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Qualitatsverluste auf Kabelwegen vermeiden. Zweierlei Anforderugen

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Autor
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Oekel
Neuling
#1 erstellt: 04. Feb 2013, 19:07
Hi,

ich bin absolut kein Qualitätsvernatiker, aber dennoch genieße ich es jedes Mal sehr wenn ich in den Genuss einer perfekt abgestimmten Anlage komme.
Ich habe vor in etwa 6 Monaten einen DACMagic Plus gebraucht zu erwerben. (Dies aber nur am Rande, um zu sehen, wo der Weg hingehen soll. DA-Wandler Tests sollen aber kein Bestandteil DIESER Diskussion werden)

Meine Klangkette beginnt in jedem Fall am PC, da ich ein absoluter Fan von digitaler Schnittechnik bin und auch sonst gute Quellen von dort aus ins Rennen schicke (flac etc.).

Das Ende der Kette ist jedoch extrem zweigleisig. Im normalfall hängt ein DAC+Hifi-Endverstärker(n) am Anderen Ende (ca 15m Kabelweg in einem Kabelkanal) und hin und wieder eine PA-Anlage für eines meiner Hobbyy im Dj-Bereich (20-30m Kabel)

Meine Frage ist nun, wie konzipiere ich die (lange) Strecke zwischen PC und Verstärker in den beiden Fällen mit möglichst wenig Komponenten und max flexibilität und gewinn an Qualität?

Kurz ein paar Dinge, die ich mir bereits anlesen konnte, aber gerne in Frage gestellt werden dürfe:
1. Analoger Standard ist Symetrische Signalübertragung via XLR/Steroklinke (3-pol Kabel pro Kanal)
2. Analoger Standard bei Soundkarten ist ein unsymetrischer Ausgang (2-pol Miniklinke)
2.1 Teratec bietet mit der Puls 22 und neueren Modellen einzige Ausnahmen.
3. Digital gehts bislang NUR über SPDIF aus Soundkarten raus.
3.1 SPDIF ist nur im Stereobereich "unverfälscht" da unkomprimiert. 5.1 etc. bedeutet qualitätsverlust.
3.2 SPDIF via optischen Kabel nicht über 10m praktikabe. Da das "Glasfaserkabel" mit Toslink Buchse nur mit Kunstoffkern hergestellt wird und somit die Dämpfung in Kombination mit den schwachen LEDs im Sender (statt Laser wie bei Netzwerktechnik) zu Störungen/Abbrüchen 0101 führt.
3.3 SPDIF via Coax kann mit Chinch Kabeln realisiert werden . SOLLTE jedoch auf 75Ohm bei längeren Kabeln geachtet werden.
4. SPDIF optisch<==>coax kann beliebig oft ineinander ohne Verlust gewandelt werden. Selbst mit günstigen Wandlern (siehe Reichelt 15€)
4.1 SPDIF optisch-->Netzwerk-->SPDIF optisch. Gibt es bereits für 100€ beschränken das Signal jedoch auf 96kHz (siehe ADAT/TOSLINK Extender)
4.2 SPDIF coax -->Netzwerk-->coax sowie Extender mit höherern kHz Samplingraten habe ich bislang noch nicht gefunden. Des weiteren bin ich mir nicht sicher, ob hierbei mit "Netzwerk" "nur" ein SUTP 8P8C Kabel gemeint ist, oder ob Switche/Hubs auf Layer1 dazwischen hängen dürfen.

Bislang sehen die beiden "gedachten" Signalstrecken bei mir wie folgt aus:
A (Party): extra Soundkarte mit symetrischen Stereoausgangssignal -->direkt an den PA-Anlagenendverstärker.
B (Heim/Hifi) "irgendeine" Soundkarte (auch onboard) mit SPDIF Ausgang (preferiert optisch) -->Wandler coax ---> 20m 75ohm Kabel-->DA-Wandler-->Symetrisch zur Endstufe(n). Das kleine Stück optisch würde ich wegen dem getrennten Ground machen wollen. Wobei die Frage wäre, ob man diese "Brücke noch Mals erneut vorm DA machen sollte. Oder den/die coax/optischen Wandler + DA-Wandler generell via Batteriespannung versorgt.

Nun könnte man natürlich sagen, dass ich ordentlich Geld investieren sollte, so dass die Hifi-Elemente auch den Party-Bereich abdecken. Aber dafür möchte ich doch Equipment verwenden, welches im erschwinglichen Rahmen bleibt. (<2500€)

Es wäre nett, wenn ihr zu dem einen oder anderen Punkt Stellung nehmen könntet.
Wichtig wären wir dabei Begriffe wie "physikalisch, audiophil relevant/unrelevant/wahrnehmbar.
Bislang bilde ich mir noch ein ein recht gutes Gehör zu haben, so dass sich Hifi lohnt. Aber Hobby Party bleibt eben Party!

Oekel
bapp
Inventar
#2 erstellt: 04. Feb 2013, 19:33

2. Analoger Standard bei Soundkarten ist ein unsymetrischer Ausgang (2-pol Miniklinke)
2.1 Teratec bietet mit der Puls 22 und neueren Modellen einzige Ausnahmen.

Nicht ganz.
Es gäbe da z.B. noch die ESI Juli@ (hätte ich sogar noch zuhause sinnlos rumliegen), und - etwas teurer, aber vom Feinsten - die RME 9632 Hammerfall.
_ES_
Administrator
#3 erstellt: 08. Feb 2013, 01:44
Hi,


Wichtig wären wir dabei Begriffe wie "physikalisch, audiophil relevant/unrelevant/wahrnehmbar.
Bislang bilde ich mir noch ein ein recht gutes Gehör zu haben, so dass sich Hifi lohnt. Aber Hobby Party bleibt eben Party!


Grundsätzliches dazu:

Verbindung Amp--LS: 1,5qmm reichen aus, wenn man sich innerhalb normaler, häuslicher Distanzen bewegt.

Verbindung Quelle-Amp, analog:

Normales Cinchkabel reicht aus, Symmetrisch normales, sogn. "Mikrofonkabel".

Verbindung digital:

Coax : 75 ohm Wellenwiderstand, seltenst 110.
Licht: halt stabiler Lichtleiter..
AndreasHelke
Stammgast
#4 erstellt: 08. Feb 2013, 01:58
An deiner Stelle würde ich außer vielleicht bei den Lautsprechern voll auf Profiequipment mit Symetrischen Verbindungen setzen, Die Studiotechnik kann auch gut zum normalen Musikhören verwendet werden wenn man darauf achtet Endverstärker ohne Lüfter zu kaufen. Mit einem Profi USB Soundinterfface am Computer hat man dann gleich die passenden XLR Kabel und Singalstärken.

Bei der Verbindung von Computern und anderem Audioequipment muss man allerdings darauf achten, das der Signalweg galvanisch getrennt sind wenn auf beiden Seiten der Verbindung Schutzklasse 1 Geräte über das Stromnetz verbunden sind. Ohne diese Trennung gibt es Erdschleifen bei den Computer unerträgliche Störgeräusche erzeugen. Profiequipment hat oft aber nicht immer einen Groundlift Schalter um bei Bedarf Erdschleifen zu unterbrechen.
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Feb 2013, 13:05
Noch zur Ergänzung: Profigeräte mit AES-EBU Ausgang haben in dre Regel Trennübertrager verbaut, um den symmetrischen Digitalausgang (meist über XLR oder D-Sub) erfrei zu machen.
Die Alternative ist die Koax-Verbindung mit 75 Ohm Videokabel (BNC-Stecker). Da gibt es KEINE Erdtrennung, denn sehr oft handelt es sich bei den Profigeräten um Videogeräte, welche Ton und Bild übertragen und daher zwangsläufig eine Erdvermaschung zur Folge haben.
Wenn alle Geräte ab EINER Steckdose betrieben werden kommt es auch bei längeren Netzleitungen nicht zu Brummschleifen.
Jacobus_Magnus
Gesperrt
#6 erstellt: 02. Mrz 2013, 22:06
Und was hat dieser Thread im Voodoo Bereich zu suchen? So macht man sich hier keine Freunde bei unseren Überfliegern.

Laß den Tread mal besser verschieben.
0408SUSI
Gesperrt
#7 erstellt: 05. Mrz 2013, 02:34

Jacobus_Magnus (Beitrag #6) schrieb:
Und was hat dieser Thread im Voodoo Bereich zu suchen? ...Laß den Tread mal besser verschieben.


Ach kukke mal da... Der Herr J. M. möchte in einem anderen Bereich dieses Forums der vom TE gestellten Frage etwas hinzufügen oder diese gar beantworten, obwohl die Frage von den "Überfliegern" längst beantwortet ist..?

Da wäre ich aber mal extrem gespannt, was da wohl kommen könnte...
kinodehemm
Inventar
#8 erstellt: 05. Mrz 2013, 16:08
Moin

Hinweise auf Menschen, denen ' alternatives Denken' bei naturwissenschaftlichen Themen auch schon half?
cr
Moderator
#9 erstellt: 06. Mrz 2013, 02:48

3.2 SPDIF via optischen Kabel nicht über 10m praktikabe. Da das "Glasfaserkabel" mit Toslink Buchse nur mit Kunstoffkern hergestellt wird und somit die Dämpfung in Kombination mit den schwachen LEDs im Sender (statt Laser wie bei Netzwerktechnik) zu Störungen/Abbrüchen 0101 führt.


Die Relaisstation wurde bereits erfunden. Auch für Optokabel gibt es Zwischenverstärker (Elektronikladen). Außerdem hat man im Hausgebrauch wohl selten über 10m.


Die Studiotechnik kann auch gut zum normalen Musikhören verwendet werden wenn man darauf achtet Endverstärker ohne Lüfter zu kaufen

Ja, ein 2x120W-Verstärker mit sym. Eingängen kostet 200 Euro (Thomann). Will man dagegen einen sym. HiFi-Verstärker, wirds meist gleich astronomisch.......
Jacobus_Magnus
Gesperrt
#10 erstellt: 09. Mrz 2013, 00:26
Meine Rede. Die größten Voodooisten in dem Bereich sind die völlig überbewerteten Hochpreishersteller (Highend Unsinn von der kleinen Manufaktur), die die Leute seit Jahren nach Strich und Faden verarschen.
ZeeeM
Inventar
#11 erstellt: 09. Mrz 2013, 12:08

Jacobus_Magnus (Beitrag #10) schrieb:
Meine Rede. Die größten Voodooisten in dem Bereich sind die völlig überbewerteten Hochpreishersteller (Highend Unsinn von der kleinen Manufaktur), die die Leute seit Jahren nach Strich und Faden verarschen.


In dem Sinne gibt es auf den Markt noch eine Menge, die ein "Lebensgefühl" bedienen.
Manche Dinge verkaufen sich besser, wenn man eine virtuelle Eigenschaft plausibel erscheinend mit realen Physik verknüpft. Warum muss ein Kraftstoff VMAX heissen? EIgentlich kann man froh sein, das sich Vieles was man tut nicht zwanghaft an rein technisch physikalischen Gegebenheiten orientiert. Das Leben wäre unendlich langweilig. Aber es geht ja nicht darum mit teurem Kabel Geld zu verdienen, sondern das Geld in der Börse zu lockern. (siehe auch hier) Ich würde wahrscheinlich Halleluja rufen, wenn der erste Hersteller ein Lautsprecherkabel für > 1000 Euro mit dem Argument der Verarbeitung, der Schönheit, der Exklusivität verkauft ohne irgend einen Bezug auf technische Eigenschaften zu machen. Warum ist der ästhetische Aspekt so unterrepräsentiert, das man manchmal den Eindruck hat, es wäre den Herstellern peinlich damit zu argumentieren.


[Beitrag von ZeeeM am 09. Mrz 2013, 12:09 bearbeitet]
Zatzen
Stammgast
#12 erstellt: 28. Mrz 2013, 08:32
Ähm ästehtischer Aspekt... Ich muss echt sagen, mich stößt
das Design im audiophilen Bereich richtig ab. Sowas will ich bei
mir gar nicht stehen haben. Diese ganzen gebürsteten Geräteoberflächen,
und überall so pseudodesignte Drehknöppe dran und das Design überhaupt,
alles so steril aber nach dem Motto "Edel muss es aussehen".
Der Käufer muss eben das Gefühl haben er kauft was ganz ganz besonderes.
Aber ich nehm dann doch lieber das normale sehr gute mit mehr Sein als
Schein.
Vor allem wo ich mich schon lange wirklich drüber aufregen könnte,
da kann man sich in nem audiophilen Laden über nen fünfstelligen
Betrag mit Dekoartikeln (okay, mit ein wenig Funktion) eindecken,
und die Krönung sind dann winzige Lautsprecherchen, auf die dann
die ganze Ultra-High-Tech-The-Future-Is-Here-Technik losgelassen wird.
Nee also wer die Physik des Schalls derart mit Kleinstlautsprechern
beleidigt ist es wert, verarscht zu werden.

Wer einen realistischen Klang will braucht Abstrahlfläche, alles andere
ist Murks, und dann würde auch das Gedöns über Kabelklang aufhören,
weil solche großen Lautsprecher dem Ohr nix vorgaukeln und man nicht länger
im Dunkeln tappt, nicht alle 10 Sekunden was anderes zu hören glaubt.
Leider rede ich von Lautsprechern in Kühlschrankgröße und mit einer
Fläche für Bass und tiefe Mitten von rund 2000 cm². Das ist nicht vereinbar
mit dem WAF.
cr
Moderator
#20 erstellt: 05. Apr 2013, 02:00
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Wieviel Membranfläche braucht ein Lautspecher?"
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