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MP3 mit 192 kbit/s ist das gut?

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PRW
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 07. Aug 2009, 21:46
Hallo alle zusammen,

ich habe meine MP3 alle auf 192 kbit/s und 44100 Hz.

Welche kbit/s habt Ihr. Vor und nachteile, sind 320 kbit/s

wirklich deutlich besser?

Mit freundlichem Gruß

Peter
Kharne
Inventar
#2 erstellt: 07. Aug 2009, 21:53
Die meisten Menschen hören keinen Unterschied mehr zwischen 192 und 256kbps. Allerdings ist es mit genügend Hörerfahrung und guten Kopfhörern möglich Unterschiede zwischen 192 und 320 kbps zu hören.
Wie du deine Musiksammlung codierst ist deine Sache, ich codiere alles parallel in Lame v0 für unterwegs und Flac v5 für @home.

Gruß
Kharne
Marsupilami72
Inventar
#3 erstellt: 07. Aug 2009, 22:00
Ich kodiere immer mit Variabler Bitrate - das liefert gute Qualität bei moderatem Speicherverbrauch...
ChrisTre
Stammgast
#4 erstellt: 08. Aug 2009, 10:37
Kleiner Test:

http://mp3ornot.com/
Jason44
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Aug 2009, 10:45
Persönlich habe ich größtenteils nur 320kBit/s Dateien. Nachteil bei Songs mit 320kBit/s ist die Größe der MP3-Datei...
Wenn du gute Lautsprecher hast, kannst du schon einen kleinen Unterschied zwischen 192&320kBit/s hören, z.B.: ganz leichtes rauschen im Hintergrund oder die sehr hohen Töne werden nicht mehr sauber gespielt(verzerrung).
dagdeb
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Aug 2009, 11:05
Hallo PRW,

in HiFi-Foren wird zum Thema MP3 leider immer noch unglaublich viel Unfug erzählt. Wenn Du an wirklichem Wissen zum Thema interessiert bist (und an Tips für die tägliche Praxis mit MP3), dann lies Dir die sehr guten Artikel auf www.audiohq.de durch. Dort haben sich die Leute systematisch mit dem Thema beschäftigt.

Bis vor einigen Jahren hatte auch ich meine Zweifel an der Klangqualität von MP3. Um die offenen Fragen für mich zu klären, habe ich mir von einem Freund eine CD mit verschiedenen Stücken in mehreren Qualitätsstufen brennen lassen (Original und MP3s mit verschiedenen Bitraten). Die Anordnung der verschiedenen Versionen eines Stücks auf der CD war mir nicht bekannt. Ich habe in dem Test auf ganzer Linie versagt. Verschiedenen Freunden und Kollegen, denen ich die CD zur Verfügung gestellt habe, erging es ebenso. MP3s mit 320 kbps halte ich für Platzverschwendung.

Ciao!

dagdeb
shaft8
Inventar
#7 erstellt: 08. Aug 2009, 14:09
Ich habe neulich sogar mal als wav gerippt und dann am Player gehört. Ich glaube, ich würde bei abwechselnem Hören ohne Hinzuschauen keine 160 vs. wave unterscheiden können.

Ich glaube eher, dass manche Songs auf einer Stereoanlage einfach nur besser klingen und man mit dieser Vorstellung am mobilen Player rangeht.
Dafür klingen am Player wieder andere Songs besser....naja so hat beides seine Berechtigung.

Verkehrt ist es aber bestimmt nicht, die Originalen zu besitzen oder eben auf Flac und dann kann man später schauen.
Siebenstein83
Stammgast
#8 erstellt: 08. Aug 2009, 14:54

ChrisTre schrieb:
Kleiner Test:

http://mp3ornot.com/


Ha! ich hab richtig getippt
Ich finde, das Tambourin hört sich im 320 Kbs-Clip klarer an.

128 vs. 320 trau ich mir zu, aber spätestens bei 192 vs. 320 würde ich wahrscheinlich versagen.

192 reicht, ich benutze aber bei meinen gerippten Tracks Lame v0.

Wer sich für unterwegs seine Tracks in FLAC rippt, glaubt wahrscheinlich auch an dicke Kabel. Mit anderen Worten: Voodoo!
Jason44
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Aug 2009, 17:46
Ich habe auch richtig getippt, aber das war eher ein Zufall würde ich mal behaupten. Ich habe den Unterschied eig. garnicht gehört!


[Beitrag von Jason44 am 08. Aug 2009, 17:46 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#10 erstellt: 08. Aug 2009, 17:56

ChrisTre schrieb:
Kleiner Test:

http://mp3ornot.com/


Grüezi !!

Hab's mir mal schnell angehört - über eingebaute Laptop-Boxen schon sehr sportlich, dachte ich...
Aber DAS war wirklich keine Herausforderung.
Und hierbei geht es nicht um die "50:50 Chance" oder "goldene Ohren".

Ich denke auch, dass man zwischen 256 kBit und 320 kBit nur sehr schwer Unterschiede ausmachen kann.
Bei 192 kBit schon viel eher und bei 128 kBit ist es um die Qualität schon ziemlich schlecht bestellt.

Nein, das Hauptproblem bei Kodierungen unter 256 kBit sehe (höre) ich bei den bereits erwähnten Verzerrungen im Hochtonbereich.
Dies kommt (unregelmäßig) bei dem einen oder anderen Musikmaterial vor und äußert sich mit einem sehr unschönen "zwitschern oder zwirbeln".
(Das ist auch der Grund, warum jedermann den "Kleinen Test" sehr, sehr schnell bestehen kann... )

Da ich meine Musik-CD's als mp3 archiviere , kommt für mich deshalb nur noch 320 kBit/s in Frage.
Den dafür benötigten Speicherplatz hat man - oder hat man nicht...

Gruß Olli.
zlois
Stammgast
#11 erstellt: 08. Aug 2009, 20:57
Welch eine Schande - Ich habe versagt. Ich konnte zwar einen minimalen Unterschied zwischen den beiden Tracks erkennen, mich jedoch nicht entscheiden welches davon jetzt "richtiger" klingt. Allerdings nur mit Onboard-Soundkarte und AKG K66 angehört, vielleicht wäre mir der Test auf der Hifi-Anlage leichter gefallen.

Ansonsten habe ich meinen Standpunkt zum Thema MP3 hier schon öfters erläutert. Bei 192kbps können die meisten Menschen keinen Unterschied zu PCM mehr erkennen. Ich vermute mal ich selbst auch nicht, auch wenn ich dies noch nie in einem Blindtest überprüft habe. Dennoch mag ich MP3 nicht. Ich möchte meine Musik in der bestmöglichen Qualität erhalten und jeden auch nur theoretischen Qualitätsverlust vermeiden. Wenn ich weiß dass es sich um eine MP3 handelt, meine ich auch sofort dies zu hören. Eine rein psychologische Angelegenheit, aber es ist so (interessanterweise tritt dieser Effekt bei der MD, die ja auch komprimiert ist, kaum auf). Außerdem hat mich meine Jugendzeit, als MP3 gerade frisch am kommen war, in dieser Hinsicht sehr geprägt - mit grottenschlechten Encodern in den niedrigsten Bitraten von max. 128kbps, damit möglichst viel auf die sündteuren CD-R draufpasst... Und so ist der bittere Beigeschmack von MP3 geblieben, auch wenn die Qualität heute nicht mehr mit der vor ~12 Jahren zu vergleichen ist.
Stoneprophet
Stammgast
#12 erstellt: 08. Aug 2009, 21:18
@ OSwiss: Sorry aber ich finde es doch recht lustig das du der meinung bist mit notebookspeakern den unterschied herausgehört zu haben, obwohl mir das nicht im ansatz gelungen ist mit einer terratex 6fire soundkarte und recht hochwertigen geschlossenen kopfhörern. Ich habe mich wirklich bemüht einen unterschied zu hören, habe leise probiert, lauter und ganz laut, selbst da nicht feststellbar der unterschied. Ich werde den test nochmal wiederholen sobald meine westone UM2 inears da sind aber ich mag zu bezweifeln da ich es damit schaffe.
Franz2
Inventar
#13 erstellt: 08. Aug 2009, 21:29
Hallo Peter,

192 ist schon ok.

Ich handhabe es aber mittlerweile praktisch wie Kharne:

- für Zuhause: FLAC Level 5
- für Unterwegs: MP3 (LAME) V2

Gruß
Franz2


[Beitrag von Franz2 am 08. Aug 2009, 21:29 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#14 erstellt: 08. Aug 2009, 21:39

Alex-DD schrieb:
@ OSwiss: Sorry aber ich finde es doch recht lustig das du der meinung bist mit notebookspeakern den unterschied herausgehört zu haben...


Das ist in der Tat lustig - und dennoch keine Hexerei...
Wenn man aber weiß, WORAUF man achten muss, dann ist es allerdings relativ einfach.

Einen rein qualitativen Unterschied über Laptop-Speaker zu hören ist natürlich Quatsch.
Wenn man sich aber die Stimme des Tenors direkt am Anfang (nach ca. 2-3 sec., kurz bevor er den Ton hält) im A/B-Vergleich anhört,
bemerkt man bei einem Beispiel eine leichte Unsauberkeit in den höheren Frequenzen.

Dies ist zwar nicht ein derartiges "zwitschern oder zwirbeln", wie ich es zuvor beschrieben habe (die sind nämlich - wenn - laut und deutlich als Fehler zu hören),
es geht allerdings in diese Richtung.
Da das andere Beispiel diese Unsauberkeit nicht besaß, war mir klar, dass es die bessere Qualität sein muss.

Obwohl ich natürlich auch nicht sagen kann, welche Bitrate das schlechtere Beispiel überhaupt haben soll.
Oder habe ich da etwas überlesen...?

EDIT: Jap - da steht's: 128 kBit/s ...

Gruß Olli.


[Beitrag von OSwiss am 09. Aug 2009, 00:54 bearbeitet]
OSwiss
Administrator
#15 erstellt: 08. Aug 2009, 22:02

Franz2 schrieb:
Hallo Peter,

192 ist schon ok.


192 kBit sind auf jeden Fall okay (Mobil ohnehin) - hier besteht meiner Meinung nach auch der größte klangliche Zugewinn (gemessen an 128 kBit) !!
Das wiederum macht allerdings schon rein rechnerisch Sinn...

Gruß Olli.
Lurtz
Stammgast
#16 erstellt: 09. Aug 2009, 11:15
MP3s mit 128kbit/s gehen gar nicht, da höre ich noch einen deutlichen Unterschied zu 192kbit/s. Beim Großteil meiner digitalen Musiksammlung nutze ich der Empfehlung des AudioHQ folgend den Parameter -v2 für Lame (variable Bitrate), damit schwankt die Bitrate bei anspruchsvolleren Stellen zwischen 192 und 256kbit/s, was für mich ausreichend ist.

320kbit/s hat bei MP3 finde ich kein gutes Verhältnis aus Klang und Platzbedarf mehr, da kann man ja fast schon flac nehmen.


[Beitrag von Lurtz am 09. Aug 2009, 11:17 bearbeitet]
Andreas67
Inventar
#17 erstellt: 09. Aug 2009, 17:06
Ich denke zu diesem Thema hilft die Meinung von anderen Usern wenig.

Man sollte einfach einen ABX Test mit Foobar o.ä. machen und selber feststellen, wo man einen Unterschied hört.
Stoneprophet
Stammgast
#18 erstellt: 11. Aug 2009, 18:32
so erneuter test mit den Westone UM2 --> Fazit: mit allergrößten anstrengungen und laut kann ich mir vielleicht einen unterschied einbilden aber ich glaube ich würde bei jedem ABX test gandenlos untergehen.
creax
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 26. Sep 2011, 14:27

Lurtz schrieb:

320kbit/s hat bei MP3 finde ich kein gutes Verhältnis aus Klang und Platzbedarf mehr, da kann man ja fast schon flac nehmen.

Natürlich hat 320 kbits bei Mp3 guten Klang, kostet halt paar MB's mehr.

und mit Flac kannst du es definitiv nicht vergleichen, denn das is fast 5x größer als ein MP3 Album mit 320 kbits.

Ich bevorzuge so gut wie immer 320 kbits ob zuhause oder auf dem Mp3 Player, ist mir relativ egal.
endlezz
Stammgast
#20 erstellt: 26. Sep 2011, 14:51
Hier im Forum wurde mal behauptet, dass MP3 mit VBR0 heutzutage besser sind als CBR320. Ab hier geht die Diskussion los:
http://www.hifi-foru...ad=6191&postID=32#32

Ich selbst höre ab 192kbit eigentlich keinen Unterschied mehr, wobei das auch davon abhängt, wann die Mp3 kodiert wurde. Denn eine 192kbit von z.B. 1997 kann man mit einer von heute nicht vergleichen.


[Beitrag von endlezz am 26. Sep 2011, 14:53 bearbeitet]
Drexl
Inventar
#21 erstellt: 28. Sep 2011, 14:15

endlezz schrieb:
Hier im Forum wurde mal behauptet, dass MP3 mit VBR0 heutzutage besser sind als CBR320.

Das liegt aber an der LAME-Implementierung. Bei CBR wird (wurde) ein anderes psychoakustisches Modell verwendet.
Wutstock
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Sep 2011, 20:44

Franz2 schrieb:
Hallo Peter,



- für Zuhause: FLAC Level 5
- für Unterwegs: MP3 (LAME) V2



warum nur v5?

wenn ich es richtig verstehe ist flac 8 doch dasselbe, nur besser komprimiert und damit etwas kleiner bei gleicher qualität.

meine musik für unterwegs konvertier ich von flac in ogg q8.
Intraaural
Inventar
#23 erstellt: 28. Sep 2011, 21:43
FLAC V5 ist so etwas wie die "offizielle" Standardeinstellung.

Das Ergebnis ist bei V5 theoretisch etwas größer als V8, dafür läßt es sich schneller berechnen.

Bei meinen eigenen Tests vor 2 Jahren war der Größenunterschied für mich nicht der Rede Wert, dafür gab es damals durchaus noch Fussnoten bei der ein oder anderen Hersteller-Prospektangabe bzw. enttäuschte Forenberichte, dass nicht alle FLAC-Stufen dekodiert werden können (weil die Rechenpower oder der Speicher der Player dafür nicht ausreichte).

Mit V5 hatte ich noch nie Probleme. Wenn ein Player FLAC als Format nannte, war V5 abspielbar. Aktuelle Kompatibilitätsangaben für höhere FLAC-Stufen kenne ich nicht, auch rechne ich angesichts der gewachsenen Rechenleistung der Player heute nicht mehr mit einem praxisrelevanten Problem, aber es exstierte wohl einmal.


[Beitrag von Intraaural am 28. Sep 2011, 21:44 bearbeitet]
waldwicht
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Sep 2011, 01:27
ich habe nur 320 und flac. zu 192 bilde ich mir ein das die höhen beim laut hören viel eher schmerzhaaft werden. wenn ich laut höre dann kurz vor der schmerzgrenze, bei 192 ist das wesentlich leiser.

als beispiel: 320 oder flac habe ich laut meist mit regler auf 12 uhr, 192 ist nur bis 10 - 11 uhr angenehm.

zwischen 320 und flac höre ich allerdings keinen beschreibbaren unterschied.

gruß andreas
Wutstock
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 29. Sep 2011, 10:03

Intraaural schrieb:
FLAC V5 ist so etwas wie die "offizielle" Standardeinstellung.
...



ach so ist das, bei cowon steht zum glück immer dabei, bis zu welcher stufe formate unterstützt werden, deshalb musste ich mir da nie sorgen machen ^^

aber danke für die ausführliche antwort, war interessant.
harrykeller
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 18. Jan 2012, 13:19
Es ist schwierig eine genaue Antwort zu finden.

Da die Wahrnehmungsfähigkeit der Ohren bei jedem Menschen eine andere ist,

ebenso das Musikempfinden, kann man das Thema nur individuell für sich umsetzen.

Ich habe schon Leute kennengelernt, die vom Klang einer "Kofferheule"gänzlich verzückt waren.

Klassik finde ich bei320 kbits/s am besten klingend.

Als Regel sollte man sich folgendes merken: Dynamische Musik mit hohen Pegeln z.b.

Oper, Konzerte, aber auch andere Genres bei denen "viel los" ist. 320 kbits/s

Mit "viel los", meine ich eine breite Instrumentierung wie z.b. Musiker, chor und Sänger.

Die gleiche Regel wie bei der Digitalisierung von Video gilt auch bei Musik. je mehr Dateninformationen

Kodiert/enkodiert werden müssen, desto höher muß die Datenrate sein.

Wer -egal bei welchem Genre- auf Nummer sicher gehen will, der nehme 320kbits/s

Eine Außnahme bilden Hörspiele oder Hörbücher, da reichen 128 kbits/s bei weitem aus.

Zu bedenken ist auch, das bei Mono- Aufnahmen die Hälfte der Datenrate von Stereo - Aufnahmen ausreicht.

Liebe Grüße

Harry K.
EShoxx
Stammgast
#27 erstellt: 18. Jan 2012, 13:40
Das kommt natürlich auch auf das ausgebende Material an.
Allgemein würde ich nicht unter 192 gehen, drüber ist dann m.M.n. sinnvoll, wenn man 1.) das "Ohr dafür hat" und 2.) ein entsprechendes Equipment dahinter um es auch auflösen zu können
Drexl
Inventar
#28 erstellt: 18. Jan 2012, 14:33

harrykeller schrieb:
Zu bedenken ist auch, das bei Mono- Aufnahmen die Hälfte der Datenrate von Stereo - Aufnahmen ausreicht.

Das stimmt so nicht. Bei Stereo gibt es zwei Kodiervarianten: M/S (auch bekannt als Joint-Stereo) und L/R (left/right).
Bei L/R werden beide Kanäle vollständig unabhängig voneinander kodiert. Nur in diesen Fällen würde obige Aussage stimmen.
Bei M/S wird aus beiden Kanälen ein Monosignal (M) und ein Differenzsignal (S) berechnet und beide separat kodiert. Auch bei Stereo gibt es viele "mono-ähnliche" Passagen, bei denen das Differenzsignal praktisch "leer" ist.

Ich kodiere alle meine Musik mit lame --preset extreme. Daraus resultieren VBR MP3 mit durchschnittlich ca. 250 kbit/s. Der Encoder erkennt automatisch, ob M/S oder L/R effektiver eingesetzt werden kann und schaltet dabei im MP3-Datenstrom dynamisch zwischen beiden Modi hin und her.

Warum CBR320 anders (schlechter?) klingt als VBR, habe ich schon erwähnt: LAME verwendete bis Version 3.98 für CBR ein anderes ("älteres") psychoakustisches Modell als für VBR. Seit Version 3.99 verwenden aber alle Modi nur noch ein einheitliches psychoakustisches Modell.


[Beitrag von Drexl am 18. Jan 2012, 14:38 bearbeitet]
=Berty=
Stammgast
#29 erstellt: 18. Jan 2012, 15:29
128 ist mir zu wenig! auch für unterwegs, und wenn, nur zur not.
192 finde ich optimal; da hört man dann doch den unterschied.

von 192 auf 320 fällt schon schwieriger. 320 klingt für mich klarer, was auch logisch ist, da mehr bandbreite, ergo mehr dateigröße vorhanden.
Keksstein
Inventar
#30 erstellt: 18. Jan 2012, 15:33
Ich finde das in der heutigen Zeit man zumindest auf einem Rechner der mit der Anlage verbunden ist nicht auf Platz achten muss, Festplatten über 2TB kosten nicht die Welt.
Wenn man es ganz genau machen will kann kann man auch Exact Audio Copy (EAC) Verwenden, einfach mal Googlen. Das ist ein Freeware Programm welches auch in der Lage ist verkratzte CDs an der manche Player hängen bleiben zu retten, ich Kopiere nur noch damit.

Gruß

Keks
manolo_TT
Inventar
#31 erstellt: 18. Jan 2012, 16:55
mal ne frage, wie erstellt ihr die flacs?
quadral22
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 18. Jan 2012, 17:29
=Berty=
Stammgast
#33 erstellt: 18. Jan 2012, 17:37
foobas2000 sei an dieser stelle erwähnt!
exzellenter mediaplayer, der auch FLAC abspielt.
musv
Stammgast
#34 erstellt: 18. Jan 2012, 17:40
Ich hab früher immer meine MP3 mit:
lame --r3mix
erstellt.

Mittlerweile verwende ich nur noch ogg:
oggenc -q6

Vorteile:
  • Ich kann die oggs direkt aus wav oder flac erstellen, d.h. muss die flacs nicht erst dekodieren.
  • ogg hat bei kleinerer Filegröße und Bitrate eine bessere Qualität als mp3.
  • Das Enkodieren geht schneller als bei mp3.


Nachteil:
  • Die Akzeptanz der Hersteller von Stereoanlagen, AV-Receivern, Auto-Radios und MP3-Playern ist eher beschränkt.

Mein MP3-Player ist übrigens ein Sansa Clip+. Der kann sowohl ogg als auch flac. Und bei der Heimanlage ist mir der Nachteil egal, da sämtliches Abspielen von Multimedia-Inhalten ein linuxbasierter HTPC erledigt.
170V3R
Stammgast
#35 erstellt: 18. Jan 2012, 21:56
Ich kann zu dem Thema nur sagen, das es bei gerippten CDs vollkommen egal ist ob 192, 320 oder flac.
Einen großen Unterschied musste ich aber bei gedownloadeten Songs feststellen, die Angeblich 192 oder sogar 320 waren. Hier habe ich festgestellt das es riesige Unterschiede im gegensatz zu gerippten CDs gibt.
Ich bevorzuge 320 geripped von meinen CDs vor jedem 320er Download. Vielleicht ist das nur einbildung aber für mich haben 320er CD ripps mehr Brillianz und Dynamik.
quadral22
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 18. Jan 2012, 22:18
Womit/wie die CD gerippt wird ist die eine Sache - welche Qualität die Aufnahme hat, die andere.

Leider scheitert es allzu oft an letzterer.
Das macht dann eine ausschweifende Diskussion über MP3/FLAC/Bitrate/... eigentlich überflüssig, finde ich.
manolo_TT
Inventar
#37 erstellt: 19. Jan 2012, 09:31
hatte die anzahl meiner CDs in letzter zeit aufgestockt und würde die gern auf meinen cowon iaudio 7 hören, der nahezu alle audio formate beherscht, daher die frage bzgl flac oder ogg (welche ripper nehmt ihr dann?)
Amperlite
Inventar
#38 erstellt: 19. Jan 2012, 09:32
Ab wann man keinen Unterschied mehr hört, kann jeder für sich selbst testen (Blindtest):

http://www.mpex.net/info/abx.html

Dabei verschiedenes Musikmaterial ausprobieren, tendenziell eher komplexes Material testen.
musv
Stammgast
#39 erstellt: 19. Jan 2012, 10:26

manolo_TT schrieb:
welche ripper nehmt ihr dann?

- cdparanoia fürs Rippen. Dass kann man so einstellen, dass es auch 'ne Stunde lang an problematischen Datenträgern rödelt.
- oggenc fürs encoden.
- Easytag, um die ID3Tags einzutragen

Unter Windows würde ich vermutlich EAC zum Rippen nehmen. oggenc und flac dürften dort auch existieren und über EAC ansteuerbar sein. EAC dürfte auch das Taggen beherrschen. Meine Windowszeit ist allerdings schon 7 Jahre vorbei.
captain_carot
Inventar
#40 erstellt: 19. Jan 2012, 14:05
EAC und Lame unter Windows. Der interne ID3 Tag Editor kann "nur" v1 Tags umändern, Taggen an sich bzw. Databases nutzen ist auch kein Thema. Für mich und vermutlich auch die meisten anderen völlig ausreichend wenn´s darum geht.

Ist auch kein Problem, einen beliebigen anderen Encoder wie OggEnc, FLAC, AAC usw. zu verwenden, nur haben MP3 immer noch die höchste Kopatiblität.
tomasio
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 20. Jan 2012, 02:24

ChrisTre schrieb:
Kleiner Test:

http://mp3ornot.com/


Ich habe den Test eben mit drei Liedern am imac 27' (Model Mitte 2011) mit einem Grado SR 80i gehört, und hatte eigentlich nur beim dritten Track etwas Probleme zw. 128 u. 320 kbps zu unterscheiden. Auf der Straße ist mir das allerdings ziemlich egal ; )

mein Ergebnis au mp3ornot.com
ringenesherre
Stammgast
#42 erstellt: 20. Jan 2012, 08:30

170V3R schrieb:
Ich bevorzuge 320 geripped von meinen CDs vor jedem 320er Download. Vielleicht ist das nur einbildung aber für mich haben 320er CD ripps mehr Brillianz und Dynamik.


Das kann gut daran liegen, dass die Downloadstücke noch mehr lautstärkenkompromiert sind (Stichwort Loudness War). Die gehen davon aus, dass die Wiedergabe eh auf Billig-Inears ohne jegliche Dynamik stattfinden soll. Vergleich mal Deine Downloads mit Deine. Rips z.B. in Audacity oder einem anderen Soundeditor. Wahrscheinlich SIEHST Du dann die Unterschiede

Gruss,
Peter
FL!NT
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 20. Jan 2012, 14:43

ringenesherre schrieb:
Das kann gut daran liegen, dass die Downloadstücke noch mehr lautstärkenkompromiert sind (Stichwort Loudness War). Die gehen davon aus, dass die Wiedergabe eh auf Billig-Inears ohne jegliche Dynamik stattfinden soll.


Halte ich für sehr gewagt und klischeeschwanger, die These.

Da spielen i.d.R. eher so Sachen wie Decoder-Einstellungen, ggf. ITunes-/Replay-Gain etc., und vor allem Voooooooooooodoo eine Rolle.
ringenesherre
Stammgast
#44 erstellt: 21. Jan 2012, 11:39

FL!NT schrieb:

Halte ich für sehr gewagt und klischeeschwanger, die These.


Klischeeschwanger? Ja, durchaus. Gewagt? Nicht wirklich. Ich habe z.B. die 1991er Original-CD von Michael Jackson's Album "Dangerous" gerippt auf meiner Platte. Nehmen wir mal den Song "Heal the World". Ich habe gerade mal investiert und die am haeuftigsten downgeloadete Version aus dem iTunes Store erstanden (alles fuer die Wissenschaft!).

Hier der Vergleich in Audacity:
Heal The World


Es gibt natuerlich auch das Gegenteil, z.B. My Apocalypse von Metallica als Guitar Hero Download gegen die CD-Version:
Download besser als CD


[Beitrag von ringenesherre am 21. Jan 2012, 15:12 bearbeitet]
Keksstein
Inventar
#45 erstellt: 21. Jan 2012, 15:07

Es gibt natuerlich auch das Gegenteil, z.B. My Apocalypse von Metallica als Guitar Hero Download gegen die CD-Version:
Download besser als CD


Aua, das tut ja schon fast weh.


Gruß

Keks


[Beitrag von Keksstein am 21. Jan 2012, 15:10 bearbeitet]
FL!NT
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 21. Jan 2012, 15:10
Das wird allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach den üblichen Remastered/Re-Release/Supi-Dupi-Anniversary-Edition-Mechanismen geschuldet sein, und nicht der Tatsache, dass da irgendjemand extra für das Digital-Release vorsätzlich schlecht gemixte, auf Apple-Beipack-Earbuds zugeschnittene Versionen "bastelt".
ringenesherre
Stammgast
#47 erstellt: 21. Jan 2012, 15:14

FL!NT schrieb:
Das wird allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach den üblichen Remastered/Re-Release/Supi-Dupi-Anniversary-Edition-Mechanismen geschuldet sein, und nicht der Tatsache, dass da irgendjemand extra für das Digital-Release vorsätzlich schlecht gemixte, auf Apple-Beipack-Earbuds zugeschnittene Versionen "bastelt". ;)


Hier hast Du mich. Das war natuerlich in der Tat etwas sehr Klischee. Ich denke mal, dass diese ganzen Remastering-Sachen aber durchaus auf andere Hoergewohnheiten als Home-HiFi zugeschnitten sind.


Peter
FranknFurter1
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 21. Jan 2012, 15:19
Bei MP3 würde ich min. 256 kbit nehmen.
Begründung: Speicherplatz kostet doch im Vergleich zu früher
fast nichts mehr. Und dann lieber Klasse statt Masse.
Von daher übertreibe ich es mit dem komprimieren lieber nicht ;-)

Am liebsten habe ich .flac (da höre ich auch einen deutlichen Unterschied zu MP3 aber das war ja nicht die Frage ;-).
vanda_man
Inventar
#49 erstellt: 21. Jan 2012, 20:00
Alle meine MP3 Files sind mit mind. 192 kbit/s kodiert.
Sind aber dann nur die wenigstens, denn die meisten sind 256-320 kbit/s kodiert.
Grund?
Ich bilde mir ein, mit 192 kbit/s weniger Details zu haben, als eine MP3 mit 320 kbit/s.
In der Theorie richtig, in der Praxis jedoch kaum hörbar - jedoch das Wissen, dass etwas fehlt, bringt mich schon um den Verstand.
Ein Grund, warum ich auch meinen MP3 Player fast immer auflade - ich kanns einfach nicht ab, wenn ich bei der Akkuanzeige sehe, dass ein paar Striche fehlen.

Allerdings hört man bei einigen Musikstücken definitiv noch kleinste Details raus, die man bei einer 320 kbit/s MP3 im Unterschied zu einer 256 kbit/s MP3 hört.
Das variiert eben je nach Hörer und Musikstück.

Ich besitze den Beyerdynamic DT 1350 Pro und kann zumindest noch kleine Unterschiede feststellen.
Allerdings finde ich, dass man eine FLAC Datei noch sehr wohl von einer 320 kbit/s MP3 unterscheiden kann.
Das merke ich bei einigen Alben vorallem an einer deutlich besseren Bühne (auch größer).
Amperlite
Inventar
#50 erstellt: 21. Jan 2012, 20:04

vanda_man schrieb:
Allerdings hört man bei einigen Musikstücken definitiv noch kleinste Details raus, die man bei einer 320 kbit/s MP3 im Unterschied zu einer 256 kbit/s MP3 hört.

Da würde ich mal den Blindtest machen:
http://www.mpex.net/info/abx.html

Beruhigt dich unter Umständen. Und 320 CBR ist heute keine sinnvolle Variante mehr. Als FLAC am PC speichern und (bei Speichermangel) beim Übertragen auf den Porti on the fly nach Mp3 codieren ist Stand der Technik.
snieftabs
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 24. Jan 2012, 02:33
bin erstaunt wieviele hier mit konstanter bitrate kodieren. vbr
bietet doch immer einen qualitätsvorsprung bei gleicher grösse.

ich selber kann zwischen V2 (der quasi standard), V0 und 320cbr
keine unterschiede ausmachen. bei V2 trau ich das sehr guten ohren
die wissen auf was sie hören müssen mit sehr gutem equip noch zu.

selbst rippe ich mein zeug auf V0, weil mir das bisschen mehr
speichplatz nicht wehtut und ich gerne einen sicherheitsbuffer habe.

bei allem unter V2 bin ich der meinung einen unterschied zu hören.
selbst bei 192 cbr obwohl das im mittel die selbe bitrate wie V2 hat,
aber das mag auch nur einbildung sein. 128cbr hört man jedoch doch
ziemlich stark schon. allerdings muss ich an dieser stelle auch
zugeben, dass meine tests schon einige jährchen zurückliegen und
der lame encoder in der zwischenzeit weiterentwickelt wurde. da
darf man durchaus auch von verbesserungen in den unteren
bitratenregionen ausgehen.

gerippt wird bei mir mit EAC+lame und getagged mit MusicBrainz/Picard

besten gruss,
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