Phonokabel ven den Hul D-502 . non-Voodoo :p

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Co60
Stammgast
#1 erstellt: 27. Aug 2010, 12:49
Hallo,

ich habe mich mal nach speziellen Phonokabeln umgeschaut und mit Erschrecken festgestellt, daß man da gerne mal mehr als für Vodoo-Cinch-Hochpegel-Kabel "lassen" kann.

Im "erträglichen" Preisrahmen wurde mir ein "van den Hul M.C. D-502 Hybrid" angeboten (Cinch-Cinch).

Hat jemand mit dem Teil Erfahrungen?

Es käme an einen Dual 750 mit MM-System (Orto 2M).
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Aug 2010, 13:02
Co60,

weisst Du denn die Kapazitaet dieses Kabels? Umso weniger, desto besser ist es fuer den Betrieb mit MMs geeignet!

Uebrigens muss Gutes nicht unbedingt teuer sein!

Das 2M Red verlangt nach einer Abschlusskapazitaet zwischen 150...300pF ... d.h. die Eingangskapazitaet Deines Phonoeingangs und die Kabelkapazitaet zzgl. etwa 30pF fuer die Tonarmverkabelung addieren sich zur Abschlusskapazitaet!

Stefan
pe66
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Aug 2010, 14:38
@ CO60,

das 502 von VDH ist ein sehr ordentliches Phonokabel, hat eine gute Schirmung und dürfte bei 60 bis 100 pF pro Meter liegen. Habe selbst unter anderem ein 501 bei mir im Gebrauch (75 pF).

Um dein System optimal abzustimmen brauchst du die Abschlusswerte vom TA (wie Stefan schon schrieb) und den Abschlusswert deines Phonopres. Die Differenz dazwischen "füllst" du mit dem Kabel(n) auf.

Dies geht auch in der gleichen Qualität bedeutend günstiger:
http://www.itwissen....bel-RG-59-cable.html
http://www.itwissen....bel-RG-58-cable.html
http://www.itwissen....el-RG-174-cable.html

von denen kostet der laufende Meter ca 1,10 €

Besser kanns auch ein Kabel für 50,- oder 500,- € pro Meter nicht.

Gruß Peter
Co60
Stammgast
#4 erstellt: 27. Aug 2010, 15:10
Hallo,

danke für die netten Antworten!

Dann muß ich wohl man den Abschlußwert des Amp's rausfinden ... (System ist übringens 2m Bronze).
Das VDH Kabel hat in der Tat 75pF - es ist prinzipiell nur ein "2x 501".

Als Alternative zum Lötkolben greifen? Hmm ... ich "glaube" mal (Voodoo ...) daß die "Industrieverlötung" eines vorkonfektionierten VDH-Kabels besser ist als da, was ich da zusammenbraten würde ... und wahrscheinlich auch mit Silberlot gemacht ...

Gruß aus dem Norden!
germi1982
Moderator
#5 erstellt: 27. Aug 2010, 21:06

Co60 schrieb:
.. und wahrscheinlich auch mit Silberlot gemacht ...

..



Was hat das Lot mit der Qualität des Kabels zu tun? Gar nichts...Silberlot ist zudem Hartlot (Löttemperatur zwischen 600 und 800°), das wird in dem Bereich keiner nutzen. Was du meinst ist silberhaltiges Weichlot. Da wirst du keinen Unterschied merken zum normalen 08/15 Lot.

Ich persönlich nehme bleihaltiges Elektroniklot, auch als Röhrenlot bekannt. Der Bleizusatz verbessert die Fließfähigkeit und verhindert die Bildung von Whiskern...der Begriff Röhrenlot kommt daher dass das Zinn selber eine Röhre ist und eine Seele aus Kolophoniumharz besitzt das als Flussmittel dient.



Und so manches Kabel sollte man sich nicht genauer anschauen was die Lötstellen anbetrifft, auch wenn es industriell gefertigt ist. Ich habe mal den DIN-Stecker eines Dual 701 geöffnet. Das war seinerzeit, 1973/74 das Spitzenmodell von Dual und kostete damals um die 1000 DM (je nach Zarge, die weiße war über 1000 Mark, die Nußbaumfurnier knapp drunter). Das war damals ne Menge Holz. Der Stecker sah so aus als hätte den ein Lehrling im ersten Lehrjahr gelötet der eine Stunde davor das erste Mal einen Lötkolben gesehen hat. Funktioniert hat aber trotzdem alles, nur beim Wechsel von MM auf Low Output-MC gabs durch den Stecker dann Probleme, ich konnte auf dem Phonoanschluss Radio hören. Habe dann den Stecker ersetzt und alles lief...

Ich baue mir auch für meine Klassiker die DIN-Kabel selbst, denn das was man aktuell auf dem Markt bekommt ist der letzte Schrott, ungeschirmte Kabel wo die Signalmasse über eine zusätzlich Ader läuft, was soll man damit anfangen? Allein schon aus dem Grund habe ich damit angefangen meine Kabel selbst zu konfektionieren. Habe alles da, Cinch-Stecker, DIN-Stecker und Kabel. Allerdings nur das normale für Hochpegel, kein niederkapazitives für Phono. Das originale Kabel von Dual hat 100 pF.

Ortofon empfiehlt 300 pF Gesamtkapazität für die 2M-Serie.


[Beitrag von germi1982 am 27. Aug 2010, 21:15 bearbeitet]
Co60
Stammgast
#6 erstellt: 27. Aug 2010, 23:56
Hallo Marcel,

vielen Dank für Dein "Heads-Up" ... dann werde ich mich mal selbst an die Sache machen ...
Spart Geld und mach eigentlich auch dazu noch Spaß :-)
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