Kaufberatung 10 Terabyte Festplatte (NAS)

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gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Okt 2017, 15:54
Hallo,

ich bräuchte mal eine Kaufberatung in Bezug auf Festplatten für meinen Selbstbau NAS. Und zwar würde ich gerne meinen NAS mit einer 10 Terabyte Festplatte bestücken.
Als Betriebssystem für meinen NAS nutz ich Openmediavault. Mein NAS dient nur als Datengrab für Filme, Musik und Bilder.
Ich habe zwei Mediaplayer (Odroid C2) mit Libreelec als System drauf installiert, eins im Wohnzimmer und eins im Schalfzimmer, womit ich dann auf meinen NAS drauf zugreife.
Das heisst mein NAS läuft keine 24/7, sondern wird nur dann per Wake on Lan aufgeweckt wenn ich mal Musik, Filme etc. hören/schauen möchte und schaltet sich dann auch automtisch wieder aus.
Der NAS b.z.w. die Festplatte soll wircklich nur als Datengrab dienen, um über meinen Mediaplayer auf die Filme, Musik u.s.w. zuzugreifen.
Wie gesagt suche ich jetzt für diese Voraussetzungen eine 10 Terbayte Festplatte. Preis erstmal egal. Wenns da was Preiwertes gibt, sag ich natürlich nicht nein .
Ich weiss für NAS ist man mit den Festplattenmarken von Seagate und Western Digital glaub ich ganz gut beraten. Aber wenns dann um die richtigen Modelle geht, bin/werd ich schon unsicher! Bin, was das anbelangt jetzt nicht so der Experte.
Würde mich freuen wenn Ihr mir da nach Euren Erfahrungen dabei helfen könntet, die für mich am besten geeignete Festplatte in 10 Terabyte Kapazität zu finden b.z.w. zu beraten.

Mfg.
Michael
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 11. Okt 2017, 16:17
reichen auch 8TB?
ich habe zwei 8TB Seagate Archive in meinem Dune HD Duo stecken.

der größte Vorteil: der Preis! die Dinger sind inzwischen unter 200€ zu haben (ich habe noch 225€ gezahlt)!!!

die "Nachteile" sind in diesem Fall eigentlich keine...
die Geschwindigkeit reicht selbst für 4K Filme mehr als aus, da kommt man nichtmal ansatzweise ans Limit, bzw. kann selbst eine 1Gb/s Leitung nicht mehr Daten transportieren als die Platte liefern kann.
dafür dreht sie relativ langsam -> weniger Hitze
gedacht sind die Platten für "selten" schreiben und genau das macht man ja bei so einem Datengrab. Selbst wenn man da z.B. täglich TV Sendungen drauf aufnimmt, dann ist das immer noch "extrem selten" wenn man das mal mit einer Platte vergleicht die in einem Rechenzentrum in einer Datenbank Anwendung eingesetzt wird, so muss man das sehen/vergleichen. Filme/Musik ist nunmal "Kindergeburtstag"
die Lautstärke ist im "Idle" ok, aber man hört sie und beim Seeken sind sie schon relativ laut, wenn das "NAS" aber irgendwo in der Kammer steht, dann ist das ja auch egal.

klar kann man mehr ausgeben und sich die "Spitzenmodelle" kaufen, aber das sehe ich für diese Anwendung nicht ein.
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 11. Okt 2017, 17:22
Hallo Mickey Mouse,

vielen Lieben Dank für Deine Antwort ! Es würden natürlich auch 8 Terbayte ausreichen. Und vorallem wenn der Unterschied zum Preisleistungsverhältnis so gross ist, verzichte ich gut und gerne auf die 2 Terabyte.
Hät ich jetzt nicht gedacht , b.z.w. hab da jetzt nicht so genau recherchiert. Weiss nur das die 10 Terbayte ab ca 350 Euro anfangen.
Kann an meinem NAS ja bis zu 6 Sata Festplatten anschliessen.
Könntest Du mir da ein oder auch mehrere Modelle von Seagate davon zeigen, in der 8 Terbyte Variante , b.z.w. ein Link oder so wo Du mir empfehlen kannst?
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 11. Okt 2017, 17:50
"Seagate Archive" ist die Modellbezeichnung und der Name ist Programm, die sind eben zum "archivieren" von großen Datenmengen gebaut.
idealo link

wie gesagt, die 10TB HDD sind eben meist (auch) für andere Anwendungen gedacht und dementsprechend teuer. Das ist halt der große Vorteil der Seagate Archive und das was du (und ich auch) damit machen möchtest, passt halt ziemlich genau auf das wofür die konstruiert sind.
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 11. Okt 2017, 18:08
Super,
nochmals ein fettes Dankeschön!!!! Genau auf diese Hilfestellung hab ich gehofft!! Dann werd ich mir von dem Link den Du mir geschickt hast, eine Platte raussuchen!!

Wünsch Dir einen schönen Abend noch!!

Gruss
Michael
jonath
Stammgast
#6 erstellt: 12. Okt 2017, 19:49
https://geizhals.de/?cat=hde7s&xf=958_10000&sort=p

So viel mehr kostet ne 10TB pro TB auch wieder nicht, die 2-4€ pro TB machen kaum etwas aus. Ich persönlich würde zu der 10TB Seagate greifen nachdem diese mit PMR und nicht wie die Archive mit SMR arbeitet. Bei letzterem geht die Performance wenn man die Platte befüllt doch arg in die Knie, ich hatte damit enorme Probleme und hab mich dann für eine PMR Platte entschieden, dieses liefert nahezu durchgehend eine gute Performance.
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 12. Okt 2017, 20:28

jonath (Beitrag #6) schrieb:
Ich persönlich würde zu der 10TB Seagate greifen nachdem diese mit PMR und nicht wie die Archive mit SMR arbeitet. Bei letzterem geht die Performance wenn man die Platte befüllt doch arg in die Knie, ich hatte damit enorme Probleme und hab mich dann für eine PMR Platte entschieden, dieses liefert nahezu durchgehend eine gute Performance.

das hat sich wie genau geäußert und wie hast du die Platten eingesetzt?!?

Heise schreibt zu dem Thema:
In der Praxis funktioniert das gut, selbst in einer üblichen Desktop-Umgebung dürfte man von der SMR-Technik kaum etwas bemerken. Die Platte wird erst dann merklich langsamer, wenn sie über längere Zeit ununterbrochen Daten auf zufällig verteilte Adressen schreiben muss (Random Write).

wenn wir über eine Film Datenbank reden, dürfte es aber i.d.R. "quasi nur" sequentielle Schreibzugriffe geben.

Beim sequenziellen Schreiben von Daten erreichte die Archive HDD v2 maximal gute 185 MByte/s, die Mittelwerte beim Lesen und Schreiben liegen bei rund 130 MByte/s.

wie gesagt, über eine 1Gb/s Netzwerkleitung bekommst du nicht mehr als 120MB/s und selbst dafür müssen an beiden Enden High-End System arbeiten.
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 12. Okt 2017, 23:33
Ja, da kann man sich jetzt sicher streiten. Ich hab in meinem NAS eine ältere 2Tb und eine ältere 3Tb Festplatte verbaut, die jetzt allesamt voll sind.
Und die Festplatten sind jetzt auch schon paar jährchen alt! Und ja, von der Perfomance bin ich eigentlich ganz zufrieden, b.z.w. hatte keine Probleme!
Muss aber gestehen das ich kein Vergleich hab zu neuwertigeren Festplatten, in wie weit sich da der Perfomance Unterschied bemerkbar macht. Deshalb auch unter anderem der Grund warum ich den Thread hier erstellt habe.
Wenn ich was rüberkopiere, komm ich mit meiner 1GBit/s Anbindung auf ca. 100-120Mb/s
Will mir einfach mal eine grosse Platte gönnen, da meine alten Platten einfach ausgedient haben!
Im Raid Verbund läuft bei mir auch nichts! Sondern einfach nur ganz normal. Falls dann mal eine Platte ausfallen sollte, so what, dann ist das auch nicht so dragisch in Bezug auf die Daten.


[Beitrag von gembird am 12. Okt 2017, 23:34 bearbeitet]
jonath
Stammgast
#9 erstellt: 13. Okt 2017, 07:21

Mickey_Mouse (Beitrag #7) schrieb:

das hat sich wie genau geäußert und wie hast du die Platten eingesetzt?!?


Ich habe initial die Filmsammlung kopiert, dabei ist die Performance nach ein paar Hundert Gigabyte der gesamten Übertragung von ca. 5TB auf ca. 5-10MB/s eingebrochen, wenn ich mich richtig erinnere hat die Platte relativ häufig laut syslog einfach blockiert. Sprich kurzzeitig waren diese >120MB/s da, aber danach hat die Platte für mehrere Sekunden blockiert. Anbindung war nicht das Problem, ging direkt über SATA und die Daten kamen von einem >600MB/s RAID-5.

Zu diesem Zeitpunkt war die Unterstützung für diese Platte im Linux Kernel allerdings noch recht neu und es wurde noch einiges gefixt. Kann natürlich sein, dass die Platte zum Zeitpunkt des Testes durch Heise besser durch den Linux Kernel unterstützt wurde und Probleme mit dem Blockieren behoben wurden, ich persönlich habe dann doch lieber auf eine PMR Platte zurückgegriffen nachdem ich keinen Betatester spielen wollte.

War auch nur als Hinweis gedacht, so wäre die Archive mit 8TB sicherlich eine tolle Platte, wobei 10TB halt auch fein sind.


[Beitrag von jonath am 13. Okt 2017, 07:27 bearbeitet]
ukle
Stammgast
#10 erstellt: 13. Okt 2017, 08:18
Die "Archive"-Serie von Seagate arbeitet ja mit dem Shingled Magnetic Recording.
Deshalb wird sie bei der Erstbefüllung von mehreren Terabytes wegen der fehlenden Ruhepausen irgendwann sehr langsam, bis die Daten dann auf den überlappenden Spurbereichen "angekommen" sind und das ist prinzipbedingt.
Ist sie erst einmal befüllt, sind die Lesezugriffe durchaus performant genug, um z.B. problemlos Bluray-Videos ruckelfrei abspielen zu können.
Dafür ist sie wegen der enger liegenden Spuren sehr preiswert pro Gigabyte.

Ich setze zwei dieser 8TB für meine Film- und Video-Archive seit ca. einem Jahr erfolgreich ein.
Da ändert sich eher selten etwas und wenn, dann nur sehr überschaubare Mengen von 20-60 Gigabyte.
Bei einer solchen Betriebsart sind sie perfekt.
Für sich ständig ändernde Datenbanken oder als Aufnahmemedium meiner Dreamboxen ist dieser Plattentyp dagegen eher weniger geeignet.
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Okt 2017, 14:24
Ja einerseits muss ich dem jonath schon auch zustimmen. Mit der Festplatte und der PMR Variante statt der SMR Variante ist
man dann auf der sicheren Seite. Ob einem der Mehrpreis dafür in ordnung ist, muss jeder für sich selber entscheiden!
So viel mehr kostet die ja wircklich nicht! Statt ca. 200 Euro kostet die ja nur ca. 100 Euro mehr! Dafür hat man 2 Terabyte mehr und hat noch
zusätzlich die PMR Variante.
Deshalb Dank ich auch Dir Jonath, für den Tip mit der 10 Terabyte Festplatte und PMR!
ukle
Stammgast
#12 erstellt: 13. Okt 2017, 15:52
Bitte unbedingt bei den Preisvergleichen beachten:
Bei den Festplattenangeboten werden oft OEM-Platten verkauft.
Die sind zwar technisch identisch, aber haben evtl. nicht die 3 jährige Herstellergarantie!
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 13. Okt 2017, 15:55

ukle (Beitrag #12) schrieb:
Bitte unbedingt bei den Preisvergleichen beachten:
Bei den Festplattenangeboten werden oft OEM-Platten verkauft.
Die sind zwar technisch identisch, aber haben evtl. nicht die 3 jährige Herstellergarantie!


Ak ok das wusst ich jetzt auch nicht! Aber gut zu wissen!!
Mickey_Mouse
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2017, 16:01
wobei ich auch dazu meine eigene Meinung habe...

wann fällt schonmal mal eine Platte nach 2 aber vor 3 oder 5 Jahren aus?!?
und selbst WENN, wir reden hier über "Garantie" nicht "Gewährleistung"!!!
da das eine rein freiwillige(!!!) Sache ist, kann da jeder Hersteller vorgeben was er will. Dann muss man sich auch die einzelnen Garantiebestimmungen durchlesen!
in den meisten Fällen wird sich darin nämlich vorbehalten, dass nur der Zeitwert ersetzt wird!
mal ganz ehrlich, wenn in 2 Jahren und 11 Monaten die Platte ausfällt und der Hersteller meint, dass der Zeitwert keine 100€ mehr ist, dann ist das auch egal, da hat man ganz andere Probleme.
statt auf solche Details zu achten, kann man meiner Meinung nach lieber Lotterie spielen, mehr ist (erweiterte) Garantie auch nicht
darkphan
Inventar
#15 erstellt: 13. Okt 2017, 16:16
Ich gebe bei dem Thema auch mal zu bedenken, dass es - je nachdem wo der NAS steht - leise Platten sein sollten, bzw. das ganze Gerät leise sein sollte. Mein QNAP 451+ zum Beispiel wäre mir fürs Wohnzimmer, dort wo ich dann schaue und höre, viel zu laut, wegen seines Lüfters. Und auch im Arbeitszimmer, wo er in der Nähe des Routers steht, kann das Ding schon ziemlich nerven. Die WD Red 4TB darin wiederum laufen perfekt leise. Eine Seagate, die angeblich extra für NAS und Videostreaming konzipiert wurde, fiept dagegen permanent und nervig rum ...

Ergo: WD Red ist für mich erste Plattenwahl.

Ich sichere die Mediendateien (Video, Musik, Fotos) übrigens NICHT mit dem NAS (das ist nur reine, weltweit nutzbare Abspielstation), sondern mit externen HDDs ...


[Beitrag von darkphan am 13. Okt 2017, 16:18 bearbeitet]
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 13. Okt 2017, 16:38
Ja das mit der Lautstärke ist sicher ein Argument, wenn der NAS 24/7 Stunden läuft. Für mich ist das jetzt nicht so wichtig, da erstens mein NAS flüster leise ist, was Lüfter anbelangt und mein NAS keine 24/7 Stunden läuft. Sondern nur dann wenn ich mal ein Film schauen oder Musik hören will. Und mal im ernst, wenn in dem Fall, die Festplatten z.B. so laut wären das es beim Filme sehen stört, dann wäre das schon ein unding!!
Meist hört man doch dann so dementsprechend laut (mit 5.1, Dolby Atmos, Auro3D etc), das man den NAS nicht mehr hören sollte, auch wenn die Festplatten etwas lauter sind! Ist zumindest bei mir so. Mein NAS ist in meinem Wohnzimmer verbaut, gut versteckt.
darkphan
Inventar
#17 erstellt: 13. Okt 2017, 16:42
Wenn du das Gerät selbst nicht hörst, ist das schon mal perfekt - aber die Geräusche der handelsüblichen 3,5-Zoll-HDDs sind nicht zu verachten. Wie gesagt: WD RED kann ich sehr empfehlen, WD Green schon wieder nicht, ebenso nicht Seagate ...
gembird
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 13. Okt 2017, 16:49

darkphan (Beitrag #17) schrieb:
Wenn du das Gerät selbst nicht hörst, ist das schon mal perfekt - aber die Geräusche der handelsüblichen 3,5-Zoll-HDDs sind nicht zu verachten. Wie gesagt: WD RED kann ich sehr empfehlen, WD Green schon wieder nicht, ebenso nicht Seagate ...


Ja so gesehen hast Du ja schon Recht. Hab das jetzt auch nur auf mich bezogen, dass das Kriterium Lautstärke bei einer HDD bei mir jetzt nicht so wichtig ist. Aber dennoch halt für manch anderen wichtig und sollte dann nicht ausser acht gelassen werden!
ukle
Stammgast
#19 erstellt: 14. Okt 2017, 06:46

Mickey_Mouse (Beitrag #14) schrieb:
wobei ich auch dazu meine eigene Meinung habe...

wann fällt schonmal mal eine Platte nach 2 aber vor 3 oder 5 Jahren aus?!?
und selbst WENN, wir reden hier über "Garantie" nicht "Gewährleistung"!!!
... ;)


Ich kann nur für die Firmen Western Digital, Seagate und Hitachi sprechen, bei denen ich schon diverse Plattenauffälligkeiten nach der gesetzlichen Garantiezeit von 6 Monaten entdeckt habe. Wenn Du danach zu deinem Händler gehst um sie zu reklamieren, bist Du auf das Wohlwollen des Händlers im Rahmen der 2 Jahre gesetzlichen Gewährleistung angewiesen.
Im Einzelfall kann das bedeuten, dass der Kunde im Fall der Gewährleitung die Beweislastumkehr zu erbringen hat, dass die Platte den Fehler schon von Anfang an hatte (z.B. Konstruktionsfehler).
Das stelle ich mir im Ernstfall beim Kistenschieber um die Ecke als recht schwierig vor ...

Ich hatte bei allen drei genannten Firmen schon solche Festplatten und diese habe ich alle innerhalb der Herstellergarantie anstandslos durch Ersatzplatten ersetzt bekommen, die dann sogar den Restgarantieanspruch der ersten Platte hatte.

Bei ganz kulanten Firmen kann man z.B. wählen. ob man zuerst die Ersatzplatte haben möchte, damit man noch die Möglichkeit hat, die (lesbaren) Daten noch auf die Ersatzplatte zu transferieren, bevor man die (teil-)defekte Platte zurückschickt.
Es ist mir in den letzten 10 Jahren nicht einmal passiert, dass eine Platte von jetzt auf gleich stirbt, sondern dass zuerst auffällige SMART-Werte wie die Zunahme von häufigen Rekalibrierungsversuchen oder sogar nicht lesbare Sektoren auftreten.
Und: nicht Jeder hat da schon eine Ersatzplatte in TB-Größe in der Schublade Ich auch nicht, aber ich habe immerhin Backups

Fazit: ich kaufe seit Jahren ausschließlich Festplatten mit solcher Herstellergarantie und bin immer bestens damit gefahren.
Selbst wenn ich nach 1-2 Jahren eine Festplatte durch eine noch größere ersetzen möchte, verkauft sich die "gebrauchte" mit x Jahren Rest-Garantie durch den Hersteller deutlich besser als ohne diese.


[Beitrag von ukle am 14. Okt 2017, 06:47 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#20 erstellt: 14. Okt 2017, 10:15
mir sind die gesetzlichen Bestimmungen schon bekannt, genau deshalb habe ich ja darauf hingewiesen!
nur "Garantie" zu rufen hilft ja gar nichts, wenn man nicht die jeweiligen Garantie Bestimmungen dazu nennt.

beruflich habe ich bei NAS Systemen nur mit NetApp zu tun. Da passiert es schonmal, dass man in die Firma kommt und die Sekretärin sagt: da ist eine Eil-Lieferung gekommen. Dann hat eine der NetApp erkannt, dass eine Platte mehr korrigierbare(!!!) Fehler produziert hat als in der Toleranz erlaubt ist und nach Hause telefoniert. NetApp schickt dann eine Ersatzplatte per Kurier und innerhalb von 8 Stunden kommt dann noch ein Techniker zum Tauschen.
so läuft es im Profi Business.

ich kann aber differenzieren zwischen dem was passiert wenn hunderte Ingenieure nicht arbeiten können weil "das NAS steht", da kannst du eine Stunde pro Kopf mit locker 200€ ansetzen, dann liegen wir bei 250 Leuten pro Stunde bei 50.000€ "Verlust", oder was passiert wenn bei mir zuhause die Platte mit den kopierten Filmen ausfällt. Dann muss ich tatsächlich in den Keller und für den Abend ein Original raus suchen und im Laufe der Zeit kopiere ich die halt neu...

wie du schon sagst, SMART sollte automatisch kontrolliert werden und bei Auffälligkeiten sofort eine Warnung verschickt werden, das ist schonmal viel wert, macht aber heutzutage eigentlich jedes NAS System.

so muss halt jeder halt FÜR SICH abwägen wie viel Aufwand und Geld er worein steckt.
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