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Umstieg von iScan VP50Pro auf Lumagen RadianceXD

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Master468
Inventar
#1 erstellt: 01. Feb 2009, 22:26
Nachdem mein RadianceXD am Freitag eingetroffen ist, denke ich, dass ein Ersteindruck sicher ganz interessant sein könnte.

Zunächst das Positive: Die Skalierung gefällt mir *deutlich* besser als die doch recht artefaktbehaftete Variante von ABT. Absolut keine Doppelkonturen mehr und auch das "Stepping"-Problem (betrifft VP50Pro und Edge) ist natürlich nicht sichtbar. Grundsätzlich wirkt das Bild etwas weicher, wobei man durch die sehr umfangreichen Schärfeeinstellungen auch ein knackiges und weiter artefaktfreis Bild erreichen kann.

Die Funktionsvielfalt ist enorm. Das Gerät wendet sich definitiv an Leute, die in der Materie nicht ganz unbedarft sind - das gilt besonders für das integrierte CMS, das keinerlei Wünsche offen läßt. Etwas gewöhnunsbedürftig ist die hohe Granularität vieler Einstellungen (z.B. Noise Reduction, die ich bislang noch nicht vernünftig beurteilen konnte).

Allerdings gibt es, zumindest bei meinem Gerät, einen richtig dicken Minuspunkt: Das Deinterlacing. Der verbaute Gennum VXP ist entweder schlecht implementiert, oder mein Gerät hat einen kleinen Schaden. Letztlich ist jegliches Interlaced-Material nicht vernünftig anzusehen.

Die ganze "Story" gibt es, mit vielen Beispielvideos, hier (zuerst dachte ich, es betrifft nur 2:2 Signale):

http://www.convergen...5bd294e700873d14a284

Zusammengefaßt: Kein stabiler Cadence-Lock für 3:2 und 2:2 Signale. Das ist ein ziemlich herber Rückschlag für mich. Mal sehen, was sich noch ergibt, aber die aktuelle Situation ist aus meiner Sicht eine kleine Katastrophe.

Wenn das wirklich der Normalzustand sein sollte (ich wehre mich noch, es zu glauben), muß ich mich mal wieder fragen, ob die Leute, die das Gerät z.B. in den Reviews getestet haben, nicht genau hinsehen können. Sowas ist mir auch bei anderen Geräten schon sehr negativ aufgefallen. Synthetische Pattern und auch den bekannten Tribünentest meistert das Teil für 3:2 und 2:2 Signale problemlos, aber davon kann ich mir, ähnlich wie beim 3DMark für Grafikkarten, absolut nichts kaufen.

Also erstmal abwarten, was man seitens Lumagen dazu sagt. Letztlich bin ich derzeit ziemlich alternativlos. Zum VP50Pro will ich nicht zurück, nachdem ich das Scaling des Radiance und dessen CMS einmal gesehen habe. Einen iScan davorzuschalten wäre auch keine gute Idee. Tobias hatte mich nochmal daran erinnert, dass das Ringing hier schon beim Deinterlacing auftritt (was tatsächlich der Fall ist - ich hatte gestern testweise einen Oppo 983 angeschlossen), außerdem kann ich NTSC-DVDs wohl kaum in 480p24 ausgeben bzw. dann vom Radiance verarbeiten lassen.

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 01. Feb 2009, 22:46 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#2 erstellt: 01. Feb 2009, 23:15
Danke für den Ersteindruck. Wie funktioniert das Output Setting beim Radiance ? Einen Framerate Lock an die Eingangskadenz wie bei den DVDs gibt's ja nicht. Kann es daher vielleicht sein, dass Du mit dem verwendeten Ausgangsprofil die 59,94Hz Output nicht 100%ig triffst und es daher zu Kadenzbrüchen bei NTSC Material kommt. Ich hatte mit dem Optoma (auch Gennum VXP - Du erinnerst Dich an meinen Edge Vergleich neulich) absolut keine Probleme mit NTSC Material.

Grüße
Tobias
Master468
Inventar
#3 erstellt: 01. Feb 2009, 23:21

Einen Framerate Lock an die Eingangskadenz wie bei den DVDs gibt's ja nicht.

Es gibt da eine "Genlock"-Funktion. Nach meinem Verständnis dürfte das für die Kopplung an die Eingangsfrequenz sorgen. Ich schaue mir gerade die "Tudor" Blu-ray an. Das macht bei Ausgabe in 1080i60 vom Player (klar funktioniert es auch problemlos in 1080p24, aber hier geht es ja ums Prinzip) echt keinen Spaß. Der Deinterlacer "rastet" wirklich zu keinem Zeitpunkt dauerhaft ein.


Ich hatte mit dem Optoma (auch Gennum VXP - Du erinnerst Dich an meinen Edge Vergleich neulich) absolut keine Probleme mit NTSC Material.

Das glaube ich - deswegen bin ich ja so ratlos. Gerade bei einem Gerät wie dem Radiance erwarte ich eine sorfältige Implementierung. Am Schlimmsten ist für mich natürlich die Sache mit 2:2 Material. Irgendwie müßte es doch möglich sein, dem Deinterlacer zu sagen, dass nach einer einmal erkannten Kadenz die Erkennung abgeschaltet wird. Und warum Lumagen keinen dedizierten Video-Mode zugänglich gemacht hat, frage ich mich auch. Zumindest das ist beim verbauten Chip ja möglich.

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 01. Feb 2009, 23:28 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#4 erstellt: 01. Feb 2009, 23:33

Der Deinterlacer "rastet" wirklich zu keinem Zeitpunkt dauerhaft ein.

ich will jetzt nicht behaupten jeden Radiance Beitrag im AVS gelesen zu haben, aber doch eine Großteil seit dem ersten Beta Launch und davon hätte man imo wirklich gehört. Ich würde daher auch eher an einen Hickup Deines Exemplars denken. Reset möglich ? Vielleicht mal ältere FW probieren ?

Grüße
Tobias
Master468
Inventar
#5 erstellt: 02. Feb 2009, 01:33

Ich würde daher auch eher an einen Hickup Deines Exemplars denken. Reset möglich ?

Das war schonmal ein guter Ansatz. Nach Rücksetzung auf den Werkszustand und Wiedereinrichtung ist zumindest mal der Auto-Mode in der 3:2 Erkennung deutlichst verbessert worden. Ist jetzt testweise mal 60min ohne Auffälligkeiten durchgelaufen und lieferte ein judderfreies Bild @24Hz.

Seltsamerweise bringt gerade der Film-Mode schlechtere Ergebnisse, d.h. hier hakt es noch ab und zu.

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 02. Feb 2009, 01:33 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#6 erstellt: 02. Feb 2009, 17:44

Master468 schrieb:

Zunächst das Positive: Die Skalierung gefällt mir *deutlich* besser als die doch recht artefaktbehaftete Variante von ABT. Absolut keine Doppelkonturen mehr und auch das "Stepping"-Problem (betrifft VP50Pro und Edge) ist natürlich nicht sichtbar.
Gruß

Denis


Könntest Du mir das mit der Skalierung etwas "bildlicher" erklären, ich kann mir das gerade nicht wirklich vorstellen?

Und was genau ist das "Stepping"-Problem von DVDO?
Fudoh
Inventar
#7 erstellt: 03. Feb 2009, 03:21
Hast Du eine halbwegs passalbe Digicam ? Und eine Avia ? Oder nur ne Digicam ? Dann würde ich Dir die Avia schicken Wäre interessant den Radiance bei den Testbildern zwischen dem 50Pro und dem Optoma einzuordnen. Meine Vorstellung vom Radiance beim Avia Pattern wäre ringing-free wie der Optoma aber ohne die Halos vom 50pro....

Die beiden hier meine ich (oben ABT, unten Gennum)





Der Radiance müsste an Diagonalen eigentlich leisten was der 50Pro oben kann, aber gleichzeitig die Übergänge von grau nach schwarz so eben wie der Optoma hinbekommen....

Grüße
Tobias


[Beitrag von Fudoh am 03. Feb 2009, 03:23 bearbeitet]
Master468
Inventar
#8 erstellt: 03. Feb 2009, 18:07

Hast Du eine halbwegs passalbe Digicam ? Und eine Avia ? Oder nur ne Digicam ? Dann würde ich Dir die Avia schicken Wäre interessant den Radiance bei den Testbildern zwischen dem 50Pro und dem Optoma einzuordnen. Meine Vorstellung vom Radiance beim Avia Pattern wäre ringing-free wie der Optoma aber ohne die Halos vom 50pro....

Hi Tobias,

digitale Spiegelreflex und Stativ sind vorhanden, allerdings nicht die Avia. Probiere es gerne aus. Wobei ich nicht sagen kann, wie lange ich den Radiance noch habe (aber ich denke, bis einschließlich das WE auf jeden Fall). Bislang habe ich weder im avsforum, noch im Lumagen Support Forum wirklich Feedback bekommen. Während die Sache mit den 3:2 Signalen mehr oder weniger geklärt ist, finde ich die 2:2 Verarbeitung nach wie vor inakzeptabel (auch wenn das Combing immer nur kleine Ausschnitte betrifft). Es gibt wirklich keine PAL-DVD mit Filmcontent, in der der Deinterlacer dauerhaft "einrastet".

Wenn man mir sagen könnte: "Ja, das ist derzeit bei unserer Implementierung so und wir werden daran arbeiten" (was für mich auch einen dedizierten Video-Mode einschließt), wäre ich schonmal beruhigter, aber so bin ich doch recht verzweifelt, um es mal dramatisch auszudrücken.

Notfalls wäre ein VP50 angesagt, damit umgehe ich erstmal das Stepping-Problem, und schaue dann, was PMS mit dem C III macht.

Einfach sehr ärgerlich, weil der Radiance ansonsten das absolut ideale Gerät für mich ist.

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 03. Feb 2009, 18:16 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#9 erstellt: 03. Feb 2009, 18:47

Notfalls wäre ein VP50 angesagt, damit umgehe ich erstmal das Stepping-Problem

Mit dem ganzen hin und her wg. der 240p Problematik hab ich Dale Adams zwischen durch immer mal wieder wg. dem "Stepping" angesprochen und er findest einfach keine DVD um das in dem Maße wie auf den Screenshots zu sehen nachzuvollziehen. Hast Du mal eine Szene, in der Stepping auftritt, mit der aktuellen 1.05 auf dem 50pro getestet ?

(und PM wg. der Avia)

Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#10 erstellt: 03. Feb 2009, 22:39
was is ringing nun wieder?

was bei normalen Bild, oder bei Testbildern nu zusehen?
Fudoh
Inventar
#11 erstellt: 04. Feb 2009, 00:27
Halos (Heiligenscheine) um kontraststarke Kanten. Am oberen Bild zu sehen: die weisse Outline um die 4 und die dunkle Outline um den großen weissen Kreis. Beides ist im Quellmaterial nicht vorhanden. Ich würde eigentlich sagen, dass es bei TV oder Film groß stört, aber bei Grafiken (Spiele oder CG Filme) oder Untertiteln ist's im Betrieb zu sehen.

Grüße
Tobias


[Beitrag von Fudoh am 04. Feb 2009, 00:28 bearbeitet]
MR_WD_40
Stammgast
#12 erstellt: 04. Feb 2009, 00:53
axo,

und woraus resultiert der fehler?
passiert das beim skalieren oder beim deinterlacing?

mfg

Heiko
Xaver_Koch
Inventar
#13 erstellt: 04. Feb 2009, 13:34

Fudoh schrieb:
Halos (Heiligenscheine) um kontraststarke Kanten. Am oberen Bild zu sehen: die weisse Outline um die 4 und die dunkle Outline um den großen weissen Kreis.
Grüße
Tobias


Treten diese Bildstörungen bei Dir nur auf, wenn die Daten von einem DVD/BR-Spieler zugeleitet werden, oder auch bei anderen Quellen wie TV oder PC?
Fudoh
Inventar
#14 erstellt: 04. Feb 2009, 15:15

und woraus resultiert der fehler?
passiert das beim skalieren oder beim deinterlacing?

stellenweise schon beim Deinterlacing (sprich auch bei 480p Output bei 480i Input), durch das Hochskalieren wird's dann noch verstärkt. Das ist eine Eigenheit des DVDO Processings, weshalb sich daran auch nichts ändern wird solange DVDO das Processing nicht von grundauf umstellt.


oder auch bei anderen Quellen wie TV oder PC?

bei allen Quellen, wobei eine PC Quelle ja kein Deinterlacing durchläuft und im besten Fall auch nicht skaliert wird, demtsprechend wird da auch kein Ringing hinzugefügt.

Grüße
Tobias
Xaver_Koch
Inventar
#15 erstellt: 04. Feb 2009, 18:05

Fudoh schrieb:

bei allen Quellen, wobei eine PC Quelle ja kein Deinterlacing durchläuft und im besten Fall auch nicht skaliert wird, demtsprechend wird da auch kein Ringing hinzugefügt.

Grüße
Tobias


Ich habe da eine etwas differenziertere Theorie: Diese "Artefakte" kommen weniger von der Berechnungsmethode des Videoprozessors. Vielmehr sind die DVDOs etwas empfindlich gegen externe Störeinflüsse. So brachte eine Entstörung der Stromzufuhr bei mir ein deutlich klareres und sauberes Bild mit weniger Artefakten, "Ringing" und "Griesel".

Es geht mit einem Trenntrafo vor dem Netzteil des VP los, weiter über einen Ferritkern, welcher um das Stromkabel kurz vor dem Netzteil des VP geklipst ist und endet mit je zwei kleinen Klappferriten (je einer um den + und -Pol) des Stromkabels zum VP (bei Gleichstrom schadet ein Klappferrit um beide Pole mehr als er nützt).

Des weiteren habe ich alle angeschlossenen Geräte von einem zentralen Punkt aus (nicht extra geerdet, damit keine doppelte Erdung entstehen kann) mit einem Steuerdraht von ca. 1,0 mm² an der Gerätemasse sternförmig verbunden. Damit werden die Signalkabel weitgehend von Ausgleichsströmen entlastet und der bekannte Effekt, dass sich die Bildqualität ändert, wenn ein anderes Gerät (z.B. HD-Recorder zusätzlich zum DVD-Spieler und vice versa) ein- oder ausgeschaltet wird, entfällt weitgehend.

Der zweite Ansatz ist es, dem Abspielgerät das Auslesen der Daten zu erleichtern (Nespa Disc Finanlizer und Säubern der Oberfläche mit einem Nanotuch). Aus irgend einem Grund reagiert der DVD-Spieler (Sony 999ES) genauso positiv darauf wie ein neuer Panasonic BD35 (hier BR): Das Bild wird sauberer und klarer, "Griesel", Artefakte und Doppelkonturen verschwinden zum Großteil. Im Falle des Panasonic BR-Spielers steuert der direkt einen 46er Plasma (Panasonic 46 Z 85E) an, hier ist kein Videoprozessor zwischengeschaltet. Und jetzt wird es interessant: Mein normales DVD-Laufwerk am PC interessiert diese o.g. Maßnahmen herzlich wenig, es ist so gut wie keine Änderung/Verbesserung sichtbar!

Da frage ich mich schon, warum teure Abspielgeräte nicht hinbekommen, was ein recht günstiges DVD-Laufwerk locker schafft, nämlich die Daten auch dann fehlerfrei auszulesen, wenn die Pressung mal nicht 100% sauber ist.


[Beitrag von Xaver_Koch am 04. Feb 2009, 18:12 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#16 erstellt: 04. Feb 2009, 18:38
Es geht aber um einen Vergleich zweier Geräte in der derselben Kette, mit denselben Zuspielern und mit derselben Stromversorgung.

Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#17 erstellt: 04. Feb 2009, 22:25

weshalb sich daran auch nichts ändern wird solange DVDO das Processing nicht von grundauf umstellt.


also steht das in den sternen bei DVDO.

mfg

Heiko
Leghorn
Inventar
#18 erstellt: 04. Feb 2009, 22:43

Xaver_Koch schrieb:
Ich habe da eine etwas differenziertere Theorie: Diese "Artefakte" kommen weniger von der Berechnungsmethode des Videoprozessors. Vielmehr sind die DVDOs etwas empfindlich gegen externe Störeinflüsse. So brachte eine Entstörung der Stromzufuhr bei mir ein deutlich klareres und sauberes Bild mit weniger Artefakten, "Ringing" und "Griesel".

Es geht mit einem Trenntrafo vor dem Netzteil des VP los, weiter über einen Ferritkern, welcher um das Stromkabel kurz vor dem Netzteil des VP geklipst ist und endet mit je zwei kleinen Klappferriten (je einer um den + und -Pol) des Stromkabels zum VP (bei Gleichstrom schadet ein Klappferrit um beide Pole mehr als er nützt).

Davon habe ich noch nie was gehört, finde es aber sehr interessant. Wie kann ich mir das vorstellen, hast Du dazu vielleicht eine Zeichnung?
Wo gibt es diese Teile und was hat das zusammen alles gekostet?


Xaver_Koch schrieb:
Des weiteren habe ich alle angeschlossenen Geräte von einem zentralen Punkt aus (nicht extra geerdet, damit keine doppelte Erdung entstehen kann) mit einem Steuerdraht von ca. 1,0 mm² an der Gerätemasse sternförmig verbunden.

Hier wären meine Fragen genauso wie zuvor.


Xaver_Koch schrieb:
Damit werden die Signalkabel weitgehend von Ausgleichsströmen entlastet und der bekannte Effekt, dass sich die Bildqualität ändert, wenn ein anderes Gerät (z.B. HD-Recorder zusätzlich zum DVD-Spieler und vice versa) ein- oder ausgeschaltet wird, entfällt weitgehend.

Das konnte ich bei mir noch nicht beobachten. Wenn ich während dem Schauen einer DVD den SAT-Receiver u. DVD-Recorder anschalte (um was aufzunehmen), dann verändert sich die Bildqualität nicht.


Xaver_Koch schrieb:
Der zweite Ansatz ist es, dem Abspielgerät das Auslesen der Daten zu erleichtern (Nespa Disc Finanlizer und Säubern der Oberfläche mit einem Nanotuch). Aus irgend einem Grund reagiert der DVD-Spieler (Sony 999ES) genauso positiv darauf wie ein neuer Panasonic BD35 (hier BR): Das Bild wird sauberer und klarer, "Griesel", Artefakte und Doppelkonturen verschwinden zum Großteil.

Auch hier habe ich null Ahnung. Was ist "Nespa Disc Finanlizer"? Und mit einem Nanotuch reinigst Du vorher die DVD/BD bevor Du diese in den Player legst?


Wenn das hier zu viel OT wird, dann auch gerne per PN oder in einem anderen Thread.
MR_WD_40
Stammgast
#19 erstellt: 04. Feb 2009, 23:06
erdung und schrimung sind schon wichtig, weil viel "dreck" im netz is.
das mit dem trafo muss ich auch mal die tage testen.

mfg

Heiko
Fudoh
Inventar
#20 erstellt: 04. Feb 2009, 23:13

Wenn das hier zu viel OT wird, dann auch gerne per PN oder in einem anderen Thread.

ausgelagert findet man das dann im Voodoo Board, aber hier iM thread könnt Ihr Euch gerne drüber auslassen. Was sich mit wenig Kosten selbst lösen lässt ist immer interessant. Richtig gute Netzstabilisatoren sind ja leider ziemlich teuer.

Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#21 erstellt: 04. Feb 2009, 23:22
wenn die ganzen geräte mit drehstrom laufen würden, bräuchte man diesen ganzen zubehör mist nicht.

man muss die 3 Phasen nur verflechten, da heben sich die störungen durch die unterschiedlichen Phasenlage auf.

aber leider haben wir nur AC .

mfg

Heiko
Xaver_Koch
Inventar
#22 erstellt: 05. Feb 2009, 11:03
Viele Fragen. Und mit der Erlaubnis von Fudoh werde ich sie gerne beantworten.

Kurz zum Stromnetz und seiner Problematik. Wie MR_WD_40 schon gesagt hat ist unser Stromnetz suboptimal, zumal es bei unseren Ansprüchen (extra einen teurer Videoprozessor gekauft) nicht einfach darum geht, dass die Geräte funktionieren, sondern, dass Bild und Ton möglichst perfekt sind. Nun könnte man sagen, dass es das Problem der Potenzialausgleichsströme über die Signalkabel gar nicht gäbe, wenn alle miteinander verbundenen Geräte geerdet wären und an einer (im Idealfall sternförmig aufgebauten) Steckerleiste betrieben würden. Allerdings ist unser Stromnetz leider in vielen Fällen als sog. TNC-System (C steht für Combined) aufgebaut, wo zwar drei Phasen als Steigleitung im Haus verlegt sind, aber leider nur zwei Nullleiter zurück in den Keller gehen. Der dritte Nullleiter teilt sich seine Funktion mit dem Schutzleiter, sodass keine eigene echte, unbelastete Erdung vorhanden ist! Das bedeutet, dass "Dreck" aus dem Netz über die Hintertür der Erdung in die Geräte gelangen und dort sein Unwesen treiben kann. Was Phase und Nullleiter angeht dient das Netzteil mit seiner Galvanischen Trennung als Filter, aber nur, wenn zwischen Phase und Nulleiter ein Kondensator geschaltet ist (so wie das bei den Trenntrafos von Audioplan der Fall ist). Erschwerend kommt hinzu, dass manche Geräte (wie DVD-Spieler, manche Receiver und auch Endstufen) nur eine zweiadrige Stromverbindung haben, also nicht geerdet sind, andere wie Projektoren oder Plasma-TVs hingegen geerdet sind.

Um die oben geschilderten Probleme weitgehend zu entschärfen habe ich eben "etwas" Aufwand betrieben.

@ Leghorn
Eine Zeichnung habe ich nicht, aber ich kann bei Gelegenheit Fotos machen und hier einstellen. Der sog. "Steuerdraht" heißt so, weil er dafür gedacht ist, Steuerimpulse weiterzuleiten. Den gibt es als 5m oder 10m -Rolle für ein paar Euro beim Conrad. Eine Stärke von 1-1,5 mm² hat sich bewährt, da sich der Draht so noch einigermaßen gut am Gehäuse (z.B. an einer Geräteschraube) befestigen lässt. Wichtig: kurz vor dem Gerät einen Kpappferriten um den Draht wickeln, da dieser wie eine Antenne allen möglichen Funkmüll einsammelt. Die Klappferrite gibt es auch bei Conrad und kosten je nach Größe von ca. € 1,5 bis € 5. Man muss den Durchmesser des Kabels messen und dann einen mit diesem Innendurchmesser kaufen.

Wenn man diese Maßnahmen durchgeführt hat, sollte ein Trenntrafo eigentlich nicht mehr notwendig sein, zumal ein gutes Exemplar mit ein paar Hundert Euro auch nicht ganz billig ist.

Wirksamer ist da ein guter Parallelfilter (was sogar die erklärten Voodoo-Gegner hier im Forum bestätigen). Empfehlen kann ich da auf Grund des Preises von € 129,-- den Fremdgeräusch-Zerstörer von HiFi-Tuning, welcher über einen sehr großen Frequenzbereich arbeitet (ein Exemplar in der Steckerleiste reicht schon). Dort wird auch der Nespa Disc Finalizer (kommt aus Japan) angeboten. Dieser beseitigt Unsauberheiten des Pressvorgangs, sodass die reflektierende Schicht genau die Form hat, die sie aufgrund der Polycarbonatform haben sollte. Die Wirkung ist allerdings hier im Forum umstritten und der Preis mit knapp sechshundert Euro auch nicht ganz billig.

Mit dem Nanotuch reinige und glätte ich die Oberfläche der Silberlinge. Dann poliere und versiegle ich sie noch mit einem speziellen Hartwax (Auto hartwax von Amorall). Auf diese Weise bleibt die Oberfläche schön glatt und sauber, sodass der Laser möglichst ungestört die Reflexionsschicht abtasten kann. Lustiger Weise interessieren diese Maßnahmen mein einfaches DVD-Laufwerk am PC so gut wie gar nicht, während DVD- und BR-Spieler mit einem sichtbar besserem Bild reagieren. Solche Artefake und Ringing-Effekte wie auf dem Bild von Fudoh zu sehen, werden um die Hälfte bis 2/3 reduziert (in Verbindung mit o.g. Maßnahmen zur Verbesserung der Stromversorgung).

http://www.hifi-tuning.com/index_de.html (auf "news" klicken und dann runter scrollen).


@ Fudoh
Sicher geht es um den Vergleich von zwei Geräten in der gleichen Kette, aber dennoch denke ich, dass die von Dir beschriebenen Störungen nur zum (geringen) Teil vom eigentlichen Processing herrühren. Vielmehr denke ich, das die DVDOs etwas empfindlich auf kleinere Auslesefehler und eine nicht ganz perfekte Stromversorgung bzw. Ausgleichsströmen zwischen den Geräten reagieren.


[Beitrag von Xaver_Koch am 05. Feb 2009, 11:11 bearbeitet]
Master468
Inventar
#23 erstellt: 05. Feb 2009, 11:16

aber dennoch denke ich, dass die von Dir beschriebenen Störungen nur zum (geringen) Teil vom eigentlichen Processing herrühren.

Die Artefakte bei DVDO rühren hier schon vom Processing. Das betrifft ja nicht nur die Videoprozessoren, sondern auch andere Geräte, die ein entsprechendes Chipset einsetzen (z.B. den Oppo 983) in exakt gleichem Umfang. Gut vergleichen kann man es auch im iScan VP30 mit und ohne ABT102 Upgrade.

Ich will das mit dem Ringing auch gar nicht hochstilisieren. Dafür ist z.B. die Skalierung schön knackig, wenn auch sicher nicht state of the art. Jedes Gerät hat eben andere Vor- und Nachteile. Bei den iScans liegt der Vorteil vor allem beim Deinterlacing. Nicht nur die Forced-Optionen (die allerdings in der Implementierung von ABT für 2:2 Material auch nötig sind), sondern auch die any:any cadence Detection ist nett.

Was mit meinem Radiance ist, kann ich noch nicht sagen. Ein User hat sich jetzt aber gemeldet und keine Probleme mit meinen Testfiles vermeldet. Da scheint sich u.U. doch ein Problem mit meinem Gerät abzuzeichnen. Das läßt mich wirklich wieder hoffen, denn das Teil ist ansonsten, wie bereits angesprochen, ziemlich genial und eine echte Verbesserung (*wenn* das mit den 50Hz Signalen noch korrekt hinhaut).

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 05. Feb 2009, 11:23 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2009, 16:11

Master468 schrieb:

Das betrifft ja nicht nur die Videoprozessoren, sondern auch andere Geräte, die ein entsprechendes Chipset einsetzen (z.B. den Oppo 983) in exakt gleichem Umfang. Gut vergleichen kann man es auch im iScan VP30 mit und ohne ABT102 Upgrade.

Gruß

Denis


Grundsätzlich hat ein Player mit integriertem DVDO-Chip die gleichen Umgebungsbedingungen wie ein VP von DVDO (Stomnetz,evtl. Potenzialunterschiede zwischen den Geräten, kleinere Auslesefehler von der DVD,etc.), wenn aber Unterschiede mit und ohne ABT102 (bei ansonsten gleichen Bedinungen) zu sehen sind, dann geht dieser Unterschied wohl alleine auf die Kappe des Processing.

Was genau meinst Du mit dem "stepping-Problem" und wie wirkt sich das auf das Bild aus?

Was macht das Bild mit normalem Abstand betrachtet (Radiance statt 50pro) besser bzw. schöner? Einfach sauberer und klarer (da weniger Artefakte, etc.) oder mehr Bildtiefe, schärfer? Und wie würdest Du den CII(III?) von PM im Vergleich Radiance / 50pro sehen?


[Beitrag von Xaver_Koch am 05. Feb 2009, 16:12 bearbeitet]
Leghorn
Inventar
#25 erstellt: 05. Feb 2009, 17:17

Xaver_Koch schrieb:
Eine Zeichnung habe ich nicht, aber ich kann bei Gelegenheit Fotos machen und hier einstellen.

Das wäre klasse! Ehrlich gesagt, kann ich mir darunter immer noch nicht was richtig vorstellen. Von Elektro habe ich echt null Ahnung.
Vielleicht wäre ein eigener Thread sinnvoll und ein Mod könnte Deinen Beitrag dahin verschieben? Möglicherweise interessiert dieses spezielle Thema auch noch andere?
Wie Fudoh schon schrieb, sind eigene Anpassungen ohne größeren Aufwand (auch finanziell gesehen), eigentlich immer interessant.


Xaver_Koch schrieb:
Wirksamer ist da ein guter Parallelfilter (was sogar die erklärten Voodoo-Gegner hier im Forum bestätigen). Empfehlen kann ich da auf Grund des Preises von € 129,-- den Fremdgeräusch-Zerstörer von HiFi-Tuning, welcher über einen sehr großen Frequenzbereich arbeitet (ein Exemplar in der Steckerleiste reicht schon). Dort wird auch der Nespa Disc Finalizer (kommt aus Japan) angeboten. Dieser beseitigt Unsauberheiten des Pressvorgangs, sodass die reflektierende Schicht genau die Form hat, die sie aufgrund der Polycarbonatform haben sollte. Die Wirkung ist allerdings hier im Forum umstritten und der Preis mit knapp sechshundert Euro auch nicht ganz billig.

Den Parallelfilter für 129 € würde ich mir eventuell noch spendieren, wenn es bildmäßig wirklich was bringt. Der Nespa Disc Finalizer für 600 € allerdings scheidet für mich aus. Oder hat der an Deiner Verbesserung den entscheidenen Anteil?


Xaver_Koch schrieb:
Mit dem Nanotuch reinige und glätte ich die Oberfläche der Silberlinge. Dann poliere und versiegle ich sie noch mit einem speziellen Hartwax (Auto hartwax von Amorall). Auf diese Weise bleibt die Oberfläche schön glatt und sauber, sodass der Laser möglichst ungestört die Reflexionsschicht abtasten kann.

Reicht es auch aus, nur mit dem Nanotuch die Discs jedesmal zu reinigen bevor diese in den Player kommen? Mit Einwachsen habe ich irgendwie schon Bedenken.
MR_WD_40
Stammgast
#26 erstellt: 05. Feb 2009, 20:43
wenn man es perfekt machen will, müsste man eh eine ganze Verteilung nur für das HomeCinema ins Haus nageln.

was aber nur geht, wenn man baut oder alles renoviert.

oder man hat soviel schotter das man sich ganz bequem den Tehalit ALU-BR Kanal leisten kann (was echt teuer werden würde).

mfg

Heiko
Xaver_Koch
Inventar
#27 erstellt: 05. Feb 2009, 21:00

Leghorn schrieb:

Den Parallelfilter für 129 € würde ich mir eventuell noch spendieren, wenn es bildmäßig wirklich was bringt. Der Nespa Disc Finalizer für 600 € allerdings scheidet für mich aus. Oder hat der an Deiner Verbesserung den entscheidenen Anteil?

Reicht es auch aus, nur mit dem Nanotuch die Discs jedesmal zu reinigen bevor diese in den Player kommen? Mit Einwachsen habe ich irgendwie schon Bedenken.


Es reicht, die CD/DVD/BR einmal mit dem Nanotuch gründlich zu reinigen (eine kleine Glättung der Oberfläche erfolgt ebenfalls). Ich versiegele die Oberfläche anschließend mit Hart Wax von Armorall (siehe Bild 8 unten) und habe damit für Jahre meine Ruhe, da ich die Scheiben nur am Rand anfasse.

Was den Nespa angeht, lohnt es sich erst ab 46'' und so richtig mit einer Leinwand. Der Unterschied bewegt sich auf den von mir getesteten Anlagen (meine und Panansonic BR + 46 Z 85E) durchaus im Rahmen einer alten Version im Vergleich zur sehr gut remasterten Version. ABER: Am PC ist so gut wie gar kein Unterschied zu sehen, es kommt also auf die Abspielgeräte an.

Anbei die versprochenen Bilder.

1 FG-Zerstörer + Q-Stecker

http://www.easy-share.com/1903537548/1 FG-Zerstörer + Q-Stecker.JPG

2 Ferritkerne im S-Kasten
http://www.easy-share.com/1903537603/2 Ferritkerne im S-Kasten.JPG

3 Eigene Sicherung f. Anlage
http://www.easy-share.com/1903537613/3 Eigene Sicherung f. Anlage.JPG

4 Klappferrit vor Netzteil
http://www.easy-share.com/1903537621/4 Klappferrit vor Netzteil.JPG

5 Klappferrite vor Potenzialausgleich
http://www.easy-share.com/1903537627/5 Klappferrite vor Potenzialausgleich.JPG

6 Klappferrite vor Potenzialausgleich
http://www.easy-share.com/1903537631/6 Klappferrite vor Potenzialausgleich.JPG

7 Trennfrafo
http://www.easy-share.com/1903537640/7 Trennfrafo.JPG

8 Nespa 1 + Nanotuch
http://www.easy-share.com/1903537647/8 Nespa 1 + Nanotuch.JPG

Bilder von der Leinwand bringen leider mit einer alten Sony DSC-P8 keine wirkliche Erkenntnis. Entweder müsst ihr meinen Aussagen glauben, mir anderes Equipment vorschlagen/leihen ober im Rahmen der High End bzw. HiFi im Schloss Atzelsberg mal selbst ein Auge drauf werfen.
a-lexx1
Inventar
#28 erstellt: 05. Feb 2009, 21:56
Da der Mod hier einem freien Meinungsaustausch zugestimmt hat

Ich moechte hier niemanden auf den Schlipps tretten, jeder sollte glauben, was er glauben mag, und sein Geld ausgeben, wie er mag.

Es gibt aber ein paar technische Aspekte, die man im Auge behalten sollte.

Also, erstens zu der Fehlerkorrektur bei DVDs. Wie wir alle wissen, ist auf den Scheiben digitale Information aufgezeichnet. Zwar erfolgt die Abtastung durchaus analog, was aber am Ende rauskommt, sind die besagten '1'er un '0'en.

Dabei kann es durchaus passieren, dass einige Bits umkippen. Da greift aber die Fehlerkorrektur ein, die die gekippten Bibts versucht zurueck zu gewinnen. Das ganze ist mit einer CRC-Pruefsumme abgesichert, die gewaehrleistet, dass ein 'Paeckchen' wirklich korrekt ist.

Nun, es gibt aber auch Faelle, wo auch die Fehlerkorrektur erfolglos bleibt. Dann haben wir aber nicht mit einem kleinen 'Problemchen' zu kaempfen, sondern mit Kloetzchenausfaellen. Die Sache ist naemlich die - die Bildinformation ist nicht per-Pixel gespeichert, sondern in Kloetzchen von 8x8 Pixel-Groesse, die jeweils mit einer diskreten Cosinustransformation quantifiziert und dann bitkomprimiert werden. Bei der Wiedergabe wird dann iDCT angewandt. Kippt beim Auslesen des Blocks auch nur ein Bit unwiderruflich um, wird mindestens ein komplettes Kloetzchen in aller Regel falsch rekonstruiert.

Das soll nur das Funktionsprinzip grob und sehr vereinfacht erklaeren, ohne auf weitere Details wie Bewegungvektoren einzugehen. Was wir daraus lernen - es gibt kein 'besseres' oder 'schlechteres' Bild wegen besserer oder schlechterer Fehlerkorrektur. Es gibt ein Bild mit Kloetzchenausfaellen (sehr stoerend, kaum zu uebersehen) oder eins ohne.


Und da ich meine Klappe einfach nicht halten kann

Ja, sauber gefilterter Strom ist vorzuziehen und tut der Geraetschaft bestimmt nicht weh. Nur, bei einer rein digitalen Bildverarbeitung (und nichts anderes ist ein VP, wenn man die Signale digital einspeist und digital ueber HDMI wieder ausgibt) von einer Bildbeinfluessung in Form von Doppelkonturen usw. verursacht durch die 'sauberkeit' des Stroms zu sprechen, ist in meinen Augen nichts anderes als negation der Wissenschaft und Austausch der belegbaren Tatsachen mit 'Glauben'.

Ihr merkt schon, ich bin kein tiefglaeubiger Mensch
MR_WD_40
Stammgast
#29 erstellt: 05. Feb 2009, 22:58
mein persönliches highlight is immer noch die firma in-akustik .
vorallem die preisgestaltung ist geilomat.

ein "sauberes" Netz bringt es schon.
jedenfalls bei nem FU (egal ob Siemens, SEW, etc.).

ich hab eh nur eine ringleitung bei mir im stockwerk, weil altbau. muss immer genau planen wann was an ist .
da kann nicht die rede von EMV gerechter verkabelung sein.
aber bis jetzt hat nie eine am bild gemeckert .

in einem gewissen maße wird es schon einen nutzen haben.
aber den test kann jeder selber machen, weil das material echt billig ist, am ende ist der versand höher wie der warenwert.

in diesem sinne

mfg

Heiko
Master468
Inventar
#30 erstellt: 06. Feb 2009, 02:00
So, um mal wieder zum wirklichen Thema zu kommen. Hier kann man sich jetzt mal ein Bild von dem Problem machen. Ich denke, auch nach den letzten Antworten im Lumagen Forum, dass hier ein wirkliches Problem mit meinem Gerät existiert.

-----
50Hz 2:2 (original iso and presentation by my system):
http://rapidshare.de/files/44839070/2_2.rar.html

50Hz Video (original iso files)
http://rapidshare.de/files/44841936/video_iso.rar.html

presentation by my system:
http://rapidshare.de/files/44843186/video_avi.rar.html

-----

Gruß

Denis
Leghorn
Inventar
#31 erstellt: 06. Feb 2009, 10:42

Xaver_Koch schrieb:
Anbei die versprochenen Bilder.

Danke, dass Du Bilder gemacht hast. Leider bekomme ich die nicht geladen (auf 2 PCs probiert).
Xaver_Koch
Inventar
#32 erstellt: 06. Feb 2009, 12:01

Master468 schrieb:
So, um mal wieder zum wirklichen Thema zu kommen. Hier kann man sich jetzt mal ein Bild von dem Problem machen. Ich denke, auch nach den letzten Antworten im Lumagen Forum, dass hier ein wirkliches Problem mit meinem Gerät existiert.

Gruß

Denis


Da scheint wirklich etwas mit Deinem Gerät nicht in Ordnung zu sein. Das Deinterlacing ist bei bewegten Bildern ja grausam, fast so, als ob bei einem DVDO der falsche 2:2-Modus (z.B. 2:2 even statt 2:2 odd) eingestellt ist.

Darüber hinaus ziehen sich seltsame Streifen, ähnlich Moiré-Effekten über das Bild (besonders auffällig beim Testvideo 4.

Mit Störungen (Ausgleichsströme, Strom, etc.) ist das eindeutig nicht mehr zu erklären, entweder der Radiance und/oder die Signalkabel haben einen Treffer. Wenn das Bild diese Fehler mit dem VP 50pro nicht hat, würde ich den Radiance umgehend umtauschen bzw. zurückgeben.

Übrigens ist die auto-Erkennung (des Deinterlacing) beim 50pro mit der 1.05 (beta) m.E. deutlich verbessert worden.

@ Leghorn
Das Runterladen klappt einwandfrei (sowohl zu Hause als auch im Büro).

Aber schick mir einfach eine e-Mail xaver.koch@nefkom.net ,dann hast Du alle Bilder.
Master468
Inventar
#33 erstellt: 06. Feb 2009, 12:12

. Das Deinterlacing ist bei bewegten Bildern ja grausam, fast so, als ob bei einem DVDO der falsche 2:2-Modus (z.B. 2:2 even statt 2:2 odd) eingestellt ist.

Der Videos des zweiten Links beinhalten dargestelltes Videomaterial. Einfaches Weaving kann man da eh nicht durchführen. Dennoch: So kann man sich das natürlich nicht vernünftig ansehen.


Darüber hinaus ziehen sich seltsame Streifen, ähnlich Moiré-Effekten über das Bild (besonders auffällig beim Testvideo 4.

Das ist ein Artefakt durch das Abfilmen. Die Bildqualität selbst ist, abgesehen von dem Problemen mit 50Hz Film (=2:2) und Videosignalen absolut erste Sahne. Deswegen "muß" da jetzt einfach ein Defekt an meinem Gerät sein; denn ich will unter allen Umständen möglichst beim Radiance bleiben.


Wenn das Bild diese Fehler mit dem VP 50pro nicht hat, würde ich den Radiance umgehend umtauschen bzw. zurückgeben.

Im Moment sieht es, wie gessagt, so aus, dass glücklicherweise wohl nur mein Gerät ein Problem hat. Gemäß Lumagen laufen die Sequenzen bei ihnen fehlerfrei durch.

Viele Grüße

Denis


[Beitrag von Master468 am 06. Feb 2009, 12:18 bearbeitet]
Xaver_Koch
Inventar
#34 erstellt: 06. Feb 2009, 12:22

Master468 schrieb:


Darüber hinaus ziehen sich seltsame Streifen, ähnlich Moiré-Effekten über das Bild (besonders auffällig beim Testvideo 4.

Das ist ein Artefakt durch das Abfilmen. Die Bildqualität selbst ist, abgesehen von dem Problemen mit 50Hz Film (=2:2) und Videosignalen absolut erste Sahne.

Viele Grüße

Denis


Ich dachte solche Bildfehler (Moiré-Effekte, Flimmern) beim Abfilmen wären ein Problem vergangener Tage.

Die Videos zeigen anschaulich, dass es keinen Sinn macht, z.B. mit einer einfachen Digital-Kamera die Leinwand abzufotografieren, da sähe mein schöner SIM2 aus wie ein schnöder Epson aus dem Blödmarkt.
Master468
Inventar
#35 erstellt: 06. Feb 2009, 12:36

Die Videos zeigen anschaulich, dass es keinen Sinn macht, z.B. mit einer einfachen Digital-Kamera die Leinwand abzufotografieren,

Mit einer Fotokamera ist es wieder ganz etwas anderes. Da kannst du Ergebnisse ohne Moiré Effekte erzielen. Am besten mit kleiner Blende und natürlich Stativ.

Gruß

Denis
Xaver_Koch
Inventar
#36 erstellt: 06. Feb 2009, 18:58
Hier noch mal die Bilder, weil meine erste Quelle nach dem ersten Bild stets eine lange Wartezeit einbaut:















Wen der Nespa interessiert, für den behandle ich auf Anfrage gerne eine Scheibe nach Wahl (wenn man sinnvoller Weise zwei gleiche besitzt). Porto zu mir geht auf Dich, Porto zurück zahle ich.


[Beitrag von Xaver_Koch am 06. Feb 2009, 19:03 bearbeitet]
Leghorn
Inventar
#37 erstellt: 06. Feb 2009, 19:09

Xaver_Koch schrieb:
Hier noch mal die Bilder, weil meine erste Quelle nach dem ersten Bild stets eine lange Wartezeit einbaut:

Danke, sehr nett.
Aber müssten es nicht 8 Bilder sein?
Xaver_Koch
Inventar
#38 erstellt: 06. Feb 2009, 20:29

Leghorn schrieb:

Danke, sehr nett.
Aber müssten es nicht 8 Bilder sein?


Das Bild vom Trenntrafo habe ich nicht mehr, den gibt es hier zu sehen:

http://www.audioplan...werplant100_all.html

Hier noch ein paar Bilder von der Leinwand abfotografiert:

mit Blitz (ist zwar etwas Hell, aber dafür scharf):


ohne Blitz etwas unscharf:




Ich kann vor allem in Natura kein "Ringing", Artefakte, etc. sehen. Schon gar nicht im Umfang der Testbilder von Fudoh weiter oben. Und nein, die Bilder sind garantiert nicht nachbearbeitet, kommen frisch aus der Kamera. Das dritte Bild täuscht etwas, dieser "Schatten" unterhalb der Buchstaben ist kein "Artefakt", das kommt vom Abfotografieren (siehe Bild 1).

In Natura wirkt das Bild (wenn man nicht genau die Nase auf die Leinwand hält ;)) fast so klar und scharf wie ein PC-Monitor.


[Beitrag von Xaver_Koch am 06. Feb 2009, 20:34 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#39 erstellt: 06. Feb 2009, 20:38
Die Buttons auf dem 3. Bild ringen. Vergiss nicht, dass die Screenshots von mir (die Kreise oben) nur CD-groß auf einem 52" Screen sind.

Grüße
Tobias
Xaver_Koch
Inventar
#40 erstellt: 06. Feb 2009, 20:43

Fudoh schrieb:
Die Buttons auf dem 3. Bild ringen. Vergiss nicht, dass die Screenshots von mir (die Kreise oben) nur CD-groß auf einem 52" Screen sind.

Grüße
Tobias


Schau Dir nochmal genau das erste Bild an, so sieht es auch in Natura aus.
Fudoh
Inventar
#41 erstellt: 06. Feb 2009, 20:52
mach doch mal von dem Ausschnitt hier eine große Aufnahme.



Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#42 erstellt: 06. Feb 2009, 21:42
@ Xaver_Koch, ich will dir net auf den schlips treten, aber deine unterverteilung is jetzt wirklich keine eyecatcher .



mfg

Heiko
Xaver_Koch
Inventar
#43 erstellt: 07. Feb 2009, 00:27

Fudoh schrieb:
mach doch mal von dem Ausschnitt hier eine große Aufnahme.

Grüße
Tobias


Geht leider nicht, da nur die kleinen Aufnahmen einigermaßen scharf werden.

Hier ein TV-Signal mit "Ringing" (man beachte Gelb auf Schwarz):


Ich muss dazu sagen, dass der Blitz dieser Aufnahme bezüglich des "Ringling" schmeichelt. In Wirklichkeit ist es sogar gut vor dem hellen Hintergrund zu sehen.

Und hier eine Aufnahme von DVD ohne "Ringling":


Hier ist auch fast vor der Leinwand keinerlei "Ringling" zu sehen.

Generell lässt sich also festhalten (habe mir seit diesem Faden das Phänomen genauer angesehen), dass unter bestimmten Voraussetzungen "Ringling" ein Problem bei DVDO darstellt. Dies trifft besonders dann zu, wenn schwarze Schrift bzw. Konturen auf hellem, aber nicht weißem Hintergrund dargestellt werden und das Signal nicht ganz sauber ist.

Nur wird dieses Problem m.E. überbewertet, da es im Filmbetrieb nicht zu sehen ist und man sich einen VP sicher nicht kauft, um damit nur Testbilder anzusehen. Im Gegenzug machen die DVDO herrlich natürliche Bilder, sodass ich das Gefühl habe, in die Landschaft und nicht auf eine Leinwand zu schauen. Dafür gibt es wieder andere VP, die bei schlechten Quellen mehr herausholen, alles kann man nicht haben.

@ Denis
Wenn es mein Radiance wäre, würde ich die aktuelle offizielle Firmware aufspielen, dann auf die Werkseinsellungen zurücksetzten. Notfalls das ganze mit der letzten Beta wiederholen. Wenn das keine Abhilfe schafft umtauschen.

@ MR_WD_40
Wenn Du den Sicherungskasten meinst, ist da ein Klappe drüber.
Fudoh
Inventar
#44 erstellt: 07. Feb 2009, 01:15

Nur wird dieses Problem m.E. überbewertet, da es im Filmbetrieb nicht zu sehen ist und man sich einen VP sicher nicht kauft, um damit nur Testbilder anzusehen

leider betrifft es auch Untertitel und ich sehe zu rund 50% DVDs mit Untertiteln.


Hier ein TV-Signal mit "Ringing" (man beachte Gelb auf Schwarz):

das ist schon mehr als Ringing. Ein Großteil dessen was man da sieht ist in der Source schon enthalten.


Und hier eine Aufnahme von DVD ohne "Ringing":

Das DVD Player Menü ringt schon ordentlich - wie bei mir.

Und Apropos schlechte Quellen:
Heute kam mein neuer "alter" Crystalio. Bin schon auf einen Vergleich gespannt. Mein alter damals musste ja noch gegen den 50 non-pro auf einem HD-Ready Display antreten!

Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#45 erstellt: 07. Feb 2009, 01:28
sauber .

das mit den video dateien runterladen is auch stress pur .
kein member, also dauert es wieder mal ewig, hab erst eins.

mfg

Heiko
Xaver_Koch
Inventar
#46 erstellt: 07. Feb 2009, 15:18

Fudoh schrieb:

leider betrifft es auch Untertitel und ich sehe zu rund 50% DVDs mit Untertiteln.

Das DVD Player Menü ringt schon ordentlich - wie bei mir.

Grüße
Tobias


Dass es potenziell auch Untertitel betrifft, stimme ich zu. Allerdings fällt mir das nur leicht auf, wenn ich wirklich näher zur Leinwand gehe.

Was das DVD-Menü angeht muss ich widersprechen, das sieht genauso wie damals auf dem guten alten 32er Sony aus (32 Zoll 16:9 Trinitron), nur jetzt klarer und schärfer (das sind gewollte Schatten, damit es plastischer aussieht - ähnlich den Buttons und dem Startmenü unter Windows). Weder bei der weißen Schrift auf blauem Hintergrund noch bei der Titelauswahl der DVD (Bank Job) ringt auch nur im Ansatz etwas. Ich kann da selbst einen halben Meter vor der Leinwand nichts entdecken.

Was mich dann aber schon interessiert @Denis und @Tobias, wie der Radiance und der Crystalio das Testbild oben meistern. Eine gute Beschreibung ist mir lieber als ein Foto.


[Beitrag von Xaver_Koch am 07. Feb 2009, 15:21 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#47 erstellt: 07. Feb 2009, 15:21

Was mich dann aber schon interessiert @Denis und @Tobias, wie der Radiance und der Crystalio das Testbild oben meistern. Eine gute Beschreibung ist mir lieber als ein Foto.

Die Avia sollte heute beim Denis angekommen sein. Ich hoffe auf einen Vergleichsscreenshot. Ich werde dasselbe auf dem Crystalio tun, hab allerdings z.Z. wenig Zeit, so dass das noch 2 Wochen dauern kann.

Grüße
Tobias
Master468
Inventar
#48 erstellt: 07. Feb 2009, 16:14
Fudoh
Inventar
#49 erstellt: 07. Feb 2009, 16:19
Danke! Ergebnis wie erwartet

50pro - Deinterlacing + Scaling:



Optoma HD3000 - Gennum VXP Deinterlacing + Scaling:



Radiance - Deinterlacing via VXP, Scaling via Lumagen FPGA:




Grüße
Tobias
MR_WD_40
Stammgast
#50 erstellt: 07. Feb 2009, 18:52
sieht doch top aus.

un bei den videos kann man nur hoffe das es Gerätedefekt is.

mfg

Heiko
Master468
Inventar
#51 erstellt: 12. Feb 2009, 13:26
So, kleines Update: Radiance war beim Händler und es lag am Deinterlacer-Board, das ein Kontaktproblem hatte. Bin, schon wg. angsprochender Alternativlosigkeit, verdammt erleichtert :-).

Viele Grüße

Denis
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