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DAT auf CD

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doggydogg
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Apr 2012, 17:03
Hallo!

Ich möchte meine 2 DAT Kasette auf CD (mp3) überspielen lasen (ohne Bearbeitung), wer kann mir helfen? Preiswert!
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 27. Apr 2012, 17:06
Aufnahmegerät, das 48 KHZ verarbeiten kann, erforderlich. Am einfachsten PC/Soundkarte mit digitalem Eingang. Oder DAT einfach abspielen und analog auf PC aufnehmen.
Stereo33
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Apr 2012, 17:18
Ich habe kein DAT-Gerät. Wenn du mir eins schickst, kann ich es analog aufnehmen
und dir in WMA, WAV oder MP3 umwandeln. Mit 2 mal Versand wirds aber teuer.

Vielleicht findet sich ja jemand der ein DAT-Deck hat.
doggydogg
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Apr 2012, 17:18
Leider habe ich keine DAT maschine.
Darum dieses Thema


[Beitrag von doggydogg am 27. Apr 2012, 17:20 bearbeitet]
cr
Inventar
#5 erstellt: 27. Apr 2012, 20:21
Mein DAT funktioniert leider nicht mehr, sodass ich es nur mehr als Wandler verwende. Sonst würde ich es schon machen.
Passat
Moderator
#6 erstellt: 29. Apr 2012, 17:59
DAT ist nicht zwangsweise 48 kHz!

48 kHz ist bei den meisten DAT-Geräten nur bei Analogaufnahme.
Bei Digitalaufnahme wird die Samplingfrequenz der Quelle verwendet.
Damals gabs 32 kHz (DSR-Radio und DAT Longplay), 44,1 kHz (CD) und 48 kHz (DAT Analogaufnahmen).

Grüsse
Roman
Jeck-G
Inventar
#7 erstellt: 29. Apr 2012, 18:16

Wenn du mir eins schickst, kann ich es analog aufnehmen
Wieso sollte man analog aufnehmen? Digital rein in den rechner, manche vernünftige Soundkarte kümmern sich nicht drum, ob das gewisse Bit gesetzt ist oder nicht.
Aber man kann auch ein Bild von einer Digicam "entwickeln" lassen und dann einscannen, anstatt ein USB-Kabel zu nehmen...
cr
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2012, 19:27
Wenn wer einen Audiobrenner hat, geht die Sache noch einfacher. Je nach verwendetem DAT-Gerät werden dann auch die Startmarken übertragen. Und ohne die ist es ziemlich witzlos (macht keine Soundkarte mangels Unterstützung der Substreams).
termman
Inventar
#9 erstellt: 05. Mai 2012, 14:49

doggydogg schrieb:
Hallo!

Ich möchte meine 2 DAT Kasette auf CD (mp3) überspielen lasen (ohne Bearbeitung), wer kann mir helfen? Preiswert!


Falls die Anfrage noch aktuell ist: ich

Digital vom Band in den PC und dann Weiterverarbeitung nach Wunsch.

Kostengünstigste Variante:
Du schickst mir die zwei Kassetten, überlässt sie mir nach das Aktion und ich leg WAV oder MP3 auf meinen FTP-Server für Dich zum Download.

x-terminator
Stammgast
#10 erstellt: 05. Mai 2012, 14:57
@doggydogg

Was für ein DAT-Recorder ist es denn?
Wie macht sich der Fehler bemerkbar?
schraddeler
Inventar
#11 erstellt: 07. Mai 2012, 05:25
Ich hab auch noch einen DAT im Lager, der noch funktioniert hat. Einen CD-Audio-Rekorder hab ich auch noch, von daher sollte das auch kein Problem sein das ganze zu überspielen, solange der Kopierschutz nicht dazwischenfunkt. Sonst muß man halt auf analog ausweichen

gruß schraddeler
cr
Inventar
#12 erstellt: 07. Mai 2012, 12:11
Wenn von digitaler Quelle aufs Dat aufgenommen wurde, steht der Kopierschutz dazwischen.
Müßte der Themenersteller wissen.
Wenn das Ganze dann unbedingt digital kopiert werden sollte, brauchts einen Profirekorder oder ein Hilfsmittel.
Zidane
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 14. Mai 2012, 19:57
Oder du schickst sie mir, kann mittels VDAT + Sony DDS 3 Streamer die Daten digital direkt vom Band auslesen und als WAV auf den PC ablegen. Danach als Audio-CD brennen oder in MP3 unwandeln.
termman
Inventar
#14 erstellt: 14. Mai 2012, 20:11
Das Interesse scheint ja leider erloschen zu sein...

Sirvolkmar
Inventar
#15 erstellt: 16. Jun 2012, 12:22

cr schrieb:
Wenn von digitaler Quelle aufs Dat aufgenommen wurde, steht der Kopierschutz dazwischen.
Müsste der Themenersteller wissen
.
Wenn das Ganze dann unbedingt digital kopiert werden sollte, brauchst einen Profirekorder oder ein Hilfsmittel.


Nicht unbedingt, es kommt auf den Dat Recorder an.
Ich benutzte lange Zeit auch ein Dat Recorder Tascam DA-45HR 24Bit.
Der hat den Kopierschutz überhaupt nicht in dressiert der konnte alles zum Pc schicken.

http://www.bluray-di...uration-wie-geht-das


[Beitrag von Sirvolkmar am 16. Jun 2012, 12:23 bearbeitet]
termman
Inventar
#16 erstellt: 16. Jun 2012, 12:35
Dem DAT-Recorder ist der Kopierschutz beim Abspielen egal, der spielt ab und schickt die Daten raus.
Das Problem kommt dann erst bei dem Gerät, welches aufnehmen soll.
Den PC interessert aber der Kopierschutz nicht.

cr
Inventar
#17 erstellt: 16. Jun 2012, 17:06

Dem DAT-Recorder ist der Kopierschutz beim Abspielen egal, der spielt ab und schickt die Daten raus.
Das Problem kommt dann erst bei dem Gerät, welches aufnehmen soll.


Jein....
Wenn der ProfiDAT keinen Kopierschutz setzt, kann das Nachfolgegerät immer kopieren. Ein Consumer DAT setzt dagegen bei der Digitalkopie den Kopierschutz.


der spielt ab und schickt die Daten raus.

Das tut er, aber in den genannten Fällen eben mit Prohibition-Bit.


Nicht unbedingt, es kommt auf den Dat Recorder an.

Ja, ist bekannt, denn SCMS gilt nur für Consumer-Geräte, genau deshalb schrieb ich auch:


Wenn das Ganze dann unbedingt digital kopiert werden sollte, brauchst einen Profirekorder oder ein Hilfsmittel.


Weils eben mit einem Consumer-Gerät nicht geht.
termman
Inventar
#18 erstellt: 16. Jun 2012, 17:29
Ich bezog mich alleinig auf den Satz:

Der hat den Kopierschutz überhaupt nicht in dressiert der konnte alles zum Pc schicken.


cr
Inventar
#19 erstellt: 16. Jun 2012, 18:14
Als damals die ganze Kopierschutzgeschichte auf CDs aufkam (so ab 2002), gabs auch Befürchtungen, dass künftig die Soundkarten SCMS befolgen müßten oder würden. Ob solche Exemplare dann vereinzelt auf den Markt kamen, weiß ich allerdings nicht.
Auch bei Brennern (besser gesagt CDROM-Laufwerken) stand das mal zu Debatte.
RichardJefan
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Jun 2012, 07:35
Die einfachste Lösung DAT verlustfrei digital zu kopieren sind die alten RME Digi Soundinterfaces (Digi32, 96, etc.) für PC/Mac. Bei denen kann man im Setup-Menü einstellen ob das ggf. vorhandene Kopierschutzbit ausgewertet(!) wird oder nicht.
Die Karten findet man von Zeit zu Zeit in der Bucht für 20-40 Euro.
Grüße
Dick
cr
Inventar
#21 erstellt: 21. Jun 2012, 07:51
Das Problem, um das wir kreisen, ist weniger die bitgenaue Übertragung (das können viele Soundkarten), sondern das Ärgernis, dass die Startmarkencodes nicht ausgelesen werden, was eine Überspieleung von mehreren Cassetten einfach ärgerlich macht, weil man jede händisch aufwendig nachbearbeiten (in viele einzelne Dateien auftrennen) muss....
RichardJefan
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Jun 2012, 08:20
Einwand euer Ehren!
Bei Steinbergs Wavelab ist die Übernahme der DAT Startmarkencodes seit ewigen Zeiten kein Problem. Man muss einfach bei den Aufnahmeoptionen "DAT Start-IDs verwenden" aktivieren.
Und das eigentliche Problem ist auch nicht die bitgenau Übertragung (das können in der Tat viele Modelle), sondern die Auswertung des SCMS Kopierschutzbits das alle Conusmer-Geräte bei einer digitalen Aufnahme setzen. Da gibt es nur wenige Soundinterfaces, wo man dessen Auswertung beim Überspielen einfach ein-/ausschalten kann.
Grüße
Dick
cr
Inventar
#23 erstellt: 21. Jun 2012, 09:01
Das würde voraussetzen, dass die Soundkarten die Subcodes auswerten. Tun sie denn das? Oder tun es einige wenige?
Wäre es demzufolge nur eine Frage der Software gewesen, dass es bei den meisten Anwendern nicht möglich ist?
Passat
Moderator
#24 erstellt: 21. Jun 2012, 09:18
Wozu muß eine Soundkarte die Subcodes auswerten?
Die muß eigentlich nur den Datenstrom incl. der Subcodes an die Software durchreichen.

Grüsse
Roman
termman
Inventar
#25 erstellt: 21. Jun 2012, 11:17
Ich hab grad mal eine alte Festplatte angeklemmt und durchgewühlt.

Schwein gehabt - da lag unter Programme tatsächlich ein WL4 (welches sogar einfach so startet ).

Damit hab ich grad ne Testaufnahme (über Terratec Aureon 5.1 USB MKII) am Laufen, in paar Minuten weiss ich mehr.

Den Schalter "DAT Start-IDs verwenden" hab ich gefunden - mal sehn, was passiert.

cr
Inventar
#26 erstellt: 21. Jun 2012, 11:19
Und tut sie das?
Wieso diskutieren wir seit 10 Jahren über die Startmarkenprobleme....., bisher praktisch ohne Ergebnis. Nicht nur hier.
Oder sind wir nur deshalb nie zu einem Ergebnis gekommen, weil fast niemand Steinberg hat und es sonst keine Software kann?
termman
Inventar
#27 erstellt: 21. Jun 2012, 11:31
Ich muss wohl noch bisschen forschen, denn drei Titel hat er (erstmal) auch nur am Stück aufgenommen.

Muss mir erstmal was mit paar "IDs" in kürzeren Abständen zurechtmachen, dass ich schneller zu nem Ergebnis komme.

Kann sein, dass ich nur nen Bedienfehler gemacht hab, kann aber auch sein, dass (wie z.B. von Dir schon immer gesagt) die Soundkarten (bis auf paar Ausnahmen) einfach nur den Audiostream ohne Subcode an den Rechner weiterleiten, so dass WL nix zum Lesen kriegt.

Ich meld mich wieder.

termman
Inventar
#28 erstellt: 21. Jun 2012, 11:38
...und da bin ich schon wieder, nachdem ich mal kurz in die Hilfe geschaut habe.


Get DAT start IDs
If this is activated when you record digitally from a DAT recorder, WaveLab will read DAT Start IDs and automatically insert markers at the corresponding positions in the recorded file.

For this to work, you need an audio card that implements the TMS protocol developed by the audio card manufacturer RME (http://www.rme-audio.com/). Furthermore, you need to set the Bit Resolution to "24 bit Alt" in the Audio Properties dialog.




PS: Hab grad nochmal angeworfen mit "24 bit Alt", aber ich glaub nicht, dass es was bringt.
cr
Inventar
#29 erstellt: 21. Jun 2012, 11:53
Dacht ich mirs doch

Dann gehts vermutlich nur mit RME (wenigstens da mit allen?)

Ich muss immer wieder feststellen, dass man sich bei PC-Audio eigentlich vieles nicht überlegt hat, von der nicht korrekt erfassten Emphasis beim CD-Kopieren (ursprünglich wurde das ganz übersehen, inzwischen funktioniert es eingeschränkt) bis hin zu den Startmarken.

Jedenfalls danke für die experimentelle Untersuchung....


[Beitrag von cr am 21. Jun 2012, 11:54 bearbeitet]
termman
Inventar
#30 erstellt: 21. Jun 2012, 11:58
Gern doch.

Die Einstellung hat leider (wie erwartet) auch nix gebracht.
RichardJefan
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 21. Jun 2012, 12:10
So, jetzt wollte ich es auch genau wissen...und habe eine halbe Stunde Zeit investiert.
Die Soundkarte bzw. Soundinterface MUSS das TMS Protokoll unterstützen. Man MUSS bei Wavelab den Windows MME Treiber aktiv haben. NUR DANN werden beim digitalen Transfer die DAT-Start-IDs übernommen.
Gerade getestet und es funktioniert (Pioneer D-05 DAT Recorder, RME-Digi32, WinXP, Wavelab5).
Selbstverständlich erhält man bei der Überspielung einer DAT-Kassette EINE große Datei, aber da die DAT-Start-IDs vorhanden sind kann man die Datei schnell und unkompliziert teilen.
Grüße
Dick
cr
Inventar
#32 erstellt: 21. Jun 2012, 12:31
Und wie teilt man konkret?

Mit der RME hätte wir dann die erste konkrete Lösung für das Problem gefunden. Wenn wer viel überspielen muss, sollte es ihm den Preis wert sein.

Danke für die Mühe


[Beitrag von cr am 21. Jun 2012, 12:31 bearbeitet]
termman
Inventar
#33 erstellt: 21. Jun 2012, 12:38
(automatisch) Audiosplit oder split Audio bei den Markern (hab die Festplatte schon wieder abgeklemmt).
RichardJefan
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 21. Jun 2012, 13:41
Korrekt. Einfach mit Auto-Split (STRG-T) anhand der Marker.
Grüße
Dick
termman
Inventar
#35 erstellt: 21. Jun 2012, 14:15

RichardJefan schrieb:
Gerade getestet und es funktioniert (Pioneer D-05 DAT Recorder, RME-Digi32, WinXP, Wavelab5).


Haste wirklich die Marker gesehn/ne Digi32 drin?


RME-Website schrieb:
Alle RME Karten mit Ausnahme der DIGI32 Serie, der DIGI9652 und der DIGI9636 unterstützen TMS.


Hier für an der TMS-Sache (technisch) Interessierte bisschen Lesestoff von RME:

TMS: Track Marker Support
cr
Inventar
#36 erstellt: 21. Jun 2012, 15:48
interessantes Papier

Was ist jetzt die billigste RME-Soundkarte, die TMS unterstützt?
Weiß wer, ob inzwischen ein anderer Hersteller das übernommen hat (eigentlich sollten das längst alle Soundkarten/Interfaces ab semiprof. können, ist aber wohl nicht der Fall...)
termman
Inventar
#37 erstellt: 21. Jun 2012, 16:08
Tja, ich google mir hier schon die Finger wund, aber ich find keine klaren Aussagen (bis auf das aus dem Link, was anscheinend auch nicht unbedingt stimmen muss (vielleicht ist der Text schon älter und später wurden auch Digi32 & Co. per Firmwareupdate oder Treiberupdate "TMS-fähig")).
RichardJefan
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 21. Jun 2012, 16:21
Nun habe ich den Rechner (ist nicht meiner, daher musste ich vorher um Erlaubnis fragen) aufgeschraubt und nachgeschaut welche RME Karte drin steckt. Es ist eine RME HSDP9632. Mit der funktioniert die Übernahme der DAT-Start-IDs wie gesagt einwandfrei (s.o.).

Grüße
Dick


[Beitrag von RichardJefan am 21. Jun 2012, 16:23 bearbeitet]
termman
Inventar
#39 erstellt: 21. Jun 2012, 16:28
Dickes Danke.

termman
Inventar
#40 erstellt: 12. Jul 2012, 20:31
Ich hätte da mal ein hässliches Problem.

Platte + PVV --> Sony DTC-60ES als AD-Wandler mit 44.1 kHz (und eingeschaltetem SBM, was aber nichts mit dem Problem zu tun haben sollte) --> optisch zu Terratec Aureon 5.1 USB MKII --> Audacity (Projektrate 44100, Tonspur steht auch auf 44100) unter XP.

Aufgenommen und dann als WAV exportiert (in Steinberg Wavelab lässt sichs viel komfortabler in einzelne und korrekt benannte Titel zerschnippeln, aber aufnehmen tu ich irgendwie lieber in Audacity).

Probehalber die WAV mal im VLC angespielt und jetzt kommts:

Läuft zu schnell!

In Audacity zum Glück noch ohne Veränderung offen gehabt --> dasselbe.
Ohne jetzt mit Stopuhr nachgemessen zu haben, kommt eine Änderung der Tonspurrate auf 40 kHz (statt 44.1) der Originalgeschwindigkeit sehr nahe.
Also runde 10 Prozent Abweichung.

Irgendjemand ne zündende Idee?



[Beitrag von termman am 12. Jul 2012, 20:33 bearbeitet]
cr
Inventar
#41 erstellt: 12. Jul 2012, 20:37
Schätze eher 48 auf 44 kHz. Warum sollte das DAT mit 44.1 aufnehmen? Standard ist 48 für Analogaufnahmen, und wenn es kein ProfiDAT ist, auch die einzige Geschwindigkeit (ok, außer 32) bei analoger Aufnahme.
Passat
Moderator
#42 erstellt: 12. Jul 2012, 22:41
Stimmt, afaik lässt sich die Samplerate beim Sony nicht umstellen (bei meinem Yamaha gehts).
Und dann erfolgen Analogaufnahmen standardgemäß in 48 kHz.

Grüße
Roman
termman
Inventar
#43 erstellt: 13. Jul 2012, 06:20
Äh, es ist ein 60ES, der (als einer von wahrscheinlich wirklich wenigen Home-DATs) auch von Analog in 44.1 aufnehmen (und somit auch AD-wandeln) kann.
Hab den mal aus nem Studio freigekauft, in dem erstens ne Menge güldner LPs an der Wand hingen und er zweitens seit Jahren wegen Klappe-geht-nicht-mehr-auf als reiner AD-Wandler eingesetzt wurde - dies nur als Hinweis, dass der 60er vielleicht besser ist als der allgemeine Ruf der Sony-Home-Dats.

Aber trotzdem gehe ich dem Hinweis heute Abend gern nach und werde die Kette mal auf 48 stellen und dann probieren.

Nachdem ich aber ne Nacht drüber geschlafen hab, befürchte ich, dass der Fehler eher an der Terratec bzw. deren Ansteuerung über Treiber und Windoof zu suchen ist.

cr
Inventar
#44 erstellt: 13. Jul 2012, 10:52
Wenn du es genau gestoppt hat:
Die Abweichung 48/44.1 ist eine andere als 44/40

Würde es exakt auf 48/44.1 passen?
Dass andere Frequenzen eine auftreten können, ist kaum denkbar.
Das hieße eigentlich, die Datei ist mit 44 und die Soundkarte rechnet mit 48, dann ist es zu schnell. Stell die Soundkarte auf 44 bzw. prüfe, ob sie das macht.
termman
Inventar
#45 erstellt: 13. Jul 2012, 11:04
Hab ja (bisher) nicht gestoppt, sondern nur "frei Schnauze" auf 40 (von den Standardvorbaben passte nix) gestellt und gelauscht.

Ich werd mal der Software vor der Aufnahme 48 sagen, den DAT auf 44.1 lassen und nach der Aufnahme die Datei von 48 auf 44.1 ändern.

Ich werd heute Abend kurz berichten.


termman
Inventar
#46 erstellt: 13. Jul 2012, 17:09
Komische Sache...

Jedenfalls hab ich vorhin ne Seite Dire Straits aufgenommen mit DAT=44.1 und Software=48.

Kurz angespielt - wieder zu schnell (anscheinend identisch zu gestern).

Datei auf 44.1 umgestellt --> deckungsgleich*.

Geschickt verifiziert, indem ich übre nen Mixer Platte und Aufnahme gleichzeitig ausgebe und die Platte in feinen Schritten per Pitch auf deckungsgleich eingeregelt hab (immer wieder kurz schneller oder langsamer und wieder zurück auf korrekte Geschwindigkeit, bis es passte),

Jut, wenn das morgen noch genauso passt, isses zwar seltsam, aber ertragbar.

Joe_M.
Stammgast
#47 erstellt: 14. Jul 2012, 16:39
Also irgendwie finde ich das schon logisch. Du gibst 44.1 kHz am DAC aus, gibst aber am Eingang an, es wären 48 kHz. Umgerechnet wird da ja nichts, das wird einfach 1:1 kopiert. Beim Speichern wird in den Metadaten vermerkt, das es sich um 48 kHz handelt. Du spielst diese Datei ab und die Software liest 48 kHz aus den Metadaten, obwohl es immer noch nur die 44.1 kHz aus dem DAC sind -> 10 Prozent zu schnell.

Grüße Joe
Jeck-G
Inventar
#48 erstellt: 14. Jul 2012, 16:51
Wenn ich mit einem 48kHz-Signal reingehe und meinem Aufnahmeprogramm (CoolEdit 2000 ) 44,1kHz angebe, so kommt lediglich eine Fehlermeldung, dass das Datenformat nicht stimmt.
termman
Inventar
#49 erstellt: 14. Jul 2012, 17:18
Ja, ich habe nichtmal einen Hauch eines Ansatzes für eine Theorie...

Die einzige Spur (welche mir das Phänomen aber auch nicht wirklich erklärt - vielleicht kriegt daraus jemand anderes ne Erklärung gezaubert ) besteht darin, dass in irgendwelchen herstellerseitigen FAQs zur Soundkarte was steht von "SPDIF-Eingang kann nur 48".

Ich hab heut nachmittag auch noch bisschen rumexperimentiert (Asio weg, Kauf-Asio-Demo rauf und wieder weg, Treiber weg und neu rauf, mehrere Softwaren) - immer das Gleiche.

Ich geh mit 44.1 in die Soundkarte, die Software steht auf 48, nimmt auf und hinterher muss ich - wie Joe es angedeutet hat - die Metadaten der Datei von 48 auf 44.1 ändern, damit es passt.
termman
Inventar
#50 erstellt: 14. Jul 2012, 17:29
Nachtrag @Joe

Wenn ich mit 44.1 reingehe und die Software bei der Aufnahme auf 44.1 stelle, ist es hinterher auch zu schnell - so hatte ich ja (selbstverständlich) ursprünglich aufgenommen.
Joe_M.
Stammgast
#51 erstellt: 14. Jul 2012, 17:53
Oh, das war mir so gar nicht bewusst geworden...

Ok, dann ist das ein Fall von Treiberbug, oder tatsächlich schlicht und ergreifend eine Einschränkung der Soundkarte. Und irgendwie will mir (technisch) nicht einleuchten, wie über den optischen Eingang aus einem 44,1 kHz Signal ein 48 kHz Signal werden soll, ohne zu wandeln. Aber da muss ich dann passen. Ich fühle ich auf der Softwareseite deutlich heimischer, als auf der Hardwareseite.

Grüße Joe
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