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Samsung THE WALL

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TopgeaR32
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jan 2018, 10:12
samsung-4k-146-inch-microled-wall-ces-2018

samsung-the-wall-microled-modular-tv-announced-ces-2018

Bin gespannt was das Teil kosten wird.... bis 20k bin ich dabei...
Commander1956
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jan 2018, 20:14
Ich hatte vor einiger Zeit über Samsungs Kinobildschirme geschrieben, die sich aus einzelnen Segmenten zusammensetzen. Und dabei spekuliert, ob sich das auch für das Heimkino lohnen könnte. Zumal dann HDR so gezeigt werden kann, wie es gedacht ist.

Und nun zeigt Samsung mit "The Wall" genau so einen 4K Bildschirm, der sich aus kleinen Segmenten (15x15cm) zusammensetzt. Dazu sind die Segmente noch mit Mikro LED,s besetzt. Die quasi die gleichen Fähigkeiten wie OLED,s aufweisen. Mit dem Unterschied, dass sie neben absoluten Schwarz auch 2000 Nits Helligkeit schaffen.
Gruß,
Commander
tng19772
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jan 2018, 10:04
Die Bildzeitung hat heute auch über "The Wall" berichtet. Die stellen die Frage, ob Fernseher zukünftig in Quadratmetern angeboten werden.
bigscreenfan
Inventar
#4 erstellt: 10. Jan 2018, 20:43
Im Prinzip eine interessante Technik. Die Frage ist nur wann und zu welchem Preis Samsung das in consumr tv's einbaut.
Zaphod2
Stammgast
#5 erstellt: 15. Jan 2018, 10:18
Wie kann man die einzelnen Kacheln ohne jegliche Spalten/Streifen an den Rändern zusammenfügen ? Es muss ja ein Pixel an den anderen gereiht sein, der Pitch beträgt weniger als einen Millimeter.
celle
Inventar
#6 erstellt: 15. Jan 2018, 10:40
Die Technik ist nicht neu. Das nennt sich Fine-Pitch-miniLED und 1" microLED auf einem Wafer kostet so $1000...
Wir reden hier also von Preisen jenseits der 100.000€.

Diese Technik wird auch nie für den Konsumer-Massenmarkt interessant. Erst wenn das ohne Stückelung auf einem ganzen Backplane fertigbar ist, hat das eine Marktrelevanz.

In den Videos wird oft auch von den irritierenden sichtbaren Verbindungen der einzelnen Kacheln gesprochen.

https://youtu.be/MNrqWewHJ1o?t=52

Sorry, das ist in der Form einfach nichts für den Heimmarkt. Jeder der sich an DSE und Clouding stört, würde sich darüber sofort aufregen. Das schaut aus wie ein defekter Bildschirm.

Das ist die Zukunft im Konsumerbereich und keine Kachelwand:

https://youtu.be/XDFk8glxrBY?t=46


[Beitrag von celle am 15. Jan 2018, 10:44 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#7 erstellt: 15. Jan 2018, 13:51
Bei 3 m Breite sehen bei mir zu Hause alle von vorn. Die OLED Bilder sehen zwar gut aus, haben hier aber nichts verloren und ob OLED jemals in solchen Größen gehandelt wird, ist noch die Frage. Bisher ist OLED jedenfalls ein kleiner TV.
celle
Inventar
#8 erstellt: 15. Jan 2018, 15:29
OLED hält mit LCD in der Substratgröße und somit auch in der machbaren Zollgröße locker mit (schon aus einem 8.5G Mutterglas kann theoretisch schon 2x 96" hergestellt werden und ca. 1x 110"), und LGD hat auch Videoleinwände gezeigt, die aus mehreren OLED-Bildschirmen bestehen. An einer Verringerung der sichtbaren Stege wird auch gearbeitet. Gerade die großen Diagonalen profitieren von emissiven Bildschirmen, weil je größer ein LCD-TV, desto aufwendiger ist auch eine homogene Backlightausleuchtung zu bewerkstelligen. Das bedeutet also wieder eine enorme Materialschlacht.
Dadof3
Inventar
#9 erstellt: 15. Jan 2018, 21:00

celle (Beitrag #6) schrieb:
Die Technik ist nicht neu. Das nennt sich Fine-Pitch-miniLED und 1" microLED auf einem Wafer kostet so $1000...

Woher kommt das schon wieder? Wenn der Preis stimmt, dann reden wir über Millionenbeträge und nicht nur "jenseits der 100.000 €".

Hier wurde behauptet, eine Kachel koste 750 Taler, und die sind erheblich größer als ein (Quadrat?)Zoll. Neben weiteren fragwürdigen Infos ohne Quellenangabe.

Nimm's mir nicht übel, aber ich frage mich, wo solche Infos herkommen. Samsung hat ja wohl offiziell nichts verlauten lassen.
celle
Inventar
#10 erstellt: 16. Jan 2018, 09:44
Das ist nicht der erste Thread über den wir über Samsung´s The Wall diskutieren. Die Infos findest du in den diversen Links u.a. aus dem AVS-Forum in den anderen Threads. Und noch einmal, ich sprach preislich pro Zoll von echten "Micro"LED und nicht MiniLED wie das was Samsung hier zeigt. Hier kannst du dich preislich an CLEDIS und vergleichbaren Entwicklungen von LG und Leyard orientieren und die liegen eben auch schon im 6-stelligen Bereich. Samsung selbst hat auf beharrlichen Nachfragen etwas von einer 6-stelligen Summe in den Raum geworfen. Das ist etwas für´s Public Viewing zur WM und nichts für den Heimmarkt. Klar wird es Superreiche geben, die sich nicht an den sichtbaren Verbindungen stören und sich soetwas in ihr Gartenhaus stellen, weil sie nicht wissen wohin mit ihrem Geld, aber für den wahren Heimkinoenthusiasten ist das nichts und für den Normalo schon gar nicht.

Zur Marktrelavanz sich einfach diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen:


When can we expect the first microLED TVs in more living room friendly screen sizes? Samsung told us to that it will take ”between 1 to 9 years”, which doesn’t even qualify as an estimate.


https://www.flatpane...owfull&id=1515725281

Die wissen also selber nicht wann microLED-TVs (also die Echten und nicht das hier) für das Wohnzimmer produzierbar sind. Nach selbstemitierenden QLED-TVs ist das hier die zweite Luftnummer die Samsung auf der CES veranstaltet. Genauso hätten LG oder auch Sony ihre FinePitch-LED-Leinwände ausstellen können.
V._Sch.
Inventar
#11 erstellt: 16. Jan 2018, 11:14
Die ersten Infos gibt es im Frühjahr und wir werden sehen ob das dieses Jahr geliefert wird und zu welchem Preis. Der wird sicherlich am Anfang höher sein aber die Preise werden sinken und dann kommt die Zeit von the wall im Wohnzimmer. Sollte Oled Breiten von über 3 m aufrollbar schaffen, ist das sicherlich auch interessant. Doch ich fürchte das schaffen die nicht. Die Vorteile der Wand sind klar, Flexibel für jedes Wohnzimmer und vor allem eine höhere Helligkeit als OLED bei gleichem Schwarzwert.
piobla
Stammgast
#12 erstellt: 16. Jan 2018, 11:58

V._Sch. (Beitrag #11) schrieb:
Doch ich fürchte das schaffen die nicht.


Positiv oder negativ besetztes "fürchte" ?
Dadof3
Inventar
#13 erstellt: 16. Jan 2018, 12:30

celle (Beitrag #10) schrieb:
Und noch einmal, ich sprach preislich pro Zoll

Was heißt "pro Zoll"? Das ist ein Längenmaß, und daran wird man den Preis wohl nicht festmachen. Meinst du Quadratzoll?


von echten "Micro"LED und nicht MiniLED wie das was Samsung hier zeigt.

Was sind denn "echte" MicroLED und was unterscheidet die von dem, was du hier "MiniLED" nennst? Gibt es da eine Definition?
Wenn das eine völlig andere Technologie ist, weiß ich nicht, warum du den Preis dann hier angeführt hast.


Das ist etwas für´s Public Viewing zur WM und nichts für den Heimmarkt.

Daran habe ich für die Anfangszeit auch keinen Zweifel. Aber es ist durchaus denkbar, dass das in einigen Jahren anders aussehen könnte.
celle
Inventar
#14 erstellt: 16. Jan 2018, 13:57

Was sind denn "echte" MicroLED und was unterscheidet die von dem, was du hier "MiniLED" nennst? Gibt es da eine Definition?
Wenn das eine völlig andere Technologie ist, weiß ich nicht, warum du den Preis dann hier angeführt hast.


Weil Samsung´s Marketing wie bei Fehldeutungen von QLED und LED nun MiniLEDs als MicroLED´s verkaufen zu scheint. MicroLED´s sind wenige Nanometer groß. Dick wie ein Haar. Eine passende Aussage von den mLED-Herstellern in Taiwan habe ich auch in einen der unzähligen Threads gepostet, die Samsung´s Lösung nicht als echte MicroLED-Lösung sehen, sondern ebenfalls hier klar von MiniLED sprechen. Sorry, aber ich suche nicht ständig wieder jeden Thread und geposteten Link zum Thema heraus. Etwas Eigeninitiative wäre da angebracht. Im Sony-, Samsung- und auch OLED-Forum wurde das Thema schon mehrmals behandelt.


Doch ich fürchte das schaffen die nicht. Die Vorteile der Wand sind klar, Flexibel für jedes Wohnzimmer und vor allem eine höhere Helligkeit als OLED bei gleichem Schwarzwert.


Verstehst du überhaupt das System dahinter? Du hast schon realisiert, dass die Auflösung abhängig von den zusammengesetzten Modulen ist und es eine sichtbaren Stoß der Kacheln gibt? Der wird auch immer bleiben, wie wenn du Glasplatten oder Arbeitsplatten stößt. Das ist nie als ein kompliziertes modulares Stecksystem unsichtbar. Selbst bei Tapeten hast du einen sichtbaren Stoß und da gibt es keine elektrischen Verbindungen.
8K steht vor der Tür, was wollen die Hersteller mit Premiumkacheln, die für 4K-Auflösung mindestens 146" benötigen, wenn 2019 8K bei 75" üblicher LCD-Premiumstandard wird? Aus einer 10.5G-Fabrik mit 3370mm x 2900mm Mutterglasgröße kann man übrigens 146" fertigen. 75" wird in den nächsten 2 Jahren das neue 55". Chinesische Hersteller und LG rüsten hier massiv auf. BOE fertigt schon dieses Jahr.

http://www.oled-a.or...ovember-27-2017.html

Damit können nicht nur gängige Größen ab 65" massiv günstiger hergestellt werden, sondern auch neue TV-Größenrekorde erzielt werden. Während die Chinesen noch bei LCD festhängen, geht LGD mit OLED schon einen Schritt weiter. Die ersten rollbaren TVs sollen 2020 erscheinen. Lässt man das Gehäuse weg, dann ist das OLED-Panel selbst schon extrem dünn und flexibel. Sind die Plastiksubstrate einmal als Backplanegrundlage etabliert, kann LGD grundsätzlich jede angebotene OLED-Größe rollbar herstellen. Der Wallpaper-TV ist ja auch kein anderes Panel als das eines E7 mit Soundbar.
V._Sch.
Inventar
#15 erstellt: 16. Jan 2018, 18:44
Angeblich sieht man die zusammengesetzten Module nur von der Seite und bei der Breite schaue ich nur von vorn. Wo also ist das Problem?
.
Die Vorteile von OLED mit einer vernünftigen Helligkeit genießen. Bei neuerer Technologie sind noch große Entwicklungsschritte zu erwarten, die natürlich zu starken Preissenkungen in der Massenproduktion führen.
V._Sch.
Inventar
#16 erstellt: 16. Jan 2018, 19:08
Hier noch ein interessanter link http://www.4kfilme.de/the-wall-4k-micro-led-tv-samsung-146-zoll/
Da wird doch tatsächlich behauptet OLED muss sich warm anziehen.
ANDY_Cres
Inventar
#17 erstellt: 16. Jan 2018, 23:59

Superlosi (Beitrag #998) schrieb:
@ANDY_Cres
The Wall ist 8K (steht mittlerweile auf mehreren Seiten) und man sieht teilweise die Übergänge zwischen den Kacheln:

Bei direktem Draufschauen lassen sich die Grenzen zwischen den einzelnen Paneelen nicht ohne weiteres erkennen. Schauen wir allerdings schräg auf The Wall, sind vereinzelt die Grenzen zwischen den Teilen erkennbar. Zeigt der Fernseher schwarze Flächen an, sind die Grenzen dank reflektiertem Raumlicht ebenfalls zu sehen.

Hier mehr dazu:

https://www.golem.de...lar-1801-132008.html


Nabend,

schreibe die Antwort von hier (PJ Forum) http://www.hifi-foru...15114&postID=998#998
mal hier rein.

Natürlich ist die "Wall" nicht 8K ! Ich weiss nicht was hier einige Presse Leute mal wieder durcheinander bringen.
Anscheinend wird diese Technik auch in den "OLED/QLED/LCD etc." Topf geschmissen.
Somit ist das kein TV im eigentlichen Sinne, sondern ein ganz anderer Aufbau, bestehend aus fixen Einzelkacheln (Auflösung fix) auf Q Micro LED Basis.
Daher diese LED´s erzeugen in Verbindung mit festen schwarzen Masken das Bild. Und die Auflösung ist fix dabei.
Diese 146 Zoll bilden dabei die Mindestgrösse (Pitch nativ um 0,85), um nativ UHD Auflösung zu bekommen. Ein kleines 65 Zoll Pendant würde dann deutlich weniger Auflöung besitzen, daher auch kompl. Nonsens.
Diese Technik ist ähnlich der CLEDIS Sony Technik, wo auch diese Q LED´s eingesetzt werden. Allerdings im effektiven Raster von 1,2 mm.
Daher um hier 4k nativ zu bekommen muss die Wand nochmal grösser sein.
(s. auch die Texte von @celle)

Was bedeutet es also für den Heimkinobereich ?
Im Moment für Normalanwendung gar nichts, da diese Technik extrem teuer ist. Wie schon an anderer Stelle beschrieben kostet die CLEDIS Sony LED Technik den QM um 90.000 USD !!!
Und hier ist die Front kompl. glänzend (bei grösseren Modulen um 500 x 450 mm). Letzteres ist leider zu erkennen, also die Ränder.
Auch müssen die Teile noch aktiv gekühlt werden (Lautstärke).

Wo sind die Vorteile ?
Im Moment gibt es im VIDEOWALL Bereich Fine Pitch (unter 2,5 mm) bis runter auf 0,65 mm, was auch im Bereich bis 70.000 USD per QM kostet.
Nachteil ist hier, man sieht die kleinen LED´s als weissen Punkt. Zwar durch die Black face LED´s sehr gering, aber so ist der Kontrast einfach nicht so hoch ausgeprägt, wie bei den CLEDIS mit 98 % Black Fläche.
Der Vorteil (mit bisheriger Technik in diesem Bereich) ist allerdings, dass man gewisse Kacheln (herstellerbedingt z.B. Leyhard Aoto) mit ihren Masken sowohl in der X+y und auch Z-Achse sehr genau ausrichten kann. Bedeutet die Masken sind auch bei schräger Betrachtung (mit bischen extra Hilfe und Umbau) nicht mehr zu erkennen.

Dann ist diese Technik in der Lage bis zu 800-1000 NIT Helligkeit abzugeben OHNE Beschränkung auch bei kompl. Weissbild.
Bedeutet keine andere Technik schafft diese hohe Helligkeit (HDR lässt grüssen) bei gleichzeitig perfekten Schwarzwerten (da LED aus sind).

Exakt diese Technik setzt SAMSUNG auch jüngst in D-CINEMA Bereich ein. Hier kommt Pitch 2,5 mm zum Einsatz. Kein Projektor schafft diese
gleichmässige Helligkeit bei gleichzeitig Traumwerten in Punkto kein Licht (Schwarzwert).
800 Nit Helligkeit egal wie gross dann die Bildfläche ist. 800 Nit (800 cd/qm) entsprechen ca. 250 ftL somit zur normalen Helligkeit im Kino mit Ihren 16 - 25 ftL eine Steigerung um min. das 10 Fache !!
Auch 3D ist damit möglich. Daher die Lichtreserven für HDR und 3D sind eklatant mit einer Schärfe die kein Projektor auf den üblichen Bildflächen ab 10 m Breite schaffen kann.

Anwendung doch im Heimkinobereich ?
Ja in der Tat macht es Sinn, wenn folgende Kriterien gewünscht/erfüllt sind :
a)
Full HD Anspruch (Bildbreite angenommen 3 m)
Hier braucht es einen LED Pitch von ca. 1,5 mm.
Samsung hat auch diesen Pitch als normale LED Version (1,58 mm exakt)
Kosten um 20000 USD/qm (macht bei 5 qm Fläche ca. 100.000 USD)
Somit HDR und 3D in unerreichter Helligkeit und auch mögl. Qualität.
Ist allerdings von anderen Herstellern auch schon deutlich günstiger zu bekommen (min ca. 12000 USD/qm).
Daher hier resultiert eine Summe Minimum im Bereich Sony VW 5000 Projektor (nur da hat 4K).

b)
UHD Anspruch (Bildbreite angenommen 4,8 m)
Hier braucht es einen LED Pitch von ca. 1,25 mm.
Auch das gibt es von anderen Herstellern und liegt im Bereich (noch) bei ca. 19-25000 USD/qm, wenn die LED´s auch
HDR fähig sein sollen (Qualität unterschiedlich).
Für das 21:9 Format würde sich das auf ca. ab 180.000 USD summieren.
Damit ca. 3x Sony Stack VW 5000 Projektor "teuer" (ges. ca. 13000 Lumen was auch nur ca. 400 Nit maximal an Licht zur Folge hätte,
also halb so hell ist zur Videowall, bei miserablen Schwarzwerten und auch Schärfeverlusten)


FAZIT :
Diese Technik ist bereits angekommen im Heimkinobereich, allerdings hat das natürlich noch seinen sehr hohen Preis.
Aber es gibt dann nichts besseres zur Zeit, wenn eine grössere Leinwandbreite mit maximal Licht für HDR und 3D bei besten Schwarzwerten dabei resultieren sollte.
(Heimkino + D -CINEMA).
Daher einmal hier der ausführliche Vergleich bzw. einen Gegenüberstellung der Techniken.
Da ich damit auch beruflich zu tun habe, kann ich hier sicherlich mehr Infos geben

Schlussbemerkung zu "The Wall" :
Ich habe die Samsung noch nicht gesehen. Die Berichte zeigen bei Schrägansicht auf die Kacheln eine Sichtbarkeit der Kanten.
Dann ist auch diese Umsetzung nicht sauber gelöst und die Defizite ist die mangelnde Z-Achsen Ausrichtung (TIEFE) der Masken.
Hier hat Sony ja inkl. der bösen Spiegelung auch seine Probleme.
Diese Ausrichtung schaffen bereits gut gebaute "normal Fine Pitch LED Walls" nahezu perfekt (mit bischen anderem Aufbau zu 100% perfekt).

Da diese Technik in Konkurenz zu Sony CLEDIS steht, wird Samsung daher das Preisschild auch nicht in Richtung 20.000 € setzen.
Richtlinie sind die 90.000 USD/qm. Somit wird das Teil um 200.000 USD kosten. Es sei denn Samsung puscht diese 146 Zoll. Nur wozu ?
Gerade die Scalierung in alle Richtungen macht diese Technik doch auch konkurenzlos zu allen anderen Techniken momentan.
Es wird noch Einiges an Neuigkeiten geben, da auch andere Hersteller in diese Q-LED Videowall Technik investieren.

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 17. Jan 2018, 00:18 bearbeitet]
ANDY_Cres
Inventar
#18 erstellt: 17. Jan 2018, 00:24

Zaphod2 (Beitrag #5) schrieb:
Wie kann man die einzelnen Kacheln ohne jegliche Spalten/Streifen an den Rändern zusammenfügen ? Es muss ja ein Pixel an den anderen gereiht sein, der Pitch beträgt weniger als einen Millimeter.


Nabend,

das ist das Problem, da man einen Träger (Kabinett, Kachel) braucht, als LED Träger. Modul.
Und hier gibt es in der Z - Achse (Tiefe) immer leichte Schwankungen. Die Kabinetts sind schon auf sehr hohe Präzision im Prinzip gefertigt.
Abhilfe ist die Montage der direkten LED Roh Platinen auf eine andere grosse einteilige Trägerplatte.
Aber das ist dann etwas für Custombau mit der Technik oder eben der Standard LED Videowall Technik.

ANDY
V._Sch.
Inventar
#19 erstellt: 17. Jan 2018, 06:15
Die Preise die Du nennst kommen aus dem professionellen Bereich. Samsung hat überhaupt noch keine Preise veröffentlicht und somit sind das alles Schätzungen und heiße Luft. Im Heimkinobereich muss es deutlich günstiger werden. Ansonsten brauchen sie nicht damit anzufangen. Wir werden es im Frühjahr wissen und wir werden erleben wie die Preise dramatisch sinken werden in den nächsten Jahren. Ach ja ein toller Effekt ist die deutlich bessere Haltbarkeit im Vergleich zur herkömmliche LCD Technik. https://heimkino-partner.de/tag/samsung-the-wall/


[Beitrag von V._Sch. am 17. Jan 2018, 07:55 bearbeitet]
celle
Inventar
#20 erstellt: 17. Jan 2018, 09:12
Samsung hat eine 6-stellige Summe in Aussicht gestellt. Ohne konkret den Preis zu nennen, hat man also nachfragenden Reportern eine Orientierung gegeben. Es handelt sich hier um ein reines Prestigeprodukt wie der 105S9 für $120000.
Sony hat letztes Jahr auch CLEDIS vorgeführt ohne die Absicht zu haben CLEDIS in Massenproduktion für den Consumermarkt herzustellen.
Superlosi
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 17. Jan 2018, 09:14
@ANDY_Cres
Danke für den ausführlichen Bericht...Nunja da einige Seiten davon berichtet hatten muss man ja an irgendwas ja glauben...Aber ich war auch der Meinung das Samsung es für den Consumer Bereich angekündigt hat und nicht für Professionelle Aufwendungen...Daher ist der angebliche Preis für Consumer aus der Welt, natürlich gibt es Leute die sich das leisten können aber Einsatz im Heimkino für den Preis werden wohl die wenigsten akzeptieren und ich rede hier von Leuten die sowieso schon 10 - 50K für Beamer ausgeben...Daher ist mir noch nicht so klar zu erkennen auf wen Samsung da abzielt. 800Nits ist ja schön und gut, aber ich bin mir selber nicht sicher ob es bei einer Bildbreite von 3,00m und mehr auch schon nicht zu Hell fürs Heimkino ist...Ich schaue Filme lieber auf meinen Projektor als auf meinem OLED...natürlich könnte das Bild ein wenig heller sein aber nicht um das 10 Fache...da würde ich max 1 Film schaffen wenn überhaupt...Ist aber jetzt nur eine Vermutung von mir...Ich würde es gern ausprobieren.


Damit ca. 3x Sony Stack VW 5000 Projektor "teuer" (ges. ca. 13000 Lumen was auch nur ca. 400 Nit maximal an Licht zur Folge hätte,
also halb so hell ist zur Videowall, bei miserablen Schwarzwerten und auch Schärfeverlusten)


wie kommst Du darauf das die Schwarzwerte miserabel sind? Meinst Du wenn die 3 Beamer im Stack betrieben werden? Denn Einzeln machen die Beamer doch ein sehr anständiges Schwarz, auch die JVC sind mehr als gut bei den Schwarzwerten. Auch mein 760er hat ein sehr guten Schwarzwert. Die Schärfe ist natürlich bei den Beamern mit den Displays nicht zu vergleichen, wobei mein Beamer auch schon sehr gute Schärfe hat, nicht so gut wie der Z1 oder der VW5000 aber die habem auch wesentlich hochwertigere Linsen. Wahrscheinlich war aber deine Aussage auch auf den Stack bezogen denn bei 3 Beamern die Konvegenz von 9 Chips einzustellen könnte etwas problematisch werden..
V._Sch.
Inventar
#22 erstellt: 17. Jan 2018, 09:29

celle (Beitrag #20) schrieb:
Samsung hat eine 6-stellige Summe in Aussicht gestellt. Ohne konkret den Preis zu nennen, hat man also nachfragenden Reportern eine Orientierung gegeben. Es handelt sich hier um ein reines Prestigeprodukt wie der 105S9 für $120000.
Sony hat letztes Jahr auch CLEDIS vorgeführt ohne die Absicht zu haben CLEDIS in Massenproduktion für den Consumermarkt herzustellen.


Hast Du einen link wo Samsung eine 6-stellige Summe in Aussicht stellt?
celle
Inventar
#23 erstellt: 17. Jan 2018, 10:01
Das stand in einem Bericht.


[Beitrag von celle am 17. Jan 2018, 11:43 bearbeitet]
celle
Inventar
#24 erstellt: 17. Jan 2018, 10:02
Bezüglich Markteinführung:


There have been conflicting reports from CES, with some suggesting that Samsung plan to release Micro LED sets next year or even later this year. However in a private closed door session with Samsung, they actually said that Micro LED would arrive in the 'near future'. When pressed for a more specific timescale they said anywhere between one and nine years but wouldn't be drawn into anything specific. The reason for their reluctance to commit, is that they are still evaluating the best way to deliver the key benefits of Micro LED, which include absolute blacks, wider colour gamuts and very high brightness.

Samsung are still testing which combination works best for Micro LED, so it could be delivered using a blue LED in each pixel and quantum dot red, green and blue filters. Alternatively Samsung might go for the full self-emissive option of red, green and blue quantum LEDs in each pixel. Ultimately the approach that Samsung take will depend on factors like production costs and yields, the desired colour gamut and the peak brightness. However once they are able to deliver Micro LED in a cost-effective manner, the technology will be a genuine game changer.


https://www.avforums...-and-micro-led.14486
pa-freak2
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Jan 2018, 10:22
Hat sony nicht schon 2012 ein display in ähnlicher form gezeigt namens crystal display https://phys.org/new...ystal-prototype.html ?
Samsung ist eine reine marketingmaschine ohne selbst was inovatives neues zu leisten , aktuell verkauft man die Q-Led tvs masche die keine echten Qleds displays sind , sony hatte quantum Dots schon 2012 in form des W905.
Schon langsam nervt der unfähige samsung konzern gewaltig , kein wunder das Lg im Displaybereich langsam den ton angibt.
The wall ist doch nur eine masche der nie marktreif wird um die rückständigkeit im high end tv markt von samsung zu verbergen.

Lg


[Beitrag von pa-freak2 am 17. Jan 2018, 10:23 bearbeitet]
4D
Stammgast
#26 erstellt: 17. Jan 2018, 22:47
Mhh mal schauen ob da was dran ist am 75 Zoll.
http://www.4kfilme.d...-led-tv-aufgetaucht/
ANDY_Cres
Inventar
#27 erstellt: 18. Jan 2018, 01:09

V._Sch. (Beitrag #19) schrieb:
Die Preise die Du nennst kommen aus dem professionellen Bereich. Samsung hat überhaupt noch keine Preise veröffentlicht und somit sind das alles Schätzungen und heiße Luft.


Nabend,

natürlich ist das der Profi Bereich, daher auch ganz andere Preise.
Schätzungen und heiße Luft sind zwei Paar Schuhe.
Ich habe hier aufgezeigt wo die Preise anzusiedeln sind (oder zu erwarten). Wir sprechen bei solchen Dingen von Projektpreisen. Auch Sony
hat mit der CLEDIS Serie noch keine offiz. Preisdaten draussen. Hier wird nach Markt kalkuliert und der Preis entspr. lanciert.


V._Sch. (Beitrag #19) schrieb:

Im Heimkinobereich muss es deutlich günstiger werden. Ansonsten brauchen sie nicht damit anzufangen. Wir werden es im Frühjahr wissen und wir werden erleben wie die Preise dramatisch sinken werden in den nächsten Jahren. Ach ja ein toller Effekt ist die deutlich bessere Haltbarkeit im Vergleich zur herkömmliche LCD Technik. https://heimkino-partner.de/tag/samsung-the-wall/


Profitechnik im HK war noch nie günstig, was soll also da günstiger werden ? Im Verhältnis sollte immer alles Neue mit der Zeit günstiger werden.
Muss es bei Profitechnik aber nicht zwangsläufig, da dann wieder der Nachfolger/Ergänzung/Neuheit kommt.

Heisse Luft ist deine Angabe zur Haltbarkeit. Das kann auch in diesem Bereich keiner genau beschreiben. Die ersten CLEDIS in Honkong (Apple) hatten schon Pixelfehler. LED ist sicherlich haltbarer als LCD Technik. Die andere Technik OLED muss auch zeigen wie lange die stabil bleibt.

ANDY
ANDY_Cres
Inventar
#28 erstellt: 18. Jan 2018, 01:20

Superlosi (Beitrag #21) schrieb:
@ANDY_Cres
Danke für den ausführlichen Bericht...Nunja da einige Seiten davon berichtet hatten muss man ja an irgendwas ja glauben...Aber ich war auch der Meinung das Samsung es für den Consumer Bereich angekündigt hat und nicht für Professionelle Aufwendungen...Daher ist der angebliche Preis für Consumer aus der Welt, natürlich gibt es Leute die sich das leisten können aber Einsatz im Heimkino für den Preis werden wohl die wenigsten akzeptieren und ich rede hier von Leuten die sowieso schon 10 - 50K für Beamer ausgeben...Daher ist mir noch nicht so klar zu erkennen auf wen Samsung da abzielt. 800Nits ist ja schön und gut, aber ich bin mir selber nicht sicher ob es bei einer Bildbreite von 3,00m und mehr auch schon nicht zu Hell fürs Heimkino ist...Ich schaue Filme lieber auf meinen Projektor als auf meinem OLED...natürlich könnte das Bild ein wenig heller sein aber nicht um das 10 Fache...da würde ich max 1 Film schaffen wenn überhaupt...Ist aber jetzt nur eine Vermutung von mir...Ich würde es gern ausprobieren.


Nabend,

das was da an Technik verbaut ist, ist Profi Zeugs. Also im Grunde nichts für die Consumerklasse. Daher die ergänzende TV Technik ist ja dann Consumer konform.
Und klar sind 800 Nit zu hell bei abgedunkeltem Raum. Aber um 350 - 400 Nit können es schon sein, nach meinen Erfahrungen.
Und das schafft kein Projektor mit den Schwarzwerten (u.a.).
Du siehst (oder kannst nachlesen im Netz) was Samsung für den D-Cinema bereits verkauft. Erstes Kino (DEU) ist bereits auch in der Schweiz fertig
gestellt mit einer 2,5 Pitch Videowall voll HDR und 3D fähig.
Letzteres ist mit Pitch 1,58 auch bereits zu kaufen (s. Bericht Giga TV mit 6000 mm Breite für die ca. 500.000 €). Auch das ist Videowall Technik
und keine Tv OLED, LCD usw. Technik.



Superlosi (Beitrag #21) schrieb:


Damit ca. 3x Sony Stack VW 5000 Projektor "teuer" (ges. ca. 13000 Lumen was auch nur ca. 400 Nit maximal an Licht zur Folge hätte,
also halb so hell ist zur Videowall, bei miserablen Schwarzwerten und auch Schärfeverlusten)


wie kommst Du darauf das die Schwarzwerte miserabel sind? Meinst Du wenn die 3 Beamer im Stack betrieben werden? Denn Einzeln machen die Beamer doch ein sehr anständiges Schwarz, auch die JVC sind mehr als gut bei den Schwarzwerten. Auch mein 760er hat ein sehr guten Schwarzwert. Die Schärfe ist natürlich bei den Beamern mit den Displays nicht zu vergleichen, wobei mein Beamer auch schon sehr gute Schärfe hat, nicht so gut wie der Z1 oder der VW5000 aber die habem auch wesentlich hochwertigere Linsen. Wahrscheinlich war aber deine Aussage auch auf den Stack bezogen denn bei 3 Beamern die Konvegenz von 9 Chips einzustellen könnte etwas problematisch werden..


Ja wenn du mit 3 Stück zus. projizierst dann steigt auch der minimale Schwarzwert auf Faktor 3 (ca.). Ganz zu Schweigen von der Konvergenz, denn auch noch das Objektiv, was auch nicht die Creme de la Creme im Projektor Profibereich darstellt.

ANDY
ANDY_Cres
Inventar
#29 erstellt: 18. Jan 2018, 01:24

pa-freak2 (Beitrag #25) schrieb:

The wall ist doch nur eine masche der nie marktreif wird um die rückständigkeit im high end tv markt von samsung zu verbergen.

Lg


Nabend,

du hast die untersch. Technikzusammenhänge anscheinend nicht verstanden.
Das ist keine Consumer TV konforme Technik !
Und Q-LED´s für den LED Videowall herzustellen ist schon Know How ohne Ende !!
Bisher kann es nur Sony, aber da ist der Pitch grösser.

Es macht keinen Sinn diese im Grundsatz untersch. Techniken in einen Topf zu schmeissen. Von den Anwendungen auch kompl. unterschiedlich.

ANDY
V._Sch.
Inventar
#30 erstellt: 18. Jan 2018, 07:02
The Wall ist flexibel und da kann man mit 65 Zoll anfange, um dann jedes Jahr zu wachsen. Falls es Defekte gibt, wird das betroffene Teil einfach ausgetauscht.

Wenn Samsung damit auf den Markt geht, dürften andere Preise aufgerufen werden als im professionellen Bereich. Das sind dann keine Projekte, sondern einfach nur Massenproduktion.
Commander1956
Stammgast
#31 erstellt: 18. Jan 2018, 09:26
Hallo,
warten wir es ab. Auf jedenfall geht es langsam der Heimkinofrontprojektion an den Hals. Da sind schon die wohnzimmertauglichen Kurzdistanzprojektoren, die demnächst aufrollbaren OLED Displays und von Samsung das Bildschirmbaukasten System. Wobei Bildqualität und Preis entscheidend sein werden.
Und in einigen Jahren (nicht Jahrzehnten) dann die OLED Tapete in 8K Auflösung. Denn für eine ganze Wand ist 4K noch zu wenig.
Gruß,
Commander
V._Sch.
Inventar
#32 erstellt: 18. Jan 2018, 09:34
Ich fürchte eine Tapete wird es so wohl nicht geben, denn das ganze muss ja auch angesteuert werden und dann mit Kleister an die Wand, kann ich nicht glauben.

Aufrollbar ja aber ob es Muttergläser in 3,5 m Breite gibt wage ich zu bezweifeln und vor allem müssen die ja dann auch ohne Fehler sein.

Die Wall arbeitet mit einer ganz anderen Helligkeit als OLED und hat neben dem Schwarzwert und der deutlich längeren Haltbarkeit die Vorteile auf ihrer Seite.


[Beitrag von V._Sch. am 18. Jan 2018, 10:00 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#33 erstellt: 18. Jan 2018, 10:01

Commander1956 (Beitrag #31) schrieb:
Und in einigen Jahren (nicht Jahrzehnten) dann die OLED Tapete in 8K Auflösung. Denn für eine ganze Wand ist 4K noch zu wenig.

Na ja. 4K ist bereits hart an der Grenze dessen,was das Auge überhaupt noch erfassen kann

Das Problem ist doch eher, dass ein wandfüllendes Bild für die meisten Wohnsituationen einfach zu groß ist.
celle
Inventar
#34 erstellt: 18. Jan 2018, 10:05
"TheWall" ist aber auch nicht 3,5m breit. Muttergläser für 146" gibt es mit den 10.5G-Fabriken. Schon mit 80-120" wird man viele Projektoren in den Wohnzimmer ersetzen können, weil alltagstauglicher als ein Projektor. Insbesondere die Tage der reinen Heimkinobeamer sind gezählt. Die sind schon jetzt viel zu teuer für das was sie bieten. Da haben solche Ultrakurzdistanzprojektoren durch ihre Flexibilität und Einfachheit eine rosigere Zukunft vor sich.
Schon einmal den Wallpaper-OLED live gesehen? Die Elektronik sitzt außerhalb. Backplane + Frontplane sind < 4mm und das geht mit zukünftigen TFT-Trägern aus Plastik noch viel dünner. Nur wer will das mit Kleister an die Wand bringen? Soll ja auch wieder entfernbar sein. Bei der Rollolösung braucht man das nicht und beim Wallpaper-TV reichen Magnete, dünne Aufhängeschienen oder eben doppelseitiges Klebeband. Die Tage aufwendiger Wandhalterungskonstruktionen sind hier auch gezählt, weil das Panel selbst kein großes Gewicht mehr hat.
Slatibartfass
Inventar
#35 erstellt: 18. Jan 2018, 10:26

Dadof3 (Beitrag #33) schrieb:

Commander1956 (Beitrag #31) schrieb:
Und in einigen Jahren (nicht Jahrzehnten) dann die OLED Tapete in 8K Auflösung. Denn für eine ganze Wand ist 4K noch zu wenig.

Na ja. 4K ist bereits hart an der Grenze dessen,was das Auge überhaupt noch erfassen kann

Interessant wäre so eine Tapete, wenn man diese für die Darstellung verschiedener Inhalte parallel nutzen kann, die man auf der Tapete skallieren und positionieren kann, wie z.B. den TV, Anzeigen des smart Home, Internetinhalte oder auch Landschaftsdarstellungen über die gesamte Größe. So könnte man für den Kinoabend den skallierbaren TV über die gesamte Tapete aufziehen, und auch die sonst kleineren verteilten Anzeigen könnten mit 8K scharf abgebildet werden.

Sowas gibt es beispielsweise im Film "Babylon A.D." mit Vin Diesel.

Slati
Superlosi
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Jan 2018, 10:27
@celle
da stimme ich leider Dir absolut nicht zu. Wo sind Beamer denn bitte am Aussterben? Es werden derzeit immer mehr verkauft davon...Sony hat noch nie so viele Vorbestellungen gehabt wie z.B. jetzt für den 760er und da ist der UVP bei 15K. Ganz im Gegenteil werden die auch immer günstiger. Mittlerweile bekommt man 4K Beamer ab 1.200,00 EUR, das die natürlich für das Geld nicht so viel Leisten ist schon klar, aber für Leute die nicht so viel Geld haben eine wilkommene alternative. Natürlich liegen die Higendgeräte zwischen 8 - 15K ausgenommen jetzt der JVC Z1 und der Sony VW5000ES. Dafür ermöglichen die aber Bildbreiten bis 3,50m ohne Probleme. ein guter TV mit 85" Zoll liegt in gleichem Preisbereich hat aber eben nur 85"....Preislich zwischen der Wall und den Highend Beamern scheinen ja Welten zu liegen, was vergleichen wir also hier Apfel mit Birnen? Kurzdistanzbeamer ist eine andere Geschichte, aber mal ehrlich welcher Kurzdistanzbeamer ist denn wirklich derzeit gut? Abgesehen vielleicht vom Sony VPL-VZ1000 der aber dann auch schon bei 20K liegt, Ich habe Ihn leider persönlcih nicht gesehen, daher kann ich auch nichts zum Bild sagen, aber auch hier ist bei 120" schluss. Es ist aufjedenfall aber für viele Interessant diese Entwicklung...Leider fehlt im Bereich von 120" - 150" derzeit jegliche alternetive zum Beamer es seit denn man gewintt im Lotto oder ist bereits Millionär


[Beitrag von Superlosi am 18. Jan 2018, 10:34 bearbeitet]
celle
Inventar
#37 erstellt: 18. Jan 2018, 10:43

da stimme ich leider Dir absolut nicht zu. Wo sind Beamer denn bitte am Aussterben? Es werden derzeit immer mehr verkauft davon...Sony hat noch nie so viele Vorbestellungen gehabt wie z.B. jetzt für den 760er und da ist der UVP bei 15K.


Das ist kein Massenmarkt, sondern eine immer kleiner werdende Nische. Wie viele Projektorhersteller von früher gibt es denn noch? Wo ist Sanyo, wo ist Hitachi, wo ist Mitsubishi, wo Sharp, wo Yamaha, wo Infocus? Warum sind die nicht mehr im Konsumer-Heimkinomarkt vertreten? Was ist aus DLP von TI geworden? Man hat im Highend-Segment eigentlich nur noch die Wahl zwischen JVC und Sony. Früher sah das anders aus.
Echte 4K-Auflösung und HDR ist viel zu teuer. Früher waren Projektoren der günstigste HD-Einstieg (die glorreichen Zeiten eins Sanyo Z2, Panasonic PT-AE500 etc.), jetzt ist ein großer Flachbild-TV billiger als ein Projektor mit vergleichbaren Features.

Das Interesse sinkt, seitdem die TVs immer größer und günstiger werden. In den nächsten zwei Jahren sehen wir 85" TV´s für unter 3000€, die besser sind als jeder Beamer. Die Bereitschaft sein Wohnzimmer beamertauglich zu machen schwindet immer mehr. Bei der aktuellen Generation stehen stylisches Design und die Bequemlichkeit, zu jeder Zeit auf Inhalte zugreifen zu können, klar im Fokus ihrer Anschaffungen. Das hat die ganze CE-Industrie auf den Kopf gestellt. Die einzige Antwort sind hier Ultrakurzdistanzbeamer mit LED oder Laser mit TV-ähnlicher Ausstattung.

75" ist auch schon verdammt groß und dafür dass dann keine Rolloleinwand oder der Beamer an der Decke (inkl. aufwendiger Verkabelung) mehr den Wohnraum verschandelt und man nicht mehr verdunkeln muss, gehen einige bereitwillig das Downgrade für mehr Alltagstauglichkeit in der Bildgröße ein.
Manche wollen eben nur ein großes aber kein größtmögliches Bild. So dass man eben auch Filme im Großbild genießen kann. Die gängigen Sitzabstände in dt. Wohnzimmer liegen wohl bei so 2,5-4m. Den TV kann man aber eben auch für den Alltag, für Serienmarathons auf Netflix, Youtube, Internetsurfen oder eben Videospiele nutzen. Ein Extragerät nur für Filme lohnt sich damit für viele im Wohnzimmer nicht mehr.

Früher mussten sich die Projektoren nur mit 42", teils nur mit 720p-Auflösung verfügbaren LCDs und 50" Plasmas messen, die eben auch als Preiseinstieg deutlich teurer waren. Jetzt hat der Größenzuwachs und die zunehmende Featuritis der TVs die schläfrige Innovationskraft im Projektorsegment gnadenlos überholt. 8K steht schon vor der Tür und 4K ist bei den Beamern immer noch kein Standardfeature. Selbst FHD nicht.


[Beitrag von celle am 18. Jan 2018, 11:06 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 18. Jan 2018, 11:56

Superlosi (Beitrag #36) schrieb:
Wo sind Beamer denn bitte am Aussterben? Es werden derzeit immer mehr verkauft davon...Sony hat noch nie so viele Vorbestellungen gehabt wie z.B. jetzt für den 760er ...

Das ist ein einziges Modell mit sicherlich sehr geringen Stückzahlen. Davon kannst du nicht auf den Markt schließen.

In Westeuropa sind die Verkaufszahlen meines Wissens leicht rückläufig. Kann aber durchaus sein, dass dies durch weltweiten Marktwachstum vor allem in Schwellenländern mehr als kompensiert wird.

Darauf kommt es aber auch gar nicht an, was heute ist. Es geht um die Zukunft. Das Prinzip, Licht von außen auf eine reflektierende Fläche zu strahlen, hat einfach prinzipbedingte Nachteile. Das Bild von selbstleuchtenden Flächen ist immer überlegen - nur bekommt man es heutzutage noch nicht so groß hin, jedenfalls nicht zu akzeptablen Preisen. Wenn das aber gelöst sein wird (und das ist nur eine Frage der Zeit), dann gibt es kaum noch einen Grund für Projektoren (eigentlich fällt mir als Nachteil nur noch ein, dass solche Bildwiedergabegeräte vermutlich niemals akustisch transparent herstellbar sein werden).

Die Lücke zwischen TV und Projektor ist ja heute schon viel kleiner geworden. Wenn man sich keinen ganzen Rückpro-Schrank ins Wohnzimmer stellen wollte, bekam man vor 15 Jahren nur schlecht auflösende Fernseher bis max 70 cm Diagonale. Da war ein Projektor für Filmfans nahezu konkurrenzlos. Heute sind 2- bis 3-fache Diagonalen mit einem flachen "Wandbehang" möglich, die dazu fantastische Auflösung und Farben bieten. Da sehen schon viele Leute nicht mehr ein, warum sie einen Projektor ins Wohnzimmer hängen sollten, mit Verkabelung an der Decke und zwar größerem, aber viel flauerem Bild, vor allem im Hellen. Und das wird sich weiter fortsetzen, je größer und preiswerter die Fernseher werden bzw. je preiswerter bei gegebener Größe.

Selbst in meinem dedizierten Kinoraum würde ich mich auch freuen, wenn ich nicht mehr in einer dunklen Höhle hocken muss, um ein tolles Bild zu haben, sondern die Wände weiß streichen und wohnlich angenehm beleuchten kann. Dafür würde ich auch ein etwas kleineres Bild in Kauf nehmen - und vielleicht sogar die akustische Intransparenz.


[Beitrag von Dadof3 am 18. Jan 2018, 12:03 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#39 erstellt: 18. Jan 2018, 12:08
Als ich noch eine Leinwand mit 2,4 m Breite hatte, wurde noch TV geschaut. Nach Installation der neuen Leinwand war der TV Geschichte. Für ein richtiges tolles Bild braucht man Größen jenseits von 3 m Breite.
Nichts ist beeindruckender als ein großes Bild.

Bisher sehen wir nur kleine Größen bei OLED TV und was die in Größen von 146 Zoll kosten würden, will ich mir nicht vorstellen. Das heißt auch 0 Fehler auf 146 Zoll.
Dadof3
Inventar
#40 erstellt: 18. Jan 2018, 12:28

V._Sch. (Beitrag #39) schrieb:
Als ich noch eine Leinwand mit 2,4 m Breite hatte, wurde noch TV geschaut. Nach Installation der neuen Leinwand war der TV Geschichte. Für ein richtiges tolles Bild braucht man Größen jenseits von 3 m Breite.

Das hängt ja davon ab, wie nah du davor sitzt. Bei 3 Meter Abstand ist vielen 3 m Breite schon zu groß. Ich habe ein Verhältnis Abstand:Bildbreite von ca. 1:1, was mir gefällt, aber vielen meiner Gäste einfach zu groß ist.


Das heißt auch 0 Fehler auf 146 Zoll.

Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist von der Auflösung abhängig und nicht (oder zumindest nur wenig) von der Bildgröße.
celle
Inventar
#41 erstellt: 18. Jan 2018, 12:44

Das Prinzip, Licht von außen auf eine reflektierende Fläche zu strahlen, hat einfach prinzipbedingte Nachteile.


Im Grunde gebe ich dir Recht, aber einen Vorteil hat man hier bei der Projektion schon. Diffuses Reflexionslicht ist natürlicher und angenehmer für die Augen. Ein Baum in der Landschaft leuchtet ja nicht, sondern reflektiert das Sonnenlicht. Hatte ja selbst Projektoren genutzt und vor kurzen auch einen als TV-Ersatz. Das Bild empfand ich angehmer als beim LCD-TV. Es setzte auch nach einem langen Arbeitstag keine Müdigkeit ein.

Deswegen bin ich auch noch sehr skeptisch LED-Leinwände als Projektorersatz im dunklen Kino zu nutzen. Das könnte für viele Normalbürger einfach zu grell und unangenehm werden.
Wie schaut es bei mLED überhaupt mit dem Blauüberschuss aus? Wie wird gedimmt? Mit PWM also wieder Flimmern? Vom Shimmering-Effekt konnte man in einem der "TheWall"-Berichte auch schon lesen. LEDs haben hier generell nicht den besten Ruf und im Grunde sind mLEDs nur geschrumpfte LEDs. Gerade Samsung scheint bei seinen TV-Entwicklungen hin zu leuchtkräftigeren Farben einen starken Blauüberschuss einzukalkulieren. Die angepriesenen QLED-Vorteile kommen auch erst bei solch überdrehten viel zu kühlen Farben zum Einsatz. Auf D65 kalibriert bleibt nur noch wenig davon übrig. Im TV-Bereich setzt man in der Vermarktung genau auf das Gegenteil, als wie im IT-Bereich bei den PC-Monitoren, bei denen die Schonung der Augen doch ein großes und offenes Thema ist. Bei den LCD-TVs schweigt man sich hier aus, obwohl es im Grunde nur größere und grellere LCD-Monitore sind.


[Beitrag von celle am 18. Jan 2018, 12:46 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#42 erstellt: 18. Jan 2018, 14:29
@Dadof3
Bei der Produktion von oled fällt Schrott an. Der yield lag bei 4k tv 2015 bei 65 %.
Nehmen wir ein mal an, das LG Muttergläser in 146 Zoll fertigen könnte. Dann werden aus diesem Mutterglas die einzelnen Größen geschnitten. Fehlerhaftes Material fällt heraus und wird verworfen.

Bei einem Gerät mit 146 Zoll Größe müsste das komplette Mutterglas fehlerfrei sein.
celle
Inventar
#43 erstellt: 18. Jan 2018, 17:48
Die sind aktuell bei über 90% Yield. Man selbst spricht vom "goldenen Yield" und habe diesen Stand innerhalb von 5 Jahren erreicht, für den LCD 15 Jahre brauchte. Aufgrund dessen erwarten die Amis nun auch in 2018 ihren 77" OLED-TV für $5000 als Black-Friday-Angebot. Aktuelle Herstellerpreisempfehlungen liegen für 77" OLED-TVs bei $9999 (z.B. Sony 77A1). Straßenpreise logischerweise nochmals um einiges darunter (angeblich geht es bei den Amis bei ab ca. $7000 los). LGD möchte dieses Jahr auch vermehrt den Fokus von 55" und 65" auf 65" und 77" verschieben. Aktuell liegt die Produktionsrate für 65" schon über der von 55" (Anfang 2017 war es noch 60:40 für 55", Ende 2017 schon über 50% für 65"). Nächstes Indiz für den golden Yield, ist die erstmalige Präsentation eines 88" 8K-OLED-TVs und die Einführung der 77"-Größe in die OLED-Mittelklasse mit dem neuen 77C8.


[Beitrag von celle am 18. Jan 2018, 17:49 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#44 erstellt: 19. Jan 2018, 08:47
Nun wir wollen hier keine OLED Diskussion führen aber wenn wir hier schon mal einen Fachmann haben, erklärt er uns vielleicht wann oled die magische Grenze von 1000 Nits überschreitet?
Die Technik der Wall stellt uns bis zu 10 000 Nits Spitzenhelligkeit im HDR in Aussicht.
ANDY_Cres
Inventar
#45 erstellt: 19. Jan 2018, 19:11

V._Sch. (Beitrag #44) schrieb:

Die Technik der Wall stellt uns bis zu 10 000 Nits Spitzenhelligkeit im HDR in Aussicht.


Nabend,

wer behauptet so einen Quatsch ? Sprechen wir von HDR Spezifikation oder tatsächlicher zu erreichender Helligkeit ?

10.000 Nit real schaffen nur Outdoor LED Systeme auf Bais DIP Technologie und da ist bei Pitch 6,67 mm Schluss.
Also nichts für Filme zu Hause schauen, auch im Hinblick der puren (zuvielen) Helligkeit.

Apropos Micro LEd Technik.
Was ebenso absolut im Trend liegt ist die COB Technik in Kombination mit Normal LED oder jüngst auch Mircro LED
(könnt ja mal google anwerfen bei Interesse).
Im Moment ist der "run" für Micro LED von einigen Herstellern im Pflichtenheft.
Die ISE Messe wird wieder sehr interessant dieses Jahr.

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 19. Jan 2018, 19:14 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#46 erstellt: 20. Jan 2018, 10:50
Natürlich geht es bei Spitzenhelligkeit immer um HDR, HDR10 oder Dolby Vision. The Wall, so wurde berichtet, hat ein technisches Potential von 10 000 Nits. Momentan erreicht the Wall 2000 Nits Spitzenhelligkeit und ist jetzt schon OLED um mehr als das doppelte überlegen.

Das ist weder Quatsch sondern Realität.

Hier spricht Samsung sogar von einer möglichen Spitzenhelligkeit von 1 000 000 Nits.

Despite refusing to about the specifics of The Wall, Samsung was very eager to talk about the future roadmap for microLED (and QLED). The Korean company claims that microLED will eventually be capable of hitting peak brightness levels of 1,000,000 nits, nanosecond response time, and 5000 ppi (pixel per inch) density, while keeping power consumption in check. Perhaps, who knows, but The Wall is a strong first showing.
https://www.flatpane...owfull&id=1515725281


[Beitrag von V._Sch. am 20. Jan 2018, 11:26 bearbeitet]
ANDY_Cres
Inventar
#47 erstellt: 20. Jan 2018, 13:44

V._Sch. (Beitrag #46) schrieb:
Natürlich geht es bei Spitzenhelligkeit immer um HDR, HDR10 oder Dolby Vision. The Wall, so wurde berichtet, hat ein technisches Potential von 10 000 Nits. Momentan erreicht the Wall 2000 Nits Spitzenhelligkeit und ist jetzt schon OLED um mehr als das doppelte überlegen.

Das ist weder Quatsch sondern Realität.

Hier spricht Samsung sogar von einer möglichen Spitzenhelligkeit von 1 000 000 Nits.


Mahlzeit,

Quatsch ist daran, das wir über HDR Spezifikationen in der mögl. Spreizung sprechen und nicht von realen Helligkeiten.
Letzteres wird bei diesen extremen Werten immer wieder zum Großteil in einen Topf geschmissen.
Je höher die max. Bit Rate in der Verarbeitung und Ansteuerung, desto mehr Bahnbreite in der HDR Spreizung möglich bei LED Technik generell.
Die realen 2000 NIt Peak zählt ebenso dazu. Das sind Schauwerte. Micro LED´s schaffen zur Zeit dauerhaft nur zwischen 800 -1000 Nit, was aber schon sehr hoch ist. Wobei Peak white bedeutet hier, auf der ganzen Fläche möglich.



V._Sch. (Beitrag #46) schrieb:

Despite refusing to about the specifics of The Wall, Samsung was very eager to talk about the future roadmap for microLED (and QLED). The Korean company claims that microLED will eventually be capable of hitting peak brightness levels of 1,000,000 nits, nanosecond response time, and 5000 ppi (pixel per inch) density, while keeping power consumption in check. Perhaps, who knows, but The Wall is a strong first showing.
https://www.flatpane...owfull&id=1515725281


Ja wieder so ein Presse Text und ?
Es sagt das per inch 5000 Pixel möglich werden (was nicht neu an Aussage ist), was ca. 70 x70 Pixel bdedeutet, ergo im Real Pitch 0,35 mm.
Momentan hier ca. 0,85 mm Pitch und CLEDIS 1,2 mm Pitch.

Daher ist es auch absurd (jetzt) diese Art Micro LED´s immer von den 146 Zoll auf ggf. 65 Zoll herunter zu brechen.
a) dauert es mit Sicherheit noch 5 Jahre bis diese Technik auf den 5000 ppi Standart kommt
b) selbst dann was für eine Auflösung nativ hätten wir dann bei 65 Zoll ? Ja so sind 4K möglich.
Jede kleinere Grösse bedeutet aber weniger als 4k Nativ.

Und momentan würde bei einer 65 Zoll Applikation nicht mal FHD erreicht werden (unter 1800 Pixel in der Breite).
Insofern ist diese Technik momentan ausschließlich für den Profi Bereich oder gewissen HK Freaks vorbehalten.

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 20. Jan 2018, 13:46 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#48 erstellt: 22. Jan 2018, 12:18

V._Sch. (Beitrag #39) schrieb:
Als ich noch eine Leinwand mit 2,4 m Breite hatte, wurde noch TV geschaut. Nach Installation der neuen Leinwand war der TV Geschichte. Für ein richtiges tolles Bild braucht man Größen jenseits von 3 m Breite.
Nichts ist beeindruckender als ein großes Bild.


... und wie viele Leute aus dem Massenmarkt besitzen denn Leinwände > 3m? Ich muß da celle schon recht geben, daß Beamer immer uninteressanter werden. Verglichen mit dem TV-Bereich ist der Beamerbereich geradezu lächerlich klein!
Nudgiator
Inventar
#49 erstellt: 22. Jan 2018, 12:24

V._Sch. (Beitrag #44) schrieb:
Nun wir wollen hier keine OLED Diskussion führen aber wenn wir hier schon mal einen Fachmann haben, erklärt er uns vielleicht wann oled die magische Grenze von 1000 Nits überschreitet?


Gegenfrage: wer braucht 1000 Nits? Ich fahre meinen OLED bei SDR auf 100 Nits ... auch tagsüber! HDR ist "nett", aber noch weit von "Perfektion" entferntz. Bei HDR kommt man sich aktuell wie in der Bastelstube vor: man dreht a bisserl am Master rum und läßt den Müll auf den Kunden los, der sich dann damit rumärgern kann, weil es in der Praxis sch... aussieht!
V._Sch.
Inventar
#50 erstellt: 22. Jan 2018, 15:09
Neuigkeiten von The wall, sie erscheint im der 2. Jahreshälfte diesen Jahres. Es startet auch eine 75 Zoll Version.
http://www.4kfilme.d...-led-tv-aufgetaucht/


[Beitrag von V._Sch. am 22. Jan 2018, 15:13 bearbeitet]
celle
Inventar
#51 erstellt: 22. Jan 2018, 15:55
Nein. Lies doch einfach einmal auch genau das was in deinem Link inkl. der Kommentare steht. Der Urheber deiner Quelle hat da etwas gehörig verwechselt und der miniLED-FALD-LCD, für den es den CES-Innovations-Award gab, war auf der Messe als Demo ausgestellt (nur eben für ihn als einfacher Blogger nicht sichtbar). Der hat aber nichts mit einem MicroLED-TV zu tun. Schon die Annahme, dass Samsung innerhalb eines halben Jahres den Pixelpticht dramatisch verringern könnte, zeugt von großen technischen Unverständnis des Bloggers bezüglich der Thematik.

Samsung selbst bereitet ja schon die Händler und Käufer auf 8K vor (auch normale SD-, HD- und 4K-Inhalte soll ja lt. Samsung die neue AI-Bildprozessor-Technik in bester, ja gar besserer Qualität auf einem 8K-Panel zeigen als einem 4K-Panel). Bis die mLED-Entwickler es also geschafft haben den Pixelpitch zu verringern (damit bei 75" wenigstens 4K möglich sind), sind wir bei 65" bei LCD und OLED schon lange bei 8K als Standardauflösung angelangt. Spätestens 2019 wird 8k zum Premiumstandard bei LCD ab 75". Eine neue und teurere TV-Technologie die am Markt mit geringerer Auflösung als der etablierte Standard startet, gab es m.E. noch nie.

Deswegen wurde auf der diesjährigen CES auch bei allen Herstellern die große Aufmerksamkeit auf die neuen 8k-tauglichen Bildprozessoren gelenkt. Die Einführung des neuen HDMI-Standard hat sich halt nur um ein halbes Jahr verzögert. Mal schauen ob es die wirkichen High-End-Serien bei LCD da noch zur IFA schaffen werden, oder ob man noch bis 2019 wartet, was für die reinen LCD-Anbieter eher nachteilig ist. Diese massive Prototypenschau bei den LCD-TVs war schon ungewöhnlich. Die wollten nämlich eigentlich schon dieses Jahr mit 8K und somit auch kaufbaren Produkten gegen OLED punkten. Nächstes Jahr hat aber auch LGD hier aufgeschlossen.


[Beitrag von celle am 22. Jan 2018, 20:03 bearbeitet]
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