? Raspberry Pi als Streamer HiRes (Tidal und lokal) + CamillaDSP + 2 Stereo Out ?

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anjoku
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Feb 2022, 19:01
Hallo,
ich habe wirklich die letzten Wochen viel recherchiert, aber für mich nicht die richtige Antwort gefunden, daher frage ich Euch.

Ich möchte folgendes realisieren:

- Einen Netzstreamer der HiRes streamen kann, speziell von Tidal und auch lokal vom NAS. Auch Spotify sollte möglich sein.
- Tidal - wichtiger - und Spotify sollte gut! integriert sein.
- Eine vernünftige Steuerung per PAD oder Smartphone; vorzugsweise Android.
- Wenn möglich mit 2 Stereo Ausgängen. 1 mal für Kopfhörer und 1 mal zur Anlage.
- DSP auf dem Raspberry - Camilla DSP? - für getrennte EQ der jeweiligen Ausgänge.
- Die Möglichkeit, verschiedene DSP Presets zu speichern und ggf. einfach wieder abzurufen; per Schalter?
- Anbindung vom Tastern oder Encodern und Display.

Wenn das mit dem CamillaDSP nicht klappt würde ich eine analoge Klangregelung bauen. Es geht nur um eine kleine Korrektur für Kopfhörer.
Erst dachte ich an den miniDSp 2x4 oder den HD, aber ich hätte es gerne etwas preiswerter.

Dazu bräuchte ich ja einen DAC der 4 Ausgänge hat, wäre da der PIANO HiFi DAC Audio 2.1 geeignet? Dr kann wohl auch als Doppel Stereo betrieben werden. Oder kann ich einfach 2 USB DACs an den Raspi anschließen?

Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll. Volumio möchte ich nicht, weil ich nicht noch ein Abo am Hals haben möchte.

RuneAudio oder Moode ? Oder Hifiberry?

Ich würde mich freun, mir kann einer einen guten Weg aufzeigen....

Beste Grüße
Andre
borland123
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2022, 20:42
Ich habe das noch nicht probiert, sollte aber alles mit dem Hifiberry DAC2Pro plus DSP Modul und HifiBerryOS machbar sein.

VG

B.
anjoku
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Feb 2022, 13:16
Hi,
der HIFIBERRY DAC+ DSP hat jedoch auch nur einen einfachen Stereo Ausgang.

Jedoch könnte das auch gehen, weil ich ja den Ausgang, per Schalter (Relais) auf das jeweilige Gerät umschalten könnte.

Dann müsste es aber möglich sein Presets per Schalter umschalten zu können.

Nehmen sich die DACs irgendetwas in der Qualität?

Ich habe gerade nochmal bei HifiBerry geschaut....in der Tat sieht es mit dem DSP ganz gut aus. Ich frage mich jedoch, ob es genauso gut ist den DSP direkt auf dem Pi laufen zu lassen.

Das Forum vom HiFiBerry schein aber recht inaktiv zu sein, vielleicht gibt es ja so wenig Probleme mit Hifi Berry


[Beitrag von anjoku am 20. Feb 2022, 13:29 bearbeitet]
borland123
Inventar
#4 erstellt: 20. Feb 2022, 13:20
Ich meine nicht den DAC +DSP sondern den DAC2 Pro (der hat zusätzlich noch einen KHV / KH Ausgang) und auf den dann zusätzlich das DSP Modul.

Unterschiede zwischen den verschiedenen DACs im Klang kann ich keine feststellen.

VG

B.
anjoku
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Feb 2022, 13:33
Ah, danke ...jetzt habe ich es verstanden....

Ich werde mal versuchen herauszufinden, wie man mit dem Pi externe Schelter, etc. abfragt um besp.DSP Einstellungen zu ändern.
anjoku
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mrz 2022, 20:44
Hi,
Ok, das mit dem extra KH Ausgang ist doch schon praktisch.

Beim vielen lesen im Netz bin ich aber jetzt in Bezug auf TIDAL und HiRes unsicher.

Gibt die Kombination RPI mit DAC HAT, bspw. dem HIFIBERRY DAC2 PRO überhaupt HiRes aus, wenn über Tidal gespielt wird?

Unter Windows 10 ist das kein Problem, da gibt mein Fiio X3, als DAC per USB, HiRes aus.

Ich habe gelesen, dass es wohl nur dann mit dem RPI möglich ist HiRes mit dem RPI von TIDAL auszugeben wenn der DAC MQA kann.
Und wenn der HAT DAC oder der externe DAC kein MQA kann, auch kein HiRes wiedergegeben wird.
HAT DACs gibt es anscheinend nicht soooo viele.

Müsste ich dann auf einen externen DAC zurückgreifen? Der müsste ja auch von z.B Moode unterstützt werden.
Meinen Fiio X3 erkennt Moode jedenfalls schon einmal nicht

Stimmt das, dass der DAC bei TIDAL zwingend MQA können muss?


[Beitrag von anjoku am 04. Mrz 2022, 20:51 bearbeitet]
borland123
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2022, 23:03
Meinst Du das Du da klanglich Unterschiede wahrnehmen kannst? Ich denke nicht...
HiRes klingt nur auf dem Papier.

VG
B.
lanturlu
Stammgast
#8 erstellt: 05. Mrz 2022, 04:17
Ja, das ist alles etwas knifflig mit Tidal wegen MQA. Bei der Frage ob HiRes einen Vorteil hat und warum, wann und wieso und wieso oft überhaupt nicht, kann man viel schreiben. Ich kann nur von einer Erfahrung berichten, dass ich mich bei der Wiedergabe eines Tidal-Titel gewundert habe, dass er schlechter klang als gewohnt. Ich habe dann gesehen, dass im USB Audio Player Pro die bit-perfect Option ausgeschaltet und damit der MQA-Decoder deaktiviert war. Tidal 24bit MQA Titel sollten also decodiert werden, damit sie besser klingen. Wenn man gleichzeitig aber auch DSP und EQ betreiben will, ist die Ausgabe nicht mehr bit-genau und der MQA-Decoder im DAC versagt. In dem Fall braucht man also einen MQA-Softwaredecoder, der vor den DSP geschaltet ist. Da gibt es nicht so viel Auswahl. Roon soll wohl das Kunststück beherrschen und bei Audirvana kann es mir mit entsprechenden Plugins auch vorstellen. Beide Programme gibt es nur in teuren Abos
.
Eine Hoffnung besteht darin, dass die Android App USB Audio Player Pro neben der vorhandenen UPnP-Renderer Funktion auch eine UPnP-Ausgabefunktion bekommt. Seit ein paar Monaten kann man decodierte MQA-Titel an Chromecast Geräte schicken. Wenn das auch an DLNA-Geräte geht, könnte man Tidal Master Titel auf dem Android Gerät abspielen und decodieren lassen und die Ausgabe würde dann auf dem Raspi erfolgen. Der Raspi kann dann mit dem Signal per DSP alles anstellen, was man möchte. Dabei würde aber eben alles durch UAPP auf dem Phone / Tablet laufen.

Ich habe z.B. einen Chromecast Audio per Mini-Toslink Kabel an einen Loxjie D30 DAC angeschlossen. Der D30 ist mit einer alten Stereoanlage verbunden, hat aber auch einen Kopfhörerausgang, auf den man umschalten kann.
Das ist noch der alte D30 mit AK4493 Chip, den ich im Juni für unter 150€ erhielt. Jetzt gibt es den neuen Loxjie D30 mit ES9068 Chip, der auch MQA kann, aber 260€ kostet und weniger Ausgangsleistung am Kopfhörerausgang hat.
Es gibt noch andere DACs, die zusätzlich einen Kopfhörerausgang haben, z.B. der oft erwähnte Topping DX3 Pro+, der aber kein MQA kennt. Für MQA könnte man nach Topping EX5 oder SMSL M500 schauen und die entsprechenden Testberichte lesen.

Ein gebrauchter Chromecast Audio an einem solchen DAC wäre ein einfacher Einstieg und man könnte für Netzwerkwiedergabe BubbleUPnP nutzen. Für Tidal MQA wie erwähnt UAPP. Die Neutron App kann auch an DLNA und Chromecast ausgeben und hat umfangreiche EQ-Funktionen.
An den USB-Eingang des DAC kann man zusätzlich den Raspi für andere Klangexperimente anschliessen. Wenn man dem USB-Ausgang des Raspi klangtechnisch misstrauen sollte, könnte man auch über enen HAT den Koaxialeingang des DAC verwenden.

Das nur so als Gedanke. Ich habe leider noch keine Erfahrung mit den Raspberries. Die Probleme mit Tidal und MQA kann man natürlich auch umgehen, in dem man einfach Qobuz nutzt.
anjoku
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Mrz 2022, 17:59
Hi, danke. Ich habe deinen Text jetzt mehrmals gelesen und bin teilweise noch immer verwirrt.
A: Zu TIDAL und HiRes: Ist das korrekt?

Ohne MQA Decodierung - Soft oder Hardware - kann man mit Tidal kein HiRes wiedergegeben.

Also bräuchte ich, wenn ich mit dem Raspberry streamen möchte - der ja kein Software MQA kann - zwingend ein DAC HAT mit MQA oder halt einen USB DAC mit MQA. Da würden dann auch ein EQ oder der DSP, der in Moode (Camilla DSP) aktiviert werden kann, keine Auswirkungen auf das Signal haben, da ja erst später "entfalltet" wird.
Das ist jetzt doof, könnte ich aber mit leben....dann würde ich einen analogen Klangregler nachschalten; es geht ja nur um kleine Anpassungen für den Kopfhörer. Oder einen MiniDSP als letztes.


Der USB Audio Player Pro bring mir nur etwas in Verbindung mit einem Handy, oder? Ich möchte ein Handy nur als Remote nutzen - wegen Akku -, um den Empfang und Stream soll sich der Raspi kümmern. Leider gibt es für TIDAL noch kein funktionierendes "Connect"

Kostenpflichtige Software für den Raspi, vor allem als Abo, kommt für mich nicht in Frage. Volumio oder ähnlich.

Ein Chrome Audio habe ich, leider macht der kein Gappless

Qobuz hatte ich noch gar nicht auf den Schirm....ich dachte immer, das ist nur ein Nischenstreamer.....muss ich mir mal anschauen.

Weil, wenn ich das richtig verstanden habe, stream Qobuz gleich HiRES...das würde fast alle Probleme lösen.....ob es ein "Connect gibt weiß ich noch nicht.

Wenn ich die ganzen Probleme betrachte, hätte ich vielleicht statt des Ibasso einen Fiio Player kaufen sollen, die kann man mit einem weiteren android Handy steuern. Und so ein Player könnte ja auch auf lokale dateien im Netz zugreifen.

Noch eine Idee:

Statt eines Raspberry ein Android Handy fest verbauen und daran einen USB DAC ; dann wäre MQA auch möglich. Nur wie steuert mann dann dieses Handy mit einem weiteren HAndy? Per MConnect oder BubbleUPN. Das müsste doch klanglich auch einwandfrei sein.

P.S Toll wäre es wenn man das ganze mit Windows laufen lassen könnte. Am besten Headless und die Windows App dann per Handy steuern.

Aber das ist, so weit ich weiß nicht möglich. Schade.


[Beitrag von anjoku am 05. Mrz 2022, 18:20 bearbeitet]
lanturlu
Stammgast
#10 erstellt: 06. Mrz 2022, 04:26

anjoku (Beitrag #9) schrieb:
Hi, danke. Ich habe deinen Text jetzt mehrmals gelesen und bin teilweise noch immer verwirrt.

Ja, die Lage bei Tidal mit MQA ist kompliziert und alle Varianten haben ihre unterschiedlichen Nachteile.


A: Zu TIDAL und HiRes: Ist das korrekt?

Ohne MQA Decodierung - Soft oder Hardware - kann man mit Tidal kein HiRes wiedergegeben.

Genau.


Also bräuchte ich, wenn ich mit dem Raspberry streamen möchte - der ja kein Software MQA kann - zwingend ein DAC HAT mit MQA oder halt einen USB DAC mit MQA. Da würden dann auch ein EQ oder der DSP, der in Moode (Camilla DSP) aktiviert werden kann, keine Auswirkungen auf das Signal haben, da ja erst später "entfalltet" wird.
Das ist jetzt doof, könnte ich aber mit leben....dann würde ich einen analogen Klangregler nachschalten; es geht ja nur um kleine Anpassungen für den Kopfhörer. Oder einen MiniDSP als letztes.

Vorsicht! Der MQA-Decoder in einem USB-DAC funktioniert nur, wenn er absolut unveränderte Musikdaten erhält ("bit-perfect"). Der ist da sehr pingelig. Wenn auf dem Raspi irgendeine Form von DSP oder EQ aktiv ist, funktioniert MQA nicht mehr.


Der USB Audio Player Pro bring mir nur etwas in Verbindung mit einem Handy, oder? Ich möchte ein Handy nur als Remote nutzen - wegen Akku -, um den Empfang und Stream soll sich der Raspi kümmern.
.....
Ein Chrome Audio habe ich, leider macht der kein Gappless

Ja, bei der Variante mit dem USB Audio Player Pro und dem Chromecast Audio erfolgt die MQA-Decodierung auf dem Handy oder Tablet und es wird nur noch ein "hochauflösender" PCM/WAV-Datenstrom an den Chromecast Audio geschickt. Allerdings sollte der in diesem Fall auch gapless sein. Das ist ein positiver Nebeneffekt.


Qobuz hatte ich noch gar nicht auf den Schirm....ich dachte immer, das ist nur ein Nischenstreamer.....muss ich mir mal anschauen.

Weil, wenn ich das richtig verstanden habe, stream Qobuz gleich HiRES...das würde fast alle Probleme lösen.....ob es ein "Connect gibt weiß ich noch nicht.

Ja, mit Qobuz erspart man sich den ganzen MQA-Kram. Qobuz Connect soll demnächst irgendwann kommen. Es ist aber in gewissem Sinne gut, dass es das noch nicht gibt. Als Ersatz erlaubt Qobuz, dass man die HiRes-Daten mit den Apps BubbleUPnP oder mconnect Player an beliebige Abspielgeräte schickt.


Noch eine Idee:

Statt eines Raspberry ein Android Handy fest verbauen und daran einen USB DAC ; dann wäre MQA auch möglich. Nur wie steuert mann dann dieses Handy mit einem weiteren HAndy? Per MConnect oder BubbleUPN. Das müsste doch klanglich auch einwandfrei sein.

Ja, diese Variante habe ich hier im Forum schon öfter vorgeschlagen. Ein USB-DAC am (alten) Android-Gerät. Auf diesem UAPP installieren und die Option "UPnP-Renderer bei Start aktivieren" wählen. Per mconnect App (bei BubbleUPnP geht kein "Master") lässt sich das fernsteuern.
Billiger kommt man nicht zu einem Netzwerkplayer mit sehr gutem Klang.


P.S Toll wäre es wenn man das ganze mit Windows laufen lassen könnte. Am besten Headless und die Windows App dann per Handy steuern.

Aber das ist, so weit ich weiß nicht möglich. Schade.

Doch das geht auch. Wenn es Tidal mit MQA-Softwaredecoder sein soll, bräuchte man dafür Audirvana auf dem PC und die Audirvana Remote App auf dem Handy. Ob man dann in Audirvana auch Plugins mit EQ etc. verwenden kann und der eingebaute Decoder vorgeschaltet ist, weiß ich nicht genau. Audirvana ist allerdings viel zu teuer.

Foobar2000 ist kostenlos und in Verbindung mit dem Plugin foo_upnp kann man es auch vom Smartphone aus per BubbleUPnP oder mconnect ansteuern. Die Musik wird dann bei deaktivierter Proxy-Option in BubbleUPnP eben nicht durch das Telefon durchgeleitet, sondern direkt von Qobuz zu Foobar übertragen.

Puh, ich bin jetzt fertig. Du auch beim Lesen?
anjoku
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 06. Mrz 2022, 18:13
Hi, vielen Dank für deine ausführlichen Antworten........


lanturlu schrieb:

Vorsicht! Der MQA-Decoder in einem USB-DAC funktioniert nur, wenn er absolut unveränderte Musikdaten erhält ("bit-perfect"). Der ist da sehr pingelig. Wenn auf dem Raspi irgendeine Form von DSP oder EQ aktiv ist, funktioniert MQA nicht mehr.


Das gilt dann aber auch für einen DAC, der direkt auf dem Pi sitzt, oder?

Eventuelle "Klanganpassungen", wie auch immer umgesetzt, müssten also nach dem DAC erfolgen......wäre für mich OK....Wollte schonn immer mal wieder ein wenig Platinen machen und löten



Ja, bei der Variante mit dem USB Audio Player Pro und dem Chromecast Audio erfolgt die MQA-Decodierung auf dem Handy oder Tablet und es wird nur noch ein "hochauflösender" PCM/WAV-Datenstrom an den Chromecast Audio geschickt. Allerdings sollte der in diesem Fall auch gapless sein. Das ist ein positiver Nebeneffekt.


Aber werkelt das Handy in diesem Fall nicht als "Fernbedienung", sondern empfängt die Daten von TIDAL, wandelt diese und schickt die Daten direkt zum Chromecast....wusste gar nicht dass das geht. Aber das kostet dann Akku.
Der PI ist dann überflüssig.



....Als Ersatz erlaubt Qobuz, dass man die HiRes-Daten mit den Apps BubbleUPnP oder mconnect Player an beliebige Abspielgeräte schickt.


Warum ist das ein Vorteil? Ich finde es einfacher, wenn man in der App, direkt angeben kann, worauf ausgegeben werden soll und nicht BubbleUPnP oder M connect nutzen muss. Wobei mir M Connect, von der Bedienung etwas besser gefällt.

Gestern hatte ich mal, um es auszuprobieren, mit dem Handy, über M Connect, meinen IBasso DX160 gesteuert und war positiv überrascht wie gut das funktionierte.

Was nicht geklappt hatte, war die Steuerung des "internen" Players auf dem IBasso um lokale Dateien oder Daten die auf dem NAS liegen zu spielen.

Qobuz hole ich mir mal ein Abo...man ist ja nicht mit langen Laufzeiten gebunden.

Handy Standalone als Player:

Ja, diese Variante habe ich hier im Forum schon öfter vorgeschlagen. Ein USB-DAC am (alten) Android-Gerät. Auf diesem UAPP installieren und die Option "UPnP-Renderer bei Start aktivieren" wählen. Per mconnect App (bei BubbleUPnP geht kein "Master") lässt sich das fernsteuern.
Billiger kommt man nicht zu einem Netzwerkplayer mit sehr gutem Klang.


Aber wie kann man Dateien spielen, die lokal oder auf einem NAS liegen ?

Der Netzwerkplayer soll ja Sachen von einem Streaming-Anbieter streamen und auch komfortabel aus dem eigenen Netz.


Audirvana ist allerdings viel zu teuer.


Mir auch :-)


Foobar2000 ist kostenlos und in Verbindung mit dem Plugin foo_upnp kann man es auch vom Smartphone aus per BubbleUPnP oder mconnect ansteuern.


Du meinst Foobar auf einem W10 Rechner? Foobar ist mir bekannt und nutze ich, doch die Oberfläche finde ich grausam.


Die Musik wird dann bei deaktivierter Proxy-Option in BubbleUPnP eben nicht durch das Telefon durchgeleitet, sondern direkt von Qobuz zu Foobar übertragen.


Das verstehe ich nicht...wie das funktioniert


Puh, ich bin jetzt fertig. Du auch beim Lesen? ;)


Ja es erhellt sich aber immer mehr bei mir....
lanturlu
Stammgast
#12 erstellt: 07. Mrz 2022, 02:06

anjoku (Beitrag #11) schrieb:

Warum ist das ein Vorteil? Ich finde es einfacher, wenn man in der App, direkt angeben kann, worauf ausgegeben werden soll und nicht BubbleUPnP oder M connect nutzen muss. Wobei mir M Connect, von der Bedienung etwas besser gefällt.

Es ist insofern ein Vorteil, dass man bei der Wahl der Abspielgeräte große Freiheit hat und alte Technik weiter nutzen kann und nicht neue Netzwerkplayer kaufen muss, die Qobuz Connect integriert haben. Spotify Connect hat sich seit einigen Jahren etabliert, aber wenn man Amazon oder Apple Music auf die Anlage streamen möchte, ist die Auswahl begrenzt.



Gestern hatte ich mal, um es auszuprobieren, mit dem Handy, über M Connect, meinen IBasso DX160 gesteuert und war positiv überrascht wie gut das funktionierte.

Was nicht geklappt hatte, war die Steuerung des "internen" Players auf dem IBasso um lokale Dateien oder Daten die auf dem NAS liegen zu spielen.

Ich kenne mich mit DAPs nicht so aus. Hat der DX160 bereits einen MQA-Decoder eingebaut und kann der mitgelieferte Player per DLNA angesprochen werden? Dann wäre das ja ein brauchbares Abspielgerät für Tidal, wenn man per mconnect zuspielt. Die internen Dateien können abgespielt werden, wenn ein DLNA-Server auf dem DX160 läuft. Das kann z.B. UAPP sein, der einen solchen Server automatisch aktiviert, wenn auch der UPnP-Renderer gestartet ist. BubbleUPnP auf dem DAP kann als Server funktionieren. Und der NAS sollte auch einen DLNA-Server anbieten.


Qobuz hole ich mir mal ein Abo...man ist ja nicht mit langen Laufzeiten gebunden.

Ja, das ist sinnvoll, es mal mit Tidal zu vergleichen. Aus der Qobuz-App heraus kannst du direkt zum Chromecast Audio streamen, bis hin zu 24bit/96kHz. Die Daten fließen dann auch nicht durch das Handy und der Akku wird geschont. Der Chromecast kennt aber kein gapless...



Du meinst Foobar auf einem W10 Rechner? Foobar ist mir bekannt und nutze ich, doch die Oberfläche finde ich grausam.

Ja und ja, die Oberfläche ist seltsam. Ich tue mich damit auch schwierig, Musik auf meinem PC zu finden.
Wenn man allerdings vom Smartphone aus die Musik herüber schickt, muss man ja nicht dauernd auf den PC-Monitor schauen.



Die Musik wird dann bei deaktivierter Proxy-Option in BubbleUPnP eben nicht durch das Telefon durchgeleitet, sondern direkt von Qobuz zu Foobar übertragen.


Das verstehe ich nicht...wie das funktioniert

In BubbleUPnP unter Einstellungen -> Player-Einstellungen -> dein PC (Foobar muss in den Moment laufen) -> Proxy-Qobuz-Title deaktivieren. Mit aktiviertem Proxy lädt BubbleUPnP die Musikdaten selbst und leitet sie dann an den PC weiter. Allerdings sollte diese Proxyfunktion automatisch deaktiviert sein, so dass ich mir den Hinweis evtl. auch hätte sparen können.
Das Telefon und die BubbleUPnP App muss aber immer eingeschaltet und im gleichen WLAN sein, damit der Titel-Wechsel funktioniert. Schaltet man z.B. das WLAN auf dem Smartphone aus, wird auf dem Abspielgerät der laufende Titel weiter abgespielt, aber dann wartet es auf die nächste Anweisung. Vollautomatisches Abspielen von Playlists und Alben geht auch. Stichwort BubbleUPnP-Server auf dem PC. Ich kann bei Bedarf den Link zu einem alten Posting von mir verlinken.

Stichwort Proxying: Wenn das NAS keinen eigenen DLNA-Server hat, kann BubbleUPnP auch auf SMB-Freigaben zugreifen. Dann muss BubbleUPnP aber als Proxy arbeiten. Besser ist es, wenn man direkt DLNA verwenden kann.
anjoku
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Mrz 2022, 19:47
nochmals danke
Jetzt habe ich es glaube ich.

Der DX 160 kann wohl MQA.

Inzwischen bin ich von der MQA Sache nicht mehr so begeistert. Wenn ich im einem anderen Threat hier gelesen habe, was MQA eigentlich ist....
.....ich dacht, dass das soooooooo toll ist.

Ich habe sicherlich gute Ohren, aber sicher keine "goldenen". Ich bin überzeugt, dass die Abmischung wichtiger ist als Super HiRes ..!

Wenn beides zusammen kommt eventuell noch besser. Mir geht es auch um das gute Gefühl, eventuell nichts verschenkt zu haben.

Daher ist mir Qobuz sympathischer - ich habe mich heute mal angemeldet - dann kann ich TIDAL auf normal HiFi downgraden und Qobuz auch noch parallel laufen lassen. Und Spotify ist noch für die Familie....

Aber Spotify hat schon die besten Vorschläge, wenn auch sonst die Verwaltung schlecht ist.

Den Player werde ich nun doch mit einem RASPI machen und einen normalen DAC verwenden, da gibt es keine Probleme mit Qobuz und meinen lokalen Dateien.............. und TIDAL wird dann halt in CD Qualität wiedergegeben....auch gut
Dann kann mir MQA mal den Buckel runterrutschen....

Beste Grüße
André
chril
Stammgast
#14 erstellt: 17. Mrz 2022, 17:41
Du kannst dir jederzeit noch einen günstigen HAT mit einem optischen Ausgang (15 EUR) hinzukaufen. Eventuell hat dein DAC, der wohl an USB angeschlossen wird, auch einen optischen Eingang?
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 28. Mrz 2022, 22:28
Hallo liebe Hifi Gemeinde, könnt ihr mir bitte helfen? Und zwar stehe ich vor folgendem Problem, ich möchte mir in Kürze einen guten gustard dac kaufen, habe allerdings kein pc oder Laptop um später unkompriierten Inhalt von tidal über den dac abzuspielen. Ich habe hier schon einiges gelesen, verstehe aber die Hälfte nicht;) raspberry pi??? ¿¿¿ habe nur ein ipad pro und Android von Samsung, würde auch eventuell Extra um den tollen dac zu betreiben gerne ein zusätzlich Gerät kaufen,hatte auch schon Gedanken über einen streamer, dieser hat allerdings einen dac bereits integriert??? womit mein künftiger) gustard bereits komprimierten Inhalt abbekommen würde, was dann sinnlos wäre. Möchte kein extra Laptop kaufen, da vor einiger Zeit extra abgeschafft. Habt ihr eine Idee wie ich es alles unter einen Hut bringen kann?
Liebe Grüße Bella


[Beitrag von Belllla am 28. Mrz 2022, 22:30 bearbeitet]
chril
Stammgast
#16 erstellt: 28. Mrz 2022, 23:10
Ein Android Smartphone hast du doch? Dort installierst du dir die App USB Audio Player Pro inklusive erster MQA-Entfaltung für wenig Geld, stellst in der App auf bitgenaue Ausgabe um und gehst mit einem langen USB-C zu USB-B Kabel zu deinem Gustard mit USB-Eingang. Die genannte App erkennt nämlich deinen DAC und umgeht Android völlig.
Die UAPP App kann aber auch (wie die Tidal App) chromecasten, z.B. zu einem Google Lautsprecher.
Es geht natürlich auch etwas komplizierter mit einem Raspberry mit den Anregungen hier.
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 29. Mrz 2022, 01:39
Wenn da nicht ständig Kabel wäre, wäre es super, welche Qualität hat man bei solch einer Verbindung ausser mqa, sowas wie dsd512 ?¿ was viele anhimmeln, ich aber leider nicht durchblicke))
habe mich mittlerweile ein wenig bei raspberry eingelesen, nun stelle ich mir die Frage ob da keine andere Möglichkeit gibt das ganze mit einer kostenlosen App zu betreiben ausser volumio oder verstehe ich es falsch? Mag nicht unbedingt von einer kostenpflichtigen App abhängig sein. Habe noch sowas wie auralic aries entdeckt und frage mich ob das ganze über Telefon/tablet die höchste Klangstufe unterstützt. Und noch eine andere Frage)) wenn man den Gustard über eine Bluetooth Verbindung LDAC hört 24bit 96khz ist der dac in der Zeit auch aktiv mit seinen ess9068 oder während ldac Betrieb inaktiv und das ganze läuft nur über csr8675 und in solchen Fall?
chril
Stammgast
#18 erstellt: 29. Mrz 2022, 10:52
Das Kabel dient ja u.a. dazu, dass bitgenau ausgegeben werden kann (besser als bitgenau geht nicht). Somit hängt der Rest nur noch vom angeschlossenen DAC ab und der von dir ausgewählte kann ja MQA und DSD.
Für diese Aktion reicht auch ein älteres Smartphone bzw. ein günstiges aktuell erhältliches für ca. 130 EUR, das nur diesem Zweck dienen soll.

Stört das Kabel, könntest du mit deinem Haupt-Smartphone drahtlos z.B. via mconnect App zur UAPP App auf dem zweiten Gerät zuspielen (mconnect auf dem ersten Gerät loggt sich dann in Tidal ein), da UAPP aktuell bereits die Rolle des DLNA Empfängers übernehmen kann (inklusive Autostart) und nur noch bitgenau weiterreicht.
Sinngemäß geht es in dieser Konstellation auch mit einem Raspi (mit volumio, moode Audio, RuneAudio usw.). Dieser Raspi soll dann nur noch den Bitstrom unverändert zum DAC weiterreichen. Insofern drahtlos zum Raspi und eben von dort das Kabel von USB zum DAC. Dann aber einen 4er Raspi wegen dem besseren USB.
Aber auch hier benötigst du die kostenpflichtige mconnect App als "Zuspieler" (drahtlos). Mit volumio und kostenpflichtigem Tidal built in wirst du niemals besser fahren.

Ohne eine App einmalig bezahlen zu wollen, streamst du eben von der Tidal App aus via Chromecast zu einem Chromecast-Empfänger (oder zu einer TV Android Box mit Chromecast built in und mit optischem Ausgang).


[Beitrag von chril am 29. Mrz 2022, 10:53 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#19 erstellt: 29. Mrz 2022, 11:04

Belllla (Beitrag #17) schrieb:
Wenn da nicht ständig Kabel wäre, wäre es super, welche Qualität hat man bei solch einer Verbindung ausser mqa, sowas wie dsd512 ?¿ was viele anhimmeln, ich aber leider nicht durchblicke))
habe mich mittlerweile ein wenig bei raspberry eingelesen, nun stelle ich mir die Frage ob da keine andere Möglichkeit gibt das ganze mit einer kostenlosen App zu betreiben ausser volumio oder verstehe ich es falsch? Mag nicht unbedingt von einer kostenpflichtigen App abhängig sein. Habe noch sowas wie auralic aries entdeckt und frage mich ob das ganze über Telefon/tablet die höchste Klangstufe unterstützt. Und noch eine andere Frage)) wenn man den Gustard über eine Bluetooth Verbindung LDAC hört 24bit 96khz ist der dac in der Zeit auch aktiv mit seinen ess9068 oder während ldac Betrieb inaktiv und das ganze läuft nur über csr8675 und in solchen Fall?


meine Tipps:

Raspberry mit Picoreplayer an das Zuspielgerät (Verstärker?) anschließen.

evtl per DAC HAT....

Tidal oder Qobuz in dem LMS Plugin Material Skin direkt abspielen und mit jedem Gerät im gleichen Netzwerk steuern.

Da geht "nur" CD Qualität der Streaming Anbieter.....


Zusatztipp:

vergiß HighRes und MQA.....besinne dich auf:

Den Klang über Lautsprecher, Aufstellung, Raum und Quellmaterial erzielen.
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 29. Mrz 2022, 12:04
Vielen lieben Dank, was kostet eigentlich so ein raspberry set und die passende App ?
muss nämlich noch überlegen welchen verstärker kaufen soll, hatte einen yamaha as3200 mit gustard x16 kurzzeitig da gehabt, war an sich mit allen zufrieden, auch mit ldac 24 bit 96kz ) möchte aber etwas höher mit Bitrate gehen. Lautsprecher sind sonus faber olympica 3. Der yami ist super, nur beim bass fehlte mir etwas fundament, da ging es mit einem alten yamaha ax besser, allerdings den dac in der Zeit nicht da gehabt um es auszuprobieren. Was hält ihr von einem nad m33 ? Dann bräuchte man das ganze sich nicht anzutun, da alles integriert. Ob es aber mit einem analogen verstärker mithalten kann ¿
KarstenL
Inventar
#21 erstellt: 29. Mrz 2022, 12:30
ein Raspberry incl HAT kostet ca 100€, sofern lieferbar....das Plugin ist kostenlos, Spenden werden gerne genommen....

da du bei deinen Geräten anscheinend auf andere Werte als objektive Wert legst....würde ich mal auf dieser Seite nach einem Streamer/DAC schauen:

https://www.linnhaus.de/netzwerkstreamer/
piercer
Stammgast
#22 erstellt: 29. Mrz 2022, 12:45
Statt m33... geht es auch ein wenig günstiger...

https://bluesound-deutschland.de/products/powernode/
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 29. Mrz 2022, 13:28
Nein, ich lege Wert auf gute Qualität und guten Klang, das kostet eben, habe lange gespart) meine ersten Lautsprecher vor 15 jahren waren auch nur magnat 80¿ für 100€ oder so ähnlich. Linn ist leider zu teuer. Bis 5k muss ich die ganzen Geräte irgendwie aufteilen. Mehr ist es mir aber auch nicht Wert. Bluesound mit 80 watt ist denke ich zu dünn für meine Lautsprecher, zudem auch class D. Bin langsam am verzweifeln:)
borland123
Inventar
#24 erstellt: 29. Mrz 2022, 13:58
Guter Klang muss ganz sicher keine 5K€ kosten...
KarstenL
Inventar
#25 erstellt: 29. Mrz 2022, 14:07

Belllla (Beitrag #23) schrieb:
Nein, ich lege Wert auf gute Qualität und guten Klang, das kostet eben, habe lange gespart) meine ersten Lautsprecher vor 15 jahren waren auch nur magnat 80¿ für 100€ oder so ähnlich. Linn ist leider zu teuer. Bis 5k muss ich die ganzen Geräte irgendwie aufteilen. Mehr ist es mir aber auch nicht Wert. Bluesound mit 80 watt ist denke ich zu dünn für meine Lautsprecher, zudem auch class D. Bin langsam am verzweifeln:)


Da deine Wünsche speziell sind....würde ich eine eigene Anfrage starten und nicht diesen Thread kapern....dann erhältst du auch präzise Antworten von Usern die in deine Richtung denken....hier wirst du unter dem Titel Raspberry nur Realisten antreffen....

Titel der Anfrage zB:

Suche Verstärker/Streamer zu Sonus Faber Olympica 3

Da werden sich die betreffenden Personen bestimmt melden
piercer
Stammgast
#26 erstellt: 29. Mrz 2022, 15:13
Suum cuique!

Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 29. Mrz 2022, 15:45
Dann hätte ich noch eine letzte Frage an die Nutzer des berry oder erfahrene Techniker. Hat denn der dac von raspberry eine Chance gegen z.b so einen gustard dac mit ess chip?
Und mit was man ungefähr rechnen kann für einen kompletten Raspberry pi 4 + dac und Gehäuse?

Danke für den Tipp Karsten, war mir nicht bewusst

Allen noch eine schöne Woche
borland123
Inventar
#28 erstellt: 29. Mrz 2022, 15:55
Was heißt denn eine Chance?
Der Pi mit DAC HAT wandelt wie jeder andere DAC das digitale in ein analoges Signal um.

Du liegst beim Pi inkl. HAT und Netzteil/Gehäuse normal irgendwo um die 100€ rum.

Wobei ich jetzt in der Chipmangelzeit das auch nicht wirklich auf dem Schirm habe.
Ich bin aber auch vollends eingedeckt

VG

B.
chril
Stammgast
#29 erstellt: 29. Mrz 2022, 16:10

Belllla (Beitrag #27) schrieb:
Dann hätte ich noch eine letzte Frage an die Nutzer des berry oder erfahrene Techniker. Hat denn der dac von raspberry eine Chance gegen z.b so einen gustard dac mit ess chip?
Und mit was man ungefähr rechnen kann für einen kompletten Raspberry pi 4 + dac und Gehäuse?

Danke für den Tipp Karsten, war mir nicht bewusst

Allen noch eine schöne Woche


Natürlich hat ein DAC HAT eine Chance (meiner kostet keine 20 EUR, verträgt sich sogar mit HifiBerry OS), was aber nicht bedeutet, dass er ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen wird und da willst du ja wohl hin.


[Beitrag von chril am 29. Mrz 2022, 16:11 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#30 erstellt: 29. Mrz 2022, 16:15
Der Raspberry mit DAC+ pro incl originalem Raspberry Netzteil (muß original sein) klingt besser als jeder andere Streamer .....
Und was fängst du jetzt mit dieser Aussage an?
Das lässt sich genau so wenig beweisen, wie das ein Linn etc besser klingt....
Mal abgesehen davon daß es auch HATs mit ESS Chip gibt....
https://www.audiopho...berry-pi-c-6384.html


[Beitrag von KarstenL am 29. Mrz 2022, 16:17 bearbeitet]
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 29. Mrz 2022, 16:56
Ihr wollt mir also aller Ernst erzählen dass ein dac für 20€ , sei es 100€, eine Chance gegen einen für 500€ hat? Seid ihr zufällig von raspberry?) oder meint ihr alle dacs sind gleich und die Leute geben tausende von Euros weil es von oben regnet?)) Das hätte ich jetzt vom Hifi forum nicht erwartet, ausser ihr vertreibt es auf dem Wege. Vielleicht Klingen auch alle Verstärker gleich?)
Soll keine Beleidigung sein, finde es nur ein wenig witzig sowas zu behaupten, "es hat ja dac" also muss es genauso klingen)

Will überhaupt nicht auf Siegertreppchen) da komme ich mit meinem Budget leider nie hin. Seit 2 Jahren wo ch mich intensiv mit hifi beschäftige, stelle ich fest, dass richtiges high End mehrere zehntausende von Euro kostet, was ich definitiv nicht habe. Allerdings habe ich mir gerade einen nad m33 bestellt) all in one. Mal sehen ob es dem yami das Wasser reichen kann, ansonsten muss der Verkäufer mit einer Rückgabe rechnen, was ich eigentlich nicht mag


[Beitrag von Belllla am 29. Mrz 2022, 17:15 bearbeitet]
chril
Stammgast
#32 erstellt: 29. Mrz 2022, 17:10
Sehe dir doch bitte alle 34 DAC HATs im Link (im vorherigen Post) an. Da bekommst du bereits für unter 25 EUR (+ Versand) einen Sabre HAT, z.B. den für 24,90 EUR. Unter 15 EUR wirst du kaum was finden und über ca. 300 EUR wird es ebenfalls schwierig mit einem HAT. Mit dem richtigen Netzteil (wurde auch hier empfohlen) KANN der Klang (muss aber nicht) gleich gut oder auch besser / schlechter sein als dein Gustard.

Schließlich willst du den analogen Klang ja noch irgendwie in den Kopfhörer oder Lautsprecher hineinbekommen und auch hier können Fehler gemacht werden, je nachdem wie hochohmig deine Kopfhörer z.B. sind und am Ausgang bei 800mWatt vielleicht gar keinen Druck abbekommen. Deshalb gute Kopfhörerverstärker. Auch dein Quellmaterial könnte von Store). Vor allem wenn du besonders gute Ohren, sogenannte Goldohren hast, kann es sein, dass du Unterschiede hörst und dich irgendein Jitter Bedeutung sein (im Zweifel die originalen FLAC-Dateien aus dem qobuz oder Rauschen stört.

Auch ein nicht optimal eingestelltes Betriebssystem auf dem Raspi kann Probleme bereiten. Betriebssysteme selber können zwar in der Regel nicht "klingen", können aber auf die Hardware besonders gut abgestimmt sein (z.B. HifiBerry OS). Wenn dich defekte SD-Karten im Raspi stören, dann nehme eine SSD usw.

Das musst du dir letztlich alles hart erarbeiten bzw. selber erfahren. Es fliegt einem (leider) nicht(s) zu.

Sollte der NAD M33 deinen Anforderungen nicht genügen, dann musst du tatsächlich zum Raspberry zurückgehen.


[Beitrag von chril am 29. Mrz 2022, 17:32 bearbeitet]
Dadof3
Moderator
#33 erstellt: 29. Mrz 2022, 17:27

Belllla (Beitrag #31) schrieb:
Ihr wollt mir also aller Ernst erzählen dass ein dac für 20€ , sei es 100€, eine Chance gegen einen für 500€ hat?

Es spricht zumindest sehr viel dafür: http://www.hifi-forum.de/viewthread-29-14674.html


oder meint ihr alle dacs sind gleich und die Leute geben tausende von Euros weil es von oben regnet?

Es sind nicht alle gleich, aber es ist heutzutage keine Frage des Geldes, einen DAC zu bauen, der so gut ist, dass sich die (durchaus noch messbaren) Abweichungen vom perfekten Ergebnis einfach nicht mehr wahrnehmen lassen.

Dass Leute dafür trotzdem teils sehr viel Geld ausgeben, hat vor allem mit Glauben zu tun. Hifi-Händler, Hersteller und die sogenannten "Fachzeitschriften" tun ja alles, um diesen Glauben aufrecht zu erhalten.


Vielleicht Klingen auch alle Verstärker gleich?

Nicht alle, aber im Prinzip gilt hier ähnliches, jedenfalls ist das die Mehrheitsmeinung hier. Allzu billig sollte es nicht sein, aber schon relativ einfache Geräte machen ihre Aufgabe in der Regel so gut, dass sich in Blindtests keine Steigerungen mehr feststellen lassen.
Belllla
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 29. Mrz 2022, 17:31
Vom raspberry habe ich erst gestern erfahren) mag dann sein dass ich was nicht verstehe) welcher shop ist für raspberry besonders empfehlenswert? Falls mit dem nad nichts wird
chril
Stammgast
#35 erstellt: 29. Mrz 2022, 17:39
Momentan ist nichts lieferbar (rasppishop, berrybase, hifiberry, conrad, reichelt, amazon, ebay usw).
Aber der NAD wird schon was taugen.


[Beitrag von chril am 29. Mrz 2022, 17:42 bearbeitet]
borland123
Inventar
#36 erstellt: 29. Mrz 2022, 17:44

Belllla (Beitrag #34) schrieb:
Vom raspberry habe ich erst gestern erfahren) mag dann sein dass ich was nicht verstehe) welcher shop ist für raspberry besonders empfehlenswert? Falls mit dem nad nichts wird


https://shop.max2play.com/de/bundles/by-type/dac-bundles.html


Ich glaube ja mittlerweile das es hier den einen oder anderen Fake / Doppelacc
gibt aber das nur am Rande


[Beitrag von borland123 am 29. Mrz 2022, 17:49 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#37 erstellt: 29. Mrz 2022, 18:24

Belllla (Beitrag #31) schrieb:
Ihr wollt mir also aller Ernst erzählen dass ein dac für 20€ , sei es 100€, eine Chance gegen einen für 500€ hat? Seid ihr zufällig von raspberry?) oder meint ihr alle dacs sind gleich und die Leute geben tausende von Euros weil es von oben regnet?)) Das hätte ich jetzt vom Hifi forum nicht erwartet, ausser ihr vertreibt es auf dem Wege. Vielleicht Klingen auch alle Verstärker gleich?)
Soll keine Beleidigung sein, finde es nur ein wenig witzig sowas zu behaupten, "es hat ja dac" also muss es genauso klingen)

Will überhaupt nicht auf Siegertreppchen) da komme ich mit meinem Budget leider nie hin. Seit 2 Jahren wo ch mich intensiv mit hifi beschäftige, stelle ich fest, dass richtiges high End mehrere zehntausende von Euro kostet, was ich definitiv nicht habe. Allerdings habe ich mir gerade einen nad m33 bestellt) all in one. Mal sehen ob es dem yami das Wasser reichen kann, ansonsten muss der Verkäufer mit einer Rückgabe rechnen, was ich eigentlich nicht mag


In welcher Art und Weise hast du dich denn intensiv damit beschäftigt?
Testberichte gelesen oder mit Händlern geredet?
Selbst die Geräte gehört?
Geräte gemessen?
Es wird viel erzählt oder geschrieben....und Menschen möchten gerne glauben...
Leider halten sich die wenigsten an wichtige Dinge wie:
Raum
Aufstellung der Lautsprecher
Die Qualität der Lautsprecher (nicht unbedingt Preis)
Qualität der Aufnahme
Ich sage ja....es ist einfacher sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten...
Ist auch nicht böse gemeint, es gibt unterschiedliche Ansichten, ich halte mich lieber an Fakten.
borland123
Inventar
#38 erstellt: 29. Mrz 2022, 18:53

Belllla (Beitrag #31) schrieb:
Das hätte ich jetzt vom Hifi forum nicht erwartet...


Doch, genau so soll es im HiFi Forum sein.
Die meisten hier bearbeiten die Themen in der Realität und nicht in Schwurbelland.

Ich denke mal das Du im OpenEnd Forum auf mehr Zustimmung stößt.
Dort klingen nicht nur DACs, Verstärker und Streamer, sonder auch Kabel, Router, Sicherungen usw.
Alles ganz sachlich und mit Fakten belegt.

https://www.open-end-music.com/forum


VG
B.

Dadof3
Moderator
#39 erstellt: 29. Mrz 2022, 19:09

Belllla (Beitrag #31) schrieb:
Will überhaupt nicht auf Siegertreppchen) da komme ich mit meinem Budget leider nie hin. Seit 2 Jahren wo ch mich intensiv mit hifi beschäftige, stelle ich fest, dass richtiges high End mehrere zehntausende von Euro kostet, was ich definitiv nicht habe.


Was ist schon High-End? Das definiert sich ja auch über den Preis, insofern ist die Aussage natürlich richtig. Aber das "Siegertreppchen" kannst du auch für einiges weniger als 10.000 erklimmen, zumindest so gut, dass die allermeisten dieser zigtausend-Euro-Anlagen in ihrem jeweiligen Habitat im Vergleich verblassen.

Dazu musst du nur erst mal alles vergessen, was du in STEREO, fairaudio usw. gelesen und von Händlern gehört hast. Du musst dich mit der Technik und Akustik auf der Basis von Fakten auseinandersetzen und einiges an Zeit investieren. Du brauchst einen geeigneten Raum und den Willen, ihn nach akustischen Maßstäben zu gestalten und dabei auch Kompromisse bei der Optik in Kauf zu nehmen.

Wenn du all das tust, erhältst du jedenfalls eine Anlage, die deinen Freunden und Bekannten, auch solchen, die viel Geld für HiFi ausgegeben haben, die Kinnlade herunterfallen lässt.

Ein Tipp: Ein NAD M33 ist in dieser Anlage dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht enthalten. Das Geld ist an anderer Stelle erheblich besser investiert.
chril
Stammgast
#40 erstellt: 02. Apr 2022, 22:00

Belllla (Beitrag #34) schrieb:
Vom raspberry habe ich erst gestern erfahren) mag dann sein dass ich was nicht verstehe) welcher shop ist für raspberry besonders empfehlenswert? Falls mit dem nad nichts wird


Dein NAD dürfte ev. schon geliefert worden sein. Taugt er was - z.B. bezüglich der Entfaltung von MQA?
Jetzt am Wochenende wird auch eher kein "Herstelleraccount" (bezüglich BerryBase, max2Play etc.) unterwegs sein.


[Beitrag von chril am 02. Apr 2022, 22:00 bearbeitet]
borland123
Inventar
#41 erstellt: 02. Apr 2022, 22:18
7498931F-966B-4AB1-A7F3-25E1E485BB4A


pogopogo
Inventar
#42 erstellt: 21. Apr 2022, 19:49

Dadof3 (Beitrag #39) schrieb:
EinTipp: Ein NAD M33 ist in dieser Anlage dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht enthalten. Das Geld ist an anderer Stelle erheblich besser investiert.

Naja, der M33 ist schon wirklich sein Geld wert und er hat ja auch den Vorteil, dass durch seine Architektur die einzelnen Funktionsblöcke über kurze Signalstrecken per Design angebunden sind und diese auch von der elektrischen Anpassung her optimiert sind, was ja bei vielen Einzelkomponenten oftmals in die Hose geht und dabei Klangpotential verschenkt wird. MQA kann er auch sehr gut entfalten. Aber er ist auch ein Hobbykiller und hier sowieso OT
Dadof3
Moderator
#43 erstellt: 21. Apr 2022, 21:50
Nun ja, auch wenn kurze Signalwege und MQA wirklich einen klanglichen Vorteil brächten (was ich sehr bezweifle), in einer Anlage, in der es um möglichst viel Klang für unter 10.000 € geht, ist er fehl am Platz.

Ein schönes und sehr gutes Gerät ist es, das will ich überhaupt nicht bestreiten.
pogopogo
Inventar
#44 erstellt: 21. Apr 2022, 22:13
Das Siegertreppchen hast du mit dem M33 und der Kombo Teufel M200/M6000 1.Generation ganz schnell gestürmt. Und das auf dem Gebrauchtmarkt für um die 5000€. 10000€ sind definitiv nicht nötig, für dieses Hobbykillersetup
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