Graetz Melodia 4R- Ich benötige Hilfe beim Restaurieren

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Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Jan 2011, 21:04
Hallo zusammen,
ich habe ein tolles altes Radio geschenkt bekommen. Ein Platz hatte ich schnell, allerdings zeigte sich ebenso schnell, das hier Hand angelegt werden muss. Der Klang ist eigentlich noch ganz gut jedoch verändert sich von Zeit zu Zeit die Lautstärke und das optische Auge glimmt nur ab und zu mal etwas auf.

Hier ein paar Bilder:

Melodia 01
Melodia 02
Melodia 03
Melodia 04
Melodia 05
Melodia 06

Da ich bisher noch kein Röhrenradio restauriert habe, hatte ich mir gedacht wir könnten das vielleicht zusammen machen

Ich bin technisch nicht ganz unbedarft, kenne elektrotechnische Grundbegriffe, kann mit einem Lötkolben umgehen und habe auch ein Multimeter ... Ich hoffe das reicht. Das Gerät soll nach der Restauration keinen Preis gewinnen, sondern nur wieder gut spielen.

So ... wie gehe ich jetzt als erstes vor?
Ich denke erst mal sollte das Innere von dem Staub befreit werden. Könnt Ihr mir Reinigungsmittel empfehlen?

Gruß,
Mike


[Beitrag von Harmonica am 03. Jan 2011, 21:08 bearbeitet]
Holger66
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Jan 2011, 17:09
Ha, das ist genau mein Thema.

Staub: wenn Du einen Kompressor hast, blase erst einmal den Staub weg, von oben recht gründlich, von unten (nach Ausbau des Chassis, bitte Lautsprecheranschlüsse nach farblicher Markierung notieren, damit Du es hinterher wieder richtig zusammen bekommst) recht vorsichtig wegen der dünnen Drähtchen unter dem Tastenaggregat. Wenn nicht, bitte mit Staubsauger und Pinsel entstauben.

Wenn´s schlimm verdreckt ist, dann Bref in kleiner Dosis mit einer alten Zahbürste einmassieren, sonst reicht das Abstauben. Dabei Vorsicht am Netztrafo und am Ausgangsübertrager, die nehmen Feuchte schnell übel.

Wenn Du das gemacht hast, bitte wieder melden, gerne auch per PN.

Gruß
Holger
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 04. Jan 2011, 20:37
Hallo Holger,
toll, danke das Du mir helfen willst!

Das Huhn ist gerupft. Ich habe das Gerät vorsichtig mit Pinsel und Staubsauger gereinigt. So sieht es schon viel besser aus, allerdings traue ich mich mit dem Pinsel nicht in alle Ecken. Ich werde mir bei "conrad elektronik" die "Druckluftdose" von Kontakt-Chemie bestellen. Die Dose ersetzt dann den nicht vorhandenen Kompressor.

Neben der Dose werde ich mir eine längst überfällige Lötstation kaufen. Soll ich direkt noch mehr bestellen? Brauche ich spezielles Lötzinn?

Hier noch ein paar Bilder:

Melodia 07
Melodia 08
CIMG0172

Gruß,
Mike
Holger66
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jan 2011, 21:35
Hallo Mike,

nur wenn Du in der Zukunft häufiger an so alten (oder auch anderen Geräten) rumbraten willst, lohnt sich die Anschaffung einer Lötstation, die guten (Weller, Ersa) sind nicht eben billig. Lötzinn: nimm das alte, billige, nicht das neue, EU-konforme ohne Blei, es läßt sich kaum gescheit damit löten.

Du könntest einstweilen noch das Skalenglas abbauen und dahinter saubermachen, da ist auch noch einiger Staub dahinter. Außerdem die Seilrollen usw. mit Feinöl schmieren und die Tasten mit Stahlfix oder etwas ähnlichem reinigen (abrasiv).

Wenn Du schon bestellen willst, nimm lieber Reichelt, die sind nicht im Zweifel günstiger. Du wirst auch allerlei Kondensatoren brauchen, um die Kiste ordentlich zu reparieren. Manch einer bevorzugt die gelben axialen (liegenden) Bauteile, die bspw. "Antikradio Restored" anbietet. Ich neige allerdings, da ich einen hohen Verbrauch an den Dingern habe, eher zu den kleinen roten Klötzchen der Firma Wima. Die gibt es bei Reichelt auch, das wäre evtl. ein Tun.

Ich habe eben im Fundus den Schaltplan des Nachfolgemodells Melodia 4R218 gefunden, der dürfte Deinem sehr ähnlich sein (Ausnahme: mag. Auge EM80 statt EM34). Hast Du einen Schaltplan von Deinem Gerät, sonst würde ich Dir den mailen. Dafür bräuchte ich aber Deine Mailadresse, bitte per PN. Den Bedarf an neuen Kondis können wir danach ausrechnen.

Normalerweise läuft sowas im "Dampfradioforum", da bist Du nicht zufälligerweise auch drin ? Ist so viel Reklame hier erlaubt ?

Gruß
Holger


[Beitrag von Holger66 am 04. Jan 2011, 21:45 bearbeitet]
hf500
Moderator
#5 erstellt: 04. Jan 2011, 23:39
Moin,
Hinweise auf Spezialforen sind erlaubt, aber wir koennen dieses Projekt auch hier weiter verfolgen. Schliesslich ist die Gemeinde in vielen Foren angemeldet ;-)

Eine vernuenftige Loetstation ist tatsaechlich teuer, aber ihr Geld wert. Persoenlich habe ich mich auf Weller TCP eingeschossen, nachdem ich entdeckte, dass man eine Temperaturregelung zum "dran herumspielen" nicht braucht. Die 370°C Standardspitze des Weller TCP ist goldrichtig, andere Temperaturen sind durch Spitzenwechsel erhaeltlich. Bei korrekter Behandlung sind die Weller-Spitzen sehr langlebig.
Wenn man einen 24V-Trafo mit min. 35VA Leistung hat, kann man Geld sparen. Dann kauft man nur einen einzelnen Weller TCP-Loetkolben und betreibt ihn an dem Trafo.
Fuer die Reparatur der Dampfradios nimmt man das klassische Elektroniklot mit 60/40% Zinn/Blei und Flussmittelseele.
Besonders Bleifreilote aus Reinzinn sind sehr aggressiv und koennen Loetspitzen in kurzer Zeit aufloesen. Da treten sogar die veredelten Wellerspitzen den Rueckzug an, wenn die Veredelungsschicht auch nur leicht beschaedigt ist.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 04. Jan 2011, 23:43 bearbeitet]
Holger66
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Jan 2011, 07:39

hf500 schrieb:
dass man eine Temperaturregelung zum "dran herumspielen" nicht braucht.


Einspruch, Euer Ehren: für massereiche Lötstellen reicht die Standardspitze mit den 370 Grad eben oft nicht aus, dann wird ein Spitzenwechsel erforderlich. Bei der temperaturgeregelten Station reicht ein Dreh am Knöpfchen und 10 Sekunden später kann´s weitergehen.

Mike, wenn Du wirklich eine Station von Weller kaufen willst, nimm eine temperaturgeregelte mit hellblauem Gehäuse. Es gibt auch welche mit roten Gehäusen. Worin der Unterschied genau liegt, kann ich nicht sagen, ich fand die einzige Erfahrung, die ich damit machen konnte, aber nicht befriedigend.

Villeicht guckst Du mal auf ebay nach einer guten gebrauchten Station ?

H.
Bertl100
Inventar
#7 erstellt: 05. Jan 2011, 11:03
... und der gute alte Bernhard schlägt sich noch immer mit seiner Ersa rum ....

Gruß
Bernhard
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 05. Jan 2011, 18:16
Hallo Holger,
im Netz habe ich einen Schaltplan zu dem Melodia 4R/218 gefunden. Dies scheint der richtige zu sein, da auch 4R/218 auf der Rückwand des Gerätes steht. Als mag. Auge ist eine EM80 verbaut. Ich habe mir den Schaltplan angeschaut und folgende Kondensatoren gefunden (der Kasten entspricht dabei µ):

Kondensatorliste Melodia 4R-218

benutzt habe ich diesen Schaltplan:

Schaltplan Melodia 4R/218

Ich glaube bei einigen kommt es auf richtige Polung an, bei anderen nicht. Worauf muss ich achten? Ich wurde dann auch die "kleinen roten Klötzchen der Firma Wima" nehmen wollen.

Thema Lötstation:

Scheisse sind die Dinger teuer! Ich habe bisher alles mit einem Lötkolben der Firma Rothenberger aus dem Baumarkt gemacht. Zum Löten am Motorrad und Auto hat der bisher immer gereicht ... dies ist aber schon etwas anderes.

Tja, ich würde es ja gerne mit dem WHS 40D :: WELLER-Lötstation, regelbar 150-450°C versuchen. Das ist aber einer der "roten" von WELLER. Das ist vielleicht ein Kompromiss zwischen meinem jetzigem Werkzeug und einem "blauen" WELLER. Oder gibt es vielleicht "No Name" Geheimtipps?

Gruß,
Mike
Bertl100
Inventar
#9 erstellt: 05. Jan 2011, 18:25
Hallo Mike,

leider geht aus dem Sltplan nicht hervor, welcher Kondensator verbaut ist.
Generell müssen nur Papier-Kondensatoren und Elkos getauscht werden. Styroflex und Keramik sind sehr langlebig und müssen nicht getauscht werden.

So als groben Anhaltpunkt würde ich sagen:
kleiner als 1nF (also bis 999pF) ist es wahrscheinlich Keramik oder Styroflex -> NICHT tauschen.
Ab 1nF wahrscheinlich Papier.
Größer 1µF sind es dann Elkos.

In Zweifelsfällen hilft letztlich nur ein Blick ins Gerät.

Gruß
Bernhard
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 05. Jan 2011, 18:32
Hallo,

habe jahrelang mit einem einfachen Lötkolben 230V/25W herumgelötet, feine wie grobe Lötarbeiten, das sollte für die Radio-Restauration doch ausreichend sein?

Vor kurzem habe ich mir dann eine 40€-Lötstation bei Pollin besorgt, "ZD-931", die ist wesentlich komfortabler und (ich bin ja den ollen Lötkolben gewöhnt) in meinen Augen auch richtig gut.
Nur für eine Radioraparatur würd' ich sowas aber nicht kaufen.



Gruß
Benjamin
Holger66
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jan 2011, 19:35
Hm, die ZD931 gibts für den gleichen Preis bei Reichelt auch, wenn des da auch Ersatzspitzen für zu kaufen gibt, könnte man´s probieren.

Zum Modell nochmal: es gibt da tatsächlich zwei verschiedene, die sich in ihren Kreiszahlen unterscheiden:

http://www.del-service.de/melodia_serie.htm

Du liegst richtig, Du hast eine 4R218 mit der EM80. Insofern stimmt der Schaltplan schon, den ich Dir eben gemailt habe, Du hattest ihn ja auch selber schon gefunden.

Gruß
Holger
hf500
Moderator
#12 erstellt: 05. Jan 2011, 19:48
Moin,
getauscht werden sollten zunaechst alle Papierkondensatoren. Das sind die mit dem schwarzen Bitumenverguss. die Vergussmasse wird bruechig, Luftfeuchtigkeit dringt in den Wickel ein und der Kondensator entwickelt Feinschluesse.
Die Papierkondensatoren sind ungepolt. Die Markierung durch den breiten schwarzen Ring, den sie haben, markiert den Belag, der aussen auf dem Wickel liegt. Dieser Anschluss liegt an dem fuer Brummen unempfindlicheren Punkt in der Schaltung, der Aussenbelag laesst sich so als Schirm mitverwenden.

Elkos hat so ein Radio nur wenige, meist vier bis fuenf Stueck. Zwei oder drei davon sind meist in einem Becher untergebracht. Dieser Elko ist meist unauffaellig, er kann sehr oft drinbleiben. Die anderen beiden sind ein 50-100µF/12V und ein 2-5µF/70V Elko.
Der groessere ist der Katodenkondensator der Endroehre. Er wird oft an deren Fassung untergebracht und ist daher anfaellig fuer Austrocknung. Der andere ist der sog. Ratioelko im FM-Demodulator. Er liegt mit Plus an Masse und sollte auch getauscht werden, das kostet nichts. Der Katodenkondensator ist unkritisch, 100-220µF/16 oder 25V gehen immer.
Bei dem anderen sollte man einen originalaehnlichen Kapazitaetswert mit 63 oder 100V spannungsfestigkeit nehmen.


Ja, ordentliches Loetwerkzeug ist teuer. Meinen "Solo-Weller" habe ich vor ca. 33 Jahren fuer etwa 90,-DM gekauft. Trafo war vorhanden. Die erste Spitze habe ich immer noch, das Ende im Heizkoerper sieht ziemlich angefressen aus, aber das "wichtige Ende" ist immer noch in Ordnung. Soll also heissen, wenn man etwas sorgfaeltig mit sowas umgeht, kann es sehr alt werden. Und es gibt immer noch alle Ersatzteile, der TCP wird im Grunde unveraendert (ja, der Griff wurde geaendert, mir gefaellt der alte besser ;-) seit etwa Ende der 60er hergestellt.
Viele andere hat man kommen und gehen sehen...

73
Peter
Bertl100
Inventar
#13 erstellt: 06. Jan 2011, 13:58
Hallo,

meine Erfahrung mit den Graetz Becher Elkos ist nicht soo gut.
Die ca. 1955 oft verbauten 50+50+4 mit Aufschrift Graetz hatten bei mir sehr oft Probleme. Meistens quoll schon auskristallisierter Elektrolyt oben heraus.
Einige male hatte ich auch schon starke Eigenerwärmung, mit herauslaufendem Elektrolyt bei längerer Laufzeit.

Ich würde also empfehlen, den Becherelko zu tauschen, falls die Gummidichtung oben schon offen ist.

Gruß
Bernhard
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 06. Jan 2011, 14:14
Hallo Peter,
ja ... ich habe mir vor einiger Zeit mal gute Meindl Wanderschuhe gekauft. Die haben damals 320DM gekostet, was viel Geld war. Heute sind diese Schuhe immer noch im Einsatz. Auch wenn sie schon recht ramponiert aussehen, so sind sie immer noch wirklich gut. Auf die Jahre gerechnet also eigentlich günstige Schuhe.

Ich denke so ist das auch mit Deiner Lötstation.

Dies ist mein erstes Projekt bei dem ich eine Lötstation brauche. Ich denke ich werde mir erst mal die von Bepone vorgeschlagene "ZD-931“ Lötstation kaufen. Wenn es mich richtig packt, dann steht die Weller Lötstation nächstes Jahr auf meinem Wunschzettel :-)

Mit den Kondensatoren werde ich mich mal am WE auseinandersetzen.
Ich befürchte so einfach wie ich mir das alles vorgestellt habe wird das nicht.

Soweit erst mal Danke!
Gruß,
Mike
WinfriedB
Inventar
#15 erstellt: 06. Jan 2011, 14:49

Holger66 schrieb:
Hallo Mike,

nur wenn Du in der Zukunft häufiger an so alten (oder auch anderen Geräten) rumbraten willst, lohnt sich die Anschaffung einer Lötstation, die guten (Weller, Ersa) sind nicht eben billig. Lötzinn: nimm das alte, billige, nicht das neue, EU-konforme ohne Blei, es läßt sich kaum gescheit damit löten.


Kommt auf die Sorte an. Wir verwenden hier seit Jahren bleifreies Lötzinn von Balzer (N/Superior), damit läßt sich genausogut handlöten wie mit bleihaltigem Zinn. Die Lötkolbentemperatur sollte etwas höher gestellt werden (ca. 400 grd C). Außerdem braucht man spezielle Lötspitzen. Zum Reinigen der Lötspitzen reicht auch ein feuchtes Schwämmchen nicht mehr aus. Man braucht auch noch einen Stahlwolleschwamm und ein Döschen Lötspitzenaktivator, in welches die Spitze ab und an eingetunkt werden muß.

Inwieweit sich neues Zinn mit alten verträgt, weiß ich aber auch nicht.

Ich hab mal ein altes Heathkit-Röhrenvoltmeter restauriert, da wurde beim Zusammenbau grottenschlechtes Löt"zinn" verwendet, war wohl mehr Lötblei, hab es so gut es ging beim Teiletausch abgesaugt.

Für Lötarbeiten an Radios, die frei verdrahtet sind (keine Platinen), brauchts nicht unbedingt einen Lötkolben mit Temp.regelung. Da bei solchen Radios auch keine Halbleiter verwendet wurden (bis auf die eine oder andere Diode), sind die Bauteile kaum sonderlich temperaturempfindlich. Stundenlanges Rumbraten an einer Stelle sollte man aber (mit und ohne Temp.regelung) vermeiden.


[Beitrag von WinfriedB am 06. Jan 2011, 15:53 bearbeitet]
hf500
Moderator
#16 erstellt: 06. Jan 2011, 18:22
Moin,
fuer die Reparatur aller Geraete, die mit Zinn/Bleiloten geloetet wurden, darf auch weiterhin dieses Lot verwendet werden. Desgleichen fuer alle Selbstbauprojekte, die nicht gewerblich verwertet werden.

Da das Bleifreizeug ohnehin erst ab etwa 2005 hergestellt wird, betrifft "bleifrei" ohnehin nicht die Geraete, um die es hier geht.

Also kann man sich erstmal eine Rolle des klassischen 60/40 Lotes kaufen.

Fuer Bleifreilote, wenn man diese wirklich verwenden muss, sollte man einen separaten Satz Loetspitzen halten. Irgendwie scheinen die Bleifreilote die Loetspitzen zu "vergiften", sie wollen dann kein Zinn mehr annehmen.

Die Temperaturregelung: Sie sorgt fuer eine annaehernd konstante Loetspitzentemperatur. Der Vorteil liegt darin, dass in den Loetpausen die Spitzentemperatur nicht hochlaeuft und dann das Zinn darauf verbrennt. Beim Loeten bricht die Spitzentemperatur ungeregelter Kolben ein, dann faengt wegen zu kalter Spitze die Braterei an. Weil fast alle geregelten Loetkolben Niederspannungsgeraete sind (12-14V), kann die Isolierung des Heizelementes schwaecher dimensioniert werden, was dem Waermeuebergang zugute kommt. So kann man z.B. den Weller TCP mit seinen 50W fuer alle Leistungsbereiche verwenden, die ungeregelte Loetkolben von 16-80W abdecken.

Die ZD-931 macht erstmal einen brauchbaren Eindruck. Weil die wichtigsten Ersatzteile und Zubehoer dafuer billig sind, sollte man sich damit eindecken, dann hat man eine ganze Weile etwas davon. Solange man nicht zum Kampfloeter wird, kann man so die Station lange nutzen.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 06. Jan 2011, 21:36 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#17 erstellt: 06. Jan 2011, 19:20
Hallo zusammen,

uii!! Da haben jetzt wohl einige bei der ZD-931 zugeschlagen hier ?!?
Pollin hat bei der Verfügbarkeit den gelben Punkt "gesetzt"!

Gruß
Bernhard
Bepone
Inventar
#18 erstellt: 06. Jan 2011, 19:24
Hallo,

bezüglich der ZD-931 hatte ich mich gleich noch mit passenden Lötspitzen (versch. Typen) eingedeckt, sind auch sehr leicht zu wechseln.
Die erste ist aber nach mehreren Lötsitzungen immer noch wie neu, kein Verschleiß feststellbar.
Ich denke, dass man die Spitzen auch noch eine Weile bekommen wird. Schwirren ja sogar in ebay rum.

Über den Kauf eines Ersatzlötkolbens hatte ich damals auch nachgedacht (kostet um die 6€), es dann aber doch sein gelassen.

Bei Pollin habe ich übrigens auch 5 Wochen gewartet, ehe sie sie mir nachgeliefert hatten.

Hoffentlich wird das hier nicht als Werbung aufgefasst, ich habe nichts davon
Kann am Gerät bisweilen nur Gutes feststellen.


Gruß
Benjamin
hifibastler2
Stammgast
#19 erstellt: 06. Jan 2011, 20:06
Hallo, ich habe mit Unwillen gelesen, was Ihr da alles an Kondensatoren tauschen wollt.
Ich habe von meinem Großvater folgendes:
nullAEGRöhrenradio

Habe ihn 1978 mit meinem Grundig C5000 als Verstärker betrieben, aber nur kurz, dann stand er ca. 30 Jahre im Keller, dann habe ich ihn vor 3 Jahren angemacht, die Kontakte krachte wie die "Sau", mit Kontaktspray geflutet , dann lief er bis auf ein lästiges (Netz?)brummen an sich fehlerfrei, der Empfang war phantastisch.
Momentan fahre ich nicht so auf diese Röhrenkisten ab, und wenn da so viel getasucht werden soll, vergeht mir gleich ganz die Lust

P.S.: Ich löte seit ca. 25 Jahren mit Ersa MS60, noch der erste Lötkolben und die erste Spitze!
hf500
Moderator
#20 erstellt: 06. Jan 2011, 20:12
Moin,
alles nur eine Frage der Verfuegbarkeit. Heute gibt es ja brauchbares Loetgeraet fuer recht wenig Geld. Muesste ich mir heute sowas kaufen, vielleicht gaebe es auch so eine ZD-931.
Vor 33 Jahren war das Angebot an geregelten Loetkolben sehr ueberschaubar, da war die Wahl vorgegeben. Und was ich habe, muss ich ja nicht mit Gewalt ersetzen ;-)

Fuer unsere DARC-OV Jugendbastelgruppe haben wir die Starter-Sets Pollin 500149 beschafft.
Die einfachen Loetkolben (Einzelpreis 2,50€) funktionieren recht gut, aber man sollte immer Spitzen im Vorrat haben. Das im Set mitgelieferte Bleifreizinn frisst die Spitzen ruckzuck auf, das duenn vernickelte Kupfer geht zuegig in Loesung ;-)
Mit normalem 60/40 Lot ist die Standzeit wesentlich besser. Nach etwa 1 1/2 Jahren regelmaessiger Benutzung im Zweiwochenabstand ist die erste Totalerneuerung der Spitzen faellig. Damit sie besser "starten", werde ich die neuen Spitzen, wie die ersten auch, im Loetbad vorverzinnen.
Wer einfache Loetkolben mit nicht grossartig veredelter Spitze hat, sollte darauf achten, dass das Lot etwas Kupfer enthaelt, ueblich sind dann ca. 2%. In der Legierungsbezeichnung steht dann hintendran etwas von Cu2.

Soviel zu Loetkolben fuer den Gelegenheitsloeter...

@Bert100,
kann man feststellen, wer die Elkos fuer Graetz hergestellt hat? Siemens ist es nicht, bleibt noch F+T, Hydra oder NSF. Auf den Bildern hier sieht der Netzelko noch gut aus, genaueres wird sich dann zeigen.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 06. Jan 2011, 20:13 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#21 erstellt: 06. Jan 2011, 20:30
Hallo Peter,

also ich würde auf NSF tippen, ohne es aber genau zu wissen.

Auf den Bildern hier sieht der Netzelko noch gut aus,

Der Punkt geht klar an Dich
In der Tat - das Bild zeigt, dass die von mir befürchteten Probleme schon mal nicht vorhanden sind.

Gruß
Bernhard
hf500
Moderator
#22 erstellt: 06. Jan 2011, 22:13
@hifibastler2

Moin,
ueber so einige Kondensatoren in dem Geraet koennte man streiten, einige sollten auf jeden Fall getauscht werden.
Da ist der Gitterkondensator der Endroehre, hat er Feinschluss, wird sie ueberlastet. Der Gitterkondensator der Vorroehre (eabC80), die Triode kann man zwar kaum ueberlasten, aber sie verzerrt, wenn der Arbeitspunkt nicht stimmt.
Stoerschutzkondensatoren an Primaer- und Sekundaerwicklung des Netztrafos. Die kann man erstmal ersatzlos rausschmeissen. Bei Fehlern hier steht entweder das Chassis unter Strom, oder der Trafo wird ueberlastet. Oft ist der Fehlerstrom noch nicht gross genug, um die Sicherung auszuloesen. Er reicht aber aus, die Anodenwicklung zu ueberlasten. Netztrafos in Dampfradios wurden selten mit groesseren Reserven ausgestattet...

73
Peter
hifibastler2
Stammgast
#23 erstellt: 07. Jan 2011, 12:11
Vielen Dank für die wertvollen Hinweise.
Werde ich mir gleich übertragen und ausdrucken.
Diese überschaubare Menge werde ich vor längerer Inbetriebnahme austauschen!
Bertl100
Inventar
#24 erstellt: 07. Jan 2011, 13:25
Hallo Hifibastler,


vor längerer Inbetriebnahme austauschen

Ja unbedingt. Sonst ist die Freude zu oft kurz!

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#25 erstellt: 07. Jan 2011, 13:58
Ach ja, entschuldigung, noch eine Frage, wie erkenne ich den "Gitterkondensator der Endroehre", ist das ein blecherner Elko in der Nähe derselben, und welche Bezeichnung hat eigentlich diese Endröhre?

MfG
Thomas
WinfriedB
Inventar
#26 erstellt: 07. Jan 2011, 14:20
Ein blecherner Elko ist ganz bestimmt kein Gitterkondensator, da wurden fast immer keram. Kondensatoren verbaut. Meistens sahen sie aus wie ein kleines Röhrchen oder eine kleine Scheibe.

Die Endröhre erkennst du daran, daß ihre Typenbezeichung mit "EL" anfängt (häufig EL84 oder EL95).

Der Gitterkondensator hängt am Gitteranschluß der Röhrenfassung, welcher das ist, hängt vom genauen Röhrentyp ab.
Bertl100
Inventar
#27 erstellt: 07. Jan 2011, 14:24
Hallo hifibastler,

was hast denn für ein Radiogerät?
Dann schauen wir die Röhrenbestückung nach, und dann finden wir auch den Koppelkondensator (bei 2x EL95 in der Endstufe, sind z.B. mehrere drinnen).

Bei einer Standard-Endstufe ca. 54 - 59 mit EABC80 und EL84 sitzt dieser Kondensator (meist) gleich an der Anode der Triode der EABC80.
Oder von der anderen Seite betrachtet, in der Nähe des g1 der EL84.
Also:
EL84, g1 ist Pin 2. Von dort geht i.d.R. ein 1 - 100k Widerstand weg.
Danach geht ein 500k - 1MOhm auf Masse. An diesem Verbindungspunkt ist auch genannter Koppelkondensator angeschlossen. Er hat meistens 0.01µF bis 0.025µF/500V.
Das andere Ende des Koppelkondensators geht meist direkt zu Pin 9 der EABC80.

Gruß
Bernhard


[Beitrag von Bertl100 am 07. Jan 2011, 14:25 bearbeitet]
hifibastler2
Stammgast
#28 erstellt: 07. Jan 2011, 14:54

Bertl100 schrieb:
Hallo hifibastler,

was hast denn für ein Radiogerät?
Dann schauen wir die Röhrenbestückung nach,


Hallo, naja den auf dem Bild oben, aber die Typenbezeichnung kriege ich nicht so schnell raus, das Teil steht auf einem hohen Schrank ganz hinten, ohne fremde männliche Hilfe schwer herunterzubekommen, für das Foto bin ich auf eine Leiter gestiegen. Aber ich denke, mit Euren neuen Hinweisen werde ich, wenn es soweit ist, gut zurechtkommen, komme ja nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen

MfG
Thomas
hf500
Moderator
#29 erstellt: 07. Jan 2011, 18:12
Moin,
der Roehrensatz so eines Standardsupers besteht meist aus
ECC85, UKW Vor- und Mischstufe mit Oszillator
ECH81 LMK Mischstufe und Oszillator, 1. ZF fuer UKW.
EF89 1. ZF fuer LMK, 2. ZF fuer UKW
EABC80 Demodulator fuer AM und FM, NF-Verstaerker
EL84 NF-Endstufe
EMxx Abstimmanzeige (Magisches Auge)

Der groesste Teil der Geraete, die von 1954 bis 1964 gebaut wurden, hatten diesen Roehrensatz.
Davor waren die Roehren technisch die gleichen, hiessen aber anders, weil es eine andere Serie war.
Danach ging es mit der Roehrentechik zuende, vor allem kleine bis mittlere Geraete wurden mit mehr Verbundroehren oder roehrensparenden Kunstschaltungen gebaut.
Fummelt man das auseinander kommt doch wieder etwas wie der obige Standardroehrensatz heraus.

73
Peter
Bertl100
Inventar
#30 erstellt: 07. Jan 2011, 18:32
Hallo,

weiß nicht, ob er vielleicht der hier ist: Link

Der sieht zumindest auf den ersten Blick gleich aus.
Der hätte dann schon mal eine Gegentaktendstufe.

Gruß
Bernhard
hifibastler2
Stammgast
#31 erstellt: 07. Jan 2011, 19:35
Ja, daß ist er haargenau . Ich sollte ihn vielleicht als allererstes von 220 auf 240V stellen, oder?
Bertl100
Inventar
#32 erstellt: 10. Jan 2011, 22:22
Hallo,

ja, kann man machen. Falls eine 240V Stellung vorhanden ist.
Die gibts nicht bei allen Röhrenradios.
Grundig hatte z.B. fast nie eine. Bei AEG weiß ich's nicht auswendig.

Gruß
Bernhard
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 27. Jan 2011, 21:31
tuts tuts tuts!!!

Mehr wenn alles wieder zusammen ist. Danke an Alle!

Holger, vielen Dank auch für Deine Hilfe außerhalb des Forums!

Melodia tuts!

Gruß,
Mike
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 29. Jan 2011, 00:23
So, ich habs geschafft! Seid zwei Stunden höre ich nun Musik über die Melodia, an der ich meinen MP3 Player angeschlossen habe. Ohne Probleme bisher. Das Radioempfang ist klasse, das magische Auge auch und der Sound ist überwältigend, zumindest in meinem kleinen Bastelraum. Die Akustik Live CD von Nils Lofgren, klasse!

Ja ... fange ich mal beim der Lötstation an. Tuts gut die ZD-931. Von Außen wirkt die Station etwas billig, war ja auch günstig. Nachdem ich den ersten Lötkolben geschrottet hatte weil ich versucht habe die Lötspitze im noch warmen zustand zu wechseln, habe ich mir zwei weitere Bestellt. Jetzt brauche ich nur noch umstecken. Ich weiß nicht was eine Weller besser kann aber für so ein Projekt reicht eine ZD-931 von Reichelt.

Zu beginn habe ich mal alles auseinander geschraubt und mit Pinsel und Staubsauger gereinigt. Danach habe ich alles mit Kontakt 60 & WL noch mal richtig sauber gesprüht. Nachdem alles sauber war, habe ich alle Elkos und Papierkondis gewechselt. Bestellt habe ich diese nach er Liste die ich oben schon gepostet habe. Es waren viel zu viele aber so musste ich auch nur einen 500pF nachbestellen. Bestellt habe ich bei www.MagischesAuge.de . Sehr netter Kontakt und auch hilfsbereit, allerdings nicht so schnell wie Reichelt und auch nicht so günstig :-) .

Das Ein- und Auslöten ( ... ähm umgekehrt) ging gut. Sehr hilfreich waren hier meine tausend Digifotos. Das kann ich nur jedem empfehlen, der ein solches Projekt startet .. Viele Fotos machen!

Ja, der originale Stoff war nicht mehr zu retten, aber der Neue schaut ja auch nicht so schlecht aus. (Drapilux 25819)
Eine Lage ist deckend. Den Stoff habe ich hinten getackert und auch nur hinten geklebt. Wenn man Vorne klebt, dann sind die Kleberspuren zu sehen. Ich habe Holzkleber verwendet. Evtl. gehts mit Sprühkleber besser.
Insgesamt habe ich drei Versuche gebraucht.

Die Bakelit Taster und Räder habe ich mit einer Bürste im Waschbecken und etwas Ethanol und einer Zahnbürste gereinigt.

Die Messingteile habe ich mit einem Dremel poliert bzw. mit der Hand, einem Lappen und etwas "NIGRIN Metall polish".

Das Holz habe ich mit "Poliboy Fixneu Politur" aufbereitet. Richt gut, schaut gut aus. Ich wünschte der Poliboy würde sich mal mein Bad anschauen :-)

Sehr geholfen hat mir das Buch von Holger Pflug. Der Autor hat mir auch per PN und Mail bei kniffeligen Fragen weiter geholfen. Danke dafür!

Eine Mutter ist überigens noch über ... doof! Ich werde sie mal in das Gerät legen und hoffen das sie den Weg nach hause alleine findet.

Also, wenn jemand vor hat eine Melodia schüssig zu machen, ich helfe gern.

Gruß,
Mike

Melodia Projekt abgeschlossen!


[Beitrag von Harmonica am 29. Jan 2011, 11:58 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#35 erstellt: 29. Jan 2011, 10:41
Sehr sehr schön geworden!
Glückwunsch.

Gibt's noch ein Foto vom Innenleben? Glühende Röhren und so


P.S. Was genau ist mit dem Lötkolben der ZD-931 passiert?



Gruß
Benjamin
Harmonica
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 29. Jan 2011, 12:12
Hallo Bepone,
vielen Dank !

Mit Fotos vom Innenleben kann ich nun leider nicht mehr dienen, das Gerät habe ich eben aufgestellt und für ein Foto wuchte ich es nicht mehr von dem Regal. Die Röhren leuchten aber, ich habs gestern Abend gesehen. (oder lag das am ?)

Ich habe nun noch einen Subwoofer angeschlossen, den ich mir mal gebaut habe und der jetzt unter der Arbeitsplatte in unserer Küche, in einer "toten" Ecke steht. Subwoofer CT196

Ein toller satter Sound!

Zur ZD-931, ich habe versucht die Spitze im warmen Zustand zu wechseln. Dabei habe ich mit der Spitze auch das Schutzröhrchen für das Heizelement runter gezogen. Das ging dann nicht mehr drauf. Doof! Nun, 7Euro für einen neuen Lötkolben ist ja nicht die Welt.

Gruß,
Mike


[Beitrag von Harmonica am 29. Jan 2011, 12:16 bearbeitet]
hf500
Moderator
#37 erstellt: 29. Jan 2011, 17:46
Moin,
...was der Weller besser kann....
Er ist zumindest nach meiner bisherigen Erfahrung ein langlebiges Werkzeug. Dass man bei deinem Loetkolben die Spitze nicht in warmem Zustand wechseln sollte, ist aergerlich, besonders, wenn man das erst selbst auf diese Weise herausfinden muss.
Aber er ist guenstig zu haben, somit nicht gleich eine Katastrophe (nebenbei, eine Spitze fuer einen Weller TCP kostet schon um 7,-€..)

Die Kunststoffteile, wie Knoepfe und Tasten, bekommt man ziemlich muehelos mit handwamer Vollwaschmittellauge sauber. Ich habe mich anfangs auch mit Buerste und Seife abgemueht, bis ich herausfand, dass das Washmittel den Job fast im Alleingang erledigt (Kleinteile in die Lauge legen, Gehauseteile, wie Frontplatten, mit einem Schwamm abwaschen, abspuelen, fertig).

73
Peter
hifibastler2
Stammgast
#38 erstellt: 29. Jan 2011, 18:13
Der Tip mit der Waschmittellauge ist wirklich Gold wert. Allerdings bin ich relativ bald von Pulver zu Flüssigwaschmittel umgeschwenkt, das ist weniger korrosiv und hinterläßt keine weißlichen Spuren in manchen Bereichen.
Holger66
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 30. Jan 2011, 07:32
Hallo zusammen,

ich nehme meist ein paar Bröckchen von einem Geschirrspüler-Tab, die ich in mäßig warmem Wasser auflöse. Das entfernt Fett und Schmutz dermaßen nachhaltig, daß Bakelit-Knöpfe hinterher poliert werden müssen.

Für nicht zu entfernende Tasten nehme ich Stahlfix, das hat einen hohen Anteil an Polierkörper, damit läßt sich auch wirklich hartnäckiger Dreck abreiben. Mit etwas Wasser verdünnt eignet sich das auch, um den groben Schmier-/Schmutzfilm von Gehäusen zu entfernen, auch Holzgehäuse nehmen das solange nicht krumm, wie der Lack nicht rissig ist.

H.
AndyNOH
Neuling
#40 erstellt: 13. Apr 2011, 21:20
Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier im Forum. Habe schon seit längerer Zeit die Diskussionen und Hilfen bzgl. des Melodia 4R218 mit Interesse verfolgt. Ich habe auch das Gerät vor ca. 1 Jahr bei E-Bay ersteigert. Anfangs lief es tadellos, mittlerweile habe ich folgendes Problem:

Wenn ich das Gerät einschalte, läuft es ganz normal an und ich kann Musik hören. Doch nach einer unbestimmten Zeit hört das Gerät ganz plötzlich auf zu spielen und ist tot. Vermute, dass sich das Gerät ab einer bestimmten Temperatur verabschiedet.
Das komische: Wenn ich die Frequenz runterdrehe, kann ich auf niedriger wieder was empfangen.

Kann mir jemand helfen, das Problem zu lösen oder einzuschränken? Ich bin nur Leihe, aber technisch nicht ganz ungeschickt

DANKE für eure Mithilfe!
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