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Kopfhörer/Gehörschutz für die Dämpfung von Sprache

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corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Jan 2016, 12:16
Hallo zusammen,

ich bin seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Möglichkeit, Sprachgeräusche zu dämpfen. Ein wesentlicher Anwendungsfall ist die Arbeit im Büro, in dem sich (neben mir) 1-3 weitere Personen befinden. Ich kann schlicht nicht konzentriert arbeiten, wenn sich eine Person neben mir unterhält (oder wenn z.B. das Radio läuft). Ferner habe ich ein sehr gutes Gehör, sodass ich fast alles höre.

Daher habe ich im Lauf der Jahre schon verschiedene Dinge ausprobiert:

1) Gehörschutz-Ohrstöpsel: Hier habe ich so ziemlich alles durch. Die stärksten, die ich auftreiben konnte, nennen sich "Cord Max" und haben einen Dämmungswert von ca. 40 dB über alle Frequenzen. Leider kann ich damit immer noch Gespräche hören. Ich vermute, dies liegt an der Knochenleitung, also dass ich den Schall über andere Körperteile aufnehme!?

2) Akustische Verdeckung mittels Rauschen: Ich beschalle mich mit künstlich erzeugtem Rauschen. Funktioniert prinzipiell, aber das Rauschen muss zu laut sein. Stört auf Dauer.

3) ANC-Kopfhörer Bose QC 15: Hier habe ich eine Kombination aus Dämmung und Verdeckung mittels Rauschen getestet. Wenn es nicht besonders laut ist, reicht die schwache Dämmung der ANC-Kopfhörer. Sobald die Gespräche lauter werden, spiele ich braunes Rauschen ein. Hierbei stört mich, dass die Dämmung der Kopfhörer, also das ANC, viel zu schwach ist. An die "Cord Max" (siehe 1)) kommt die Dämmung nicht ran. Außerdem ist der Klang der QC 15 nicht mein Geschmack, insbesondere bei diesem Preis.



Pinzipiell ist die Lösung 3) schon nicht schlecht, ich suche aber nach einer besseren. Meine Idee:
Gibt es einen Kopfhörer, der viel stärker dämmt als der Bose QC 15? Hierbei darf es sich nicht um reinen Gehörschutz handeln, sondern ergänzt um eine Lautsprecherfunktion. Ideal wäre also: Dämmung von 40 dB über alle Frequenzen (wie "Cord Max"), jedoch mit integrierter Lautsprecherfunktion.

Bislang konnte ich 2 Produkte identifizieren, die meinen Anforderungen eventuell genügen könnten:

a) Howard Leight Sync: Passiver Kapselschutz mit Lautsprecherfunktion. Die Dämmung ist deutlich stärker als bei den Bose QC 15, leider jedoch bei niedrigen Frequenzen immer noch schwach ausgeprägt, damit man Gespräche hören kann. Letzteres will ich ja gerade nicht!

b) Aktive Kapseln: Hier gibt es ein paar Produkte (z.B. 3m Peltor), die stark dämmen und gleichzeitig integrierte Lautsprecher haben. Leider sind diese aktiven Systeme so ausgelegt, dass sie gerade Sprachsignale durchlassen sollen. Das will ich ja nicht! Oder kennt jemand ein Produkt, das man so einstellen kann, dass gerade Sprache gefiltert wird?

Kann mir jemand ein Produkt oder eine Produktart empfehlen, mit dem/der ich meine Anforderungen (max. Dämmung von Sprachsignalen + Lautsprecherfunktion) erreichen kann?

Oder hat jemand vielleicht einen ganz anderen Ansatz, wie man Gespräche wegdämpfen kann?

Vielen Dank im Voraus!


Edit: Ein weiteres Nebenziel wäre noch, dass evtl. nur die hohen Frequenzen durchgelassen werden, sodass ich das Telefon höre. Es würde also genügen, wenn die Dämmung bei niedrigen und mittleren Frequenzen sehr stark ist. Bei den hohen dürfte sie schwächer sein. Da das Festnetztelefon sehr selten klingelt, ist dieser Punkt aber nicht so wichtig.


[Beitrag von corvus_maximus am 16. Jan 2016, 12:20 bearbeitet]
ShiRaZ88
Stammgast
#2 erstellt: 17. Jan 2016, 10:59
Hallo und Lol.

Du meinst wohl Geschlossene Kopfhörer - da kann man nix über/unter einem Frequenzbereich "filtern". Entweder die KH sind Geschlossen, oder eben nicht.
Die AKG K550 sollen sehr (!) gut isolieren, haben auch große Ohrmuscheln, wenn da ein wenig Musik noch läuft, solltest du eigtl. nix mehr hören können.
Kannst sie ja mal testen, notfalls zurückschicken.


[Beitrag von ShiRaZ88 am 17. Jan 2016, 16:12 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#3 erstellt: 17. Jan 2016, 12:02
Was darf es denn kosten?

Es gibt einige Inears, die sehr gut isolieren. Häufig ist da noch mehr drin, als bei geschlossenen Kopfhörern. Teilweise isolieren die im Sprachbereich auch schonmal bis zu 50dB.

Siehe Diagramm oben rechts

Wenn leise Musik spielt, hört man so gut wie nichts mehr von außen.

Zum Vergleich:
Howard Leicht Sync:
http://www.innerfidelity.com/images/HowardLeightSync.pdf

Bose QC15:
http://www.innerfidelity.com/images/BoseQuietComfort15.pdf


[Beitrag von bartzky am 17. Jan 2016, 12:07 bearbeitet]
Poe05
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jan 2016, 13:21
Als ich auch mal mit einem ähnlichen Problem (Grossraumbüro) beim Hörgeräteakustiker war, meinte dieser, dass man nicht mehr als 30 dB passiv dämmen könnte. Alles darüber hinaus geht wohl tätsächlich nur mit AC...


[Beitrag von Poe05 am 17. Jan 2016, 13:22 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 18. Jan 2016, 22:36
Zunächst mal vielen Dank für eure Antworten!



Du meinst wohl Geschlossene Kopfhörer - da kann man nix über/unter einem Frequenzbereich "filtern". Entweder die KH sind Geschlossen, oder eben nicht.

Ich weiß nicht, was ich unter dieser Aussage verstehen soll. Was meinst du hiermit?



Die AKG K550 sollen sehr (!) gut isolieren, haben auch große Ohrmuscheln, wenn da ein wenig Musik noch läuft, solltest du eigtl. nix mehr hören können.

Ja, dass sie gut isolieren sollen, findet man im Netz. Leider habe ich bislang nichts gefunden, wie gut (Angabe SNR, Dämmungsverlauf über Frequenz wie die bei den Diagrammen von bartzky...). Hier weiß nicht zufällig jemand etwas Genaueres? Ansonsten sehe ich zwei Möglichkeiten: Entweder beim Hersteller anfragen oder tatsächlich kaufen, testen und zur Not zurückschicken...



Was darf es denn kosten?

Prinzipiell wäre die Preisklasse der InEar StageDriver SD2 noch in Ordnung, da ich sie beruflich nutze und ich so meine Produktivität deutlich steigere. Zwar ist es momentan relativ ruhig im Büro, aber das muss nicht so bleiben. Wenn es wieder so schlimm ist wie vor einem halben Jahr, dann verursacht der störende Lärm, den permanent quasselnde Kollegen verursachen, noch höhere Kosten, da ich viel unproduktiver arbeite...



Es gibt einige Inears, die sehr gut isolieren. Häufig ist da noch mehr drin, als bei geschlossenen Kopfhörern. Teilweise isolieren die im Sprachbereich auch schonmal bis zu 50dB.

Interessanter Hinweis! Daran habe ich ja noch gar nicht gedacht. Ich vermute aber mal, dass diese Inears die Gehörgänge mechanisch verschließen, d.h. passiv isolieren - ähnlich wie Gehörschutz-Stöpsel!? Also ohne ANC!?

Ich vermute, dass diese Inears als Hygieneartikel eingesuft werden. Daher kann man sie nicht mal 1 Woche testen und bei Nicht-Gefallen zurückschicken?

Dein Hinweis hat mir an einer entscheidenden Stelle weitergeholfen: Der Gehörschutz bzw. die Kopfhörer müssen in meinem Fall ja gar nicht im gesamten Frequenzbereich isolieren, sondern nur im Sprachbereich! Ich habe mal ein wenig recherchiert und bin darauf gekommen, dass es im Sprachbereich sogar noch einen Frequenzbereich gibt, der für die Sprachverständlichkeit verantwortlich ist:
Klick
Klick (insbesondere S. 2)

Das heißt also, dass das Produkt besonders im Bereich 0,3 bis 8 kHz isolieren sollte, da dieser Bereich für die Sprachverständlichkeit maßgeblich ist. Einwände?



Als ich auch mal mit einem ähnlichen Problem (Grossraumbüro) beim Hörgeräteakustiker war, meinte dieser, dass man nicht mehr als 30 dB passiv dämmen könnte. Alles darüber hinaus geht wohl tätsächlich nur mit AC...

Mit aktiv (ANC) vs. passiv hat diese Problematik wohl weniger zu tun als mit der Frage, welche Wege der Schall noch ins Innere des Ohrs findet. Selbst wenn ich mir für die Ohren eine Super-On-Ear-Isolation baue, die mit 50 dB isoliert, dann wandert der Schall trotzdem noch über den restlichen Körper ins Ohr. Schall wird nämlich nicht nur über die äußeren Ohrmuscheln aufgenommen, sondern über den gesamten Körper. Eine Biologin sagte mir mal "Sie hören auch mit dem Mund.". (Das gilt genauso, wenn ich den Schall durch ANC-Kopfhörer mittels destruktiver Interferenz/"Antischall" in der Nähe des äußeren Ohres "unsichtbar" mache.) Das meinte ich oben mit "Knochenleitung".
Wenn man bei 30 dB Isolation immer noch etwas hört, muss man eben Verdeckungseffekte nutzen. Das meinte ich mit "Rauschen einspielen" bzw. die anderen User mit "Musik einspielen". Diese leisen Geräusche verdecken die schwachen Sprachsignale im Ohr, die über die Knochenleitung ins Ohr gelangen. (Genauso wie man ein normal lautes Gespräch nicht verstehen kann, wenn in 2 Metern Abstand gerade ein Güterzug vorbeifährt.)
Leider ist mir Musik immer noch zu unruhig, daher bevorzuge ich beim Arbeiten ein leises, braunes Rauschen. Das hört sich so an, als würde man im Flugzeug sitzen. Dabei kann ich abschalten...


[Beitrag von corvus_maximus am 18. Jan 2016, 22:44 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2016, 09:48

corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:



Die AKG K550 sollen sehr (!) gut isolieren, haben auch große Ohrmuscheln, wenn da ein wenig Musik noch läuft, solltest du eigtl. nix mehr hören können.

Ja, dass sie gut isolieren sollen, findet man im Netz. Leider habe ich bislang nichts gefunden, wie gut (Angabe SNR, Dämmungsverlauf über Frequenz wie die bei den Diagrammen von bartzky...). Hier weiß nicht zufällig jemand etwas Genaueres? Ansonsten sehe ich zwei Möglichkeiten: Entweder beim Hersteller anfragen oder tatsächlich kaufen, testen und zur Not zurückschicken...

Den AKG und noch viele Andere findest du auch auf dieser Seite


corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:



Was darf es denn kosten?

Prinzipiell wäre die Preisklasse der InEar StageDriver SD2 noch in Ordnung, da ich sie beruflich nutze und ich so meine Produktivität deutlich steigere. Zwar ist es momentan relativ ruhig im Büro, aber das muss nicht so bleiben. Wenn es wieder so schlimm ist wie vor einem halben Jahr, dann verursacht der störende Lärm, den permanent quasselnde Kollegen verursachen, noch höhere Kosten, da ich viel unproduktiver arbeite...

Den SD2 hatte ich jetzt mal stellvertretend für Inears genannt, weil ich den selbst auch benutze und der generell einer der am besten isolierenden ist. Der Hersteller InEar wär bestimmt generell ein guter Ansprechpartner für dich, da die viel im dem Bereich machen und zB auch Gehörschutz anbieten.
Ansonsten kann man aber auch günstiger ziemlich gut isolierende Inears bekommen: Beispielsweise ein Shure SE215 oder was von Etymotic. Letzterer Hersteller ist auch sehr aktiv in Sachen Gehörschutz.


corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:



Es gibt einige Inears, die sehr gut isolieren. Häufig ist da noch mehr drin, als bei geschlossenen Kopfhörern. Teilweise isolieren die im Sprachbereich auch schonmal bis zu 50dB.

Interessanter Hinweis! Daran habe ich ja noch gar nicht gedacht. Ich vermute aber mal, dass diese Inears die Gehörgänge mechanisch verschließen, d.h. passiv isolieren - ähnlich wie Gehörschutz-Stöpsel!? Also ohne ANC!?

Ja genau. Es gibt auch Inears mit ANC, mir sind da aber keine empfehlenswerten bekannt.


corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:

Ich vermute, dass diese Inears als Hygieneartikel eingesuft werden. Daher kann man sie nicht mal 1 Woche testen und bei Nicht-Gefallen zurückschicken?

Eigentlich ja, aber viele Händler, wie zB Amazon oder Thomann, zeigen sich meistens kulant und verlangen höchstens eine Reinigungspauschale. Wenn man entsprechend sorgfältig umgeht, muss man nicht so viel befürchten.
ZB bei dem Hersteller InEar, kann man Probehören direkt über den Hersteller oder Partner organisieren und braucht sich über die Rücknahme keine Sorgen zu machen.


corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:

Das heißt also, dass das Produkt besonders im Bereich 0,3 bis 8 kHz isolieren sollte, da dieser Bereich für die Sprachverständlichkeit maßgeblich ist. Einwände?

Der Bereich ist schon ziemlich breit. Denke, wenn man sich so zwischen 1-4kHz bewegt, deckt man das Gröbste ab.
An der Stelle sehe ich auch ein kleines Problem bei ANC: Die Dinger sind meistens gegen Fluglärm entwickelt, teilweise sogar mit dem Ziel Gespräche durch zu lassen.


corvus_maximus (Beitrag #5) schrieb:

Wenn man bei 30 dB Isolation immer noch etwas hört, muss man eben Verdeckungseffekte nutzen. Das meinte ich mit "Rauschen einspielen" bzw. die anderen User mit "Musik einspielen". Diese leisen Geräusche verdecken die schwachen Sprachsignale im Ohr, die über die Knochenleitung ins Ohr gelangen. (Genauso wie man ein normal lautes Gespräch nicht verstehen kann, wenn in 2 Metern Abstand gerade ein Güterzug vorbeifährt.)
Leider ist mir Musik immer noch zu unruhig, daher bevorzuge ich beim Arbeiten ein leises, braunes Rauschen. Das hört sich so an, als würde man im Flugzeug sitzen. Dabei kann ich abschalten...

Befürchte auch, dass du rein durch Isolation - aktiv oder passiv - den gewünschten Effekt gar nicht erreichen kannst. Um Überdeckung wirst du wohl nicht drumherum kommen, egal was du kaufst...
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Jan 2016, 22:57
Gut, das sind ja wirklich tolle Anregungen, die ich hier bekomme...

Bei den passiv isolierenden InEars bin ich mir nicht sicher, ob meine Ohren das vertragen. Von den Gehörschutz-Ohrstöpseln habe ich oft schmerzende/entzündete Druckstellen bekommen.
Außerdem funktionieren meine Tuben nicht mehr richtig, sodass bei mir der Druckausgleich nicht gut funktioniert. Wenn ich die Ohren nun den halben Tag mit InEars verschließe, könnte es sein, dass sich ein unangenehmer Druck im Ohr aufbaut. Daher bin ich mir nicht so sicher, ob passive InEars zielführend sind.

Ich denke auch, dass ich meine Anforderungen nur mit einer Kombination aus Isolation und Verdeckung erreichen kann. Fakt ist aber, dass die Verdeckung umso leiser sein darf, je besser die Isolierung funktioniert! Letzteres gilt insbesondere für denjenigen Frequenzbereich, der für die Sprachverständlichkeit verantwortlich ist. Daher wäre es gut, zunächst ein möglichst gut isolierendes Produkt zu finden.

Mein Ansatzpunkt war der 3M Peltor X5A, ein rein passiv isolierender Kapselschutz (kein Kopfhörer). Der isoliert schon recht stark (siehe S. 3).
Wenn es so etwas als Kopfhörer gäbe, der auch Sprache blockt...
bartzky
Inventar
#8 erstellt: 21. Jan 2016, 10:28
Ob du Inears verträgst, könntest du ja mal testen. Gerade die gut isolierenden können schon etwas fordernd sein, wenn man nicht dran gewöhnt ist.

Meine Idee, falls du keinen Kapselschutz mit "Klangfunktion" findest, wäre zB einen Earbud, oder sehr locker sitzenden Inear, unter dem Gehörschutz zu tragen. Evtl reicht es auch schon einen Earbud locker in den Gehörschutz zu legen. Für Rauschen sollte das reichen...
John22
Stammgast
#9 erstellt: 21. Jan 2016, 11:05
Wenn ich auf Reisen gehe nehme ich Alpine "SleepSoft" mit, da nicht jedes Hotelzimmer leise ist. Stärke "Plug&Go" dämmen von 32-41 dB, haben aber den Hinweis "Langer Gebrauch derselben Schaumstoff-Ohrstöpsel kann eine Ohrentzündung verursachen":

https://www.alpine-gehoerschutz.de/ohrstoepsel/plug-and-go/
NoobDogg
Stammgast
#10 erstellt: 21. Jan 2016, 21:02
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 21. Jan 2016, 22:03


Meine Idee, falls du keinen Kapselschutz mit "Klangfunktion" findest, wäre zB einen Earbud, oder sehr locker sitzenden Inear, unter dem Gehörschutz zu tragen. Evtl reicht es auch schon einen Earbud locker in den Gehörschutz zu legen. Für Rauschen sollte das reichen...

So stand es auch mal in der c't mit dem Ergebnis, dass man so den besten Kompromiss aus Dämmung und Verdeckung erzielen konnte. Dazu gab es aber auch den Hinweis, dass Auf- und Absetzen sehr umständlich wären. Genau deshalb habe ich diesen Weg nicht weiter verfolgt.
Wie will man den Inear in der Kapsel so positionieren, dass man beides zusammen im Handumdrehen auf-/absetzen kann? Gerade bei der Arbeit wäre dies wichtig...



Vielleicht ist das ja was für dich.

Das ist der Howard Leight Sync, siehe oben...


[Beitrag von corvus_maximus am 21. Jan 2016, 22:04 bearbeitet]
dreamflasher
Neuling
#12 erstellt: 11. Nov 2016, 18:50
Danke an alle für diesen Thread! Habe mich nur für diesen Thread hier registriert, der Thread ist ne Goldmine. Danke corvus_maximus, ich habe exakt die selbe Frage wie du. Danke bartzky für den Link zu http://www.innerfidelity.com/headphone-measurements -- das war der entscheidende Hinweis für mich.

Ich bin alle Kopfhörer (alle Kategorien) auf dieser Seite durchgegangen um die Kopfhörer mit der besten Isolation im Frequenzbereich der menschlichen Stimme zu finden. Leider habe ich kein Diagramm gefunden wo die Frequenzen nach Häufigkeiten aufgetragen sind (x-Achse Frequenzen, y-Achse Prozentanteil). Auch verstehe ich den Wikipedia Artikel zu voice frequency nicht: https://en.wikipedia.org/wiki/Voice_frequency da steht das die fundamental frequency zwischen 85 und 255 Hz ist, aber Telefon zwischen 300 Hz und 3500 Hz abtastet, in anderen Diagrammen geht die Sprache von 100 Hz bis 8 kHz. Was will man jetzt idealerweise isolieren?

In der folgenden Tabelle habe ich für einige Frequenzen die Dämpfwerte gemessen von innerfidelity aufgelistet. Die ersten 6 sind die besten die ich gefunden habe. Die restlichen sind Produkte die hier im Thread genannt wurden oder die ich sonst irgendwo als Empfehlung gefunden habe, zum Vergleich.

Kopfhörer Frequenzen Isolation innerfidelity

Die Etymotic die hier im Thread genannt wurden sind in der Tat mit die besten. Die MK5 mit 70€ auch sehr günstig. Die ER4PT schneiden vergleichbar ab, kosten das 3.5 fache. Genauso wie die Aurisonics Rockets. Aber dann gibt es da die T-Peos. Wurde hier gar nicht erwähnt und die schneiden signifikant besser ab als die davorgenannten. Ich frag mich: Messfehler? (zb. http://www.innerfidelity.com/images/TPeosRich200.pdf) Davon abgesehen gibts die Produkte leider nicht mehr. Es gibt jetzt T-Peos Rich 300, die sind auch sehr günstig (45€), aber die hat innerfidelity leider noch nicht getestet und ich konnte auch sonst keine Tests finden.

Also ich bin deutlich weitergekommen, leider immer noch etwas inconclusive weil unklar welche Frequenzen am Besten zu isolieren und die besten Produkte nicht verfügbar/nicht getestet. Vermutlich wirds drauf hinauslaufen mal die T-Peos Rich 300 und Etymotic MK5 zu bestellen und selbst zu testen.


[Beitrag von dreamflasher am 11. Nov 2016, 18:58 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 11. Nov 2016, 19:34
Wie gesagt, relevant wäre der Frequenzbereich, der für das Hörverständnis am wichtigsten ist, siehe oben.

Zum Wiki-Artikel: Ich vermute, dass mit "fundamental frequency" die Grundschwingung gemeint ist. Jeder natürliche Klang setzt sich aus Grund- und Oberschwingungen /-tönen zusammen. Das kann man sich sehr schön veranschaulichen, wenn man stehende Wellen mit offenen und festen Enden betrachtet.

Das Telefon zeichnet im Bereich 0,3 bis 3,4 kHz auf bzw. überträgt in diesem Bereich. Es wird also nur ein kleiner Teil des natürlichen Frequenzspektrums genutzt.

Technische Details der Telefonie, die nichts mit unserer Thematik zu tun haben: Die Kanalbandbreite liegt bei ca. 4 kHz. Nach dem Shannon-Theorem muss mit mind. 8 kHz abgetastet werden.

Übrigens: Vor kurzem habe ich mich mit jemandem unterhalten, der sich beim Akustiker In-Ohr-Stöpsel hat anfertigen lassen. Er sagt, dass man damit gut abgeschirmt wird (höhere Töne besser als tiefere), die Stöpsel perfekt sitzen und "Speaker" immer wieder durch beliebigen Billigersatz (ab 10 €) ausgetauscht werden können. Die Stöpsel kosteten (wenn ich mich recht entsinne) zusammen gut 100 €.


[Beitrag von corvus_maximus am 12. Nov 2016, 00:25 bearbeitet]
dreamflasher
Neuling
#14 erstellt: 14. Nov 2016, 10:19
Das habe ich gelesen, aber das beantwortet leider letztlich nicht welche Frequenzbereiche am wichtigsten zu filtern sind.
Aber das ist auch nicht so extrem wichtig, da sich die Isolationswerte zwischen den Produkten meist nicht gravierend pro Frequenzen unterscheiden. (Entweder sie isolieren gut oder eben nicht)
Aber je mehr ich darüber nachdenk, desto weniger traue ich den Messwerten für die T-Peos Rich 200. Die Etymotic MK5 sind ungefähr auf dem Level von Ohropax, die Rich 200 sind deutlich darüber. Für meine Begriffe zu viel darüber. Was meint ihr, kann man den Messwerten glauben?

@corvus_maximus: Für was hast du dich denn letztlich entschieden, wie sind deine Erfahrungen jetzt?


[Beitrag von dreamflasher am 14. Nov 2016, 10:20 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#15 erstellt: 14. Nov 2016, 11:58

dreamflasher (Beitrag #14) schrieb:
Das habe ich gelesen, aber das beantwortet leider letztlich nicht welche Frequenzbereiche am wichtigsten zu filtern sind.

Was du suchst spezifiziert die Norm DIN ISO 226:

DIN

Probanden wurde ein Referenzton vorgespielt sowie ein Ton einer anderen Frequenz. Die Teilnehmer mussten daraufhin angeben bei welcher Lautstärke sie den Ton als ebenso laut wie den Referenzton empfinden. Wie man sieht, werden Töne mit Frequenzen zwischen 2 und 4 kHz psychoakustisch besonders laut wahrgenommen, obwohl sie eigentlich sehr leise sind.

Um jetzt noch etwas weiter auszuholen: Dieser Bereich der hohen Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs ist evolutionär bedingt. Insbesondere liegt die hohe Empfindlichkeit praktischerweise im Frequenzbereich der menschlichen Stimme. Anatomisch sind menschliche Ohren in etwa so geformt, dass sie eben diesen Frequenzbereich verstärken, was zu der subjektiv hoch wahrgenommenen Lautstärke führt - man redet hier auch von Lautheit.

Würde empfehlen besonders diese Frequenzbereiche zu dämpfen. Hoffe ich konnte helfen
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 14. Nov 2016, 23:01
Ich weiß es nicht, welcher Frequenzbereich bei der Filterung wirklich am wichtigsten ist. Daher sagte ich, dass derjenige, der für das Hörverstehen am wichtigsten ist, mit höchster Priorität gefiltert werden sollte. Das ist der relativ breite Bereich, der oben erwähnt wurde. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Ob man den Messwerten von T-Peos vertrauen kann, weiß ich nicht. Ich zweifle aber daran, dass eine Dämmung um -70 dB und stärker - falls sie wirklich so gut ist - einen praktischen Zusatznutzen haben wird. Bedenke, dass es noch soetwas wie die Knochenleitung gibt - du hörst nicht nur mit den Ohren. Diese zusätzlichen Wege, die der Schall in das Innere deines Ohres nimmt, sind parallel zum Hauptpfad. Und es ist lediglich der Hauptpfad, den du mit den Stöpseln verschließt. Das ist so ähnlich wie mit elektrischen Widerständen (der Hauptwiderstand ist fast unendlich, der Nebenschlusswiderstand ist eher mäßig-gering): Es bringt praktisch nicht mehr viel, den Hauptwiderstand zu vergrößern. Stell dir den Stöpsel einfach als Widerstand für den Schall vor.

Meine Erfahrung ist, dass die Dämmung der Bose QC 15 nicht ausreicht. Dafür sind sie sehr angenehm zu tragen. Persönlich gefällt mir der diskutierte Kapselschutz von 3M. Selbst wenn ich mir die Ohren zuhalte (dichter geht kaum noch), kann ich bestimmte Dinge noch hören. Wenn mich dies stört, beschalle ich mich zusätzlich zur Dämmung mit leisem, braunem Rauschen (gibt es bei Youtube). Dann höre ich wirklich nichts mehr. Gleichzeitig empfinde ich braunes Rauschen als einigermaßen angenehm.

Ich habe auch schon damit experimentiert, Earpad-Lautsprecher in den 3M-Kapselschutz zu integrieren. Das ist gar nicht so schwierig und man hört echt nicht mehr viel!
Zu den 3M ist mir aufgefallen, dass der Hersteller damit wirbt, dass aufrund der Doppelwand/Hohlraumtechnologie Storgeräusche besonders gedämmt werden, dafür aber Stimmen durchgelassen werden. Diese Behauptung kann ich nicht nachvollziehen. Kein mir bislang bekannter Kopfhörer hat Stimmen besser gedämmt als der 3M Peltor X5A.

Die von dir erwähnten Stöpsel wollte ich nächstes Jahr mal ausprobieren. Dazu bin ich bislang noch nicht gekommen.

Zu dem Normalkurven-Kennfeld: Theoretisch stimmt es, dass die Empfindlichkeit unserer Ohren bei 2 bis 4 (vielleicht auch noch bis 5) kHz am größten sein sollte. Ein relatives Minimum liegt auch noch bei 1 kHz. Aber: Ein Akustik-Gutachter sagte mir mal, dass man Schalldruckpegel-Differenzen von 3 dB gerade so subjektiv wahrnehmen könnte. Die gezeigten Minima liegen vielleicht 4 dB tiefer als die Randbereiche. Wenn überhaupt, sollte dies also nur ein kleiner Effekt sein.

Meine Vermutung: Ein guter Kompromiss ist eine Dämmung im Bereich der 3M Peltor X5A, die im Zweifelsfall durch eine aktive, breitbandige Beschallung (oder was du sonst gerne hörst) ergänzt wird.


[Beitrag von corvus_maximus am 14. Nov 2016, 23:02 bearbeitet]
hubert481
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 02. Dez 2016, 07:08
Witzig, bin derselbe Leidensgefährte in einem Großraumbüro

Habe bis auf den Rauschen-Trick fast denselben Leidensweg hinter mir.

Cord Max sind gut, drücken aber nach stundenlangem Tragen - sollten etwas dünner sein

Bester Kapselgehörschutz den ich selber besitze ist der PELTOR 3M X5A SNR=37 dB
Ist halt sehr auffällig

Bose habe ich schon alle besessen QC15,25,35
Tragkomfort optimal, Gewicht auch ok, aber leider ein störendes Grundrauschen bei ANC-Betrieb und ausgelegt auf Maschinenlärm und nicht auf Sprachunterdrückung

Scheinbar gibt es nichts am Markt mit Sprachunterdrückung

INear und Gehörstöpsel sind bei stundenlangem Tragen (8 oder mehr Stunden pro Tag) für das Ohrklima halt sehr bedenklich und ich beginne dann im Ohr zu schwitzen, was unangenehm und auf Dauer sicher nicht gesund ist fürs Ohr.

Derzeit nehme ich den QC35, aber bin leider nach wie vor am Suchen - daher bin ich auch auf diesen Thread gestossen.

Perfekt wäre ein QC35 mit Sprachfilterung und ohne dem lästigen Grundrauschen im ANC-Betrieb.
Und bei Bedarf ist der Hörer schnell herunten (Telefonat, Gespräch), was bei den Inears und Stöpseln umständlicher ist.

Gibt sicher irgendwo schon Untersuchungen über die Schädlichkeit von Stöpseln bei Dauerbetrieb bezüglich Microklima und Ohrentzündungen.

Vorteil von überempfindlichen Ohren - Musikhören macht mächtig Spass


[Beitrag von hubert481 am 02. Dez 2016, 07:12 bearbeitet]
hubert481
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 02. Dez 2016, 07:15
Wer Inears mag, ist wohl mit einem flach gebauten Inear und drüber ein Peltor X5A bestens bedient
Gut wäre klanglich ein Oriolus mk2, aber ich weiss nicht, ob der unter einem Kapselgehörschutz Platz hat.


[Beitrag von hubert481 am 02. Dez 2016, 07:17 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 03. Dez 2016, 01:28


Gibt sicher irgendwo schon Untersuchungen über die Schädlichkeit von Stöpseln bei Dauerbetrieb bezüglich Microklima und Ohrentzündungen.


Ja, habe ich schon mal bei HNO-Ärzten angesprochen. Man kann Schmutz und/oder Keime ins äußere Ohr einbringen. Durch die Keime kann es zu Entzündungen kommen, durch den Schmutz zu komischen Geräuschen. Letzteres hatte ich schon ein paar Mal, wenn z.B. ein langes Haar vor dem Trommelfell saß. Entzündungen hatte ich bislang nur dort, wo ich Druckstellen von den Stöpseln hatte. Die Entzündungen gingen sehr schnell mit schwacher Kortisonsalbe weg. Das häufig wiederkehrende Entzündungsproblem habe ich durch bessere Hygiene (häufigeres Wechseln von Gehörschutzstöpseln) und durch abwechselndes Tragen von äußerem Gehörschutz (Bose QC15, 3M) fast wegbekommen.

Alles in allem sahen die HNOs das regelmäßige Tragen von Stöpseln recht gelassen - beispielsweise tragen Arbeiter in der Industrie die Teile täglich, und zwar unter der Verantwortung ihres Arbeitgebers und der Berufsgenossenschaft. Große Schäden sind also nicht zu erwarten.

Bei mir ist es aber ein anderes Problem, das das Tragen der Stöpsel unangenehm macht: Knacken auf den Ohren durch schlechten Druckausgleich - auch dann, wenn ich keine Stöpsel trage. Laut allen HNOs, die ich dazu befragt habe, kann dies nicht durch Stöpsel kommen. Keine Ahnung, ob dies stimmt.

Das Grundrauschen der QC15 stört mich übrigens nicht.
dreamflasher
Neuling
#20 erstellt: 26. Jan 2017, 08:18

dreamflasher (Beitrag #14) schrieb:

Aber je mehr ich darüber nachdenk, desto weniger traue ich den Messwerten für die T-Peos Rich 200. Die Etymotic MK5 sind ungefähr auf dem Level von Ohropax, die Rich 200 sind deutlich darüber. Für meine Begriffe zu viel darüber. Was meint ihr, kann man den Messwerten glauben?


@corvus_maximus Danke fürs Nachfragen (per PM) nach meinen Erfahrungen zu den Etymotic MK5. Ich habe sie jetzt ein paar Monate getestet und ich kann bestätigen was ich geschrieben habe: "Die Etymotic MK5 sind ungefähr auf dem Level von Ohropax". Für mich bringen sie leider gar nichts, ich höre ohne Probleme alle Stimmen, ja es ist gedämpft, aber Stille ist etwas anderes. Mittlerweile glaube ich nicht mehr dran das es ein Produkt gibt, dass tatsächlich Stimmen so abdämpft das ich nicht mehr davon abgelenkt bin.
hubert481
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 26. Jan 2017, 15:37
Gut geht auch QC35 und darauf ein Grundrauschen zu legen in Form von Regen, Wing, Klangschalenn, Bach, Fluss, ...
https://mynoise.net/noiseMachines.php

Gibts auch als HandyApp


[Beitrag von hubert481 am 26. Jan 2017, 15:38 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 26. Jan 2017, 22:50


@corvus_maximus Danke fürs Nachfragen (per PM) nach meinen Erfahrungen zu den Etymotic MK5. Ich habe sie jetzt ein paar Monate getestet und ich kann bestätigen was ich geschrieben habe: "Die Etymotic MK5 sind ungefähr auf dem Level von Ohropax".

Danke für die Rückmeldung! Das ist ja immerhin schon etwas, eine Dämmung auf dem Level von Ohropax zu haben.
Was mich noch interessieren würde: Wie angenehm lassen sich die MK5 tragen?



Für mich bringen sie leider gar nichts, ich höre ohne Probleme alle Stimmen, ja es ist gedämpft, aber Stille ist etwas anderes. Mittlerweile glaube ich nicht mehr dran das es ein Produkt gibt, dass tatsächlich Stimmen so abdämpft das ich nicht mehr davon abgelenkt bin.

Wie ich ja bereits oben zu erklären versucht habe, geht dies aus physikalischen Gründen nicht besser. Man kommt einfach nicht an der Physik vorbei. Du nimmst über deinen ganzen Körper Schallwellen auf, die über die Knochen zum Ohr geleitet werden - egal, was du dir in die Ohren stopfst. Wenn du dies ändern willst, musst du die Knochenleitung (in dein Ohr hinein) verhindern: (Ganz-)Körperschutz, Helm, (z.B. durch einen operativen Eingriff) schwerhörig werden... Es gibt Schwerhörige, bei denen die Knochenleitung nicht richtig funktioniert. Theoretisch muss es also einen Weg geben, um so eine Behinderung künstlich herbeizführen. Das wird aber bestimmt kein Arzt machen und ist auch eher nicht sinnvoll.

Es gibt daher kein Produkt, das alle deine Anforderungen erfüllt. Man könnte jedoch Produkte entwickeln, die Sprache besser "dämpfen" als die bislang am Markt verfügbaren Produkte.

Ich weiß, wie nervig Stimmen sein können, da es bei mir genauso ist, dass ich auch mit Ohropax noch Gesprächen folgen kann. Und ja, ich bin auch immer sehr abgelenkt davon. Bei mir hilft nur eine Kombination aus Dämmung (Isolierung) und Verdeckung (Rauschen).




Gut geht auch QC35 und darauf ein Grundrauschen zu legen in Form von Regen, Wing, Klangschalenn, Bach, Fluss, ...

Genau, das ist ja das, was ich die ganze Zeit oben mit "Rauschen" beschrieben habe. Regen, Wind etc. sind sehr breitbandige Geräusche, die einem Rausch-Spektrum sehr ähneln. Bei mir ist es bislang braunes Rauschen, das sich so ähnlich wie ein Wasserfall anhört. Diese Geräusche bekommt man auch bei youtube. Statt QC35 tut es bei mir der QC15. Die Rauschunterdrückung ist fast gleich, der QC35 ist aber in anderen (für mich unwichtigen) Eigenschaften besser.


[Beitrag von corvus_maximus am 26. Jan 2017, 22:58 bearbeitet]
hubert481
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 27. Jan 2017, 06:37
Ob qc15 oder qc25 oder qc35 ...
Ich hatte alle - und der Wechsel zahlt sich wegen NC nicht aus.
NC ist überall fast ident und Stimmen werden kaum gefiltert.

Das praktische an MyNoise ist, dass es als App am handy offline die Daten zur Verfügung stellt und man zwischen vielen verschiedenen Geräuschteppichen wechseln kann - je nach Laune.
Mal Natur, dann tibetisch, dann Wüstenlandschaft, Regenwald, .... auch verschiedene Arten von Rauschen
Zusätzlich mit Equalizerfunktion, womit man die Stimmverdeckungsfrequenzen bei Bedarf anheben kann.

Testweise probiert - Auch mit Cordmax und 3M Peltor X5A hört man noch Stimmen.
http://www.sonicshop.de/img/infos/Sonicgramme/Cord-Max.jpg
http://multimedia.3m...nical-data-sheet.pdf


Es wird wohl mal eine Elektronik kommen, die live den Gegenschall produziert und dadurch auch Stimmen wegfiltern kann.
Derzeit geht es scheinbar nur bei "konstanten" Geräuschprofilen im Tieftonbereich.
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 28. Jan 2017, 14:45


Das praktische an MyNoise ist, dass es als App am handy offline die Daten zur Verfügung stellt und man zwischen vielen verschiedenen Geräuschteppichen wechseln kann - je nach Laune.
Mal Natur, dann tibetisch, dann Wüstenlandschaft, Regenwald, .... auch verschiedene Arten von Rauschen
Zusätzlich mit Equalizerfunktion, womit man die Stimmverdeckungsfrequenzen bei Bedarf anheben kann.

Gerade die Equalizerfunktion hört sich vielversprechend an, um gezielt Stimmen verdecken zu können! Je nach Tonlage der Stimme kann man dann ein geeignetes Frequenzband designen. Eine Optimierung wäre, eine App zu entwickeln, die das Frequenzband der Stimmen analysiert und das Verdeckungs-Frequenzband automatisch adaptiert...



Es wird wohl mal eine Elektronik kommen, die live den Gegenschall produziert und dadurch auch Stimmen wegfiltern kann.

Das hört sich so einfach an... Man muss die Stimmen-Signale messen und sämtliche Übertragungsfunktionen der Signalpfade (akustisch, elektrisch) vom Mikro bis zum Ohr kennen. Das geht z.B. mit einer breitbandigen Phasenregelschleife, beispielsweise umgesetzt über adaptive FIR-Filter. Anschließend werden die "Anti-"Schallwellen um 180° phasenverschoben zu den vorhandenen Schallwellen addiert, sodass sie sich auslöschen. Bei den Kopfhörern bekommt man dies hin und ich meine auch, dass man die adaptiven Schätzalgorithmen mit etwas besserer Hardware auch auf die Dämmung von Stimmen optimieren könnte - vor ein paar Jahren habe ich solch ein System selbst mal am Computer simuliert. Die Unterdrückung von Sprache wollen die Hersteller aber gerade nicht, da sie nur Hinergrundgeräusche herausfiltern wollen (man soll sich unterhalten können).

Selbst der beste, auf Sprach-Dämmung optimierte ANC-Kopfhörer könnte die Kochenleitung nicht aufhalten. Daher wäre er nicht viel besser als ein sehr guter Kapselschutz (letztere sind bislang auch nicht auf Sprachdämmung optimiert). Es sei denn, er würde auch noch mit Antischall die Knochenleitung beeinflussen. Hierzu bräuchte man erhebliche Kenntnisse über die Anatomie des Trägers. Ich glaube nicht, dass dies in den nächsten Jahren denkbar ist, das klingt nach Hightech...

Ggf. könnte man sich Antischall im Raum, also nicht per Kopfhörer vorstellen, um eine noch bessere akustische Isolation zu erzielen. Dies funktioniert aber noch nicht gut, da Schallwellen immer eine Phase (nicht nur Frequenz) haben und der Schall nur örtlich ausgelöscht wird (destruktive Interferenz). An anderer Stelle ist der Schall ja wieder hörbar. Auch diese Variante ist noch Zukunftsmusik, insbesondere wenn man sich vollständige Sprachunterdrückung zum Ziel setzt...


[Beitrag von corvus_maximus am 28. Jan 2017, 14:51 bearbeitet]
hubert481
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 28. Jan 2017, 19:12
Eine Lösung kommt am 1. April
Man beachte das Video!
http://www.tuvie.com...by-rudolf-stefanich/


[Beitrag von hubert481 am 28. Jan 2017, 19:16 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 28. Jan 2017, 21:02


Eine Lösung kommt am 1. April

Ja, solche Dinge kenne ich noch aus dem Studium. Ein paar Piezos auf die Windschutzscheibe eines Autos geklebt...und plötzlich war die Windschutzscheibe ein Lautsprecher! Wenn man auf solche Systeme einen Impedanzformalismus anwendet, versteht man relativ leicht, was man tun muss, damit sie keinen Schall mehr durchlässt...und plötzlich hat man eine aktiv gedämmte Scheibe! Schön, dass so etwas bald auf den Markt kommen soll. Unser Professor (ein echtes Genie!) sagte dazu, dass er eher über Konzepte nachdenke, bei denen der Schall auch bei geöffnetem Fenster draußen bleibt. Aber bis solch eine Technologie auf den Markt kommt, dauert es noch.

Dennoch ist diese "Lösung" nicht geeignet, wenn es darum geht, einen lärmenden Kollegen, der im Büro direkt neben einem sitzt, unhörbar zu machen...
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 06. Feb 2017, 23:24
Mir ist noch eine weitere Option für die Kombination "Isolation + Rauschen" eingefallen, nämlich eine Bastellösung. Kurz darauf bin ich auch auf YouTube fündig geworden:
Klick

Bei den Hörern kann man ganz billige nehmen, sofern einem die Klangqualität egal ist.
Bei den Stöpseln hat man die große Wahl: Wenn man z.B. die CordMax nimmt, hat man sehr stark isolierende In-Ear-Hörer zum kleinen Preis. Das werde ich wohl mal ausprobieren (ohne gleich ein Wunder zu erwarten)...


[Beitrag von corvus_maximus am 06. Feb 2017, 23:28 bearbeitet]
OberstHorst
Stammgast
#28 erstellt: 07. Feb 2017, 12:11
Ohne mir jetzt alles durchgelesen zu haben: Bei der Ohrabformung für meinen Custom IE wurde ja das Ohr komplett ausgefüllt. Mir wurde gesagt, dass das die maximal passive Dämmung sei - dennoch konnte ich Stimmen über die Knochen hören. Da wird dir also auch kein ANC helfen und du musst tatsächlich Rauschen oder Musik laufen lassen. Ich sitze mit 13 Kollegen in einem Büro und ich habe mir angewöhnt Klassik / Filmmusik zu hören, wenn ich konzentriert arbeiten (programmieren) muss. Die Customs isolieren dabei deutlich besser als die Shure 425 (die ja bereits sehr gut isolieren). Wenn leise Musik läuft muss die Isolation aber nicht 100% sein.
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 07. Feb 2017, 20:48

OberstHorst (Beitrag #28) schrieb:
Die Customs isolieren dabei deutlich besser als die Shure 425 (die ja bereits sehr gut isolieren).

Danke für diesen Erfahrungsbericht!



OberstHorst (Beitrag #28) schrieb:
Wenn leise Musik läuft muss die Isolation aber nicht 100% sein.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Aber auch hier ist das Empfinden wieder individuell verschieden: Je besser die Isolation ist, desto leiser darf die Musik sein, die im Hintergrund läuft, damit man nichts von den Außengeräuschen mehr mitbekommt. Ich persönlich mag es am liebsten, wenn es ganz leise ist (also keine Stimmen, keine Musik, kein Rauschen...). Das ist aber im Alltag unerreichbar.
OberstHorst
Stammgast
#30 erstellt: 08. Feb 2017, 09:01
Wenn du nicht so viel Geld ausgeben möchtest wäre vielleicht ein günstiger Custom eine Möglichkeit. Kind bietet mWn einen Reshell für vorhandene Kopfhörer an. Oder du fragst mal beim Hörgeräteakustiker an, was die vielleicht noch für Lösungen haben. Ansonsten gibt es vielleicht auch irgendwo einfache Customs <200 Euro.
schmiddla1990
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Feb 2017, 09:43

Wenn du nicht so viel Geld ausgeben möchtest wäre vielleicht ein günstiger Custom eine Möglichkeit. Kind bietet mWn einen Reshell für vorhandene Kopfhörer an. Oder du fragst mal beim Hörgeräteakustiker an, was die vielleicht noch für Lösungen haben. Ansonsten gibt es vielleicht auch irgendwo einfache Customs <200 Euro.


Halte es für keine sinnvolle Lösung sich günstige Customs anfertigen zu lassen, denn auch günstige Customs dämmen NICHT besser, als maßangepasste Otoplastiken OHNE Filter. In jedem Fall wird die Dämmwirlung abgeschwächt, sobald ein Filtersystem verwendet wird. Individuelle Gehörschutzotoplastiken ohne Filter sollten doch duetlich günstiger sein.

Ich habe im Moment eine neue Bauform im Test, bei der ich schon bei 500Hz zwischen 25 und 30dB Dämmung erreiche, je nach Ohranatomie, eventuell könnte das eine Lösung für dich sein, auch wenn die Idee hinter dieser Otoplastik eine andere ist

Nur mal so zur Info: Selbst wenn du deine Gehörknöchelchenkette unterbrechen lassen würdest, hätte das nur 50dB Dämmung zur Folge.
OberstHorst
Stammgast
#32 erstellt: 08. Feb 2017, 09:56
Wenn du von Otoplastiken ohne Filter redest, dann redest du vermutlich von einfachem Gehörschutz ohne Lautsprecher. Aber das bringt nichts, weil man das gelaber im Großraumbüro auch bei bester Dämmung noch hört. Man braucht irgendwelches Gedudel / Rauschen etc damit man sich nicht mehr von der Sprache ablenken lässt.

Angepasste Optoplastiken habe ich mal angefragt; die Lagen bei 100 Euro.
bartzky
Inventar
#33 erstellt: 08. Feb 2017, 10:04
Den Custom Art Music One aus Silikon gibt es beispielsweise schon ab 190€
https://thecustomart.com/music-one/


[Beitrag von bartzky am 08. Feb 2017, 10:05 bearbeitet]
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 08. Feb 2017, 22:56

schmiddla1990 (Beitrag #31) schrieb:
Halte es für keine sinnvolle Lösung sich günstige Customs anfertigen zu lassen, denn auch günstige Customs dämmen NICHT besser, als maßangepasste Otoplastiken OHNE Filter. In jedem Fall wird die Dämmwirlung abgeschwächt, sobald ein Filtersystem verwendet wird. Individuelle Gehörschutzotoplastiken ohne Filter sollten doch duetlich günstiger sein.

Ich habe im Moment eine neue Bauform im Test, bei der ich schon bei 500Hz zwischen 25 und 30dB Dämmung erreiche, je nach Ohranatomie, eventuell könnte das eine Lösung für dich sein, auch wenn die Idee hinter dieser Otoplastik eine andere ist

Hört sich interessant an. Mein Hintergedanke: So viel Dämmung wie möglich - und den Rest mit leisem Rauschen verdecken. Das Problem dabei ist, dass ich ich häufiger Druckstellen von Ohrstöpseln bekomme. Außerdem habe ich chronisches Knacken durch Unterdruck auf den Ohren. Laut HNOs darf ich aber Stöpsel tragen.

Meine Fragen: Was sind "Otoplastiken ohne Filter"? Gibt es sie mit integriertem Ohrhörer/Lautsprecher?
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 08. Feb 2017, 22:57

OberstHorst (Beitrag #32) schrieb:
Wenn du von Otoplastiken ohne Filter redest, dann redest du vermutlich von einfachem Gehörschutz ohne Lautsprecher. Aber das bringt nichts, weil man das gelaber im Großraumbüro auch bei bester Dämmung noch hört. Man braucht irgendwelches Gedudel / Rauschen etc damit man sich nicht mehr von der Sprache ablenken lässt.

Genau, darum geht es mir.
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 08. Feb 2017, 22:59

bartzky (Beitrag #33) schrieb:
Den Custom Art Music One aus Silikon gibt es beispielsweise schon ab 190€
https://thecustomart.com/music-one/

Wie gut ist die Dämmwirkung gegenüber In-Ear-Hörern? Wie viel angenehmer sind sie zu tragen?
schmiddla1990
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 09. Feb 2017, 07:47

corvus_maximus (Beitrag #34) schrieb:

Meine Fragen: Was sind "Otoplastiken ohne Filter"? Gibt es sie mit integriertem Ohrhörer/Lautsprecher?


Es gibt immer Gehörschutzotoplastiken mit Filtern, wie z.B. dem sehr bekannten Elacin ER oder anderen. Mit Hilfe dieser Filter kann die Dämmung der Otoplastiken beeinflusst werden, beim Einsatz eines solchen Filters ist die Dämmung aber eben immer niedriger als bei einer komplett geschlossenen Otoplastik.

Die von mit angesprochene Otoplastik lässt sich leider nicht mit einem Hörer kombinieren, da dieser Gehörschutz wirklich sehr weit im Ohr sitzt. Gedacht ist diese für Leute, die den Gehörschutz zum Schlafen benötigen, da es hier hinderlich ist, wenn sich Material im Bereich der Ohrmuschel befindet.
Wenn du wirklich immer noch ein Rauschen dazu brauchst, dann ist eventuell ein günstiger CIEM doch eine Lösung, die Grunddämmung wird hier aber niedriger ausfallen.
bartzky
Inventar
#38 erstellt: 09. Feb 2017, 21:31
Mein Gedankengang beim Custom Art Music One war, dass er als Silikon Custom ähnlich oder genauso gut dämpft wie ein Gehörschutz nach Maß. Immerhin ist er aus Silikon anstatt Acryl und innen dementsprechend auch nicht hohl. Der ER ist ja ebenfalls "nur" aus Silikon.

Weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber hier gibt es auch passende Einsteckhörer für den ER: http://www.inear-mon...toring/soundclip.htm

Preislich zusammen mit einem ER natürlich eine ganz andere Liga. Da wären auch schon die größeren Modelle von Custom Art drin
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 12. Feb 2017, 13:42
Eine weitere Möglichkeit ist mir noch eingefallen, nämlich die Kombination zweier Prinzipien: Man könnte mit einer maximal dämmenden Otoplastik die Ohren verschließen und das Rauschen zusätzlich über einen Hörer erzeugen, der den Schall hinter dem Ohr (über die Knochenleitung) einbringt.
Mir ist bekannt, dass es soetwas als Hörgerät gibt und dass man dieses Gerät auch als "Knochentransduktor" bezeichnen kann. Leider finde ich im Internet unter dieser Bezeichnung keine passenden Geräte/Produkte für den Freizeitbereich. Unter welcher Bezeichnung finde ich wo passende Geräte? Hat jemand vielleicht sogar eine Empfehlung parat?


[Beitrag von corvus_maximus am 12. Feb 2017, 13:44 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#40 erstellt: 12. Feb 2017, 14:20
In und aus China gibt es alles was das Herz begehrt: http://www.gearbest.com/earbud-headphones/pp_576078.html?wid=21

Keine Ahnung inwiefern das zu gebrauchen ist. Ich persönlich würde den Weg über den Custom gehen..
corvus_maximus
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 13. Feb 2017, 21:58

bartzky (Beitrag #40) schrieb:
In und aus China gibt es alles was das Herz begehrt: http://www.gearbest.com/earbud-headphones/pp_576078.html?wid=21

Danke, bartzky!

Das verlinkte Produkt ist tatsächlich sehr günstig. Was aber viel wichtiger ist: Die Artikelbezeichnung "Bone Conduction" hat mir einen Suchbegriff geliefert, für den Google noch viel mehr käuflich erwerbbare Geräte ermittelt. Auch "Bone Headphone" oder "Knochenhörer" liefert viel mehr relevante Ergebnisse als der von mir ursprünglich verwendete Suchbegriff "Knochentransduktor".




bartzky (Beitrag #40) schrieb:
Keine Ahnung inwiefern das zu gebrauchen ist. Ich persönlich würde den Weg über den Custom gehen..

Momentan geht es mir darum, möglichst viele Handlungsoptionen zu identifizieren. Dann kann ich mir erstens diejenige raussuchen, die mir für meine Zwecke am besten geeignet erscheint und habe zweitens noch einige Alternativen, falls mich später die gewählte Lösung doch nicht zufriedenstellt. Drittens habe ich anscheinend einige Leidensgenossen, die hier hin und wieder mitlesen. Diesen Leidensgenossen stelle ich hiermit eine große Sammlung an "Tipps und Tricks" zur Verfügung...


[Beitrag von corvus_maximus am 13. Feb 2017, 22:00 bearbeitet]
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