Gehe zu Seite: Erste 2 Letzte |nächste|

Der BIS Records Thread

+A -A
Autor
Beitrag
arnaoutchot
Moderator
#1 erstellt: 17. Okt 2012, 11:45
Ich möchte heute einen neuen Thread zum schwedischen Klassik-Label BIS eröffnen, in dem existierende und zukünftige Aufnahmen des Labels diskutiert werden können. Die Besonderheit wird sein, dass auch der Gründer und Eigentümer von BIS Robert von Bahr an diesem Thread teilnehmen wird und für alle Fragen zur Verfügung steht. Robert, ich heisse Dich herzlich willkommen.

Warum ausgerechnet BIS ? Ich oute mich hier als grosser Fan des Labels, der weit über 200 der aktuell rd. 1.400 Produktionen in seiner Sammlung hat. Hier ein paar Stichworte, warum BIS aus meiner persönlichen Sicht aus der Masse der unabhängigen Plattenfirmen deutlich herausragt:

Das 1973 gegründete Label hat aktuell rd. 1.400 Produktionen im Programm, darunter solche Mammutwerke wie das komplette Werk von Sibelius oder sämtliche Bach-Kantaten mit Masaaki Suzuki und dem Bach Collegium Japan (aktuell bei Vol. 50 von geplanten 55). Darüber hinaus hat es aber auch einen starken Schwerpunkt in der zeitgenössischen Musik mit skandinavischen Komponisten wie Kalevi Aho oder Sebastian Fagerlund. BIS hat eine extrem hohe Veröffentlichungsquote von Musik in Mehrkanal, aktuell gibt es rd. 240 SACDs von dem Label. Bislang wurde kein Titel aus der BIS-Diskografie gestrichen. Mit ihrer aktiven Unterstützung des innovativen Klassik-Downloadportals eclassical.com (Näheres hierzu können wir bei Bedarf auch hier oder in einem geeigneten Thread diskutieren) blickt die Firma auch schon über den Horizont des physischen Tonträgerhandels hinaus.

Nun also frisch gestartet. Was sind Eure Lieblingsaufnahmen des Labels ? Gibt es Kritik ? Welche Wünsche an das Label gilt es zu erfüllen ?

Ich persönlich freue mich auf die nun kurz bevorstehende Vollendung des Bach-Zyklus von Masaaki Suzuki und viele weitere Aufnahmen von Yevgeni Sudbin (zB die Vervollständigung des begonnenen Beethoven-Zyklusses).

Grüße Michael
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 17. Okt 2012, 11:56
Hallo Michael,
hallo Robert (und herzlich willkommen),

war wohl lange fällig, dieser Thread.

Ich habe vermutlich gar nicht mal so viele BIS-Aufnahmen. Bei den meisten dürfte es sich um bei Brilliant in Lizenz erschienene Produktionen handeln.

Bemerkenswert ist allemal das durchgängig auch in klanglicher Hinsicht sehr hohe Niveau der Einspielungen sowie die Offenheit für audiophile Medien, wie z. B. SACD. Wie so oft gibt es manches, von dem ich überzeugt bin, dass ich es nicht brauche (Beethoven aus Minnesota z. B.). Eine ganze Reihe von Produktionen sind durch das rare Repertoire spannend. Als besonders verdienstvoll (mir aber noch zu teuer) empfinde ich die groß angelegte Sibelius-Edition.

Sehr gut gefallen mir bspw. die Bamberger Aufnahme der Martinu-Sinfonien unter Järvi oder die Alfven-Sinfonien:

jpc.de jpc.de

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 17. Okt 2012, 11:57 bearbeitet]
Martin2
Inventar
#3 erstellt: 17. Okt 2012, 12:24
Ich dürfte auch eher Brilliant Reissues haben. Den Martinu mit Järvi habe ich auch - ich mochte diese Aufnahmen nicht. Speziell in der 1. aber wohl auch sonst ist Järvi viel zu schnell; im langsamen Satz der 1. kommt mit Fagen Naxos eine wirkliche Melancholie zum Vorschein, die den düsteren Zeitumständen Rechnung trägt, davon merke ich beim Järvi nichts.
Schneewitchen
Inventar
#4 erstellt: 17. Okt 2012, 13:11
Ich besitze gerade mal 4 Alben von BIS.
SACD-Bach-Ouvertures-Suzuki
SACD-Handel-Concerti Grossi Op. 6-Arte dei Suonatori
CD-Pettersson-Sinfonie Nr.5,Viola Konzert
CD-Vivaldi-The Four Seasons-Drottningholm Baroque Ens.
Das ist eigentlich zu wenig für so ein bedeutendes Label. SACDs interessieren mich besonders,aber das Label BIS hat nicht die bekannten Interpreten,die mich interessieren.
Von Interesse für mich sind folgende Aufnahmen,wenn sie jeweils in einer kompletten Box erscheinen würden:
Bach-Complete Cantatas-Suzuki
Beethoven-9 Symphonies-Vänskä
Beethoven-5 Piano Concertos-Brautigam
2013 feiert das Label BIS den 40.Geburtstag.
Hüb'
Moderator
#5 erstellt: 17. Okt 2012, 13:15

Schneewitchen schrieb:
(...)
Von Interesse für mich sind folgende Aufnahmen,wenn sie jeweils in einer kompletten Box erscheinen würden:
Bach-Complete Cantatas-Suzuki
Beethoven-9 Symphonies-Vänskä
(...)

Bitteschön:

jpc.de

Oder muss es SACD sein?
EDIT: Lt. Cover sind es sogar SACDs.
Robert, klär uns auf!

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 17. Okt 2012, 13:17 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#6 erstellt: 17. Okt 2012, 13:30

Schneewitchen schrieb:
Bach-Complete Cantatas-Suzuki


Auch hier gab es die Teile 1 - 40 bereits in 4 x 10CD-Boxen, allerdings limitiert und nicht als SACD. Die Teile 1 - 28 sind aber ohnehin nur als RBCD erschienen.

Das wäre gleich eine Frage an Robert, ob man bereits eine Komplettedition der Kantaten nach Abschluss im Kopf hat.

Und zu den Interpreten: Ich finde, BIS hat hervorragende Interpreten. Brautigam, Sudbin, Bezaly etc.
Schneewitchen
Inventar
#7 erstellt: 17. Okt 2012, 13:31
Die Beethoven Sinfonien mit Vänskä gibt es als SACDs in einer Box,sie stehen schon auf meinem Einkaufszettel.
Die Bach-Kantaten-Box mit Suzuki wird wahrscheinlich nächstes Jahr zum 40.Jubiläum von BIS erscheinen,hoffentlich zum günstigen Jubiläumspreis?
arnaoutchot
Moderator
#8 erstellt: 17. Okt 2012, 13:40

Schneewitchen schrieb:
Ich besitze gerade mal 4 Alben von BIS.


Laut SACD-Net habe ich aktuell 973 SACDs, davon sind 84 von BIS. Das heisst, dass BIS das Label ist, von dem ich mit Abstand (!) die meisten SACDs habe. Zum Vergleich: Von Deutsche Grammophon habe ich gerade mal 24 ! An zweiter Stelle steht erstaunlicherweise Telarc mit 52 SACDs.


[Beitrag von arnaoutchot am 17. Okt 2012, 13:45 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Okt 2012, 14:13
Oy vey,

hier gab's in wenigen Minuten Vieles zu sagen. Erstmals doch vielen Dank für den Thread (Neudeutsch??). Und ich sage's von vorne rein: ich bin Schwede, der zwar 5 Jahre Deutsch in der Schule mit einem sehr strengen Lehrer gehabt habe, aber normalerweise nicht deutschsprachig. Es werden also Fehler vorkommen - Entschuldigung im Voraus, bitte.

In der Tat wurde die Anzahl der Produktionen etwas minimalisiert - wir haben z.Z. über 1'800 Produktionen im Lager, und sie dürfen nie vergriffen werden. Wenn man Titel in Lager zählt, sind wir grössenordnungsweise Nr. 7 von den Klassiklabels der Welt, und das schliesst die Majors ein. SACD:s haben wir gegen 250 Stk und sind da eigentlich Nr. 1 der Welt. Ung. 4 neue pro Monat.

Es wurde von Beethoven-Sinfonien gefragt. Die Box enthält 5 SACD:s zum Preis von 2. Wir machen keinen Preisunterschied zwischen CD:s und SACD:s im Laden. Die Mehrkosten für SACD absorbieren wir.

Die Sibelius-Edition (every note he ever wrote) umfasst 13 Boxen, mit 4-6 Platten pro Box, insgesamt 68 Platten zum Preis von 39 (13 x 3). Hier wird möglicherweise ein Spezialangebot für Unterladen bei www.eclassical.com kommen. Ja, ist eine Tochtergesellschaft von BIS, aber ich würde trotzallerdem ein Kurzbesuch empfehlen - die Prinzipien für Unterladen sind total umgedacht, und das Alles im Interesse des Kunden. Spezialangebote täglich und im Besonderen für alle Neuveröffentlichungen der BIS. Die grösste weltweitverkaufende Seite für high-res-Aufnahmen.

Bach-Kantaten in Box: ja, aber ich weiss nicht genau wann. Zum Anlass unseres 40-Jahres-Jubiläum? Eine Spur früh, vielleicht. Muss nachdenken. Solch eine Edition muss extrem gründlich nachbearbeitet werden und ich weiss nicht genau, ob wir die dafür nötige Zeit haben. Ich denke, eher in 2014 oder sogar 2015. Die letzte Einzelplatte kommt sowieso erst im September 2013 raus.

Es wurde (zu) viel Stolzieren. Ich werde mich verbessern.

Robert (von Bahr, Gründer und Eigentümer, BIS)


[Beitrag von bissie am 17. Okt 2012, 14:16 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#10 erstellt: 17. Okt 2012, 14:20
Hallo Robert,

habt ihr denn irgend etwas an Editionen mit Werken von skandinavischen/nordischen Komponisten in der Pipeline, mal von Sibelius abgesehen?

Wie stehst Du als Labeleigner eigentlich zur Entwicklung hin zu *Music on demand*?

Grüße
Frank
Martin2
Inventar
#11 erstellt: 17. Okt 2012, 14:45
Hallo Robert,

na ja, das ist ja eine große Ehre für dieses kleine bescheidene Klassikforum. Ich muß allerdings sagen, daß ich keinen SACD Player habe ( zwar ein grundsätzliches Interesse, aber mir sind die Dinger zu teuer). Außerdem ist BIS sowieso im allgemeinen ein Hochpreislabel und das ist mir zu teuer.

Allerdings habe ich ein paar Sachen, die bei Brilliant herausgekommen sind: Die Martinusinfonien, die Magnardsinfonien und die Tscherepnin Klavierkonzerte. Das ist bestimmt schon ausgefalleneres Repertoire, aber mich hat das sehr interessiert. Vermutlich habe ich sogar noch einiges mehr von BIS, was mir im moment nicht so bewußt ist.

Eine Sibelius Edition ist sehr verdienstvoll, aber wieder wird sie für mich vermutlich nicht erschwinglich sein. Nun ist es sicher geradezu unhöflich, einen Klassiklabelinhaber auf den Preis seiner Produkte hinzuweisen, die zwar nicht günstig sind, aber vermutlich auch einen gewissen Preis haben müssen, damit sich die Sache überhaupt rechnet.

Trotzdem sei mir die Frage gestattet, ob BIS irgendwelche günstigeren Boxen plant, ähnlich etwa des Chandoswürfels oder der Deutschen Grammophon 111 Jahre Edition.

Auch würde es mich interessieren, wie Robert zum Brilliantphänomen steht, also warum es sich eigentlich für renommierte Klassikverlage lohnt, gewisse Dinge von Brilliant vermarkten zu lassen, anstatt diese Dinge in Eigenregie günstiger zu vermarkten.

Ansonsten werde ich diesen Thread sicher mit Interesse lesen. Dein Deutsch ist übrigens sehr gut, die Strenge des strengen Deutschlehrers hat offensichtlich gewirkt.

Gruß Martin
arnaoutchot
Moderator
#12 erstellt: 17. Okt 2012, 14:45

bissie schrieb:
Bach-Kantaten in Box: ja, aber ich weiss nicht genau wann.


Robert, varmt välkommen hier im Thread und Danke für Deinen ersten Beitrag !!!

Wenn es nach mir geht, muss die Bach-Box nicht so schnell kommen. Ich habe ja jetzt brav alle Teile gekauft. Als SACD wird die Gesamtbox vermutlich ohnehin nicht angeboten werden.

Noch eine kleine sprachliche Anmerkung: Ja, die Bezeichnung für Thread ist neudeutsch "Thread". Und für das Herunterladen von Musik über das Internet sagen wir auch eher neudeutsch "Download". So verrückt wie die Franzosen mit ihrer panischen Vermeidung von englischen Ausdrücken, die dann "telecharger" verwenden, sind wir wohl noch nicht.
bissie
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Okt 2012, 14:49
Hallo, Frank,

Du meinst ausser Stenhammar, Tubin, Grieg, Saeverud, Tveitt, Nielsen, Holmboe, Aho, Fagerlund, Pettersson, Nystroem, Leifs, Kokkonen? Neeh, sorry, tut leid.

Ich bin wirklich zu alt(modisch). Ich glaubte, CD/SACD ist gerade Music on Demand. Man nimmt die Scheibe, schmeisst sie in den Player, und befehlt: SPIEL!!

Wenn Du mit MoD Spotify etz. meinst, bin ich etwas mehr zweigeteilt. Die Idee ist sehr schön, aber die Durchführung lässt einige Wünsche offen, wenn man auf die Interessen der Rechtsinnehaber sieht. Die bezahlen nämlich so gut wie nichts. Dies ist im Stande gekommen, da die 4 Majors ein Angebot bekommen haben: gibt uns die Musik quasi umsonst, und wir verkaufen Euch Aktien in der Gesellschaft für quasi Nichts. Dadurch haben sie Einkommen vom Spielen (das ja mit Künstlern geteilt werden müsse) durch Kapitaleinkommen (das nicht geteilt werden muss) ersetzt. Natürlich hat sich dieses Angebot NUR an die Majors gerichtet - alle andere können sich nur anschliessen - oder auch nicht. Komischerweise sind Künstler daran sehr interessiert, bei Spotify zu sein, obwohl die Gesamtbeteiligung kaum eine Currywurst einkaufen kann - pro Jahrzehnt. Ich überlege gerade, BIS von Spotify zurückzuziehen.

Robert


[Beitrag von bissie am 17. Okt 2012, 14:53 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#14 erstellt: 17. Okt 2012, 14:51
Ja, die Magnard-Sinfonien mit Sanderling jr. sind wirklich toll und die BIS-Produktion ist in wirklich jeder Hinsicht absolut gelungen :):

jpc.de jpc.de

daß ich keinen SACD Player habe ( zwar ein grundsätzliches Interesse, aber mir sind die Dinger zu teuer).

Nicht wirklich.
SACD-fähige Marken-BR-Spieler gibt es bereits für unter 100 €.

Grüße
Frank
Hüb'
Moderator
#15 erstellt: 17. Okt 2012, 14:53

bissie schrieb:
Du meinst ausser Stenhammar, Tubin, Grieg, Saeverud, Tveitt, Nielsen, Holmboe, Aho, Fagerlund, Pettersson, Nystroem, Leifs, Kokkonen? Neeh, sorry, tut leid.


Da haben wir aneinander vorbeigeschrieben. Ich meinte als Box-Set oder auch groß angelegte Sammeledition analog Sibelius.

Wenn Du mit MoD Spotify etz. meinst, bin ich etwas mehr zweigeteilt.

So war es gemeint. Danke für den Einblick.

Grüße
Frank
Martin2
Inventar
#16 erstellt: 17. Okt 2012, 14:56

Hüb' schrieb:


daß ich keinen SACD Player habe ( zwar ein grundsätzliches Interesse, aber mir sind die Dinger zu teuer).

Nicht wirklich.
SACD-fähige Marken-BR-Spieler gibt es bereits für unter 100 €.



Dann weißt Du mehr als ich. Ich war vor ein paar Jahren bei Saturn oder Karstadt und die SACD Player kosteten 600 oder 700 Euro und das war mir zu teuer. Aber dieses sprengt den Thread, wenn Du ein günstiges Angebot für einen SACD Player kennst, schicke mir mal ne PM, mein jetziger CD Player beginnt sowieso den Geist aufzugeben, wenn die SACD Player tatsächlich so günstig sind, kaufe ich mir mal einen.
bissie
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Okt 2012, 15:01
Hallo, Martin2,

Ja, wir machen ab und zu grössere Boxen. Gerade jetzt ist die Box BIS-2002 erschienen. 11 Platten zum Preis von 4, mit Mendelssohn sämtlichen Sinfonien und Konzerten, inkl. das Violinkonzert e-Moll in der Erstfassung.

Ich könnte auch weitere "Deals" ablisten, aber möchte diesen Thread nicht als reine Werbungsmittel benutzen.

Grundsätzlich haben wir 14 Personen angestellt, darunter z.Z. nicht weniger als 7 Produzenten/Tonmeister und machen fast alle Produktionen in eigener Regie. Es ist nicht extrem billig, um es nett auszudrücken. Leider ist es so, dass Qualität einen Preiszettel hat, und irgendwie müssen wir ja das Geld zurückkriegen, was wir auslegen - auch um die Künstler richtig bezahlen zu können, was mir sehr, sehr wichtig ist.

Robert

PS: Kann jemand mir - technisch einfach - verraten, wie ich das Zitieren mache??

Robert


[Beitrag von bissie am 17. Okt 2012, 15:06 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#18 erstellt: 17. Okt 2012, 15:02

Martin2 schrieb:
Außerdem ist BIS sowieso im allgemeinen ein Hochpreislabel und das ist mir zu teuer.


Seufz ... glücklicherweise gilt eben doch noch manchmal die Regel, das Gutes auch seinen Preis hat ...
Kreisler_jun.
Inventar
#19 erstellt: 17. Okt 2012, 15:20
Ich habe leider kein allzu großes Interesse an skandinavischer Musik und bislang auch keinen SACD-Player.
Dennoch besitze ich eine Reihe von BIS-CDs, mit denen ich grundsätzlich zufrieden bin. Klang, Design, Beiheft ist immer erstklassig.
Halbwegs "gesammelt" habe ich nur die Beethovensonaten mit Brautigam (besitze 5 oder 6 Folgen), das ist wohl klar die beste Einspielung der Werke auf alten Instrumenten; dann habe ich eine seiner Haydn-CDs, die ist auch gut.

Der Rest ist verstreut: zwei CDs mit Sibelius-Kammermusik, Mozart-Flötenkonzerte, eine CD mit Gade-Sinfonien und noch vielleicht noch ein oder zwei, die ich vergessen habe.
Martin2
Inventar
#20 erstellt: 17. Okt 2012, 15:21
Hallo Michael,

selbstverständlich hat gutes seinen Preis, ob "glücklicherweise" liegt im Auge des Betrachters. Ich würde das "glücklicherweise" dahingehend unterstützen, daß es gut ist, wenn Leute für Qualität auch bereit sind etwas zu zahlen. Natürlich ist so was wie die "Sibelius Edition", einen Komponisten, den ich an sich sehr schätze, auch irgendwie eine "kulturelle Errungenschaft".

Es kann aber nicht sein, daß Menschen, denen der Preis einer CD oder SACD schlichtweg egal ist, weil sie genug Geld haben, hier die Diskussion bestimmen. Damit sage ich ganz bestimmt nicht, daß CDs "zu teuer" sind. Vor etwa 30, 35 Jahren kostete eine LP ungefähr 25 DM. Da eine CD mehr enthält kann man fest stellen, daß der Preis für eine hochwertige Klassikproduktion über 35 Jahre gleich geblieben ist und das heißt eigentlich inflationsbedingt beständig gesunken ist.

Ich sage also nicht, daß CDs zu teuer sind, ich sage nur, daß sie mir eventuell zu teuer sind - und diese Feststellung muß doch noch gestattet sein!

Gruß Martin
Hüb'
Moderator
#21 erstellt: 17. Okt 2012, 15:25
Hallo,

vielleicht können wir das Thema auch weitestgehend einfach aus dem Thread raushalten? Dass Dir Martin viele Scheiben außerhalb des (Super-)Budget-Bereichs oftmals zu teuer sind ist den allermeisten Stammgästen des Klassik-Forums ja hinlänglich bekannt. Du hast es ja häufig genug geschrieben.

Grüße
Frank
Martin2
Inventar
#22 erstellt: 17. Okt 2012, 15:29
OK, halten wir das Thema raus, es sollte hier doch wirklich mehr um Musik und dieses Label gehen und ich freue mich, daß Robert hier schreibt.

Gruß Martin
arnaoutchot
Moderator
#23 erstellt: 17. Okt 2012, 15:32

Martin2 schrieb:
Ich sage also nicht, daß CDs zu teuer sind, ich sage nur, daß sie mir eventuell zu teuer sind - und diese Feststellung muß doch noch gestattet sein!


Einen Satz muss ich aber noch dazu loswerden, aber der passt auch zum Thema. Was ich so schade finde, Martin, ist die Tatsache dass Du Dich trotz musikalisch weitem Horizont doch um etliche Genüsse beraubst, nur weil sie eben ihren Preis haben. Robert hat oben einleuchtend erklärt, dass er seinen Preis verlangen muss, um Produktion und vor allem die Künstler zu bezahlen (ich habe irgendwo gelesen, bei Naxos bekommen die Künstler praktisch nichts ...).
Moritz_H.
Stammgast
#24 erstellt: 17. Okt 2012, 15:50

arnaoutchot schrieb:
Und zu den Interpreten: Ich finde, BIS hat hervorragende Interpreten. Brautigam, Sudbin, Bezaly etc.


Jawohl! Aber auch TOP-Dirigenten:
Claus-Peter Flohr, Osmo Vänskä, Lan Shui, Thomas Dausgaard, Andrew Litton … etc.

BIS gehört inzwischen zu meinen Lieblingslabels –
lieber Qualität vor Quantität!



[Beitrag von Moritz_H. am 17. Okt 2012, 16:35 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 17. Okt 2012, 16:19

Jawohl! Aber auch TOP-Dirigenten:
Manfred Honeck, Claus-PeterFlohr, Osmo Vänskä, Lan Shui … etc.


Neeh, nicht Manfred Honeck, aber dafür Alan Gilbert, Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, John Storgårds und Sakari Oramo, auch keine Kleinfische. Und die ganze Järvi-Familie, Neeme, Paavo, Kristjan.

Robert


[Beitrag von bissie am 17. Okt 2012, 19:52 bearbeitet]
WolfgangZ
Inventar
#26 erstellt: 17. Okt 2012, 18:22
Ein gutes Dutzend BIS-Platten finde ich bei mir schon, wenn ich lange genug in die Regale sehe.

Eine meiner Lieblingsaufnahmen - wenn auch nicht SACD, so doch eine erstklassige Produktion (und Interpretation):

amazon.de

Wolfgang


[Beitrag von WolfgangZ am 17. Okt 2012, 18:26 bearbeitet]
FabianJ
Inventar
#27 erstellt: 17. Okt 2012, 20:43
Bisher befinden sich erst 3 CDs von BIS in meiner Sammlung, aber diese ist ohnehin noch nicht sonderlich groß. Diese drei CDs möchte ich aber nicht missen.


bissie schrieb:

Ich überlege gerade, BIS von Spotify zurückzuziehen.

Robert


Das fände ich persönlich schade. Ich nutze Spotify ganz gerne um in CDs vor dem Kauf einmal reinzuhören. Wenn mir die Musik gefällt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die CD später gekauft wird. Die 30 Sekunden-Soundschnipsel diverser Online-Shops sind mir da nicht aussagekräftig genug und bei YouTube findet man vieles nicht.

jpc.de
Diese CD hätte ich ohne Spotify vermutlich nicht im Regal stehen...

jpc.de
...und diese hier nicht, wenn ich nicht vor ein paar Jahren ein Stück daraus auf YouTube gehört hätte. (Spotify war zu dieser Zeit in Deutschland noch nicht verfügbar.) Es würde mich nicht wundern, wenn es noch andere Nutzer von Spotify oder anderen Streamingdiensten gibt, die das ähnlich handhaben.

Mit freundlichem Gruß
Fabian


[Beitrag von FabianJ am 17. Okt 2012, 20:55 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 18. Okt 2012, 08:01

bissie schrieb:

Ich überlege gerade, BIS von Spotify zurückzuziehen.

Robert

Fabian
Das fände ich persönlich schade. Ich nutze Spotify ganz gerne um in CDs vor dem Kauf einmal reinzuhören. Wenn mir die Musik gefällt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die CD später gekauft wird. Die 30 Sekunden-Soundschnipsel diverser Online-Shops sind mir da nicht aussagekräftig genug und bei YouTube findet man vieles nicht.


Wenn keine andere Alternative zur Verfügung stünden, dann ja. Aber es gibt Alternative. Auf www.bis.se kann man ganzen Tracks zuhören und auf www.eclassical.com gleich, aber da muss man jede 30. Sekunde nochmals auf Play drücken - nach einer Weile geht's fast lückenlos.

Robert

PS. Wosch heisst's - Neuling? Das hässch Dir güet to, sagte meine Frau, da Du uralt bisch. Das kann jeder in der Zittig oder uffm Netz lese, das BIS die älteste Klassikk'sellschaft isch, vom Gründer k'leitet. I muss sage, dass i von solchen Üssage grosse Freud ha. Grüetzi!

PPS. Nit erkläre. Hab kapiert.


[Beitrag von bissie am 18. Okt 2012, 10:21 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#29 erstellt: 18. Okt 2012, 16:28
Hallo!

Ach ja, BIS, Eigentlich kenne ich das Label seit den 80ger Jahren, seinerzeit noch auf alten Vinyl-Schallplatten von denen ich immer noch einiges habe da die Werke später nicht mehr auf CD veröffentlicht wurden ( z.B. Segerstams 7. Stereichquartett oder das Violinkonzert von Norholm).

Interessant für mich sind z.B. die relativ große Auswahl an Zeitgenossen, schätzenswert die hohe Kontinuität der Aufnahme- und Interpretationsqualität, -das ist mir der Preis in der Regel wert-.

MFG Günther
Martin2
Inventar
#30 erstellt: 18. Okt 2012, 19:06
Na ja, ich muß eben auch sagen, daß mich das Repertoire von BIS nicht so wahnsinnig interessiert. Wenn ich skandinavische Musik hören will, so läuft es bei mir vorläufig doch immer auf Grieg, Sibelius und Nielsen hinaus. Einmal habe ich Langaards 1. Sinfonie probiert ( von Chandos). Oder mal den Rautavaara. Beides war nicht so schlecht, aber es ist bei diesen beiden Probeballons geblieben.

Natürlich mag das, was BIS macht, sehr verdienstvoll sein, aber ich muß zu dieser Musik erst mal finden. Ob es dazu kommt, wird man abwarten müssen. Was Günther an dem Label schätzt - die große Auswahl zeitgenössischer Musik - ist bei mir eher ein Hinderungsgrund, da ich zeitgenössische Musik im allgemeinen nicht schätze, was kein bloßes Vorurteil ist, sondern aus der Erfahrung kommt, die ich mit dieser Musik gemacht habe, etwa in der Snapshot Box.
bissie
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 18. Okt 2012, 19:12

Hörbert schrieb: da die Werke später nicht mehr auf CD veröffentlicht wurden ( z.B. Segerstams 7. Stereichquartett oder das Violinkonzert von Norholm


Oh je, Hörbert, habe Dank für die netten Worte.

Aber wir vertreten wirklich Alles, was wir aufgenommen haben, u.z. auf CD oder sogar SACD (plus natürlich mit Download in FLAC-Qualität).

Segerstams 7. Streich4ett gibt's auf BIS-CD-39 und Nørholms Violinkonzert auf BIS-CD-80, also CD und dieselbe Nummer als die LP-Auflage. Beide sind Lagerwaren, wie alle andere BIS-Produktionen.

Willkommen zu www.bis.se und überzeuge Dich selbst.

Robert


[Beitrag von arnaoutchot am 18. Okt 2012, 19:19 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 18. Okt 2012, 19:42
Lieber Martin2,

wir können nicht alle dieselbe Musik geniessen, und ich finde es wirklich gut, dass Du es wenigstens probiert hast, bevor Du es ablehnst.

Da gerade diese Musik mich sehr nahe am Herzen liegt, ist es natürlich, dass wir überdurchschnittlich viel davon aufnehmen. Es ist auch eine kulturelle Aussage, die mit einem Wort beschrieben werden kann: "WAHLMÖGLICHKEIT".

Es sei, dass man, nach dem Zuhören (wie Du) grundsätzlich die Musik ablehnt, aber wenn da kein Irrer gewesen wäre, der diese Musik aufgenommen hätte, hättest Du nicht einmal die Möglichkeit gehabt, die Musik abzulehnen. Lass mich eine Wette eingehen: Hör mal in das Klarinettenkonzert von Sebastian Fagerlund, einem Finnen in den späten 30-er Jahren (BIS-SACD-1707 - über BIS' homepage oder bei eClassicals) ein. Ist zeitgenössisch - der Kerl lebt ja - aber ist auch echte Musik!! Wetten? Ja, wenn Du die Musik magst, darfst Du sie unterladen/kaufen. Wenn nicht, nicht Neh, seriös, falls Du die Musik kaufst und nicht zufrieden bist, kriegst Du eine Kompensation, oder das Geld zurück. OK? Das Risiko ist für mich minimal - bis auf zwei Personen (beide Kritiker, die mich hassen, weil ich gewagt habe gegen Unsachlichkeit zu protestieren) waren alle so weit sehr bis extrem positiv, das Orchester dermassen, dass es unmittelbar ein Werk von Seb bestellt hat.

Naja, davon abgesehen haben wir jede Menge Barockmusik (auf Originalinstrumenten), jede Menge "klassische" Musik (Mozart, Beethoven, Haydn etc), auch zum grössten Teil auf älteren Instrumenten, die CPE Bach-Edition, mit so weit 18 Platten Klavierkonzerten und 20-was immer Soloklavierplatten, um von Bach-Kantaten still zu schweigen. Bla-bla. Wir versuchen, für alle Geschmacke was zu haben, aber ich gebe zu, mein Herz bleibt bei der Musik, der eine Chance gegeben werden muss. Wir Produzenten haben, meiner Meinung nach, einen Pflicht, nicht nur das Alte, bekannte, "safe", sonder besonders auch das Neue zu fördern, so dass Musik sich entwickeln kann. Wenn's nicht BIS gäbe, wäre Schnittke heute so berühmt? Aho? Kaum. Da muss man Risikos eingehen, und alles ist nicht Gold, bestimmt nicht. Aber Mansches ist, wie die oben erwähnten. Es muss ein Grund geben, warum drei Weltspitzendirigenten sich zusammengetan haben, um Anders Hillborgs Musik überall zu spielen und bei BIS aufzunehmen (Salonen, Gilbert, Oramo). Diesen Grund ist jetzt, Dank BIS' Interesse, da für alle zu hören.

Robert
arnaoutchot
Moderator
#33 erstellt: 18. Okt 2012, 20:23

bissie schrieb:
Hör mal in das Klarinettenkonzert von Sebastian Fagerlund, einem Finnen in den späten 30-er Jahren (BIS-SACD-1707 - über BIS' homepage oder bei eClassicals) ein. Ist zeitgenössisch - der Kerl lebt ja - aber ist auch echte Musik!! Wetten?


Robert, danke für den Tipp, das kannte ich auch noch nicht. Klingt sehr interessant, die SACD ist gekauft ...

jpc.de


Apropos Klarinette: Was wird Martin Fröst als Nächstes machen ? Seine SACDs habe ich alle. Ich höre gerade die sehr schönen Crusell-Konzerte.

jpc.de
Martin2
Inventar
#34 erstellt: 18. Okt 2012, 20:33
Hallo Robert,

ich habe mal eben in den Fagerlund auf der BIS Seite hinein gehört, Youtube hat wenig. Ganz sicher keine ganz uninteressante Musik.

Ich habe die ersten beiden Tracks gehört, dann bekam ich eine Fehlermeldung und kam dann beim Neuladen auch nicht wieder herein. Ist das Absicht oder hat das einen anderen Grund?

Es ist übrigens auch nicht so, daß ich grundsätzlich keine zeitgenössische Musik höre, ich schätze sehr Malcolm Arnold, der vor ein paar Jahren gestorben ist und wenn John Adams auch nicht exakt mein Geschmack ist, höre ich ihn doch gelegentlich ganz gerne.

Schnittke wollte ich eigentlich immer schon mal besser kennen lernen. Ich erinnere mich an ein ausgefallenes Konzert in Hamburg, wo russische Filmmusik gespielt wurde, Schostakowitsch fand ich in diesem Metier ziemlich banal, aber der Star des abends war für mich der Schnittke.

Natürlich, wenn es um meinen ganz persönlichen Geschmack geht, mag ich persönlich lieber melodiöse Musik und bin in dieser Hinsicht eher konservativ; ein musikalisches Thema ist wie ein Held, der einige Abenteuer erleben kann, so etwas finde ich in moderner Musik eher wenig, auch nicht bei John Adams, der trotzdem faszinierend ist, aber eben bei Malcolm Arnold. Fagerlund werde ich mir aber noch mal anhören.

Gruß Martin
WolfgangZ
Inventar
#35 erstellt: 18. Okt 2012, 21:38
Die CD mit dem Klarinettenkonzert von Fagerlund habe ich soeben auch bestellt. Die Hörproben sind sehr reizvoll.

Wolfgang
bissie
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 19. Okt 2012, 05:55

Ich habe die ersten beiden Tracks gehört, dann bekam ich eine Fehlermeldung und kam dann beim Neuladen auch nicht wieder herein. Ist das Absicht oder hat das einen anderen Grund?

Absolut nicht, aber wir haben mit dem Hören neulich einige Probleme gehabt. Irgendwas spielt bei Naxos nicht ganz. Versuch auf www.eclassical.com stattdessen. Da läuft's.

Im Übrigen: diese Seite ist natürlich keine Stelle für Werbung - dann würde sie ganz schnell von meiner Seite ziemlich langweilig werden. Aber ich finde es ab und zu wichtig, Solches wie früher über Fagerlund zu schreiben. Ich bitte den Moderator mir zu berichten, ob's OK ist oder nicht. Ich werde doch immer ganz ehrlich sein - von meinem Blick - nicht alles ist fantastisch, was wir tun. Z.B. haben wir eine Platte mit SEHR zeitgenössischer Musik neulich veröffentlicht, und da gibt's nur ein Wort - der Platte werde ich nie wieder zuhören, auch nicht unter Waffendrohung. Ich habe ein sehr offenes Ohr für "moderne" Musik, aber ich möchte auch das Ohr schützen. Und gerade die Platte wurde zum Gramophone Award nominiert.... Zeigt nur Eines: es gibt keine Wahrheiten, nut Auffassungen. Und wenn man die Wahlmöglichkeit nicht hat, kann man auch keine Auffassungen haben.
Das ist der Pflicht der Labels - wir müssen die Wahlmöglichkeiten geben - der Hörer entscheidet. Wenn es die Labels nicht tun, sind sie Blutsauger des Alten, ohne 'was zurückzugeben - auch Beethoven war einmal hoffnungslos "modern" und unzugänglig.....

Robert


[Beitrag von Hüb' am 19. Okt 2012, 06:02 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#37 erstellt: 19. Okt 2012, 06:08
Hallo Robert,

mal eine andere Frage:

Wie kommt es eigentlich manchmal zu solch "seltsamen" Paarungen, wie hier, bei den Glazunov-Aufnahmen?:

jpc.de

Ein Walisisches Orchester unter dem Dirigat eines Japaners spielt russische Musik. Hätte man da nicht auch auf russische oder osteuropäische Interpreten zurückgreifen können?

Ein ähnlicher Fall:

jpc.de

Klar ist der Musikbetrieb mittlerweile sehr international und das Niveau ist oftmals an Orten, an denen man es nicht zwingend vermutet sehr hoch und voll konkurrenzfähig, aber gerade dieses "Überangebot" an Interpreten würde "idiomatische" Besetzungen bei der Interpretenwahl für mich naheliegend erscheinen lassen.

Grüße
Frank
Klassikkonsument
Inventar
#38 erstellt: 19. Okt 2012, 06:52
Seit gestern nenne ich diese CD mein Eigen:

jpc.de

Olivier Messiaen (1908–1992):

- Messe de la Pentecôte (1950)

- Livre d'orgue (1951)


Hans-Ola Ericsson / Grönlund-Orgel Kathedrale Luleå (BIS, 1989).

Ich hab nicht so viel von dem Label, weil die Scheiben oft Hochpreis sind und sein Schwerpunkt im Repertoire (skandinavische & finnische Musik) mich bisher nicht interessiert hat.
Was Sibelius angeht bin ich wohl noch von Adornos Glosse geprägt. Aber vor kurzem haben sich seine 4. Sinfonie (mit Kegel) und seine 5. (mit Karajan, von dem Live-Mitschnitt mit Glenn Gould) in meiner Sammlung eingefunden, so dass ich ihm noch die eine und andere Chance geben kann. Wenn's funkt, werden wohl auch BIS-CDs für mich interessanter.
Lange Zeit hatte ich nur zwei Sachen von diesem Label:

jpc.de

Der junge Roland Pöntinen spielt russisches Klavier-Repertoire:

- Strawinsky: 3 Sätze aus Petruschka

- Rachmaninoff: 3 Etudes-tableaux

- Scriabin: Klaviersonate Nr. 7

- Khachaturian: Toccata (1932)

- Schostakowitsch: 3 fantastische Tänze op. 5

- Prokofieff: Toccata op. 11


Wobei der Anfang der 90er drollige, aber 1984 wohl noch nötige rote Warnhinweis, die Dynamik vorliegender Aufnahme könne Lautsprecher älteren Typs zerstören mit zur Kaufentscheidung beitrug.

jpc.de

Glenn Gould in Stockholm 1958

- Mozart: Klavierkonzert Nr. 24 c-moll KV 491

- Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-dur op. 19

- Haydn: Klaviersonate Es-dur Hob. XVI Nr. 49

- Beethoven: Klaviersonate Nr. 31 As-dur op. 110

- Berg: Klaviersonate h-moll op. 1


mit dem Schwedischen RSO, Georg Ludwig Jochum.

Habe ich nach einigem Drumherumschwarwenzeln im Laden gekauft; eigentlich nur wegen der Berg-Sonate. Die ist es aber auch schon wert.

Dann gab es vor einiger Zeit hier im Forum den Hinweis, dass Vol. II der Orgelwerke von Bach in der Einspielung von Hans Fagius (incl. Clavierübung III) billig zu kriegen ist (Brilliant).

amazon.de

Das ist ja, glaube ich, eine Lizenz-Ausgabe von BIS.
bissie
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 19. Okt 2012, 06:56

Wie kommt es eigentlich manchmal zu solch "seltsamen" Paarungen

Die Frage setzt eigentlich vor, dass nur Finnen Sibelius, nur Norweger Grieg und nur Russen Glazunov idiomatisch spielen können. Das verneine ich, es sei denn Musik, die tiefe Würzel zur Volksmusik hat. Also, bei gerade manschen Werken von Grieg wäre es durchaus möglich, dass ein geburtiger Norweger die Musik etwas mehr idiomatisch versteht als ein Brasilianer. Das Gleiche, aber umgekehrt, könnte Villa-Lobos betreffen.

Aber, das Fantastische mit Musik ist ja, dass es eben gerade eine Sprache ist, die ohne Weiteres von allen, überall, verstanden werden kann, ungleich Literatur, aber gleich Gemälde und Architektur. Davon folgt, dass, wenn sie verstanden werden kann, können sie auch Interpreten aus anderen Kulturen aufführen. In gerade diesem Falle könnte man auch erwähnen, dass Glazunov ein grosses Teil seines Schaffens in Paris komponierte, was dann bedeutend näher zu Wales ist als Mutter Russland...

Für mich ist also Musik eine Sprache. Eine Sprache ist per Definition ein Mittel zu kommunizieren. Kommunikation ist eigentlich dann nur möglich, wenn die Kontrahenten dieselbe Sprache sprechen - sonst führt es zu Missverständnissen und, im Extremfall, Krieg oder wenigstens Streitereien.
Dass, durch die gemeinsame Sprache Musik, viele Leute im Stande sind, mit einander zu "reden", zu kommunizieren, gemeinsam zu schöpfen, zu geniessen, ist für mich ein grosser Reiz zu dieser Profession. Ich mache bewusst "komische Kombinationen", weil ich festens überzeugt bin, dass dadurch, durch Kreuzpollinationen, etwas "Besseres" rauskommen kann, eine Entwicklung gefördert wird, die letztendlich auch für andere Zwecke benutzt werden könne. Um ein drastisches Beispiel zu nennen: wenn jemand Hitler, Stalin, Eisenhower und Churchill in ein Zimmer eingesperrt hätte, mit der Kondition, dass sie nur befreit werden könnten, wenn sie einen Satz eines Beethoven-Quartetts vorführen, wäre es zum zweiten Weltkrieg gekommen? Für mich ist es TOTAL unverständlich und skandalös, wie die Norweger den Nobel-Friedenspreis der EU geben konnte, wenn es ein Barenboim mit seinem Friedensorchester gibt. Musik kann - und soll - zum internationalen Verständnis gebraucht werden. Deshalb gehe ich nach Japan für alle Bach-Kantaten (und habe dafür die durchschnittlich beste Kantaten-Serie je gemacht), ein Ungar spielt CPE Bach komplett, die Beispiele oben, Amis machen Sibelius und Brasilianer Hindemith und Strauss, Südafrikaner machen Schnittke, Australier venezolanische Musik, 4 Platten mit westlischen Solisten zusammen mit einem chinesischen Orchester, auf chinesischen Instrumenten spielend mit teils neugeschriebenen Werken für diese Kombination - die Liste ist endlos.

Dies ist gerade Musik. Oder soll das wunderbare Singapur SO nur singaporianische Musik machen?

Robert

EDIT Mod.: Qutiong gefixt.


[Beitrag von Hüb' am 19. Okt 2012, 07:04 bearbeitet]
flutedevoix
Stammgast
#40 erstellt: 19. Okt 2012, 07:52
Ich finde diesen Thread sehr gelungen, insbesondere weil Robert hier mitliest und schreibt.

Robert hat sehr schön die Problematik für Künstler und Labels dagestellt. Labels sind durch den allgemeinen Preisdruck nicht in der Lage, die Künstler angemessen zu entlohnen. Lieber Robert, das ist kein Vorwurf an Dich sondern an das System. Als Künstler, der nicht eine entsprechend hohe Veröffentlichungsquote hat wie die bekannten Pianisten, Dirigenten, Sänger etc. kann man wohl nur schwerlich von Einspielungen leben. Jedenfalls mir als Spezialist im Bereich alte Musik mit Blockflöte, Barockfagott und anderen historischen Holzblasinstrumenten wird das nicht gelingen, von vielen namhaften Kollegen weiß ich gleiches.
Daher bleibt uns oft nicht anderes, als CD-Einspielungen als Promotion für unsere Konzert-Karriere zu sehen. Nur dort können wir wirklich ausreichend Geld verdienen. Aber auch diese Einnahmequelle schrumpft aufgrund finanzieller Problematiken immer mehr.

Ein letzter Satz zu Martin: Lieber Martin, CD-Käufer mit Deiner Einstellung sind nicht ganz unschuldig an dieser Misere. Qualität, ganz besonders im Kulturbereich kostet nun einmal Geld. Wenn man Neues entdecken will, muß man Geld in die Hand nehmen. Denn auch Budget-Ausgaben im Low-Preis bereich sind in aller Regel ersteinmal als Hochpreis-CD auf den Markt gekommen. Es gibt sicher Labels wie NAXOS oder teilweise BRILLIANT, die zu niedrigsten Preisen produzieren. Das allerdings kann bei den Eigenproduktionen oft auch die Qualität nicht verleugnen, die in interpretatorischer und tontechnischer Hinsicht dann eben ganz oft auch nicht erste Sahne ist. Wenn man also an einem Fortbestand und einer Fortentwicklung von klassischer Musik auf Tonträgern interessiert ist, muß man auch als Konsument bereit sein, Geld in die Hand zu nehmen. Wenn man sich die Entwicklung auf dem Tonträgermarkt anschaut, haben sich die Preise für CDs in den letzten 30 Jahren nahezu halbiert bei gleichzeitg fast doppelt so hohen Lebenshaltungskosten. Daß diese auf Dauer nicht funktionieren kann, ist eigentlich offensichtlich!


[Beitrag von flutedevoix am 19. Okt 2012, 08:23 bearbeitet]
flutedevoix
Stammgast
#41 erstellt: 19. Okt 2012, 08:09
Zu kurz gekommen in diesem Thread ist mir bisher der Bereich vorklassischer Musik, in dem BIS einige Leckerbissen anzubieten hat:

Zum einen natrülich die skandinavischen Blockflötisten Clas Pehrson und Dan Laurin :
jpc.de jpc.de jpc.de
jpc.de
jpc.de jpc.de
jpc.de jpc.de


Dann natürlich das Drottningholm Baroque Ensemble
jpc.de jpc.de jpc.de


Vielen Dank auch für das Engagement in derLauten. und Gitarrenmusik:
jpc.de jpc.de jpc.de
jpc.de jpc.de jpc.de
jpc.de

Und ganz besonderen Dank für diee exquisite Kollektion:
jpc.de jpc.de jpc.de
jpc.de


[Beitrag von flutedevoix am 19. Okt 2012, 08:20 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 19. Okt 2012, 08:20

Robert hat sehr schön die Problematik für Künstler und Labels dagestellt. Labels sind durch den allgemeinen Preisdruck nicht in der Lage, die Künstler angemessen zu entlohnen. Lieber Robert, das ist kein Vorwurf an Dich sondern an das System


Nicht ganz so, Herr Voice Flute.

Ich habe gesagt, dass das einkommen von gerade Spotify so lächerlich ist, dass gar nicht von Einkommen geredet sein kann. Für unserer Plattenverkauf, Lizenseinnahmen usw. bezahlen wir wirklich viel mehr als üblich in der Branche. Ich bin zu zwei professionellen Musikerinnen (beide Flötistinnen) verheiratet gewesen und kenne die Sache sehr gut von der "anderen Seite des Tisches" und würde meine "Machtposition" den Künstlern gegenüber gar nicht ausnützen wollen. Es gibt Künstler, der/die ohne unsere Beteiligung erheblich schwieriger haben sollte, finanziell zu überleben. Und so muss es sein, obwohl die Konzerteinnahmen normalerweise grösser sind als die Platteneinnahmen. Bitte auch nicht Gramex, GVL etc vergessen, die ja dem Künstler direkt bezahlen, wenn eine Platte ausgestrahlt wird.

Robert
arnaoutchot
Moderator
#43 erstellt: 19. Okt 2012, 08:23

bissie schrieb:
Ich werde doch immer ganz ehrlich sein - von meinem Blick - nicht alles ist fantastisch, was wir tun. Z.B. haben wir eine Platte mit SEHR zeitgenössischer Musik neulich veröffentlicht, und da gibt's nur ein Wort - der Platte werde ich nie wieder zuhören, auch nicht unter Waffendrohung.


Welche ist das ?
bissie
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 19. Okt 2012, 08:25
Muss ich? Wahrscheinlich. BIS-CD-1872

Fantastisch gespielt, aber warum? Aber dies ist mein persönliches Geschmack. Alle Kritiker sind total überzeugt.


Robert

PS: jetzt bin ich von "Neuling" zu "Schaut ab und zu mal vorbei" befördert. Wer ist auf diese Titel gekommen? Bloody hell, I LIVE HERE!


[Beitrag von bissie am 19. Okt 2012, 08:29 bearbeitet]
flutedevoix
Stammgast
#45 erstellt: 19. Okt 2012, 08:59
Lieber Robert,
ich habe bei Euch/ für Euch noch nicht aufgenommen, daher kenne ich die konkrete Situation bei BIS nicht. Wenn Du angemessen bezahlen kannst, ist das Super! Bei den LAbels, bei denen bisher CDs mit meiner Beteiligung erschienen sind, ist die Sachlage leider nicht so,sondern wie oben von mir beschrieben. Ich will das auch nicht als Vorwurf verstanden wissen sondern nur als Feststellung. man stellt sich ja auf die entsprechende Situation ein. Es ist aber vielleicht eine Erklärung dafür, daß manche (viele?)Künstler den Wert einer CD eher im Promotionbereich ansiedeln als im konkreten wirtschaftlichen Bereich. Daher vielleicht auch, der Wunsch bei Spotify präsent zu sein.
Auch die GVL will und habe ich nicht vergessen. Auch hier wieder kein Vorwurf. Aber auch da kommt nur dann ein ansehnlicher Betrag zusammen, wenn man in einem wie auch immer gearteten Mainstream veröffentlicht. Wie gesagt kein Vorwurf, es ist ja mein Problem, wenn ich mich eher für Nischenrepertoire interessiere!

IN DER HOFFNUNG, DIESER BEITRAG IST NUN DEN MODERATOREN GENEHM UND WIRD NICHT WIEDER GELÖSCHT!
Schneewitchen
Inventar
#46 erstellt: 19. Okt 2012, 11:26
amazon.de

Lieber Robert,
1999 erschien bei BIS eine MatthäusPassion von Bach mit Suzuki als Gesamtaufnahme in einer 3-CD-Box.
Im Jahre 2005 folgte 1-SACD mit Auszügen aus derselben Aufnahme von 1999.
Warum gibt es die Gesamtaufnahme nicht als 3-SACD-Box?
wilder-Denker
Stammgast
#47 erstellt: 19. Okt 2012, 12:04
Hallo ...

... ich freue mich gerade hier diesen BIS-Thread entdeckt zu haben und noch mehr, daß Robert hier auch mitliest und schreibt. So kann ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen für all die schönen Stunden, die ich mit BIS-Aufnahmen schon hatte und sicherlich auch noch haben werde. Meine erste Aufnahme war die BIS CD-275 (Vivaldis 4 Jahreszeiten, Nils-Erik Sparf und das Drottingholm Baroque Ensemble), die ich mir seinerzeit sehr zeitnah zu ihrer Veröffentlichung gekauft hatte. Derart fasziniert von dieser Aufnahme hatte ich fortan das Label immer unter Beobachtung. Vieles habe ich entdeckt, was ich sonst vermutlich nicht kennengelernt hätte und meist in audiophiler Geniesserqualität. Auch wenn letzteres nicht das ausschlaggebende Argument zur Beurteilung von Musik sein sollte, so ist es MIR trotzdem wichtig .. ich will mich hinsetzen und Musik geniessen, ordentliche Aufnahmequalität hilft da ungemein.

Gerade die letzten Tage hatte ich die ein oder andere Aufnahme im "Was hört ihr gerade ..." gepostet wie bspw. Aufnahmen vom Trio Zimmermann, Christian Poltéra und Kathryn Stott. Über diese Aufnahmen habe ich Zugang zu Komponisten wie Martin, Honegger, Stoeck oder Schulhoff gefunden, die mir vorher allesamt nicht wirklich bekannt waren. Auch Fagerlund, Hillborg und viele andere habe ich durch BIS kennengelernt. Ich mag den Mix im Repertoire, von der Vorklassik bis hin zur Moderne - es ist immer wieder eine Entdeckungsreise .. fast wie Urlaub, ich bin aber auch ein sehr neugieriger und aufgeschlossener Musikhörer.

Meine beiden letzten Anschaffungen, die ich an dieser Stelle auch gerne denjenigen empfehlen möchte, die der Modernen nicht so zugewandt sind wären:

jpc.de

und

jpc.de


Gruß
arnaoutchot
Moderator
#48 erstellt: 19. Okt 2012, 12:17

shivaZ schrieb:
Meine beiden letzten Anschaffungen, die ich an dieser Stelle auch gerne denjenigen empfehlen möchte, die der Modernen nicht so zugewandt sind wären:

jpc.de


Ja, Zustimmung, die fand ich auch ganz hervorragend !!! Ich sehe es auch ähnlich wie Du, dass die audiophile Aufnahmequalität einer Platte für den Genuss auch bei mir sehr hilfreich ist. Das ist auch der Grund, warum ich in der Klassik fast nur noch SACDs kaufe.
Hörbert
Inventar
#49 erstellt: 19. Okt 2012, 13:59
Hallo!

@bissie

Oha, bislange hatte ich nur die CD-Auswahl bei JPC und Amazon durchgeschaut, hier gibt es aber wohl nur eine stark eingeschränkte Auswahl?

Nun muß ich mich wohl mit dem Klassik Center Kassel in Verbindung setzen um meine alten schon etwas abgespielten BIS-Vynyl-Platten nach und nach zu ersetzen.

Leider ist ja Nørholms Violinkonzert nicht mehr mit Norbys Regenbogenschlange sondern mit Koppels Cellokonzert kombiniert. Aber man kann halt nicht alles haben.

MFG Günther
bissie
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 19. Okt 2012, 14:47

Lieber Robert,
1999 erschien bei BIS eine MatthäusPassion von Bach mit Suzuki als Gesamtaufnahme in einer 3-CD-Box.
Im Jahre 2005 folgte 1-SACD mit Auszügen aus derselben Aufnahme von 1999.
Warum gibt es die Gesamtaufnahme nicht als 3-SACD-Box?


Gute Frage! Antwort: weil wir damals - dies was ganz an Anfang der Möglichkeiten und VOR SACD - experimentell gewisse Sätze - aber nicht alles - in Surround aufnahmen. Ich wollte nicht eine SACD-Produktion veröffentlichen, wo nur Teile in Surround waren. Und Surround wäre der einzige Vorteil gegenüber CD, weil die Aufnahme in 44,1 ist.

Robert


[Beitrag von bissie am 19. Okt 2012, 14:53 bearbeitet]
bissie
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 19. Okt 2012, 14:59

Leider ist ja Nørholms Violinkonzert nicht mehr mit Norbys Regenbogenschlange sondern mit Koppels Cellokonzert kombiniert. Aber man kann halt nicht alles haben.


Sicher kann man alles haben, nur doppelt so teuer. Gut ausgerechnet, gel?

Robert
Suche:
Gehe zu Seite: Erste 2 Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
kennt jemand challenge records?
Wilke am 25.01.2008  –  Letzte Antwort am 25.01.2008  –  5 Beiträge
Der "Ich-ärgere-mich: Schon wieder vergriffen" -Thread
premierenticket am 09.11.2011  –  Letzte Antwort am 09.11.2011  –  4 Beiträge
Klassik auf SACD u. DVD-A
embe am 08.01.2004  –  Letzte Antwort am 03.02.2004  –  8 Beiträge
BIS: Auch auf LP?
voxens am 13.08.2006  –  Letzte Antwort am 30.08.2006  –  6 Beiträge
Deutsche Grammophon Platten in Italien nicht eingeschweißt ?
5th_element am 27.08.2012  –  Letzte Antwort am 30.08.2012  –  23 Beiträge
Eure audiophilen LPs, CDs, SACDs, DVD-Audios
Audiodämon am 24.09.2005  –  Letzte Antwort am 27.09.2005  –  8 Beiträge
eClassical.com - Die Zukunft des Musikhörens ?
arnaoutchot am 20.10.2012  –  Letzte Antwort am 30.11.2018  –  40 Beiträge
Wie haltet ihr es mit der LP / Schallplatte?
Hüb' am 24.09.2004  –  Letzte Antwort am 23.10.2004  –  125 Beiträge
An alle Sibelianer: lohnt die BIS-15-CD-Box?
Nordianer am 02.12.2006  –  Letzte Antwort am 03.12.2006  –  13 Beiträge
Organisation von Sammler-Threads
op111 am 14.09.2016  –  Letzte Antwort am 15.09.2016  –  11 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder873.818 ( Heute: 2 )
  • Neuestes Mitgliedsnues
  • Gesamtzahl an Themen1.456.740
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.712.631

Hersteller in diesem Thread Widget schließen