Neue Endstufe

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Fabian0702
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Mai 2019, 09:50
Hallo,
Ich besitze einen selbstgebauten Subwoofer. Es handelt sich dabei um ein Mivoc AW 3000 in einem geschlossenen 43,5 Liter Gehäuse. Betrieben wird dieser von einer canton endstufe, die aus meinem alten canton as15sc stammt, da dieser leider kaputt gegangen ist. Grundsätzlich funktioniert alles wie ich will, der Subwoofer drückt gut runter bis 30hz und das reicht mir auch. Das Problem ist allerdings, dass die endstufe relativ schwach ist, also nur um die 50 Watt RMS leistet. Der Subwoofer ist damit leider nicht besonders pegelfest. Das möchte ich ändern. Das chassi ist angegeben mit 180 Watt rms. Kennt jemand eine gute endstufe mit der ich das Teil mal zum Maximum bringen kann? Sollte ich eher eine endstufe mit weniger als 180 Watt oder eine mit mehr kaufen?

Freue mich über Antworten ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#2 erstellt: 10. Mai 2019, 18:44
eine endstufe mit 500w (besser über 1000w) macht eindeutig ne dickere hose, darunter würde ich nicht anfangen

ps: in 43ltr geschlossen hälte der mivoc bei 30hz gerade noch 120w aus, da ist er elektrisch am limit angekommen...
sakly
Inventar
#3 erstellt: 26. Mai 2019, 07:40
Mehr Leistung wäre tatsächlich kein Nachteil, allerdings erwarte keine Erdbeben, wenn du dann 150W zur Verfügung hast. In der Lautstärke macht das keine extrem großen Sprünge von 50 auf 150W. Trotzdem kann die Impulsfestigkeit besser werden, wenn die Endstufe nicht dauernd am Limit ist.
Wenn Du keine Bassanhebung benötigst, kannst Du jeden alten Stereoverstärker nehmen, der genügend Leistung mitbringt. Damit hättest Du auch die Option einen weiteren Subwoofer dazu zu stellen, was deutliche Vorteile hat.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jul 2019, 00:36
Hallo, ich melde mich noch einmal zu dem Thema. Ich habe vermutlich bald ein anderes Aktiv Modul, und zwar eins aus einem canton as 20. Zum einen muss ich das nicht ständig auf 100% laufen lassen und zum anderen habe ich hier noch einen hochpassfilter zur verfügung. Soweit so gut, allerdings hat sich gerade eine andere Frage erübrigt: Wie oben beschrieben spielt der mivoc im geschlossenen Gehäuse bis 33hz runter. Ich bin auch zufrieden mit der Leistung, aber wenn ich die Möglichkeit habe noch 4-5hz mehr tiefgang rauszuholen sage ich natürlich nicht nein. Mein Gehäuse ist nicht besonders gut gebaut (es sieht nicht schön aus und ich habe keine Möglichkeiten das holz groß zu bearbeiten.) Jetzt hat sich allerdings ergeben, dass ich in einigen Wochen die Werkstatt eines bekannten nutzen kann, um ein neues, wirklich gutes Gehäuse zu bauen. Jetzt stellen sich mit einige fragen:
1. Soll ich wieder ein geschlossenes Gehäuse bauen oder lieber bassreflex? (platz für mehr Volumen habe ich, die frage ist nur weiviel tiefer der Subwoofer in einem BR spielen könnte und vom berechnen habe ich keine Ahnung...)
2. welche holzstärke soll ich im besten fall verwenden? reicht 19mm MDF aus?
3. brauche ich im inneren des Gehäuses zusätzlich vertrebungen für Stabilität? In meinem jetzigen Gehäuse habe ich das nicht, hat man dadurch überhaupt Nachteile?
4. meine frontlautsprecher (heybrook hb.8) sind ja auch in geschlossener Bauweise. Wenn ich den Subwoofer jetzt als BR baue, habe ich dann möglicherweise Interferenzen die ich vorher nicht hatte/kann es da andere Probleme geben)?

Ich bin dankbar für jede Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen
Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#5 erstellt: 06. Jul 2019, 11:49
1) bevor du dir überlegungen zu einem anderen gehäuse machst, solltest du in erfahrung bringen, ob das canton-modul eine fest eingebaute bassanhebung hat. und falls ja: bei welcher frequenz um wieviel db. davor sind sämtliche fragen zum gehäuse m.m. obsolet.
2) reicht
3) ein zusätzliches versteifungskreuz bringt genügend stabilität
4) nein, kein problem. geschlossene satelliten sind unabhängig des prinzips sogar leichter einzubinden, da die phasendrehungen deutlich weniger ins gewicht fallen.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Jul 2019, 12:47
Hallo, erstmal danke für die Antwort . Ob die Canton Endstufen eine Bassanhebung haben weiß ich nicht. Ich habe im Internet einen Bauvorschlag für den Mivoc gefunden, bei dem er Mit einer Endstufe, die bei 28hz eine Anhebung von +6db hat, bis 25hz runterspielen kann. Auf eBay habe ich zufällig eine RCM Detonation dt80 Endstufe entdeckt. Diese hat wohl eine schaltbare bassentzerrung von +3 oder +6db bei 20, 25, 30, 35, 40 oder 45hz. Jetzt muss mir mal jemand erklären was der unterschied zwischen Bassanhebung und bassentzerrung ist... Wenn das nämlich im Endeffekt dasselbe ist, dann könnte ich ja besagtes Gehäuse bauen und das modul kaufen und auf +6db bei 25hz stellen. Müsste doch dann theoretisch klappen oder?

Mit freundlichen Grüßen
Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#7 erstellt: 07. Jul 2019, 21:26
entzerrung und anhebung ist in diesem fall praktisch das selbe.
über das canton-modul kann ich selber leider nichts sagen. sofern das dt-80 tatsächlich diese einstellmöglichkeiten hat, würde ich dieses vorziehen. ein link zu internetfunden ist übrigens immer hilfreich...

bitte beachten: je tiefer ein chassis herunterspielen soll bzw. umso stärker entzerrt wird, umso geringer ist die tatsächlich mögliche belastbarkeit des chassis. und +6db bedeuten vierfache leistungszufuhr... (gilt analog für jedes chassis)
nicht zuletzt spielt auch das gehäuse (anders gesagt: die abstimmung des chassis) eine tragende rolle.

ps: lt. simu genügen dem aw3000 in 70ltr BR +3db bei 30hz, um bis ~26hz hinunterzureichen.
_ES_
Administrator
#8 erstellt: 07. Jul 2019, 21:31

herr_der_ringe (Beitrag #2) schrieb:

ps: in 43ltr geschlossen hälte der mivoc bei 30hz gerade noch 120w aus, da ist er elektrisch am limit angekommen...



Deshalb wurde er damals oft mit dem AM120 Modul bestückt, weil passt recht genau von der Leistung her.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Jul 2019, 20:33
Hallo nochmal, nach langem Gesuche und gelese bin ich jetzt zu dem Entschluss gekommen, doch lieber wieder einen geschlossenen Subwoofer zu bauen. Das detonation d 80 kaue ich mir dann noch und verwende es. Jetzt ist die Frage wieviel Liter netto Volumen ich bauen soll, wenn ich maximalen Tiefgang erreichen möchte. Außerdem würde ich gerne wissen ob ein Kreuz zur Innenversteifung gut genug ist oder was man sonst noch machen kann? Als letztes noch die Frage ob ich dämmwolle einfügen soll oder nicht.

Das wäre die fragerei meinerseits. Bilder vom Bau und Endprodukt folgen dann in einigen wochen

Mit freundlichen Grüßen
Fabian
_ES_
Administrator
#10 erstellt: 09. Jul 2019, 21:57
Hi,

Vorschläge/Aufbauten für den AW3000 gibt es doch wie Sand am Meer

Als geschlossene Variante kommt mir spontan "Versacube" im Sinn, mit entsprechender Entzerrung recht tiefgehend.

Einfach danach mal googeln….
Fabian0702
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Jul 2019, 00:19
Ja aber 1. der versacube hat 35l und mein jetziger 43,5l und meiner geht tiefer ohne bassentzerrung. Heißt für mich mehr Volumen -> mehr Tiefgang. Die Frage ist nur bis wieviel Volumen man das auch so sagen kann. Es kann ja sein dass es ab 60l oder so plötzlich andersrum geht . Ich habe von verschiedensten Volumen gelesen der eine baut 35l der andere auf einmal 70 ich suche nur jemanden der sowas simulieren kann und mir sagt bei welchem Volumen ich maximalen Tiefgang habe. und auch die anderen fragen zu den Verstrebungen sowie zur Dämmung sind doch für Profis nicht schwer zu beantworten oder?

Gruß Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#12 erstellt: 11. Jul 2019, 07:59
den versacube halte >ich+subjektiv< in einzelbetrieb für eine fehlkonstruktion. allenfalls in GHP kommt da m.m. genügend "rüber". man darf dabei jedoch nicht ausser acht lassen, daß die erzielbare maximale lautstärke in GHP mit jener eines geschlossenen sub identisch ist.
abhilfe, wenns lauter werden soll? bassreflex, wie unten oben bereits genannt. weitere möglichkeit: potenteres chassis verwenden, oder mehrere versacubes und "stacken". deutlich unterschiedliche volumina bringen in einem geschlossenen gehäuse übrigens nicht wirklich viel.


Ich habe von verschiedensten Volumen gelesen der eine baut 35l der andere auf einmal 70

das war einmal der versacube sowie einmal für bassreflex?

ich kann dir später gerne eine simu dazu machen - aber bitte hab auch verständnis, daß ich halt keine zehn unterschiedlichen variationen davon machen werde.


[Beitrag von herr_der_ringe am 11. Jul 2019, 13:55 bearbeitet]
Fabian0702
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 11. Jul 2019, 10:50
Ich weiß dass es etliche Vorschläge etc. Gibt aber genau deshalb ist es eben so unübersichtlich für mich wenn ich danach suche den zu finden der am besten zu mir passt, wo ich also maximal tief komme.
Okay vielen Dank!

Gruß Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#14 erstellt: 11. Jul 2019, 14:46
AW3000 in CB, GHP und BR

schwarz: CB, 35ltr (=versacube; in 55ltr bekommst du bei 30hz 3db mehr SPL, jedoch bei gleichem SPLmax)
rot: CB, 35ltr plus 780µF in der zuleitung (=GHP)
blau: BR, 80ltr, 10er rohr mit 27cm
grün: BR, wie blau, 70ltr (ist anhand der simu und deinen angaben mein vorschlag)

bitte auch die reiter "Pmax" und "SPLmax" unbedingt beachten!
Fabian0702
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 11. Jul 2019, 15:32
Vielen Dank für die Simulationen! Also du empfiehlst mir 70l BR mit einem Rohr das 27cm lang ist und nen Durchmesser von 10cm hat und das mit rcm detonation 80?
herr_der_ringe
Inventar
#16 erstellt: 13. Jul 2019, 13:55
...und erforderlichenfalls den +3db bei 30hz.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Jul 2019, 20:48
Wenn die 70 Liter netto sind, wieviel Liter muss ich dann wirklich haben? Also das bassreflexrohr wird abgezogen und den Platz den die Endstufe weg nimmt auch und das kann ich ja auch berechnen. Allerdings weiß ich ja nicht wieviel Liter das chassi wegnimmt...
herr_der_ringe
Inventar
#18 erstellt: 14. Jul 2019, 03:03
verstrebungen nicht vergessen.
fürs chassis rechnest du 1~2ltr volumenbedarf so hinzu, daß du keine krummen maße erhältst.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Jul 2019, 10:37
Okay vielen Dank! Ich mache fleißig Bilder vom Bau und dem fertigen Subwoofer als Verstrebung sollte doch so ein „Kreuz“ in der Mitte des subs reichen oder?
herr_der_ringe
Inventar
#20 erstellt: 14. Jul 2019, 12:58
normalerweise ja, kommt letztlich jedoch auf die abmessung des gehäuse als auch auf die materialstärke an.
(wir wissen ja nicht, ob du nen würfel baust, oder ob das ding einen meter hoch und nur 20cm tief werden soll, ob du 19er oder 38er material verwendest )
Fabian0702
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Jul 2019, 16:38
Ja vermutlich wird es ein Würfel aus 19mm MDF. Eine Sache noch: ich habe noch ein bassreflexrohr zuhause, welches 27,5cm lang ist aber leider nur einen Durchmesser von 9cm anstatt 10 hat. Wie übel würde sich das auf den Tiefgang bzw. den klar auswirken, wenn ich das verbaue? Wenn die Veränderung zu drastisch wäre, gibt es dann eine Möglichkeit irgendwas zu ändern an der Gehäusegrösse, sodass ich dieses Rohr verwenden kann, oder ist das einfach schlichtweg nicht möglich?

Gruß Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#22 erstellt: 16. Jul 2019, 07:43
kleineres rohr bedeutet tiefere abstimmung, da das rohr im verhältnis zur querschnittfläche effektiv länger ist. bedeutet: die basswiedergabe reicht tiefer hinunter, wird jedoch zu tieferen frequenzen hin leiser. gleichzeitig verringert sich die mögliche belastbarkeit zu tiefen frequenzen hin.

ob das 10er-rohr jetzt 1/2cm länger oder kürzer wäre, spielt praktisch keine rolle, aber in deinem fall würde ich das rohr vermutlich etwas kürzen. miss daher bitte einmal nach, ob es exakt 9,0cm sind, oder evtl. doch z.b. 8,8cm oder 9,2cm durchmesser. ich schau mir das dann nochmals in der simu an.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 16. Jul 2019, 09:36
Hallo, es sind ziemlich genau 9,3cm Durchmesser. Auf beiden Seiten ist das Rohr trompetenförmig.

Gruß Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2019, 20:35
nach adam riese hast du bei 93mm (D² x π / 4) eine fläche von ~68cm²

aw3000 BR

schwarz: 70ltr BR mit DN100 x 27cm
rot: 70ltr BR mit D93 x 27,5cm
blau: 70ltr BR mit D93 x 23,5cm

zur (bislang nicht bekannten) trompetenförmigen aufweitung: diese hat aus meiner sicht auch eine verkürzung der tatsächlichen länge zur folge. um wieviel genau, vermag ich jedoch nicht zu sagen, für ein genaues resultat käme man um eine messung des impedanzverlaufs nicht herum.

andererseits wäre auch die 27,5er länge mit dem 93er rohr noch möglich, wenngleich aus meiner sicht aufgrund deiner angaben nicht mehr ganz sinnvoll. daraus kann man jedoch auch im umkehrschluss folgern:
> erstmal das D93 x L275 ausführen
> falls wiedergabe zu tief bzw. nicht knackig genug das rohr um ~2cm kürzen und erneut anhören


nachtrag: deinerseits genannte 27,5cm sind doch inklusive trompetenförmiger öffnung?


[Beitrag von herr_der_ringe am 17. Jul 2019, 05:36 bearbeitet]
sakly
Inventar
#25 erstellt: 16. Jul 2019, 22:16
Ich gehe jede Wette ein, dass man 2cm in der Länge des BR-Rohrs im Raum nicht heraus hört. Guck dir doch mal an, wie marginal sich die Simulationen schon mit 4cm Unterschied unterscheiden.
herr_der_ringe
Inventar
#26 erstellt: 17. Jul 2019, 05:34
korrekt - und es ist durchaus auch möglich, daß aufgrund der trompetenförmigen die länge bereits so passt.
jedoch lieber 2x2 cm abgeschnitten, als 1x4cm und dann zu kurz...
sakly
Inventar
#27 erstellt: 17. Jul 2019, 07:05
Ob der Unterschied gehört mit 4cm so viel größer ist, als mit 2? Die Simulationen zeigen Unterschiede von vielleicht 2-3dB im Maximum. Der Raum macht in diesen Bereichen +-10dB und mehr.
Und dann kommt noch dazu, dass man dazwischen ja nicht direkt hin und her schalten kann, so dass man es sowieso kaum vergleichen kann.
Fabian0702
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Aug 2019, 13:17
Also, der Bau des Subwoofers ist fertig. Ist doch kein Würfel geworden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich leider keine Detonation 80 mehr ergattern konnte, und der erwünschte Tiefgang mit der alten Canton Endstufe nicht da ist... naja vielleicht finde ich noch eine und rüste sie nach. Der sub spielt wegen der Endstufe bis ca. 30hz, den klang finde ich sehr gut.
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Vielen Dank an alle die mir geholfen haben!

Gruß Fabian
Fabian0702
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Feb 2020, 01:11
[quote="herr_der_ringe (Beitrag #2)"]eine endstufe mit 500w (besser über 1000w) macht eindeutig ne dickere hose, darunter würde ich nicht anfangen


Nur mal, weil mich dieser eher unnütze Kommentar wurmt: Ich habe mir jetzt ein Monacor Sam 300D für den Mivoc gekauft. Mit dieser Endstufe macht der Subwoofer einen viel entspannteren Eindruck. Er klingt nicht mehr so gequält sondern hält mit Leichtigkeit mit 7 meiner Krix LS mit, vorher hatte ich diese canton Endstufe immer auf 100% und der Subwoofer wurde teilweise komplett übertönt. Also ja, einen größere Endstufe hat - im Zusammenspiel mit dem berechneten Gehäuse - nochmal deutlich mehr aus dem günstigen Mivoc chassi rausgeholt.

Ich finde es etwas voreilig und definitiv nicht richtig, dass man auf so eine erst gemeinte Frage von manchen (nicht von allen, die meisten hier haben mir ja wirklich weitergeholfen!) eine so „blöde“ Antwort bekommt, denn ich gehöre nicht zu den fuzzis, die glauben, eine Anlage mit 10000 Watt klingt auf jeden Fall besser als eine mit 30 Watt. Man sollte also bei Fragen zu Watt nicht den fragenden immer direkt in die Schublade „Ahnungsloser idiot“ stecken...

Das noch als Nachwort, ich bin immernoch sehr zufrieden mit dem Mivoc im BR Gehäuse und habe mittlerweile sogar einen zweiten für mich gebaut und bald baue ich noch einen dritten für einen Freund.

Viele Grüße
Fabian
herr_der_ringe
Inventar
#30 erstellt: 23. Feb 2020, 07:07
las sich eingangs aber so

beim 300D würde >mich< der aus meiner sicht nicht praxisgerechte* bassboost bzw. subsonic stören klick
*diese liegen meines erachtens für die meisten anwendungen zu hoch, sind leider weder verstell- noch deaktivierbar. für einen reinen musiksubwoofer bei dafür passender(!) chassis-/gehäusekombination zwar okay, für heimkino oder tiefbasslastige musik jedoch...naja. daher im regelfall keine empfehlung meinerseits dafür.

anders gefragt: weshalb sollte man sich einen subwoofer anschaffen, wenn dieser letztlich aufgrund des aktivmoduls nicht tiefer hinunterrreicht als normale standlautsprecher?

.

was passiert jetzt in deinem fall?
du erhältst einen 3db-boost um ~42hz, sowie einen steilflankigen cut bei ~36hz...aufgrund der abstimmung würde dein sub eigentlich ~10hz tiefer hinunterreichen. und wäre eigentlich auch dann mit dem am120 optimal angesteuert gewesen.

besagte anhebung haben leider sämtliche sam-x00d-module. die leistung der 300er zum 100er bringt hingegen lediglich ~5db mehr möglichen pegel - sofern das chassis diese mitmachen würde, denn der boost des moduls ist in noch jenem frequenzbereich, bei welchem beim aw3000 am wenigsten zusätzliche leistungszufuhr möglich ist.
ich möchte behaupten, daß das teurere sam 2 hier die bässere wahl gewesen wäre.

deinerseits besagte entspanntere klangliche darstellung scheint mir hingegen eher von einer anderen eingangsempfindlichkeit des moduls herzurühren.

.

abschließend: am wichtigsten ist bei aller theorie jedoch, daß du mit dem subwoofer in der praxis zufrieden bist.
Kay*
Inventar
#31 erstellt: 15. Mrz 2020, 18:43

du erhältst einen 3db-boost um ~42hz, sowie einen steilflankigen cut bei ~36hz...

in normalen Räumen (bis ca. 20m²) keine schlechten Werte ,
insbesondere,
der HP sorgt für Pegelfestigkeit
(ein HP ist bei BR o.ä. eh sehr sinnvoll)
Fabian0702
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 15. Mrz 2020, 19:02

abschließend: am wichtigsten ist bei aller theorie jedoch, daß du mit dem subwoofer in der praxis zufrieden bist.



Ja, es kann sein, dass der Subwoofer eigentlich so nicht linear spielen dürfte, allerdings ist mein Raum ein ziemlicher tiefbassverstärker, von 40-50hz viel weniger zu hören als von 30hz. Daher passt sich das jetzt ganz gut den raummoden an. Aber auch die 27hz Marke erreicht er jetzt noch lautstark, das finde ich keinen schlechten Wert.

Wie auch immer, ich bin zufrieden

Mit freundlichen Grüßen
Fabian

edit qoute rep.


[Beitrag von _ES_ am 15. Mrz 2020, 22:20 bearbeitet]
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