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Technics 1210 MK2 / Reinigung der Tonarm-Kontakte

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shmokkah
Neuling
#1 erstellt: 13. Dez 2005, 18:08
Moin, habe ein Problem:

Um bei meinen Technics-Plattenspielern (beim Einsatz auf Parties, Konzerten, etc.) musste ich Kontaktprobleme zwischen Concorde-Systemen und Tonarm öfters durch Befeuchten der KOntakte beheben.

Im Laufe der Zeit hat sich jetzt aber (eigentlich verständlich) sowohl auf den Kontakten der Systeme als auch im Tonarm ein hartnäckiger schwarzer (Rost?) Film gelegt. Während die Systeme leicht zu reinigen sind (z.B. mit Glasfaser-Stift) ist die Reinigung der Kontakte im Tonarm äußerst schwierig. Habe bereits versucht mit Alkohol zu reinigen, auch durch Kratzen, ist aber ein Problem, da durch die Federung der Kontakte kein Widerstand besteht.

Kann jemand helfen?

Gruß shmokkah
Murks
Stammgast
#2 erstellt: 13. Dez 2005, 18:58
Hi @ll
@ Shmokkah
Huston wir haben ein Problem..
Ich gehe jetzt mal davon aus das Du Original Headshell von Technics benutzt.
Die habe ich gerade vor mir liegen,und sehe gerade das die Käbelchen saukurz sind.
Vielleicht kannst Du die Kabelschuhe vorsichtig aufbiegen reinigen und wiederzusammen drücken.
Das ist der einzige Weg der mir machbar erscheint.
Als Alternative könntest Du vielleicht auf Systeme wechseln die eine eigene Headshell mitbringen.
Shure *White Label* wäre so ein Ding.
*Nightclub/Broadcast* von Ortofon würden auch in die Klasse fallen.
Die musst Du nur aufschrauben.
Gruss
Rene
shmokkah
Neuling
#3 erstellt: 13. Dez 2005, 21:10
Danke für die schnelle Antwort, das Problem liegt aber woanders:

Habe Ortofon Concorde-Systeme, die Kontakte im Tonarm selbst sind verunreinigt..

Beim Rumsuchen im Netz bin ich auf DeoxIT von CIAG gestoßen, vielleicht ist das ja das Mittel der Wahl?? Gibt es da schon Erfahrungen zu berichten??
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 13. Dez 2005, 23:27
Hallo!
Eventuell hilft es wenn du das System mehrmals raus und reinsteckst um die Kontakte durch abrieb zu reinigen ansonsten solltest du wissen aus welchem Material die Kontakte gefertigt sind, (es ist wohl Messing, aber ich bin mir da nicht ganz sicher.) Ach ja, es gibt in diversen Elektroshops Kontaktspray zu kaufen, hast du damit schon ein Reinigungsversuch gemacht?
MFG Günther
paga58
Inventar
#5 erstellt: 13. Dez 2005, 23:48
Hi,

falls Du die hippe (aber saublöde) Empfehlung aus DJ-Kreisen mit Ablecken der Kontakte befolgt hast:
Erst mit Wattestäbchen und warmem Wasser die Federstifte abtupfen. Danach das gleiche mit Kontakt 60.
Geht der Belag nicht ab wirds teuer: Werkstattbesuch fällig.
(Etwas weniger kostets, wenn Du den Tonarm selbst ausbaust und in die Werkstatt schickst/trägst - allerdings kann man ihn dabei auch kaputt machen...)

Grüße

Achim


[Beitrag von paga58 am 13. Dez 2005, 23:50 bearbeitet]
shmokkah
Neuling
#6 erstellt: 14. Dez 2005, 11:59
Danke an alle!
Chimera_dnb
Neuling
#7 erstellt: 04. Feb 2012, 20:18
Man kann die Kontakte, die definitiv aus Messing sind, mit Salzsäure sehr gut reinigen - so wie man das üblicherweise auch sonst mit Messingteilen Macht. Mit einem Q-Tip, der in Salzsäure getaucht ist (man kann dafür die 23% Salzsäure aus dem Bauhaus nehmen) lässt sich der Abrieb mit leichtem Druck auf den Stift und Drehbewegungen innerhalb von wenigen Sekunden entfernen. Das Material macht das auf jeden Fall mit, man sollte jetzt aber nicht hingehen und den ganzen Tonarm in Salzsäure baden... (manche Leute kommen ja auf alles...). Auf alle fälle nach der Reinigung nochmal mit einem wasserbenetzten Q-Tip nachreinigen und das ganze dann natürlich noch trocken tupfen. Den Effekt den das ganze hat konnte ich sehr gut verfolgen, da ich Traktor Scratch benutze, wo die Signalqualität in Form von - im Idealfall - runden Kreisen dargestellt wird. Vor der Reinigung hatte ich, wenn ich denn mal ein Signal hatte, eher sowas wie ovale schiefe Eier; nach der Reinigung waren die Kreise wieder so wie als wenn nie was gewesen wäre...

ich rate davon ab andere Säuren für diesen Zweck zu verwenden! Salzsäure kann Zink (Messing=Kupfer+Zink) zwar lösen, aber dafür braucht es entweder Zeit oder Hitze. Und außerdem einige mL Salzsäure. Essigsäure ist zu schwach um den abrieb aufzunehmen und Salpeter oder Schwefelsäure sind auf jeden Fall viel zu agressiv. Verdünnte Phosphorsäure ist zwar als Rostentferner erhältlich, aber ich würde auch davon hier eher absehen weil... ...Phosphorsäure is halt doof, so...
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