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Philips AF 685 Plattenspieler vom Flohmarkt

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Beitrag
MopedMatze1983
Neuling
#1 erstellt: 14. Apr 2013, 13:55
Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe das ich hier unter anderem Tip's für meinen (neuen) Plattenspieler bekommen kann den ich vor 2 Wochen auf einem Trödelmarkt erstanden haben.

Vorab gesagt bin ich jetzt nicht der "Experte" im Bereich Hi-Fi , daher ist es möglich das ich die ein oder andere Frage stelle, dessen Antwort für manchen als selbstverständlich erscheint

Gut, der Dreher ist ein Philips AF 685, Bj. Ende siebziger, Anfang achziger soweit ich das recherchiert habe?
-Gekauft für 13 Euro
Er funktioniert soweit ganz gut, allerdings würde ich gerne wissen wie ich ihn bestmöglich einstellen kann, also das justieren des Tonarms und Antiskating.
Ich habe zwar schon Beispielanleitungen gefunden aber damit komme ich nicht weiter da dort die Rede von Skalen in g- Angaben waren. -Mein Plattenspieler hat diese Skala nicht, ebenso weiss ich nicht ob meine Nadel nun elleptisch oder spherisch ist usw.

Also ich wäre auf jeden Fall für Tip's und Hinweise dankbar!Philips AF 685


Gruss
Matthias
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2013, 08:56
Hallo,

ein Philips-System ist nach dem Foto verbaut, auf dem Nadeleinschub steht eine Nr., daraus geht hervor ob es eine ell. oder Rundnadel ist.

siehe auch:
http://philips.pytalhost.com/philips80/philips80-030.jpg

Zur Grundeinstellung: Auflagekraft und Antiskating auf 0, das Gegengewicht solange drehen, dass bei "Lift unten" der Tonarm frei schwebt, d.h. weder unten aufsetzt noch "oben festhängt".

Danach (wenn es das 400er System ist) Auflagekraft auf 2 P stellen, Antiskating ebenso auf spähr. 2 P.

Wenn keine Skala vorhanden hilft http://www.phonophono.de/phono/zubehoer/tonarmwaagen/yd13202.html


Peter
MopedMatze1983
Neuling
#3 erstellt: 15. Apr 2013, 14:57
Hallo Peter,


vielen Dank für die Antwort, und ja es ist ein Philips 400 System !

Gruss
Matthias
Albus
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2013, 15:58
Tag,

in Ergänzung: Am 22AF685 wird die Auflagekraft durch Verschieben des Reitergewichtes auf dem Arm eingestellt.
Selbstverständlich ist eine Tonarmwaage nützlich. Wenn aber noch nicht vorhanden, dann gilt, dass das Ausbalancieren mit ganz zurück gesetztem Reitergewicht vorgenommen werden soll, Reiter bis an den Lift zurück schieben, dort sollte eine Null-Markierung auf dem Arm sein. Ausbalancieren. Dann die Auflagekraft von 2 g - gut für ein GP 400 (ohne Suffix oder II oder III) mit Rundschliff-Abtastnadel - durch Vorschieben des Reitergewichtes bis zur ersten Marke (eine 'Kerbe' im Arm?!) bewirken (die zweite Marke gilt dann schon für 3 g). Eine mittlere Reiterposition wird wohl zutreffend sein.

Freundlich
Albus
MopedMatze1983
Neuling
#5 erstellt: 15. Apr 2013, 17:36
Hallo Albus,

auch dir vielen Dank für deine Hilfe. -Wie ich schon sagte sind bei mir keien Zahlen, oder Skalen am Gewicht
aufzufinden. Nur an dem Rädchen für das Antiskating sind Zahlen .
Ich kann also so erstmal kein "2P" o.ä. einstellen.
Eine Tonarmwaage werde ich mir wohl dann noch anschaffen. Ich habe schonmal so ein wenig mit dem Gewicht ausprobiert, wenn ich wenig Gewicht auf den Tonarm gebe werden die Knister- und Knackgeräusche bei der Widergabe mehr, bei mehr Gewicht reduzieren sie sich. Ich will aber auch nicht unnötig zu viel Geicht drauf geben, dass wird wohl nicht so gut sein.
Ist dieses Reitergewicht also nur zur Erleichterung des justierens?
Und Antiskating, (auf der Nadel steht "II") ist die Einstellung spherisch 2 demnach dann auf jeden Fall die richtige?


Gruss
Matthias
Albus
Inventar
#6 erstellt: 15. Apr 2013, 18:54
Tag erneut,

Matthias, bei diesem Gerät von Philips wird die Auflagekraft durch das verschiebliche Reitergewicht auf dem Tonarm eingestellt (daher keinerlei Skalen auf dem Gegengewicht hinten) - vorausgesetzt ist aber das Ausbalancieren, also die schwebende Waagerechte des Armes ohne Antiskating (auf 0 stellen!) sowie das Reitergewicht in die Grundposition kurz vor der Liftbank. Auf dem Arm selbst sind entweder Einkerbungen oder sonstige Markierungen im Abstand von etwa (geschätzt aus der Ferne) 1,5-2 cm sichtbar; diese Marken sind Markierungen der Auflagekraft. Im Falle des 22AF685 bedeutet die Marke, die auf die Ausgangsposition folgt, eine Auflagekraft von 2,0 g, die nächste Marke vorwärts Richtung Tonkopf dann 3,0 g (Zwischenpositionen sind nicht vorgesehen).
Hier etwas zum Ansehen, ein anderes Modell, welches aber ebenso einzustellen ist: http://www.bing.com/...B11&selectedIndex=45
Also, für den Anfang: Ausbalancieren, dann das Reitergewicht auf die nächste Marke schieben, und zwar gilt die Vorderkante als Bezugsposition. Sieh dir bitte die Position des Reiters auf dem Arm im verlinkten Foto an!
Das GP400 Mk II ist auch ein Abtaster mit sphärischem Schliff, Rundschliff, die AK kann nach Spezifikationen auch höher als 2,0 g gewählt werden - aber erst einmal nicht höher als 2,5 g. Richtig, zu geringe AK ist schädlich, ist schädlicher als zu hohe AK, folglich mindestens die 2,0 g-Position besetzen. AS dann per Skala 2,0 einstellen.

Proben dann mit einer nicht heiß begehrten Platte.

Freundlich
Albus

Nachsatz: Hier erkennt man die Einkerbungen im Arm für die Reiterpositionen der AK deutlicher: http://www.bing.com/...FCC&selectedIndex=69


[Beitrag von Albus am 15. Apr 2013, 19:03 bearbeitet]
Albus
Inventar
#7 erstellt: 16. Apr 2013, 10:14
Tag,

wenn du dann eine Tonarmwaage zur Verfügung hast, dann empfehle ich im Hinblick auf die höhere Nadelnachgiebigkeit des GP 400 Mk II, das Reitergewicht ganz an der Ausgangsposition zu lassen (vor der Liftbank) und die AK durch die feine Positionierung des Hauptgegengewichtes hinten zu erzeugen. Nach einem Test aus dem Jahre 1978 (HiFi-Stereophonie) benötigt das 400/II nicht mehr als 1,5 g für beste Abtastfähigkeit. Die 2,0 g sollten dann die Grenze nach oben markieren - es sei denn, es kommt zu Problemen mit der AK von 1,5 g.

Freundlich
Albus
MopedMatze1983
Neuling
#8 erstellt: 17. Apr 2013, 16:17
Tag,

danke für die freundliche Unterstützung und für die genaue Erklärung! Ich habe vorgestern mal demnach eingestellt. Antiskating auf 0, dann Reitergewicht zurückgeschoben bis an den Lift und den Arm ausbalanciert. Auf dem Arm sind wie du bereits schriebst Einkerbungen. Das Gewicht hatte ich in die Mitte geschoben, dort stand es auch als ich das Gerät gekauft hatte.
Danach noch Antiskating auf 2 eingestellt.

Mein Funktionstest erwies sich danach als durchaus positiv!
Minimale Geräusche wie knacken oder knistern (war vorher so) und der Klang ist nun vielfach besser als beim Versuch zuvor. Da waren nach meinem Gehör die Höhen unsauber.
So bin ich schonmal sehr zufrieden!

Danke

Gruss
Matthias
Albus
Inventar
#9 erstellt: 17. Apr 2013, 16:23
Tag,

gut, dann ist der Einstieg geschafft. Schön. - Ich empfehle, sich doch auch noch eine Nadelbürste zu besorgen oder einen feinen Pinsel, zwecks Beseitigung der Staubansammlungen an der Abtastnadel (ruhig nach jeder Platte).

Freundlich
Albus
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