Mehr Bass aus Röhre rausholen

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currymuetze
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Sep 2010, 20:54
Hallo,
ich habe den Destiny Audio KT 88 und die Minuetta von Udo.
Gerne würde ich den BAssbereich ein wenig erhöhen, gibt es da Zwischenschaltgeräte oder was kann ich da tun?
Gruß
THorsten
pcmurx
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2010, 11:57
Du brauchst einen Vorverstärker oÄ mit einer Klangregelungsstufe, anders kann man da wenig machen.

Was darfs denn kosten?

Gruß, Stefan
currymuetze
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Sep 2010, 13:09
Eigentlich nicht viel
Wahrscheinlich die Antwort, die du erwartet hast

Wie wird denn das klangbild dadurch beeinflusst?
Ich vermute, der Vorverstärker wird zwischen CD Player und RöhrenAmp geschaltet?

Gibst da günstige ALternativen oder muss ich da gleich wieder einige hundert euros hinblättern?

Hab das mal hier grad gefunden:
http://www.elv-downl...aerker_km_web_um.pdf



Vielen Dank
Gruß


[Beitrag von currymuetze am 28. Sep 2010, 13:20 bearbeitet]
pcmurx
Stammgast
#4 erstellt: 28. Sep 2010, 15:41
Was heißt nicht viel?

Der Bausatz den du vorgeschlagen hast ist tauglich.

Sonst schau dich auf dem Gebrauchtmarkt um, es gibt gute und günstige Vorverstärker für nen Appel und nen Ei.

Klanglich sind die tauglichen Geräte alle weitestgehend neutral, jeder Kondensator im Signalweg verändert aber das Signal. Also kann ein Vorverstärker niemals ganz neutral sein. Ist aber ansich Haarspalterei.

Such dir einfach etwas raus, was deinem Budget entspricht und dann poste das hier. Dann sehen wir weiter.

Ja, der Vorverstärker bzw Klangregelung wird zwischen die Quelle und den Endverstärker geschaltet.

Gruß, Stefan
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Sep 2010, 16:36
Moin,

versau dir den Klang und den Rauschabstand nicht!
(kenne solche Klangregel ICs aus DDR Verstärkern)

Klangregler gut und schön, wenn man sie braucht, aber dann etwas das nicht rauscht.
(eine gute Vorstufe zum Beispiel)

Keine Ahnung ob dieser Bausatz ein Rauschgenerator ist.
(50bB "Brummunterdrückung" sind eine komische Angabe)

Angabe der max. Eingangsspannung ist übrigens 1,4V, CD Player haben meist schon gut 2V!

Natürlich kann man das Ding für ein paar Euro ausprobieren.

Grundsätzlich würde ich aber halbwegs hochwertige Geräte mit soetwas nicht unbedingt verbinden.
(wie gesagt, eine halbwegs gute Vorstufe (älteres Markengerät) ist. m.E. sinnvoller, wenn auch teurer)

Wenn´s nur der Bass ist, versuche es mit einem aktiven Subwoofer, wenn du keine richtig grossen Lautsprecher kaufen magst, bzw. stellen kannst.
(besser 2 Subwoofer)

Möglich wäre bei der Minuetta evtl. der getrennte Antrieb für die Basslautsprecher.
(mit irgendeinem Transistorverstärker oder einem Subwooferverstärker)

Falls noch nicht versucht, stelle doch mal die vorhandenen Lautsprecher näher an die Wand, bzw. in die Ecken.

Die Aufstellung macht viel aus.

Spannend ist evtl. auch das Anschliessen der LS an einen anderen Ausgang.
(z.B. 8 Ohm LS an 4 Ohm Ausgang oder andersherum)

Ich bin kein Fan von Klangreglern.
(hört man kaum, oder? )

Meist heben sie eh die falschen Frequenzen an oder beeinflussen die Räumlichkeit.

Gute Aufnahmen sollten ohne Beeinflussung gut klingen.

Schlechte Aufnahmen kann man von mir aus verbiegen.

Gruss, Jens
Justfun
Inventar
#6 erstellt: 28. Sep 2010, 20:46
Hallo,
wenn es denn ein mächtiger Bass sein soll, hier kann auch ein aktiver Subwoofer weiterhelfen.
Die gibt es schon für'n Appel und'n Ei

Gruß
Manfred
stern71
Stammgast
#7 erstellt: 28. Sep 2010, 23:04
Hallo Thorsten,

Vielleicht ist es auch ein subjektives Empfinden, weil der Mitten- und Hochtonbereich sehr ausgeprägt ist.
Dazumal hatte ich bei meinen Philips 9710 das gleiche Problem.
Abhilfe schaffte ein passives Netzwerk, welche die vorlauten Mitten auf ein erträgliches Maß reduzierte.



Die Tieftonwiedergabe eines Verstärkers hängt mit der unteren Grenzfrequenz zusammen.
Die ist wiederum abhängig von den verwendeten Trafos in Deinem Verstärker.
Was ich damit sagen möchte ist, wenn Dein Verstärker (oder auch die Lautsprecher) nicht in der Lage ist, das von Dir gewünschte Bassfundament zu liefern, dann solltest Du über einen neuen Amp bzw. ein neues Lautsprecherkonzept nachdenken.
Vorverstärker, Equalizer oder auch Dynamic Expander sind zwar theoretisch möglich, könnten aber Deinen Amp überfordern und damit noch mehr Schweinereien am Signal verursachen.

Gruß, Heiko


[Beitrag von stern71 am 28. Sep 2010, 23:07 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#8 erstellt: 30. Sep 2010, 17:01
Was fehlt denn am Bass? Werden tiefe Töne wie z.B. Bassgitarren nicht laut genug wiedergegeben, oder fehlt es den Trommeln an Kraft, oder ist der Bass nicht knackig genug?
ad2006
Inventar
#9 erstellt: 02. Okt 2010, 17:14
Hallo,
entweder Du rückst der Frequenzweiche zu leibe (wenn Du kannst, oder Udo > obenrum etwas absenken)
oder... Du stellst Dir einen Subwoofer dazu, damit hast du wohl die flexibelste Lösung.
Eventuell kannste mal deine KT 88 Röhren gegen 6550 Typen austauschen... die machen eventuell auch Boden gut im Bass.
Das Quellgerät kann man auch dementsprechend wählen oder das NF oder LS Kabel darauf ausrichten.
Ebenso die Lautsprecheraufstellung.
Mit "Zwischengeschalteten" Geräten bist Du auf dem Holzweg.

Gruss Andreas


[Beitrag von ad2006 am 02. Okt 2010, 17:15 bearbeitet]
MOKEL
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Okt 2010, 20:08
Moin.
Ich mache da gerade andere Erfahrungen.
Mit zwischen geschalteten Geräten.
Subwoofer will ich aber auch checken.
MOKEL
currymuetze
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 03. Okt 2010, 20:49
Vielen Dank für die vielen Antworten. Wahnsinn.
Also generell zu meinem Hörempfinden:
Ich habe die Boxen damals bei Udo gehört und war echt beeindruckt von dem Sound. Allerdings hat er sie auch gut aufgedreht was ich zuhause nicht immer mache (geht nur wenn die Freundin nicht da ist, kennt ihr bestimmt

Mein Raum ist sicherlich nicht der schallbeste (45qm, Fliesen, allerdings teilweise nen läufer drauf). Trotzdem fehlt mir manchmal die Tiefen.

Bei guten PopProduktionen (zB Michael Jackson) bin ich super zufrieden, da ist ja schon nen recht ordentlicher Soundmix abgeliefert worden, da wummerts auch schön.
Wenn ich mir aber so manche AlternativeProduktionen (halt Aufnahmen wo echtes Drums und kein Computer genutzt wurden) anhöre, da könnte z.B. die Kickdrum definitiv knackiger rüber kommen, die geht mir persönlich meistens zu sehr unter.

Ich habe Udo schon mal gefragt, demnach kann man an der Weiche nix mehr machen. Die Aufstellung habe ich auch schon mal geändert, sprich die Dinger direkt an die Wand. Auch da hab ich keinen Unterschied wahrgenommen (liegt vielleicht an der Raumgröße?). 4ohm und 8ohm auch schon getestet, das gibt minimale Verbesserungen.

Also eurem Feedback zu entnehmen gibt es eigentlich nur die Lösung eines Vorverstärkers. Aber weiss noch nicht ob ich mich damit anfreunden kann. Ne Selbstbaulösung kommt eigentlich doch nicht in Frage, daszu fehlt mir die Zeit und das know how. Ne BilligLösung habe ich Angst, dass ich mir den Sound eher vermiese als verbessere???? Ne teure Vorverstärkerlösung kann ich mir vermutlich nicht leisten??
Also 200 Euro wären wohl drin, wenn man da wasordentliches in der Bucht bekommt? Mehr aber dann auch nicht.

Bleibt wohl nur ein Umzug in ein Haus mit kleinerem Wohnraum und Holz- oder Teppichfussboden

Nen Systemwechsel möcht ich auch eher ungern machen:
Zum einen hab ich viel Geld, Zeit und Arbeit in den Selbstbau der Boxen gesteckt, zudem gefiel mir der Sound ja auch beim Udo.
Vielleicht ist der Verstärker ja nicht das Wahre, allerdings bin ich davon ausgegangen, dass ne Röhre nen geilen Sound produziert und Udo mir den hier ja auch zu den LS empfohlen hat.

Schwieriges Thema, ich weiss.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 03. Okt 2010, 21:03
Moin,

es hört sich so an, als würden nur eh schon dünn klingende Aufnahmen ein Problem sein.

Da wäre dann wirklich ein zusätzlicher Subwoofer eine gute Lösung.

Der muss natürlich aktiv sein und die üblichen Verstellmöglichkeiten haben.

Bei guten Aufnahmen bleibt er aus, bei den Dünnen muss er ackern.



Gute Vorverstärker mit Klangreglern solltest du um 200 Euro schon finden können.
(gebraucht)

Unbedingt schauen, dass die Regler abschaltbar sind.

Dann verändert sich der Klang in "Aus" Stellung nicht grossartig.
(im Vergleich zum Derzeitigen)

Ich kenne mich allerdings mit Vorstufen nicht aus.

Welche da empfehlenswert wären, müssten dir andere Leute sagen.

Gruss, Jens
currymuetze
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Okt 2010, 19:07
Zusammengefasst:
- Vorverstärker mit Klangregelung
- Subwoofer
- anderes System

Ich würde mich gerne mal in der Subwoofervariante versuchen.
Allerdings frag ich mich, wie ich einen Subwoofer angeschlossen bekomme? Woher bekommt der aktive SW sein Signal? An den Verstärker kann ich den doch nciht anschließen oder? Mein CD Player hat ja nur einen AUsgang und einen digitalen?
Ein passiver könnte ja theoretisch an das zweite Lautsprecherausgangssignal des Amps angeschlossen werden oder?
Dann kann ich den vermutlich nur nicht mehr regeln.

Gibts dazu noch Tipps und Anregungen?

Vielen DAnk und Gruß
sidolf
Inventar
#14 erstellt: 15. Okt 2010, 21:47

currymuetze schrieb:
Ich würde mich gerne mal in der Subwoofervariante versuchen.
Allerdings frag ich mich, wie ich einen Subwoofer angeschlossen bekomme?


Grüß Dich,

nichts einfacher als das, den SW schließt Du einfach an den 4- oder 8-Ohm Ausgang Deines Röhrenverstärkers an. Übernahmefrequenz auf ca. 150- bis 200Hz einstellen und die Lautstärkeregelung am SW einfach ausprobieren wie laut der eben so mitspielen soll.

Gruß
MOKEL
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 16. Okt 2010, 06:56
Moin.
Ich habe die Bass Probleme meiner 845er
mit dem B.A.M.(ca.180.-) zufriedenstellend gelöst.
Du kannst das Teil unverbindlich testen.
Hat man ja auch nicht mehr so oft.
Ein anständiger, aktiver SW kostet ja min.
3x soviel.
Laß dir das Gerät kommen, höre es dir ausgiebig an und entscheide. Einen SW kannst du immernoch kaufen.
Außerdem erfährst du beim hören noch etwas über die Qualität deiner CD´s.
Ich habe gerade die Neue von Yello gekauft, und die klingt einfach hervorragend.
http://www.j-audio.de/start.htm?agb.htm
Ich habe mit j-audio gesprochen und vorgeschlagen,
eine regelbare Version anzubieten.
Schau´n wir mal.
Ein Tipp:
Glaube das was DU hörst, und nicht was Andere hören.
Nur dein Eindruck, in deinen Räumen, an deiner Anlage, mit deiner Musik ist von Belang. Sonst nix.
MOKEL


[Beitrag von MOKEL am 16. Okt 2010, 07:03 bearbeitet]
Justfun
Inventar
#16 erstellt: 16. Okt 2010, 07:53
Moin,
dieses BAM Dingens scheint eine LS unspezifische Variante des ATM / ABL von Nubert zu sein, nur nicht ganz so aufwendig.

Wenn denn auch die Feinheiten in den Mitten und Höhen erhalten bleiben, warum nicht.

Gruß
Manfred
MOKEL
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Okt 2010, 08:10
Moin.
Ich höre mit ACR Isostatic 200.
Die sind im HT/MT ganz gut.
Durch die Bass-Schwäche wurde der HT/MT Bereich etwas präsenter. Aber eben etwas zuviel.
Nun ist das wieder ausgeglichener und stimmiger.
Vor allen Dingen ohne große Äkschn. Und nicht so teuer.
Einfach probieren.
Oder herkommen und anhören
MOKEL
Felix_B.
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Okt 2010, 09:39
Moin,
früher gab es dafür eine Loudness- Taste am Verstärker...

Gruß Felix
MOKEL
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 16. Okt 2010, 09:50
Moin.
Ja ja.
Aber mittlerweile gibts Autos, Tonfilm,
Salbe gegen Schweißfüsse.
Loudness hab ich nie gebraucht.
MOKEL
DB
Inventar
#20 erstellt: 16. Okt 2010, 15:15

MOKEL schrieb:

Loudness hab ich nie gebraucht.

... und Dich lieber mit bei geringeren Lautstärken blutleerer Musik zufriedengegeben.
Die gehörrichtige Lautstärkenregelung ist das Sinnvollste, was ein Vorverstärker bieten kann (wenn sie or´dentlich ausgeführt ist).
In den 50er-60er Jahren gab man sich dabei enorme Mühe, heutzutage weiß man offenbar nicht mehr, daß selbige Einrichtung notwendig ist, wenn man nicht in Originallautstärke (so wie bei der Abmischung) hören kann. Deswegen haben so manch anämische Haiend-Verstärker auch nur einen simplen Lautstärkenregler.

MfG
DB
rorenoren
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 16. Okt 2010, 16:37
Moin,

die Lodness ergibt m.E. nur dann wirklich Sinn, wenn sie zum Wirkungsgrad der Lautsprecher passt.
(oder einstellbar ist und sinnvoll ausgelegt)

Deshalb gab es manche Geräte mit einstellbarem Pegel vor der eigentlichen Lautstärkeregelung.
(z.B. Braun Regie 510)

Damit liess sich die Loudness, die ja lautstärkeabhängig sein muss, auf die Bedürfnisse einstellen.

Viele ältere Receiver/Steuergeräte (etwa bis in die 70er Jahre) mit fest eingebauter/eingeschalteter Loudness, klingen bei nicht passenden Lautsprechern grauenhaft.

Leise ist der Bass zu kräftig und die Höhen zu schwach (warum auch immer). laut klingt´s nach Blechdose.

Selbst das Stellen am Bassregler und Hochtonregler, hilft da nicht immer.

Die Loudness war da in die Gegenkopplung mit einbezogen und hatte eine merkwürdige Charakteristik.
(zudem hochohmige Verhältnisse, so dass Eingangskapazitäten der Röhren Einfluss hatten))

Ähnlich ist das bei einigen Röhrenradios, deren Klang bei höheren Lautstärken furchtbar blechern wird.
(mit den original eingebauten LS)


Bei "richtigen" HiFi Geräten sollte es ungefähr so sein, dass im unteren Lautstärkebereich die Bässe (stark) und Höhen (etwas) angehoben werden,und bei höherer Lautstärke nach und nach linearer werden.

Die nicht vorhandenen Loudness- und Klangregelfunktionen haben ihren Grund.

Es ist aufwändig und erfordert mindestens eine Verstärkerstufe mehr, kostet also Geld.
(wenn nicht die Gk z.T. mit einbezogen wird)

Zusätzlich ist die Abstimmung eben nicht ganz einfach.

Abhängig von Versärker- Lautsprecher- Paarung, kann auch ohne Loudness noch ein relativ ausgewogenmer Klang zustandekommen.
(ich kann ganz gut darauf verzichten, jedoch sind manche Aufnahmen dünn, dann aber auch laut)


Man muss übrigens bei diesen Zwischenschalt- Kästchen wie bei Nubert oder der genannten Marke (J- Audio, Ehefrau ist Geschäftsführerin? Üblich nach Pleiten, oder?)
bedenken, dass die vom Verstärker abverlangte Leistung ganz erheblich steigt.
(bei Loudness und Klangreglern auch, aber da abschaltbar)

Bei sowieso schon knapper Leistung wird´s dann eng.

Wenn wie bei Canton ein Subsonicfilter verbaut ist, das exakt zum LS passt, kann es sich auch ausgleichen.

Daher würde ich wie gesagt, einen Subwoofer bevorzugen, es sei denn, die Musik klingt immer dünn.
(laut, leise, verschiedene Aufnahmen)

Bei Subwoofern ist es aber selten, dass sie sich wirklich harmonisch einfügen.

Wenn es dann nur bei eh schon dünnen Aufnahmen nötig ist, ihn zu benutzen, macht das nicht viel.


Wenn alles immer dünn klingt, sollte über ganz andere Lautsprecher nachgedacht werden.
(natürlich zuerst Aufstellung variieren, anderen Verstärker testen usw.)

Normalerweise ist ein Verstärker relativ frequenzlinear und hat daher kaum grossen Einfluss auf den Bass.

Bei Röhren kann das aber durch den geringen Dämpfungsfaktor ganz anders aussehen.
(im Zusammenspiel mit der Impedanz des Ls)

Deshalb: alles Mögliche ausprobieren, das nichts oder nur wenig kostet, bevor man sich in Unkosten stürzt.

Gruss, Jens
MOKEL
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Okt 2010, 20:33
Moin.
Ich kann da noch folgendes aus der Praxis beitragen.
Ich bin Fan der Gesangskünste von Barbra Streisand.
Den Soundtrack aus "Yentl" hab ich sowohl als Platte wie auch als CD.
Das erste Stück, "Tell me Where", ist auch gleich eine Herausforderung für die Anlage, weil Frau Streisand da aus Leibeskräften singt. Um das sauber zu übertragen,
braucht man einfach gute Elektronik und gute LS.
Mein 35 Kilo/2x250W/8 Ohm/Dämpf.Faktoer 200
Transistor kann es auf jeden Fall nicht.
In den höchsten und gleichzeitig lautesten Passagen,
klingt alles gepreßt/komprimiert.
Mit meinen 845er Monos PLUS B.A.M. marschiert die
Streisand-Stimme ungehindert aus der Box.
Mit Timbre, Herz, Kraft, Wärme.
Da hab ich IMMER Pippi im Auge.
Und da brauch ich keine technische Exkursion in die 60er/70er Jahre. HIER und JETZT spielt die Musik.
Mit Elektronik von Heute. Na ja, die LS nicht so ganz.
Aber echt fein.
MOKEL


[Beitrag von MOKEL am 16. Okt 2010, 20:35 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 16. Okt 2010, 22:23
Moin,

dann nimm doch die Informationen mit, die sich nicht auf die 70er beziehen.

Bis dann.

Gruss, Jens
MOKEL
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 17. Okt 2010, 07:19
Moin.
Hallo Jens.
Ich glaube nicht an einen theoretischen Zugäng zu diesen Dingen. Das ist etwas für den Techniker oder Technik Interessierten. Ich will/muß das hören/erleben/erfahren.
Mein Motto: Keep it simple.
Und damit hab ich schon genug zu tun
MOKEL


[Beitrag von MOKEL am 17. Okt 2010, 07:20 bearbeitet]
Justfun
Inventar
#25 erstellt: 17. Okt 2010, 10:41
Moin,

Ich glaube nicht an einen theoretischen Zugäng zu diesen Dingen. Das ist etwas für den Techniker oder Technik Interessierten

Die Erklärung von Jens ist schon gut, ganz ohne technisches Wissen wird es schwer die Anlage zu finden welche man möchte.

Ist wie beim Autokauf, jemand der möglichst idiotensicher um die Kurve fahren will brauch ASB, liebt es ein anderer in den Kurven zu driften, dann ist ASB hinderlich.

Früher oder später wird man schon finden was man brauch, einfacher und zielorientierter ist es aber mit etwas Hintergrundinformation.

Gruß
Manfred
sidolf
Inventar
#26 erstellt: 17. Okt 2010, 11:00

Justfun schrieb:
Ist wie beim Autokauf, jemand der möglichst idiotensicher um die Kurve fahren will brauch ASB, liebt es ein anderer in den Kurven zu driften, dann ist ASB hinderlich.


Hallo Manfred,

bei jedem guten Auto kann man ABS auch ausschalten. M.M. nach sollte jeder "gute" Verstärker sowas wie Loudness und eine Klangregelung haben, die man natürlich auch zu- und abschalten kann!

Die so oft schier endlose Suche nach der "idealen" Wiedergabekette könnte damit drastisch vereinfacht werden.

Gruß
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