Wasserkühlung

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Snoda
Stammgast
#1 erstellt: 18. Okt 2006, 15:38
Hi !

Hat jemand von euch schon erfahrungen mit der Wasserkühlung einer PA-Stufe?

Habe die LD-PA400 etwas zweckentfremdet für meinen Home-Hifi-Woofer (15" Doppelschwinger 500wrms)

Da ich zwei von den Woofern und auch die Stufe zweimal laufen hab ist das ganz schön laut (ich meine die Lüftung der amps, nicht den Bass )

Da ich mir für meinen PC eine Wasserkühlung zulegen will, dachte ich, man könnte ja eventuell die Amps mit kühlen. Bringt man die Wärme weg, oder ist das aussichtslos?

Würde trotzdem einen Großen (langsameren und leiseren) Gehäuselüfter drin lassen, damit die Wärme abziehen kann, die außerhalb des Kühlkörpers entsteht.

Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag...

Ach so: Wenn ich den Lüfter auf 5V oder weniger laufen lasse, kann da was passieren (dem Lüfter)?

Den Bass hab ich ja nicht immer voll aufgedreht, damit entsteht nicht so die Hitze. Beim Film schauen hab ich ihn meist passiv laufen, ohne dass der mehr als Handwarm wird...
schubidubap
Moderator
#2 erstellt: 18. Okt 2006, 19:32
bei einer Wasserkühlung dieser größenordnung kannste besser nen neuen amp mit Temperaturgesteuerter kühlung kaufen
Snoda
Stammgast
#3 erstellt: 19. Okt 2006, 05:57
Gut, Danke für die Antwort.
Der ist ja auch Temp- gesteuert, aber eben trotzdem hörbar.
War ja nur ne Idee...

Nur die Frage mit der niedrigeren Spannung am Lüfter wäre mir noch wichtig...

Danke
bonesaw
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Okt 2006, 06:57

Ach so: Wenn ich den Lüfter auf 5V oder weniger laufen lasse, kann da was passieren (dem Lüfter)?


Es wird dem Lüfter nichts passieren, außer dass er bei zu geringer Spannung nicht mehr anläuft. Erfahrungsgemäß sind da 5V schon zu wenig. 7 V sollten es schon sein (bei einem 12V Lüfter).
Ob die Kühlung dann noch für die Endstufe ausreicht ist eine andere Geschichte.
hippelipa
Inventar
#5 erstellt: 19. Okt 2006, 13:16
Also ich finde das mit der Wasserkühlung ne geile Idee. Ich selbst wollte auch mal eine alte Crest CA12 von mir umbauen, doch Ideen hat man schnell, doch die Umsetzung....

Wasser hätte halt noch den Vorteil, das man sich keinen Dreck mehr in die Endstufe holt und das Teil immer kalt ist, da Wasser bekannter weise besser kühlt.

Der Umbau sollte auch kein Problem sein, einfach dünne Wasserschläuche aus dem Baumarkt in den Kühlrippen verlegen, besser noch dünne Kupferrohre. Eimer Wasser daneben und ne kleine Aquarienpumpe und ab geht die Post.
schubidubap
Moderator
#6 erstellt: 19. Okt 2006, 14:08
wenn das wirklich so einfach wäre...
raedel
Stammgast
#7 erstellt: 19. Okt 2006, 20:53
Also das mit dem Lüfter hängt von der Polzahl ab, das kann gut mit 5V klappen, hab ich bei Rechnerlüftern schon öfter gemacht. Testen...
Übrigens Rechner: Wie wäre es mit Ölkühlung?
Bekannter hat mal nen PC komplett in Öl getaucht (ohne CD und Lüfter na klar). Das funzte eigentlich prima
Das sollte mit nem Amp wohl auch gehen...
(bissi Schmierkram )

Gruß
Burkhard
Snoda
Stammgast
#8 erstellt: 20. Okt 2006, 08:03
Ich Wollte den Köhlkörper eigentlich nach außen hin dicht machen und dann durchfluten, aber hab Angst, dass das Wasser mal wo ausläuft, und vor allem, dass da ne riesen Pumpe ran muss, um die Kühlleistung zu bringen.

Das mit dem Öl klingt ja auch lustig... Gehäuse abdichten und auffüllen ?
Dann vielleicht gleich noch zum Pfannkuchen sieden verwenden?
schubidubap
Moderator
#9 erstellt: 20. Okt 2006, 08:24
schonmal überlegt wie laut so eine Pumpe ist?

habt ihr vor das mit normalem wasser , demi wasser oder Destiliertem wasser zu machen?
Snoda
Stammgast
#10 erstellt: 20. Okt 2006, 09:38
Ja, leise Pumpen sind garantiert sauteuer...

Wenn dann demi Wasser, normales würde sich auf Dauer bst. nicht gut machen.... denke ich mal
schubidubap
Moderator
#11 erstellt: 20. Okt 2006, 09:51
also sehe ich das jetzt richtig das duganz stumpf den teil mit den Kühlkörpern von dem Elektronikteil trennen willst dann wasser dicht machen willst dann eine Pumpe da dran setzen willst und das ganze dann ganz stumpf durchlaufen lassen willst (meine güte war dieser Satz ne krankheit )?


Das mit normalem Wasser zu versuchen solltest du ganz schnell vergessen. das ist richtig.
Demi Wasser würde ich auch nicht unbedingt nehmen.

Destiliertes Wasser leitet den Strom am wenigsten (da es kein 100% reines Wasser gibt haste aber immer teilchen die einen Kurzschluss oder ähnliches verursachen könnten.)




Ich als Elektriker rate dir von dem Projekt ab! du kriegst das GEhäuse nicht dicht, die Pumpe wird auch laut sein und vor allem wird das Wasser ziemlich teuer werden!

da kann man besser ein neues Gehäuse bauen, einen neuen Kühlkörper mit Passen Wasserdurchführungen Berechnen lassen und dann das ganze richtig angehen.

das was hier momentan gedanklich durchgesprochen wird ist ein Projekt das sich weder durch die Kosten noch durch die Sicherheit (moralisch) vertreten lässt.
(davon mal abgesehen das das Pfusch ist...)




das was du machen könntest ist einen neuen Kühler einbauen. es gibt im PC Bereich die Firma Pabst. die stellen z.t. ziemlich gute und vor allem leise lüfter her.


[Beitrag von schubidubap am 20. Okt 2006, 09:52 bearbeitet]
Snoda
Stammgast
#12 erstellt: 20. Okt 2006, 10:05
Schon, das Problem an der Sache sind die vielen, Verstärker, die oben und unten am Kühlkörper angebracht sind.
Die Lüfter an sich sind auch flüsterleise, nur der entstehende Luftstrom macht Lärm ohne Ende. Also müsste ich den Kühlprozess auslagen, um eben die strömungsgeräusche der Luft in- und aus dem Gehäuse weg zu bekommen.

Beim PC ist das einfacher. Da handelt es sich meist nur um CPU und GPU, NB und SB sind meist passiv gekühlt, oder werden über Heatpipes mit in die Nähe des Prozessorlüfters geführt.
schubidubap
Moderator
#13 erstellt: 20. Okt 2006, 10:13
das was du da als Verstärker bezeichnenst sind Transistoren.
letzendlich ist ein Prozessor nix anderes als ne halbe milliarde Transistoren oder noch mehr. (die zahlen beruhen auf schätzungen -.- )


schonmal versucht die Kühlkörper und Lüfter zu reinigen?


einen Luftstrom wirste letzendlich vermeiden können.

habt ihr eigentlich auch schonmal überlegt wie ihr das aufgewärmte Wasser wieder runterkühlen wollt?

http://www.pc-erfahr...uehlung_Zubehoer.jpg

was fällt bei der PC Wasserkühlung auf?
raedel
Stammgast
#14 erstellt: 20. Okt 2006, 10:32
Die Geräusche kommen nach meinen Erfahrungen meistenteils von den Luftein(aus)lässen. Gitter abmontieren, oder Stege mit Knippex wegbeißen.

was fällt bei der PC Wasserkühlung auf?

Immer schneller dreht der Propeller
schubidubap
Moderator
#15 erstellt: 20. Okt 2006, 10:35
rischtisch^^
raedel
Stammgast
#16 erstellt: 20. Okt 2006, 10:48
Wat, wegbeißen?
Snoda
Stammgast
#17 erstellt: 20. Okt 2006, 11:20
Ich weiß dass das Transistoren sind, aber die verstärken ds Signal ja! Also sinds auch Verstärker. (Ich weiß, scheiß Ausdruck)
Mein conroe müsste übrigens über 1,5 Milliarden davon haben.

Nur sind das integrierte Kleinsttransistoren, während im Verstärker (oh welch Wunder) Leistungstransistoren eingebaut sind, die nun mal "etwas" mehr Wärme abgeben.
Durch die Menge derer wirds auch im PC heiß, aber trotzdem wird die Endstufe dem in nichts nachstehen


einen Luftstrom wirste letzendlich vermeiden können.
... Wie?


habt ihr eigentlich auch schonmal überlegt wie ihr das aufgewärmte Wasser wieder runterkühlen wollt?


-Entweder genug Wasser (eher nicht realisierbar, obwohl ein See hinterm Haus ist )
-Kühlschrankprinzip (zu Aufwändig, da Tieftemperaturen ja nicht mehr Leistung aus ner Entstufe holen (außer viell. minimal durch geringere Widerstände))
- Normales Kühlteil wie bei PC-Wasserkühlungen

Ich weiß zwar nicht, was der Amp an Verlustleistung bringt, aber wird imho nicht mehr als 200-300W sein, oder?
schubidubap
Moderator
#18 erstellt: 20. Okt 2006, 13:51
sry habe das "nicht"vergessen

wieviel verlusstleistung der hat kp. tatsache ist das du das genau berechnen und Dimensionieren musst.

lass den kram einfach. alleine von Preis lohnt sich das nicht...
hippelipa
Inventar
#19 erstellt: 20. Okt 2006, 22:09
Das mit dem Wasser runterkühlen sehe ich nicht als Problem, da warscheinlich nicht notwendig.

Beispiel:
Nehmen wir eine Crest CA-12 auch genannt der Eierkocher. Verheizt im Leerlauf ca. 200W und mehr wirds auch im "normalen" Betrieb nicht. Nehmen wir ein Wasservolumen eines Eimers mit 20l. Würde bedeuten das die Wasserthemperatur in 7 Minuten um ein Grad Celsiums steigt. Zischen 15° ausm Wasserhan bis 60° wo es langsam spannend wird liegen also über 5 Stunden Betrieb. Kleinere Endstufen dürften in der Regel weit unter 200W kommen.

Formel:
20L (Volumen)* 4180 (spezifisches Energiewertdingens für 1l Wasser) * 200 (Watt) = t (Zeit in Sekunden)

Ich denke also das man mit der Zeit klarkommt um Musik zu geniesen. Ansonsten kann man nach 5 Stunden ja mal den Eimer tauschen.
A._Tetzlaff
Inventar
#20 erstellt: 20. Okt 2006, 23:22
Die Wasserkühlung halte ich für völligen Humbug (übrigens auch beim PC, alles unnützer Spielkrams) und ist ziemlich gefährlich.

Außerdem: Wer mit so dicken Endstufen hört, wird doch wohl einen etwas anderen pegel fahren, bei dem man das Wäschetrockner-Geruller der Lüfter nicht mehr wahrnimmt?!?
hippelipa
Inventar
#21 erstellt: 20. Okt 2006, 23:43
Nuja. Also ich bin momentan auf den Trip, das ich eine PA High-Endig bekomme und das auch leise. So habe ich meistens zwischen 3-4 dicke Endstufen, die leider lüftergeräusche machen.


A._Tetzlaff schrieb:

Außerdem: Wer mit so dicken Endstufen hört, wird doch wohl einen etwas anderen pegel fahren, bei dem man das Wäschetrockner-Geruller der Lüfter nicht mehr wahrnimmt?!?


Lustigerweise habe ich gerade eine CA12 bei mir auf die Hochtöner. Irgendwie spannend mit 2x1200W auf 2x 50W zu gehen.
Aber man nimmt halt was man gerade zur Hand hat. Ich befinde mich in einer nicht enden wollenden Experimentierphase, so wechselt mein Setup ständig.
Snoda
Stammgast
#22 erstellt: 21. Okt 2006, 08:24
A._Tetzlaff:

(übrigens auch beim PC, alles unnützer Spielkrams)


Warum? Beim OCen kommt man mit ner guten Wakü weiter als mit Lüftern, da die wenigen °C doch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben. Am liebsten wäre mir die Kompressorkühlung, soll aber auch nicht eben leise sein.

Ich sehe nach eurer Argumentation ein, dass die Wakü im Amp sinnlos ist. Aber beim PC lasse ich mich nicht davon abbringen, da dort die niedrigere Temperatur mehr Leistung bringt, was beim Amp net nötig ist.

Die "dicken Endstufen laufen ja auch net immer am Limit, höre ja nicht den ganzen Tag Musik!

Bestes Beispiel Film:
Kriegsscene: Lärm, Woofer arbeitet, Lüfter touren hoch.
2 min später: Eine Scene, in der geflüstert wird: Lüfter noch nicht abgetourt, man versteht nix, Lüfter=störend.

Oder nicht?

hippelipa:

Ich denke also das man mit der Zeit klarkommt um Musik zu geniesen. Ansonsten kann man nach 5 Stunden ja mal den Eimer tauschen.


Das Wasser kühlt ja im Eimer auch noch ab, aber mal ehrlich: findest du es schön, nen Eimer dort stehen zu haben? Was ist, wenn einer drüber stolpert (soll ja bei lustigen Abenden ab und zu vorkommen )
Also wenn, dann ordentlich, keine solchen "stümpereien"
-entschuldige, ist net böse gemeint-
schubidubap
Moderator
#23 erstellt: 21. Okt 2006, 09:24
Hippe: an normales Wasser zu denken ist ja schon fahrlässig. ohne Destiliertes Wasser läuft da garnix!

vllt kannst du uns ja mal die unterschiede zwischend en beiden Wassersorten erklären. Ich denke die sind wichtig um zu verstehen warum ich auf DEsti wasser bestehe!




beim PC steigert eine WaKü auch nicht die Leistung... höchstens die Stabilität des systems (für die aber sowieso komplett gute hardware benötigt wird also auch komplett gekühltes gehäuse, Festplatten und Arbeitsspeicher.

davon abgesehend as das ganze natürlich hochwertige komponenten sein sollten...

du hast nur die Möglichkeit deinen PC höher zu takten - aber dann läuft er auch wieder wärmer , unstabiler und vor allem verlierste die Garantie... (wobei die schon beim einbau einer Wakü flöten geht...)


machs wie ich --> kauf dir nen 120mm Zaalman kühler und werd damit glücklich... (bessere wärmeleitpaste bringt übrigens auch 1-2°c )

greetz Malte
hippelipa
Inventar
#24 erstellt: 21. Okt 2006, 11:35
@Schubi:
Warum kein Normales Wasser? Hast du Angst, das es verkalkt? Dann lässt man halt mal den guten Kaffemaschienenentkalker an die Endstufe.

Natürlich vermeidet man das mit Destilierten- oder Osmosewasser. (KH=0°) Aber auch Regenwasser ist ganz gut, da es auch kaum Kalk enthällt (hier KH<3°).

Umsomehr hier dagegen geschrieben wird, destomehr Lust habe ich ja das mal selbst auszuprobieren.

Was braucht man:
Als erstes eine Endstufe mit Zentraler Kühleinheit. Sprich keine weiteren Bauteile irgendwo in der Endstufe verteilt, die darauf angewiesen sind, auch ein Windchen abzubekommen. Deswegen sehe ich die CA-12 geradezu ideal dafür. Diese hat zwei große Lüftungskanäle wo normalerweise die Luft durchbläst. Über die Platine wird kein Wind geleitet. Sprich man muss "nur" diese Kanale "wassern". Also Wild Wasserschlauch drin verlegen. Lüfter stillegen und ne kleine Aqauriumpumpe pro seite ran. 20l Eimer nicht vergessen und es kann losgehen.
raedel
Stammgast
#25 erstellt: 21. Okt 2006, 11:48
Statt des Wassereimers empfielt der Küchenchef einen gebrauchten Autokühler vom Verwertungshof.
Der bring's...
schubidubap
Moderator
#26 erstellt: 21. Okt 2006, 12:21
Destiliertes Wasser leitet keinen strom...
Josif_Boskov
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 21. Okt 2006, 12:36
Das gefällt mir... wie wäre es denn mit einer Peltier-Element-Kühlung, die Bauteile sind zwar nicht billig, aber mit den entsprechenden Kontakten sollten die günstig zu beschaffen sein. Oder man legt die gesamte Wakü auf Schwerkraft aus, ähnlich wie beim Heizungsbau (macht man aber glaub ich nicht mehr). Die Geschichte wird zwar klobig und immobil, aber es ist keine Pumpe mehr nötig.


[Beitrag von Josif_Boskov am 21. Okt 2006, 12:37 bearbeitet]
A._Tetzlaff
Inventar
#28 erstellt: 21. Okt 2006, 13:47
Statt Wasser sollte man besser Öl nehmen, das leitet nämlich garantiert nicht und leitet die Wärme noch besser ab. Selbst destilliertes Wasser kann Strom leitet, durch minimale Verunreinigungen, die in den Leitungen hängen.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung: Wasserkühlung für eine Endstufe ist total unsinnig. Mir ist kein Hersteller bekannt, der das gemacht hat - warum wohl?
Auch die Peltier-Kühlung ist Kappes, denn die Dinger ziehen mächtig viel Strom (der natürlich auch noch zusätzliche Abwärme verursacht) und sind sehr teuer.

Ich würde einfach mal die Lüfter gegen temperaturgeregelte Versionen tauschen, die machen bei Zimmerlautstärke wenig bis garkeinen Lärm (es sei, die Endstufe arbeitet im Class-A-Betrieb - aber das wird bei einem PA-Teil ganz sicher nicht der Fall sein). Und das bißchen Staub, der ins Gehäuse gelangt, bringt niemanden um - ab und zu mal von innen reinigen (Druckluft und Pinsel) und gut ist.
Wenn Du unbedingt basteln willst, dann tausche lieber die Kühlkörper gegen größerer Modell aus - so könnte man eventuell die Endstufe komplett lüfterlos kühlen - manche Hersteller machen das bereits.

Und nebenbei, Wasserkühlung ist und bleibt beim PC Spielkram - es geht (solange man nicht bis zum Erbrechen hochtaktet) ohne Probleme mit der stinknormalen Lüfterkühlung, die reicht völlig udn ist leise genug (die Festplatten surren eh´ immer vor sich hin ). Mir wäre jedenfalls die Betriebssicherheit (Wasser im PC) wichtiger als die vermeintlich perfekte Kühlung; bei Übertemperatur kann der PC sich selbst schützen - vor auslaufendem Wasser aber nicht........


[Beitrag von A._Tetzlaff am 21. Okt 2006, 13:48 bearbeitet]
schubidubap
Moderator
#29 erstellt: 21. Okt 2006, 14:11
dem stimme ich zu. aber Kühlkörper sind auch schweine teuer
A._Tetzlaff
Inventar
#30 erstellt: 21. Okt 2006, 14:40
Ja, aber sie brauchen keine Energie und sind garantiert wasserfrei.

Der Grund für Lüfter ist nämlich u.a. der hohe Preis, die Größe und das Gewicht für Kühlkörper - da lässt sich einiges sparen...........
schubidubap
Moderator
#31 erstellt: 21. Okt 2006, 14:41
das stimmt.
raedel
Stammgast
#32 erstellt: 22. Okt 2006, 01:41

Bestes Beispiel Film:
Kriegsscene: Lärm, Woofer arbeitet, Lüfter touren hoch.
2 min später: Eine Scene, in der geflüstert wird: Lüfter noch nicht abgetourt, man versteht nix, Lüfter=störend.

Denke mal, das ist der Knackpunkt...
Mit Lüfter, Küklkörperpreis hin oder her, Wasserkühlung.....
Mein Lüfter stört auch wenn der Herzschlag von Pink Floyd kommt, leider....
DB
Inventar
#33 erstellt: 22. Okt 2006, 11:18
Hallo,

prinzipiell zur Wasserkühlung für Verstärker:
das ist ein alter Hut, wird seit den 20er-30er Jahren verwendet; und zwar als Wasserkühlung oder Siedekühlung (mit der Abwärme heizte man dann zumeist die Wirtschaftsgebäude der Sendestationen).
Sämtliche Röhren der Bezeichnung SRW sind dafür vorgesehen.
Allerdings hantierte man hier mit Leistungsbauelementen für Erwachsene und nicht mit irgendwelchem Kleinzeug ...

Über destilliertes Wasser würde ich mir da keine Sorgen machen. Erstens löst destilliertes Wasser aus Kühlernetzen Fremdstoffe heraus, so daß die bald undicht werden. Zweitens arbeiten hier in D die elektrischen Durchlauferhitzer auch mit Heizdraht direkt im Wasser, ohne Gefahr für den Benutzer (geht z.B. in USA nicht, weil die im Leitungswasser mehr Chlor haben).

Wenn wir die Diskussion akademisch treiben wollen: auch chemisch reines Wasser (H2O) dissoziiert. Zwar nur in geringer Menge, aber es dissoziiert.

MfG

DB
raedel
Stammgast
#34 erstellt: 22. Okt 2006, 12:50

auch mit Heizdraht direkt im Wasser,

Das ist aber nu nicht dein Ernst?

. in USA nicht, weil die im Leitungswasser mehr Chlor haben

Und das hätte ich gern mal genauer...
Gruß
Burkhard
DB
Inventar
#35 erstellt: 22. Okt 2006, 13:24

raedel schrieb:

auch mit Heizdraht direkt im Wasser,

Das ist aber nu nicht dein Ernst?


Doch. Wollte ich auch erst nicht glauben. Geht aber nur bis zu einer bestimmten Leitfähigkeit des Wassers, weil sonst der FI auslöst.



in USA nicht, weil die im Leitungswasser mehr Chlor haben

Und das hätte ich gern mal genauer...


Keine Ahnung, weshalb die mehr Chlor im Wasser haben. Auf jeden Fall sollte man besser Wasser aus Flaschen trinken. Ansonsten, Chlor bildet mit Wasser Salzsäure, welche dissoziiert und Ionen (Ladungsträger) bildet.

MfG

DB
Josif_Boskov
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 22. Okt 2006, 15:38
Wenn man es ernst nimmt, gehört eine PA-Endstufe eigentlich nicht ins Wohnstübchen. Und die aktive Lüfterkühlung bei diesen Geräten ist für den gedachten Zweck ,zur Zeit, auch die optimale Lösung. Aber die ganzen Überlegungen mit Wakü, usw. sind doch nicht schlecht und wir werden ja sehen was die Industrie in den nächsten Jahren uns anbietet. Und um nochmal auf die Peltier-Elemente zu kommen, diese Teile sind in der Tat wieder in den Köpfen einiger ETs und da steckt auch noch einiges an Potential drin. Für die Geschichte vom Themenstarter, sollte vielleicht die Erweiterung vom Kühlkörper die einfachste Option sein. Oder man bedient sich der Möglichkeiten des Trockenbaus: einfach mal ein Zimmer nur für die Endstufen kreieren...dann Tür zu und ruh
raedel
Stammgast
#37 erstellt: 22. Okt 2006, 15:55
@Jo:
Haste wohl recht, das ist irgendwie fruchtlos und es sollte jeder seine Ideen mal testen
@DB: Das glaub ich aber nu im Leben nicht das so ne Heizkiste mit 230 (oder US 115) so frei im H2O rumbammelt, das gibt nen Kurzen und gibt das nicht mal in Timbuktu
FI hin und her, als Elektrofachmann sag ich: geht nicht ohne Rohr!
Oder Beispiel......
A._Tetzlaff
Inventar
#38 erstellt: 22. Okt 2006, 15:58
Die Wasserleitungen sind doch normalerweise geerdet, da müsste doch in jedem Fall die Sicherung bzw. FI auslösen........
raedel
Stammgast
#39 erstellt: 22. Okt 2006, 19:07
Eine Wasserleitung ist von der Sache her schon "geerdet", es sei denn es bastelt einer was dazwischen. Kann jeder original die Erdungsbrücke im Keller besichtigen bei der Uhr (Gas auch)
Und im Regelfall bedarf es nicht mal des normalen Verkalkungszustands, Sicherung 16B und aus.....
C etwas später...
DB
Inventar
#40 erstellt: 22. Okt 2006, 21:27
@raedel: ich schau mal, ob ich in der nächsten Zeit ein Foto davon machen kann.

MfG

DB
Xenion
Stammgast
#41 erstellt: 27. Okt 2006, 19:48

mehr fällt mir zu dem thread nicht ein...
HinzKunz
Inventar
#42 erstellt: 28. Okt 2006, 01:06
Hallo,

es gibt aus dem PC-Bereich Lüfter, die bei 12V 9dB(A) Pegel Produzieren, also effektiv "garnix"
Die Transportieren zwar wenig luft, da sie sich sehr langsam drehen, aber ein PA-Endstufe sollte bei Hifi-Üblichen Pegeln ohnehin nicht so sehr warm werden...

Mal einen Kontrollierten Testaufbau machen und bei Temperaturüberwachung schauen, wie weit man mit diesen Lüftern kommt...

gruß
Martin

PS: Von Wasserkühlung halte ich nicht viel... wers umbedingt abgefahren haben will, soll seinen PC/Verstärker in Wärmeträgeröl (gibts beim Helmut Singer für 11€/Gallone) stellen oder Stickstoffkühlung benutzen...
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