Einfacher Klangregler

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EF80
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Mai 2012, 12:45
Hallo,
ich möchte mir demnächst einen Röhrenverstärkerbausatz von WoJoBe zusammenbasteln, dazu hab ich mir überlegt noch einen Klangregler zu bauen .

Zuerst wollte ich den Klangregelr mit dem TDA1524 aufbauen aber über ihn hab ich jetzt schon sehr viel schlechtes gelesen (rauschen) und deshalb hab ich mich für diesen einfachen Schaltplan entschieden :

http://www.dieelektr...Band%20Equalizer.htm

Ich möchte das ganze 2 mal aufbauen für stereobetrieb und die Potis durch stereo Potis ersetzen.
Zusätzlich baue ich noch ein Poti zur Lautstärkeregelung am Eingang ein. .

Was haltet ichr von dieser Schaltung , taugt die was ? Wie sieht es mit der klangqualität im vergleich zum 1524 aus ?
Ich möchte nicht dass schöne Klang der Röhrenverstärkers durch den Klangregler versaut wird

mfg Benny
sidolf
Inventar
#2 erstellt: 31. Mai 2012, 13:31
Hallo Benny,

sieh doch mal bei ELV nach: http://www.elv.de/ou...tail=10&detail2=1101

Dieser Bausatz ist bereits für Stereo ausgelegt. Ich habe ihn schon ein paarmal verbaut, funktioniert prima und für 12,-- Euro ist er auch noch preiswert. Den TL084 habe ich allerdings durch den rauschärmeren Typ TL074 ersetzt.

Gruß
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 31. Mai 2012, 15:53
Hallo Benny,
den Verstärker, den Sigi Dir vorschlägt kenne ich nicht und da kein Schaltbild vorliegt kann ich dazu wenig sagen. Bei dem Ding, das Du da ins Auge gefasst hast gibt es mit Sicherheit Probleme. Die Eingangsimpedanz liegt bei rund 1.25k und das kann man bestenfalls an einem Kopfhöreranschluss betreiben, ein normaler CD geht da kaum noch und mit Röhren verträgt sich sowas schon gar nicht.

Erstens würde ich den Klangregler mit Röhren aufbauen, wenn der Rest schon Röhre ist und zweitens wäre es sinnvoll, wenn Du das Schaltbild Deies Vorverstärkers einstellen würdest. Es ist nämlich zuerst abzuklären, wo in der ganzen Schaltung der Klangregler eingebaut werden kann. Nachher eine vernünftige Schaltung zu finden ist das kleinste Problem.

Also, lass mal die Katze aus dem Sack
Macdieter
Stammgast
#4 erstellt: 31. Mai 2012, 17:17
was richtig feines ist der hier:
http://www.sly.de/ar...bc34d469532a006d3055

ich hab den schon 6x aufgebaut angewendet. Einfach nur super.

Pdf und Schaltbild hier:
http://www.sly.de/ar...bc34d469532a006d3055
sidolf
Inventar
#5 erstellt: 31. Mai 2012, 17:48
Hallo Richi, hallo Macdieter,

den Tipp mit einem TL074 anstatt TL084 habe ich von Dir Richi, funktioniert ausgezeichnet. Die Schaltung habe ich Dir schon mal gemailt.

Der Vellemann funktioniert ähnlich, hat aber nur eine Bass- und Höhenregelung, zusätzlich aber auch die Lautstärkeregelung. Und da sehe ich eine gewisse Schwierigkeit, irgendwie diese Klangregulung aus zu schalten, zu umgehen. Das geht mit der ELV-Schaltung problemlos. Auch dass der Vellemann mit Wechselstrom versorgt werden muss, na ja?

Gruß


[Beitrag von sidolf am 31. Mai 2012, 17:53 bearbeitet]
EF80
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Mai 2012, 19:25

Erstens würde ich den Klangregler mit Röhren aufbauen, wenn der Rest schon Röhre ist und zweitens wäre es sinnvoll, wenn Du das Schaltbild Deies Vorverstärkers einstellen würdest. Es ist nämlich zuerst abzuklären, wo in der ganzen Schaltung der Klangregler eingebaut werden kann. Nachher eine vernünftige Schaltung zu finden ist das kleinste Problem.


Vorverstärker hab ich keinen , ich möchte an den Klangregler einen mp3 Player anschließen oder den ausgang vom PC und vom Klangregler direkt zum Röhrenendverstärker. Ist das überhaupt möglich ?

Bausatz möchte ich auch keinen verwenden , es soll schon was selbstgebasteltes sein. Ich brauch jetzt nur noch nen vernünftigen Schaltplan.


[Beitrag von EF80 am 31. Mai 2012, 19:31 bearbeitet]
GorgTech
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 31. Mai 2012, 19:33
Interessanter Thread, kennt ihr zufällig auch eine gute, passive Lösung die man einem Röhrenverstärker verpassen kann, wenn die Eingangsverstärkung mehr als genug Reserven hat?

Mir würde eine einfache Bass-Höhen Regelung reichen.

Gruß,

Georg
EF80
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Mai 2012, 19:38
Ja so hab ich das auch in etwa gemeint.Mein Endverstärker ist empfindlich genug um direkt einen mp3 Player anzuschließen und deshalb soll das ganze ohne Vorverstärker sein. Also mp3 Player -> Klangregler -> Endverstärker.
sidolf
Inventar
#9 erstellt: 31. Mai 2012, 20:15

GorgTech schrieb:
Interessanter Thread, kennt ihr zufällig auch eine gute, passive Lösung die man einem Röhrenverstärker verpassen kann, wenn die Eingangsverstärkung mehr als genug Reserven hat?

Mir würde eine einfache Bass-Höhen Regelung reichen.

Gruß,

Georg


Hallo Georg,

der ELV-Baustein vertärkt nicht! Wenn Du alle Regler auf Mittelstellung drehst, dann merkst Du keinen Unterschied wenn Du den Baustein überbrückst, weder in der Lautstärke, noch im Klang. War das Deine Frage?

Gruß
GorgTech
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 31. Mai 2012, 20:34
Hallo Sidolf,

eigentlich nicht, ich fürchte ich müsste die Klangregelung wohl extern aufbauen, in meinem Gehäuse geht mir langsam der Platz aus

Ich habe übrigens auch eine interessante Schaltung gefunden, möglicherweise kann man diese auch mit anderen OPAs verwenden. Ich hätte da noch einige Burr/Brown OPA2134 über.

http://www.hosin.de/...e_klangregelung.html

Die Schaltung sieht denkbar einfach aus, könnte bei Bedarf auch auf Lochrasterplatinen aufgebaut werden und für das Netzteil benötigt man im Grunde nur noch einen kleinen z.B. 2x 12V Trafo, einen 7815 und 7915 Festspannungsregler sowie eine handvoll Widerstände und Elkos.

Gruß,

Georg
sidolf
Inventar
#11 erstellt: 31. Mai 2012, 20:56

GorgTech schrieb:
Die Schaltung sieht denkbar einfach aus, könnte bei Bedarf auch auf Lochrasterplatinen aufgebaut werden und für das Netzteil benötigt man im Grunde nur noch einen kleinen z.B. 2x 12V Trafo, einen 7815 und 7915 Festspannungsregler sowie eine handvoll Widerstände und Elkos.


Georg Hallo,

dieses ganze Gesims hast Du auf der ELV-Platine schon drauf, einfach 12 - 30 Volt DC anschließen und gut iss es. Übrigens ich bin mit ELV weder verwandt noch verschwägert, aber das kleine Teilchen ist wirklich sehr gut!

Gruß


[Beitrag von sidolf am 31. Mai 2012, 20:57 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 01. Jun 2012, 09:14
Ich wiederhole mal:

Hallo,
ich möchte mir demnächst einen Röhrenverstärkerbausatz von WoJoBe zusammenbasteln, dazu hab ich mir überlegt noch einen Klangregler zu bauen .

Daher bin ich davon ausgegangen, dass dies entweder ein Vor- und Endverstärker werden soll oder ein Vollverstärker. Und dass es halt Röhren sein sollen.
Dass es sich da nur um eine Endstufe handelt ist nicht ersichtlich. Und dass Du einfach einen Klangregler willst der mit OPV läuft geht daraus auch nicht hervor, daher meine Fragen betreffend Röhrenschaltung und was Du genau möchtest. Und das ist im Grunde immer noch nicht klar. Hat Deine Endstufe einen Lautstärkeregler oder keinen oder zwei? Wenn es keine Stereo-Endstufe wird, sondern zwei Mono sind ja auch getrennte Regler...

Wenn ich es recht verstanden habe soll es etwas werden, das allenfalls irgendwo eingebaut werden soll oder alleine steht. Und Du möchtest irgend ein normales Gerät daran betreiben können.
In dem Falle brauchen wir zwei oder drei Klangregler, wobei ein Mittenregler hauptsächlich die Lautstärke verändert, denn ein Höhen- und Bassregler bezieht sich ja jeweils auf eine unveränderte Mitte. Drehen wir bei einem Mehrbereichs-Klangregler alle auf Maximum, so ist es etwa das Selbe wie wenn wir die Lautstärke um 15dB erhöhen würden. Und wenn es schon ein eigenes Gerät wird, so macht es Sinn, die Lautstärke auch da drin unter zu bringen.

Zu den einzelnen Schaltungen: Generell ergibt ein Klangregler einen Pegelverlust, der auf welche Art auch immer mit einem aktiven Bauteil ausgeglichen werden muss, sonst hast Du einen generellen Verlust von rund 20dB! Daher sind alle hier gezeigten Schaltungen mit OPV bestückt. Und die Schaltungen sind im Wesentlichen auch gleich, wenn sie denn richtig gezeichnet wurden. Die Schaltung, die Georg verlinkt hat funktioniert schon mal nicht. Da sind Fehler drin, ob absichtlich oder unabsichtlich spielt keine Rolle. Sie tut jedenfalls nicht!

Die Velleman-Schaltung ist brauchbar. Und sie muss keineswegs mit Wechselspannung betrieben werden, man kann genau so gut an den AC-Anschlüssen eine Gleichspannung von + und - (als zwei getrennte Gleichspannungen!) 12 bis 15V zuführen.

Dass der erste verlinkte Klangregler nichts gescheites ist habe ich gesagt, denn da ist die Eingangsimpedanz einfach unbrauchbar tief.

Generell: Wenn Du keinen Bausatz willst, so nimm das Schaltbild von Velleman (oder ELV) und bau das Zeug auf Laborkarten oder selbst gebackenen Prints auf.
EF80
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 01. Jun 2012, 12:27

Daher bin ich davon ausgegangen, dass dies entweder ein Vor- und Endverstärker werden soll oder ein Vollverstärker. Und dass es halt Röhren sein sollen.
Dass es sich da nur um eine Endstufe handelt ist nicht ersichtlich. Und dass Du einfach einen Klangregler willst der mit OPV läuft geht daraus auch nicht hervor, daher meine Fragen betreffend Röhrenschaltung und was Du genau möchtest. Und das ist im Grunde immer noch nicht klar. Hat Deine Endstufe einen Lautstärkeregler oder keinen oder zwei? Wenn es keine Stereo-Endstufe wird, sondern zwei Mono sind ja auch getrennte Regler...


Der Röhrenverstörker ist für den Stereobetrieb gedacht (2 x 15W) , hat aber für jeden Kanal einen eigenen Lautstärkeregler. Deshalb wollte ich beim Klangregler ein zusätzliches Poti für die Lautstärkeregelung einbauen.

Kann an der von mir verlinkten Schaltung etwas verändert werden damit die Eingangsimpedanz einigermaßen passt ??. Die Schaltung wäre nämlich sehr einfach aufzubauen .

Aber am liebsten wäre mir eine aktive Klangregelung mit der ich z.B. den Bass noch etwas nach oben drehen kann aber das wird dann wohl etwas komplizierter .

Den Klangregler möchte ich in ein zusätzliches kleines Gehäuse bauen und dann entweder mit Cinch-Kabeln oder 3,5mm Klinken-Kabel mit dem Endverstärker und dem mp3 Player verbinden.
tsaG1337
Stammgast
#14 erstellt: 01. Jun 2012, 12:46
Ich hatte auch die selben Vorstellungen wie du (Röhrenverstärker) und hab mich auf die suche begeben. Es ist dann letztlich der Vv-T1 von roehrenendstufen.de geworden, sehr schönes Ding. Aber du willst ja keinen Bausatz fällt mir gerade beim schreiben ein.

Patrick
E130L
Inventar
#15 erstellt: 01. Jun 2012, 12:55
Hallo,


Kann an der von mir verlinkten Schaltung etwas verändert werden damit die Eingangsimpedanz einigermaßen passt ??. Die Schaltung wäre nämlich sehr einfach aufzubauen .


Ja, wenn man einen OP als Buffer davorschaltet, das Lautstärkepoti (50-100k) kann dann vor diesen OP geschaltet werden. Bei der von MacDieter verlinkten Schaltung ist es genau so gemacht, die kann man kopieren.

MfG
Volker
richi44
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 01. Jun 2012, 14:20
Klangregler
Hier die erste Schaltung, mit Lautstärkeregler und angepassten Werten.
Die Zeichnung zeigt einen Kanal, also alles mal 2. Und es braucht letztlich 4 Tandem-Potis.
Die Speisung ist mit Plus und Minus 15V vorgesehen. Da kann man z.B. einen Stecker-Trafo mit 16 bis 20V verwenden, mit nur einer Wicklung, oder einen Print-Trafo mit zwei getrennten Sekundärwicklungen. Wie genau das Speiseteil aussehen wird hängt vom verwendeten Trafo ab. Aufbauen würde ichsowas auf Laborkarten (Veroboard), weil sich dafür eine Leiterplatte kaum lohnt.
sidolf
Inventar
#17 erstellt: 01. Jun 2012, 15:02
Hallo Richi,

was ist grob so der Unterschied zischen TL072 zu TL074/TL084. Übrigens in Deiner Schaltung ist ein Regler nicht gleichspannungsfrei, nur weil Du mich immer darauf hingewiesen hast, wenn's bei mir mal nicht so war !

Gruß
Sig

Nachtrag: Ich sehe es gerade, der TL072 ist ein halber TL074! Die Frage hat sich somit erledigt. Sorry


[Beitrag von sidolf am 01. Jun 2012, 15:23 bearbeitet]
GorgTech
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 01. Jun 2012, 15:06
Hallo Richi,

tolle Schaltung, ich werde mir den Spaß erlauben und diese "Richi Klangregelung" bauen
Natürlich könnte man einen Bausatz wesentlich schneller aufbauen, wo bleibt aber der Bastelspaß ?

Die Bauteile kosten bei Reichelt nicht die Welt. Ich würde die Schaltung inkl. Netzteil auf Lochraster- oder Streifenrasterplatinen bauen.

Gruß,

Georg

Edit: http://www.angelfire.com/electronic/funwithtubes/Amp-Tone-A.html

Der Link ist interessant, vielleicht entscheide ich mich doch für eine Glaskolben-Variante.


[Beitrag von GorgTech am 01. Jun 2012, 15:43 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Jun 2012, 16:30
Hallo Georg, im Link-Beitrag sind verschiedene Klangreglerschaltungen drin, teils in der Gegenkopplungsvariante (wie bei meiner mit OPV) und teils als Spannungsteiler.

Generell muss man jenen Schaltungen mit einer gewissen Vorsicht gegenüber stehen. Da gibt es eine (Fig. 11), bei welcher der Bassregler galvanisch an den Röhren-Anoden hängt. Da sollte man nicht hinfassen. Aber da erwartet eigentlich niemand eine Gleichspannung. Und bei unsachgemässem Hanhaben von Werkzeug ist schnell mal ein Kurzschluss passiert, welcher dem Poti möglicherweise nicht so wirklich bekommt.

Oder da sind die Spannungsteiler-Schaltungen (z.B. Fig. 7). Da ist die lineare Stellung nicht bei halbem Regelbereich eines linearen Potis, aber auch nicht im halben Drehbereich bei einem log. Wenn man also da eine Linearstellung haben will, muss man die Sache erst ausmessen und dann halt einen Punkt hin malen oder den Knopf "verdreht" montieren.

In Röhrentechnik würde ich am ehesten Fig. 14 verwenden. Allenfalls kann man Potis mit 500k oder 1M einsetzen, weil man damit einen etwas grösseren Regelbereich bekommt.
EF80
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 01. Jun 2012, 16:38
Hey super , der Schaltplan von richi44 gefällt mir wirklich sehr gut . Den werde ich vermutlich nachbauen.

Ist das jetzt ein aktiver Klangregler wegen 2 OPV´s ? Und kann ich da jetzt meinen mp3-Player anschließen ?

Kann für die Spannungsversorgung ,diese Schaltung verwendet werden ?
http://www.elektroni...er/bilder/u3p_06.gif


[Beitrag von EF80 am 01. Jun 2012, 16:52 bearbeitet]
GorgTech
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Jun 2012, 17:05
Hallo Richi,

Figur 18 wäre in diesem Fall mein Favorit gewesen, so ein Projekt bastelt man aber selbstverständlich nicht in ein paar Stunden. Ich glaube, ich werde mir vorerst den Velleman vom großen C kaufen und die "Luxxus" Röhrenvariante irgendwann in Ruhe bauen ( z.B. in den Semesterferien ). Die Röhrenversion wäre auch relativ teuer im Vergleich zu den hier gezeigten Klangregelung mit Operationsverstärkern.

@EF80

Ein passendes Netzteil dafür geht auch wesentlich einfacher wenn du einen LM7815 und 7915 verwendest, die Operationsverstärker ziehen nur ein paar mA Strom...das von dir verlinkte Netzteil wäre nicht nur aufwendiger, es wäre auch deutlich überdimensioniert für den Einsatz.

Gruß,

Georg
richi44
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Jun 2012, 17:26

EF80 schrieb:
Hey super , der Schaltplan von richi44 gefällt mir wirklich sehr gut . Den werde ich vermutlich nachbauen.

Ist das jetzt ein aktiver Klangregler wegen 2 OPV´s ? Und kann ich da jetzt meinen mp3-Player anschließen ?

Kann für die Spannungsversorgung ,diese Schaltung verwendet werden ?
http://www.elektroni...er/bilder/u3p_06.gif

Die Speisung kannst Du so verwenden. Allerdings Vorsicht. Falls Du noch etwas anderes damit betreiben möchtest müssen die LM317 und -337 auf eine Kühlfläche, und zwar mit Gliierscheiben, also isoliert. Bloss für die 2 IC geht es auch ohne Kühlung.

Und die Klangregler sind aktiv, weil sie in der Gegenkopplung der zweiten Stufe verbaut sind.
EF80
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Jun 2012, 18:40
Ich baue das ganze jetzt doch lieber mit Festspannungsreglern , hab sie schon aus der bastelkiste rausgekramt. Nur eben mit + - 12V da ich keinen passenden Trafo gefunden hab , aber das dürfte eigentlich wurscht sein.

Nur was ich an dem Schaltplan überhaupt nicht kapiere ist die belegung des Einganges.
Ich hab das mal rot eingezeichnet was ich überhaupt nicht verstehe.

klangregler_185943

So wie´s aussieht soll das ganze eine Cinch Buchse sein aber liegen die beiden rot eingezeichneten Leitungen beide auf GND ??
GorgTech
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 01. Jun 2012, 18:50
Hallo,

die Beschaltung stellt doch eine handelsübliche Cinch-Buchse dar ( auch RCA-Buchse ). Der äußere Kreis ist dabei die Masse, der Innenleiter ist der Punkt in der Mitte.

Die 100nF Kondensatoren müssen vom Spannungseingang mit der Masse verbunden werden, könnten also theoretisch direkt mit der Buchse befestigt werden.

Gruß,

Georg
EF80
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Jun 2012, 21:46
Okay vielen Dank , jetzt ist alles klar und ich fang schon mal an das Netzteil aufzubauen

Bei den 1,5µF Elkos was ist da besser ein 1µF oder 2,2µF Elko ?


[Beitrag von EF80 am 01. Jun 2012, 22:01 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 02. Jun 2012, 08:11
Das mit der Masse der 100nF-Kondensatoren ist so zu verstehen: Diese sollen von der Speisung des IC, also PIn 4 und 8 mit möglichst kurzen Leitungen direkt an Masse gehen. Lange Leitungen, etwa Drähte wie sie bei "Handverdrahtung" üblich sind bringen nichts wegen ihrere Induktivität. Und da ich diese C erst einzeichnete, als eigentlich die Schaltungszeichnung fertig war hatte ich keine "Masse" mehr für den 100nF an der Plus-Speisung.

Die 1.5 Mikrofarad-Kondensatoren sind keine Elkos, sondern normale Folienkondensatoren von Wima. Dies ist eigentlich aus dem Symbol ersichtlich. Elkos haben als "Platten" Rechecke und nicht nur Striche. Natürlich könnte man auch Elkos einsetzen. Aber es ist undefiniert, ob die mögliche Offset-Spannung am OPV-Ausgang positiv oder negativ ist und damit müsste die Polarisierung der Elkos beachtet werden oder es müssten bipolare Elkos verwendet werden. Oder man verwendet 1.5 Mikrofarad 63V die eine geringe falsche Polarisierung vertragen. Tantal ist auf jeden Fall verboten!! Die vertragen KEINE falsche Spannung! Also, sicherheitshalber Wima MKS-2 1,5µ

Was für einen Netztrafo hast Du?
EF80
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 02. Jun 2012, 10:09
Achsoo okay ich hab gedacht 1,5µ C´s gibt´s gar nicht

Als netztrafo verwende ich einen kleinen Printtrafo mit 2x12V 2x200mA 4,8VA.
Der im Schaltplan mit 63VA ist natürlich total übertrieben.

Netzteil wär auch schon mal fertig , jetzt ist erstmal das Gehäuse dran

Netzteil
richi44
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 02. Jun 2012, 11:27
Dann sind das 12V Spannungsregler!?
Die Gleichspannung wird im Maximum etwa 16V werden (Elkos 1000Mü 25V nach dem Gleichrichter und 10Mü 25V nach den Stabis).
EF80
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 02. Jun 2012, 12:52
Jaa sind 12V Festspannungsregler 7912 und 7812 . Am Ausgang habe ich glatte + - 12V .
12V dürfte doch genau so gut gehen wie 15V oder ??


[Beitrag von EF80 am 02. Jun 2012, 12:58 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 02. Jun 2012, 13:12
Ja, sicher
EF80
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 02. Jun 2012, 13:19
Hab jetzt leider noch nicht alle Teile für den Klangreglungs-Teil deshalb kann ich vorerst nich weitermachen.
Ich warte zuerst mal ab bis ich alle Teile für den Röhrenverstärker bekommen hab , dann wird erstmal noch bei dem großen bleuen C bestellt (Drehknöpfe usw.)
richi44
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 02. Jun 2012, 16:07
Und ich bin mal für eine Woche weg.
EF80
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 03. Jun 2012, 21:20
Sooo Gehäuse ist auch schon fast fertig sowie das Netzteil und die Potis :

IMG_3275

IMG_3287

IMG_3291

gruß Benny
pragmatiker
Administrator
#34 erstellt: 04. Jun 2012, 17:16
Falls jemand den Frequenzgang eines Klangstellernetzwerkes (vulgo Klang"regler") simulativ ermitteln möchte:

http://www.duncanamps.com/tsc/

Ist mit einigen "Kuhschwanzentzerrern" (Baxandall = James) in der Praxis nachgeprüft - die Ergebnisse stimmen. Funktioniert bei mir unter Windows-7 (32[Bit]).

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 04. Jun 2012, 17:20 bearbeitet]
DB
Inventar
#35 erstellt: 04. Jun 2012, 18:04
Hallo,

wenn man schon bei dem Thema Röhren ist, wieso werden dann nicht Nägel mit Köpfen gemacht und ein Baxandall-Klangregler verwendet?
Zwei ECC81 und der Drops ist gelutscht.


MfG
DB
selbstbauen
Inventar
#36 erstellt: 05. Jun 2012, 16:15

pragmatiker schrieb:

Ist mit einigen "Kuhschwanzentzerrern" (Baxandall = James) in der Praxis nachgeprüft - die Ergebnisse stimmen.


Kann ich bestätigen. Ist auch sehr lehrreich, denn mit Veränderungen der Widerstands- und Kondensatorwerte kann man erkennen, welche Wirkungen das auf die Frequenzkurve hat.

Ist besonders empfehlenswert, wenn man Breitbänder in den Griff bekommen will oder wenn man Raumprobleme ausbügen will. Man kann die Regler dann gezielt auf den Problembereich wirken lassen und dies zuvor in der Simulation exakt bestimmen.

Oft geht es aber nur darum, den Tieftonbereich zu formen. Dann hilft ein einfacher 100 kohm-Poti mit in Serie 47 nF zwischen Gitter und Masse. Das senkt oberhalb von 150 Hz den Pegel ab und führt so durch Ausgleich mit dem Lautstärkeregler zu einer entsprechenden Bassanhebung. (Verstärkung ist ja angeblich genug da.)
GorgTech
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Jun 2012, 18:14
Hallo,

ich hab meinen Velleman von Amazon heute erhalten und gleich den Lötkolben geschwungen. Der Bausatz war nicht vollständig, 1x 22kOhm Widerstand hat gefehlt ( da musste ich in meine Bastelkiste greifen ), statt 4x 100nF Kondensatoren wurden 4x 47nF Kondensatoren geliefert...funktionieren genauso, sind ja nur für die Spannungseingänge der Operationsverstärker gedacht.

Ich habe die Schaltung ohne Gehäuse laufen und habe statt den mitgelieferten Operationsverstärkern, 2x OPA2134 eingesetzt.

Gruß,

Georg

EDIT: Die Schaltung funktioniert erstaunlich gut, ich werde der Platine auch ein schönes Metalgehäuse spendieren und für einen "Highend"-Look sorgen ( wobei ausgerechnet Klangregler von sehr vielen "Audiophilen" gehasst werden....sonst müssten sie nicht mehr blind irgendwelche Röhren stöpseln )


[Beitrag von GorgTech am 07. Jun 2012, 13:14 bearbeitet]
EF80
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 07. Jun 2012, 15:59
Ich hätte noch ne kleine Frage nebenbei:
So wie ich gelssen habe kann der Verstärker im PP oder auch im PP-UL Betrieb aufegbaut werden .
Welche Betriebsart macht mehr Sinn und vorallem was klingt besser ??


[Beitrag von EF80 am 07. Jun 2012, 16:00 bearbeitet]
Hico.s
Stammgast
#39 erstellt: 08. Jun 2012, 11:14
Geschmackssache
EF80
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 16. Jun 2012, 13:09
Soo jetzt ist er endlich fertog geworden .

IMG_3325

IMG_3327

Funktioniert perfekt , jetzt fehlt aber nur noch die Beschriftung

gruß Benny
Curlew
Stammgast
#41 erstellt: 30. Jun 2012, 00:21
Hallo Benny,

sieht schön aus, dein Apparat. Darf ich fragen, woher du das Gehäuse hast?

Sowas in der Art suche ich schon länger, bin aber bei den "üblichen Verdächtigen" nicht fündig geworden. Vielleicht weiß auch jemand Anderes von Euch etwas dazu...?

Gruß
Vincent
EF80
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 01. Jul 2012, 12:28
Also das Gehäuse hab ich in nem kleinen Elektronik-Laden bei uns in der nähe gefunden für 17€ und ist koplett aus Stahl .

Ein vergleichbares Gehäuse z.B. beim blauen C würde da schon ca. 70€ kosten .

Hier übrigens nochmal ein Bild komplett fertig mit Beschriftung :

IMG_3357

mfg Benny
nickchang
Stammgast
#43 erstellt: 11. Jul 2015, 16:32
Hallo,


Kann man sowas auch kaufen, um vor den Röhren VV zu hängen?

Mfg
Flo
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