R2R vs. Delta Sigma, back to the Roots .

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S.Möller
Stammgast
#1 erstellt: 20. Mai 2026, 12:14
oder doch nur wieder etwas für ewig gestrige ?

R2R China dac´s fluten momentan die Hifi Welt und die schreit begeistert auf !
Analoger Klang, welten zu neuen ESS oder AKM und schwören auf NOS.
Mal ganz ehrlich, könnt ihr euch noch an die ersten CDP´s erinnen ?
Gerade über diese wurde duch aufgrund Ihres sterilen, "digitalen" klangs,
von Audiophilen die Nase gerümpft, genau diejeneigen die sich 30 Jahre später,
wieder ein solches Gerät ins Rack stellen,

Was ist dran am Mythos R2R ?


[Beitrag von S.Möller am 20. Mai 2026, 12:17 bearbeitet]
hifi_raptor
Inventar
#2 erstellt: 20. Mai 2026, 14:07
Morgen
Wer DAC‘ des Baujahres 2025/26 unterscheiden kann - Respekt.
Aber gut des Menschen Wille und so.
Das man sich Altertumsgeräte ins Regal stellt hat eher nostalgische Gründe.
Alles was „analog“ ist wird wieder hervorgekramt. Notfalls auch ein Philips CD 304. Der übrigens als 14 „bittiger“ hervorragend klang.
Man mag - kann es nicht ausprobieren - einen Wandler wie ihn der CD 304 hatte von einem modernen DAC unterscheiden können.

Aber ob das an der speziellen Wandlertechnik liegt? Muss man dann doch messen können! Wie sehen denn die Messschriebe zueinander aus?
Was davon berührt den hörbaren Bereich.
Der subjektive individuelle Klangeindruck spielt eine enorme Rolle! Ist nicht zu unterschätzen.
Ich weiß nicht mehr auswendig welchen Wandler der Weltbeste DAC, der Naim DAC hat(te). Dann könnte ich sagen welche die bessere Wandlertechnik ist

In den 80zigern waren unsere Ohren noch LP gewöhnt, da kam einem eine CD halt ungewöhnlich vor. Man denke nur mal an die Brother in Arms von den Dire Straits, die ja eine volldigitale Produktion war.
Es wird zudem viel zu wenig dem Mastering einer Musikproduktion beigemessen. Da hört sich ein und das selbe Album schon mal anders an. Egal ob LP /CD oder HiRes.
Ich würde mir keinen alten CD Player mehr ins Regal stellen wozu. Purer Anachronismus.
Ein Streamingboard mit DAC des Jahres 2025/26 steckt jeden alten CD Player, bezüglich der Wiedergabequalität in die elektrische Teasche.

Gruß


[Beitrag von hifi_raptor am 20. Mai 2026, 14:14 bearbeitet]
S.Möller
Stammgast
#3 erstellt: 20. Mai 2026, 14:17
hifi_raptor
Inventar
#4 erstellt: 20. Mai 2026, 15:13
Morgen
Die Frage nach hörbaren Unterschieden wurde damit nicht beantwortet. Also rein technisch betrachtet ist der R2R Wandler Prinzp bedingt im Vorteil.
Als HiEnder kann ich ja gerne Ausschau nach solchen Wandlern halten.

Ob ich persönlich deswegen einen China R2R Wandler kaufen würde? Weiß ich nicht.
Holzohren würden jetzt auf einen Blindtest verweisen

Wir sind im 21. Jahrhundert, da garantiert das R2R Prinzip nicht zwingend die bessere Wiedergabequalität.

IMHO sind genau DAC nicht mehr relevant für die Wiedergabetreue. Mag jetzt ein 10€ Delta Sigma ein Unterschied machen, aber das was in typischen HiFi Geräten verbaut ist, muss ich mir keinen Kopf mehr machen.

Ansonsten viel Spaß mit beider Technik.
S.Möller
Stammgast
#5 erstellt: 20. Mai 2026, 15:21
Mein Denon PMA 1520 aus 88 hat einen R2R dac 4x pcm56p in der K Version,
16bit 4 Oversampling, klingt ganz gut aber besser als heute... ich weiß nicht.
Zudem ist der ja auch im Amp implimentiert.
hifi_raptor
Inventar
#6 erstellt: 20. Mai 2026, 15:33
Morgen
Ich besitze ein AIO Gerät aus Ende der 2020ziger.
Ich höre rein von digitaler Quelle.
Was soll da nicht funktionieren?
Ich achte eher auf das Mastering der Alben. Also unabhängig von der Musik.
Da ich musikalisch ein Kind der 1969ziger bin, kommt man im 21. Jahrhundert klanglich tolle Remaster.
Und das ist eben dem Zeitalter geschuldet! 1969 war die Aufnahmetechnik einfach noch nicht soweit.

Aber das bedeutet nicht das Menschen nicht genau auf die alte Technik stehen.
Werden ja auch wieder Cassetten rausgekramt, warum nicht auch alte R2R Wandler.

Gruß

P.S. Der Naim DAC hatte zwei Burr Brown 1704k Jetzt ein NAD M33 wohl mit ESS 9028


[Beitrag von hifi_raptor am 20. Mai 2026, 15:47 bearbeitet]
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