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Sound meines alten Dual 650-RC Plattenspieleres

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Autor
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Apjar
Neuling
#1 erstellt: 07. Jun 2015, 10:50
Hallo,

ich habe meinen alten o.g. Plattenspieler aktiviert. Der Dual müsste aus den End 70er oder Anfang 80er sein. Nach erfolgter Instandsetzung in einem Repaircafe läuft er soweit wieder rund. Ich bin mit dem Sound aber nicht zufrieden. Zum einen muss ich einen Anschluss (der schwarz gekennzeichnete) zum Verstärker immer ein wenig (ver)drehen da ich ansonsten aus einer Box nur dumpfes Rauschen zu hören bekomme. Kann man dies über schleifen oder ein Spray beheben?
Gravierender ist aber das der eigentliche Sound nicht gut ist. Im direkten Vergleich mit einer mp3-Datei klingt es sehr verwaschen bzw. die Instrumente sind alles andere als differenziert. Plattenspieler sowie Rechner (AUX) hängen am gleichen Verstärker und somit auch Boxen. In meiner Erinnerung klingt der alte Dual wesentlich besser.
Bekomme ich für diesen Spieler noch ein passendes und gutes (bezahlbares) Tonabnehmersystem bzw. würdet Ihr dies empfehlen? Onlinerecherche weist für diesen Plattenspieler ein System mit ca. 35,- aus.
Empfehlenswert? Der Name Dual steht ja heute für asiatische Nachbauten.

vielen Dank im voraus.
plattenmax
Stammgast
#2 erstellt: 07. Jun 2015, 15:05
Hat der Verstärker einen Phono Anschluß und ist der Dreher dran angeschlossen?
Wenn nicht muß es kacke klingen. Also entweder an Phono anschließen oder einen Vorverstärker MM besorgen. Die Nadel müßte von Ortofon sein Dual 165 oder 168. Da kann man eine Nadel Ortofon OMB 10, 20, 30 oder 40 einbauen. Kommt auf Dein Bujet an. Erst mal aber die Alte Nadel vorsichtig säubern. Kann was bringen.
Dein Dual ist übrigens ein recht gutes Gerät und es lohnt sich da was zu investieren.
Pat65
Inventar
#3 erstellt: 07. Jun 2015, 15:18
Hallo,
so wie du schreibst hast du den Dreher an AUX angeschlossen. So wie mein Vorredner geschrieben hat brauchste, falls der Verstärker keinen Phoneingang hat einen Phono-Vorverstärker.
Erst dann würde ich mal nach der Nadel schauen, vielleicht ist sie ja noch ganz gut.
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 07. Jun 2015, 15:28
Salute !

Der schwarze Cinchstecker muß ausgetauscht werden. Sollte man mit dem roten auch gleich machen.

Es passen primär die Nadeln Dual DN 163 bis 168, weil der Tonabnehmer konstruktiv nicht gegen sogen. Halbzollsysteme austauschbar ist.

Logischerweise Anschluß an Phono-MM beim Verstärker. Oder einen Preamp zwischenschleifen.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 07. Jun 2015, 15:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 07. Jun 2015, 18:48
Hallo,

öhmmm... da sind ULM-Systeme der ersten Generation dran, im Original eine DN155E Nadel. Nix die Ortofon-OM-Nadeln!
Nehm die Original-Nadel, Nachbauten sinds Geld nicht wert.
Beim Nadeltausch vorher die Sicherungsschraube (siehe Anleitung) rausdrehen.

Anleitung: http://dual.pytalhost.eu/650/
Service (wenn nötig) : http://dual.pytalhost.eu/650s/
und für die Wand: http://dual.pytalhost.eu/1979/dual79-12.jpg
schön in Farbe ausgedruckt...

Link zur Nadel, z.B. erhältlich bei: https://www.thakker....5-e-original/a-5940/

Viel Spaß mit dem nahezu unkaputtbaren Dreher, mein Bruder hat den gleichen ohne FB (626), der läuft seit 35 Jahren ohne Probleme.

Und ausserdem: unter dem Namen Dual werden auch noch heute in St. Georgen im Schwarzwald Plattenspieler gebaut.


Peter
Apjar
Neuling
#6 erstellt: 08. Jun 2015, 18:53
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Zum Anschluss an den Verstärker. Natürlich habe ich den Plattenspieler an den dafür vorgesehenen Phono-Eingang angeschlossen. Die Lautstärke ist mit dem parallel angeschlossennen Rechner (Asus-Soundkarte) am AUX auch nahezu identisch aber die einzelnen Instrumente hört man bei nicht so differenziert. Vieleicht sollte ich wirklich die beiden Cinch-Stecker erneuern.
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 08. Jun 2015, 19:04
Hallo,

"spiel" ein wenig mit den Kabeln, oft genug ist es ein Kabelbruch ein paar cm von den Steckern entfernt. Gute Stecker dran, denn die Strippen sind absolut OK und richtig.

Aber ein Lautstärkeunterschied zwischen Phono-Eingang und AUX-Eingang (und vor allen Dingen richtigen Klang) sollte man doch merken, denn beim Schneiden der "Vaterplatte" werden die tiefen Töne abgesenkt und die hohen Töne angehoben, im Entzerrer-Vorverstärker wird das rückgängig gemacht. Daher hört sich der Klang von einem Plattenspieler am Aux-Eingang so "schrill" an.

Peter
Apjar
Neuling
#8 erstellt: 08. Jun 2015, 19:10
Hab noch einmal ein bisschen getestet. Ich glaube es liegt an den Cinch-Steckern. Je nachdem wie ich daran rumfummele wird der Sound auch "kratziger". Da das Kabel aber fest verbaut ist nun die Frage; wie kann ich die am besten wechseln?
gdy_vintagefan
Inventar
#9 erstellt: 08. Jun 2015, 19:33
Einfach die Cinch-Stecker abschneiden (mit wenigen cm "Sicherheitsabstand") und ein neues Paar vernünftige Stecker dranlöten! So wie Peter bereits schrieb. Das Kabel selbst ist nämlich von sehr guter Qualität und optimal auf den Plattenspieler abgestimmt (Kapazität). Aber leider waren die Cinch-Stecker bei diesen Dual-Plattenspielern nicht das Gelbe vom Ei.
Apjar
Neuling
#10 erstellt: 08. Jun 2015, 19:45
dank euch,

werde einfach beides mal in Angriff nehmen. Neue Nadel und die Stecker tauschen.
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 08. Jun 2015, 21:36
Nabend !

@ gdy_vintagefan:

Man kann nicht ein Anschlußkabel auf den Plattenspieler abstimmen, denn der Hersteller kann nicht wissen, wieviel Picofarad der nachgeschaltete Preamp haben wird. In Anbetracht der vorgegebenen Ortofon-TA wurde bestimmt nur ein globaler Richtwert berücksichtigt, der auch für die Kalkulation Sinn macht.

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 09. Jun 2015, 07:06
Hallo,

na ja, heute sucht man bei vielen Phono-Anschlußkabeln verzweifelt nach technischen Daten, bekommt nur um die Ohren geschlagen wie "musikalisch" das Kabelzeuchs wäre...

Peter
sounddynamics
Stammgast
#13 erstellt: 09. Jun 2015, 07:36
Ich würde die Kabel so kurz wie möglich machen. Dann hat man immer noch Patz, um mit der Kapazität bei MM-Systemen zu spielen. Ich würde auch über ein neues System nachdenken, bei so alten Systemen sind oft die Lagerungsgummis verhärtet und dann klingts halt sehr dünn. Es passen aber nur die ULM System (s.o.). Ob mann mit einem Adapter auch normale System einbauen kann wie bei einigen andern Duals, weiss ich nicht. Ich würde das im Dual-Board recherchieren, "da wird man eigentlich gut geholfen".

Grüsse


Thomas
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 09. Jun 2015, 07:46
Hallo,

die Generatoren der ULM-Systeme sind quasi unkaputtbar... Lagergummis? Im Generator?

Man kann selbstverständlich auch umbauen für 1/2-Zoll-Systeme, nur ist das Set heute schlecht zu bekommen und auch nicht billig (und recht eingeschränkt von der Systemkörperhöhe).

Die ULMs sind mit guter Nadel garnicht mal schlecht.

Peter
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 09. Jun 2015, 08:55
Moin, Peter !

Brauchst nicht " verzweifelt " nach Phonostrippen suchen, denn trotz Gerd'scher Aversion gegen Sommercable sind folgende 3 Modelle phonotauglich nd unkonfektioniert m. E. bezahlbar :

Albedo ( auch MK II ) , Stratos , The Goblin

Irgendein TASKER hatte ich auch einmal empfohlen. RG58 ginge auch. Muß nicht vdH D502 Hybrid oder TaraLabs oder Audioquest sein.

Damit deckt man schon ein großes Spektrum an Tauglichkeit ab.

MfG,
Erik
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