Mini Monitor Basic Mk2 vs. GT6

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Hansoman
Stammgast
#1 erstellt: 07. Apr 2014, 19:42
Hallöchen

Ich würde ein paar Meinungen/Erfahrungen für die Entscheidung zwischen 2 Lautsprecherbausätzen benötigen: die "Mini Monitor Basic Mk2" aus der HobbyHifi 1/2014 (berichtigt in HobbyHifi 2/2014) und die "GT6" aus der Klang+Ton 1/2014.
Edit: ich brauch unbedingt mehr Bass als meine CT227Mk2/Picolino 2 liefern können, und ich habe nur Platz für eine Kompakt/Regalbox.


Ein paar Fakten:


GT6:

- Hochtöner: Monacor DT-350NF ... 73 Euro
- Tiefmitteltöner: Monacor SPH-6M (6 Zoll) ... 68 Euro
- 5 db-Senke bei 1,5 kHz, aber "wirkt nicht störend" im Hörtest
- Frequenzbereich Tiefton bis etwa 33 Hz flach abfallend (aus dem Frequenzschrieb rausgelesen)
- "kein wirklich brutaler Mitteltonbereich"
- "der Hochtöner brilliert mit Auflösung und seidigem, mühelosem Klang"
- "angenehmes, leicht audiophiles Klangbild, leicht, locker und gut konsumierbar"
- "dröhnt nicht, sondern folgt dem Signal schön präzise und unspektakulär"
- Bausatzpreis: ca. 180 Euro das Stück


Mini Monitor Basic Mk2:

- Hochtöner: Visaton SC10N ... 21 Euro
- Tiefmitteltöner: Visaton W130S (5 Zoll) ... 32 Euro
- sehr linearer Frequenzgang mit sehr gutem Rundstrahlverhalten
- Frequenzbereich Tiefton bis etwa 40 Hz steil abfallend
- "äusserst straffe, druckvolle Bässe"
- "Höhen klar, spritzig und impulsiv, differenzierte Detailauflösung auf höchstem Niveau"
- "für 100 Euro ein klanglich hochklassiges, audiophiles Resultat möglich"
- Bausatzpreis: ca. 100 Euro das Stück


Haut rein


[Beitrag von Hansoman am 07. Apr 2014, 20:09 bearbeitet]
Flumme
Stammgast
#2 erstellt: 09. Apr 2014, 19:54
Hallo,
Ich habe mir auch gerade den Kopf über mehrere günstige Kompaktlautsprecher gemacht, da ich noch welche für die Küche brauche. Ich persönlich würde den MiniMonitor MK2 bauen. Die Messwerte finde ich sehr überzeugend-auch den Bass Bereich. Wäre sonst auch die ScaMo 15 aus 2/2014 etwas? Ich habe mich jetzt für die Mission 2213 MK2 entschieden (Ausgabe 2009 HH?). Vor allem wegen des hohen Wirkungsgrades - ich habe in der Küche nur ein kleines Verstärkerchen. Pärchen kostet mit etwas teureren Frequenzweichenbauteilen 238 Tacken bei Strassacker.
Hansoman
Stammgast
#3 erstellt: 09. Apr 2014, 22:14
Man braucht nicht soviel Watt zum Musikhören, nur wenn man sehr laut aufdrehen will brauchts dann Watt/Wirkungsgrad.

Mein SMSL SA-50 steht auf kaum 10% der Maximalstufe des Lautstärkereglers mit meinen CT227Mk2 und es reicht dicke zum PC-Spielen



Zu den Scamo15: die gehen nicht sehr tief runter, gerade mal bis 50Hz, ich benötige aber tieferen Bass
Flumme
Stammgast
#4 erstellt: 09. Apr 2014, 23:11
Hi,
Ja ich weiß, aber ich höre in der Küche gerne lauter wenn Dunstabzughaube und Spülmaschine an sind
Also für richtig schönen Bass wäre die Chess aus HH5/2013 doch genau richtig mit 28 cm Basschassis.Die geht bis 46 Hz runter und kostet allerdings 250 € das Stück.
Hansoman
Stammgast
#5 erstellt: 10. Apr 2014, 08:25
Die Chess hat ungünstige Maße, ich krieg mein Fenster nicht mehr auf

Aber nette Daten, -8db bei 39Hz ... tja 30cm Breite das geht ja gar nicht
Flumme
Stammgast
#6 erstellt: 14. Apr 2014, 08:41
Hi,
hast Du schon eine Entscheidung getroffen?

Viele Grüße

Nick
Hansoman
Stammgast
#7 erstellt: 14. Apr 2014, 12:52
Ja !

Es soll die "Chesterfield" sein aus K+T 4/09 ... bis fast 30Hz runter harhar mit einem echten Tiefmitteltöner mit Unterhangspule und extrafettem Magneten dafür.

Dummerweise habe ich ein Platzproblem mit den doch wulstigen Maßen der Chesterfield, aber ich mach größere Bretter an die Wand ...
Die Boxen sollen bei mir auf Regalbretter an die Wand in etwa Kopfhöhe aber in den Ecken eines länglichen Raumes kommen.
Die linke Box hat dann hinten am Reflexrohr 30-40cm Abstand zur Ecke, die rechte Box leider nur etwa 15cm weil da ein kleiner Vorsprung ist in der Ecke.

Ich frage mich ob man die Reflexrohre versetzen kann, seitlich oder oben drauf - aber dann kommen vielleicht Mitten aus der Öffnung ...


[Beitrag von Hansoman am 14. Apr 2014, 12:54 bearbeitet]
ghostd
Stammgast
#8 erstellt: 14. Apr 2014, 13:57
Bernd Timmermanns schwört ja neuerdings darauf, die BR-Rohre auf die Seitenteile möglichst dicht an der Front zu legen. Dies soll wohl der beste Kompromiss aus Bassausbeute und Mittelton-Resonanzen sein.
Wenn die Boxen so dicht an der Wand stehen, würde ich eventuell auch mal versuchen, die Rohre zu verschließen. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass es sonst schnell zu störenden Überhöhungen im Bass kommt. Durch den sanfteren Abfall der F-Ganges, könnte dir ein geschlossenes Gehäuse wandnah sogar mehr Tiefbass bringen.

Gruß
Marcel


[Beitrag von ghostd am 14. Apr 2014, 13:58 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#9 erstellt: 14. Apr 2014, 18:42
Das Bassreflexrohr HP50 ist etwa 14cm insgesamt lang.

Ich könnte es seitlich nahe den Ecken anbringen, es so bemessen dass die innere Öffnung rundum etwa 6cm Abstand von den Wänden hat.

Würde der Wandabstand (6cm+) reichen für die Bassreflexfunktion ?



Edit: sagt mal braucht man 30Hz oder reichen 40Hz für Dubstep etc. ?


[Beitrag von Hansoman am 14. Apr 2014, 19:00 bearbeitet]
ghostd
Stammgast
#10 erstellt: 14. Apr 2014, 19:18
Wenn ich mich nicht ganz täusche, kann man das BR-Rohr wenn es in einer Ecke angebracht wird, sogar etwas kürzer machen, da es durch die anliegenden Gehäusewände virtuell verlängert wird. Um welchen Faktor das Rohr gekürzt werden kann, weiß ich leider nicht. Ich glaube bei HSB wurden vor einiger Zeit entsprechende Tests durchgeführt.
Mit einem DSP könntest du bei deiner Chess, wenn du sie geschlossen aufbaust, mittels einer Linkwitz-Transformation (genaueres findest du auf der MBU, dort unter Tutorials) die untere Grenzfrequenz flexibel einstellen. Solange du damit keine Partys beschallen willst, sollte der Tieftöner dafür passende Reserven bieten.

Gruß
Hansoman
Stammgast
#11 erstellt: 17. Apr 2014, 20:49
Hmm was heisst denn dieser Satz bei der Chesterfield Klangbeschreibung:

"Die tiefe Trennung sorgt unter Winkel für etwas Unruhe im Präsenzbereich, diese fällt im Hörraum aber nicht negativ auf." ?


[Beitrag von Hansoman am 17. Apr 2014, 20:50 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#12 erstellt: 18. Apr 2014, 16:27
Sooo, nach heftigem Bedenken bezüglich der Chesterfield (Aufstellung, Klang, Preis) habe ich mir ein Paar MMB Mk2 Bausätze bestellt
Flumme
Stammgast
#13 erstellt: 24. Apr 2014, 00:14
Hallo,
Berichte uns einmal vom Bau und vom Klang.
Schön das Du Dich entscheiden konntest.
Viele Grüße
Nick
Hansoman
Stammgast
#14 erstellt: 24. Apr 2014, 08:46
Heute soll das Paket kommen laut DHL

Die 2 Schallwände von Speaker Space dauern ein paar Tage.
Aber besser wie Aufdoppeln ... das ging bei den CT227Mk2 schon halb schief ... TMT zu tief drin und HT zu weit draussen
Hansoman
Stammgast
#15 erstellt: 24. Apr 2014, 12:05
Das Paket ist tatsächlich gekommen ... und es ist sogar alles drin

Verschlechtert es eigentlich den Klang wenn ich statt dem 19mm MDF das nächstpassende Multiplex nehme ?

Die Schallwände habe ich nämlich aus Multiplex bestellt und es wäre evtl. em leichtesten wenn ich alles aus Multiplex baue und am Ende nur noch Klarlack draufmache.
Vielleicht noch irgendwie beizen damit es etwas dunkler wird ...
Flumme
Stammgast
#16 erstellt: 24. Apr 2014, 20:30
Hi,
Mir würde kein Grund einfallen warum es zu einer yklangverschlechterung kommen sollte.
Multiplex ist ja auch gut für den Lautsprecher Bau geeignet.
Hansoman
Stammgast
#17 erstellt: 30. Apr 2014, 11:23
MMBMk2 Bausatz

Das schaut doch sehr nach Arbeit aus

Ich habe 21er Birke Multiplex gewählt, dazu habe ich die Gehäuse nach hinten um etwa 1cm verlängert um die dickeren Wände auszugleichen.

Edit: das Holz brennt scheinbar stark in den Augen ... einige Schnittkanten sind OBI-üblich beim Sägen angebrannt.
Naja ich versuche den Geruch später mit Klarlackfinish zu versiegeln und wenn das nicht reicht kleb ich Folie drüber.
Ich vermute mal dass wenn man nichts mehr riecht dass das Formaldehyd dann auch nicht ausdünstet
Ich habe ja vorher im Netz gesucht aber es scheint dass man niedrig belastetes Innenraum-Multiplex nicht so einfach herbekommt.


[Beitrag von Hansoman am 30. Apr 2014, 11:51 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#18 erstellt: 04. Mai 2014, 18:21
MMBMk2 Bohrungen


Also die Reflexrohröffnungen sind gut gelungen dank der 5 Euro Dosen-Lochsäge und des reanimierten Bohrständers - ohne den hätte ich keine Chance gehabt denn das Multiplex war so dick und zäh ... es wollte sogar das Brennen anfangen beim zweiten Loch

Dafür hat sich meine Unfähigkeit gerade Löcher mit der Hand zu bohren bei den Ausschnitten für die Anschlussterminals gezeigt ... naja ich werde es retten mit dem Raspeleinsatz für die Bohrmaschiene.

Hansoman
Stammgast
#19 erstellt: 07. Mai 2014, 15:12
Arrrgh ... es fing so gut an.

Jetzt hab ich einen persönlichen Rekord-Unterhang/Schieflage bei geleimten Kanten: 3mm


Zum Glück ist es das rückseitige Brett, vorne und oben hab ich extra aufgepasst ... sonst liegt ja die Schallwand nicht plan auf
Flumme
Stammgast
#20 erstellt: 09. Mai 2014, 14:36
Hallo, da hilft wohl nur spachteln und schleifen...
Hansoman
Stammgast
#21 erstellt: 12. Mai 2014, 20:31
Mibi Monitor Bsic Mk2 BilderMibi Monitor Bsic Mk2 BilderMibi Monitor Bsic Mk2 Bilder



Jetzt müssen nur noch die Schallwände von Speaker Space kommen ... da stand 10-25 Tage Lieferzeit damals


Edit: muss das Sonofil schön flockig drinliegen oder passt die Wurst ?


[Beitrag von Hansoman am 12. Mai 2014, 20:33 bearbeitet]
Flumme
Stammgast
#22 erstellt: 13. Mai 2014, 20:53
Moin,
Ich habe einmal eine allgemeine Frage zur Frequenzweiche. Auf der rechten Seite (große Spule) sind zwei Lötstellen so tropfenförmig. Sind das kalte Lötstellen oder ist das o.k. ? Bei mir sieht das nämlich auch so aus, aber vom Klang ist mir nichts aufgefallen.
Viele Grüße
Nick
Hansoman
Stammgast
#23 erstellt: 13. Mai 2014, 21:20
Die Qualität der Lötstelle hängt soweit ich weiss davon ab ob sie glänzt bzw. das Lötzinn schön die 2 Teile "befliesst" also keinen Unterbauch oder sowas hat - große Tropfen sind da egal (sind halt viel Lötzinn auf einer Stelle).

Wenn da was rauchig aussieht oder unter der Kugel ein Hohlraum ist wie bei einem Wassertropfen dann ist die Gefahr einer kalten Lötstelle groß.

Ich habe aber extra darauf geachtet dass beide Merkmale nicht deutlich auftreten, hatte aber Probleme mit den Widerständen weil ich vergessen hatte die Anschlussdrähte vorher metallisch blank zu kratzen (waren verschmutzt).

Edit: musste mit der Lötpistole löten was sehr grob ging

Ich hoffe mal das Beste und teste beim ersten Probehören auf Gleichheit der beiden Lautsprecher


[Beitrag von Hansoman am 13. Mai 2014, 21:21 bearbeitet]
Stoney79
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 14. Mai 2014, 07:21

Sind das kalte Lötstellen oder ist das o.k. ?


Die Lötstellen sehen nicht kalt aus.


Die Qualität der Lötstelle hängt soweit ich weiss davon ab ob sie glänzt bzw. das Lötzinn schön die 2 Teile "befliesst" also keinen Unterbauch oder sowas hat - große Tropfen sind da egal (sind halt viel Lötzinn auf einer Stelle).


Seit der Einführung des Bleifrei-Lötzinns kann man die Faustregel der glänzenden Lötstelle vergessen. Bleifreier Zinn glänzt nach dem Löten nicht und sieht matt aus. Je nach Hersteller wenig bis stark.
Da gewisse Branchen (und die Amerikaner) noch mit bleihaltigem löten dürfen, sind diese immer noch auf dem Markt erhältlich.

Kalte Lötstellen entstehen vor allem wenn sich die zu lötende Drahtkombination nach der Wärmezufuhr nochmals bewegt und dann aushärtet.
Darum soll geachtet werden, dass sich die Drähte auch vor dem löten fast nicht bewegen können.
Drähte kann mann so biegen dass sie sich gegenseitig einhaken, mit der Flachzange minimal andrücken und dann verlöten. Falls man nicht auf Haken steht kann man die Methode Phillips-Röllchen anwenden. Mann nehme einen dünnen Draht, wickle diesen um den Hinterteil eines Bohrers (z.B. Holzbohrer mit 2mm Durchmesser) und macht einen ca. 8mm langen Drahtzylinder. Von beiden Seiten steckt man nun je ein zu verbindender Draht hinein und verlötet das ganze.


hatte aber Probleme mit den Widerständen weil ich vergessen hatte die Anschlussdrähte vorher metallisch blank zu kratzen (waren verschmutzt).


Verschmutzungen entferne ich zuerst mittels Spiritus. Nach dieser Reinigung verzinne ich zuerst das Widerstandsbein. Das im Lötzinn enthaltene Flussmittel reinigt die Lötstelle und der Zinn hinterlässt ein perfekt vorverzinntes Widerstandsbein - die beste Voraussetzung für eine perfekte Lötstelle.

Weiter wichtig ist ein potenter, Temperatur geregelter Lötkolben. Mit 30W Leistung macht es keinen Spass. Mindestens 50W noch besser 80W sollten es schon sein.
Flumme
Stammgast
#25 erstellt: 14. Mai 2014, 20:50
Hallo Stoney,


Kalte Lötstellen entstehen vor allem wenn sich die zu lötende Drahtkombination nach der Wärmezufuhr nochmals bewegt und dann aushärtet.
Darum soll geachtet werden, dass sich die Drähte auch vor dem löten fast nicht bewegen können.


Genauso mache ich es auch. Dann bin ich ja beruhigt.

Der Tipp mit dem Drahtzylinder ist sehr hilfreich.

Viele Grüße

Nick
Hansoman
Stammgast
#26 erstellt: 14. Mai 2014, 20:59
Ich hatte schon daran gedacht mit einem dünnen Kupferdraht (zB. aus einer abisolierten Litzenleitung) alles zu fixieren, aber leider hatte ich keinen.
Früher hatte ich alles da aber nach dem Aufgeben des Elektrohobbys (zu viel Gift in zu kleinem Raum) hab ich alles entsorgt



Edit: ich sah in der Hobby Hifi dass man die Bauteile auf der Platine fixieren kann indem man oberhalb und unterhalb des Loches einfach einen dicken Blob Lötzinn aufbringt - das klemmt das Bauteilbein einfach mit Blobs beidseitig an die Platine
Ist leider zu spät aber ich habe alles mit Leim befestigt auf meiner Platine, die Widerstände sogar in 2 Schichten.


[Beitrag von Hansoman am 14. Mai 2014, 21:05 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#27 erstellt: 22. Mai 2014, 17:00
Sooo, ich habe die Bedämpfung etwas schlanker auf die Platine gelegt und im Hochtonabteil 2 Einzelmatten diagonal reingetan.
Hab auch gelesen dass für die Bassreflexfunktion nur wenig Dämmwolle drin sein darf (in dem alten Schinken "Dichtung und Wahrheit")
Die Schallwände sind angekommen, beim Aufleimen sah ich dass der Baumarktzuschnitt an den Seiten je 1mm oder so zu klein ist...

Momentan trocknet noch der Klarlack, danach funzel ich die Chassis rein


[Beitrag von Hansoman am 22. Mai 2014, 17:02 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#28 erstellt: 24. Mai 2014, 09:02
*Schwitz* ... die Lautsprecher wären jetzt fertig und erstes Probehören offenbarte einen leiseren linken Kanal der aber am sehr weit unten gestellten Lautstärkeregler des SMSL SA-50 zu liegen schien.

Ansonsten recht heftiger Bass der aber noch zu wummerig ist in meinem Raum, die Höhen sind Ok aber müssen auch noch eingespielt werden.
Insgesamt muss ich wohl am PC die Lautstärke verringern und am SMSL dann aufdrehen.



Leider riecht der OBI PU-Klarlack Holzsiegel doch recht streng ("geruchsarm" ist wohl doch nicht gut ) und ich habe gelesen man sollte sie 2 Wochen oder so austrocknen lassen.
Schön ist die Lackierung nicht gerade geworden aber sie soll ja eher funktional sein (Holzgeruch versiegeln).

Daher habe ich die Lautsprecher nun in einen anderen Raum gebracht zum Auslüften, wenn das nichts hilft muss ich doch folieren


[Beitrag von Hansoman am 24. Mai 2014, 09:02 bearbeitet]
Flumme
Stammgast
#29 erstellt: 24. Mai 2014, 16:49
Hi,
Hast Du noch ein paar Bilder?
Hansoman
Stammgast
#30 erstellt: 24. Mai 2014, 19:31
MMBMk2 fertig

Da ist eins ... sie stinken immer noch ... dieser scheussliche Geruch war echt traumatisch ... hoffentlich geht er weg sonst gibt's Folie
Flumme
Stammgast
#31 erstellt: 26. Mai 2014, 17:24
Hallo,
sehen doch ganz fein aus
Die Oberfläche wirkt etwas unregelmäßig oder täuscht das ?
Hansoman
Stammgast
#32 erstellt: 26. Mai 2014, 20:13
Der "Lack" ist so quirlig geworden beim Aufpinseln ... und Edit: ich hatte natürlich keinen nassen Lappen um den Leim abzuwischen beim Zusammenleimen sondern nur Papiertücher ... und das bei meinem 4. Lautsprecherprojekt

Aber die DC Fix Folie ist schon unterwegs, der Geruch ist mir zu penetrant Dann lass ich´s krachen harhar


[Beitrag von Hansoman am 26. Mai 2014, 20:15 bearbeitet]
duffy_
Stammgast
#33 erstellt: 26. Mai 2014, 20:24
Lass den Lack aber gut durchtrocknen bevor du die Folie aufklebst, das wird sonst ziemlich unschön.
Hansoman
Stammgast
#34 erstellt: 26. Mai 2014, 20:37
Ich glaube der ist schon trocken, nur der Fußbodengeruch nervt

Die Folie kommt eh erst in ein paar Tagen ...
Hansoman
Stammgast
#35 erstellt: 27. Mai 2014, 17:48
Hach ... ich musste sie nochmal anschliessen


Und sie klingen schon jetzt nach nichtmal einer halben Stunde Einspielzeit herrlich

Der Bass sollte bestimmt noch straffer werden mit der Zeit und auch die jetzt schon guten Höhen wahrscheinlich auch.
Aber mit dem Geruch kann ich unmöglich schlafen nachts ... da ziehts einem ja die Schuhe aus.


Zum Hören muss ich leider auf Zeitfenster warten ... hinter mir die alte Nachbarin in der Küche und oben schläft irgendwo ein Säugling
Hansoman
Stammgast
#36 erstellt: 30. Mai 2014, 16:30
Die DC Fix Folie ist gekommen und ich habe sie gleich "verwurstet" ... das kann man wörtlich nehmen, denn die Folie klebte fast gar nicht und die Chassisausschnitte hab ich nur schnell hingemurkst.
Die Schrägen seitlich der Hochtöner sind fast nicht mehr da.

Fotos erspare ich euch ... Hauptsache sie riechen nicht mehr und ich kann sie spielen lassen
Hansoman
Stammgast
#37 erstellt: 08. Jun 2014, 09:23
MMB Mk2 finale

Nagut da ist ein Foto

Geruchsentwicklung ist gering bei Reflexrohren und Spalten in der Folie ... sie klebt ja sogut wie gar nicht auf dem Holz sondern nur auf Folienkanten selber.


Der Tiefton klingt brachial und ich hatte auch schon sehr schöne Erlebnisse bei einigen Liedern - trotz erst relativ kurzer Einspielzeit.
Der Gesamtklang klingt sehr wie aus einem Guss und sehr stresslos anzuhören ... als ob die Musik irgendwie schon immer dagewesen wäre.
Stimmen erzeugen keine besonderen Glücksgefühle wie bei der Picolino 2 ... vielleicht kommt da noch was nach einigen Stunden Einspielzeit der Hochtöner.

Insgesamt sollte die MMB Mk2 ja den Tiefton meines Setups liefern und das tut sie, und schön anzuhören ist sie auf jeden Fall.
Mal abwarten was sich klanglich noch tut ... ich habe vorhin gelesen dass manche die Chassis bis zum maximalen linearen Ausschlag einwobbeln ... sowas kann ich natürlich nicht.


Edit: es könnte sein dass ich mit ein paar Schichten normalem Klarlack über der Stinkeschicht die Lautsprecher retten könnte ...



[Beitrag von Hansoman am 08. Jun 2014, 09:26 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#38 erstellt: 18. Jun 2014, 19:25
Klangupdate:


Einfach gut und rund der Klang, der Bass klingt wirklich toll sowohl kick- als auch tiefmäßig, ich kann damit bisher gut Dubstep etc. hören.
Die Höhen halten sich pegelmäßig etwas zurück, das kann aber auch am SMSL SA-50 Verstärker liegen der ja lieber 6 Ohm und mehr verlangt damit die Höhen linear liegen (die MMB Mk2 haben 4 Ohm wie ich meine).
Der SMSL schien mir beim laut aufdrehen sowieso schnell an seine Grenzen zu kommen beim Verzerren.

Ich wäre super glücklich mit diesen Lautsprechern wenn ich sie nur nicht mit Stinkezeug überzogen hätte.
Aber angesichts der Qualitäten wäre es durchaus sinnvoll den Dreieckschleifer auszupacken und etwas rumzuschleifen, danach noch ein paar Lagen Klarlack und sie wären wieder top
Black-Devil
Gesperrt
#39 erstellt: 19. Jun 2014, 23:58

Hansoman (Beitrag #38) schrieb:

Die Höhen halten sich pegelmäßig etwas zurück, das kann aber auch am SMSL SA-50 Verstärker liegen der ja lieber 6 Ohm und mehr verlangt damit die Höhen linear liegen (die MMB Mk2 haben 4 Ohm wie ich meine).


Da sieht man mal wieder, was so eine Info, wie die von Timmi, dass der SMSL ein ganz klein wenig empfindlich auf die Impedanz im HT reagiert, alles anrichten kann, wenn man sich nicht richtig auskennt.

Der SMSL schwankt zwischen 10 und 20kHz je nach Impedanz um plus oder minus 1dB. Wer das ohne direkten Vergleich heraushört, hört auch das Gras wachsen.
Und deine MMB Mk2 hat zwischen 5 und 20kHz konstant zwischen 6,5 und 7 Ohm.

Wenn dir der HT also zu leise ist, dann schieb es nicht auf den Verstärker, sondern passe den Spannungsteiler in der HT-Weiche an. Wie das geht, steht im Heft.
sayrum
Inventar
#40 erstellt: 20. Jun 2014, 08:38
Moin
Deinem Foto nach denk ich, dass die Boxen suboptimal aufgestellt sind.
Hochtöner gehört auf Ohrhöhe und die meisten Lautsprecher klingen am "besten" wenn sie mehr Abstand zu den Seitenwänden haben (Reflektionen).

Gruß
Hansoman
Stammgast
#41 erstellt: 20. Jun 2014, 10:19
Kann sein ... ich vermute sowieso dass der Bass etwas aufgedickt klingt wegen den räumlichen Gegebenheiten.
Aber es hält sich alles in Grenzen und ich bin insgesamt doch fast überrascht dass es gut klingt ... da hab ich wohl nochmal Schwein gehabt
Ich hätte sowieso keine Möglichkeit gehabt die Lautsprecher woanders hinzustellen ...

Mir ist auch aufgefallen dass man in den diversen Liedern "schlechten" Bass raushört und bei den Liedern mit "gutem" Bass richtig viel Spass hat.
Mir ist unverständlich wie die Künstler sich das Lied vermurksen können mit schwabbligem oder unscharfem Bass ... naja bestimmt haben sie den mit einer billigen Software erzeugt
Hansoman
Stammgast
#42 erstellt: 26. Jun 2014, 09:22
Das mit dem leiseren Hochton hat sich aufgeklärt:

Da ich meist leise hören muss wegen den Nachbarn ist der SMSL Verstärker nur wenig aufgedreht.
Wenn ich aber mehr aufdrehe dann werden die Höhen mit lauter im Verhältnis zum Tiefton.

Wirklich bedauerlich dass ich beim Leisehören Klangeinbußen habe das wird wohl am SMSL liegen nehme ich an oder die Lautsprecher brauchen Leistung um ihre Arbeitsbedingungen zu erreichen


[Beitrag von Hansoman am 26. Jun 2014, 09:23 bearbeitet]
horr
Inventar
#43 erstellt: 26. Jun 2014, 10:45

Hansoman (Beitrag #42) schrieb:

Wenn ich aber mehr aufdrehe dann werden die Höhen mit lauter im Verhältnis zum Tiefton.

Wirklich bedauerlich dass ich beim Leisehören Klangeinbußen habe das wird wohl am SMSL liegen nehme ich an oder die Lautsprecher brauchen Leistung um ihre Arbeitsbedingungen zu erreichen :prost


Deshalb hatten Verstärker früher eine Loudness-Taste
Loudness

MFG

Christoph
Hansoman
Stammgast
#44 erstellt: 26. Jun 2014, 12:35
Hier das Bass-Update:


Die MMB Mk2 spielen ja bis knapp 40Hz runter (ist aber mit 50Hz falsch angegeben bei den Händlern und im Originalheftbericht der HH).

Das reicht um die tiefsten Dubstep Wummereien abzuspielen, obwohl man manchmal merkt dass die untersten Töne nicht volle Lautstärke erreichen.
Das könnte bedeuten dass manche Dubstep Lieder Richtung 30 Hz gehen aber es sind nicht viele und die MMB Mk2 geben das noch hörbar wieder sodass es eher ein kleines Ärgernis ist dass man sich etwas anstrengen muss um dieses Wummern zu genießen.

Ich habe den Eindruck dass man für den Preis und die Gehäusegröße kaum an Dubstep geeignete Lautsprecher rankommt, daher bereue ich den Kauf/Zusammenbau auf keinen Fall.



Edit: leider kriege ich die Chesterfield nicht in die Raumecken auf die Regale denn sie sind nicht nur 3cm breiter sondern auch noch mehrere Zentimeter tiefer sodass ich das Fenster nicht mehr aufkriege ... wirklich schade denn die Chesterfield wären wohl die einzig wahren Dubstep-Kompaktlautsprecher


[Beitrag von Hansoman am 26. Jun 2014, 15:06 bearbeitet]
Hansoman
Stammgast
#45 erstellt: 17. Jul 2014, 18:54
Wie wohl ein direkter Vergleich mit den "Magnat Anniversary 40.3" ausfallen würde ?
Es gibt sie für etwas über 100 Euro das Paar scheinbar im Ausverkauf auf Amazon.
Doch die Vorgänger "Magnat Vector 203" (gleiche Technik) waren auch im "Ausverkauf" so günstig

Doch ich habe wo gelesen dass die Stimmenwiedergabe teilweise etwas verfälscht sein könnte ...
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