Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Pioneer CD-Recorder PDR-W839 auf Computer-CDR umbauen

+A -A
Autor
Beitrag
Radiolik
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Okt 2010, 22:04
Ich besitze seit einigen Jahren einen Pioneer PDR-W839 CD-Recorder mit 3-fach-Wechsler. Super-Gerät. Ich schätze vor allem die Möglichkeit, direkt auf CD-R aufzunehmen. Allerdings wird es immer schwerer, passende Rohlinge für das Gerät im örtlichen Einzelhandel zu bekommen. Selbst in unserem Media-Geschäft gibt es jetzt keine Audio-Rohlinge mehr. Denn der Brenner verlangt nach Spezial-CD's mit der Bezeichnung "For Music Only" bzw. mit einer Audio-Kennung. Wird ein Computer-Rohling eingelegt, erscheint lediglich Pro-Disc und das Gerät verweigert den Dienst.
Wie ich über die Bucht erfahren habe, gibt es für den 839 eine Relaisplatte, die über einen zusätzlich anzubringenden Taster den Schlittenmotor des CD-R-RW-Laufwerks aktiviert, um den Rohling nach dem Einlegen eines Audio-Rohlings vom Recorder unbemerkt gegen einen Computer-Rohling auszutauschen. Hat jemand mit dieser Zusatzplatine Erfahrung bzw. diese selber eingebaut?
Eigentlich müsste es aber auch noch viel einfacher funktionieren: Eine Freischaltung in der Firmware. Gibt es - wie für einige holländische CD-Recorder auch - etwa ein anderes Eeprom aus einem Profi-Gerät, wodurch der Recorder die Überprüfung des Rohlings auf Audio überspringt und wie ein Studiogerät auf herkömmliche CD's reagiert?
cr
Inventar
#2 erstellt: 13. Okt 2010, 23:44
Das Bekommen der Rohlinge ist ja wohl kein Problem, man kann sie ja ggf auch online bestellen.

Früher gabs für diverse Recorder (auch Pioneer) sog. CDR-Knackplatinen, die dann allerdings zusammen mit den Kopierschutzknackern aus dem Handel verschwunden sind, obwohl das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Ich hatte den ersten Philips-Rekorder, der mit dem Schubladentrick funktionierte (man hatte es übersehen). Mit den richtigen Rohlingen war die Qualität hervorragend, ich habe heute noch solche CDRs, 10 Jahre alt, die laut Fehleranlyse zu den besten gehören, die ich je brannte.
Wie ich aus HiFi-Zeitschriften weiß, funktionierte die Pioneer-Knackplatine problemlos (um welche Modelle es dabei ging, weiß ich nicht).

Noch als Tip: Du kannst nicht ungehemmt dann alle möglichen PC-CDRs brennen, mit vielen wird die Qualität sehr schlecht. Ich empfehle dir nach meinen Erfahrungen ausschließlich Taiyo Yuden, erhältlich unter dem Label JVC.
Auch Verbatim-PC-CDRs (obwohl sie sehr gut sind - am PC-Brenner) eignen sich nach meinen Erfahrungen nicht für den Audiobrenner. Sie werden so suboptimal gebrannt, dass sie nicht von jedem CDP lesbar sind und altern deshalb auch sehr rasch.
Radiolik
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Okt 2010, 00:02
Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich wohl oder übel mir Audio-Rohlinge über das Netz bestellen müssen.
Habe mir sonst immer Rohlinge im Einzelhandel gekauft. Unter Anderem TDK, BestMedia und Maxell. Probleme hatte ich bisher nur mit BestMedia-Audiorohlingen aus 1997. Die altern sehr schnell. Es löst sich da vereinzelt die Schutzschicht auf. Bespielt hatte ich sie damals mit nem Philips CDR 870. Der konnte den Schubladentrick auch. Allerdings hat es nicht viel gebracht, denn wenn der Laser nicht richtig eingemessen war (passiert beim Philips wohl mit dem Rohling einlegen), konnte es zu einem Absturz kommen. Dir Folge: Alle Aufnahmen weg - Rohling konnte auch nicht mehr am PC finalisiert werden. Damals waren Audio-Rohlinge im Gegensatz zu PC-Rohlingen noch richtig teuer. Heute hat sich das ja normalisiert. Nur eben dass sie nicht mehr jeder Laden führt. Selbst im Supermarkt mit dem K gibt es die Eigenmarke wohl auch nicht mehr mit dem Zusatz "For Music Only" - Das waren laut Feurio Mosar Bear Rohlinge und die funktionierten ganz gut.
Ich hätte nicht gedacht, dass mit Verbatim-Rohlingen (den wohl besten Rohlingen überhaupt) keine guten Ergebnisse am Audio-Brenner erziehlt werden können. Danke für den Hinweis. Beim Pioneer habe ich - anders als am alten Philips, der nicht gerade einfach zu bedienen ist und sich hin und wieder zickig anstellt (Altersschwäche des Lasers?) keine Möglichkeit, die Schublade von Hand zu öffnen. Sie wird zusätzlich mit einem Plastiknippel verriegelt, wenn sie im Gerät ist.
Ich verstehe das ganze Trara der Industrie nicht. Am PC kann man auch gewöhnliche Rohlinge mit Musik bespielen - warum dann die Sperre gegen konventionelle Rohlinge bei den Audiogeräten? Studiogeräte schlucken doch auch normale CDR's.
Aber noch mal was zu den Musik-Brennern. Der Pioneer ist mein drittes und wohl allerbestes Gerät dieser Gattung. Die Bedienung ist sehr einfach und das Teil verfügt auch über eine recht gute Trackautomation (wenn man von Schallplatte überträgt). Da hatten meine Holländer immer Probleme und die Aufnahmen von Schwarzrillen bestanden auf der CDR meist dann ärgerlicherweise nur aus einem Track.
cr
Inventar
#4 erstellt: 14. Okt 2010, 00:22
Meiner Meinung stürzte der Philips 870 so und anders des öfteren ab, egal welche CDRs man drinnen hatte (auch bei echten AudioCDRs). Das Gerät war einfach ein Riesenmist (ich kann noch einige andere Eigenheiten aufzählen, die es als unbrauchbar qualifizieren).
Da ich auf TY-Rohlinge eingemessen habe und dann auch TY-PC-Rohlinge unterschob, war die Qualität sehr gut (wenn er nicht gerade mal abstürzte, beim Finalisieren eine Lücke machte, sodass Track 1 nicht ansteuerbar war, sich nicht bei klassischer Musik wegen zu leiser Signale einfach mal ausschaltete .....)

Best Media: Gratuliere, dass du welche hast, die nicht hin sind. Bei mir waren alle rasch defekt (1999, 2000).
Maxell: Die alten (1998-2000) waren hervorragend und haltbar, später weniger gut.

Bei den Verbatim liegts am speziellen Dye: Die Audiorekorder schaffen es nicht, die optimale Laserleistung mit 1x-Testbrennungen zu finden. Bei PC-Brennern läuft dies anders, meist über die CDR-Laserleistungsdatenbank.

Richtig Spass hat für mich AudioCDR-Brennen erst mit Tascam Profirekordern gemacht. Auch für Schallplatten gibt es hier frei wählbare Ansprechschwellen für die Startmarken.
Pioneer hatte ich nie, weil ich eben nach 2x Philips (wer einmal einen Fehler macht, dem kann man verzeihen, wer 2x drauf reinfällt, ist selber schuld ) bei Profirekordern landete (Tascam).

Bei PC-CDRs hätte man so eine hohe Abgabe nie durchsetzen können. Als Resultat sind die AudioCDRs dermaßen unbedeutend, dass sich vermutlich der ganze Aufwand mit der hohen Abgabe nicht gelohnt hat. Erreicht hat man nur, dass diese Geräte tot sind, sonst hätten sie vermutlich eine Nische behalten können.
Radiolik
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Okt 2010, 00:41
Der 870 war recht zickig, das stimmt. Probleme hatte ich damit immer, wenn er im Rack stand. (Wärmestau)
Ich bin leider dann ein 2. Mal auf die Marke reingefallen. 2002 einen cdr 775 gekauft. Das Geld hätte ich lieber gleich in einen Pioneer stecken sollen. Profigerät war mir zu teuer. Der 775 war 3 mal kaputt und jedesmal nen Monat weg zur Reparatur. Zuletzt sollte diese 175 Euro kosten. Mein 775 hat jetzt den berühmten Wärmefehler - Prozesssor platt. D.h. wenn er 15 Minuten an war, dann friert er ein. Ich habe die Zeitspanne durch Lüfter und Köhlkörper erweitern können - aber so ganz war der Fehler nicht ausblendbar. Und ne teure Reparatur wollte ich auch nicht.
Daher der 3. Kauf, den ich eigetlich schon an Stelle des 775 hätte tätigen sollen. Der pdr W-839 ist grundsoliede verarbeitet, wenn er auch ne Plastikfront hat (kenn ich gar nicht von pioneer - alle meine anderen älteren hifi-boliden haben noch alu). Einziges Problem was ich mal hatte war der Wechsler. Da ist ein Zahnrad rausgesprungen und er ratterte nur. Lag aber an ner verklemmten cd. Man was war das ne fummelei. Positiv ist nicht nur dass man bei dem Recorder die Ansprechschwelle für Pausen einstellen kann - nein man kann sogar ne pc tastatur anstecken für den CD-Text. Leider beschränkt sich der Pioneer auf den Titel. Interpreten kann man nicht einzeln pro Track eingeben. Wenn sie beim Philips so aufgezeichnet wurden - werden sie auch nicht angezeigt. Kleiner Schönheitsfehler. Aber sonst. Klanglich ist er den anderen Geräten die ich zuvor hatte, total überlegen. Manko höchstens, dass der Kopfhörerausgang nur in 2 Stufen schaltbar ist. Na ja der 775 hatte gar keine Lautstärkeneinstellung für den Kopfhörer.
Um so mehr bin ich erstaunt, dass mein DVD-Recorder sogar in der Lage ist, Audio-Cd zu brennen. Und das auf einen normalen Rohling. Aber leider hat dieser den TV als Bildschirm und eine Pegelanzeige gibt es auch nicht. Das Teil hat ALC. Automatische Aussteuerung.
Aber es nimmt für Tonaufnahmen eben normale Cd.
cr
Inventar
#6 erstellt: 14. Okt 2010, 01:22

Der 775 war 3 mal kaputt und jedesmal nen Monat weg zur Reparatur.


Genau so wars bei mir beim immerhin Top-Gerät Philips 950.
Dritte Rep. dann außer der Garantie, aber ich habe etwas Stunk gemacht, dass es nochmals gemacht wurde (hier zeigte man sich wirklich kulant, das muß man auch erwähnen). Relativ bald danach hat es schon wieder angefangen, diesmal haben dann vereinzelt an den Titelanfängen ein bis zwei Sekunden gefehlt.

Ich dachte mir damals naiv, nachdem seit dem Kauf des 870ers drei Jahre vergangen waren, Philips wird es inzwischen geschafft haben, einen funktionierenden Brenner zu bauen. Was aber ein arger Trugschluß war (Philips Diktiergerät ist genauso unbrauchbar, das nur am Rande*).
Damals waren die Profigeräte noch verdammt teuer, ab 2005 bekam man dann zweckmäßige Tascams ab 600 Euro.

Wie es möglich ist, dauerhaft dermaßen unbrauchbare, fehlerhafte Geräte zu bauen, ist mir echt ein Rätsel, und eine Blamage für einen so großen Konzern.

*ein digitales Diktiergerät, das sich beim Abhören in der Pause nach zwei Minuten abschaltet und dann nicht mal dort anfängt, wo man aufgehört hat (sondern am Dateianfang), damit kann kein Mensch arbeiten. Etwas Hausverstand ist beim Entwickeln von Geräten durchaus angebracht.
boehmi59
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Dez 2010, 18:54
Interessantes Thema...

Ich brenne seit 10 Jahren gerne auf den sog. Hifi-Brennern. Diese werden heute von vielen belächelt. Auch wird gerne kritisiert, dass sie nur "Audio-Rohlinge" annehmen. Dabei sind die Audio-Rohlinge qualitativ den Datenrohlingen immer noch überlegen. Natürlich ist diese Art von CD-Brennen etwas rückständig. Aber ich schätze die Möglichkeit, an der Hifi-Anlage jede Art von analoger Quelle aufnehmen zu können, ohne den Plattenspieler mit einem PC verbinden zu müssen. Da dieser im Büro steht, ist es mir zuwider, aus meinem Hifi-Hörplatz eine Multimediazentrale zu machen. Also bleibt der PC im Büro und die Hifi-Bausteine auf dem Regal

Leider nimmt mein alter Marantz DR 6000 (ein Klassiker) keine Rohlinge mehr an. Er liest sie einfach nicht ein und zeigt "OPC-Error" an. Die Reparatur ist laut Fachwerkstatt zu teuer.
Als gut klingender CD-Spieler ist er aber noch voll in Ordnung. Da es Hifi-Brenner kaum noch gibt, strebe ich nach langem Studieren alter Testberichte auch den Kauf des Pioneer PDR 839 an. Oder ein Single-Brenner wie den PDR 609...

Mal sehen, ob ich da zu einem anständigen Preis rankomme. Schließlich liegt auch darin das Risiko, dass ich ein Gerät kaufe, das 10 Jahre alt ist.

Wer weiß Rat ?


[Beitrag von boehmi59 am 02. Dez 2010, 18:56 bearbeitet]
cr
Inventar
#8 erstellt: 03. Dez 2010, 03:35

Dabei sind die Audio-Rohlinge qualitativ den Datenrohlingen immer noch überlegen


Wie kommste denn darauf? Hast du c1/c2-Analysen aller deiner CDRs und das auch noch stichprobenweise nach paar Jahren gemacht? Ich schon und daher weiß ich, wie es aussieht.

Was soll besser sein? Entweder sinds dieselben, oft sind es extrem miese (EMTEC Audio), oft sinds Phtalo, die nicht für jeden AudioRec geeignet sind etc. Und manchmal sinds halt alte blaue, die ganz gut sein können, aber nicht müssen.

Ich habe 10 Jahre überwiegend PC-CDRs auf professionellen und schubladengetricksten Audiorecorden gebrannt, und an die TY PC-CDR 52x oder die Mitsui Gold kommt keine andersartige AudioCDR ran. Sehr gut tauglich waren auch die blauen TDK/maxell PC-CDRs (die man manchmal als AudioCDRs noch findet).
Verbatim dagegen hat für Audio extra die alten blauen MetallAZO-CDRs, weil die Verbatim PC-CDR nicht gut auf Audiorecordern brennbar ist.

Kauf dir lieber einen anständigen Tascam-Brenner. Ein Kauf alter Brenner lohnt sich nicht. Dieser brennt auch 10x CDRWs, was bald nötig ist, weil die 4x CDRW praktisch verschwunden ist.
aleister
Stammgast
#9 erstellt: 03. Dez 2010, 09:25

Dabei sind die Audio-Rohlinge qualitativ den Datenrohlingen immer noch überlegen.
nö-da ist nur eine gema abgabe drauf...deshalb teurer-aber keinesfalls besser.
boehmi59
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Dez 2010, 10:43
Natürlich habe ich keine Analysen. Aber eine Menge Praxiserfahrung. Ich habe diese Meinung, da früher auch Fachzeitschriften wie Audio oder Stereoplay grundsätzlich auf die besseren Materialien bei den Audio-Rohlingen verwiesen haben. Insbesondere die blauen... Und diese Aussagen und Tests halte ich für seriös. Natürlich gab es und gibt es auch hier „Billigheimer“, die nichts taugen.

Nun mag es ja sein, dass es auch sehr gute „Normal-Rohlinge“ gibt. Aber ich setzte auf die TDK Audio-Rohlinge. Hier hatte ich nach 10 Jahren noch keinen einzigen Ausfall. Während viele PC- Rohlinge nicht mehr laufen, springen oder furchtbar knistern. Die meisten habe ich weggeschmissen. Während meine TDK Kopien, die teilweise sogar bei mir im CD Regal neben den Original-CD's stehen, alle noch tadellos laufen. Selbst älteste Kopien...

Aber das mit dem Tascam ist ein guter Tipp. Danke. Mal sehen. Ist ja auch eine finanzielle Frage. So ein CD-Brenner ist ja für mich eigentlich nicht mehr sooo wichtig, dass ich jetzt 700,00 € dafür ausgeben würde. Als Ersatzgerät zum Erstellen für ein paar Partysampler von alten Platten oder Kassetten könnte man ja in der Bucht Glück haben und für wenig Geld ein gut erhaltenes altes Teil ersteigern. Mal sehen...
cr
Inventar
#11 erstellt: 03. Dez 2010, 16:44
Die blauen TDK (von TDK erzeugt) waren gut. Hier habe ich auch keinerlei Ausfälle, sie halten auch über nun bis zu 10 Jahren die tiefen Fehlerraten (bei mir sind es aber überwiegend TDK PC CDRs bis 24x; bei den schnelleren waren es dann andere, wo TDK nur mehr draufsteht, aber es sind Ritek (auch gut), Moser Baer India (auch haltbar) und Mitsui.
Leider gibt es auch schlechte blaue von anderen Herstellern.

Falls es ein Tascam wird, würde ich dir zu den TY-PC-CDRs raten, die du unter "JVC" erhältst (direkt als Taiyo Yuden gibts die auch als Import - mit der Gefahr von Fälschungen).
Kosten sowas an die 25-30 Cent im 50er.

Ich habe auch noch etliche Brenner rumstehen und verwende sie kaum mehr. Da alle meine Philips/Marantz Macken haben, kann ich sie auch nicht guten Gewissens verkaufen. Ich verwende sie daher als DA-Wandler mit integriertem KH-Verstärker (da diese recht kräftig sind)


[Beitrag von cr am 03. Dez 2010, 16:48 bearbeitet]
boehmi59
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Dez 2010, 17:08
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Scheint so zu sein, dass gerade Philips- und Marantz-Geräte sehr schnell und früh Macken bekommen. Ich habe schon oft darüber gelesen, dass die Fehler, die bei meinem Marantz auftreten, sehr weit verbreitet sind. Und im Marantz steckt Philips-Technik. Ich behalte ihn jetzt als reinen Player.
Dafür ist er ja noch ganz gut.

Wenn ich daran denke, wie teuer dieses Teil damals war...
Und die überschwenglichen Tests zeigen mal wieder, dass Testsiege nichts über die Langzeitqualtität aussagen. Die "Error"-Meldungen fingen schon schon vor 5 Jahren an. Da hatte ich ihn gerade mal 4 Jahre. Ab und zu konnte er aber noch einen Rohling einlesen. Jetzt ist's gänzlich aus damit.

Ich bin aber ein Old-School-Fan von Hifi-Bausteinen in schwarz. Der Klassiker also... Mich reizt es schon, einen Pioneer zu kaufen, da solch ein Gerät optisch wunderbar zum Rest der Anlage passt. Aber na ja, mal sehen. Vielleicht habe ich ja Glück. Oder es wird langfristig dann doch ein Tascam. Dann spare ich halt noch ein bißchen.
Auch wenn das Profi-Design des Tascam mir ganz und gar nicht gefällt.
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 13. Okt 2011, 16:17
Hallo,
ich kann einfach nicht verstehen, wieso ständig irgendwelche Gerüchte verbreitet werden, anstatt sich zu informieren (in diesem Falle z.B. beim Hersteller der Knackplatine für alle Pioneer CD-Rekorder, der Firma B.R.elektronik (BRelektronik.de)....dann erfährt man, daß bis zum heutigen Tage die Knackplatinen produziert werden, die müssen auch nicht eingelötet werden, außer beim PDR-04/05.
Diese Platinen erfreuen sich weiterhin großer (steigender, laut Hern Roesenberger) Beliebtkeit, weil sie in 20 min eingebaut sind (lötfrei !).
Meine 3 Pioneers (PDR-555RW, PDR-609 + PDR-W839) laufen mit allen guten PC-CDRs, speziell nehme ich Echtgold Tonstudio-CDRs, die sind irre gut und langlebig, einmal mußte ich nach 10 Jahren den Laser nachjustieren lassen...
ABER: warum werden hier immer wieder Halbwahrheiten verbreitet, anstatt einfach mal beim Hersteller nachzufragen ? - ist ein Telefonat tatsächlich so teuer? (ich habe es mir wegen dieser gerüchte mal geleistet da ich sehr zufrieden bin...)...außerdem gibt es häufig bei Ebay fertig umgerüstete Pioneer und Philips/Marantz) Rekorder sogar mit Garantie....
cr
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2011, 16:41
Was ich allerdings nie verstehen habe können, ist, dass man mit Knackplatinen und Kopierschutzknackern (damals erlaubt) herumfrickelen muss, anstatt sich gleich einen ordentlichen Brenner wie von Tascam zu gönnen (gabs ab 2002/2003 ab 400 Euro!). Beide Knackmodule zusammen waren auch nicht gerade geschenkt.


ich kann einfach nicht verstehen, wieso ständig irgendwelche Gerüchte verbreitet werden


Könnte vielleicht daran liegen, dass das betreffende Unternehmen wenig präsent ist.... ?


außerdem gibt es häufig bei Ebay fertig umgerüstete Pioneer und Philips/Marantz) Rekorder sogar mit Garantie....


PS: Einen Philips/Marantz möchte ich nicht mal mehr geschenkt, davon habe ich noch genug herumstehen.... Ich kann wirklich jedem nur davon abraten.


[Beitrag von cr am 13. Okt 2011, 16:47 bearbeitet]
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 11. Nov 2011, 22:02
Hallo HiFi-Fans,
der Hersteller BRelektronik ist ja wohl im Internet leicht zu finden (googlen muß ja wohl hier nicht erklärt werden).
Desweiteren ist anzumerken, daß für alle Pioneer CD-Rekorder, auch für die allerersten von 1995, es immer noch besten Ersatzteilesupport gibt, und die gehen sowieso kaum kaputt (bis auf den auslaufenden Puffer-Elko) und lassen sich bestens reparieren - TIPP: wer denkt, sein Rekorder ist "kaputt", sollte einfach mal den Laser neu justieren lassen...bei Pioneer geht das !!!
UND - das WICHTIGSTE: die klingen einfach besser als ein PC-Brand, zumindest, wenn man seine Ohren nicht mit MP3 versaut hat...das mußte mal gesagt werden, nachdem ich wieder diese merkwürdig-spekulativen Schreiben hier lesen durfte, frei nach dem Motto "man ahnt sowiel - man weiß so wenig"...
...das ist der Fluch des Internets: Uninformierte spekulieren vor sich hin und für den Ratsuchenden wird es immer schwieriger, tatsächlichen, kompetenten Rat zu finden...schade eigentlich
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 11. Nov 2011, 22:07
...ach so, der so "tolle" Tascam Rekorder verbirgt in seinem Inneren ein mehr als schlichtes (TEAC-)PC-Laufwerk aus China-Dünnblech, daß ist sicherlich gegenüber dem Pioneer HiFi-Laufwerk keine Steigerung...
und die Knackplatine ist doch kein herumfricklen, sondern eine gut gemachte Mikroprocessorschaltung, die sogar die Servicetechniker von Pioneer sich eingebaut haben...
cr
Inventar
#17 erstellt: 11. Nov 2011, 23:46
Wenn der Audio-Rekorder besser kopiert als der PC, dann würde ich in aller Bescheidenheit sagen, habt ihr ein Problem mit dem PC bzw dem vermutlich verwendeten Billigsdorfer-Brenner.
Audio-Rekorder haben einen einzigen Vorteil, nämlich dass sie die DeEmphasis auch erkennen, wenn sie nicht im TOC eingetragen ist. Das wars aber leider auch schon.
Systemimmanent haben zB alle eine Startmarkendrift. Merkt man, wenn man eine Kopie nochmals kopiert, und ist sehr ärgerlich.
Und: Kein seriöses Presswerk würde einen auf einem Audiorekorder erstellten Master annehmen, der im Track-at-once-Modus erstellt wurde. Weil nämlich bei den Trackübergängen immer undefinierte Fehler durchs Anstückeln auftreten, die man zwar nicht hört (weil dort nichts zu hören ist), aber den Produktionsprozess stören, weil de facto eben kein fehlerfreier MAster vorliegt.


...ach so, der so "tolle" Tascam Rekorder verbirgt in seinem Inneren ein mehr als schlichtes (TEAC-)PC-Laufwerk aus China-Dünnblech, daß ist sicherlich gegenüber dem Pioneer HiFi-Laufwerk keine Steigerung...

Aber sie funktionieren im Gegensatz zu den Philips/Marantz-Brennern, von denen ich 4 untaugliche herumstehen habe, weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass sie es immer noch nicht geschafft haben, endlich ein funktionierendes Gerät zu bringen.....
Und warum sollte in einem Tascam kein Teac stecken, wenn Tascam und Teac dasselbe Unternehmen ist?

Audiobrenner sind ein nettes Spielzeug (die paar, die halt funktionieren), aber inzwischen schon recht überflüssig. Das sage ich, der viele CDR/Ws mit Audiobrennern gemacht hat. Aber irgendwann die Sinnlosigkeit dieses Tuns eingesehn hat und lieber mit einem ordentlichen und zuverlässigen (echten) Plextor brennt, für die inzwischen bereits Mondpreise gezahlt werden (ab 300 Euro aufwärts für gebraucht).
Zidane
Inventar
#18 erstellt: 12. Nov 2011, 16:05
Hi..

Für den entsprechenden Recorder wird man hier fündig.
goofy3
Neuling
#19 erstellt: 24. Jan 2012, 03:35
In Bezug auf Ersatzteile stimmt es leider nicht.

Pioneer lässt die Besitzer hängen in Bezug auf Ersatzteile, für ein so teures Teil eigentlich eine Schweinerei.

Selbst wenn man meint einen Schreiblaser zu bekommen, der von externen angeboten wird, ist es immer ein Laser für ein anderes Gerät.

Sprich, wenn der hin ist gibt es keine Chance mehr.

Ein Trauerspiel, wenn ich mein Porzellangeschirr betrachte, dies ist 20 Jahre älter und da habe ich keine Probleme Originalteile zu ersetzen, dazu noch billiger als damals.
goofy3
Neuling
#20 erstellt: 24. Jan 2012, 03:56
Und hier wäre einmal eine Erklärung der ständigen Wandlung angebracht

CR Moderator:
"Pioneer hatte ich nie, weil ich eben nach 2x Philips (wer einmal einen Fehler macht, dem kann man verzeihen, wer 2x drauf reinfällt, ist selber schuld ) bei Profirekordern landete (Tascam).

Was ich allerdings nie verstehen habe können, ist, dass man mit Knackplatinen und Kopierschutzknackern (damals erlaubt) herumfrickelen muss, anstatt sich gleich einen ordentlichen Brenner wie von Tascam zu gönnen (gabs ab 2002/2003 ab 400 Euro!). Beide Knackmodule zusammen waren auch nicht gerade geschenkt.

Wenn der Audio-Rekorder besser kopiert als der PC, dann würde ich in aller Bescheidenheit sagen, habt ihr ein Problem mit dem PC bzw dem vermutlich verwendeten Billigsdorfer-Brenner.
Audio-Rekorder haben einen einzigen Vorteil, nämlich dass sie die DeEmphasis auch erkennen, wenn sie nicht im TOC eingetragen ist. Das wars aber leider auch schon.
Systemimmanent haben zB alle eine Startmarkendrift. Merkt man, wenn man eine Kopie nochmals kopiert, und ist sehr ärgerlich.
Und: Kein seriöses Presswerk würde einen auf einem Audiorekorder erstellten Master annehmen, der im Track-at-once-Modus erstellt wurde. Weil nämlich bei den Trackübergängen immer undefinierte Fehler durchs Anstückeln auftreten, die man zwar nicht hört (weil dort nichts zu hören ist), aber den Produktionsprozess stören, weil de facto eben kein fehlerfreier MAster vorliegt.

...ach so, der so "tolle" Tascam Rekorder verbirgt in seinem Inneren ein mehr als schlichtes (TEAC-)PC-Laufwerk aus China-Dünnblech, daß ist sicherlich gegenüber dem Pioneer HiFi-Laufwerk keine Steigerung...


Aber sie funktionieren im Gegensatz zu den Philips/Marantz-Brennern, von denen ich 4 untaugliche herumstehen habe, weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass sie es immer noch nicht geschafft haben, endlich ein funktionierendes Gerät zu bringen.....
Und warum sollte in einem Tascam kein Teac stecken, wenn Tascam und Teac dasselbe Unternehmen ist?

Audiobrenner sind ein nettes Spielzeug (die paar, die halt funktionieren), aber inzwischen schon recht überflüssig. Das sage ich, der viele CDR/Ws mit Audiobrennern gemacht hat. Aber irgendwann die Sinnlosigkeit dieses Tuns eingesehn hat und lieber mit einem ordentlichen und zuverlässigen (echten) Plextor brennt, für die inzwischen bereits Mondpreise gezahlt werden (ab 300 Euro aufwärts für gebraucht)."


Was denn nun wirklich?
cr
Inventar
#21 erstellt: 24. Jan 2012, 04:51
Was willst du wissen?
Audiobrenner waren 1998 bis 2002 oder 03 oder so interessant (weil das PC-Recording/Audio-Ripping unzuverlässig war), inzwischen halt nicht mehr so. Außer man will den Computer vermeiden und mit Cassettenrekorder-Feeling aufnehmen.
Und wenn man sich heute noch einen kauft, dann gleich einen ordentlichen, der nicht normale CDR/Ws sperrt und auch keine Kopierrestriktionen hat. Und keinen Philips/Marantz, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie Mucken machen.
Und was soll denn im Tascam drinnen sein? Ein vergoldetes Plextor-Laufwerk? Natürlich wird es ein TEAC-Laufwerk sein...
Ja, ein funktionierendes PC-Laufwerk im CDRekorder ist gescheiter als ein schweres, das nicht funktioniert. Die Teac-Brenner haben immer noch zu den besseren gezählt.

Manches überholt sich halt im Zeitablauf. Nur weil ich vor 10 Jahren am Audiorekorder gebrannt habe, heißt das nicht, dass ich es heute noch tun muss. Das ganze Brennen hat sich weitgehend erübrigt.

Also kannst du deine Frage konkret fassen?

PS: Was du da an Zitaten zusammenklaubst, ist ja recht nett, aber nicht alles ist von mir.


[Beitrag von cr am 24. Jan 2012, 05:18 bearbeitet]
goofy3
Neuling
#22 erstellt: 24. Jan 2012, 18:05
konkret bleibende frage nun:

hälst du einen PC brenner von plextor für besser als den pioner pr w839 und wenn welchen, den plextor hat viele gebaut?
einer den ich hatte, hat nicht einmal 2 jahre vernünftig gebrannt .

der pioneer bis letzten monat, mit den zusatzplatinen gab es auch keine probleme. wichtig war der rohling, aldi und co lohnen nicht.
aber dafür gibt es auch die verträglichkeitslisten im internet.
die paar cent lohnen sich in sachen qualität und haltbarkeit.
cr
Inventar
#23 erstellt: 24. Jan 2012, 18:21
Ich habe zB mit einem Premium 1 an die 1500 CDs gerippt (Minimum), ohne dass er irgendwelche Probleme bekommen hat. Wieviele ich gebrannt habe in den 10 Jahren, ist schwer zu sagen, weil auch sehr viele DatenCDRWs darunter waren, auf die man ja noch bis vor einigen Jahren gesichert hat, jedenfalls sicher viele 100e. Dabei gab es praktisch keine Fehlbrennungen* (was ich bei den Audiorekordern noch nie erlebt habe).
*) mit seriösen Medien wie maxell, TY, BASF, TDK, Ricoh, Verbatim

Wenn man nur CDs brennen will, wäre der Premium1 erste Wahl, nur gibts ihn schon lange nicht mehr. Dass der Premium 2 schlechter ist, habe ich nicht gehört, aber ich hatte keinen. Auch ihn gibts nicht mehr. DVD-Brenner habe ich zwar auch noch die echten von Plextor, wie robust sie sind, kann ich nicht sagen, so viel brenne ich damit nicht. Zu den Plextor-Brennern, die seither gekommen sind (nach dem 755 und 760 bzw Premium2) kann ich nichts sagen, was man hört sind aber ganz andere Modelle, auch viel billiger....

Ich bin froh, dass ich noch genug Brenner in Reserve habe, wenn ich jetzt einen kaufen müßte, keine Ahnung, welchen. Brennen ohne Möglichkeit der Qualitätskontrolle macht für mich auch wenig Sinn. Darauf sollte man achten.
Ich kann dir nur raten, dich im Forum von www.cdfreaks.com umzuschauen, was dort so empfohlen wird.
goofy3
Neuling
#24 erstellt: 24. Jan 2012, 20:21
danke für den link, es lohnt immer auch einmal über den tellerand zu schauen.
sehe jedoch licht am ende des tunnels, mit glück bekomme ich noch einen schreiblaser, wenn auch recht teuer.
bin halt ein nostalgisches gewohnheitstier.
es ist einfach bequem mit dem teil, egal welches medium man digitalisieren will, viele haben hier schon ihre schätze angeschleppt, weil sie am pc gescheitert sind.
die berliner sind ja in vielen bereichen recht fit.

selbst beim pc hänge ich noch an meinem ersten yamaha scsi brenner (auf 4 fach geändert)der hat nach gut 1000 cds noch nicht schlapp gemacht, waren halt noch andere laser (glas)und robustere mechanik. den kümmert auch nichts, selbst sonys m+++ schutz

bei den neueren war der ricoh noch ganz gut, plextor dagegen in der pfeife zu rauchen.

das genutzte brennprg. würde mich noch interessieren und ob es sich auch runterregeln lässt, sprich nicht unbedingt mit mindestens 16 fach brennen will.
glaube es ist keine einbildung, das sich fehler mit zunehmender geschwindigkeit summieren.
cr
Inventar
#25 erstellt: 24. Jan 2012, 23:42
Welcher Plextor wars denn jetzt, der nichts taugt?

Bei einem 52x Brenner, zumindest bei meinen, sind die Fehlerraten mit 4, 8, und 16x dieselben (x-mal überprüft mit Mitsui Gold, Ritek, Verbatim und TY-CDRs).

Wenn dein Brenner tiefe Geschwindigkeiten nicht unterstützt, kann er mit keinem Brennprogramm der Welt heruntergeregelt werden. Das ist auch gut so, denn die Ergebnisse würden ein Desaster werden.
goofy3
Neuling
#26 erstellt: 25. Jan 2012, 01:31
wenn ich mich recht erinnere (vor ner weile alles entsorgt)
waren es ein 16, ein 32 und ein 48 fach, alle schrott, aber da gab es noch mehr firmen.

positiv fiel einzig der benq von den neueren auf, obwohl dieser einmal getauscht werden mußte.

jedoch alle boten selbst einfach an, selbst unter xp, wobei der benq nur unter NT lief.

bin jedoch der meinung, das auch die programme eine rolle spielen, denn was unter nero manchmal nicht funktionierte klappte mit movie usw.
Radiolik
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 03. Feb 2012, 03:36
Wie ich entdeckt habe, bietet eine Berliner Firma einen Umrüstsatz für rund 80 Euro für den Pioneer PDR-W839 an, wodurch es möglich sein soll, gewöhnliche CDR auf dem Gerät zu benützen. Hat schon Jemand mit dem Umrüstsatz Erfahrungen gesammelt?
Brauch ich nach dem Einbau wirklich nur einen Computer-Rohling einlegen, den der Pioneer dann schluckt und einmisst (also wie ein Profi-Gerät), oder bedarf es der Tastermethode (Ein Taster, der zusätzlich in das Gehäuse gebohrt werden muss), der lediglich den „Schubladen-Trick“ etwas eleganter gestaltet:

1.Audio Rohling einlegen
2.Eingebohrten Taster drücken
3.Audio Rohling entnehmen und Computer Rohling einlegen
4.Eingebohrten Taster drücken
5.Aufnahme starten.

Wenn das so funktioniert, dann werde ich diesen Umbausatz nicht kaufen und mir auch einen Profi-Brenner von z.B. Tascam zulegen....
cr
Inventar
#28 erstellt: 03. Feb 2012, 05:43
Ich habe Profibrenner und es funktioniert nur mit wenigen Rohlingen, wenn man CDRs erzeugen will, die tiefe Fehlerraten haben und somit auf allen Geräten laufen und länger als ein Jahr halten sollen.
Wirklich Erfolg hatte ich v.a. mit TY, die man derzeit ohnehin unter dem Label JVC billig bekommt. Aber man sollte es prüfen, ob das auch mit dem Pioneer klappt (c1-Analyse nötig).

Mit vielen PC-Rohlingen werden die Ergebnisse sehr dürftig! Auch mit Qualitätsrohlingen, weil sie nicht optimal für die Laserleistung biem 1x-Brennen sind bzw (zB hats mit Verbatim am Audiobrenner nie gut geklappt). beim Einmessvorgang das Optimum nicht gefunden wird (am PC erfolgt das aus der Rohlingsdatenbank, wenn man empfohlene Rohlinge nimmt)
Radiolik
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 03. Feb 2012, 19:43
Hallo!

Beim Surfen habe ich eben entdeckt, dass es Pioneer-Brenner offenbar von HHB ( http://www.hhb.co.uk/hhb/global/brochures/BURNITSLIT.PDF - vorher noch nie was von gehört) auch als Profi-Geräte gibt wie den HHB CDR 830:


http://4.bp.blogspot...-h/hhb+cd+burner.JPG

vergleiche mit:

http://www.hifidatabase.com/static/gallery/3/413-PDR-609.jpg


So ist in dem Gehäuse des HHB CDR 830 offenbar ein PDR 609 verbaut - wohl nur mit einem anderen Firmware-Modul, dass die Verwendung von normalen CD-R ohne Zusatztasten und Audio-CD-Schubladennummer, gestattet. Zudem ist kein SCMS vorhanden.
Hat jemand so ein Gerät? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit?
Sitzt innen evtl. ein gesockeltes Eeprom-Modul?
Wäre nicht schlecht, wenn die Soft mal jemand auslesen könnte... Sie müsste ja auf allen neueren CD-Text-fähigen Brennern von Pioneer einsetzbar sein.


[Beitrag von Radiolik am 03. Feb 2012, 19:47 bearbeitet]
cr
Inventar
#30 erstellt: 03. Feb 2012, 20:05
Ich habe vor ein paar Jahren über dieses Gerät gepostet, aber es gab keine Antwort. Dürfte hierzulande niemand haben.
Radiolik
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 03. Feb 2012, 23:12
http://cgi.ebay.de/w...e=ADMEimages/smilies/insane.gif:RTQ:DE:1123

Scheinbar hatte den doch wer. Hat eben noch den Besitzer gewechselt. Ist aber leider nicht meiner, weil ich nicht schnell genug war. Neu kostet das Teil über 800 Euro. So viel wäre mir das auch nicht wert auf einfachen Rohlingen ohne Schubladenfummelei aufnehmen zu können.
Momentan brenn ich immer auf ne Audio RW die ich danach per Disccopy im PC auf ne normale CD-R umkopiere, um die RW wieder frei zu bekommen.
Es muss doch irgendwie möglich sein, den Pioneer Reecorder dahin zu bewegen, dass er normale CD's schluckt. Und zwar ohne Schubladenautomatik und zusätzlichem Taster und Audio-Rohling...


[Beitrag von Radiolik am 03. Feb 2012, 23:19 bearbeitet]
five-years
Inventar
#32 erstellt: 03. Feb 2012, 23:19
Durch Zufall eben entdeckt.Ich benutze den Pioneer seit langem zur vollsten Zufriedenheit.
Ich benutze allerdings immer die Ultradisc CD-R Gold.
Daher stellt sich das Problem mit den Rohlingen nicht.
Tolles Gerät,welches ich nicht missen möchte.
goofy3
Neuling
#33 erstellt: 05. Feb 2012, 01:58
@radiolik

beim 839 mit dem berliner gibt es einen sensor für den "schubladentrick
welcher aufgeklebt wird. (alles so gestaltet, das ein kompletter rückbau ohne sichtbare spuren möglich ist. war damals wichtig wegen der garantie.)
funktioniert bestens mit den entsprechenden rohlingen.

zumindest war es bei mir so, bis der laser schied, die günstigsten mit haltbarkeit waren tdk, verbatim und bei den teureren (trifft eigentlich auch auf alle zu) kann man sich auf die kompatibilitätslisten verlassen.

je weiter unten sie stehen, desto höher die fehlerrate und die haltbarkeit.
Radiolik
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 11. Feb 2012, 23:22
Haben diese vergoldeten Rohlinge ein Audiobit mit aufgezeichnet oder wurde der Brenner auch modifiziert. Wenn ja - womit? Was mich bei dem Berliner Umrüstsatz stört, ist die zusätzliche Taste und die Tatsache, dass ich immer einen leeren Audio-Rohling vorher füttern muß.
cr
Inventar
#35 erstellt: 12. Feb 2012, 02:46
Die Ultradisc CDR ist rausgeschmissenes Geld. Wer zahlt 4 Euro für einen Rohling im 50er Pack oder 5 in der Jewel Box? Da gehört schon ordentlicher Masochismus dazu.
Zumal sie eh nur eine Mitsui-Gold ist, von denen ich noch 100 herumliegen habe (kosteten 1 Euro).
Worum gehts dir?
Beserer Klang? (gibts nicht)
Haltbarkeit? (hier wärest du ggf. mit einer CDRW besser dran, zum kleineren Preis). Oder mit einer JVC.
Schau mal, obs JVC-AUDIO-CDRs gibt.

Und NEIN. die Ultradisc ist KEINE Audio-CDR!


[Beitrag von cr am 12. Feb 2012, 02:49 bearbeitet]
Radiolik
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 16. Feb 2012, 01:44
Das Problem ist ja im Allgemeinen, dass Audio-Rohlinge am Aussterben sind. Die letzten CD-RW mit Audiokennung habe ich mir vor einem Jahr in einem Blöd-Markt gekauft. Als ich vor einer Woche dort eine weitere Packung kaufen wollte, wurde ich enttäuscht: Es gab nur noch No-Name-Audio CD-R. Das Stück für stolze 1,29 Euro! Der Verkäufer meinte, das sich das Thema Audio-CDR wohl langsam erledigt hätte.

Können aktuelle Hifi-Brenner (wie die von Teac) jetzt etwa auf ganz normaler CDR aufzeichnen?
cr
Inventar
#37 erstellt: 16. Feb 2012, 01:52
Teac nein, Tascam ja.
Wie ich schon oben geschrieben habe, es ist bei jedem Medium erst einmal zu prüfen, ob tiefe Fehlerraten erzielt werden, denn nicht bei jedem Medium ist der Brenner in die Lage, die optimale Brennleistung im Trial & Error-Einmessverfahren zu finden!! Erfolg hatte ich immer mit TY. Mit Verbatim (Mitsubishi Chemical) hatte ich sehr schlechte Fehlerraten am Audiobrenner.
Verbatim CDRW 2-4x wurde immer ganz hervorragend, weit besser als auf jedem PC-Brenner.
Meine Erfahrungen beziehen sich ausschließlich auf Tascam- und Marantz-Brenner (wobei der Marantz nur der umgebaute Philips cdr950 war).
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 18. Aug 2013, 18:20
Hallo Leute,
wenn man diese endlosen Diskussionen über CDRs und HiFi CD-Rekorder liest, frage ich mich andauernd: warum fragt eigentlich niemand - den es doch so "brennend" interessiert - bei dem Berliner Ingenieurbüro an? - Es gibt doch immer noch das gute alte Telefon (spart tierisch Zeit !!) und der seit 25 Jahren nachweislich kompetente Ingenieur kann mehr als erschöpfend Auskunft geben (ist selber eingefleischter HiFi-Freak).
Statt dessen wird hier ein Haufen durchgequirltes Halbwissen durchgehechelt, wo man ja ständig merkt, daß da ohne jegliches fundiertes Wissen einfach nur die Zeit von Interessierten / Neugierigen in Anspruch genommen wird - so wird eine potentielle Informationsquelle zur Gerüchteküche, da braucht man ja kein Netz zu.
Bitte, es überlege sich doch jeder selbsternannte Fachmann einmal, ob er wirklich etwas Wissenswertes beitragen kann oder nur seine eigenen Vermutungen einen ordentlichen Nebel erzeugen werden...
Der Druck auf die Zusatzsensortaste der aufgerüsteten Pioneer Rekorder (gibt es für alle Modelle bei BRelektronik) inkl. CDR-Tausch kostet ca 2 Sekunden, was ist da so schlimm dran, dafür kann man die edlen Gold-CDRs und auch andere gute Profi-Rohlinge nutzen, hat super Klang zum kleinen Preis und lange Lebensdauer...siehe auch diverse Testberichte in HiFi Zeitschriften (und ich kann es jetzt seit fast 20 Jahren bestätigen) - Im übrigen: es gibt sehr wohl von Pioneer neue Original Lasereinheiten und auch alle anderen Ersatzteile - wie BRelektronik sagt, ist der Laser fast nie defekt, sondern muß nur neu eingemessen werden (hat bei mir vor 5 Jahren super geklappt, alles funktioniert bis heute 1A)
cr
Inventar
#39 erstellt: 18. Aug 2013, 18:44
Trotzdem kann man nicht jede PC-CD gut brennen.
Ich habe Profibrenner, ich habe Fehlerratentest-Möglichkeiten und weiß schon, was ich sage.
Mit einigen wenigen gehts gut, mit anderen findet das Gerät nicht die optimale Laserleistung, entweder weil sie außerhalb des Bereichs liegt oder kein ausgeprägtes Optimum besteht. Dann werden die CDRs schlecht, sind entweder gar nicht abspielbar oder altern sehr rasch...
Mit den Verbatim CDRs hats zB nicht geklappt, und mit den TY oder Mitsui Gold bestens.
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 10. Jan 2014, 00:11

CDrekorderfan (Beitrag #13) schrieb:
.. anstatt sich zu informieren (in diesem Falle z.B. beim Hersteller der Knackplatine für alle Pioneer CD-Rekorder,
der Firma B.R.elektronik (BRelektronik.de)....

..außerdem gibt es häufig bei Ebay fertig umgerüstete Pioneer und Philips/Marantz) Rekorder sogar mit Garantie....


CDrekorderfan (Beitrag #15) schrieb:
..der Hersteller BRelektronik ist ja wohl im Internet leicht zu finden (googlen muß ja wohl hier nicht erklärt werden).


CDrekorderfan (Beitrag #16) schrieb:
...und die Knackplatine ist .... eine gut gemachte Mikroprocessorschaltung, ...


CDrekorderfan (Beitrag #38 ) schrieb:


.... warum fragt eigentlich niemand - den es doch so "brennend" interessiert - bei dem Berliner Ingenieurbüro an? -

..... und der seit 25 Jahren nachweislich kompetente Ingenieur kann mehr als erschöpfend Auskunft geben ....

.... Zusatzsensortaste der aufgerüsteten Pioneer Rekorder (gibt es für alle Modelle bei BRelektronik)......

......- wie BRelektronik sagt,.......



CDrekorderfan (in anderem Thread) schrieb:

...für den CDR-880 (und CDR-870 und Marantz DR700 + Marantz DR-17) gibt es bei B.R.elektronik in Berlin Austausch-Module,......




Das riecht mir aber arg nach plumper "B.R.-Eigenwerbung".


[Beitrag von Axel_Hucht am 11. Jan 2014, 23:25 bearbeitet]
Radiolik
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 07. Apr 2016, 13:51
Sorry dass ich diesen Thread nach so langer Zeit mal wieder nach oben hole - aber mein Pioneer PDR-W839 ist seit Gestern defekt. Der Wechsler will nicht mehr. Es ratschen nur Zahnräder und auf dem Display steht E-2. Ich habe das gute Stück einmal auseinander genommen und dem Ratschen auf den Zahn gefühlt. Eine primitive Plastik-Zahnrad-Stange mit der Bezeichnung ANW 7142 Gear Shaft scheint hinüber zu sein. Genauer gesagt sind die Mitnehmer von CD-Fach 1 abgebrochen. Bin mit dem Teil zu meinem Euronics-Fachhändler gegangen und der will versuchen, so eine Stange nachzuordern. Versprechen kann er aber nix, weil Gerät älter als 10 Jahre ist.
Wie stehen wohl die Chancen? Denke das war es dann wohl - oder? Hat sonst noch wer eventuell auch die Probleme mit dem Gerät? Es ist sehr schade, denn auch das eigentlich intakte Aufnahmelaufwerk lässt sich nicht mehr nutzen, sobald E2 im Display erscheint.

PS: Ich hatte den Recorder nicht auf Rohlinge umgebaut, da es mir zu frikelig war, stets einen Original-Rohnling einzulegen und dann über eine drangebasteltete Taste einen PC-Rohling. Denke an der Funktionsweise eines möglichen Umbaus wird sich wohl nix mehr geändert haben, oder gibt es mittlerweile eine andere Firmware / Hack für den Recorder, wonach er sich wie ein Studio-Gerät verhält? (falls ich den Wechsler überhaupt wieder zum Leben erwecke bzw. das Ersatzteil überhaupt noch bekomme)

Was für sinnvolle Alternativen gibt es auf dem Markt? Philips und Marantz hatte ich schon - da waren nach nur 2 Jahren die Laufwerke defekt. Taugt ein TASCAM, der auch sofort normale Rohlinge verarbeiten kann, was?
cr
Inventar
#42 erstellt: 07. Apr 2016, 18:25
Wenn es dir nicht zu teuer ist, dann würde ich den Tascam empfehlen.

Nicht alle PC-Rohlinge liefern aber i.A. ein brauchbares Ergebnis. Das äußert sich dann daran, dass sie sehr schnell hin werden.

Sehr gute Ergebnisse habe ich bisher auf allen Rekordern (als ich noch brannte, ich halte es inzwischen für sinnlos, Audiorekorder zu nützen, und rausgeschmissenes Geld) mit Taiyo Yuden erzielt, nicht aber mit originalen Verbatim (Mitsub. Chemical) (einige Verbatim waren ja auch TY).
Man müßte das aber anfänglich mal austesten, und einen gebrannte Rohling auf c1/C2 analysieren, ehe man dann die 100er Packung kauft.....
PS: Die sog, Audio-Rohlinge waren bei einigen Herstellern ganz normale 52x-PC-Rohlinge und ebenfalls unbrauchbar (nix mit "Optimiert für 1x-Brennen"!!!)


[Beitrag von cr am 07. Apr 2016, 19:07 bearbeitet]
Radiolik
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 08. Apr 2016, 00:02
Danke für die Hinweise. Vielleicht habe ich ja Glück und bekomme noch ein Ersatzteil für den Pioneer. Ich habe ihn hauptsächlich als "Universalgerät" benutzt. D.h. u.a. Schallplatten auf CD-RW aufgenommen und diese in den PC eingelesen und dann auf CD-R dort gebrannt. Der Klang war immer besser als jede Aufnahme über den Line-In am PC. Ansonsten habe ich ja noch einen DAT-Recorder den ich als AD-Wandler nutzen kann um digital in den PC zu kommen. Ist aber recht umständlich. Daher ist so ein Audio-CD-Recorder schon ein sehr nützliches Gerät innerhalb der Audio-Anlage. Wenn dann werde ich mir wohl über die Bucht Ersatz besorgen. Für so ein Gerät horrende Summen zu bezahlen lohnt sich nicht wirklich, denn irgendwie ist diese Technik ja auch schon wieder überholt. Nur wenn ich mir noch mal einen hole, dann will ich darauf achten, dass er ohne zusätzlich angeklebte Tasten-Tricks und Rohling-Tausch-Spiele die Computer-CDR nimmt. Aber da bin ich dann wohl wieder bei Marantz-Geräten oder teuren HHB bzw. Tascam-Recordern..
cr
Inventar
#44 erstellt: 08. Apr 2016, 02:00
Wenn du unbedingt mit solcher Technik Platten digitalisieren willst, würde ich dir einen SD-Recorder empfehlen. Gibts auch von Tascam als 19"-Gerät. Die SD steckst du in den PC und kannst die Dateien übernehmen.
Einige Portables von Zoom, Tascam oder Edirol können das auch und die kosten nur paar 100 Euro.

So würde ich es zumindest machen, wenn ich einen solchen Umweg ginge.
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 09. Apr 2016, 22:30
...die CD ist halt immer noch der Datenträger (mit unkastrierten Daten), der praktisch überall abspielbar ist, ohne irgendwelche Nervereien, einfach nur einlegen...
Und ein HiFi CD Rekorder nimmt immer noch ohne die geringste Fummelei alles unkompliziert auf, genau wie der gute alte Kassettenrekorder (halt bloß ohne Klangverluste) - für eine SD Karte etc. geben die Hersteller 10 Jahre Lebenserwartung an (bei mir sind welche nach 2 Jahren tot), bei CDRs liegt sie bei über 100 Jahren...(meine Aufnahmen von 1995 laufen jedenfalls noch immer Tipp-Topp - die C1-Fehlerraten liegen bei Markenrohlingen unter 20 (!!!), C2 ist 0 (Null)
Noch ein Hinweis: seit Jahrzehnten gibt es kompetente Auskunft zum Thema durch einfaches Telefonieren (auch immer noch der schnellste Weg...) z.B. bei B.R.elektronik in Berlin (früher ja auch beim Pioneer-Service in der Adolph-Martens Str., gibt es aber leider nicht mehr...ich kannte die Techniker...
Es ist schon erstaunlich, was jeder einzelne sich für stundenlange Mühe macht mit der Recherche, statt einfach mal 5 Minuten zu Telefonieren.
Habt ihr denn alle soviel Spaß, die Lebenszeit am PC/Smartphone zu verbraten?
Und: nirgendwo wird soviel "Stuss" verbreitet wie im Internet - hat wohl auch noch niemand gemerkt...
cr
Inventar
#46 erstellt: 09. Apr 2016, 22:35
Die C1-Fehlerrate liegt bei mir bei allen TY, Maxell, TDK-CDRs sowie Verbatim-CDRWs aus 1998-2000 bei 0,3 bis 2,0.......

Eine mit einem Audiorekorder kopierte CDR hat einen großen Nachteil. Je nach Gerät/Player ist sie zwar trackweise bitidentisch, aber mit Accurate Rip/Cuetools nicht verifizierbar, weil jeder Track einen anderen Offset hat. Wers nicht glaubt, kanns ja probieren.
CDrekorderfan
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 10. Apr 2016, 18:30
Hallo,
ein Musikfreund / HiFi Fan wird wohl seine Zeit am Liebsten mit dem Musikhören (und/oder auch -machen) verbringen und von "Accurate Rip/Cuetools" wohl noch nie was gehört haben (wenn er denn überhaupt fürs Musikhören einen Computer brauchen sollte...).
Und jetzt kommt der Clou: er wird auch sein ganzes Leben lang dadurch nie etwas vermissen, wohl eher die Zeit geniessen, die er nicht mit so etwas verschwenden mußte...
Da gilt die alte Erkenntnis: ...Computer lösen so manches Mal Probleme, die man ohne selbige überhaupt nicht hat..., müßte man aber halt auch noch merken mit dem Display vor der Nase..;-))
Kleine Anmerkung: ich bin Elektroniker....(Steuer- und Regelungstechnik...) fahre aber z.B. trotzdem lieber alte Autos & Motorräder ohne "Gedöhns", bei Musik ist es halt ähnlich - gerade weil ich weiß, wieviel kostbare Lebenszeit da sinnlos verbraten wird...
Ich hatte bei C1 die Spitzen angegeben, nicht den Durchschnitt...
Radiolik
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 13. Apr 2016, 19:53
Hallo. Habe das Zahnrad bekommen. Leider war das Teil aber bereits bei der Anlieferung verformt, so dass ich es zurückgegeben habe. Soll ein neues bekommen. Beim Auseinanderbau des Recorders habe ich dann gesehen, dass an der Schublade 2 Zacken herausgebrochen sind. Das ist blöd. Pioneer hat sich bei dem Recorderbau wahr lich nicht mit Rum bekleckert. Feinstes Müll-Plastik. Allein diese Wechsler-Mimik. Wenn ich die sehe wunder ich mich, dass die mit den pipeligen Plastik-Zahnrädern überhaupt funktioniert hat.
Kruz und Gut: Wenn das Zahnrad mit der Bezeichnung Gear Shaft ANW7142 (geschätzter Materialpreis etwa 5 Cent) für happige 7,50 Euronen bei mir eintirfft, werde ich den Recorder wohl doch nicht zum Leben erwecken können, wenn ich nicht die Zacken der Plasto-CD-Schubladen repariert bekomme. Scheinbar ist das Zahnrad übersprungen und hat sie abgerissen. Ohne Wechsler kann man das Teil - was ganz passable Aufnahmen auf AUDIO-Rohlingen machte - leider nicht mehr zu einer Aufnahme überreden. Nach einem Selbsttest erscheint im Display E2. Hat wer nen Tipp, wie ich die Zacken nachempfliden und auf den Tray ankleben kann?
Habe mich schon in der Bucht nach einem PDR-W-839 oder PDR-W-739 mit defektem Brenner umgesehen - aber leider keinen gefunden. Und jene Geräte die dort zu sehen sind, werden zu Phantasiepreisen - teilweise auch verbastelt mit dieser zusätzlichen Öffnertaste für 200 Euro und mehr angeboten. Das ist mir für so ein ausgelutschtes Teil (mittlerweile über 16 Jahre alt und der Weichmacher ist auch dort aus dem Plastomaterial heraus) zu happig. Werde mich dann mal bei Tascam umsehen. Vielleicht finde ich in der Bucht günstig einen Profi-Recorder, der auch direkt auf Computerrohlingen ohne jeden selbst eingebastelten Schalter aufnimmt.

Habe das Übel mal fotografiert. Na ja immerhin hat er seit 1999 mit nur einer Störung (Nr. 39 - Gear Shaft war schon mal 2010 hinüber - damals 3,50 Euro - heute 7,50) funktioniert. https://www.flickr.com/photos/65848803@N04/sets/72157667046242036


[Beitrag von Radiolik am 13. Apr 2016, 21:07 bearbeitet]
Radiolik
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 22. Apr 2016, 02:03
So habe ein neues Plasto-Zahnrad bekommen und an den Schubladen die herausgebrochenen Zacken angeklebt. Leider funktioniert das Gerät trotzdem nicht. Es scheint an den Kontakten zu hapern, da der Player gar nicht merkt, dass er eine CD geladen hat. Er geht sofort auf E 2 und damit ist das gesamte Gerät (auch der Brenner) dann geblockt. Hat vielleicht jemand hier Erfahrungen mit dem Vollplastik-Wunderwerk des CD-Wechslers und dieses eventuell schon mal repariert und kann mir evtl. einen Tipp geben?
Ansonsten werde ich das Teil wohl in die Bucht stellen. Da erzielen defekte ja immer noch hohe Kurse.
trilos
Stammgast
#50 erstellt: 27. Apr 2016, 20:18
Hallo Radiolik,

ich kann Dir den TASCAM CDRW 700 empfehlen, eine TOP Maschine.
Solide gebaut, gebraucht sicher günstig zu bekommen.
Macht 1:1 Kopien.
Dazu nutze ich Computerrohlinge von Mitsui oder Prostudio.
Sind schon älter, keine 52-fach, sondern noch "old school".
Es gab vor nicht allzulanger Zeit mal einen Tipp in einer der HiFi-Zeitschriften bezüglich brauchbarer "aktueller" Rohlinge.... ich weiß es aber leider nicht mehr, da ich mich vor Jahren bis ans Lebensende mit Rohlingen eingedeckt hatte.
Ich ahnte gar nicht, welche Rabatte man bekommen kann, wenn man 300 Stück auf einmal bestellt. ;-))

Alternativ gibt´s auch den PIONEER PDR-04 oder PDR-05 günstig im Netz.
Die sind deutlich "langlebiger" und solider aufgebaut als spätere Pioneer Recorder und noch mit dem legendären Plattentellerlaufwerk ausgestattet!
Da gehen aber nur Audio-only-Rohlinge, wobei die heute auch günstiger sein sollten, wie noch vor Jahren....

Viel Erfolg,
Grüsse, Alexander
cr
Inventar
#51 erstellt: 27. Apr 2016, 21:54
TY-Rohlinge (52x) funktionieren auf Tascam ganz hervorragend. Eigentlich auf jedem mit bekannten Rekorder (Tascam, Philips, Marantz), teils sensationelle Fehlerwerte, wo die meisten PC-Brenner (außer die alten Plextor) nicht mithalten können.

So in etwa:
http://files.hifi-forum.de/joebroesel/TDK40X.PNG
(ist aber keine TY)

http://files.hifi-forum.de/joebroesel/TDKCDR24X.PNG
(das ist zwar eine, aber am Plextor)

Hier eine am Audio-Brenner gebrannte nach 15 Jahren, ganz hervorragend (die alten maxell waren einfach gut!)
http://www.hifi-foru...read=43&postID=12#12

weitere Bilder: http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=43


[Beitrag von cr am 27. Apr 2016, 22:01 bearbeitet]
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
Pioneer PDR-609 High-End-CD-Recorder Profi-Version
dobro am 13.09.2010  –  Letzte Antwort am 14.09.2010  –  4 Beiträge
DENON CD Recorder CDR 1000
Motobiker am 23.09.2013  –  Letzte Antwort am 23.09.2013  –  4 Beiträge
Pioneer PDR 04
le_mont am 17.02.2012  –  Letzte Antwort am 17.03.2016  –  15 Beiträge
HK CDR-30 Aufnahmen
geier15 am 29.08.2003  –  Letzte Antwort am 08.09.2003  –  10 Beiträge
Pioneer PDR-05 CD-Recorder defekt, bitte um Hilfe !!
3600VA am 01.09.2005  –  Letzte Antwort am 02.09.2005  –  4 Beiträge
technische Probleme philips cdr 800 cd-recorder
robertino am 25.05.2004  –  Letzte Antwort am 14.06.2004  –  3 Beiträge
Problem mit Pioneer PDR-609 CD-Recorder mit Knackmodul !
XLR am 29.10.2006  –  Letzte Antwort am 08.10.2011  –  15 Beiträge
Anfrage Pioneer PDR-555RW
am 11.03.2008  –  Letzte Antwort am 12.03.2008  –  4 Beiträge
CD-Recorder Philips CDR 760 Anleitung
drahtzieher am 30.03.2015  –  Letzte Antwort am 06.04.2015  –  4 Beiträge
Digitalisieren mit Pioneer pdr 509
max_samhain am 28.07.2014  –  Letzte Antwort am 09.08.2014  –  24 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder848.217 ( Heute: 2 )
  • Neuestes MitgliedLottoAgemi
  • Gesamtzahl an Themen1.414.795
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.934.406

Hersteller in diesem Thread Widget schließen