Car-Subwoofer im Haus betreiben

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pobbesot
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Sep 2013, 17:47
Hallo Comunity.

Ich war mir leider nicht sicher, wo ich mein Anliegen posten sollte. Daher verschiebt es bitte, wenn ich hier falsch bin :-/

Zu meinem Anliegen...
Ich hatte in meinem Corsa B '94 etwa 1,5 Jahre mein eigenes Klangwerk verbaut. Doch aufgrund von Altersschwäche musste der gute alte Corsa nun einem neuen Gefährten weichen und so muss ich schweren Herzens meine Audio-Anlage wieder ausbauen :'-(

Jetzt würde ich aber gerne meinen Sub aus dem Auto in meinem Zimmer, Parallel zu meiner Heimkino Anlage betreiben... Den der Klang des Klangwerks hat mich nach wie vor um und es wäre sehr schade, wenn ich nicht mehr in den Genuss davon kommen könnte :-P
Mein Problem: Ich bin mir nicht sicher wie ich die Stromversorgung sicher stellen kann. Im Auto ist das ja kein Thema. Mehr wie 12V gibt es nicht und die Stromstärke liegt außerhalb des Gefahrenbereichs.
Im Haus sieht das ja was anders aus. Ich benötige ein Netzteil/Spannungswandler, das ist mir klar. Doch ich bin mir nicht sicher worauf ich zu achten habe was Leistung (W) und Stromstärke (A) angeht.

Hier mal ein paar technische Daten zu meinem Vorhaben:
Sub:
2 Teller von Magnat mit je 300W RMS (insg. 600W @ 4Ohm)
EDIT:
2 Chassis von Magnat mit je 300W RMS (insg. 600W @ 4Ohm)
Amp:
ESX Xenium X-One 300W RMS @4Ohm


Kann mir jemand von euch Tipps geben oder mir sagen worauf mach achten muss damit ich den Sub mit der Endstufe vernünftig betreiben kann?!


[Beitrag von pobbesot am 28. Sep 2013, 18:09 bearbeitet]
Sniedelwoods
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2013, 17:54
Ich kann dir von deinem Vorhaben leider nur abraten. Der Klang wird dich in deinen 4 Wänden kaum umhauen da Car-Hifi einfach nicht für große Hörräume konzipiert ist.
Ausserdem ist das rumgefrickel mit Netzteilen ausserordenltlich umständlich und aufgrund der hohen Stromstärke die eine Endstufe aufgrund der 12 V Versorgung fordert auch nicht ungefährlich.

Tipp von mir: Vertick den Kram und kauf dir dafür einen für den Hausgebrauch konzipierten Subwoofer.

Gruß

Edith sagt: Die runden Dinger heissen übrigens Chassis und nicht Teller.


[Beitrag von Sniedelwoods am 28. Sep 2013, 17:57 bearbeitet]
pobbesot
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Sep 2013, 18:14
Danke erstmal für die flotte Antwort und deinen Rat :-)

Das mit der Stromstärke und den damit verbundenen Gefahren bin ich mir bewusst. Gibt es den dafür nicht entsprechende Wandler, welche dafür ausgelegt sind? Wo man nicht mehr rumfrikeln muss oder gar noch löten/basteln etc?

Ich habe den Sub schon mal mit einer Autobatterie in meinem Zimmer ausprobiert und der Bass und der Klang waren noch gewaltig. Deswegen bin ich ja auf den Trichter gekommen den hier mit einem Netzteil/Spannungswandler dauerhaft anzuschließen.
Nur die Batterie immer wieder zu laden ist keine schöne Lösung ;-P
Sniedelwoods
Stammgast
#4 erstellt: 28. Sep 2013, 18:26
hmm...
Wenn du den Subwoofer wirklich verwenden willst und dir der Klang in deinen 4 wänden gefällt könntest du ihn natürlich an ein nicht entzerrtes Subwoofermodul anklemmen, dieses könntest du dann mit hoher wahrscheinlichkeit an deine Heimkinoanlage anschließen wenn es sich dabei nicht um irgendwelches Kompaktgedöns handelt sondern um einen echten A/V Receiver.
Oder evtl eine Aktivweiche zwischenklemmen. In dem Bereich kenne ich mich aber nicht besonders gut aus und verfüge allerhöchstens über angelesenes Halbwissen
Wichtig ist das du das machst was dir spaß bringt Von der Netzteilvariante würde ich dir allerdings weiterhin abraten. Wenn du die Möglichkeit auf eine 230 Volt anbindung hast solltest du sie auch nutzen denke ich... 12/24 Volt stellt in gewisser Weise immer einen Kompromiss dar weil im KFZ ja nichts anderes verfügbar ist.
mr.booom
Inventar
#5 erstellt: 28. Sep 2013, 18:39
Och, ein CarHifi-Sub kann auch daheim gut klingen, kommt aber stark auf die Abstimmung an. Ich hab selbst gut 10 Jahre meinen alten 15er Pyle Sub daheim genutzt, und wenn man den fehlenden Druckkammereffekt ausgleicht klappt das super.

Nen normales GG mit um die 0.7 klingt auch daheim. Kommt arg aufs Chassis an ob noch Hubreserven vorhanden sind, dementsprechend untenrum "etwas" anfetten oder obenrum bisserl rausnehmen.
BR sollte definitv neu getunt werden, daheim hat man Platz und kann das Gehäuse auch ne Nummer größer wählen oder den Port weiten + verlängern um tiefer abzustimmen (Port aussenliegend um nen paar Extra-Liter in die Kiste zu bekommen).

Wenn Du das passende Ladegerät nicht hast (AGM-tauglich und mit automatischem Pflegelademodus!), kannst Dir auch gleich ne HomeHifi-Endstufe für 220V-Betrieb kaufen, Monoblöcke sind nicht wesentlich teurer als nen gescheites Ladegerät. Aber Vorsicht, die meisten HomeHifi-Produkte wollen 8Ohm "sehen", dafür evtl. den Woofer umklemmen auf Reihe.
pobbesot
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 29. Sep 2013, 11:57
Erstnochmal Danke für eure Tipps und das Ihr euch Zeit nehmt


Ich habe mir damals ein geschlossenes 95l Gehäuse aus MPX und massiver Buche gebaut. Ich vermute mal das es sich deswegen in einem "großen" Raum noch so genial anhört/fühlt.

Ich habe leider keinen eigenen AV-Reciver, sonst wäre es kein Thema den dort anzuschließen. Leider Gottes habe ich mich damals für eine Kompakt-"Heimkino"-Anlage entschieden. Das das nicht im geringsten was mit echtem Heimkino zu tun hat, dessen bin ich mir heute bewusst nur eben damals noch nicht

Ich habe auch mal bei einem Elektriker für Veranstaltungstechnik nach gefragt. Er hat mir grundsätzlich nicht von meinem Vorhaben abgeraten. Wenn ich einen Vernünftigen Trafo kaufe, muss ich mir hinsichtlich der Gefahren durch die Stromstärke keine Sorgen machen.
Für den Aufbau solle ich min. nach einem 300W/25A starken Trafo schauen... Mal sehen wo die so Preislich liegen. Eventuell ist es da ja dann gar nicht mehr relevant, weil ein neuer, vernünftiger AV-Reciver ähnlich viel kostet ;-)
SeppSpieler
Inventar
#7 erstellt: 29. Sep 2013, 12:23
Nimm lieber ein Aktivmodul, zb von Hypex.
'Stefan'
Inventar
#8 erstellt: 29. Sep 2013, 13:36

Ich habe auch mal bei einem Elektriker für Veranstaltungstechnik nach gefragt. Er hat mir grundsätzlich nicht von meinem Vorhaben abgeraten.


Es ist auch weniger die Gefahr, viel mehr die Unsinnigkeit.
Du transformierst 230 V auf 12 V runter, um sie dann wieder hochzutransformieren.


Für den Aufbau solle ich min. nach einem 300W/25A starken Trafo schauen.


Deine Endstufe ist Class A/B und macht ~300 W an 4 Ohm. Wenn du adäquat mit Strom versorgen willst, kannst du dich nach 'nem 50 A-Netzteil umgucken...in jeder Hinsicht Käse.

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