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Was bedeutet entkoppeln bei Stromkabeln?

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anpaha
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Feb 2011, 12:02
Hallo zusammen,

ich bin in der neuen Stereoplay auf einen netten Artikel über die Firma Shunyata Research gestoßen, die als eine Art Philosophie den Strom bei Anlagen nur entkoppeln und nicht filtern (ähnlich wie die teueren Komponenten von HMS).

Nun mal die ganz dumme Frage, was das eigentlich bedeutet? Zur Funktionsweise von Netz- oder Ferritfiltern habe ich schon einiges gelesen, aber entkoppeln war mit bis dato eher ungeläufig... Könnt ihr mich da aufschlauen und vielleicht auch aus eigener Erfahrung berichten, was das bringt (oder besser bringen sollte) ?

Danke und Gruß
Anpaha
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Feb 2011, 18:24

anpaha schrieb:
Hallo zusammen,

ich bin in der neuen Stereoplay auf einen netten Artikel über die Firma Shunyata Research gestoßen, die als eine Art Philosophie den Strom bei Anlagen nur entkoppeln und nicht filtern (ähnlich wie die teueren Komponenten von HMS).

Nun mal die ganz dumme Frage, was das eigentlich bedeutet? Zur Funktionsweise von Netz- oder Ferritfiltern habe ich schon einiges gelesen, aber entkoppeln war mit bis dato eher ungeläufig... Könnt ihr mich da aufschlauen und vielleicht auch aus eigener Erfahrung berichten, was das bringt (oder besser bringen sollte) ?

Danke und Gruß
Anpaha

UMSATZ
Entkoppeln kann man immer dort, wo etwas ein- oder ankoppelt. Das Stromnetz wird aber nicht eigentlich angekoppelt, sondern einfach und brutal angeschlossen, also verbunden. Was kann man da anders machen? Man kann einen Trenntrafo verwenden. Dann gibt es keine galvanische Verbindung zum E-Werk, wohl aber eine Stromversorgung. Nun haben wir aber in jedem anständigen elektronischen Gerät einen Netztrafo, welcher getrennte Primär- und Sekundärwicklungen hat. Das was der Trenntrafo leisten könnte (nämlich die galvanische Trennung) leistet der Netztrafo eines beliebigen Gerätes auch. Das bedeutet, dass mit einem Trenntrafo zunächst nichts gewonnen ist.

Es könnte sein, dass ein Gerät über eine Schutzerde verfügt, weil das Gerät nicht doppelt isoliert ist. Verwendet man einen Trenntrafo (mit Gütesiegel) ist der Schutzleiter entbehrlich. Wenn es also jetzt zu Brummstörungen kommt, weil sowohl eine Schutzerde als auch eine Antennenanlage Erde bringt, könnte man den Trenntrafo verwenden. Viel billiger und genau so wirksam ist ein Mantelstromfilter.

Einstreuungen oder Einstrahlungen können Brumm bilden, wenn z.B. Mikrofonkabel über lange Strecken parallel zu Netzkabeln verlaufen. Da braucht es aber logisches Denken, dass man die Kabel halt nicht parallel führt. Dann braucht es nicht irgendwelche zweifelhaften Entkoppler.
pelowski
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2011, 13:38

anpaha schrieb:
...ich bin in der neuen Stereoplay auf einen netten Artikel über die Firma Shunyata Research gestoßen,...

Hallo,

hab mal versucht, herauszufinden, was da dahintersteckt.
Nachdem ich das hier: http://www.audiocomponents.de/seiten/shunyata/patente/patente.htm
gelesen habe, muss ich ersteinmal versuchen, meine heillos verknoteten Gehirnwindungen wieder zu entwirren.

Grüße - Manfred
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 14. Feb 2011, 14:34
Das sagt mehr über das US-amerikanische Patentrecht aus als über den geschützten Krempel selber.
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