Ruhestrom Einstellen ?

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notengewirr
Stammgast
#1 erstellt: 09. Okt 2011, 10:55
Hallo Elektroniker,

ich habe hier vier baugleiche Endstufen, die alle (auch im Leerlauf) etwas unterschiedlich warm werden.Funktionieren aber alle einwandfrei, keine wird sonderlich heiss !
ich habe leider keine Unterlagen, und weiss deshalb auch nicht wo u. wie ich den Ruhestrom Messen/Einstellen kann.
Es sind auf jeder "Hauptplatine" zwei kanalgetrennte Potis vorhanden.

Vielleicht kann mir jemand anhand der Bilder sagen, wo (an welchen Wiederständen) ich mal nachmessen sollte.Ich habe ja schliesslich immerhin dann 8x Vergleichswerte (vier Amps x2 Kanäle), und kann dann alle anpassen.









Hauptplatine Grösser :


notengewirr
Stammgast
#2 erstellt: 09. Okt 2011, 13:18
Hier noch ein etwas grösseres Bild der Platine:



Detail ein Kanal

daStephen
Gesperrt
#3 erstellt: 09. Okt 2011, 13:36
Um welche Endstufen handelt es sich denn? Mit einer genauen Typenbezeichnung wird man sicherlich mehr herausfinden können.
notengewirr
Stammgast
#4 erstellt: 09. Okt 2011, 14:24
Fostex Japan hat diese Endstufen in den 80er Jahren gebaut...vertrieben wurden sie von Bell Electronics Japan.(heute Bell Audio)
Modellbezeichnung Bell B7007 ...wird hier aber kaum einer kennen, da damals meist als PA verkauft, gegen Ende der 80er wurde die Produktion aus Kostengründen eingestellt.

Wir haben alle restlichen 7007 Amps vor ca einem Jahr direkt von Bell aus deren Restbestand gekauft, alle generalüberholt !
Wahrscheinlich liegt die unterschiedliche Wärmeentwicklung noch in der jeweiligen Toleranz der Geräte und ist somit kein Grund zur Beanstandung.

Es sind übrigens 24 Toshiba Einzeltransistoren pro Amp.Kann man ja auch auf der Platine an den 2x 12Wiederständen schön sehen.

Das Netzteil (über 1,5KW !) z.B. ist laut Hersteller um 40% überdimensioniert und da brummt oder rauscht NIX.

Es geht mir in erster Linie halt "nur" um ein Überprüfen/Nachmessen
,deshalb die Frage nach einer evtl. leichten und unkomplizierten aber präzisen Anleitung.

Hier noch ein Bild

oldiefan1
Inventar
#5 erstellt: 09. Okt 2011, 14:59
Hallo Andreas,

das sieht alles sehr solide und gut aus! Wenn die Geräte vom Hersteller/Lieferanten als "generalüberholt" erst vor einem Jahr abgegeben wurden, sollte da eigentlich nichts nachzuregeln sein.

Es gibt immer ein kleines Risiko eines versehentlichen Abrutschens bei Eingriffen und dann daraus eines Defekts. Deshalb nicht unnötig in den Geräten rumfummeln! Aber wenn es denn unbedingt sein soll, dann müsstest Du doch ein Service-Manual vom Lieferanten haben oder kannst es nachträglich noch bekommen. Ohne solche Serviceanweisung kann ich nicht zum "Rumdrehen" an Potis raten. Es muss schon genau bekannt sein, was man da macht, sonst ist das Risiko zu gross.

Im web habe ich zu diesem Typ nichts gefunden. Äusserlich scheint sie ähnlich zur Fostex Laboratory Series 800 (300W rms/Kanal) Endstufe zu sein.

Herzlichen Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 09. Okt 2011, 15:22 bearbeitet]
notengewirr
Stammgast
#6 erstellt: 09. Okt 2011, 15:13
Hallo,
Richtig ! ich will natürlich kein unnötiges Risiko eingehen, gerade weil ja alle Endstufen auch hervorragend laufen
War halt nur mal so'ne Idee ,genau wie z.B. Bauteile (besonders die Elkos) einfach profilaktisch zu erneuern.
Würde ja auch nicht viel Kosten ,bis auf die grossen 33000er.Diese Nippon Elkos sollen laut Bell bis heute noch nie Probleme gemacht haben.
Aber wie Du schon sagst: lieber Nichts "kaputtreparieren"
Ich hab ja auch schon so genug an den Teilen "getunt"

Frontplatten ,Deckel,Knöppe , XLR ,Powercon usw.....

oldiefan1
Inventar
#7 erstellt: 09. Okt 2011, 15:24
Hallo Andreas,

Nach Deinen Fotos sehen auch die kleinen Elkos alle perfekt aus. Da ist nichts dran zu verbessern!

Ja, und nun kann man es an Deinem Foto noch besser sehen. Es ist wohl eine Fostex Lab 800. Aber auch dafür habe ich kein Service Manual gefunden. Der Schaltplan der Lab 600, der verfügbar ist, gibt nicht genug her, keine Angaben zum Ruhestrom.

Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 09. Okt 2011, 15:27 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#8 erstellt: 09. Okt 2011, 15:56
Hallo Andreas,

ich habe nun doch noch das Service Manual der Fostex Lab 600 gefunden. Damit kann man was anfangen. Auf Deinen Fotos sind ja die jeweils 12 grossen Widerstände pro Kanal vorne in Reihe gut zu erkennen. Das sind die Emitterwiderstände der 12 Endtransistoren.

Entsprechend der Fostex Lab 600 Service-Anweisung funktioniert die Ruhestromeinstellung so:

1. Lautstärkeregler auf Linksanschlag (Minimum)
2. Keine Lautsprecher angeschlossen
3. Kein Signal anlegen
4. Digital-Millivoltmeter über den Emitterwiderstand legen (bei Deiner Endstufe der Emitterwiderstand, der sich ganz aussen befindet - dort kommt man mit den isolierten Multimeterklemmen gut ran) und mit dem Poti des betreffenden Kanals einen Spannungsabfall über diesen Emitterwiderstand im Bereich von 5-10 mV einstellen.

Ebenso mit dem entsprechenden Widerstand und Poti des anderen Kanals.

Hoffe, das hilft Dir.
Da aber die Werksangabe sagt: 5-10 mV, kann es durchaus sein, dass die Endstufen in Ruhe etwas unterschiedlich warm werden. Keine Bedenken, wenn der Spannungsabfall im Bereich 5-10 mV ist.

Ich denke, dass es bei Deiner Endstufe auch so sein wird.

Herzlichen Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 09. Okt 2011, 16:14 bearbeitet]
notengewirr
Stammgast
#9 erstellt: 09. Okt 2011, 20:41
Hallo Reinhard !

KLASSE ! Was Du so alles rausfindest

Es gab von Bell diese Endstufen 2002 , 5005 , 7007.
die grösste ist die 7007.

Wir haben hier auch noch eine 5005 , die nur etwas weniger Bauhöhe aufweist uns auch "weniger" bestückt ist.
Die Anzahl der Endtransen "nur" 16 Stück ( nur zwei stück pro "Kamin" 7007 hat drei )
Auf der baugleichen Platine fehlen logischerweise natürlich auch die Wiederstände , und die Netzteil-Elkos sind "nur" 2x 15000er
Könnte das der Lab 600 entsprechen ?



Gruß und Dank

Andreas


[Beitrag von notengewirr am 09. Okt 2011, 20:44 bearbeitet]
notengewirr
Stammgast
#10 erstellt: 09. Okt 2011, 20:58
Soeben habe ich die Bestätigung gefunden :

Es sind die FOSTEX Laboratory Series 800 Endstufen = B7007

Die kleinere 5005 ist dann logischerweise die Laboratory 600

Gruß
Andreas


[Beitrag von notengewirr am 09. Okt 2011, 21:03 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#11 erstellt: 09. Okt 2011, 23:54
Hallo Andreas,

toll, das Geheimnis ist also nun gelüftet.

Fostex ist im Consumerbereich kaum als Vollverstärkerbauer und Leistungsverstärkerbauer bekannt. Fostex (früher Foster Electronics) hat übrigens auch die allerersten NAD Vollverstärker gebaut, NAD Model 60, 90 und 200.

Deine Boliden sind offenbar für Diskotheken und Saalbeschallungen gebaut worden. Machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Im Profibereich ist Fostex eine Grosse Marke!

Herzlichen Gruss,
Reinhard


[Beitrag von oldiefan1 am 10. Okt 2011, 00:03 bearbeitet]
Bertl100
Inventar
#12 erstellt: 10. Okt 2011, 21:47
Hallo zusammen,

die unterschiedlichen Temperaturen könnten schon von unterschiedliche "Gesamt"-Ruheströmen kommen.
Bei zwölf Transistor-Paaren gibt es aber auch zwölf x 2 Ruheströme!
Und wie ich es verstehe, wird nur jeweils einer gemessen zwecks Abgleich.

Ist nun dieser gerade relativ niedrig, stellt man insgesamt einen größeren Strom ein als bei einem Gerät wo gerade durch diesen einen Transistor (und damit Emitterwiderstand) ein relativ großer Strom fließt.

Da der Hersteller das aber so vorgesehen hat, würde ich die Gerät auch so lassen wie sie sind!
Womöglich wurde bei der Überholung auch nach Klirrfaktor eingestellt. Und damit scheidet ein Nachjustieren sowieso aus.

Gruß
Bernhard
Poetry2me
Inventar
#13 erstellt: 11. Okt 2011, 21:59
Spannend, was Ihr da herausgefunden habt.

Sind das MOSFET oder bipolare Transistoren?

- Poetry2me
oldiefan1
Inventar
#14 erstellt: 12. Okt 2011, 02:13
Es sind bipolare Endstufentransistoren.

@ Bernhard
Volle Zustimmung!

Herzlichen Gruss,
Reinhard
notengewirr
Stammgast
#15 erstellt: 12. Okt 2011, 22:06
Hallo,

Also ich werde Euren Rat befolgen,und NICHT dran rumschrauben !

Transistoren der Baureihen sind Toshiba 2SD 424 und 2SB 554

...und hier noch mal zwei unterschiedliche "Facelifting-Umbauten" von uns , denn original waren die Fronten echt hässlich Braun-Eloxiert ,und nicht unbedingt wohnzimmertauglich.





Bi-Amping : Eine 7007 pro Kanal



...und im Studio :



[Beitrag von notengewirr am 12. Okt 2011, 22:47 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#16 erstellt: 13. Okt 2011, 02:54
Sieht edel aus!

Wie hast Du denn die neuen Frontplatten bekommen? Nach Auftrag fertigen lassen oder kannst Du so was selbst?

Herzlichen Gruss,
Reinhard
notengewirr
Stammgast
#17 erstellt: 13. Okt 2011, 20:52
Hallo,
die Frontplatten und die Deckel habe ich bei Schaeffer Ag fertigen lassen.
Alu-Schrauben (Frontplatte) bei Jäger Motorsport.
Knöpfe Schrauben usw halt so in Netz gefunden.

"Saftanschlüsse" habe ich auf Neutrik PowerCon getauscht, diese dann mit meiner selber gebauten PowerCon Netz-Anschluss-Box verbunden.
Diese Box habe ich auch bei Schaeffer fräsen lassen...$$$





ruß
Poetry2me
Inventar
#18 erstellt: 13. Okt 2011, 22:43
 
 
      W O W !!!

Bin beeindruckt
christianmoto
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Feb 2012, 00:36
hallo hab die bell 7007 auch mal gehabt ist mir leider durchgebrannt da ich sie mal auf 2 ohm betrieben habe für ca 10 minuten bei leiser musik ,danach kam aus nichts mehr raus .Hab das netzteil und die elkos ausgebaut.absolut nicht 2ohm tauglich tödlich
notengewirr
Stammgast
#20 erstellt: 18. Feb 2012, 16:22
...tja gut zu wissen, meine JBL 4425 und auch alle anderen LS hier sind und waren da nicht so kritisch.
Ich fahre die 7007 momentan sogar im Bridge-Betrieb ,und da sollte die min Impedanz dann schon 8Ohm betragen.Die JBL sind so um 6Ohm .Dabei werden beide aber auch nicht wärmer als im Stereo Betrieb.
Verkaufst Du deine kaputte 7007 ?

Die Anleitung sagt :

low impedance electronic-sensing circuit limits with output current below 2 Ohm,
without limiting with 4 Ohm or higher (or reactive loads)

hm... eigentlich sollte dann aber die Schutzschaltung ansprechen...
vielleicht hatte diene schon vorher einen defekt ?


Gruß


[Beitrag von notengewirr am 18. Feb 2012, 16:29 bearbeitet]
oldiefan1
Inventar
#21 erstellt: 18. Feb 2012, 22:16

christianmoto schrieb:
hallo hab die bell 7007 auch mal gehabt ist mir leider durchgebrannt da ich sie mal auf 2 ohm betrieben habe für ca 10 minuten bei leiser musik ,danach kam aus nichts mehr raus .Hab das netzteil und die elkos ausgebaut.absolut nicht 2ohm tauglich tödlich



Ist zwar ärgerlich. Aber sie sind ja gottseidank leicht wieder instandzusetzen.

Herzlichen Gruss,
Reinhard
hf500
Moderator
#22 erstellt: 18. Feb 2012, 22:56
Moin,
2 Ohm bei leiser Musik sollten aber auch kein Problem darstellen. Kriterium ist nicht der Lastwiderstand, sondern der Strom, der fliesst.
Wenn ein Verstaerker 100W an 4 Ohm leistet, dann muss er dafuer 5 Ampere liefern.
An 2 Ohm werden die 5 Ampere natuerlich frueher erreicht, aber solange der Maximalstrom, den der Verstaerker liefern kann, nicht ueberschritten wird, darf nichts passieren.

73
Peter
notengewirr
Stammgast
#23 erstellt: 19. Feb 2012, 02:18
So, da habe ich gleich noch ne frage zur Anschlussimpedanz an euch Experten

Ich möchte mit einer 7007 ein Mono-Subwoofer Aktiv betreiben d.h. die Weiche sitz natürlich vor der Endstufe.Es kommt also ein Mono-Signal in die Endstufe
Das Basschassi (700W RMS ! ) hat 2x 4 Ohm also ein Doppelschwingspulen Chassis Re = 6,5Ohm

Wie anklemmen ?

1. Die 7007 im Stereomodus (Monosignal auf beide Kanäle splitten) ,also jeder Kanal an eine Schwingspule. werden beide Schwingspulen hier wirklich phasengleich angetrieben ?

oder

2. Den Treiber in Reihe auf 8 Ohm und die Endstufe auf Mono-Bridge (hier wird nur der Linke Eingang der 7007 benutzt, die Endstufe läuft dann mittels Phasen-Invert-Schalter symmetrisch)

Bei Mono Bridge ist der angegebene min Anschluss-Wert 8 Ohm.Das Netzteil ist für diesen Betrieb extra um 40% überdimensioniert (laut Techniker / Hersteller) Die Leistung wird "nur" verdoppelt (1KW) aber der Dämpfungsfaktor verringert sich. Jeder Kanal "sieht" den 8Ohm Treiber jetzt als 4 Ohm -Last (Irgendwo mal gelesen)

???
christianmoto
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Apr 2012, 21:21
bei wieviel volt wird das netzteil der 7007 betrieben?
notengewirr
Stammgast
#25 erstellt: 07. Apr 2012, 09:51
Meinst Du die Netzspannung ? die ist 230V

Bell-Audio hat uns vorher in alle 7007 noch ein "Einschalt-Strombegrenzer" (NTC & Relais) eingebaut.
Ohne diese kann schon mal beim Einschalten die Sicherung fliegen...selbst unsere 5005 z.B. hat einen 1,3KVA Ringkern ,der ohne diesen "Softstart" schon mal die Sicherung raus haut.
christianmoto
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Apr 2012, 20:23
ich hab noch von einer bell7007 trafo und die elkos will ich verkaufen ,es will einer wissen spannung ,ampere gewicht ,da hab ich ihn gesendet trafo hat 1500VA 7,5kg reicht das wohl? ich hab eine alte monacor pa 8000 die hat gleich 2 von den fetten trafos nur die verarbeitung ist komisch im vergleich zur bell unsauberer ,aber klanglich kann man nicht meckern sie klingt gut und hat mehr leistung obwohl sie auch nur 2mal 500 hat.Bei der bell siehst im inneren hifimäßig aus
Ponte
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 16. Jun 2012, 10:49
Hallo,
ich muss diesen Thread nochmal hoch holen!
Ich besitze auch einen Bell 5005 und habe das Problem, was früher nicht da war, dass beim Einschalten die Sicherung fliegt , nach mehrmaligem betätigen des Automaten, bei eingeschaltetem Verstärker, funktioniert das ganze dann. Also der Amp tut prima seinen Dienst , hat vielleicht einer ne Ahnung was das sein könnte?

Gruß Ponte
PBienlein
Inventar
#28 erstellt: 16. Jun 2012, 10:59
Hallo Ponte,

die Sicherungsautomaten können verscheißen. Da hilft nur ein neuer Sicherungsautomat.

Gruß
PBienlein
hildefeuer2
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 16. Jun 2012, 11:07
An verschlissene Sicherungsautomaten (Leitungsschutzschalter) glaube ich nicht. Hat sich der Leitungsquerschnitt geändert? Schaltet man eine große Flex ein passiert das auch häufig. Wenn man eine 50m Kabeltrommel davor steckt ist das meist behoben. Die wirkt als Vorwiderstand und begrenzt den Strom.
Also dünne lange Adern begrenzen den Strom. Bei dicken kurzen Adern wird der Strom durch die Leitungsschutzschalter dann begrenzt. Wobei weniger die Ampere von Bedeutung sind, sondern die Auslösecharakteristik (B =normal C= träge früher L)


[Beitrag von hildefeuer2 am 16. Jun 2012, 11:09 bearbeitet]
PBienlein
Inventar
#30 erstellt: 16. Jun 2012, 11:13
Es geht um den Sicherungsautomaten im Verstärker - sofern vorhanden. Die können sehr wohl verschleißen und es wird ausdrücklich in den Serviceunterlagen empfohlen, diese zu tauschen, wenn Probleme damit auftreten. Vielleicht habe ich den TE aber auch falsch verstanden.

Ein anderer Grund könnte ansonsten aus meiner Sicht nur eine nicht (mehr) funktionierende Einschaltstrombegrenzung sein.

Gruß
PBienlein


[Beitrag von PBienlein am 16. Jun 2012, 11:14 bearbeitet]
Ponte
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 16. Jun 2012, 11:25
Es ist im Verstärker kein Sicherungsautomat verbaut, das war der 16A im Sicherungskasten des Hauses! Verschleiß wäre möglich, tritt aber bei anderen Sicherungsautomaten (im Sicherungskasten) auch auf, meine Sicherungsautomaten sind aus den 90er Jahren die im anderen Haus ca. 2004 eingebaut hier sollte also noch alles gut sein.
Einschaltstrombegrenzung hatte ich auch schon geahnt...
Naja muss das Ding mal meinem Kumpel geben....

Danke für die schnellen Antworten

Gruß Ponte
notengewirr
Stammgast
#32 erstellt: 16. Jun 2012, 13:39
Bell hat uns nicht umsonst in alle 7007 nachträglich ein NTC + Relais zur Einschaltbegrenzung eingebaut.
Bei unserer 5005 ist keine Begrenzung drin,und da fliegt schon mal die Sicherung im Sicherungskasten raus.
Ponte
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Jun 2012, 13:52
@ notengewirr

Hast du da vielleicht ein paar Daten oder noch besser einen Schaltplan vielleicht sogar mit Bild , dann könnten wir sowas nachbauen...
Das wäre wohl das beste!

Gruß Ponte
notengewirr
Stammgast
#34 erstellt: 16. Jun 2012, 14:20
Leider nein,.aber frag doch mal bei Bell selber nach.
PM
PBienlein
Inventar
#35 erstellt: 16. Jun 2012, 15:05
Hallo zusammen,

hier http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/onilim.htm gibts ein paar Infos zu einer DYS Einschaltstrombegrenzung.

So ganz trivial ist das Thema nicht - man muß schon ein paar Eckdaten des Gerätes wissen. Aber es ist absolut machbar.

Etwas weiter unten gibts einen Beitrag einer "einfachen" Einschaltstrombegrenzung. Wenn die ausreichen sollte, wäre sie wohl die geeignete Nachrüstung. Das muß man halt ausprobieren.

Gruß
PBienlein
notengewirr
Stammgast
#36 erstellt: 18. Aug 2014, 22:16
Frage zu den Toshiba Endtransistoren:

ich habe hier nun eine Bell 5005 / Fostex Lab 600
Diese Endstufe wurde anscheinend mal auf einem Kanal repariert.
Anscheinend wurden dabei auf einem Kanal die Endtransen getauscht. Es sind alles Toshiba 2SD424 und 2SB554 , auch die erneuerten.
Allerdings sehen die Erneuerten von der Form minimal anders aus ( das Töpfchen ist nicht ganz so abgerundet wie bei den Originalen)
Auf allen Originalen steht zusätzlich noch .0 2B
Die Erneuerten haben Bezeichnung R 4E oder R 4H
Sind das nur z.B. andere Produktions Chargen ?

originale

IMG_20140810_132529

erneuerte

IMG_20140810_132640
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