Röhrenradio Siemens

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uwe900
Neuling
#1 erstellt: 16. Nov 2010, 19:38
Hallo zusammen,

mein Name ist Uwe und ich bin neu in diesem Forum.

Durch Zufall bin ich in den Besitz eines alten Röhrenradios der Firma Siemens gekommen.

Da das Radio von außen in einem wirklich guten Zustand ist, würde ich es gerne wieder zum Laufen bringen.

Ich habe mehrfach gelesen, dass man ein solches altes Gerät, in diesem Fall Baujahr 1954/1955, aus Sicherheitsgründen nicht einfach so in Betrieb nehmen sollte. Ich suche daher einen Kenner im PLZ-Bereich 48, der mal einen prüfenden Blick auf den Zustand der Geräts werfen würde. Selbstverständlich komme ich mit dem Radio vorbei, so dass dem hilfsbereiten Fachmann keine Fahrtkosten entstehen.

Vielleicht kann mir jemand sagen, was eine Reparatur / Restauration in etwa kosten würde.

Es wäre zu schade das Radio einfach nur als Deko in die Ecke zu stellen!

Kann mir jemand weiterhelfen ?

Gruß

Uwe
Säulenheiliger
Stammgast
#2 erstellt: 16. Nov 2010, 20:04
Hallo,

eigentlich sind Röhrenradios ziemlich unverwüstlich.
Mach die Rückwand ab, schau ob die Sicherung ok. ist,
drück auf die Spitzen der Röhren um zu sehen ob sie fest sitzen und mach dann das Gerät kurz an.
Wenn das Gerät völlig verstaubt ist, mach es mit Druckluft sauber, wenn nicht vorhanden kleinen Pinsel, alles abstauben und mit Staubsauger vorsichtig Staub wegsaugen
Wenn es stinkt wieder aus, ansonsten die Betriebsdauer langsam steigern.
Um es professinell zu machen benötigst Du Geräte um die Leistung langsam hochzufahren. Ist aber meist nicht nötig.

Viel Spaß und die notwendige Sorgfalt.

Grüße
Säulenheiliger
Pimok
Stammgast
#3 erstellt: 16. Nov 2010, 20:16
Dein Tipp in allen Ehren, aber das würde bei 80% der Radios die man so bekommt den sicheren Tod von

Transformator
Lade/Siebkondensator
ggf. Übertrager
ggf. Röhren

bedeuten.
Nach so langer Standzeit und vor allem nach den ganzen Jahren sind Kondensatoren ausgetrocknet und müssen neu formiert bzw erneuert werden, Teerkondensatoren können Durchschläge haben und die Übertrager in den Tod reißen etc. etc....

Also bitte, beim besten Willen, NICHT EINSCHALTEN, bevor jemand mit Ahnung drüber geguckt hat! Es kann natürlich immer sein das man Glück hat und nichts passiert, aber aus der täglichen Praxis kann ich dir sagen das es häufig leider nicht gut geht!
Säulenheiliger
Stammgast
#4 erstellt: 16. Nov 2010, 20:23
Hallo,

bei weit über 100 Röhrenradios, die zum Teil Jahrzehnte
nicht gelaufen sind, selbst aus den 30 er Jahren, hatte ich nur einmal einen defekten Teerkondensator.

Vorsicht in allen Ehren, aber learning by doing,
oder wenn`s bezahlbar bleiben soll, "Hilf Dir selbst dann hilft Dir Gott".

Säulenheiliger
Pimok
Stammgast
#5 erstellt: 16. Nov 2010, 22:58
Wie kommt es dann, das ich hingegen schon an die 100 davon entsorgt hab, weil sie schlechte Isolationseigenschaften aufwiesen? Wie gesagt, man kann Glück haben, aber auch Pech.
DOSORDIE
Inventar
#6 erstellt: 17. Nov 2010, 00:33
Bei mir lief auch ein Großteil der Geräte, die ich irgendwann mal angeschleppt habe noch so halbwegs, aber die bringen niemals noch 100% der Leistung. Zwischen funktionieren und funktionieren ist ein himmelweiter Unterschied, sowohl die Empfangsleistung als auch die Verstärkerleistung nimmt einfach stark ab, weil die Röhren nicht mehr auf ihre 100%ige Spannung kommen, weil irgendwo Kondensatoren nicht mehr ihre Arbeit leisten oder Keramikwiderstände gebrochen sind, kaputte Röhren sind eher selten, bis auf Magische Augen und Fächer, die lassen im Alter stark nach. Meistens ist ausserdem ein ziemlich lautes Brummen zu hören, weil die Selengleichrichter hin sind.

Was explodiert ist bei mir aber glücklicherweise auch noch nicht, ist aber halt schade, wenn das Radio nicht 100% leistet, von dem was es normalerweise könnte, die Empfänger sind nämlich meistens sehr gut und übertreffen sogar viele moderne Radios um Längen, aufwändige Schaltungskonzepte etc., der Klang ist zwar sehr eigen aber auch auf seine Art sehr schön, halt gut auf die integrierten Lautsprecher abgestimmt.

Vor den 60er Jahren gabs die sogenannten Malzbonbons (Teerkondensatoren) die sollten auf jeden Fall getauscht werden, sonst kanns tatsächlich Explosionen geben.

LG, Tobi
hf500
Moderator
#7 erstellt: 17. Nov 2010, 00:35
Moin,
so ist es und man sollte bei diesen Geraeten immer vom Worst-Case ausgehen. "Deformierte" Elkos hatte ich bislang nur einen, aber leckende Papierkondensatoren schon viele. Stoerschutzkondensatoren am Netztrafo und der Koppelkondensator der Endroehre sollten auf jeden Fall rausgeschmissen, bzw. erneuert werden.

73
Peter
Säulenheiliger
Stammgast
#8 erstellt: 17. Nov 2010, 11:35
Guten Morgen,

aus fachlicher Sicht mögen die vorangegangenen kommentare sicher Ihre Berechtigung haben.
Leider ist es aber so, das in einem Forum viele " Fachleute " ihre Kommentare zum Besten geben.
In freier Wildbahn sind aber solche Leute höchst selten anzutreffen, haben keine Lust mehr oder sind einfach zu alt.

Dazu kommt das viele alte Röhrenradios abgegnabbelt sind und für ein Gerät das vielleicht noch 20 - 30 Euro wert ist,
einen wissenden Fachmann zu konsultieren und mehr als den Gerätewert zu bezahlen erscheint mir doc<h sehr theoretisch.

Und nichts für Ungut, aber wer schon 100 Röhrenradios entsorgt hat weil sie nicht mehr liefen, sollte keines mehr anfassen. Ist ja schon Vernichtung von Kulturgut.
Ich habe keine blasse Ahnung von Röhrenradios gehabt aber nur durch selbermachen kann man etwas lernen.
Von weit über 100 Geräten habe ich im Laufe der Jahre nur eines wegschmeißen müßen.
Theorie und Praxis gehen auch hier leider weit auseinander.

Was ist denn eigentlich 100 % Leistung ?
Sie ist nur noch meß, aber kaum hörbar.
Für den einen bringt sie ein Topmarantz 2330, für den nächsten einen SX 1980 und der übernächste " Highender "
rümpft die Nase weil er eine Anlage für 50000 Euro im Behandlungszimmer stehen hat.
Es ist nur ein individuell empfundener Wert, wie auch die Meinungsvielfalt in einem Forum.

Na ja, jedem das seine, aber probieren geht über studieren.
In diesem Sinne


Grüße und einen angenehmen Tag

Säulenheiliger
DOSORDIE
Inventar
#9 erstellt: 17. Nov 2010, 12:10
Mit 100% Leistung meine ich, dass es hörbar ist, wenn die Kondensatoren nicht mehr richtig arbeiten, weil diverse Spannungswerte, die die Röhren auf ihre volle Leistung bringen nicht mehr richtig arbeiten. Dadurch erhöht sich in der Verstärkerschaltung dann der Klirr und die Leistung sinkt drastisch. Es klingt ähnlich wie in einem Ghettoblaster wo die Batterien langsam leer gehen, die volle Leistung bekommt man halt nicht mehr, das Gerät wird leiser, der Sound undeutlicher und auch nicht mehr so voll, die Lautsprecher geraten bei Kickbassschlägen früh ins Kotzen. Es fehlt halt einfach was. Man könnte jetzt annehmen, dass das Radio halt alt ist und es damals einfach nicht besser möglich war, aber in den meisten Fällen ist es nicht so. Dazu kann der Empfang stark nachlassen, das hört man vor allem bei Überreichweiten auf UKW, die kommen dann nicht mehr so sauber, oder garnicht mehr rein und meistens sind die Empfänger zu mehr im Stande als nur die paar Ortssender.

Ich habe selbst noch keine Radios restauriert, ich traue mich da an die offene Verdrahtung auch nicht so ohne Weiteres ran. Ich habe aber ein SABA Freiburg 14 und ein vollrestauriertes SABA Freiburg 3DS, das 14er ist von 1964, es ist also ein sehr modernes Röhrenradio, da sind schon keine Malzbonbons mehr drin, deshalb ist da auch nur das Nötigste gemacht worden wodurch aber am Anfang so zischelnde Störgeräusche hörbar sind, die sich nach ca. 5 bis 10 Min. aber verflüchtigen, es ist mit UKW Stereodecoder ausgerüstet. Das 3DS hingegen brauchte eine volle Kur, ich habe es direkt zu einem Bekannten aus dem SABA Forum geschickt. Der Suchlauf war tot, die Verstärkerleistung ziemlich am Ende, der UKW Empfang war schlecht und auf den anderen Wellen kam garnichts mehr, als er es am Anfang kurz eingeschaltet hatte, natürlich musste auch ein neues Magisches Auge her. Ich habe das Gerät jetzt in vollrestauriertem Zustand hier stehen, auch das Gehäuse ist neu lackiert. Der Empfänger ist sehr sehr gut und alles funktioniert 100%ig.

Stimmt das kostet ein Heidengeld. Ich habe mit Lackierung für alles 600 Euro bezahlt und für das Radio an sich bei ebay im kaputten Zustand 550. Plus Benzinkosten um es abzuholen kommen da also 1200 Euro zusammen. Die alten SABAs erzielen in dem Zustand auch einen solchen Marktwert, wenn man sie weiterverkauft, weil es angeblich die besten Radios sind, die zu der Zeit überhaupt gebaut wurden, die Radios anderer Firmen sind wesentlich weniger Wert, aber wohl gleichwertig.

Für die meisten Geräte lohnt es sich nicht wirklich so viel Geld zu investieren, wenn man nur den Marktwert berücksichtigt. Man muss halt ein persönliches Verhältnis dazu haben. Man kann aber auf der anderen Seite auch nicht erwarten, dass sich damals jeder das Beste vom Besten leisten konnte. So ein großes SABA hat 1955 700 bis 800 DM gekostet wo ein Monatslohn bei durchschnittlich 150 DM lag, die Meisten dürften also eher Radios für 350 Mark gekauft haben, wenn überhaupt, dementsprechend gut oder schlecht sind sie dann halt auch. Ist wie mit modernen Geräten auch.

Es gibt im Internet eine Seite, wo man restaurierte Radios kaufen kann, die Preise sind denke ich ok. Wenn man nicht grad SABAs kauft, dann bekommt man vollrestaurierte Geräte für zwischen 150 und 300 Euro. Ist zwar immernoch viel Geld, aber wenn man sich nicht auskennt oder wem das zu viel Arbeit ist, der bekommt was funktionierendes, hübsch hergemachtes. Für Bastler gibt es da ausserdem einen Ersatzteilshop, wo man passende elektronik Bauteile nachbestellen kann.

Das klingt jetzt voll nach Schleichwerbung. Ist es aber nicht. Nur ein Tipp. Ich habe da selber nie was bestellt, aber ich lese seit Jahren im SABA Forum mit, wo diese Seite immer mal wieder empfohlen wird - und da restaurieren die meisten Mitglieder selbst.

http://www.antikradio-restored.de/

Achja und ein Fachmann für Röhrenradios bin ich sicher nicht. Ich benutze sie nur.

LG, Tobi
Säulenheiliger
Stammgast
#10 erstellt: 17. Nov 2010, 15:44
Hallo Tobi,

wenn Du bereit bist 1200 Euro für ein Saba Freiburg 3 D
zu zahlen, ist mir klar das Du 100 Prozent Leistung ganz
anders definierst.

Habe vor ca. 3 Jahren so ein Teil in gutem Originalzustand
für 150 Euro weggegeben.

Saba Automatic Röhrenradios sind natürlich in dieser Kategorie die große Ausnahme( und wenige andere ), bei den meisten auch guten Röhrenradios sind die Leute leider kaum bereit mehr als 50 - 100 Euro zu zahlen.

Für solche Preise gebe ich aber auch nichts mehr ab.

Vielleicht kaufst Du Dir ja mal ein billiges und versuchst
Dich selbst daran, Erfolgserlebnisse können bei der Restauration sehr schön sein und man bekommt ein ganz anderes Gefühl zu den Geräten als nur Geld rauszureichen.

Bei den Teuerläden habe ich im Laufe der Jahre gemerkt, das sie oftmals nur ein besseres Kontaktspray und eine bessere Politur haben, natürlich gibt es auch löbliche Ausnahmen.


Beste Grüße
Säulenheiliger


[Beitrag von Säulenheiliger am 17. Nov 2010, 15:57 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#11 erstellt: 17. Nov 2010, 16:01
Das ist bei dem oben genannten Link nicht so, denn der verkehrt auch im SABA Forum und wenn da einer Mist baut, hat man da ganz schnell nen schlechten Namen. Die Leute dort sind alle sehr hilfsbereit und wenn du bei dem Antikradio Fritzen ein Radio kaufst, dann ist das innerlich so wie äusserlich hergerichtet und technisch überarbeitet.

Ja vor einigen Jahren gab es den SABA Hype noch nicht. Dann gingen die Radios für 1000ende von Euro bei ebay weg, durch den berühmt berüchtigten Herrn Pichler aus Karlsruhe, der die Radios unter 20 verschiedenen Namen angeboten hat. Mein 14er habe ich auch bei ihm erstanden, ohne zu wissen, dass das einfach nur eine Laberbacke ist. Der treibt auch oft die Preise der kaputten Radios in die Höhe um sie fürs Doppelte dann wieder halb funktionsfähig zu verkaufen. Übers Internet ist es daher ziemlich schwer günstig an sowas zu kommen, aber eine Vollrestauration ist halt auch sehr aufwändig und teuer.

Ich weiß sehr wohl, wie es ist selbst Erfolgserlebnisse zu erzielen, an modernere Geräte traue ich mich auch eher ran, bei älteren Geräten mache ich nur kleinere Reperaturen, aber eine Vollrestauration eines Radios ist mir einfach zu Zeitaufwändig und ich hab meine Radios auch so lieb.

LG, Tobi
Säulenheiliger
Stammgast
#12 erstellt: 17. Nov 2010, 16:20
Sehr schön und viel Freude beim liebhaben.

Da fällt mir gerade ein, es gibt noch ein Radio das ich suche und zwar eine kleine Graetz Komtesse, die mit den runden Ecken.

Vielleicht weißt Du ja eine, oder ein andere Leser.

Grüße
SH
uwe900
Neuling
#13 erstellt: 17. Nov 2010, 18:21
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hinweise.
Auf alle Fälle ist mir klar geworden, dass ich als Laie die Sache nicht angehen kann.
Nochmals zu meiner Frage: Gibt es einen Fachmann im PLZ-Bereich 48, der sich das Radio mal ansehen würde.
Es handelt sich um ein Siemens P 48

Gruß

Uwe
Holger66
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Nov 2010, 18:54
Waaaas ? Eine Siemens-Schatulle P48 ? Das Übermonster unter den Röhrenradios ? Das ist so mit das beste Gerät, das es gab, auf jeden Fall aber das größte und schwerste.

Ich habe auch eine, prinzipiell sollten alle Teerkondensatoren in dem Gerät ausgetauscht werden, das ist Arbeit für mehrere Tage, daher habe ich es bei meiner auch nicht gemacht. Nur die nötigsten habe ich getauscht.

Das sollte man aber unbedingt machen, da das Gerät, fast schon unabhängig vom Zustand, einen beachtlichen Wert darstellt, im Gegensatz zu den Mittelklasse-Durchschnittsradios, die es wie Sand am Meer gibt. Der Rat, hier auf den Wechsel zu verzichten, ist m.E. Mumpitz !

http://dampfradiofor...im-roehrenradio.html

Darf man fragen, wie Du da ran gekommen bist ? Nach dem Preis frage ich schon gar nicht.

Achja, ich bin im PLZ-Bereich 41, wenn Du die Reise wirklich unternehmen willst, bitte mal PN. Ich bin gespannt...

Gruß
Holger
(ca. 400 erfolgreiche Reparaturen und Autor eines einschlägigen Buches)


[Beitrag von Holger66 am 17. Nov 2010, 22:35 bearbeitet]
hf500
Moderator
#15 erstellt: 17. Nov 2010, 20:50
Moin,
als Plz-Bereich 49 wohnender frage ich einfach mal, _wo_ etwa im Bereich 48?

Ein Roehrenradio unbekannten Zustandes kann man nur einfach so in Betrieb nehmen, wenn man die Erfahrung hat, die durch schlechte Bauteile hervorgerufenen (Ueber-)Belastungen schnell! zu erkennen.
So manches Radio hauchte sein Leben aus, weil es noch gut genug spielte, Netztrafo und Endroehre aber durch defekte Kondensatoren schon einigermassen ueberlastet wurden. Oft genug hat ein "zartfuehlender" Mitmensch die Sicherung gegen das Schlechtwerden mit Alufolie umhuellt, oder schlimmer, eine zu starke eingesetzt ("..die schwaecheren Sicherungen brannten immer durch.."; eine zu starke Sicherung wird oft nicht erkannt). Durch Ueberlastung ruinierte Endroeren kann man meist noch relativ guenstig ersetzen, einen Netztrafo mit Windungsschluss wird man nur mit viel Glueck billig ersetzen koennen. Eine grob ueberlastete Endroere gefaehrdet auch den Ausgangsuebertrager.

Nein, erst sollte das Geraet wenigstens auf die gefaehrlichten Fehler ueberprueft werden, dann kann man sich Schritt um Schritt um den Rest kuemmern. Das gilt fuer die "billigen" Brot-und Butterradios und erst recht fuer die naturgemaess selteneren Grossgeraete.

73
Peter

ich habe gerade mal nachgesehen, wie bewegt man so eine P48?
;-)


[Beitrag von hf500 am 17. Nov 2010, 20:54 bearbeitet]
uwe900
Neuling
#16 erstellt: 17. Nov 2010, 20:56
Hallo Peter,

48465 Schüttorf

Direkt am Autobahnkreuz A30/A31 nahe der niederländischen Grenze.

Wo ist 49 ? evtl. Raum Siegen ?

Gruß

Uwe
uwe900
Neuling
#17 erstellt: 17. Nov 2010, 20:59
Hallo Peter,

wie bewegt man eine P 48 ?

Am besten zu zweit

Das Gewicht ist nicht das Problem, aber die - Spannweite - hat man nicht !

Gruß

Uwe
hf500
Moderator
#18 erstellt: 17. Nov 2010, 20:59
Moin,
nee, Plz49... faengt etwa schon bei Osnabrueck an ;-)

In Schuettorf bin ich regelmaessig einmal im Jahr, auf der Durchreise zur DNAT Ende August in Bentheim.

73
Peter
semmeltrepp
Gesperrt
#19 erstellt: 17. Nov 2010, 21:03
Lieber einen Hunni oder auch zwei in eine Komplett-Restauration investieren, als sich mit der Versicherung rumzuärgern, weil irgendwann mal die Bude abgefackelt ist und man deshalb bei Oma oder im Zelt wohnen muß. Oder beides.
uwe900
Neuling
#20 erstellt: 17. Nov 2010, 21:04
Hallo Peter,

DNAT = Amateurfunktreffen in Bad Bentheim

Bad Bentheim liegt gleich um die Ecke und im Osnabrücker Land bin ich des öfteren mal mit dem Motorrad unterwegs - allerdings im Sommer und ohne Röhrenradio

Gruß

Uwe
Bertl100
Inventar
#21 erstellt: 17. Nov 2010, 21:16
Hallo zusammen,

da scheint ja eine regelrechte Verdichtung von Röhrenradio-Besitzern und entsprechenden Fachleuten vorzuliegen bei Euch "oben". Aus Bayern gesehen ist das oben :-)

Ich muß den warnenden Stimmen hier zustimmen.
Unbedingt durchschauen lassen VOR dem Einschalten, und die wichtigsten Kondensatoren tauschen.
Man darf nicht vergessen, viele Experten, die vor 20 oder 30 Jahren auf diesem Gebiet ihre Erfahungen gesammelt haben, konnten zu dieser Zeit wohl noch nicht so derart gealterte Kondensatoren erleben, wie man sie heute vorfinden kann!

Gruß
Bernhard
uwe900
Neuling
#22 erstellt: 17. Nov 2010, 21:17
Hallo Semmeltrepp,

Zelt wäre noch O.K. - aber Oma ? - ginge noch - vielleicht sogar Schwiegereltern !!!!

Du hast Recht !

Deshalb suche ich lieber einen Fachmann

Gruß

Uwe
DOSORDIE
Inventar
#23 erstellt: 17. Nov 2010, 21:52
Auf youtube kann man sich ein Video von dem Kasten angucken. Scheint ja ein absolutes Spitzengerät gewesen zu sein. Dann ist es auch auf jeden Fall erhaltenswert.

LG, Tobi
Bertl100
Inventar
#24 erstellt: 17. Nov 2010, 22:18
... Kasten im Sinne von Schrank! :-)

Gruß
Bernhard
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