Problem mit Strömungsgeräusch - LS weicht evt. ab?

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garry3110
Stammgast
#1 erstellt: 19. Feb 2014, 04:03
Moin,

hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich hab folgendes Problem:

Als ich gestern zufällig bei gehobener Lautstärke
hinter meinen Elacs (FS 249 BE) stand, machte ein LS starke
Strömungsgeräusche im oberen BR-Rohr - während der
andere LS keinen einzigen Ton aus dem BR machte, auch nicht bei hohen Pegeln. Hab verscheidene
Musik getestet. Auch an der Elektronik liegt es nicht.
An oder um den BR-Rohren ist nichts Auffälliges - sie sind vom Bau her auch identisch. Auch das
Innenleben der beiden LS ist sehr gleichmäßig mit Dämmmaterial ausgelegt.
Jetzt mach ich mir natürlich Sorgen, ob es am Gehäuse, Der Weiche
oder an einem der zwei Bässe liegt. Weicht da vllt etwas ab? Da kann doch etwas nicht
stimmen bei zwei baugleichen LS dieser Preisklasse.

Oder ist das normal und kann durchaus mal vorkommen?
Ich kann mich gerade nicht damit anfreunden.

Bevor ich aber weiterteste, warte ich erstmal auf eure Meinung.



Danke schonmal, Tschau!
jd17
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2014, 09:03

garry3110 (Beitrag #1) schrieb:
Da kann doch etwas nicht
stimmen bei zwei baugleichen LS dieser Preisklasse.

Oder ist das normal und kann durchaus mal vorkommen?

Da meine Lautsprecher aus ähnlicher Preisklasse stammen, kann ich dir zumindest sagen, dass es nicht ungewöhnlich ist.
Ich habe auch beim linken Lautsprecher leichte Strömungsgeräusche, die ich beim Rechten bisher noch nicht vernommen habe.
Dafür muss es aber auch Tiefbass mit ordentlich Pegel sein.

Meines Wissens kommen Strömungsgeräusche selbst bei den besten Konstruktionen vor, ein wirkliches Heilmittel gibt es glaube ich nicht (außer CB natürlich :D).

Ich habe Abhilfe geschaffen, indem ich die BR-Öffnungen einfach verschlossen habe.
Vielleicht bei dir auch eine Option? Oft hat man Raum-bedingt eh zu viel Bass, wenn die Lautsprecher als BR betrieben werden.
Mwf
Inventar
#3 erstellt: 19. Feb 2014, 10:46
Hi,
garry3110 (Beitrag #1) schrieb:
...Jetzt mach ich mir natürlich Sorgen, ob es am Gehäuse, Der Weiche oder an einem der zwei Bässe liegt...

Nach dem was du schreibst, eher nein, weder noch.

Bevor du den Elac Service kontaktierst, kannst du das obere BR-Rohr mal rausschrauben und gucken, ob die Dichtung dahinter rundum richtig eingelegt ist.
Viel Erfolg,

Gruss,
Michael
garry3110
Stammgast
#4 erstellt: 19. Feb 2014, 13:10
Hey,

danke euch

Also ich muss bei Tiefbasspassagen nicht laut aufdrehen, um das relativ laute
Geräusch zu hören (alles neutral eingestellt). Etwas über Zimmerlautstärke.

Das BR-Rohr sitzt perfekt, so wie im anderen LS.
Mit dem Zustopfen der Öffnungen habe ich auch schon nachgedacht.
Nur ist es so, dass ich alles mit AM eingemessen habe und äußerst zufrieden
mit dem Sound bin.

Mir ist aber noch etwas anderes aufgefallen:

Da ohnehin zwei TTs ausgewechselt werden (keine technische Mängel, rein optisch),
baute ich gleich mal alle aus. Mir ist zunächst die Anbringung der Magnete
ins Auge gefallen. Ich bin ja kein Experte, aber müssen diese nicht exakt
zentriert übereinander angebracht sein? Jedes einzelne Chassi hat diesbezüglich unterscheidliche
Abweichungen - der eine mehr, der andere weniger. Wirkt sich das nicht auf das ganze
Magnetfeld aus? Das Basschassi der FS249 BE besteht aus drei Magneten. Der obere letze
und kleinste Magnet ist am auffälligsten versetzt auf dem darunterliegenden angebracht.
Bei einem habe ich geschätzt eine Abweichung von gut 2-3mm.
Wie gesagt bin ich kein Experte, aber es fiel mir halt sofort auf. Sind wohl Fertigungstoleranzen, oder?
Ob das Auswirkungen haben kann? Zudem kam mir ein Chassi des LS mit den Geräuschen etwas weicher aufgehängt vor. Ich hab aus Neugier mit aller Vorsicht alle Membranen im Direktvergleich mit den Fingerspitzen bewegt.
Sie wirkte auch nicht so gedämpft bei diesem Test. Die anderen Membranen verhielten sich dagegen etwas geschmeidiger und sanfter. Kann das vllt an der Zentrierspinne liegen?

Das sind evt. alles nur Kleinigkeiten. Elac steht nach wie vor bei mir GANZ klar an erster Stelle in Punkto Service, Qualität und Verarbeitung.

Und vllt lerne ich jetzt was Neues dazu (denn ich selbst bin son kleiner Perfektionist ).

Grüße Euch!
jd17
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2014, 13:17

garry3110 (Beitrag #4) schrieb:
Mit dem Zustopfen der Öffnungen habe ich auch schon nachgedacht.
Nur ist es so, dass ich alles mit AM eingemessen habe und äußerst zufrieden
mit dem Sound bin.

Du kannst ja auch einfach nach dem Zustopfen erneut einmessen - vielleicht wird die Korrektur sogar besser...?
Ich würde das zumindest mal testen...
garry3110
Stammgast
#6 erstellt: 19. Feb 2014, 13:45
Ich möchte ungern nur ein "Pflaster" draufkleben.
Mich interessiert schon der ganze Hintergrund. Die Wahl eines BR- Prinzip
kommt auch nicht von ungefähr.
Da ich aber auch sehr experimentiel bin, werde ich das
mal ausprobieren. Wenn sich am Ende eine Verbesserung gibt,
ist es mir letztendlich fast egal, ob die Öffnungen auf oder zu sind.
Bis dahin erhoffe ich mir aber, dass jemand
Licht ins Dunkle bringt.
Mwf
Inventar
#7 erstellt: 19. Feb 2014, 13:53

garry3110 (Beitrag #4) schrieb:
... Sind wohl Fertigungstoleranzen, oder?
Ob das Auswirkungen haben kann? ...

Nein -- bzw. nur ganz minimal -- ,
insbesondere nicht auf unüblich starke Geräusche aus dem BR-Rohr.

So wie du es beschreibst, muss es eine ganz simple, offensichtliche Ursache haben,
irgendwas im Bereich des Rohres innen oder außen im Weg stehen, im Bereich max. 10 cm vor /hinter den Öffnungen,
oder eben zwischen Gehäuse und Rohr nicht perfekt abgedichtet, sodass starke Luftverwirbelungen enstehen.

--------------------------
Aber nochmal Basics:
-- du benutzt ein Antimode 2.0 ?,
-- die Kanäle li/re sind einzeln eingemessen (auch im Bass, oder sind die gekoppelt ??)
-- bist du ganz sicher, dass die zweite Box bei identischen Eingangssignal
(d.h. auf den gleichen Kanal umgesteckt bzw. AM aus)
überhaupt keine BR-Geräusche erzeugt?


[Beitrag von Mwf am 19. Feb 2014, 14:36 bearbeitet]
garry3110
Stammgast
#8 erstellt: 19. Feb 2014, 23:36
Hallo Mwf

Ich habe nochmal nachgeschaut. Es ist nach wie vor alles identisch bei beiden LS, soweit ich das beurteilen kann.
Beide BR-Rohre liegen frei in ihrer Kammer und können atmen.

Das mit den Eingangssignalen habe ich ebenfalls nochmals getetstet.
Hab meinen Amp auf Mono geschaltet und auch die Chinchkabel vertauscht. Das Problem blieb weiterhin bestehen - natürlich bei gleicher Lautstärke.
Das ist echt ein Rätsel für mich, zumal der Unterschied auch sehr drastisch ist.

Die FS 249 hat aber auch ein nach unten gerichtetes BR-Rohr - direkt zwischen Bodenplatte und Gehäuse.
Vllt liegt ja dort der Hund begraben?
Jedenfalls liegen auch diese BR-Rohre frei und sind fest verschraubt -
falls es damit überhaupt zusammenhängt.

Ich habe sogar die kompletten Basschassis ausgebaut und vertauscht - es änderte sich nichts.
Ich werd morgen mal die Rohre vertauschen ubd vllt(hoffe ich doch) gibt es dort minimale Abweichungen.
Ansonsten bin ich mit meinen Ideen auch am Ende. Fest steht, es liegt an den Lautsprechern, alles andere habe ich bereits ausgeschlossen.

Noch'ne Idee?
Mwf
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2014, 09:06

garry3110 (Beitrag #8) schrieb:
...Die FS 249 hat aber auch ein nach unten gerichtetes BR-Rohr - direkt zwischen Bodenplatte und Gehäuse.
Vllt liegt ja dort der Hund begraben?...

Du sagtest doch mehrfach die Geräuschquelle sei das obere
Aber das untere BR-Rohr ist bei Elac das entscheidende, das obere dient nur dem Feintuning (daher auch der Verschlussstopfen).

Noch'ne Idee?
Leider nein.
Wenn du die LS schon quasi komplett demontiert hast, wirds langsam misteriös.
Ob der Händler (und dann der Elac Service) noch was findet, oder dir stattdessen den LS komplett tauscht?
Mwf
Inventar
#10 erstellt: 23. Feb 2014, 16:42
Hi,

egal wie die Sache ausgeht,
lass uns bei Gelegenheit wissen, was die Ursache war.
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