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Kosten bei China-Import

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Autor
Beitrag
zola
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jul 2007, 20:10
Hallo,

Kurze Frage, finds nicht über die Suche:
Was für Kosten entstehen beim ebay-Kauf aus Hongkong?

1. Kaufpreis
2. Transport
3. Transportversicherung
4. Zoll (16%?, Kann man auch mal "durchrutschen",
wenn "Gift" drauf steht?)
5. Zusätlich MwSt?
6. Gibts noch mögliche versteckte Kosten? Irgendein Anbieter nimmt wohl z.B. 7% "Papiergebühr".

Gruß
Axel
Times
Stammgast
#2 erstellt: 23. Jul 2007, 12:59
Es entstehen folgende Kosten:

1. Kaufpreis
2. Transport + Versicherung
3. Zoll + MwSt. Den Zollsatz kannst du auf der Homepage des dt.
Zolls nachschauen, Mehrwertsteuer sind 19%. Ein "Durchrutschen"
ist eher unwahrscheinlich

Sonst nichts. Empfehlen kann ich dir Timaudio und Coemaudio,
hab bei beiden schon bestellt und Ware auch in perfektem
Zustand erhalten. Bei Timaudio und Versand per TNT übernehmen
die für dich sogar das Zoll-Verfahren und du zahlst an deiner
Haustür.

Grüße,
Times
zola
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Jul 2007, 17:27
Hallo,

Vielen Dank. Habe noch mal die Suche bemüht. Gerade beim Zollsatz liest man aber immer etwas anderes. Stimmen 3,7%?
Habe nämlich den MA 845 im Auge. Der kostet gebraucht in der Bucht ca. 500,-. Über England e-bay aber 300,-Euro neu, inkl.Versand. Wäre also mit 22% Steuer und Zollgebühr billiger als hier gebraucht, was mich wundert.

Gruß
Axel
DB
Inventar
#4 erstellt: 24. Jul 2007, 07:49
Wesentlich interessanter als ein möglichst niedriger Preis und geringer Zoll wäre, ob das Gerät den entsprechenden Sicherheitsvorschriften entspricht.
Einfach hier mal ein wenig herumlesen...

MfG

DB
Curd
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 24. Jul 2007, 08:37
Nein DB das siehst Du falsch!

Die Hauptsache: BILLIG
zola
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Jul 2007, 09:45
Nein,Rollo, das siehst du falsch.

Über die Kaufkriterien Anderer zu urteilen, die man nicht kennt und auch nicht fragt,das ist billig.

Gruß
Axel
Curd
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Jul 2007, 10:37
Hallo,

Hauptsache BILLIG


zola schrieb:
Der kostet gebraucht in der Bucht ca. 500,-. Über England e-bay aber 300,-Euro neu, inkl.Versand. Wäre also mit 22% Steuer und Zollgebühr billiger als hier gebraucht


BTW:
Als Beispiel - 445.11 Euro -

wenn Du die ganzen Zusatzkosten rechnest - wieviel günstiger bist Du dann? Garantie in HK ?
DB
Inventar
#8 erstellt: 24. Jul 2007, 11:12
Hallo,


zola schrieb:
Über die Kaufkriterien Anderer zu urteilen, die man nicht kennt und auch nicht fragt,das ist billig.

dann nenne doch bitte Deine Kaufkriterien. Bitte auch hier lesen:

http://www.roehren-u...ighlight=music+angel
http://www.roehren-u...ighlight=music+angel

Wenn Du dann noch schaust, was gute Übertrager kosten, dann kannst Du Dir in etwa vorstellen, was Dich erwartet.

MfG

DB
Lowther
Stammgast
#9 erstellt: 24. Jul 2007, 12:15
Moin,

@ DB: Warnungen zum China-Import sind sicher angebracht, aber ich sehe da andere Gesichtspunkte als Du. Aus den hiesigen Preisen für Übertrager etwa herzuleiten ( oder zu vermuten) das man beim MA845 für rd 500,- nur ein klanglich minderwertiges Gerät bekommt stimmt nach meinen Erfahrungen nicht. Ich habe seit Nov 06 einen MA845 und bin von den klanglichen Qualitäten nach wie vor sehr angetan. Für mich ein Gerät mit einem Super Preis- Leistungsverhältnis.
Zum Thema Sicherheit muss man beim MA845 (und scheinbar bei vielen anderen China Geräten) beachten, das bei den meisten Geräten der Schutzleiter nicht angeschlossen ist. Ein Umstand der mir durch das RuH Forum vor dem Kauf bekannt war. Vor der ersten Inbetriebnahme des Amp habe ich als Nichtschrauber mit Unterstützung der RuH Forumsmitglieder diesen lebensgefährlichen Fehler beseitigt.

Grüsse
Matthias
zola
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jul 2007, 14:24
Hallo,

Ich hatte ja brav alle Threads zum Thema durchgelesen, kenne also auch die beiden empfohlenen, trotzdem danke. Da ja auch das Thema "Chinaimport: Ja/Nein" nicht wirklich neu ist und Kaufberatung übers Netz generell schwierig (5 Leute:10 Meinungen), wollte ich eigentlich nur eine konkrete Aussage zu den Nebenkosten.

Trotzdem, da gefragt, kurz meine Kriterien: Da neu im Thema suche ich günstig(und nicht Billig) einen Trioden-Amp der meine Phonar (87 dB) "schafft". Die Music Angel gefallen mir optisch und vom Klang liest man viel positives (gerade bei den "Profis" im RuH). Aufgrund der Sicherheitsrisiken wollte ich den Amp vom Elekto-Fachgeschäft meines Vertrauens durchchecken lassen. Gibt ja im RuH-Forum genug Tips, worauf zu achten ist.

Die verlinkte e-bay-Auktion ist mit "sofort kauf: 300,-Euro" sehr teuer, der letzte ging für 106,-Euro Kaufpreis weg. Welche weiteren Kosten anfallen,war ja genau die Frage (im Konkreten Fall: 150,-Euro Versand und Versicherung, plus Zoll und Steuer).

Gruß
Axel
Curd
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 24. Jul 2007, 15:00

zola schrieb:

Die verlinkte e-bay-Auktion ist mit "sofort kauf: 300,-Euro"


Hallo,

...und noch einmal....
das sind keine Euro!

Die Engländer weigern sich beharrlich und halten an ihrem antiquierten Zahlungsmittel fest


[Beitrag von Curd am 24. Jul 2007, 15:01 bearbeitet]
zola
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 24. Jul 2007, 16:26
Stimmt. Aber das sollte Dir doch Freude bereiten im Kampf gegen Billigamps!
Der letzte MA 845 kostete jedenfalls 72 engl. Pfund,also 106,-Euro.

Kennt denn jetzt jemand die definitive Zollgebühr und ob weitere "versteckte Kosten" drohen?

Noch mal generell: Weiß nicht, was dagegen spricht, bei einem neuem Gebiet erst mal mit geringem Einsatz zu beginnen. Verbessern kann man sich ja immer noch. Wer mal schnell 2000,- aus Neugierde rauswerfen kann: Glückwunsch.
Einen europ. Amp mit ähnlichem Profil und ansatzweise ähnlichem Preis hab ich nicht gefunden, sorry.(Meiler find ich häßlich, Synola leider zu schwach, Barton klingt nach eigenen Angaben eher wie Transe). Der Sicherheitsaspekt ist sicher wichtig zu erwähnen. Mit vertretbaren Kosten aber IMHO zu beheben.

Gruß
Axel
DB
Inventar
#13 erstellt: 24. Jul 2007, 18:19

Lowther schrieb:
Moin,

@ DB: Warnungen zum China-Import sind sicher angebracht, aber ich sehe da andere Gesichtspunkte als Du. Aus den hiesigen Preisen für Übertrager etwa herzuleiten ( oder zu vermuten) das man beim MA845 für rd 500,- nur ein klanglich minderwertiges Gerät bekommt stimmt nach meinen Erfahrungen nicht.

Nun, Chinesen wie Deutsche zahlen in etwa Dasselbe für Bleche und Draht. Allein aus den Lohnstückkosten wird die Preisdifferenz bei den Übertragern nicht herrühren.
Aus der im RuH-Forum zu findenden Geschichte mit der nach Masse durchgeschlagenen Drossel erlaube ich mir schon gewisse Qualitätsmerkmale abzuleiten.


Ich habe seit Nov 06 einen MA845 und bin von den klanglichen Qualitäten nach wie vor sehr angetan. Für mich ein Gerät mit einem Super Preis- Leistungsverhältnis.

Jeder so, wie er mag. Mich würden mal Meßwerte der Übertrager und der kompletten Verstärker interessieren.

MfG

DB
Lowther
Stammgast
#14 erstellt: 24. Jul 2007, 20:40
Hallo DB,

ich habe wie gesagt keine Probleme mir meinem 845er, insoweit muss ich nix ableiten, sondern habe eigene Erfahrungen mit dem Gerät. Als "Nichtschrauber" interessieren mich auch auch keine Messwerte oder Metallpreise von Übertragern, sondern ob der Klang stimmt und das tut er für mich. Als aufmerksamer Leser im RuH wird Dir sicher auffallen das es anderen 845 Besitzern auch so geht.

In verschiedenen Threads ist mir aufgefallen das gerade die Schrauber-Fraktion die Amps aus China gern mit viel Polemik verteufelt und pauschal für Schrott erklärt. Aber jeder hat seine eigenen Maßstäbe und Vorstellungen (Da ist Toleranz gefragt!). Nicht jeder kann einen Amp selbst bauen, nicht jeder hat hat viel Geld zur Verfügung.

Beste Grüße
Matthias
Sehrlauthörer
Stammgast
#15 erstellt: 24. Jul 2007, 22:34
Hey,

dort steht alles drin.Siehe

Wenn UPS der Versand-Dienstleister ist bekommst Du ca. 2 Wo später eine Rechnung die in etwa so aussieht.



Versteuert werden also auch die Frachtkosten da das eine Dienstleistung ist und für die möchte unser nimmersatter Staat auch ein paar Flocken ( also € )rüber geschoben bekommen.
Gruß

Michael
gaggi
Gesperrt
#16 erstellt: 25. Jul 2007, 07:59

Lowther schrieb:

In verschiedenen Threads ist mir aufgefallen das gerade die Schrauber-Fraktion die Amps aus China gern mit viel Polemik verteufelt und pauschal für Schrott erklärt. Aber jeder hat seine eigenen Maßstäbe und Vorstellungen (Da ist Toleranz gefragt!). Nicht jeder kann einen Amp selbst bauen, nicht jeder hat hat viel Geld zur Verfügung.

Beste Grüße
Matthias


Hallo,

sind Dir wenigstens auch die vielen postings und threads aufgefallen, wo es um die Probleme der China-Amps geht?
Deren vielzahl trägt erheblich zur Meinungsbildung der Schrauber bei, zumal diese ja die Vorteile des Selbstbaues kennen. Wenn ich mir so die Titel der threads anschaue, weiß ich auch was für Qualität einen da erwartet.
Beispiele: "Warum brummt die Kiste immer noch?", "allgemeiner Dynavox VR70 Tuningthread" mit 1242 Antworten!, "Hilfe!!Klangungleichgewicht bei meinem TAC34" u.s.w.u.s.f.

Was nützt es, für 300 EUR einen billigen China-Amp zu kaufen, und dann anstandslos die EUst zu zahlen, und sich dann neue Bauteile bis hin zu neuen Trafos zu kaufen und mit viel Zeitaufwand das Teil soweit zu richten, daß es halbwegs den Erwartungen entspricht. Und vielleicht zu allem Überfluß noch für 300 EUR eine Basis und 500 EUR für teure kabel auszugeben? Für 800-1000 EUR bekommt man alles für einen ordentlichen 845er in guter Qualität, und kann den genau so bauen, wie man ihn haben will. Ohne danach ständig irgendwo drehen zu müssen oder sich über irgendwelche Macken zu ärgern.
Das ist der Grund dafür, warum die Schrauber über die Chinateile nur müde lächeln können.

Für vernünftiges geld bekommt man hier auch ordentliche Bauteile, wobei man sich durchaus am Durchschnitt der Preise orientieren sollte. Ein 300-EUR-Amp mit 845 gehört genausowenig zur kategorie "vernünftig" wie ein 5000-EUR-EL34.

Das hat übrigens nichts mit Toleranz zu tun, sondern mit dem gesunden Menschenverstand der Schrauber.
Ich kenne übrigens auch leute, die notgedrungen zum Schrauber wurden, weil sie sich einen so herrlich billigen Chinesen gekauft hatten und diesen so schnell wie möglich wieder loswerden wollten.

gruss gaggi
zola
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 25. Jul 2007, 10:04
Hallo Gaggi,
Wo bekommt man denn einen ordentllichen 845 für 1000,-?
Ich hab keinen gefunden. Das man für dieses Geld einen guten Amp selber bauen kann, ist mir klar. Kann ich bloß leider nicht.
Ich denke weiterhin: Für 100,-Euro sollten die Sicherheitsprobleme vom Fachmann zu beheben sein. Dann bin ich bei 600,-., immer noch konkurrenzlos. Klanglich geht besser, sicher. aber man kann ja mal upgraden. Mache ichmit anderen Hifi-Komponenten auch so.

Gruß
Axel
roehrchen
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Jul 2007, 10:31

zola schrieb:
Für 100,-Euro sollten die Sicherheitsprobleme vom Fachmann zu beheben sein.


Nimm den fünffachen Wert dann kommst du in etwa hin.Wenn du überhaupt einen R&F Techniker findest der das freiwillig und seriös macht.

Siehe hier: http://onleben.t-online.de/c/77/23/25/7723256.html
Besonders
Auf anerkannte Prüfsiegel achten




Det kleene Röhrchen


[Beitrag von roehrchen am 25. Jul 2007, 11:14 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Jul 2007, 10:42
Hallo,

auch hier: Hauptsache BILLIG


zola schrieb:
Für 100,-Euro sollten die Sicherheitsprobleme vom Fachmann zu beheben sein.


Aber nicht zu diesem Kurs, wenn er dafür später gerade stehen soll - mit seinem Namen und seiner Versicherung

Viel Spass mit Deinem China-Böller



[Beitrag von Curd am 25. Jul 2007, 10:43 bearbeitet]
maxe007
Stammgast
#20 erstellt: 25. Jul 2007, 12:14
Hallo
Will auch meine 10 cent dazugeben...
Für die Bezahlung- Karte und/oder paypal fallen auch noch ca. 20€ Auslandsgebühren an und immer eine Unsicherheit beim Transfer des Geldes...
Eben habe ich einen Bausatz aus Hongkong aufgebaut...
Kosten mit shipping €600
MWS 120€ Zoll 30€-zusammen also €750.
Service beim Aufbau war unter aller Sau, die Leut hatten vom eigenen Bausatz keine Ahnung, die Netzplatine war falsch geätzt, hätte peng machen können mit Trafo-oder Personenschaden-
Teile haben gefehlt.
DIY-Supply kann ich also nicht empfehlen- der Amp klingt allerdings schoen und gut ist
DB
Inventar
#21 erstellt: 25. Jul 2007, 16:28
Hallo,


Lowther schrieb:
ich habe wie gesagt keine Probleme mir meinem 845er, insoweit muss ich nix ableiten, sondern habe eigene Erfahrungen mit dem Gerät.

Ob das so schön für Dich ist, weiß ich nicht; ich verzichte auf nähere Bekanntschaft mit dem Ding, allein aus dem Ansehen heraus. Ein Foto bei abgenommenem Deckel reichte dafür.


Als "Nichtschrauber" interessieren mich auch auch keine Messwerte oder Metallpreise von Übertragern, sondern ob der Klang stimmt und das tut er für mich. Als aufmerksamer Leser im RuH wird Dir sicher auffallen das es anderen 845 Besitzern auch so geht.

Mag sein, daß der "Klang" Dir gefällt. Ich habe lieber möglichst verfälschungsfrei verstärkende Geräte.


In verschiedenen Threads ist mir aufgefallen das gerade die Schrauber-Fraktion die Amps aus China gern mit viel Polemik verteufelt und pauschal für Schrott erklärt.

Wie würdest Du denn ein Sicherheitsrisiko im holzversteiften Dünnblechgehäuse nennen? Polemik kommt zumeist dann zum Vorschein, wenn unbelehrbare Zeitgenossen glauben, es mal wieder besser zu wissen.


Aber jeder hat seine eigenen Maßstäbe und Vorstellungen (Da ist Toleranz gefragt!). Nicht jeder kann einen Amp selbst bauen, nicht jeder hat hat viel Geld zur Verfügung.

Tut mir leid, aber bei der Sicherheit hört die Toleranz gänzlich auf.
Es macht auch nichts, daß nicht Jeder einen Verstärker selber bauen kann. Man sollte aber vor dem Kauf überlegen, was man wofür ausgibt.
Röhrenverstärker waren übrigens noch nie billig, ganz einfach weil weder die Trafos, Übertrager, Röhren, Kondensatoren noch dafür ausreichend tragfähige Blechchassis je billig waren. Sie sind es auch heute nicht.

Ehe man sein Geld für sowas rauswirft, sollte man lieber einen Klassiker kaufen und von einer Rundfunkwerkstatt ordentlich restaurieren lassen.

MfG

DB
Lowther
Stammgast
#22 erstellt: 25. Jul 2007, 19:00
Moin DB,


Mag sein, daß der "Klang" Dir gefällt. Ich habe lieber möglichst verfälschungsfrei verstärkende Geräte.


Ich verneige mich in Ehrfurcht vor dem Großmeister der Ferndiagnose. Natürlich hast Du recht. Mein Amp verfälscht und der Klang wurde von Dir zurecht in Anführungszeichen gesetzt.

Durch Deine subtile Argumentation, die ich fälschlicherweise für Polemik gehalten habe, ist mir jetzt bewusst, das auch nur ein unbelehrbarer Zeitgenosse bin der sich vor dem Kauf nicht überlegt hat wofür er sein Geld herausschmeißt.

Vor dem Schreiben dieser Zeilen habe ich selbstverständlich den miesen Chinaböller schnell entsorgt und auch den ganzen Japanmüll gleich hinterher (wer weiß wie die mit abgeschraubten Blech innen aussehen- Diese Schlitzaugen stecken doch alle unter einer Decke...).

Ich werde mich jetzt der reinen Lehre zuwenden und ein handgefertigtes, möglichst deutsches Röhrengerät kaufen, das ein liebenswerter Zeitgenosse (selbstverständlich im grauen Kittel), mit bei Neumond handgeschöpften Bauteilen versehen hat.

Nochmals meinen herzlichen Dank.
DB
Inventar
#23 erstellt: 26. Jul 2007, 08:51
Hallo Lowther,

nun lies mal das

Polemik kommt zumeist dann zum Vorschein, wenn unbelehrbare Zeitgenossen glauben, es mal wieder besser zu wissen.

und dann lies Dir nochmal Deinen Beitrag durch.
Argumente gegen das von mir Geschriebene?

Kannst Du den Unterschied in der handwerklichen Ausführung
zwischen dem
http://img19.imageshack.us/my.php?image=innenfinal2gp.jpg

und dem
http://mhuss.com/AmpInfo/images/HiwattTurret.jpg

wenigstens ansatzweise erkennen? Wenn nein, dann sei mit Deinem Gerät glücklich; dann erübrigt sich in der Tat jede weitere Diskussion.

Es hat übrigens nichts mit Ferndiagnose zu tun, wenn man sich ein paar Beiträge und Bilder in Foren anschaut. So viel Sachverstand kannst Du mir ruhig zutrauen: es ist nicht der erste Röhrenverstärker, den ich von innen sehe.

Und ja, bei einem voodoofreien Röhrengerät aus Deutschland, welches nach hiesigen Vorschriften und Sicherheits- / Qualitätsanforderungen gefertigt wurde, wärst Du wesentlich besser dran, auch im Hinblick auf den worst case.

MfG

DB
audiosix
Stammgast
#24 erstellt: 26. Jul 2007, 09:36
Habe gerade einen 300B Verstärker aus China instandgesetzt.
Das Bodenblech war mit 5 metrischen und 19 Blechschrauben befestigt. Um den Ladekondensator auf der Leiterplatte zu ersetzen mußte erst der Lautstärkesteller und die Kopfhörerbuchse ausgebaut werden. Danach waren diverse Kabelverbindungen zu lösen, macht Spaß da die ja alles irgendwo 3 * drumwickeln. Danach Leiterplatte ausgebaut und C erneuert, dann das ganze andersrum.
Teilekosten 50 Cent und 2,5 Stunden Arbeit (deutsche Stundensätze).

Reinhard
roehrchen
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 26. Jul 2007, 11:32

audiosix schrieb:
Habe gerade einen 300B Verstärker aus China instandgesetzt.
Das Bodenblech war mit 5 metrischen und 19 Blechschrauben befestigt. Um den Ladekondensator auf der Leiterplatte zu ersetzen mußte erst der Lautstärkesteller und die Kopfhörerbuchse ausgebaut werden. Danach waren diverse Kabelverbindungen zu lösen, macht Spaß da die ja alles irgendwo 3 * drumwickeln. Danach Leiterplatte ausgebaut und C erneuert, dann das ganze andersrum.
Teilekosten 50 Cent und 2,5 Stunden Arbeit (deutsche Stundensätze).

Reinhard


In unserer werkstatt herrscht strengstes Verbot solche Geräte ohne CE und GS auch nur anzufassen.warten eigentlich nur darauf das solche Kracher auf der rapexliste auftauchen.

Det kleene Röhrchen
DB
Inventar
#26 erstellt: 26. Jul 2007, 11:47
Chinese Tube Amp Repair Set:






MfG

DB
Lowther
Stammgast
#27 erstellt: 26. Jul 2007, 13:36
Mahlzeit DB,

es ist sicher nicht im Sinne des Thread Erstellers, wenn das nun hier wieder in eine Grundsatzdiskussion für und wider China-Amps ausartet. Für meinen Teil sehe ich darin keinen Sinn, weil ich keine grundsätzlichen Betrachtungen angestellt habe. Mein Ausgangspunkt zur Beteiligung hier war die Nennung des MA845. Als Besitzer dieses Gerätes habe ich meine klanglich positiven Erfahrungen mitgeteilt. Nicht mehr und nicht weniger.

Irgendwie hat das DB nicht so recht verstanden. Nach dem Motto: was nicht sein kann, dass nicht sein darf, werden weiter in beharrlicher Ignoranz meiner eigenen unmittelbaren Erfahrungen, vermeintliche Argumente (Bilder!?) - Hey mir geht es um den Klang)genannt. Sorry DB, ich sitze Abends immer noch gern und höre mit dem 845 begeistert Musik. Mein Argument ist meine Zufriedenheit mit dem Gerät. Natürlich sehe ich Mängel beim Chassis und im Aufbau. Ich kann aber damit leben und jeder andere möge selbst entscheiden. Ach ja, mit meinen fast 50, habe ich in der Vergangenheit schon einiges an Gerätschaften "durch" und so meine natürlich höchst subjektiven Maßstäbe.

Subjektiv ist das Zauberwort. Musik hören ist ist eine emotionale und eben höchst subjektive Angelegenheit und entzieht sich damit weitgehend objektiven Maßstäben. Also egal was Du schreibst, ich werde weiter mit meinem MA845 zufrieden sein.

Ich verstehe auch nicht ganz, warum das auf eigenen Erfahrungen basierende Vertreten meiner eigenen Meinung bei Dir dazu führt, dass Du sofort meinst ich würde damit Deine technische Kompetenz zu diesem Thema anzweifeln. Wenn ich von Toleranz spreche, meine ich das nicht im technischen Sinn, sondern als soziale Kompetenz und das beinhaltet den Respekt vor der Meinung anderer.

Das von Dir mit sicher eher kindlicher Freude eingestellte Bild der Handgranate, als "Chinese Tube Repair Set" macht mir schon ein wenig Angst.Ich hoffe das da Dein missionarischer Eifer nicht in einen ungesunden Fundamentalismus umschlägt. Das ist sicher kein guter Weg.

LG
Matthias
Times
Stammgast
#28 erstellt: 26. Jul 2007, 13:45
Da stellt einer 'ne Frage, die nach dem ersten Post komplett beantwortet ist und es entwickelt sich
ungeachtet dessen eine zweiseitige Diskussion um die Vor- und Nachteile eines Direktimports.

Und dies, obwohl der Threadersteller überhaupt nicht danach gefragt hat und ein und dasselbe Thema
schon in einhundertsiebenundfünzig anderen Threads diskutiert wurde. Das auch diese jedes Mal ohne
nennenswertes Ergebnis geschlossen oder vergessen wurden, sei mal dahingestellt!

Das ist irgendwie traurig... denn: Ich bin mir zu 100% sicher dass, wenn sich jemand für einen Import
entschieden hat, er sich des entstehenden Risikos, sei es mechanischer, finanzieller oder klanglicher
Natur, bewusst ist.

Gruß,
Times

edit: Ich sehe, da war jemand etwas schneller...


[Beitrag von Times am 26. Jul 2007, 13:49 bearbeitet]
DB
Inventar
#29 erstellt: 26. Jul 2007, 15:49
Hallo,

Lowther schrieb:
Mahlzeit DB,

es ist sicher nicht im Sinne des Thread Erstellers,

...

LG
Matthias


hast Du überhaupt verstanden, worum es in den verlinkten Threads u.a. beim Thema "Schutzleiteranschluß" ging?

Nochmal:
Mir ist es wurscht, ob sich jemand mit mäßigen Geräten zufriedengibt.
Wesentlich weniger gleichgültig bin ich (das solltest auch Du Dir angewöhnen) allerdings bei sicherheitsrelevanten Dingen.
Ich gehe doch recht in der Annahme, daß Du Dich nicht hier wiederfinden willst, oder?

Betreibst Du Geräte, die nicht den in der EU gültigen Sicherheitsbestimmungen entsprechen, erleichterst Du im Schadensfall der Versicherung und evtl. auch dem Staatsanwalt die Arbeit ganz erheblich.

Elektrische Sicherheit ist nicht subjektiv!

Was zum Henker gibt es daran nicht zu verstehen?

MfG

DB
Times
Stammgast
#30 erstellt: 26. Jul 2007, 16:09

DB schrieb:

Elektrische Sicherheit ist nicht subjektiv!


...das ist mit Sicherheit richtig und ausserdem eine wichtige Information für den Threadersteller. Aber warum, muss solch eine Information immer von abwertenden Kommentaren wie diesem hier flankiert werden:


Mir ist es wurscht, ob sich jemand mit mäßigen Geräten zufriedengibt.


Das ist, was nervt...
DB
Inventar
#31 erstellt: 26. Jul 2007, 16:22
Gut, mirwegen. Ich gelobe Besserung.

MfG

DB
Lowther
Stammgast
#32 erstellt: 26. Jul 2007, 18:26
Hi DB


Elektrische Sicherheit ist nicht subjektiv!


Wie recht Du doch hast!

An unserer Kommunikation oder Deiner Fähigkeit gelesenen Text zu verstehen müssen wir dringend arbeiten oder wie soll ich es verstehen wenn ich von der Subjektivität beim Musikgenuss spreche und Du dann sowas daraus machst.

Wenn es Dir wirklich wurscht ist, das sich jemand wie ich mit Deiner Meinung nach mäßigen Geräten zufrieden gibt, verstehe ich Deine Aufregung nicht. Es sei den es geht Dir nur um die Lufthoheit am virtuellen Stammtisch. Den Staatsanwalt und die Versicherung wähnst Du ja schon auf Deiner Seite. Gut so, Du hast recht und ich hoffentlich jetzt meine Ruhe.

Die Szene erinnert mich fatal an das soziale(?) Verhalten unserer nächsten Verwandten, den Primaten. Das Alpha-Männchen (der brühmte Silberrücken) trommelt sich gern auf die Brust um damit zu zeigen das er der Chef ist. Da wird nicht diskutiert, die anderen haben zu kuschen. Und genau das tue ich jetzt auch. Mein Leidensdruck hält sich dabei in Grenzen.

Beste Grüße
Matthias
Sehrlauthörer
Stammgast
#33 erstellt: 26. Jul 2007, 19:42
Hey,

ich gebe auch mal wieder meinen Senf dazu.Elektrische Sicherheit hin oder her, mechanische oder noch andere technische Unzulängliche, danach hat der Themenersteller überhaupt NICHT !!!! gefragt.Wenn man eine PASSENDE Antwort zur Frage geben kann dann sollte man antworten.Alle anderen Ausführungen gehören nicht in diesen Thread.

Ehrlich mir geht das immer wiederkehrende Gelabber über die ach so schlechten China-Amps langsam auch echt auf den Sack.Wer so einen Amp kauft dürfte sich meist durch das Internet, zB. mittels Google schon hinreichend informiert haben und sollte eigentlich abschätzen können auf was er sich da einläßt.

Obwohl ich selbst ein gebranntmarktes Kind bin ( Yarland, Mr.Liang, Original CD-Player ) erwarte ich im Moment gerade wieder einen Neuerwerb aus China.


audiosix schrieb:
Habe gerade einen 300B Verstärker aus China instandgesetzt.
Das Bodenblech war mit 5 metrischen und 19 Blechschrauben befestigt. Um den Ladekondensator auf der Leiterplatte zu ersetzen mußte erst der Lautstärkesteller und die Kopfhörerbuchse ausgebaut werden. Danach waren diverse Kabelverbindungen zu lösen, macht Spaß da die ja alles irgendwo 3 * drumwickeln. Danach Leiterplatte ausgebaut und C erneuert, dann das ganze andersrum.
Teilekosten 50 Cent und 2,5 Stunden Arbeit (deutsche Stundensätze).

Reinhard


Ah ja ;-)) oder irre ich mich evtl.da ???.

Gruß.

Michael
roehrchen
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 26. Jul 2007, 21:28

Sehrlauthörer schrieb:
Hey,

ich gebe auch mal wieder meinen Senf dazu.Elektrische Sicherheit hin oder her, mechanische oder noch andere technische Unzulängliche, danach hat der Themenersteller überhaupt NICHT !!!! gefragt.Wenn man eine PASSENDE Antwort zur Frage geben kann dann sollte man antworten.Alle anderen Ausführungen gehören nicht in diesen Thread.

Ehrlich mir geht das immer wiederkehrende Gelabber über die ach so schlechten China-Amps langsam auch echt auf den Sack.Wer so einen Amp kauft dürfte sich meist durch das Internet, zB. mittels Google schon hinreichend informiert haben und sollte eigentlich abschätzen können auf was er sich da einläßt.

Obwohl ich selbst ein gebranntmarktes Kind bin ( Yarland, Mr.Liang, Original CD-Player ) erwarte ich im Moment gerade wieder einen Neuerwerb aus China.


audiosix schrieb:
Habe gerade einen 300B Verstärker aus China instandgesetzt.
Das Bodenblech war mit 5 metrischen und 19 Blechschrauben befestigt. Um den Ladekondensator auf der Leiterplatte zu ersetzen mußte erst der Lautstärkesteller und die Kopfhörerbuchse ausgebaut werden. Danach waren diverse Kabelverbindungen zu lösen, macht Spaß da die ja alles irgendwo 3 * drumwickeln. Danach Leiterplatte ausgebaut und C erneuert, dann das ganze andersrum.
Teilekosten 50 Cent und 2,5 Stunden Arbeit (deutsche Stundensätze).

Reinhard


Ah ja ;-)) oder irre ich mich evtl.da ???.

Gruß.

Michael


Ich find die technischen angaben immer wieder göttlich. dieser schafft sogar 5 Hertz.Bei ein Milliwatt? Jung, wenn dein Gerät bei 1 oder 2 Watt noch 20Hertz sauber schafft, haste den Vogel abgeschossen.
Neben RoHS sollte GS Pflicht sein denn wenn ich mir den nicht vorhandenen schutzleiter ansehe... auch 400 Volt Gleichspannung können gut zucken !

Det kleene Röhrchen
zola
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 26. Jul 2007, 21:39
Danke Michael,

Ich wollte schon gar nichts mehr schreiben, da der Thread ja leider in die befürchtete Richtung abdriftete. Und in der Tat habe ich mich vorher ausreichend informiert und wollte nur eine konkrete Antwort auf eine konkrete Frage. Der Titel war vielleicht auch etwas unglücklich gewählt. Aber noch mal: Der Preis setzt sich zusammen aus: 19% Steuer 3,7 % Zoll,Gebot, Transport und Versicherung? Fehlt was?

Danke u. Gruß
Axel
Sehrlauthörer
Stammgast
#36 erstellt: 26. Jul 2007, 22:27

zola schrieb:
Danke Michael,

Ich wollte schon gar nichts mehr schreiben, da der Thread ja leider in die befürchtete Richtung abdriftete.


Hallo Axel,

nicht entmutigen lassen, Antworten die sichtlich nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben sollte man am besten einfach ignorieren, ein Contra-geben artet ja leider gleich in den meisten Foren fast immer im rechthaberischem Gezänke aus.Schade, aber mich kotzt sowas langsam wirklich an-Kindergarten-Niveau

So, aber nun zu Deiner eigentlichen Frage.


zola schrieb:
....der Preis setzt sich zusammen aus: 19% Steuer 3,7 % Zoll,Gebot, Transport und Versicherung? Fehlt was?


Die Einfuhrsteuer ist gleich der MwSt, also ( derzeit noch!!!! ) 19%.Der Zoll richtet sich nach der Warengruppe UND Herkunfsland der Ware, den genauen Satz kannst Du hier ermitteln .Unter Kapitel 85 müßtest Du für ein Audio-Gerät eigentlich fündig werden-viel Spass bei der Suche-halt typisch Behörde.

Bei UPS kommt dann nach ca. 1-2 Wochen noch eine Rechnung wo alle Kosten genau erklärt werden.UPS berechnet für Aufwand und Vorlage des Opolus an die Finanzbehörden ( ) dann 2,5% als Vorlagen-Provision die Du auf das in der Rechnung angegebene Konto an UPS überweisen mußt.

Im meiner Antwort #15 habe ich ein Bild zusammengeschnipelt ( waren ingesammt 4 DIN-A4 Seiten ) wo am sehen kann wie das dann aussieht.Bin aber ehrlich gesagt nie so ganz schlau daraus geworden.

Hoffe das Dir diese Infos ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnten

Und nicht entmutigen lassen

Gruß

Michael
superxross
Stammgast
#37 erstellt: 27. Jul 2007, 09:04
seht das doch mal marktwirtschaftlich.

der röhrenhype ist nun doch wohl bei allen die "highend" kaufen angegommen(bei mir isser schonwieder gegangen)

wenn diese geräte wirklich so gut klingen und das preis/leistungsverhältnis auch wirklich so gut ist, wieso hat sich dann noch kein deutscher unternehmer gefunden, der diese massen an mingdingdongyingyang kisten professinell importiert und hier mit einem sinnvollen gewinn verkauft, die idee hatten bestimmt schon einige.........
es gab wohl mal kleine ansätze von hier und da ein paar geräten. wirklich geschafft hats in diesem preissegment doch nur der dynavox, der ja nun zwar zumindest die schutzleideranforderung erfüllt, allerdings die highend anforderungen der highendhörer- und angucker nicht so highendig erfüllt.
die anderen geräte, wie cayin o.ä. spielen ja dann wohl in einer anderen preisklasse.

das (sowas ähnlichen wie gesunder menschenverstand)würde mich z.B. davon abhalten sowas zu importieren und zu betreiben(ich verstehe den senderöhrenhype sowieso nicht, 1300 volt von fleißigen händchen durch irgenwelche käbelchen an trafos, wo auch immer die herkommen, zu leiten ist nicht dasselbe wie im zeilentrafo, deswegen ist die ergänzung von gerd reinhöfer hier massgeblich).



so, und nun wieder zu meinem morgendlichen earl-grey


[Beitrag von superxross am 27. Jul 2007, 09:05 bearbeitet]
zola
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 27. Jul 2007, 10:19
Hallo,
Gebe ja gerne zu, auch vom Hype neugierig geworden zu sein. Aber um so wichtiger ist mir: einfach mal selber hören und dann urteilen. Soll ja auch (vorerst) nur meine Transe (SAC-Igel) ergänzen.
Außerdem brauche ich eine neue Baustelle,sonst wäre die Anlage ja fertig .

Danke Michael für die Mühe. Bin aber aus dem Gescannten zuerst auch nicht schlau geworden. Ich glaube, die Steuer/Zoll ist jetzt aber klar.
Bin bei e-bay aber gerade beim Verkäufer "richtonaudio" im Kleingedruckten über eine "local pick up" von 95 Pfund gestolpert, zusätzlich zum Versand. Hab schon eine Mail geschrieben, mit Bitte um Aufklärung. Wenn alle so was aus dem Hut zaubern...
Gruß
Axel

P.S.: Wie verlinkt ich eigentlich, z.B. zu einem e-Bay Angebot? Krieg das nicht hin
armindercherusker
Inventar
#39 erstellt: 27. Jul 2007, 10:22

zola schrieb:
...P.S.: Wie verlinkt ich eigentlich, z.B. zu einem e-Bay Angebot? Krieg das nicht hin


Im I-Explorer-Fenster von ebay die Browserzeile kopieren und im Beitrag des Forums einfach einfügen.

( entweder mit jeweils rechter Maustaste "kopieren" und "einfügen" ; oder mit Ctrl c ... Ctrl v )

Gruß
kion
Neuling
#40 erstellt: 27. Jul 2007, 13:08
Um die Initialfrage zu beantworten: Habe gerade einen per Schiff eingetrudelten Yaqin MC-10L beim Hauptzollamt abgeholt. Auf der Quittung steht: Warennummer 8518 4089 90 0 (Sehrlauthörer hat die Frage des Thread richtig verstanden, freundlich und nett beantwortet und ist on-topic geblieben, danke dafür ).

Dadurch ergibt sich ein Zollsatz von 4,5%, der EUSt-Satz liegt wie die reguläre USt bei 19%. Die freundliche Dame hat als Bemessungsgrundlage lediglich den Warenwert herangezogen, nicht die Transportkosten.

Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung des EUSt-Wert ist normalerweise: EUST-Wert=Zollwert + zum EUSt-Wert gehörende Kosten + Abgabenbeträge (Zölle/VSt ohne EUSt).

An dieser Stelle wäre normalerweise auch der Transport einzuberechnen gewesen, was sie allerdings hat sein lassen.

Mit anderen Worten: die 4,5% entfallen auf den Warenwert, die 19% auf Warenwert plus Zoll plus Transportkosten u. ä.


[Beitrag von kion am 27. Jul 2007, 13:10 bearbeitet]
zola
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 27. Jul 2007, 13:20
Hallo,

Danke für die präzisen (und fragebezogenen ) Antworten.

Gruß
Axel
Sehrlauthörer
Stammgast
#42 erstellt: 27. Jul 2007, 19:49
Hey,

ups, bei meiner Erwartung läuft anscheint im Moment alles schief.Der Verkäufer hat anscheint keine korrekte Rechnung beigelegt und einem Zöllner hat das wohl nicht so ganz gefallen.



Das gibt bestimmt noch mächtig Ärger...............

Gruß

Michael
kion
Neuling
#43 erstellt: 29. Jul 2007, 11:56
... Das sieht nicht gut aus. Ich habe mir eine Rechnung per email schicken lassen, und darum gebeten, daß die "echten" Kosten für den Versand draufstehen (nicht der ebay-Wert).

Habe umgehend, also innerhalb weniger Stunden eine Excel-Datei erhalten, die editierbar war (das war aber nicht nötig).

Mit der Rechnung bin ich zum Hauptzollamt. Da UPS natürlich die Verzollung selbst über nimmt, und dafür auch noch extra kassiert, empfehle ich unter Angabe der Tracking-Nummer eine PDF-Version der Rechnung (sowie anderer, nötiger Dokumente) an "importde@ups.com zu schicken, mit der Bitte, sie bei der Zollbehörde zur Verzollung vorzulegen.

Viel Erfolg!


[Beitrag von kion am 29. Jul 2007, 11:56 bearbeitet]
Sehrlauthörer
Stammgast
#44 erstellt: 29. Jul 2007, 14:24
Hallo Kion,

Danke für deine Infos.

Wäre das eigentlich nicht Aufgabe des Verkäufers gewesen dem Paket gleich eine aussagekräftige Rechnung beizulegen???, der macht das doch bestimmt nicht zu ersten Mal.Habe Ihm gerade über Ebay mal eine E-Mail zukommen lassen mit der Bitte mir eine ausführliche Rechnung zukommen zu lassen die alle wesentlich Punkte über Warenwert, Versand- und Versicherungskosten enthält.Leider mußte ich mein deutsch erst mal von Babelfisch ins englische übersetzen lassen.Macht die Sache nicht gerade einfacher.

Bin mal gespannt wie vermurkst das Paket und dessen Inhalt dann bei mir eintreffen werden, falls überhaupt noch.Mittlerweile muß das Paket bestimmt schon 100x geöffnet worden sein um dessen Inhalt in Augenschein nehmen zu können.Die Probleme mit dem Zoll gingen scheinbar schon gleich bei der Ausfuhr aus Hong-Kong los und ziehen sich seitdem wie ein roter Faden durch sämtliche Stadionen.Alles nur weil anscheint keine korrekte Rechnung der Sendung beiliegt

Wenn man sonst keine Probleme hat dann muß man sich halt welche suchen, sollte meine neue Signatur werden, würde doch prima passen

Gruß

Michael
Times
Stammgast
#45 erstellt: 29. Jul 2007, 16:15
...darf man fragen, wo du bestellt hast?

Gruß,
Times
kion
Neuling
#46 erstellt: 30. Jul 2007, 06:42

Sehrlauthörer schrieb:
Hallo Kion,

Danke für deine Infos.

Wäre das eigentlich nicht Aufgabe des Verkäufers gewesen dem Paket gleich eine aussagekräftige Rechnung beizulegen??? (...)
Gruß

Michael


Auf jeden Fall. Häufig schreiben die Leute wohl, um uns was Gutes zu tun, "Gift" = Geschenk und irgendeinen Phantasiewert drauf, und legen keine Rechnung bei, sodaß alle Zöllner kugelrunde Augen kriegen...

Ich habe aber auch schon Pakete ausgeliefert bekommen, ohne das irgendwas angefallen wäre. Bislang habe ich nur bei UPS Mehraufwand gehabt, und dafür auch noch Geld gezahlt. Allerdings auch bei meinen letzten Paketen (MHZS CDP 66E und Yaqin VK 2100) nur je 30 Euro gelatzt, was durchaus vertretbar war.

Der ebayer war sehr nett, ich habe von ihm auch schon Kabel und den kleinen 6P13-Kopfhörer-Verstärker gekauft - den Preis darf ich gar nicht sagen, so günstig war der.

Ich wünsche Dir noch viel Erfolg mt dem Problemprojekt, berichte mal, wenn alles da ist, ok?

Ciao, Kion
Sehrlauthörer
Stammgast
#47 erstellt: 01. Aug 2007, 13:59

kion schrieb:


Auf jeden Fall. Häufig schreiben die Leute wohl, um uns was Gutes zu tun, "Gift" = Geschenk und irgendeinen Phantasiewert drauf, und legen keine Rechnung bei, sodaß alle Zöllner kugelrunde Augen kriegen...

Ich habe aber auch schon Pakete ausgeliefert bekommen, ohne das irgendwas angefallen wäre. Bislang habe ich nur bei UPS Mehraufwand gehabt, und dafür auch noch Geld gezahlt. Allerdings auch bei meinen letzten Paketen (MHZS CDP 66E und Yaqin VK 2100) nur je 30 Euro gelatzt, was durchaus vertretbar war.

Der ebayer war sehr nett, ich habe von ihm auch schon Kabel und den kleinen 6P13-Kopfhörer-Verstärker gekauft - den Preis darf ich gar nicht sagen, so günstig war der.

Ich wünsche Dir noch viel Erfolg mt dem Problemprojekt, berichte mal, wenn alles da ist, ok?

Ciao, Kion


Hey,

Amp ist heile da



Der Verkäufer hatte 90 USD als Kaufpreis angegeben.Wie es scheint steht dieser Verkäufer wohl schon unter "Generalverdacht" , daß Paket kam nämlich vollkommen unberührt bei mir an.Einzig das transparente Plastikkuvert mit der Rechnung wurde vom Zoll geöffnet.

Also Ende gut-alles gut.

Gruß

Michael
hargi
Stammgast
#48 erstellt: 01. Aug 2007, 16:32
Optisch macht er ja was her, der Kerl! Der Edelstahl-Barren-Look ist wohl von den Cayin-Kollegen abgeschaut.

Bin gespannt auf deine Meß-, Sicherheitsuntersuchungs- und vor allem Hörerlebnisse!

(Vielleicht solltest Du einen neuen Fred aufmachen, wir sind schon recht OT...)

Grüße
Harald
Stones
Gesperrt
#49 erstellt: 01. Aug 2007, 16:46
Hallo:

Chinesische Geräte müssen ja nicht zwangsläufig schlecht oder billig sein.
Aber wo ich zumindest vorsichtig wäre, ist im Falle
einer Reparatur. Wie sieht es mit dem Kundendienst
in Deutschland aus. Da wäre ich ein wenig mißtrauisch.
Dazu kommt außerdem der doch relativ hohe Wertverfall
im Falle eines Verkaufs.
Und was ist, wenn das Gerät defekt geliefert wird?

Viele Grüße

Stones


[Beitrag von Stones am 01. Aug 2007, 16:54 bearbeitet]
kion
Neuling
#50 erstellt: 15. Aug 2007, 22:18
Geniales Teil das. Sieht richtig klasse aus, auch die Flaschen hinten machen was her. Und der Preis erst recht.... Welche Leistung bringt denn der Hübsche?
kion
Neuling
#51 erstellt: 15. Aug 2007, 22:25

zola schrieb:
Bin bei e-bay aber gerade beim Verkäufer "richtonaudio" im Kleingedruckten über eine "local pick up" von 95 Pfund gestolpert, zusätzlich zum Versand. Hab schon eine Mail geschrieben, mit Bitte um Aufklärung. Wenn alle so was aus dem Hut zaubern...


Nur der Vollständigkeit halber: Hier handelt es sich um eine Gebühr, die anfällt, wenn man es vor Ort abholt. Kommt ja bei uns wohl nicht unbedingt vor ;-)
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