.Erst ein kleiner Eingriff in die Gegenkopplung ( dem R 12K noch ein 33K parallelgeschaltet ) belohnte der Amp mit nunmehr deutlich strafferer Basswidergabe.

Gruß

Michael
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