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Elac Miracord 50 h II Probleme

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damnit.exe
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Mrz 2011, 20:33
Guten Abend allerseits.

Ich darf seit heute oben genannten Plattenspieler mein eigen nennen und habe dazu ein paar Fragen/Probleme.

(1) wie finde ich raus was für ein STS System verbaut ist?

(2) Der Klang lässt sehr zu wünschen übrig. Es knackt und knistert, bzw geht eine Box nicht. Das mit der Box liegt wahrscheinlich an den Kontakten, müssten wohl mal gesäubert werden. Kann es auch am Adapter(DIN-Chinch) liegen? Das Ding habe ich vom Dachboden geholt, schätzungsweise ist es eher Jahrzehnte als Jahre alt. Direkt umlöten? Da würd ich mir das Kontakte säubern sparen :). Mein Vater meinte auf jeden fall erst mal eine neue Nadel. Ersatz oder Original?

(3) Womit mache ich den Dreher am besten sauber? Spüli oder was spezielles? oder doch eher trocken abwischen?

(4) Wenn ich auf Stopp drücke fährt der Tonarm nicht mehr Hoch. Hat sich schon zwischen Platte und Halterung verkeilt.
Woran könnte das liegen?

(5) Ich hab den Dreher (übrigens ein sehr schöner, muss ich sagen) brav an den Phono Eingang geklemmt: nix, Kein Mux. Am AUX eingang gings aber. Ich dachte Plattenspieler MÜSSEN an den Phono-Eingang, bzw. brauchen nen vorverstärker/entzerrer.

Falls die Fragen schon besprochen wurden tuts mir leid.

Danke schon mal im Vorraus für die Mühe

Heiner

PS: Ich habe absolut keine Ahnung von Plattenspielern das ist der erste den ich besitze.

PPS: Anlage: Elac Miracord 50 H II
Kenwood KA-3700
Tempest Lab Series 3 (findet man wenig zu, haben einen Heil Air-Motion Hochtöner der wohl ganz gut sein soll)
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 22. Mrz 2011, 22:19
Hallo Heiner,

ich habe keinen Elac-Dreher, so dass ich nicht alles beantworten kann.
Meistens steht bei Elac der Typ des Abnehmers bzw. der Nadel vorn auf dem Nadelträger drauf.
Bei dem Ausmaß der von Dir geschilderten Probleme würde ich Dir empfehlen, einen Kollegen, der sich besser auskennt, zu Rate zu ziehen. Vielleicht wohnt ein Forumskollege, der sich ein wenig auskennt, bei Dir in der Nähe. Poste doch mal Deine Postleitzahl.

Beste Grüße
Konrad
monsterbox
Stammgast
#3 erstellt: 22. Mrz 2011, 23:36
Hallo Heiner,

In diesem Thread gab es gerade neulich ein schlimmes "Offtopic" zu Deinen Fragen:

http://www.hifi-foru...84&thread=9980&z=148

Vielleicht bringen Dich die Informationen ja schon weiter - sonst helfe ich Dir gerne auf die Sprünge (natürlich hier).

Es gibt die 50H2 mit und ohne Vorverstärker, allerdings sollte über den Kenwood-Phonoeingang etwas zu hören sein (mit Vorverstärker stark verzerrt, also Vorsicht, damit sich die Phonostufe nicht verabschiedet).

Wenn der Plattenspieler am Hochpegeleingang normal klingt (d.h. nur geringfügig leiser,als CD), ist die Phonostufe an Board, und kommt auch als Fehlerquelle in Frage.

Gruß - Detlef
damnit.exe
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Mrz 2011, 11:18
Danke für die schnellen Antworten.

(1) ist gelöst. STS 344 mit D 155-17. Dazu jetzt: welche neue Nadel? eine original 155-17 oder eine 344 Nachbau oder doch eine ganz andere?

(5) Dann hat er wohl nen Vorverstärker. Ich hatte am Phonoeingang eher Angst dass es mir die membran aus der Box schießt. Kann man den Vorverstärker leicht umgehen? bzw. lohnt sich das um zu schaun ob er am Kenwood(phonoverstärker) besser klingt?

Und noch ne Frage: Kann mann eigentlich die Nadelspitze sehen? Also wenn man von der Seite schaut? Wenn mich nicht alles täuscht müsste dei Spitze nach unten zeigen, ich seh da aber nichts, nur irgendwas das nach hinten zeigt.
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 23. Mrz 2011, 13:32
Hi, wenn auf dem Nadelträger keine Nadel mehr ist, dann kann man das mit bloßem Auge erkennen. Ohne Nadel geht es natürlich nicht, und man sollte auch davon absehen, den Nadelträger ohne Nadel auf der Platte herumkratzen zu lassen.
BG Konrad
damnit.exe
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 23. Mrz 2011, 14:08
gut. also erstma nix mehr spielen.

Aber welche nadel?

bzw: es kommt ja Ton, kann das ohne Nadel sein?


[Beitrag von damnit.exe am 23. Mrz 2011, 14:32 bearbeitet]
damnit.exe
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Mrz 2011, 10:27
So. Nadeln sind da (leider nur Nachbau, aber bevor ich eine Originalnadel durch meine Unerfahrenheit vernichte...)

Es fuktionniert immer nur noch eine Box. Liegt wahrscheinlich am Kabel, ich werds mal irgendwann umlöten (habe in nächster Zeit leider keine Zeit dazu).

Interesannterweise habe ich festgestellt, dass der Plattenspieler an AUX UND PHONO Eingang funktionniert. Am AUX hat man allerdings keinen Bass und es ist verdammt leise. So ca. auf 10 das, was beim CD-Player bei 2 rauskommt. Am Phono brummen die Boxen extrem, die Lautstärke scheint aber zu stimmen. Da beide Boxen brummen nehme ich an, dass es das berüchtigte "Adapterbrummen ist" -> umlöten.

Hat der Dreher nun einen Vorverstärker?

Das Problem mit dem nicht mehr hochfahrendem Tonarm schaue ich mir auch noch mal an, im Moment kann ich es ganz gut damit umgehen den Tonarm per Hebel hochzufahren bevor ich den Spieler ausschalte.
damnit.exe
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Apr 2011, 10:39
Also:

Der Tonarm funktionniert wieder.

Ich hab den DIN Stecker auf Chinch umgelötet. Mit dem Erfolg, dass immer noch nur eine Box funktionniert. Also den Plattenspieler aufgeschraubt und siehe da: Innen sind die Kabel nich irgendwo festgelötet, nein, es sind Chinch anschlüsse. Da hätt ich mir ja n bisschen arbeit sparen können und einfach n neues Kabel reinlegen können.

Jedenfalls Habe ich mal vom Kabelende(das am Verstärker hängt) bis zum System durchgemessen und die Verbindung is nicht unterbrochen.

Heißt das mein System ist hin? bzw. wie kann ich das testen?
luckyx02
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 20. Apr 2011, 16:30
...reinige erstmal die Kontakte des TK's mit einem Glasfaser Radierer oder ganz profan mit einem kleinen Schraubendreher sauber kratzen. Eventuell nachbiegen.
Als nächstes sind die TK kabel verdächtig, einfach mit Ohmmeter durchpiepen, mehr als 2 Ohm sollten es nicht sein....
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 13. Mai 2011, 15:20
Hi and Fi,
ich melde mich, weil "Miracord 50H" bekannt in meinen Ohren klingt. War mein erster Plattenspieler! Das TA-System war nach heutigen Maßstäben ein Schwergewichtler, auch schon von der Form her, fast kubisch! Den Miracord habe ich damals sogar ins Ausland mitgenommen, weil ich auf seine treuen Dienste nicht verzichten wollte.

Zu Deinem Problem:
Hast ja schon Vieles versucht. Einiges hätte ich Dir auch empfohlen erst mal zu testen. Die elektronische Verbindung vom Plattenspieler incl. TA-System zum Verstärker sind also o.k.?! Die Eingangssignale von anderen "Lieferanten", wie CD-Player, evtl. auch Tonband/Cassettengerät auch? Deine LS geben also die eingespeisten Signale wider, oder?
Nur über den Plattenspieler hakt es?
Dann kann es meiner Meinung nach nur an der Weitergabe des vom Plattenspieler kommenden Eingangssignal liegen, und zwar nur an einem der Stereokanäle. Irgendetwas im Verstärke verhindert die Weitergabe des Eingangsignals, meine ich. Der andere Kanal funktioniert ja, d.h. 1 LS ist aktiv, wie ich verstanden habe.

Gruß Blacky
followyoureyes
Neuling
#11 erstellt: 10. Okt 2011, 19:21
Hallo liebe Phono-Jünger,
ich bin auch ein Newby und habe nun einen Miracord 50H II. Mein Problem, die Nadel scheint den Ton nicht weiter zu geben.

Die Nadel erzeugt Ton, wenn sie auf der Platte läuft (Wenn man ganz nah mit dem Ohr an die Nadel geht) und wenn man gegen die Kontakte vom Tonabnehmer mit dem Finger leicht antippt, gibt die Anlage es als dumpfes Rauschen wieder. Aber wenn man gegen die Nadel tipp kommt gar nischt.

Auf dem Tonabnehmer steht DMS 220.

Was kann ich machen? Kontakte reinigen, neue Nadel, neuer Tonabnehmer, ganz was anderes??? Habt ihr eine Idee?


P.S. Aber das Gerät ist ja schon einfach hammer cool! Wie der Arm automatisch hin- und herfährt und wie diese kleinen Balken vor der Lampe vorne hin- und hersausen. Top!
monsterbox
Stammgast
#12 erstellt: 11. Okt 2011, 12:11
Hallo,

Als erstes kannst Du den Headshell-Einschub herausziehen, und mit einem kleinen Schraubenzieher (Finger am Metall) bei eingeschaltetem Plattenspieler sowie Verstärker probieren, ob die Kontaktbleche innen bei Berührung einen Brummton hören lassen.

Wenn dieser bei beiden Kanälen gleich laut ist, liegt das Problem eindeutig am Anfang der Kette, d.h. bei oxidierten Headshellkontakten, lockeren Systemsteckern, erlahmten Kontaktfedern, oder sehr selten im System selbst. Das meiste läßt sich einfach beheben durch Reinigung und/oder biegen .

Sollte es nicht brummen, werden die Möglichkeiten zahlreicher.

Dazu dann ggf. mehr.

Gruß - Detlef
followyoureyes
Neuling
#13 erstellt: 11. Okt 2011, 20:58
Olé, olé. Vielen Dank Monsterbox.

Jetzt funktionierts! Es waren wohl die Kontakte.

Ich hatte Zwischenzeitlich einen Schreck bekommen, weil es nur bei einem Kontakt gebrummt hatte. Dann habe ich aber gemerkt, dass von den fünf Kontaktschellen jeweils die beiden Zweitäußeren die Kontaktführenden sind. Dort brummt es also an beiden gleich stark.

Nun noch was zum Betrieb:

1. Wenn der PS stoppt und der Tonarm zurück auf die Halterung fährt, fängt es an zu brummen sobald der Plattenteller still steht. Ist da was mit der Erdung falsch?

2. Die Tonnadel ist total verbogen und gar nicht in der Mitte von diesem kleinen, roten Plastikhalter. Zurechtbiegen, so lassen oder sowieso mal wechseln?

3. Der Ton kommt mir etwas leise vor (Verstärker hat Phonoeingang und ich hatte auch schon einen anderen PS damit laufen). Liegt das vielleicht auch an der Nadel?

Viele Grüße
Bodo
monsterbox
Stammgast
#14 erstellt: 11. Okt 2011, 21:49
Hallo Bodo,

Die Nadel zurechtzubiegen kannst Du versuchen, da sie krumm wertlos ist, und nur Deinen Platten schadet.

Du benötigst dazu eine sehr starke Vergrößerungsoptik, wie z.B. ein Objektiv eines Fotoapparates, oder ein Okular eines einfachen Teleskops.
Meistens steht nach einem zurückbiegen noch der Diamant schief, und muß mit Gewalt gedreht werden.
Leider braucht man eigentlich für einen Erfolg viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl (eher eigentlich Fingernagelgefühl )
Betrachte die Nadel als Lehrstück, und erwarte nicht zuviel - eventuell hast Du trotzdem Glück, und alles läuft perfekt.

Das Brummen hört sich nach oxidiertem Kurzschließer an.
Wenn dessen Kontakte wieder blank sind, schließt er die zwei Phasenkanäle des Tonabnehmers mit der Masse kurz, wann immer die Nadel nicht in der Rille läuft. So werden die Mechanikgeräusche nicht über die Anlage wiedergegeben.

Du findest den Kurzschließer unter Deinem Pattenspieler, solltest das aber erst im Rahmen einer gründlichen Revision des Gerätes mit entsprechender Vorsicht und Vorbereitung angehen, da das Brummen nicht schadet, und sich auch durch den Gebrauch selbst "heilen" kann.

Systeme klingen durchaus sehr unterschiedlich laut, vielleicht wird es mit gerader Nadel besser, vielleicht ist sie auch in der Längsrichtung aus ihrem Arbeitsbereich an den Systemspulen verschoben.

Ist das Auflagegewicht mit der Feder richtig eingestellt?

1. Tonarm mit Nadel auf Spielhöhe ausbalancieren.
2. Die Feder auf ca. "2" einstellen (mit etwas mehr oder weniger klanglich experimentieren).

Zuviel schadet nicht - zuwenig schon, denn der Diamant verliert den engen Kontakt zu den Rillenflanken und "meißelt" sie im Flug etwas nach.

Der Spieler läuft in der Regel nur leise, wenn man den Antrieb allerfeinstens überarbeitet, besonders das Reibrad.



Gruß - Detlef


[Beitrag von monsterbox am 11. Okt 2011, 21:57 bearbeitet]
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