Rotel RA-980BX Potentiometer

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Holgar
Neuling
#1 erstellt: 27. Nov 2010, 12:45
Hallo Forenmitglieder,

bei meinem Rotel Verstärker würde ich gern das Lautstärke-Potentiometer mit doppelter Achse gerne gegen eins mit nur einer Achse, die zwei Schleifer bewegt austauschen (Tandem-poti). Die Balanceregelung benötige ich nicht und mit dem Originalpoti muss man bei wechselnder Lautstärke die Balance immer korrigieren.
Meine Anfrage an Rotel nach einem passenden Ersatztyp (in Bauform und Ohmzahl) und einer Bezugsquelle wurde unbefriedigend beantwortet:

„Die Schaltungsarchitektur des RA-980 ist streng auf die Verwendung des doppelachsigen Potenziometers ausgelegt. Alternative Empfehlungen für den Volume-Steller können wir Ihnen daher nicht geben.“

Vielleicht weiß hier jemand Abhilfe?

Gruß Holger
Holgar
Neuling
#2 erstellt: 01. Dez 2010, 11:44
*bump*
Hallo noch einmal.
Kann jemand bestätigen, dass ein anderes als das Originalpoti wegen der "Schaltungsarchitektur" nicht einsetzbar ist?
Sonst gehe ich das einfach an und probiere mein Glück mit einem Tandempoti.
Gruß Holger
PBienlein
Inventar
#3 erstellt: 01. Dez 2010, 12:32
Hallo Holgar,

auf die Schnelle habe ich keine Unterlagen zu Deinem Verstärker gefunden; kann mir also auch kein Bild vom Schaltungsaufbau machen. Das einzige, was mir aber spontan dazu einfällt ist, dass Du auf jeden Fall die Möglichkeit verlierst, die Balance einzustellen. Wenn das kein Problem darstellt, würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen.

Zu klären wäre noch die Frage, ob ein 4-Pin-Poti eingesetzt wurde, also eines mit Loudness-Abgriff. Dann kannst Du natürlich nicht jedes x-beliebige nehmen. Sollten es aber nur 2 x 3 Pins sein, sollte jedes mit ungefähr gleichen Widerstandswerten und mechanisch gleichen Abmessungen passen.

Ach ja, eines noch: um das "Balance-Problem" beim original eingebauten Tandem-Poti zu lösen (also dass die beiden Reglerknöpfe sich nicht gleichmäßig bewegen), hilft es meist schon, aus einer dünnen Gummimatte (evtl. auch Moosgummi)zwei Scheiben zu schneiden und zwischen die Knöpfe zu legen. Der obere Knopf wird dann mit etwas Druck auf den unteren gepresst/geschraubt. Dadurch sollten sich beide Achsen gleich bewegen lassen und im Bedarfsfall auch getrennt - für die Balance. Wenn das klappt, entfiele der Umbau.

Gruß
PBienlein
Holgar
Neuling
#4 erstellt: 02. Dez 2010, 21:11
Danke für die Antwort und den Tipp, Professor.

Leider hilft der Vorschlag mit dem Moosgummi nicht, da die beiden Regler bereits recht straff zusammenhängen und der mangelnde Gleichlauf in den Qualität des Potis begründet ist.

Es ist kein Loudness vorhanden und ich erwarte ein einfaches 2x3 Poti vorzufinden. Ich hatte gehofft, dass ich den Verstärker nicht erst abkabeln und öffnen muss, um ein anderes Poti bestellen zu können. Aber das bleibt mir wohl nicht erspart. Der Winter ist ja noch lang.

Gruß, Holger
Bertl100
Inventar
#5 erstellt: 02. Dez 2010, 21:43
Hallo Holgar,

nein, das wird Dir nicht erspart bleiben.
Es gibt einfach zu viel Varianten. Da auf gut Glück irgendwas zu bestellen, wäre rausgeschmissenes Geld.
Schau gelegentlich ins Gerät, schau Dir das Poti an. Evtl. ein Foto davon hier reinstellen!

Gruß
Bernhard
norman0
Inventar
#6 erstellt: 03. Dez 2010, 09:21
Hallo Holger,

ich hatte auch mal ein Problem mit Gleichlaufschwankungen bei einem Poti. Grund war ein zu großes Spiel zwischen Achse und Schleifer (siehe hier).
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