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Extremer messtechnischer Vergleich von Stromkabeln

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Autor
Beitrag
thewas
Inventar
#1 erstellt: 06. Feb 2020, 11:23
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Feb 2020, 13:26
Sehr erfreulich !

Gruß Rainer
DerHilt
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Feb 2020, 08:30

flexiJazzfan (Beitrag #2) schrieb:
Sehr erfreulich !

Wie meinen? Was, in wiefern?
ZeeeM
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2020, 09:43
Man stelle sich vor, man hätte ein Nordost ODIN 2 Supreme Reference Powercord an einer richtigen HighEnd Endstufe genommen.
Passat
Moderator
#5 erstellt: 07. Feb 2020, 11:58
Die 0,2 dB Unterschied sind leicht durch den anderen Querschnitt erklärbar: Höherer Querschnitt = kleinerer Widerstand = höhere Spannung.

Ein Baumarktkabel mit 2,5 qmm tuts da genauso.

Grüße
Roman
thewas
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2020, 12:19
Nicht nur Querschnitt sondern auch viel längeres Kabel und verdreckte/korrodierte Kontakte wie man im Foto sehen kann. Mich wundert dass er nicht zusätzlich paar Widerstandsmessungen gemacht hat.


[Beitrag von thewas am 07. Feb 2020, 12:21 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2020, 13:34
Das man das im Bereich der hohen Auslastung überhaupt sehen kann liegt auch daran, die Leistungsendstufe ein ungeregeltes Netzteil hat.

Ich frage mich, wie müsste ein Verstärker konstruiert sein, damit man im Ausgangssignal mehr sieht?
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Feb 2020, 14:48
Ich finde es erfreulich, dass jemand einem interessierten Publikum Messungen zugänglich macht, die belegen, dass Standard Industrieware als Stromkabel physikalisch für den Leistungsteil von Standard Hifianlagen gut funktionieren. Eine klangliche Optimierung einer Anlage sollte also vielleicht nicht ausgerechnet an diesem Zubehörteil versucht werden.
Im Gegensatz zu einem allgemein verbreiteten Irrtum ist es ja ansonsten keineswegs leicht, sich im Internet mit Messdaten zu was auch immer zu versorgen. Ohne die fleißigen Autoren von Wikipedia würden wir ja zu den simpelsten naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fragen, ohne intensive Arbeit , nur sehr stark vereinfachte oder sogar verfälschte Antworten finden. Auch bei Wikipedia endet die Quellensuche oft bei einem Fachbuch - das natürlich nicht online ist.


Gruß
Rainer
DerHilt
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Feb 2020, 17:37
Wobei man sich sicherlich die Frage stellen kann, was denn wohl hier belegt wurde.
Ein anonymer Amateur unbekannter Qualifikation misst in seiner Werkstatt zwei nicht näher spezifizierte Kabel, ein altes und ein "audiophiles" für 20 Dollar (!) und findet anhand seiner Messungen bestätigt, was er vorher schon wusste: kein Unterschied, oder jedenfalls keiner, dem er Relevanz beimisst. Wow!
Und nun? Was sagt das dem Zweifler zum Verhalten anderer Kabel an anderer Elektronik, was zum Klang als einzig wahrzunehmendes Ergebnis? Leider nix. Auch wenn die Kernaussage stimmt, dass Netzkabel keinen oder nur geringsten Einfluss haben (können?), wird sie hier jedenfalls nicht belegt.
Als Randnotiz soviel: ich gehöre keiner der beiden Extremfraktionen zu Kabeln an und gönne jedem seine Überzeugung, aber dieses oberflächliche Ergebnis seiner "musings" hätte der Autor der Welt ersparen können.
ZeeeM
Inventar
#10 erstellt: 07. Feb 2020, 18:23
Interessant wäre es mal dem Kabel zuzuhören aber im anderen Sinne.
Kann man über die Länge des Kabels elektrisch sehen, was der Amp gerade dudelt?
Immerhin stellt ein Netzteil schon mal einen ordentlichen Tiefpass dar.
Technische Eigenschaften sind allerdings kein Meinung,
frank60
Inventar
#11 erstellt: 07. Feb 2020, 21:29

DerHilt (Beitrag #9) schrieb:
Als Randnotiz soviel: ich gehöre keiner der beiden Extremfraktionen zu Kabeln an und gönne jedem seine Überzeugung.

Um elektrische und damit physikalische Vorgänge zu verstehen, muß man keiner Extremfraktion angehören, etwas Schul und Berufs(aus)bildung reichen da schon. Wer Physik als grundlegende Naturwissenschaft ablehnt, wird natürlich Unterschiede zwischen verschiedenen Stromkabeln hören, je teurer, um so größer der Unterschied.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 07. Feb 2020, 23:41
Es hat hier eine stochastische Messung gegeben und keine Messreihe (und beileibe kein Blindtest). Das bedeutet, man nimmt erst einmal zwei unterschiedliche Kabel und schaut, ob man in „normaler“ Umgebung überhaupt einen Unterschied messen kann, bevor man den Aufwand für eine größere Messreihe unter besser kontrollierten Bedingungen macht. Wie zu erwarten, war das Ergebnis eindeutig und eine mögliche Schlussfolgerung daraus habe ich bereits genannt.
DerHilt hat in seinem Beitrag gezeigt, dass er das nicht kapiert hat. Da er ja zu dem Thema selbst aber nichts zu sagen hat, möchte er aber wohl, dass wir uns mit seinen weiteren Meinungsäußerunge beschäftigen, was ich hiermit tue:
1. Wenn jemand sich anonym äußert, ist seine Qualifikation und sein beruflicher Status eben unbekannt. Abwertende Äußerungen darüber sind unsinnig. 2. Die Kabel brauchen nicht näher spezifiziert zu sein, sie sind eben äußerlich nicht gleich, nach den Informationen, die man sich als Konsument beschaffen kann. Ob sie wirkungsmäßig gleich sind, soll ja die Messung herausfinden. 3. Sicher hat der Experimentator erwartet (!), dass er da nicht viel finden wird. Aber er hat ja was gefunden und die Größenordnung als klanglich wohl nicht relevant eingeordnet. Was hat unser Forumsteilnehmer denn erwartet? 4. Er hat angeblich erwartet, dass er über „andere Kabel und andere Elektronik“ etwas erfährt. Man nennt das „Whataboutismus“, wenn man auf andere Themen umlenkt – statt z.B. den Link zu den Kabelversuchen mit dem DA Wandler zu lesen! 5. Es wurde nicht über „Klang“ geredet, was ja angeblich das Hauptthema hier ist – ja weil nun mal keine akustische Messungen (und keine Blindtests) auf dem Programm standen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Es gibt daher auch keine „Kernaussage“ zum „Klang“ von Netzkabeln. 6. Messungen – auch die von „Amateuren“ – stehen zur Interpretation und zur Wiederholung und zur Widerlegung offen. Sie sind nicht Ergebnis einer Fraktionsdisziplin oder Bestandteil einer „Überzeugung“, die man ähnlich wie eine Religion zu tolerieren oder zu „gönnen“ habe.
Alles in allem geht mir das frustrierte Gepolter von Leuten, die alles und jedes relativieren und zu einem rhetorischen Meinungsgeplänkel umfunktionieren wollen gewaltig auf die Nerven!
ZeeeM
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2020, 00:14
Man sollte auch nicht außer Acht lassen, das scheinbar wissenschaftlich erscheinende Dinge Fake sein können.


und man kann auch sowas finden

https://www.essentialsound.com/power-cable-technology.htm


[Beitrag von ZeeeM am 08. Feb 2020, 00:18 bearbeitet]
Meyersen
Stammgast
#14 erstellt: 08. Feb 2020, 04:45

flexiJazzfan (Beitrag #12) schrieb:
...
Alles in allem geht mir das frustrierte Gepolter von Leuten, die alles und jedes relativieren und zu einem rhetorischen Meinungsgeplänkel umfunktionieren wollen gewaltig auf die Nerven!


Moin,

ca. 102,34% Zustimmung! (*1)
Physik ist halt, wie schon einige Male erwähnt, keine Meinungssache, sondern Wissenschaft. Und die für Netzkabel erforderlichen Parameter sind längst erschöpfend erforscht.

Gruß aus Königslutter und gute N8!

Kai

(*1) (Der angegebene %-Satz wurde Durch spontane Schätzung und aus dem Bauchgefühl heraus ermittelt, und erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder wissenschaftliche Belastbarkeit. Er ist als rein subjektive empfundene Größe zu verstehen)
DerHilt
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Feb 2020, 09:08
Hui hui, hier ist man aber aufgeregt. Das führt sogar zu ausgeprägter Leseschwäche. Okay, das ist nix Neues im Internetz.
Hatte ich irgendwas über Physik geschrieben?

Ich habe lediglich darauf hingweisen, dass mit dem verlinkten Kappes nichts "belegt" werden kann. Mehr nicht. Witzigerweise kann der idiotsche "Versuchsaufbau" ja zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen führen wie: "Siehste, sind doch Unterschiede. Hätteste mal mit ernsthaft unterschiedlichen Kabeln gemessen". Oder auch "Kein Wunder dass du Unterschiede misst, wenn die Kabel noch nicht mal gleich lang sind..."
Und dann die Schwierigkeit, Nichtexistenz zeigen zu wollen. Die läßt sich nun mal nur ableiten. Was auch immer dieser Archimago bezweckt hat: es gelingt nicht mit dem Beitrag.

Was mir auf die Nerven geht, ist das rechthaberische Gepolter von Leuten, deren Weltbild einfach und gesichert ist, denen offensichtlich schon der Gedanke an andere Denksansätze Unbehagen erzeugt und die deshalb jeden, der nicht dieselben Überzeugungen hat wie sie, in eine Schublade stecken und missionierend versuchen, von der Richtigkeit ihrer Realität zu überzeugen. Selbst dann, wenn es überhaupt keine Berührungspunkte gibt.

Ich halte es da eher mit den Lassie Singers.
thewas
Inventar
#16 erstellt: 08. Feb 2020, 09:21

Und dann die Schwierigkeit, Nichtexistenz zeigen zu wollen. Die läßt sich nun mal nur ableiten.

Ich vermute da fehlt ein "nicht"?
Ich glaube zudem nicht dass Archimago damit eine generelle Nichtexistenz beweisen wollte, das ist eher (d)eine Interpretation.
Er hat "nur" einen sehr extremen Test durchgeführt der imho schön die Größenordnungen in der Praxis aufgezeigt, was für viele eine interessante Bestätigung / Indiz zu dem Thema ist, wenn er dir nicht gefallen hat, ist das ja auch legitim, vielleicht kannst du ja einen besseren aufstellen. Vermutlich könnte man auch eine extremere Haient Verstärkerfehlkonstruktion nehmen und Statt Kabel Widerstandsdraht, dann wären die Unterschiede noch größer ausgefallen, wobei für mich persönlich ist sein Versuch eher praxisnah.
ZeeeM
Inventar
#17 erstellt: 08. Feb 2020, 09:51

DerHilt (Beitrag #15) schrieb:

Was mir auf die Nerven geht, ist das rechthaberische Gepolter von Leuten, deren Weltbild einfach und gesichert ist, denen offensichtlich schon der Gedanke an andere Denksansätze Unbehagen erzeugt und die deshalb jeden, der nicht dieselben Überzeugungen hat wie sie, in eine Schublade stecken und missionierend versuchen, von der Richtigkeit ihrer Realität zu überzeugen. Selbst dann, wenn es überhaupt keine Berührungspunkte gibt.


Das kannst du beiden Seiten vor die Füße werfen.
Solange nicht strenge Maßstäbe an die Nachweisbarkeit gelegt werden, ist es eh nur Gerede in 72pt. das primär dem Zeitvertreib dient und nicht dem Gewinn irgendwelcher Erkenntnis.

Das obige Experiment hätte im Grundpraktikum der Physik kein Testat bekommen.


[Beitrag von ZeeeM am 08. Feb 2020, 09:51 bearbeitet]
Passat
Moderator
#18 erstellt: 08. Feb 2020, 10:14
Was den Netzkabelklanghörern gar nicht auffällt:

Viele HighEnd-Hersteller schwurbeln ja bei Neuerscheinungen herum wie "diverse Bauteile durch klanglich bessere ersetzt", "neue klanglich optimierte Schaltung", etc. etc., aber kein einziger dieser Hersteller fasst das Netzkabel an. Die legen den Geräten i.d.R. ein ganz normales 08/15-Kabel bei.

Das heißt doch im Umkehrschluß, das selbst die HighEnd-Schwurbelbuden nicht an Netzkabelklang glauben.

Und das sollte den Netzkabelklanghörern doch zu denken geben.

Grüße
Roman
ZeeeM
Inventar
#19 erstellt: 08. Feb 2020, 10:28
Das heißt es nicht zwangsweise. Man überlässt das Marktsegment Anderen.
Eher kann man sich Gedanken darüber machen warum es außerhalb des Audiobereiches keine Boutiquenetzkabel gibt?
Für ein Keysight 34470A wird sowas nicht angeboten obwohl das rein recht präzises Instrument ist.
Passat
Moderator
#20 erstellt: 08. Feb 2020, 10:44
Warum wird so etwas auch nur im Audiobereich angeboten?

Der Videobereich wäre doch auch ein mögliches Marktsegment:
Durch das SuperDuper-xy-Schwurbelnetzkabel wird das Bild ihres TVs/Beamers deutlich schärfer und die Farben deutlich satter.... bla bla schwurbel.....

Grüße
Roman
thewas
Inventar
#21 erstellt: 08. Feb 2020, 10:49
Die Existenz eines Produktes hat nichts mit seiner Wirksamkeit zu tun, wenn sogar eine eher seriöse Firma wie Sony mal eine audiophoole SD-Karte herausgebracht hatte https://www.golem.de...fen-1502-112490.html
Erst durch Vergleichsmessungen und Blindtests kann man diese Beweisen.
ZeeeM
Inventar
#22 erstellt: 08. Feb 2020, 11:12

Passat (Beitrag #20) schrieb:
Warum wird so etwas auch nur im Audiobereich angeboten?

Der Videobereich wäre doch auch ein mögliches Marktsegment:
Durch das SuperDuper-xy-Schwurbelnetzkabel wird das Bild ihres TVs/Beamers deutlich schärfer und die Farben deutlich satter.... bla bla schwurbel.....

Grüße
Roman


Offenbar ist es schwieriger in solchen Aspekten den Käufer über die Auge zu hauen, als über das Ohr.
thewas
Inventar
#23 erstellt: 08. Feb 2020, 11:16
Es ist auch leichter einer direkten Vergleich mit 2 identischen Fernseher nebeneinander aufzubauen als im Audio Bereich.
yordi
Stammgast
#24 erstellt: 08. Feb 2020, 11:33
Hallo,

([/quote]
Der Videobereich wäre doch auch ein mögliches Marktsegment:
Durch das SuperDuper-xy-Schwurbelnetzkabel wird das Bild ihres TVs/Beamers deutlich schärfer und die Farben deutlich satter.... bla bla schwurbel....
[quote].

Habe ich schon erlebt. Vor einigen Jahren bei einer Vorführung von SIM Projektoren in Hannover. Dort wurde auch noch gesagt, daß sich die Auflösung verbessert.
Da bin ich dann gegangen.

Gruß yordi
DerHilt
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 08. Feb 2020, 12:18
Um das mal von meiner Seite zu beenden:

thewas (Beitrag #16) schrieb:
Er hat "nur" einen sehr extremen Test durchgeführt der imho schön die Größenordnungen in der Praxis aufgezeigt, was für viele eine interessante Bestätigung / Indiz zu dem Thema ist, wenn er dir nicht gefallen hat, ist das ja auch legitim,... wobei für mich persönlich ist sein Versuch eher praxisnah.

Ich finde an dem Test überhaupt nichts extrem und es ist keine Frage ob er mir gefällt. Praxisnah ist er meines Erachtens allenfalls hinsichtlich der Frage, ob es zwischen einem undefinierten längeren Kabegewusel und einem nicht näher bezeichenten 20-Dollar-"Highend"-Netzkabel von Amazon signifikante messtechnische Unterschiede gibt: Nein, ausweislich der Ergebnisse der hier durchgeführten Messungen nur marginale, aber von denen ist nicht klar, woher sie kommen. Mach was draus...

ZeeeM (Beitrag #17) schrieb:
Das obige Experiment hätte im Grundpraktikum der Physik kein Testat bekommen.

So isses.

ZeeeM (Beitrag #17) schrieb:
Das kannst du beiden Seiten vor die Füße werfen.
...
Solange nicht strenge Maßstäbe an die Nachweisbarkeit gelegt werden, ist es eh nur Gerede in 72pt. das primär dem Zeitvertreib dient und nicht dem Gewinn irgendwelcher Erkenntnis.

Wie bereits gesagt, hab ich mit Seiten nix am Hut, Missionieren geht mir immer auf den Senkel.

Genau, es ist nur Gerede. Weshalb meine Ausgangsfrage, was denn nun bitte daran so "sehr erfreulich" sei, unbeantwortet bleibt.
thewas
Inventar
#26 erstellt: 08. Feb 2020, 13:26

Ich finde an dem Test überhaupt nichts extrem und es ist keine Frage ob er mir gefällt. Praxisnah ist er meines Erachtens allenfalls hinsichtlich der Frage, ob es zwischen einem undefinierten längeren Kabegewusel und einem nicht näher bezeichenten 20-Dollar-"Highend"-Netzkabel von Amazon signifikante messtechnische Unterschiede gibt: Nein, ausweislich der Ergebnisse der hier durchgeführten Messungen nur marginale, aber von denen ist nicht klar, woher sie kommen

Woher sollen sie denn die kommen außer vom Kabel?


Weshalb meine Ausgangsfrage, was denn nun bitte daran so "sehr erfreulich" sei, unbeantwortet bleibt.

Ich bin zwar nicht derjeniger der den Kommentar geschrieben hat, aber ich würde es beantworten dass es erfreulich ist dass trotz Kabel mit deutlich höherem Widerstand die hörbaren Auswirkungen wie du auch sagst gleich Null sind.

Ich persönlich hätte den Test noch mit einem teuren, in der Szene gut beleumundeten "echten Haientkabel" und elektrische Messungen von den Kabeln erweitert, aber es ist leichter zu meckern als selber was auf die Beine zu stellen.


[Beitrag von thewas am 08. Feb 2020, 13:28 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 08. Feb 2020, 15:41
Hallo,




"Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem" (unbekannter Weiser aus dem Internet)


Karl Valentin sagte das schon vor gut 100 Jahren

Zum Kabelgedöns: "man" hört es ja - komm keinem Goldohr mit Fakten.

Peter
ZeeeM
Inventar
#28 erstellt: 08. Feb 2020, 17:03

DerHilt (Beitrag #25) schrieb:
Wie bereits gesagt, hab ich mit Seiten nix am Hut, Missionieren geht mir immer auf den Senkel.


Wobei der Eindruck der Missionierung auch kaum mehr ist als eine persönliche Meinung.
Meyersen
Stammgast
#29 erstellt: 08. Feb 2020, 17:06

DerHilt (Beitrag #15) schrieb:
...
Hatte ich irgendwas über Physik geschrieben?
...


Moin,

mit was sonst, das sich NICHT auf physikalische Größen reduzieren ließe, haben wir es bei der ganzen Sache mit der Musikwiedergabe oder der Stromversorgung elektrischer Geräte zu tun?

Gruß aus Königslutter

Kai

PS: Fehler beseitigt.


[Beitrag von Meyersen am 09. Feb 2020, 04:53 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2020, 17:44
Hallo,

nein, Hifi ist Magie, schwarze Kunst, Alchemie.
Geh mich wech mit Naturwissenschaft...

Wenn Volta, Faraday, Siemens, Ampere oder Brattain diese Getue lesen könnten...

Peter
Meyersen
Stammgast
#31 erstellt: 09. Feb 2020, 05:13

8erberg (Beitrag #30) schrieb:
Hallo,

nein, Hifi ist Magie, schwarze Kunst, Alchemie.
Geh mich wech mit Naturwissenschaft...

Wenn Volta, Faraday, Siemens, Ampere oder Brattain diese Getue lesen könnten...

Peter

Moin Peter,

stimmt. Heute Abend hatte ich ein besonderes HiFi-Erlebnis: Beseelt von gutem Bier und ein oder zwei Jacky-Cola, hatte ich die Freude, dabei zu sein, als eine in unserer Gegend sehr gut bekannte Blues- und Bluesrock-Band einen wirklich sehr guten Gig hingelegt hat. Nicht nur die Mucke, sondern auch der Sound war mal wieder eine Feier wert, Chapeau!
DAS war so richtig echtes HiFi (Was ist wohl echter, als Musiker mit Freude bei der Arbeit, dazu noch in Arm-Reichweite, zu hören und zu sehen?) - und fast magisch...

Gruß und gute N8

Kai

PS: Das Equipment von Amateurbands ist in den letzten 30 Jahren deutlich besser geworden. Gutes Zeugs ist einfach viel besser bezahlbar geworden, als es früher war. Die aktiven EV-Boxen, die sich Rocking Horse kürzlich zugelegt haben, sind akustisch ein Riesensprung gewesen. Gesang und Gitarre haben enorm an Präsenz und gleichzeitig auch an Transparenz gewonnen.

PPS: OT aus.
ZeeeM
Inventar
#32 erstellt: 09. Feb 2020, 07:04

Meyersen (Beitrag #29) schrieb:

mit was sonst, das sich NICHT auf physikalische Größen reduzieren ließe, haben wir es bei der ganzen Sache mit der Musikwiedergabe oder der Stromversorgung elektrischer Geräte zu tun?


Der Irrtum besteht darin das Hörwahrnehmung sowas wie ein objektiver, transparentere Vorgang wäre.
Nimmt man das aber an, dann müsste es versteckte Parameter geben und das seltsamerweise nur bei Audiosignalen.
Das Eingangsexperiment lässt nicht erwarten, das es dort welche gibt. Auch ein 10k€ Kabel wird da keine Überraschung liefern, es sei den, man nimmt eine Endstufe, die wie eine Mimose auf reaktive Lasten reagiert.
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 09. Feb 2020, 22:11
Ich kann die kritischen Bemerkungen zur Durchführung dieses Tests gut verstehen, habe ja auch gesagt wie das einzuordnen ist. Die Schwächen einer solchen unsystematischen Vorprüfung hätten sich sofort gezeigt, wenn sich signifikante Unterschiede ergeben hätten. Dann hätte dieser Test ja gar keinen Hinweis auf deren möglichen Hintergrund aufzuweisen. Dann wäre es plötzlich wichtig gewesen, ob die Netzspannung konstant war, ob der Verstärker fehlerfrei ist, welche Werte eine "Nullprobe" mit einem Laborkabel ergeben hätte ... Vielleicht macht ja einer von denen, die meinen, der letzte Meter der Stromleitung sei der entscheidende Meter , mal eine schöne Messreihe ,die das belegt. Wäre auch erfreulich.
Gruß
Rainer
stoneeh
Inventar
#34 erstellt: 09. Feb 2020, 23:48

flexiJazzfan (Beitrag #12) schrieb:
Alles in allem geht mir das frustrierte Gepolter von Leuten, die alles und jedes relativieren und zu einem rhetorischen Meinungsgeplänkel umfunktionieren wollen gewaltig auf die Nerven!


Man merkt, du bist neu hier . 99% der konstruktiv, vernünftig denkenden User wurden hier schon längst rausgeekelt.

Meine kurze Meinung: erfreulich, dass sich wer die Arbeit gemacht hat. Ich hätte allerdings bei Stromkabeln nie irgendeinen relevanten Einfluss erwartet. Wie ebenfalls flexiJazzfan gerade angedeutet hat, was soll der letzte Meter im Stromkreis schon ausmachen? Wenn die Kabel in der Wand Ramsch sind, macht das das bisl von Dose zu Amp auch nicht mehr wett. Und was der Strombetreiber anliefert, darauf hat man sowieso keinen Einfluss.

Wo ich mal einen deutlichen Unterschied gehört habe, war ein Audiointerface am mitgelieferten externen Netzteil vs. Stromversorgung via Batterie. Wäre interessant die Unterschiede messtechnisch darzustellen. Ist jemand eine entsprechende Messreihe bekannt?
thewas
Inventar
#35 erstellt: 10. Feb 2020, 00:06

Wo ich mal einen deutlichen Unterschied gehört habe, war ein Audiointerface am mitgelieferten externen Netzteil vs. Stromversorgung via Batterie. Wäre interessant die Unterschiede messtechnisch darzustellen. Ist jemand eine entsprechende Messreihe bekannt?


Ja, sogar vom selben http://archimago.blo...-power-supplies.html
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 10. Feb 2020, 00:17
Vielleicht noch eine Bemerkung zur Vergleichbarkeit. In Deutschland sind alle Netzkabelverbindungen auf 16 A ausgelegt. Wie die Norm in den USA ist , weiß ich nicht. Da gibt es wohl, wie in den Links angesprochen, eine Zulassung für medizinische Geräte - es könnte sich da allerdings auch um so etwas wie unsere TÜV Prüfung auf Verarbeitungsqualität und Funktionseinhaltung halten.
Gruß
Rainer
stoneeh
Inventar
#37 erstellt: 10. Feb 2020, 12:34

thewas (Beitrag #35) schrieb:

Wo ich mal einen deutlichen Unterschied gehört habe, war ein Audiointerface am mitgelieferten externen Netzteil vs. Stromversorgung via Batterie. Wäre interessant die Unterschiede messtechnisch darzustellen. Ist jemand eine entsprechende Messreihe bekannt?


Ja, sogar vom selben http://archimago.blo...-power-supplies.html


Thx. Überraschenderweise wurde sogar am fast gleichen Gerät getestet. Meinen Test hab ich am RME ADI-2 (nicht Pro FS) und Fireface UC durchgeführt.

Ohne dass Testsetup und Umgebungsvariablen genau die gleichen sind, ist es natürlich kein 100% aussagekräftiger Vergleich.
Mich würde es wundern, wenn man bei meinem Setup keinen Unterschied messen hätte können, da die gehörten Unterschiede signifikant waren. Aber kann natürlich auch sein, dass man keinen Unterschied, der über die Messungenauigkeit hinausgeht, feststellen hätte können, und ich trotzdem, reproduzierbar, einen gehört hätte.
CHICKENMILK
Inventar
#38 erstellt: 14. Feb 2020, 10:26
…...aber SIE hören es doch.

Mich wundert, dass hier noch kein Voodoo-Fan den Standardsatz geschrieben hat (… nicht messbar, aber hörbar, bla blabla)
_ES_
Administrator
#39 erstellt: 14. Feb 2020, 23:13
Das mag daran liegen das noch keiner Lust hatte Stöckchen zu werfen, die man begeistert wie Caniden hinterher rennen kann.
Rabia_sorda
Inventar
#40 erstellt: 14. Feb 2020, 23:46
Kann mir (Elektroinstallateur) mal sagen was ein teures Netzkabel da besser machen soll?
Wenn ich mir eine Hausinstallation vor Augen halte, die normalerweise (in DE) meterweise mit einem billigen (DAS billigste Kabel!) NYM 3x1,5mm2-J Kabel installiert wurde, kann es wohl kaum ein "Voodoo"-Netzkabel die letzten 1m von der Steckdose zum Verstärker wieder ausgleichen. Da würde auch ein 16mm2 nichts nützen....
Mann, Mann, Mann....
_ES_
Administrator
#41 erstellt: 15. Feb 2020, 00:03
Du hast nichts begriffen....
Es kommt gerade auf den letzten Meter an !!!
Was davor war, ist egal.
"Klingeldraht", zig Übergangswiderstände, egal.
Der letzte Meter zählt.
In den Kassen der Anbieter, versteht sich.
Rabia_sorda
Inventar
#42 erstellt: 15. Feb 2020, 00:10
Oh....

Passat
Moderator
#43 erstellt: 15. Feb 2020, 00:20
Naja, das Netzkabel ist ja nur ein Teil der Geschichte.
Es gibt ja auch High-fidele Sicherungen.
Da wird dann der Sicherungsautomat aus dem Sicherungskasten rausgeworfen, denn die verschlechtern ja den Klang.
Ersetzt werden die dann durch High-fidele Schmelzsicherungen.
Aber die müssen bei Vollmond von 7 Jungfrauen mit Weihwasser benetzt worden sein, sonst taugen die nichts.

Und einige Freaks, die ein Eigenheim neu gebaut haben, haben dann natürlich auch eine HighEnd-Strippe vom Sicherungskasten zur Anlage legen lassen.

Da gibts dann im Wohnzimmer 1 oder 2 Steckdosen fr die Hi-Fi-Anlage und der Rest im Wohnzimmer hängt an einer separaten Stromverteilung.

Es gibt auch entsprechende HighEnd-Steckdosen und Schukostecker.

Das Angebot für den HiFi-Voodooisten ist groß, sogar sehr sehr groß.
Es gibt in dem Bereich eigentlich nichts, was man sich nicht irgendwie vorstellen kann.
Und selbst das unvorstellbare gibts.

Grüße
Roman
Rabia_sorda
Inventar
#44 erstellt: 15. Feb 2020, 00:28

Und einige Freaks, die ein Eigenheim neu gebaut haben, haben dann natürlich auch eine HighEnd-Strippe vom Sicherungskasten zur Anlage legen lassen.


Und was ist dann mit der Zuleitung vom Kraftwerk bis zum Umspannwerk....und davon bis zur Trafostation im Ort und davon zum HAK des Hauses und davon zu der Unterverteilung im Haus....und was ist mit den NH-Sicherungen....alles aus Gold?

Ist eigentlich ein Stromzähler Hifi-tauglich?
Vmtl ein moderner digitaler eher, falls man CD und Streaming o.ä. bevorzugt....

Aber was ist dann mit analogen-Hörern, wie z.B.: von Plattenspielern? Da wäre dann so ein alter "analoger" Bakelit-Zähler besser, oder?


[Beitrag von Rabia_sorda am 15. Feb 2020, 00:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#45 erstellt: 15. Feb 2020, 03:56
Hallo,

wer es sich leisten kann das zu hören....

Peter
Grummelohr
Inventar
#46 erstellt: 15. Feb 2020, 08:29

Rabia_sorda (Beitrag #44) schrieb:
Und was ist dann mit der Zuleitung vom Kraftwerk bis zum Umspannwerk....und davon bis zur Trafostation im Ort und davon zum HAK des Hauses und davon zu der Unterverteilung im Haus....und was ist mit den NH-Sicherungen....alles aus Gold?


Genau das sag ich och immer... Eigenes Kraftwerk + Zubehör in den Keller und gut is^^
ZeeeM
Inventar
#47 erstellt: 15. Feb 2020, 08:52

Grummelohr (Beitrag #46) schrieb:
Genau das sag ich och immer... Eigenes Kraftwerk + Zubehör in den Keller und gut is^^


Deswegen stellen sich manche auch sowas in die Hörkemenate.

https://www.psaudio....lant-20/#tab-reviews
Max
Stammgast
#48 erstellt: 15. Feb 2020, 12:06
flexiJazzfan
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 15. Feb 2020, 12:39
Betr. PS Audio Werbung.
Es ärgert mich, dass jetzt ca. 200 Jahre nach der "Entdeckung" der Phänomene des Elektromagnetismus , immer noch völlig unzutreffende Analogien mit Wasser auf geradezu kindische Weise herangezogen werden, damit die Leute etwas kaufen, dessen Nutzen sie schwer selbst erfahren oder prüfen können. Selbst "analog" aufgewachsen, habe ich geglaubt, dass jetzt schon eine Generation lebt, die über die simpelsten Gesetze der Mechanik hinaus auch Elektrodynamik, Quantenmechanik und Künstliche Intelligenz einigermaßen selbstverständlich verstehen.
Gruß
Rainer
ZeeeM
Inventar
#50 erstellt: 15. Feb 2020, 14:02
Quantenmechanik und verstehen, anschaulich? Zu der Aussage lassen sich nicht mal gestandene Physiker hinreißen.
Das Wasseranalogon funktioniert z.B anschaulich prima bei einem einfachen Netzteil mit Gleichrichtung und Siebung.
Man muss halt wissen wie weit taugt das Analogon.
Ich fürchte, das der heutige Bürger auch das Thema KI nur auf Presseniveau versteht wie auch die Physik der Elektrodynamik und das ist nicht schlimm.
8erberg
Inventar
#51 erstellt: 15. Feb 2020, 16:40
Hallo,

oha, "Presseniveau" ist schon so eine Sache... bei den Journalisten gehören Naturwissenschaften zu den ungeliebten Fächern. Man merkt es jeden Tag in jeder Zeitung oder im TV, dass der größte Teil der Innung diese weit vor dem Abitur abgewählt haben.

Früher gab es einen Hans Haber oder einen Hoimar von Ditfurth.... heute dagegen

Peter
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A-B Vergleich ist problematisch
Hi-Fisch am 09.07.2003  –  Letzte Antwort am 09.05.2004  –  131 Beiträge
Vergleich XLR-Kabel: Kimber Timbre vs. Hero
Litefor am 10.08.2013  –  Letzte Antwort am 11.08.2018  –  150 Beiträge
GAG: Vergleich C37-Lack mit Eigenurin und Bauhaus-Lack
allgemeinheit am 24.02.2004  –  Letzte Antwort am 17.12.2004  –  10 Beiträge
Kofektioniertes Kabel im Vergleich zu unkonfektioniertem Kabel leiser?!
_xedo_ am 04.09.2004  –  Letzte Antwort am 08.09.2004  –  13 Beiträge
Furutech RD 2 oder Acoustic Revive RD 3
JaneM am 09.02.2013  –  Letzte Antwort am 12.02.2013  –  35 Beiträge
Verändert Staub auf den Lautsprechermembranen den Klang?
Misterz am 06.01.2007  –  Letzte Antwort am 10.01.2007  –  17 Beiträge
Hochfrequenz Strahlung - Einfluss auf den Klang
George_Lucas am 04.09.2012  –  Letzte Antwort am 16.06.2015  –  68 Beiträge
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