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Welches Kabel für mehr Feinzeichnung

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Autor
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Meursault
Neuling
#1 erstellt: 19. Jan 2014, 11:08
Hallo zusammen,

ich bin gerade auf der Suche nach neuen LS-Kabeln, und bin auf zwei Varianten gestoßen, die auf mich sehr interessant wirken (ich möchte im Übrigen keine Diskussion über Kabelklang oder ähnliches auslösen, mir geht es schlicht um ein paar ungeklärte, technische Fragen):

- Oehlbach crystal silver star

- ViaBlue sc-2 bzw. sc-4 silver series

Beide Varianten würde ich selbst konfektionieren wollen, da ich so fast 1/3 der Kosten sparen könnte. Bei ersteren ist die Konfektionierung klar; Gewebeschlauch rum und Hohlbananas ran. Bei der zweiten Variante von ViaBlue bin ich ehrlich gesagt etwas verwirrt.... Die Version SC-2 kann nach m.M. kaum Vorteile bringen - die Besonderheit des Kabels ist es, dass sowohl versilberte Litzen für die Höhen/Hochtöner, als auch verzinnte für den Bass verwendet wird - da diese mit den Bananas nur an jeweils einen Plus- und Minuspol der LS verbunden werden und mir nicht klar ist, wie dieser trotzdem den Unterschied differenzieren soll. Oder täusche ich mich da? SC-4 wiederum erscheint mir da schon klarer, wobei ich bei der Beschreibung des Produktes etwas verwirrt bin:

"Die beiden versilberten Adern werden mit dem Hochtonbereich der Lautsprecher verbunden. Durch die Versilberungen werden feinste Details und Brillanzen im Hochtonbereich übertragen. Die beiden verzinnten Kupferadern werden mit dem Bassbereich der Lautsprecher verbunden"

http://www.dienadel....25351614-19031.3.jpg

An sich ist schon klar, was gemeint ist, spannend wird es nur angesichts der Tatsache, dass auch bei dieser (konfektionierten) Version nur jeweils 2 Bananas pro Seite angebracht sind. Verstehe ich das richtig, dass ViaBlue meint, man solle 2 Kabel pro LS verwenden, oder verstehe ich da was falsch? Und wieso nimmt man nicht gleich die "richtige" Bi-Wire-Version?

Wie konfektioniere ich also die Meterware, auf dem Bild sind ja im Prinzip auch 4 Elemente zu sehen:

http://www.dienadel....191067542-3840.3.jpg

Wäre wirklich nett, wenn ihr mir helfen könntet, wie gesagt, mir geht es hier hauptsächlich um technische Fragen, nicht um Glaubensfragen

Viele Grüße,

Christian
bapp
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2014, 11:22

mir geht es hier hauptsächlich um technische Fragen, nicht um Glaubensfragen

Dass Versilberung den Hochton verbessert ist aber nun mal reine Glaubenssache, und technisch nicht begründbar.
Meursault
Neuling
#3 erstellt: 19. Jan 2014, 11:33
Hmm...das hilft mir nicht gerade weiter
bapp
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2014, 11:37
Indirekt schon - ich wollte damit nämlich ausdrücken, dass es absolut sinnlos ist, sich darüber Gedanken zu machen.
ZeeeM
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2014, 12:22

bapp (Beitrag #4) schrieb:
Indirekt schon - ich wollte damit nämlich ausdrücken, dass es absolut sinnlos ist, sich darüber Gedanken zu machen.


Für den TE steht fest das:


"Die beiden versilberten Adern werden mit dem Hochtonbereich der Lautsprecher verbunden. Durch die Versilberungen werden feinste Details und Brillanzen im Hochtonbereich übertragen"


Das will er weder diskutiert sehen, noch hinterfragen. Das ist für ihn ein Fakt.
hifi_angel
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2014, 13:12

- die Besonderheit des Kabels ist es, dass sowohl versilberte Litzen für die Höhen/Hochtöner, als auch verzinnte für den Bass verwendet wird - da diese mit den Bananas nur an jeweils einen Plus- und Minuspol der LS verbunden werden und mir nicht klar ist, wie dieser trotzdem den Unterschied differenzieren soll.


Das ist doch absolut klar!
Ausgehend, dass weder der AMP noch die LS das "schwächste" Glied in der Kette sind, sondern das LS-KAbel der Schwachpunkt darstellt, erscheint diese Lösung endlich mal eine Innovation zu sein, die die bisherigen entweder-oder-Debatten bei Kabel in eine sowohl-als-auch Lösung überführt!

Ich habe sowieso nie verstanden, wenn einer seine Kabel gegen andere ausgetauscht hat und sich oft den Vorteil (z.B. bei den Höhen) mit neuen Nachteilen (z.B. im Bassbereich) meist auch noch für viel Geld "erkauft" hat, dass er nicht alle seine LS-Kabel gleichzeitig weiterverwendet. Nur so kann er doch sicher sein, dass sich nur die Vorteile der einzelnen Kabel addieren!

Wenn z.B. in einem Kabel A die Höhen zu stark gedämpft werden und die Tiefenstaffelung nicht ausgeprägt genug erscheint, dafür aber im Bassbereich hervorragend aufspielt, und man jetzt parallel ein Kabel B mit gegenteiliger Auslegung dazuschaltet, bekommen doch die LS in jedem Fall IMMER nur das beste Signal in jedem Frequenzbereich.

Was bei dem einen Kabel nicht in der gewünschten Güte ankommt, kommt eben durch das andere Kabel und umgekehrt. Die behindern oder beeinflussen sich doch nicht gegenseitig! Oder glaubst du, dass wenn Kabel A schlecht die Höhen wiedergibt, könnte es dafür sorgen, dass Kabel B es auch nicht schafft.

Und der, der was von HiFi versteht, schmeißt nicht seine alten Kabel weg, bzw. verkauft sie wieder, für mich ist das immer ein Zeichen dafür, dass die Leute von Physik KEINE Ahnung haben!

Also ich habe bei mir z.Zt. drei Kabel gleichzeitig in Verwendung!

Natürlich wäre es optisch schöner (und auch praktikabler) nur noch ein "Summenkabel" zu haben. Aber in meinem Fall müsste es mindestens genauso sein wie derzeit meine drei Kabel. Denn letztendlich zählt die Qualität und nicht nur die Optik.
sealpin
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2014, 13:21
Hi Vhristian,

Du bist schon auf dem richtigen Weg, mit der berechtigten Frage, wie das konfektionierte Kabel aus dem ersten Link zur Beschreibung passen soll...

Wenn Du jetzt Deinen Gedanken selbst weiter führst, wohin führt Dich das?

Ciao
sealpin
Meursault
Neuling
#8 erstellt: 19. Jan 2014, 13:45
[quote]Für den TE steht fest das:/quote]

Nein, nicht für den TE, sondern für den Hersteller steht es fest Keine Sorge, ich bin sicherlich keiner vom ignoranten Schlag, den es einzig darum geht, an seiner Ansicht zu beharren, ohne zu versuchen alle Argumente zu berücksichtigen. Nehmen wir aber mal an, aus irgendeinen Grund würde ich die Dinger gerne probieren, WIE müsste ich diese denn verwenden?

@selaphin: Du meinst, die beschriebene Aufteilung der einzelnen Litzen silber/zinn, würde nur Sinn machen, wenn man sie als bi-wire verwendet?

Gibt es konstruktive Vorschläge für ein anderes Kabel mit ähnlichen Eigenschaften?

Grüße

Christian
sealpin
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2014, 13:51
Nein, ich dachte, Du würdest den Widerspruch zwischen Beschreibung und dem Kabel erkennen...und dann evtl. die "richtigen" Schlüsse ziehen...

Zur Ausgangsfrage nachdem Du nur zu technischen Infos fragst:
es ist technisch für den Einsatzzweck als LS Kabel völlig egal, wie Du es konfektionierst, solange Du einen Kurzschluß zwischen "+" und "-" vermeidest.

ciao
sealpin
ZeeeM
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2014, 13:54
sealpin
Inventar
#11 erstellt: 19. Jan 2014, 14:03
Noch etwas, um die Logik zu testen:

Du schriebst: "... - die Besonderheit des Kabels ist es, dass sowohl versilberte Litzen für die Höhen/Hochtöner, als auch verzinnte für den Bass verwendet wird -..."
Mach doch mal den Test, und schließe nur das versilberte als einziges an den LS an.
Wenn dann nur aus dem Hochtöner was rauskommt, hast Du recht...wenn nicht...dann mal logisch weiter denken...

ciao
sealpin


[Beitrag von sealpin am 19. Jan 2014, 14:03 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 19. Jan 2014, 22:12
Hat sich wieder einer extra zum Rumtrollen angemeldet?

Meursault
Neuling
#13 erstellt: 19. Jan 2014, 23:45

Fhtagn! (Beitrag #12) schrieb:
Hat sich wieder einer extra zum Rumtrollen angemeldet?

:*


Nein, nur einfach jemand, der nicht wahnsinnig technik-versiert ist und gehofft hat, hier einige Antworten zu finden. Manchmal kommt es mir so vor, als würde es gerade in solchen "Voodoo-Foren" Leute geben, die ohnehin alles für Marketing halten und nur darauf warten, bis es jemand wagt, sich gezielt zu informieren. Wenn du das alles ohnehin für Unsinn hältst, warum verschwendest du dann die Zeit um auf solche Fragen zu antworten? Nur mal so um die Logik zu testen

@selaphin: Schon klar, das beide Litzen alle Komponenten des LS ansprechen, sie sind ja schließlich nichts anderes als elektrische Leiter. Nun haben aber Leiter halt auch die Eigenschaft, dass sie besser oder schlechter Impulse leiten können; daher mein Gedanke. Wenn man das Kabel als Single-wire verwendet, erscheint mir das ganze durchaus auch als Blödsinn. Als bi-wire - wobei ich davon eigentlich nicht besonders viel halte, - könnte ich mir daher evtl. schon einen Vorteil vorstellen.

Mal eine ganz ehrliche Frage, ohne der im HiFi-Bereich leider üblichen Überheblichkeit, welches Kabel würdet ihr mir denn dann empfehlen, wenn ich bereit wäre, etwas mehr als für die üblichen Baumarktstrippen zu zahlen? Ja ich weiß, die würden natürlich auch völlig ausreichen, am Besten mit einem 1,5 qmm Durchschnitt

Grüße
ZeeeM
Inventar
#14 erstellt: 20. Jan 2014, 00:04
Das mit den Impulse leiten hat bei Niederfrequenz keine Relevanz. Zum einen sind Audiosignale nicht beliebig steil, sondern deren Anstiegsgeschwindigkeit wird durch die höchste zu übertragende Frequenz bestimmt und zum anderen treten bestimmte Leitereffekte erst signifikant auf, wenn die die Kabel Längen erreichen, die im Bereich der Wellenlänge der Signalausbreitung liegen. Das hast du daheim nicht.
Bedenke auch, das Verhältnis der Leiter im gesamten Stromkreis des Lautsprechersignals. Der Strom muss noch durch die Weichen und die Schwingspule, die die Verlusteffekte der Lautsprecherleitung in die Bedeutungslosigkeit verdammen.
Nimm einfach Strippen, die dir optisch gefallen und gut verarbeitet sind. Die Hersteller, die ihre Kabel als klangbestimmend betrachten, sind mit Vorsicht zu geniessen.
Not_Sure
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Jan 2014, 01:08

Meursault (Beitrag #13) schrieb:
Manchmal kommt es mir so vor, als würde es gerade in solchen "Voodoo-Foren" Leute geben, die ohnehin alles für Marketing halten und nur darauf warten, bis es jemand wagt, sich gezielt zu informieren.


Warum meinst du denn heisst das Forum "Voodoo"?
Eben weil 95% der hier geposteten Dinge einfach nur Marketing sind wenn man naturwissenschaftlich an die Sache herangeht.



Meursault (Beitrag #13) schrieb:
Wenn du das alles ohnehin für Unsinn hältst, warum verschwendest du dann die Zeit um auf solche Fragen zu antworten?


Das Hifi-Forum ist so gut wie immer die erste Adresse die Google ausspuckt wenn man nach irgendwelchen Audio-Dingen sucht.
Selbst wenn der TE es selbst vielleicht nicht hören will ist es trotzdem gut dass man die Goldöhrchen nicht unter sich lässt, nachher ist das noch ansteckend



Meursault (Beitrag #13) schrieb:
welches Kabel würdet ihr mir denn dann empfehlen, wenn ich bereit wäre, etwas mehr als für die üblichen Baumarktstrippen zu zahlen? Ja ich weiß, die würden natürlich auch völlig ausreichen, am Besten mit einem 1,5 qmm Durchschnitt


Warum stellst du die Frage wenn du sie dir selbst beantwortest?
Wenn es dir nur um die Eigenschaften als elektrischer Leiter gehst holst du dir Baumarktstrippen.
Wenn du in Optik oder zum Prahlen investieren willst die die dir optisch/von der "Prestige" her gefallen.

Vom "Klangverhalten" gibt es einfach keinen Unterschied, egal ob du jetzt ein oder zwei Kabel nimmst.
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 20. Jan 2014, 06:42
Baumarktkabel sind so gut nicht.

Sehr guten Gegenwert fürs Geld bieten die Cordial CLS 225 oder das dickere CLS 240.

Gibt es z.B. hier http://www.amazon.de...LS-225/dp/B001383W7G
sealpin
Inventar
#17 erstellt: 20. Jan 2014, 07:32
Die genannten Cordial,sind völig OK.
Du kannst auch die von dir genannten Kabel verwenden. Mach Dir einfach keine Gedanken über die versilberten oder verzinnten Litzen und wenn Du Spass am Konfektionieren hat, kannst Du die Kabel nach Gusto pimpen.

Nur technisch (und das war ja Deine Frage) macht das alles keinen Unterschied.

ciao
sealpin
Amperlite
Inventar
#18 erstellt: 20. Jan 2014, 13:46
Hier ist dein Mittel für mehr "Feinzeichnung":

Broesel02
Stammgast
#19 erstellt: 20. Jan 2014, 14:29
Wenn du Lautsprecherkabel testen möchtest vielleicht dieses hier? :

http://diyaudioproje...-DIY-Speaker-Cables/

der Ersteller dieses Beitrages hat sich ja geschickter Weise einen Kommentar zu einem eventuell vorhandenen Klang oder Klangunterschied verkniffen. Für mich kann ich sagen: Ich habe bisher zwischen einfachen Kabeln und Bi- Wiring keinen Unterschied hören können. Aber ich konnte auch den Unterschied zwischen meiner Ikea Verteilerdose und einer teuren speziellen High- End Verteilerdose auf Spikes nicht hören. Das geben meine Ohren wohl nicht her ;-)

Ich konnte einen Unterschied zwischen einem 0,75 Lausprecherdraht bei 3 Meter Länge und die gleiche Länge in 6mm² Litze, beides Kupfer, hören. Und ich höre auch einen Unterschied ob ich 4 Meter Cinch- Kabel oder 1 Meter Cinch Kabel zwischen meiner passiven Vorstufe und den Endstufen habe. Gleiches Kabel, gleiche Stecker. Ich konnte bisher keine Unterschiede zwischen verschiedenen Steckern hören, tut mir leid

Aber was sich für mich klanglich gelohnt hat: Auf der anderen Seite des Boxenterminals, in der Frequenzweiche, höherwertige Bauteile einzusetzten. Hochwertige Spulen mit hoher Stromtragfähigkeit und geringem Innenwiderstand für den Tieftöner und die Verwendung von hochertigen spannungsfesten PP- Kondensatoren haben sich für mich sehr gelohnt. Das könnte dir in Richtung "Feinzeichnung" weiterhelfen.

Wenn es nicht unbezahlbar wäre würde ich auch mal einen Versuch mit einer supraleitenden Spule vor dem Tieftöner machen. Aber die sogenannten Hochtemperatursupraleiter brauchen immer noch etwa 170° Minus und sind richtig teuer,- das bleibt also eine Idee für den Vodoo Bereich.

Richard
Soundscape9255
Inventar
#20 erstellt: 20. Jan 2014, 14:37

Broesel02 (Beitrag #19) schrieb:

Wenn es nicht unbezahlbar wäre würde ich auch mal einen Versuch mit einer supraleitenden Spule vor dem Tieftöner machen. Aber die sogenannten Hochtemperatursupraleiter brauchen immer noch etwa 170° Minus und sind richtig teuer,- das bleibt also eine Idee für den Vodoo Bereich.


Warum schraubst du nicht da rum, wo du das gleiche erreichen kannst, ohne Phantasiebauteile verwenden zu müssen? Gehäusedimensionierung?
visir
Inventar
#21 erstellt: 20. Jan 2014, 14:41
Hallo Christian!


Meursault (Beitrag #1) schrieb:
Bei der zweiten Variante von ViaBlue bin ich ehrlich gesagt etwas verwirrt....


Das ist vermutlich Absicht von ViaBlue. Gib dem Konsumenten das Gefühl, dass er zu dumm ist, dann lässt er sich leichter was einreden.



"Die beiden versilberten Adern werden mit dem Hochtonbereich der Lautsprecher verbunden. Durch die Versilberungen werden feinste Details und Brillanzen im Hochtonbereich übertragen. Die beiden verzinnten Kupferadern werden mit dem Bassbereich der Lautsprecher verbunden"

http://www.dienadel....25351614-19031.3.jpg

An sich ist schon klar, was gemeint ist, spannend wird es nur angesichts der Tatsache, dass auch bei dieser (konfektionierten) Version nur jeweils 2 Bananas pro Seite angebracht sind. Verstehe ich das richtig, dass ViaBlue meint, man solle 2 Kabel pro LS verwenden, oder verstehe ich da was falsch? Und wieso nimmt man nicht gleich die "richtige" Bi-Wire-Version?


Der neueste Trick: sie machen Kabel mit verschiedenen an den Haaren herbeigezogenen Beschreibungen, dann können sie pro Anwendung gleich zwei Sätze sinnlos überteuerte Kabel verkaufen.



Wäre wirklich nett, wenn ihr mir helfen könntet, wie gesagt, mir geht es hier hauptsächlich um technische Fragen, nicht um Glaubensfragen


Die Beschreibung des Kabels muss man aber erst einmal glauben...

Wie manche der Vorredner schon gesagt haben: jedes Kabel mit zumindest Kupferleitern und ausreichend Querschnitt (und ohne groben Unfug, wie dazwischengeschaltete Kästchen, die tatsächlich den Klang verhunzen können) wird das mit dem Klang tun, was es soll: ihn übertragen, sonst nichts. Auch noch so große Bemühungen haben bisher noch nie was anderes nachweisen können.


Meursault (Beitrag #13) schrieb:

Mal eine ganz ehrliche Frage, ohne der im HiFi-Bereich leider üblichen Überheblichkeit, welches Kabel würdet ihr mir denn dann empfehlen, wenn ich bereit wäre, etwas mehr als für die üblichen Baumarktstrippen zu zahlen? Ja ich weiß, die würden natürlich auch völlig ausreichen, am Besten mit einem 1,5 qmm Durchschnitt


Zum Beispiel (je nach Länge der Kabel).
Und wenn Du "Qualitätskabel" willst, gehst Du in den nächsten Musikerladen und fragst dort nach LS-Kabeln. Unter Umständen bekommst Du dort die erwähnten Cordial angeboten, oder vergleichbares.
Verschönern kannst Du die dann auch nach Belieben, und keiner wird den Unterschied merken.
'Sleer
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Jan 2014, 11:56

Meursault (Beitrag #13) schrieb:

Fhtagn! (Beitrag #12) schrieb:
Hat sich wieder einer extra zum Rumtrollen angemeldet?

:*


Nein, nur einfach jemand, der nicht wahnsinnig technik-versiert ist und gehofft hat, hier einige Antworten zu finden. Manchmal kommt es mir so vor, als würde es gerade in solchen "Voodoo-Foren" Leute geben, die ohnehin alles für Marketing halten und nur darauf warten, bis es jemand wagt, sich gezielt zu informieren. Wenn du das alles ohnehin für Unsinn hältst, warum verschwendest du dann die Zeit um auf solche Fragen zu antworten? Nur mal so um die Logik zu testen


Ist schon arg auffällig, wenn man sich nach der Troll Unterstellung direkt im nächsten Beitrag als allererstes versucht zu rechtfertigen, kein Troll zu sein, statt erst einmal auf den Inhalt der vorherigen Postings einzugehen, die sich mit der inhaltlichen Frage beschäftigen.

Dann noch ein wenig das Forum "blamen" (sagt man so in neudeutsch, oder?) und auf "solche Voodoo Foren" verweisen.
Für einen "Neuling" mit 7 Beiträgen scheinst du sich sehr gut in der Forenwelt auszukennen.

Als versierter Troll hättest du wahrscheinlich jedoch in einer anderen Kategorie gepostet, nicht direkt im Voodoo-Bereich.
Dann kann man sich nämlich noch über die bösen Moderatoren beschweren, die das Thema "völlig zu unrecht" verschoben haben.

Sowieso, wieso antworten hier Leute, die nicht schreiben, was der TE hören will?! Frevel!

Aber ... "is' ja auch allet ad homminämm, ne?"



[Beitrag von 'Sleer am 21. Jan 2014, 11:59 bearbeitet]
dudelmichel
Stammgast
#23 erstellt: 14. Feb 2014, 20:28
[quote="Meursault (Beitrag #13)"]

Mal eine ganz ehrliche Frage, ohne der im HiFi-Bereich leider üblichen Überheblichkeit, welches Kabel würdet ihr mir denn dann empfehlen, wenn ich bereit wäre, etwas mehr als für die üblichen Baumarktstrippen zu zahlen? Ja ich weiß, die würden natürlich auch völlig ausreichen, am Besten mit einem 1,5 qmm Durchschnitt

Grüße [/quote]
Ich habe gerade in einem andern Thread von einem Blindtest an einer 6000€ Anlage gelesen wo der TE u.a. verrosteten Stacheldraht getestet hat.
Rate mal wie das Ergebnis war...................... richtig, kein hörbarer Unterschied zu LS Kabeln die mehrere Hundert Euro kosten
Optisch kann der Stacheldraht natürlich mit den teueren Kabeln nicht mithalten, obwohl... ach ne
mfg Michael


[Beitrag von dudelmichel am 14. Feb 2014, 20:32 bearbeitet]
hf500
Moderator
#24 erstellt: 14. Feb 2014, 20:49
Moin,
such dir was aus:
http://www.pollin.de...utsprecherkabel.html

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 14. Feb 2014, 20:50 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 14. Feb 2014, 21:34
Fabian-R
Stammgast
#26 erstellt: 15. Feb 2014, 06:27
Auf der Suche nach mehr Feinzeichnung im Hochton, habe ich mich nach anderen Hochtönern umgesehen
timo1972
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 15. Feb 2014, 07:35
Das Kabel kaufen, bei dem Du das beste Gefühl hast und welches finanziell passt.
Das Kabel nicht klingen kann ich nicht bestätigen.
Man kann hier schon den Klang leicht beeinflussen.
Stacheldraht und ne 6.000 Euro Anlage, klar geht, ist ja jetzt auch keine besonders teure Anlage.
sealpin
Inventar
#29 erstellt: 15. Feb 2014, 09:53
Das Kabel kaufen, bei dem Du das beste Gefühl hast und welches finanziell passt.
Das Kabel klingen kann ich nicht bestätigen.
Man kann mit Kabeln den Klang nicht beeinflussen.
Stacheldraht und ne 6.000 Euro Anlage, klar geht, ist ja jetzt auch keine besonders teure Anlage.

Und nu?
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 22. Feb 2014, 11:24
Hallo,

stimmt ja, Kohle muss man haben.
Evtl. noch der Aufkleber "Eure Armut kotzt mich an" auf dem 911er?
oder doch lieber "Mein Zweitwagen ist auch ein Porsche"?

Kabel wenn die physikalisch passen (und das tun Kupferstrippen für ca. 1,50 Euro/mtr.) ändern nix.


Peter
Mister_2
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 01. Mai 2014, 20:25

Broesel02 (Beitrag #19) schrieb:
Wenn du Lautsprecherkabel testen möchtest vielleicht dieses hier? :

http://diyaudioproje...-DIY-Speaker-Cables/

Ich konnte einen Unterschied zwischen einem 0,75 Lausprecherdraht bei 3 Meter Länge und die gleiche Länge in 6mm² Litze, beides Kupfer, hören. Und ich höre auch einen Unterschied ob ich 4 Meter Cinch- Kabel oder 1 Meter Cinch Kabel zwischen meiner passiven Vorstufe und den Endstufen habe. Gleiches Kabel, gleiche Stecker. Ich konnte bisher keine Unterschiede zwischen verschiedenen Steckern hören, tut mir leid
Richard


Zu dem Unterschied 0,75 und 6mm LS-Kabel und Cinch-Kabeln:
Wie war denn der Unterschied, hat sich der Klang verbessert ( wenn ja wie?) oder musstest du den Lautstärkeregler etwas mehr aufdrehen?


[Beitrag von Mister_2 am 01. Mai 2014, 20:26 bearbeitet]
Broesel02
Stammgast
#32 erstellt: 01. Mai 2014, 23:02
Mit den dickeren Kabeln klang der Tieftonbereich konturierter, klarere und dynamischer.

Bei den Cinch Kabeln klang die längere Länge in den Höhen etwas zurückhaltend, weniger frei und offen

Wie soll man so etwas beschreiben: Wie beim Wein, mit schwrbeligen Floskeln?

Richard
visir
Inventar
#33 erstellt: 02. Mai 2014, 06:36

Broesel02 (Beitrag #32) schrieb:
Mit den dickeren Kabeln klang der Tieftonbereich konturierter, klarere und dynamischer.

Bei den Cinch Kabeln klang die längere Länge in den Höhen etwas zurückhaltend, weniger frei und offen

Wie soll man so etwas beschreiben: Wie beim Wein, mit schwrbeligen Floskeln?

Richard


Und warum bist Du Dir sicher, dass der Unterschied tatsächlich an den Kabeln liegt (was noch nie jemand nachweisen hat können) und nicht an einer akustischen Täuschung (was schon x-mal nachgewiesen wurde)?
Broesel02
Stammgast
#34 erstellt: 02. Mai 2014, 08:16
@visir:
wie bist du denn drauf? Hast du die Weisheit mit der Schippe gegessen? Möchtest du sagen das ich nicht hören könne?
die Behauptung irgend etwas wäre ja schon oft nachgewiesen worden ohne Quelle und Beleg ist wie Schall und Rauch: Nichts!

Wenn du den Unterschied hören möchtest: Komm vorbei, ich führe das gerne vor. Wenn du solche Unterschiede nicht hören kannst ist das auch keine Schande denn jeder Mensch hört unterschiedlich.

So, und nun höre ich mit dem Füttern auf

Richard
8erberg
Inventar
#35 erstellt: 02. Mai 2014, 08:19
Hallo,

jetzt werden die Goldöhrchen auch noch frech.... ohne Blindtest glaub ich von Euch nicht mal wenn Ihr die Tageszeit sagt.

Das "ich höre es doch" ist nicht mal einen Popel wert...

Peter
Soundscape9255
Inventar
#36 erstellt: 02. Mai 2014, 08:45

Broesel02 (Beitrag #34) schrieb:

Wenn du den Unterschied hören möchtest: Komm vorbei, ich führe das gerne vor. Wenn du solche Unterschiede nicht hören kannst ist das auch keine Schande denn jeder Mensch hört unterschiedlich.


Wenn du deine Große Klappe unter Beweis stellen möchtest und dir dabei auch nicht 10.000€ verdienen möchtest, dann melde dich mal beim Himmelsmaler und zeig, dass du Kabel "hören" kannst.
hifi_angel
Inventar
#37 erstellt: 02. Mai 2014, 09:19

Broesel02 (Beitrag #19) schrieb:
Und ich höre auch einen Unterschied ob ich 4 Meter Cinch- Kabel oder 1 Meter Cinch Kabel zwischen meiner passiven Vorstufe und den Endstufen habe.


4 Meter oder 1 Meter? Null Meter ist die beste Lösung!

Eine passive Vorstufe? Der größte Klangvernichter in einer Kette, den man sich nur vorstellen kann!
Sorry, aber ich muss das mal so deutlich sagen. Einen besonderen Wert auf Klanggüte scheinst du nicht zu legen.

4 Meter oder 1 Meter ? Tja, mache Leute versuchen ihr Klangproblem in den Griff zu bekommen, die andere erst garnicht haben.
h_sc
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 02. Mai 2014, 09:27
Bei einer passiven Vorstufe kann ich mir das mit den Kabeln ja sogar erklären, bei einer derart unnötigen hohen Ausgangsimpedanz wird der Kapazitätsbelag langsam interessant. Das tolle ist, dass sich die Dämpfung der Höhen mit dem Lautstärkeregler einstellen lässt. Das Teil stellt eine völlige Krücke dar. So schlecht wie diese Lösung kann kein Kabel werden.
'Sleer
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 02. Mai 2014, 11:06

Broesel02 (Beitrag #34) schrieb:
So, und nun höre ich mit dem Füttern auf ;)


Das ist also die neue Strategie?
"Wenn ich als erster sage, dass die anderen Trolls sind, kann ich kein Troll sein!"?
stoske
Inventar
#40 erstellt: 02. Mai 2014, 11:53
> So, und nun höre ich mit dem Füttern auf

Suggestiv-Hörer füttern niemanden, schon weil sie gar nichts haben
was sie verfüttern könnten. Deshalb müssen sie auch gefüttert
werden, sonst verhungern sie mit der Zeit.

Sprich: selbst die größte Suggestion, das beste Gehör und die
verrückteste Selbstwahrnehmung muss ab und an bestätigt werden,
sonst existiert sie nicht. Das ist das allgemeine Kennzeichen des
sog. Goldohrs und gleichzeitig der typische Beleg zur Unkenntnis
oder Verweigerung der eigenen Suggestion.
>Spider<
Inventar
#41 erstellt: 02. Mai 2014, 12:54

Broesel02 (Beitrag #34) schrieb:
@visir:
wie bist du denn drauf? Hast du die Weisheit mit der Schippe gegessen? Möchtest du sagen das ich nicht hören könne?

Also von Taubheit steht da nun wirklich nichts.

Du solltest mal hier (Gloumouth1, Creative Commons Attribution-Share Alike) klicken und hören.

Danach hier klicken und lesen.

Dann wird es vielleicht etwas klarer.


[Beitrag von >Spider< am 02. Mai 2014, 13:10 bearbeitet]
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