| HIFI-FORUM » Surround & Heimkino » Anschluss & Verkabelung » 2 Trigger Ausgänge, ein Eingang. Geht das gut? | |
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2 Trigger Ausgänge, ein Eingang. Geht das gut?+A -A |
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Tralien
Stammgast |
#1
erstellt: 17. Dez 2025, 17:41
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Ich habe 2 Geräte, einen AV Receiver und einen Netzwerk Streamer die beide jeweils einen Trigger Ausgang haben. Beide sind per Chinch an einer Endstufe angeschlossen und beide sollen diese per Trigger Leitung einschalten. Da ich auf der Seite der Endstufe aber nur einen Eingang habe, müsste ich wohl mit einem Y-Kabel aber arbeiten. Ich trau mich irgendwie nicht das zu testen, geht das gut? Das Y-Kabel würde dann ja bauartbedingt alles unter 12V setzen..... Chinch wird über einen Umschalter umgeschaltet, einen Trigger Umschalter hab ich jetzt nicht gesucht.... [Beitrag von Tralien am 18. Dez 2025, 09:34 bearbeitet] |
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erddees
Inventar |
#2
erstellt: 18. Dez 2025, 10:37
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Ich würde das nicht riskieren, da unklar ist, ob die Triggerausgänge hier wie da gegen einen "Rückwärts-Strom" genügend abgesichert sind. Ich vermute mal nicht ... |
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Rabia_sorda
Inventar |
#3
erstellt: 18. Dez 2025, 13:01
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Zumindest sollten erstmal die Polaritäten der einzelnen Triggerspannungen gemessen/ geprüft werden, sodass beide die gleiche Polarität und auch (annähernd) Spannungshöhen besitzen. Somit ist es gewährleistet, dass kein Gerät ins Jenseits befördert wird. Aber je nach Triggerschaltungen der einzelnen Geräte kann evtl. mindestens eines der Geräte mit eingeschaltet werden, auch wenn es gar nicht eingeschaltet sein soll. Dagegen empfiehlt es sich, jeweilig seriell verschaltete Sperrdioden in die Triggerkabel zu verschalten. Dazu braucht es dann nur zwei Hot-Carrier Dioden. |
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Tralien
Stammgast |
#4
erstellt: 18. Dez 2025, 13:51
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Ich weiß ehrlich gesagt garnicht, ob ich beide Geräte auch über Trigger einschalten könnte. Aber was passiert, wenn am Trigger-AUSGANG 12V von "außen" anliegen ist natürlich schwer zu klären. Es handelt sich um folgende Geräte: AV-Receiver Denon 4700, Streamer Eversolo DMP-A6. Die Entstufe ist eine Rotel 1582....wenn der Rotel nur 2 Trigger-Eingänge hätte.....aber er hat einen Eingang und einen Ausgang. AV-Receiver und Endstufe müssen für den Alltagsbetrieb gleichzeitig, also über Trigger angehen, zwangsläufig. Zum Musikhören wäre ein Umschalten per Hand denkbar, aber ich bekomme die Endstufe ja nicht an, wenn keine 12V anliegen. Vorn der Schalter ist ja schon auf AN in dem Zustand. Eine Trigger-Box gibts nicht zufällig? So wie die Chinch- oder Verstärker-Umschalterboxen? Falls es da keine vernünftige Lösung gibt, gibt es Endstufen die 2 Trigger-Eingänge haben oder sogar 2 Chinch Eingänge die ich auch beide anschließen kann? |
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Nick_Nickel
Inventar |
#5
erstellt: 18. Dez 2025, 14:41
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Der Denon AVR-X4700H hat 2 Trigger OUT-Buchsen. Im Menü kann man Trigger 1+2 getrennt einstellen wann die Schalten sollen. Über die Trigger OUT-Buchse kann ein elektrisches Signal mit maximal 12 V DC /150 mA zur Verfügung gestellt werden [Beitrag von Nick_Nickel am 18. Dez 2025, 14:42 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#6
erstellt: 18. Dez 2025, 14:48
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Du brauchst in jeder Zuleitung, also vom Denon zur Endstufe und auch vom Streamer zur Endstufe eine Sperrdiode (wie von Rabia_sorda vorgeschlagen). Eine Schottky-Diode sehe ich zwar nicht als notwendig, aber ganz ohne einfache Diode kann man eben nicht ausschließen, dass die Geräte sich vielleicht gegenseitig beschädigen. Deshalb jetzt einen neuen Verstärker zu kaufen, wäre nun wirklich übertrieben. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#7
erstellt: 18. Dez 2025, 17:15
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Um welche Stecker/-Buchsen-Variante handelt es sich denn bei den Trigger-Stecker/-Buchsen? Handelt es sich dabei jeweils um 3,5 mm Klinke? Falls ja, dann kannst du einfach eine Kopfhörer-Umschaltbox verwenden. Beispiel: 3,5mm Stereo Audio SwitcherAber auch hierbei solltest du daran denken:
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Eine "normale" Rectifier-Diode wird es hier wohl auch tun, nur sind mir Hot-Carrier- / Schottky-Dioden wegen ihrer geringeren Durchlassspannung lieber und nur deswegen habe ich sie erwähnt. Rectifier-Diode = ca. 0,6 bis 0,7 V Hot-Carrier- / Schottky-Diode = ca. 0,1 bis 0,3 V Bei einer seriell verschalteten Diode verringert sich die (Nutz-)Spannung um die Höhe der Durchlassspannung. Mit einer Hot-Carrier- / Schottky-Diode läge die 12 V Triggerspannung demnach nur 0,1 bis 0,3 V niedriger. [Beitrag von Rabia_sorda am 18. Dez 2025, 17:22 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#8
erstellt: 18. Dez 2025, 17:30
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Ich kenne die Vorteile einer Schottky, Durchlassspannung, Fmax. Allerdings vermute ich mal, der Verstärker wird bei 11,3V nicht gleich die Arbeit verweigern. War zwar kein Verstärker, aber z.B. die Leinwand, die von meinem Beamer getriggert wurde, hat bei angegebenem 12V Trigger ab 5V aufwärts als Schaltschwelle akzeptiert. Ist aber auch so oder so egal, da der TE anscheinend keine Erfahrung mit Elektronik zu haben scheint. [Beitrag von fplgoe am 18. Dez 2025, 17:30 bearbeitet] |
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Tralien
Stammgast |
#9
erstellt: 18. Dez 2025, 22:13
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Ich verstehe deine Antwort hier nicht ganz? Kannst du mir das nochmal erklären bitte? Ich weiß nicht was ich mit dem 2. Trigger Ausgang anfangen sollte? Mein Problem ist ja, wie oben beschrieben, dass mir ein 2. Trigger Eingang fehlt an der Endstufe. An Ausgängen mangelt es nicht Oder stehe ich gerade aufm Schlauch? Was bringt der 2. Ausgang wenn ich nur eine Endstufe schalten will? Versteh ich nicht ![]() @fplgoe genau, der TE hat keine Erfahrung mit Elektrik und wird nicht den Lötkolben in die Hand nehmen. Aber er weiß jetzt zumindest, dass sein Gefühl richtig war, und er gut beraten war das nicht einfach mit einem y-Kabel zusammen zu klemmen und zu testen. Ich hoffe es gibt ein fertiges Bauteil das mein Problem löst. Wenn nicht ist die Lösung mit der Kopfhörer-Umschaltbox eine gute Idee. Dann muss ich halt an 2 Boxen schalten......mal schauen ob ich mich damit anfreunden kann. Ich werde mal sowas bestellen und testen, kann ja nicht so teuer sein. Die Belegung / Polarität zu checken ist auch ne gute Idee.....wobei ich mal davon ausgehe, dass es da einen Standard gibt. Die Hersteller wissen bei einem Trigger Aus- oder Eingang ja i.d.R. nicht welches Gerät der Kunde dran anschließt. Also zumindest Eversolo und Denon und Rotel haben die gleiche Belegung, denn sowohl der Denon konnte autark den Rotel korrekt einschalten als auch der Eversolo...natürlich mit Umklemmen der Verkabelung, was ja zu vermeiden wäre. Danke für die Infos und Tipps, hat mich echt weiter gebracht ! [Beitrag von Tralien am 18. Dez 2025, 22:17 bearbeitet] |
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Nick_Nickel
Inventar |
#10
erstellt: 18. Dez 2025, 23:13
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Es gibt Schalt-Steckdosen von Vocomo die kann man mit einen Triggersignal ein-und ausschalten. [Beitrag von Nick_Nickel am 18. Dez 2025, 23:18 bearbeitet] |
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Kunibert63
Inventar |
#11
erstellt: 19. Dez 2025, 04:17
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Dann kommen bestimmt gleich Bedenken, dass die Endstufe Kalt startet. |
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fplgoe
Inventar |
#12
erstellt: 19. Dez 2025, 05:17
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Der TE will die Endstufe von zwei Geräten aus einschalten. Also die Endstufe vom Denon aus und vom Streamer aus aktivieren. Also er hat zwei Ausgänge an verschiedenen Geräten, mit denen er die gleiche Endstufe mit natürlich nur einem Eingang separat aktivieren will. Wo soll die Schaltsteckdose jetzt also hin? An der Endstufe bringt sie nichts, denn ohne Trigger geht sie auch ('kalt') eingeschaltet nicht an. @Tralien: Ich habe gerade mal nach dem STREAMER geschaut, der hat doch gar keinen Triggerausgang?!?Oder habe ich doch irgendwas falsch verstanden? [Beitrag von fplgoe am 19. Dez 2025, 05:25 bearbeitet] |
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Tralien
Stammgast |
#13
erstellt: 21. Dez 2025, 06:53
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Rückseitegen1 hatte noch keinen, gen2 hat jetzt einen. aber ich hab dann doch nochmal nach ner fertigen lösung gesucht und eine gefunden. es gibt eine triggerbox mit je 4 ein- und ausgängen. da kann ich meine 2 geräte gleichzeitig anschließen und beide schalten den ausgang. das teil funktioniert sogar ohne netzteil. ich hoffe das funktioniert, hab es noch nicht getestet. das ding heißt mediabox t12 von antraxmedia. ich denke mit ner guten chinch umschaltbox zusammen ist das dann ne saubere lösung....ich hoffe..... |
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fplgoe
Inventar |
#14
erstellt: 21. Dez 2025, 07:54
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Du meinst vermutlich DIESE Box. Da kann man für den Preis nichts sagen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#15
erstellt: 21. Dez 2025, 08:12
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Mir wäre das Ding viel zu teuer. 2 Dioden kosten um 5 Cent. OK, hier sind 8 Dioden verbaut, hat noch ein Gehäuse und man muss nicht 5 Minuten lang löten ... |
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fplgoe
Inventar |
#16
erstellt: 21. Dez 2025, 08:18
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Eben, wenn man das nicht löten kann, ist das eine gute Alternative. Natürlich sind ein paar Stecker, Kabel und zwei Dioden günstiger. Aber eben mit entsprechender Eigenleistung. |
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Nick_Nickel
Inventar |
#17
erstellt: 21. Dez 2025, 11:20
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Auf der Seite wird auch ein Triggerkabel T12 angeboten. So wie ich es erkennen kann sind die Stecker für Stereo oder ist das egal? |
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fplgoe
Inventar |
#18
erstellt: 21. Dez 2025, 11:23
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Ist egal. In einer Mono-Buchse werden nur Spitze und Masse genutzt. Reichen würde aber auch ein Mono-Klinke. Aber bei den recht humanen Preisen lohnt es sich kaum, bei Amazon günstigere Kabel einzukaufen. |
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Nick_Nickel
Inventar |
#19
erstellt: 21. Dez 2025, 11:47
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Mein letztes Kabel von Amazon hatte nicht lange gehalten.Nach 2 Monaten war es schon defekt. Da lohnt noch nicht mal das zurückschicken. |
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EiGuscheMa
Inventar |
#20
erstellt: 21. Dez 2025, 18:59
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Dass antraxmedia nicht an Privatkunden liefert ist Euch aber schon klar? |
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fplgoe
Inventar |
#21
erstellt: 21. Dez 2025, 19:24
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Nö, gar nicht gesehen. Und da sie ihre Preise inklusive Märchensteuer angeben, bin ich von Endkundenshop ausgegangen. Dann muss man eben mal anfragen, welchen Wiederverkäufer sie anbieten können. |
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Tralien
Stammgast |
#22
erstellt: 22. Dez 2025, 09:35
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ich hab die box mal bestellt, bin gespannt ob es funktioniert. der verkauf nicht an privatkunden scheint nur zum umgehen des widerrufs zu sein. konnte jedenfalls ohne gewerbenachweis problemlos bestellen. lösung gefunden. danke an alle für eure hilfe !!! |
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fplgoe
Inventar |
#23
erstellt: 22. Dez 2025, 10:16
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Sag mal Bescheid, wie es funktioniert! |
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Tralien
Stammgast |
#24
erstellt: 26. Dez 2025, 12:19
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Sooooo.... Die Triggerbox funktioniert genau so wie sie soll. Sobald einer der Eingänge Strom führt geht die grüne LED an und die Ausgänge werden scharf geschaltet. Die Endstufe schaltet sich ein und sowohl der AV-Receiver als auch der Netzwerkstreamer haben es überlebt ! Woohoo.... Leider hat das ganze Unterfangen doch nicht geklappt so wie ich mir das dachte. Lag aber nicht am Trigger, habs nämlich auch ohne Trigger versucht. Ich hab eine Chinch Umschaltbox von Dynavox besorgt. Musste ja irgendwie beide Chinch Signale in die Endstufe bekommen. Da erschien mir so eine Umschaltbox logisch, auch wenns nicht automatisch funktioniert. https://www.dynavox-...erungumschalter.htmlSah ganz ordentlich aus.....aber sobald ich die benutze habe ich das "Brummen des Todes". Ich habe also den Denon AV Receiver an einen Eingang der Chinch-Box angeschlossen, den Streamer an einen anderen Eingang der Box, die Endstufe an den Ausgang. Sobald ich die Endstufe einschalte, egal ob mit AV-Receiver oder Streamer brummt es, auch aus dem Center, also von beiden Endstufen. Auch wenn ich auf einen Eingang umschalte der nicht belegt ist (Die Dynavox Box hat 5 Eingänge). Mir ist aufgefallen, dass die Rotel Endstufe und der Eversolo Streamer je einen 3-poligen Netzstecker haben, der Denon jedoch nicht, dessen Netzstecker ist nur 2-polig, aber das nur so am Rande, sonst wüsste ich keinen Grund, warum das auf einmal anfangen sollte zu brummen. Ich hatte ja auch sonst Chinch Kabel von Streamer zum AV-Receiver und von diesem zur Entstufe, jetzt ist halt ein Chinch Kabel mehr und es läuft über diese Box. Die sollte doch die Signale voneinander trennen, oder? Was könnte die Ursache für das Brummen sein, das startet sobald irgendeines der Geräte angeschaltet wird und die Endstufe (über Trigger) mit einschaltet. Wie bekomme ich das wieder weg? Und warum kommt das jetzt erst? Hab weder Stromtechnisch noch Kabeltechnisch was geändert bis auf die oben beschriebenen Dinge, also gleiche Chinch Kabel, gleiche Steckdosen ect...Die Dynavox Box selbst hat keinerlei Elektronik, nur Verkabelt, kann mir nicht erklären, was da die Ursache sein könnte. [Beitrag von Tralien am 26. Dez 2025, 12:21 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#25
erstellt: 26. Dez 2025, 12:43
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Habe ich das richtig verstanden? Ein Gerät an der Endstufe geht, sobald beide über den Umschalter angeschlossen sind, brummt es? Versuche mal einen Massetrennfilter ( BEISPIEL). Ich kann Dir allerdings -mangels eigener Erfahrungen mit solchen Probleme- kein Gerät empfehlen.Und bitte nicht auf irgendwelche oft in diesem Zusammenhang mit empfohlenen Ferrite verlassen, dabei geht es um hochfrequente Gleichtaktstörungen. [Beitrag von fplgoe am 26. Dez 2025, 12:44 bearbeitet] |
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Rabia_sorda
Inventar |
#26
erstellt: 26. Dez 2025, 13:19
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Unter solchen Cinch-Umschaltern gibt es unterschiedliche Varianten. Wenn es also wirklich an einer Brummschleife liegt, die ja über die Cinch-Masse erzeugt wird, musst du entweder so einen Ground-Loop-Isolator (Massetrennfilter) verwenden oder dir eine Umschaltbox mit geschalteten Cinch-Massen besorgen müssen . Hier wäre so ein Umschalter: Dodocus UBox3C-PhIch wäre für solch einen Umschalter. Diese Ground-Loop-Isolatoren können klanglich negative Auswirkungen besitzen. |
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Tralien
Stammgast |
#27
erstellt: 26. Dez 2025, 13:45
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Was würde ich bei diesem Modell an die beiden Masse Anschlüsse anschließen? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#28
erstellt: 26. Dez 2025, 14:20
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Du nichts. Die sind optional für Phono gedacht. Aber Dodocus hat saftige Preise und daher würde ich mich an deiner Stelle mal etwas länger auf eine Suche eines anderen Gerätes begeben. |
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Tralien
Stammgast |
#29
erstellt: 26. Dez 2025, 19:43
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klingt nach ner aufgabe. ich suche also nach chinch umschaltern, bei denen die masse der chinch kabel NICHT zusammengeführt wird, sondern jeder eingang seine eigene masse hat? hab ich das richtig verstanden? oder was heißt geschaltete masse? |
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Rabia_sorda
Inventar |
#30
erstellt: 26. Dez 2025, 21:08
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Bei den "regulären" Umschaltern sind alle Cinch-Massen (der metallische Ring am Cinchstecker) untereinander DAUERHAFT elektrisch verbunden und es werden einfach nur die signal-führenden Leitungen (der mittlere Stift am Cinchstecker) geschaltet/unterbrochen (und genau DAS ist dein Problem). Nun brauchst du einen Umschalter der jeweils beides schaltet. Der Dodocus ist einer von wenigen. P.S.: Cinch, nicht Chinch |
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MosFetPapa
Stammgast |
#31
erstellt: 27. Dez 2025, 11:49
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Frohe Weihnachten@all @Tralian: deutliches 50Hz-Brummen, deutet auf eine Potentialverschleppung hin. Bekommt der Denon eingangsseitig evtl. noch ein anderes Erdpotential? z,B. via Antenne? TV ist optisch angeschlossen? sonst Lösungsansatz z.B. kapazitives Trennglied Ursache bei deiner Zusammenschaltung ist, das der Eversolo Audio- und Trigger-GND mit dem Schutzleiter verbindet. Via AUX-Umschalter und Trigger-Box schleifst du das dann durch bis zum Denon. Beim Rotel (wenn ich mich richtig erinnere) ist das trotz Schutzleiteranschluß intern galvanisch getrennt. Solange nur einer der beiden - Eversolo oder Denon mit im Verbund sind (jeweils Audio & Trigger getrennt) hast du dann auch kein Brummen drauf - richtig? Im Dynavox Line-Isolator sind zwei ganz einfache Audio-Übertrager verbaut, den würde ich nur als letzte Notlösung bei einer Anlage für mehrere 1000€ einsetzen. Damit unterbindest du zwar den Ausgleichsstrom auf Audio-GND aber via Trigger-GND bleibt der erhalten. In wie weit dann ein Hintergrundbrummen durchkommt kann nur der Versuch zeigen. Besser ist es, erst mal zu schauen wo die Potentialverschleppung her kommt (alle Anschlüsse durchtesten) und dann näher an der Ursache ansetzten. Erste Hau Ruck Methode zum testen - Dicke kurze Masseverbindung direkt zwischen Denon und Eversolo herstellen, das bildet einen Bypass für den Ausgleichsstrom. Damit sollte das Brummen deutlich zurück gehen. Gruß Holger |
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Tralien
Stammgast |
#32
erstellt: 27. Dez 2025, 13:39
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Richtig, zumindest bin ich mir zu 90 % sicher. Habe aus lauter Frust nämlich schon alles wieder in den Ursprungszustand zurückgebaut. Eversolo über Cinch (nicht Chinch ) an den Denon. TV und co muss ja auch wieder funktionieren, sonst gibts Ärger....Meinst du "mit dem Schutzleiter verbindet" den 3. Kontakt am Netzstecker? Der fehlt dem Denon ja. Also ist der hinzugekommene Eversolo vermutlich das Problem? Wenn der nicht an einen Eingang des Denon angeschlossen ist, sondern sein Trigger und Cinch "direkt" an die Endstufe geht entsteht dieses Brummen? Wäre es einen Test wert den XLR Ausgang des Eversolo zu nutzen? Ich habe Umschalter gesehen, die sowohl XLR als auch Cinch Eingänge haben und ein XLR Eingang AUCH an einen Cinch Ausgang ausgeben können. Der Denon hat leider kein XLR, sonst wäre ich komplett auf XLR gegangen, aber nur der Rotel und der Eversolo unterstützen das.
Ich weiß zwar nicht genau was damit gemeint ist, aber ich glaube nicht. Es sind lediglich ettliche HDMI Anschlüsse belegt und der eine Cinch. Phono, Antenne ect. hab ich alles nicht. Wie kommt es eigentlich, dass der Center brummt. Dieser ist ja am Denon angeschlossen, lediglich die beiden Fronts / Standlautsprecher meines Sourround Systems sind an der separaten Rotel Endstufe. Also wenn ich den Eversolo einschalte und dieser den Rotel über Trigger einschaltet, dann ist der Denon ja AUS. Wundert mich, dass da dann was aus dem Center raus kommt.
Ich fürchte da brauche ich genauere Anweisungen, gern auch per PN, das wird hier für alle die sich etwas Auskennen sonst schnell langweilig ![]() Auch das mit der Masseverbindung...du meinst die beiden Metall-Gehäuse? Wie gesagt, gern per PN ..... Und ja, bei ner Anlage für mehrere 1000 € frage ich lieber 2 x nach und bin sehr vorsichtig. Strom und ich sind zudem auch keine Freunde mehr seit dieser Geschichte damals mit 19 |
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MosFetPapa
Stammgast |
#33
erstellt: 27. Dez 2025, 20:13
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Hallo Tralien, OK, deine Abneigung zur Elektrik macht es nicht unbedingt leichter....meine erste unschöne 220V Begegnung hatte ich mit 7 ...und seit dem nicht mehr los gelassen. Laß uns das ruhig hier weiter beackern, zum einen können sich dann auch andere User beteiligen und es gibt immer mal wieder Ratsuchende mit Brummproblemen. Das ist ja zumindest der Ursprungsgedanke eines Forums auch wenn man das mitlerweile in vielen Threadverläufen nicht mehr wirklich wieder findet. Zum Thema: Genau, es geht um den 3.ten Kontakt am Netzstecker. Üblicherweise die grün/gelbe Leitung in der Hausverteilung auch PE genannt. Und wie intern bei den Geräten damit umgegangen wird. Dein Eversolo ist per se nicht das Problem sondern er deckt durch die neue Zusammenschaltung ein Problem erst richtig auf. Wenn der mit über den Denon läuft ist das Brummen auch da nur vermutlich deutlich leiser und auch NUR wenn du über den Eversolo hörst. Dein Center am Denon brummt auch in der neuen Konstellation, wenn der Netzschalter AUS ist? Dann kann der eigentlich nur noch akustisch angeregt werden. Alles andere wäre sehr unwahrscheinlich. XLR hat auch nen Masse-Pin. Ein GND-Lift würde dann helfen behebt aber nicht die eigentliche Ursache. Die HDMI-Verbindungen stellen auch alle jeweils eine Masseverbindung zu den angeschlossenen Geräten her Ich sehe bei Deinen bisherigen Schilderungen mehrere Indizien das du dir über eine der HDMI-Verbindungen am Denon ein entferntes Erdpotential mit auf Deine Anlage holst. Das kann z.B. via Antennenanschluß am TV ---> via HDMI zum Denon erfolgen oder Telefonanschluß --> DSL-Router --> Netzwerkkabel an die Playstation ---> HDMI zum Denon oder das gleiche Spielchen über PC .... usw. Nächste Schritte: alle sonstigen Anschlüsse am Denon der Reihe nach abziehen bis das Brummen weg ist. um den Anschluß zu identifizieren über den die Potentialverschleppung rein kommt. Und dann weiter sehen. Hilfe vor Ort wäre in deinem Fall glaube ich eine gute Sache. Schreib doch mal deinen PLZ-Bereich, vieleicht findet sich ja ein wer in deiner Nähe. Gruß Holger |
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Rabia_sorda
Inventar |
#34
erstellt: 27. Dez 2025, 21:01
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Solche (überlebten) "Geschichten" höre/lese ich immer gerne, da ich so eine Begegnung mit ca. 13 Jahren hatte. Da nahm ich immer mal Geräte vom Sperrmüll mit und ein großer Röhren-TV hatte einen Reiz in mir ausgelöst. Die internen 27kV (= 27.000 V) der HV-Kaskade hatte ich nicht so gut verkraften können und ich war eine gute halbe Std. lang ohnmächtig. Die nächsten Tage erging es mir nicht so gut .... Dennoch habe ich später den Beruf eines Elektroinstallateurs gewählt und auch dort gab es dann ab und an Bekanntschaften mit 230 V und auch 400 V (2 Phasen gleichzeitig). Diese empfand ich da aber er als "langweilig" Schön, dass wir uns dennoch alle hier treffen können!
Den Masseschluss durch den Trigger hatte ich auch schon im Hinterkopf, wobei ich mich durch diese Zeilen ...:
... hab blenden lassen. Ich dachte, es würde damit ohne einem Brummen funktionieren. |
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Tralien
Stammgast |
#35
erstellt: 13. Jan 2026, 16:15
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Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Im Wohnzimmer höre ich ja nicht so oft Musik, hab ja hier im Büro meine Kopfhörer Außerdem war es über Silvester etwas unschön bei uns, da fiel das Hobby leider hinten runter.Ich werde mich die nächsten Tage wieder / weiter mit diesem Thema beschäftigen, wollte aber trotzdem schonmal kurz Feedback geben, dass es hier weiter geht. Ich hab jetzt noch nicht alles getestet, aber zu diesem Punkt kann ich definitiv sagen: Nein! Alle am Denon angeschlossenen Lautsprecher sind muksmäuschenstill im Leerlauf oder auch bei jeglicher, über einen Cinch Eingang (oder HDMI Eingang) angeschlossenen Quelle. Das hat auch der neu hinzugekommene Eversolo Player nicht geändert. Das Brummen muss daher, meiner Logik nach, mit dem Cinch AUSGANG des Denon zu tun haben, der ja als Preamp die Endstufe der Fronts beliefert, da ich die Fronts ja nicht an die Endstufensektion des Denon angeschlossen habe. Sobald ich an diesem Preamp Ausgang des Denon den Umschalter / Eversolo mit einhänge brummt der Center und auch andere Lautsprecher, aber der Center am lautesten. Was passiert wenn ich den Netzstecker des Denon ziehe......teste ich am Wochenende wenn ich mich wieder damit befasse. Dann geh ich auch weiter auf die anderen Hinweise ein, das hier sollte nur ein kurzes Feedback werden, damit ihr nicht denkt ich melde mich nicht mehr. Aber nochmal deutlich, in keinster Weise ein auch nur noch so leises brummen aus weder Front noch Center, wenn Eversolo -> Cinch -> Eingang Denon -> Preamp Cinch Ausgang -> Rotel Endstufe -> Standlautsprecher Front. Hab eben mal gaaaanz leise Musik angemacht und das Ohr direkt an die Treiber gehalten. Nüscht. Immerhin, oder? Würde ein Test mit unterschiedlicher Stromversorgung Sinn machen? Der Denon hängt an einer Master-Slave Steckdose und schaltet gleichzeitig noch einiges anderes mit ein. Ich könnte den über ne Kabeltrommel mal im Nachbarzimmer anklemmen...aber nur, wenn uns das weiterbringt....der Grat ist schmal, wird der Aufwand zu groß, und ich kenne mich da nur zu gut, dann neige ich dazu einfach aufzugeben und hinzuschmeißen. Dann würde ich den Dodocus bestellen und wenn das nichts bringt bin ich raus....meine Fehlersuchausdauer ist da begrenzt. |
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