Shure M75 D und Nadel NB 71

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klausES
Inventar
#1 erstellt: 15. Mrz 2018, 18:49
Hallo,

habe dieses Shure, M75 D mit Nadel NB 71 ausgegraben
(Bild ist nicht meines, hab noch keine Bilder machen können, aber genau das ist es nur ohne diesen Nadelschutz).



Es ist nun aus dem Dual Plastik befreit und in eine SME Headshell verbaut.
In der Erwartung es klingt mässig oder mittelmässig ausprobiert... es klingt richtig gut und lebendig.

Bei der Suche nach einer guten Nachbau Nadel komme ich allerdings in's schleudern.
Da gibt es so viele Typen / Varianten, da blick ich nicht durch.

Welche Nadel wäre für diesen TA zu empfehlen, welche Variante passt/läuft ?
ad-mh
Inventar
#2 erstellt: 15. Mrz 2018, 23:10
Moin,

da kannst Du eine einfache Rundnadel 12 EUR oder die Ellipse 25 EUR von Cleorec nehmen. Die habe ich auch auf M75 und M95.
Fürs Geld ist das eine sehr ordentliche Sache. Dazu kommt das Shure auch mit höheren Kapazitäten VV seitig klar.

Ich würde die Rundnadel dazu nehmen. Bei 12 EUR zusätzlich macht man da nichts aber auch gar nichts falsch.

VG Andreas
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 15. Mrz 2018, 23:51
Ja, das gute alte Shure M75. Warmer Klang, vermeintlich enges Stereobild, bassbetont und leicht muffig - das alte Vorurteil.

Ist ein System, das in den 70er-Jahren tausendfach verkauft wurde. Ich habe meine Platten auch 20 Jahre zur vollen Zufriedenheit mit einem M75 gehört. Dann, vor einigen Jahren, mein persönliches Platten-Revival, verbunden mit viel Lektüre und dem Wunsch nach Besserem. Bessere Dreher kamen, bessere (und entsprechend teurere) Tonabnehmer mussten her, das alte Shure M75 wurde verschenkt.

Und vor einigen Monaten für kleines Geld quasi wieder zurückgekauft, unter einen Dreher geschraubt - tja, und da war es wieder, der gute alte schöne Shure-Klang. Diese bei so manchen neueren Tonabnehmern ausgeprägte Hochtonbetonung gibt's hier nicht, im Gegenteil werden die Hochtöne sogar leicht abgedunkelt. Typisches Sounding eben - und somit sicher nicht CD-like. Aber eben auch so wunderbar analog.

Mit der elliptischen Cleorec-Nadel für überschaubare 25.- wurde auch das Stereobild nett, und von Muffigkeit kann schon gar keine Rede mehr sein:
https://www.ebay.de/...?hash=item5ad52316c6

Daher: Daumen hoch fürs M75.

LG
Manuel

PS Sollte Jico die SAS-Nadel wieder anbieten überlege ich mir ernsthaft, fürs M75 eine solche Highendnadel zu bestellen:
https://www.ebay.de/...f:g:A5wAAOSw~jJaoob6


[Beitrag von Marsilio am 15. Mrz 2018, 23:54 bearbeitet]
klausES
Inventar
#4 erstellt: 16. Mrz 2018, 02:33
Danke euch für die Infos.

Die jetzige NB 71 dürfte also eine Rundnadel sein ?!?

Würde, auch wenn die jetzige vielleicht nicht mehr gut sein sollte (kann ihren Zustand ohne Vergleichsmöglichkeiten nicht recht beurteilen)
und eine neue Rundnadel wieder den Orignalsound herstellen würde doch gerne mal eine elliptische ausprobieren.
Bei dem Preis der Cleorec fällt die Wahl auch nicht schwer

Vergleiche gerade das genannte Shure mit meinem M95ED (ebenfalls mit Original Nadel, deren Zustand mir aber auch nicht bekannt ist).
Bin hin und her gerissen. Manches Stück gefällt mir mit dem M75, manches mit M95 besser.
Das M95 klingt mir insgesamt etwas klarer.
Mir fallen solche Vergleichtests irgenwie schwer... auf jeden Fall überrascht mich das M75 also bekommt es eine neue Nadel.

PS.
Beim M95 liebäugele ich schon ne Weile mit einer HE


[Beitrag von klausES am 16. Mrz 2018, 02:51 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#5 erstellt: 16. Mrz 2018, 03:02
Tja, da benötigst du wohl 4 Nadeln.
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 16. Mrz 2018, 10:40

klaus52 (Beitrag #4) schrieb:
Danke euch für die Infos.

PS.
Beim M95 liebäugele ich schon ne Weile mit einer HE ;)


Yep, ein Shure M95 muss irgendwann auch noch her, dann hätte ich die Shure-Palette halbwegs komplett.

Die originalen ED-Nadeln waren schon eine feine Sache mit dem ganzen Diamanten und dem recht scharfen 0.2x0.7-Verrundungsradius.

Originale HE-Nadel wird schwierig, Jico bietet aber auch eine HE an, leider nur gebondet, aber gemäss mehreren Webberichten recht gut. Wobei man beim M95 meines Erachtens ernsthaut auch gleich die SAS in Betracht ziehen kann.

LG
Manuel
spacelook
Stammgast
#7 erstellt: 19. Mrz 2018, 03:09

Marsilio (Beitrag #6) schrieb:
Die originalen ED-Nadeln waren schon eine feine Sache mit dem ganzen Diamanten und dem recht scharfen 0.2x0.7-Verrundungsradius.

In der Tat, sind auch heute noch supergut, sofern man noch eine NOS erwischt und bereit ist das Geld dafür in die Hand zu nehmen.
Habe meine 95erED am Dual 510 am laufen. Das ist echt 'Oberhammer'.
Das 95ED ist ebenbürtig mit meinem Nagaoka Mp20 - mehr macht meine Anlagekette soundlich aber auch nicht mit.
Gruß Klaus
Feebe
Stammgast
#8 erstellt: 19. Mrz 2018, 17:27
Servus
Hab mir auch die Ellipse von Cleorec geordert. Werde NOS 75 und Cleorec mal vergleichen. Meine 75 NOS spielt wirklich super auf. Das ist eine wahre Freude

Gruß, Andreas


[Beitrag von Feebe am 19. Mrz 2018, 17:42 bearbeitet]
klausES
Inventar
#9 erstellt: 19. Mrz 2018, 17:58
Hat jemand mal die cleorec elipse für das M95 (DN362 Nadel für Shure N, M 95 ED für i.M. 25,75) getestet ?
ad-mh
Inventar
#10 erstellt: 19. Mrz 2018, 22:11
Ich, vor 2 Wochen gekauft.
klausES
Inventar
#11 erstellt: 19. Mrz 2018, 22:55
Und ?
Falls du da einen Vergleich zu einer anderen M95 (welcher ?) Nadel hattest. Wie fiel der für die cleorec ellipse aus ?


[Beitrag von klausES am 19. Mrz 2018, 23:02 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#12 erstellt: 19. Mrz 2018, 23:45
Moin,

das System und die originale ED Nadel waren bei meinem CS 510 dabei. Allerdings war sie so herunter, so dass sie beim Abspielen unüberhörbar verzerrt.
Einen Vergleich werde ich keiner Schallplatte mehr zumuten.
Die Nachbaunadel spielt jedenfalls unerwartet gut.
Ausprobieren...

VG Andreas
Marsilio
Inventar
#13 erstellt: 20. Mrz 2018, 00:23
Mich würde mal interessieren, ob die Swissmade-Cleorec-Nadeln wirklich den üblichen 0.3x0.7mil-Verrundungsradius haben oder ob die allenfalls doch noch etwas schärfer mit 0.2x0.7 sind (so wie ja auch die originalen ED-Nadeln waren). So richtig klare Infos findet man da ja nicht.

Bei Andysdeals in den USA ist bei der N95 (nicht aber bei der N75ED) vom schärferen Schliff die Rede (ich hege den Verdacht, dass die Cleorec-Nadeln vom gleichen Schweizer Hersteller sein könnten):
https://www.ebay.com...-N95ED-/372035213244

LG
Manuel
ad-mh
Inventar
#14 erstellt: 20. Mrz 2018, 00:28
Das ist das Problem.
klausES
Inventar
#15 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:07
Bei cleorec steht ... DN362 Nadel für Shure N, M 95 ED ... Hersteller "Naber"
bei andydeals steht dort Hersteller (Brand) "Pfanstiehl"


[Beitrag von klausES am 20. Mrz 2018, 01:08 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#16 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:16
Ich hatte Herrn Naber von Cleorec betreffend der N75 mal kurzerhand gefragt. Er hat mir geantwortet, dass die Nadel aus der Schweiz komme. Aber nicht von Pfannstiehl. Diese Firma habe den Sitz in den USA, baue selber aber seit Jahrzehnten keine Nadeln mehr. Übrigens ein sehr netter Kontakt, die Antwort kam superschnell - und die Nadel war ebenfalls sehr rasch bei mir in der CH.

LG
Manuel
klausES
Inventar
#17 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:23
Dann müsste der Herr doch vielleicht auch wissen und Auskunft geben können welchen Verrundungsradius die DN362 Nadel für Shure N, M 95 ED von Cleorec hat.
Marsilio
Inventar
#18 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:43
Wenn er es denn überhaupt weiss.

Im Dual-Board ist ein anderer Verkäufer von Ersatznadeln aktiv; ich kann mich erinnern dass er zum Thema Verrundungsradien mal ziemlich ehrlich geschrieben hat, dass er es selber nicht genau wisse und er aus diesem Grund die Radienmasse auf seiner Website auch nicht angeben würde

Vielleicht tummelt sich hier im Forum ja auch ein Uhrenmechaniker oder so der die Radien bestimmen könnte.

LG
Manuel
klausES
Inventar
#19 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:58
Oder jemand mit Zugang zu einem "richtigen" modernen Mikroskop mit Bemassungssystem.
Die Tage war da jemand in "Bilder eurer Tonabnehmer" mit so einem 45 k€ Zeiss...
klausES
Inventar
#20 erstellt: 20. Mrz 2018, 02:11
Nein, sorry nicht in Fotos eurer Tonabnehmer sondern dieser Thread
klausES
Inventar
#21 erstellt: 22. Mrz 2018, 19:46
Das spitze Dingens ist da. Test heute Abend.
Bin schon ganz uffgereeecht
Feebe
Stammgast
#22 erstellt: 22. Mrz 2018, 19:51
Servus

Vielleicht kann ich mal in den nächsten Wochen die Cleorec Ellipse unter ein gleiches 45k... Zeiss legen. Legen lassen...
Vielleicht mag dann mal jemand einen Tip abgeben. Kann aber noch was dauern.

Habe jetzt ein paar Platten mit der Cleorec Ellipse fürs M75 für knapp 0,025 k€ gehört. Nichts heftig komplexes, aber jedenfalls keine highendige Fahrstuhlmusik. Alles gute Aufnahmen und gute Pressungen.
Ich kann nur sagen, dass man da gar nix mit falsch macht. Sie löst wirklich gut auf, hat den Shuresound und Verzerrung sind jetzt auch nicht in gesteigertem Maße vorhanden. Und das ganze am kurzen Arm eines Dual 1019.
Der einzige relevante sichtbare Unterschied ist der, dass der Cantlilever etwas stämmiger ist.
Aber für mich auf jeden Fall kein Grund bei EBay den hochgehandelten NOS Nadeln hinterher zu rennen.

Gruß, Andreas
Marsilio
Inventar
#23 erstellt: 22. Mrz 2018, 20:33

Feebe (Beitrag #22) schrieb:
Servus

Vielleicht kann ich mal in den nächsten Wochen die Cleorec Ellipse unter ein gleiches 45k... Zeiss legen. Legen lassen...


Da bin ich aber sehr gespannt. 0.3x0.7mil Verrundung hat der Schliff sicher, vielleicht sogar 0.2x0.7mil...?

LG
Manuel
klausES
Inventar
#24 erstellt: 23. Mrz 2018, 01:25
Zwar erst eine LP gehört... die CED klingt auf jeden Fall knackig

Aber, kann es ja jetzt erst beurteilen... die NB 71 die da drauf war, war scheint's gar nicht runtergenudelt, denn die klingt nicht so viel schlechter.
Feebe
Stammgast
#25 erstellt: 23. Mrz 2018, 13:39
Moin zusammen

Habe heute mit den Menschen aus der Metallographie gesprochen. Sie legen mir den Einschub mal unters Rasterelektronenmikroskop. Kurz REM. Danach kann man was über die Radien und die etwaige Politur sagen. Falls der Einschub dann hinüber sein sollte, denke aber nicht, ist der Ausfall verschmerzbar.

Gruß, Andreas
klausES
Inventar
#26 erstellt: 23. Mrz 2018, 14:29

Feebe (Beitrag #25) schrieb:
...Falls der Einschub dann hinüber sein sollte, denke aber nicht, ist der Ausfall verschmerzbar...

Na, die werden das Ding doch wohl "zerstörungsfrei" belichten können
Feebe
Stammgast
#27 erstellt: 23. Mrz 2018, 14:44
Fürs REM muss in den meisten Fällen mit Gold beschichtet werden.... Aber nur wenige mü. Glaube ich.

Gruß, Andreas
klausES
Inventar
#28 erstellt: 23. Mrz 2018, 14:48
Achso. Hmm das wäre blöd. Können die denn in dem Fall nicht "nur rein optisch" gucken ?
Feebe
Stammgast
#29 erstellt: 23. Mrz 2018, 15:01
Doch. Das ginge auch
Aber die REM Geschichte reizt mich mehr. Der Kollege glaubt auch nicht, da da was passiert. Die Nadel würde ja auch nicht direkt kaputt gehen. Denke eher an die Goldschicht auf dem Dämpfungsgummi. Aber was solls.
klausES
Inventar
#30 erstellt: 24. Mrz 2018, 19:08
N75ED: Gestern endlich mal den ganzen Abend schwarze Scheiben hören können. Ja, die macht Spass.

Die cleorec ellipse für's M95 ist nun auch bestellt

PS.
Hatte zunächst echte Probleme das vierkant Messingröhrchen ganz rein zu bekommen.
Ging bissi sehr stramm und ab etwa der hälfte des Hubweg sauschwer. Man muss auf den filigranen Übergang
vom Messing vorn auf den gelben Kunststoffkopf ja schon inpuncto Hebelkräfte... aufpassen.
Musste leicht "nacharbeiten", jetzt geht sie zwar noch immer "satt" aber die schwergängige Stelle in etwa ab der Mitte ist jetzt behoben.
ParrotHH
Inventar
#31 erstellt: 24. Mrz 2018, 19:38

klaus52 (Beitrag #30) schrieb:
Hatte zunächst echte Probleme das vierkant Messingröhrchen ganz rein zu bekommen.
Ging bissi sehr stramm und ab etwa der hälfte des Hubweg sauschwer.

Dann kann ich nur raten, sich daran beim Nadelwechsel zu erinnern, und dort dann besonders vorsichtig zu sein. Viel schwieriger, als einen Einschub mit Kraft in den Body zu schieben, ist es nämlich, ihn dann wieder heraus zu bekommen.

Man zieht und zieht.
Es tut sich nichts.
Man benutzt mehr Kraft.

Dann endlich bewegt sich was.
Und dann, ab der Hälfte, wird der Widerstand auf einmal weniger, und der Einschub rutscht schlagartig raus.

Man zieht aber immer noch kräftig, da man so schnell nicht ragieren kann, und hält den Einschub daher mit Daumen und Zeigfinger immer noch möglichst fest. Dann ist der Einschub draußen, und es gibt keinen Halt mehr, und mit Pech dreht sich der Einschub nun seitlich zwischen den Fingern, und man drückt die Nadel mit einem der beiden Finger schön platt...

Ist mir in meiner Karriere schon mehr als einmal passiert, auch mit teureren Nadeln. Immer spät Abends, schon müde und mit etwas Wein intus.

"Nur nochmal schnell..."
Scheiß Ausgangsituation!

Allerdings war nur eine ein wirklicher Verlust, eine Jico SAS, die ich damals aber noch einigermaßen günstig ersetzen konnte. Zuletzt hat es eine HE-Nadel von Tonar erwischt. Aber "Tonar" ist bei mir ohnehin mittlerweile ein Synonym für "Tonne". Im Nachhinein war ich froh, dass auf diese Weise ihr Schicksal final besiegelt war, und ich nicht weiter überlegen musste, was ich mit ihr anstelle.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 24. Mrz 2018, 19:38 bearbeitet]
klausES
Inventar
#32 erstellt: 24. Mrz 2018, 19:49
Dieses Szenario kann ich mir sehr gut vorstellen und auch den Ärger wenn "das" passiert.

Habe das Messing aussen auch noch zusätzlich mit einem "Hauch" Silikonöl" geschmiert.
Das macht sich, insbesondere auch bezüglich des Losbrechmoment nach schwergängigen Stellen, ebenfalls sehr positiv bemerkbar.
klausES
Inventar
#33 erstellt: 28. Mrz 2018, 18:02
N95 ED ist da.
Nadelträger ist schon mal gerade, mechanisch sieht alles korrekt aus.
Bin noch unterwegs. Test heute Abend...
ad-mh
Inventar
#34 erstellt: 28. Mrz 2018, 20:41
Vorgestern ist die N75 ED Cleorec Nadel bei mir angekommen.
Die Nachbaunadel ist beim 1239A für den Plattenwechslerbetrieb vorgesehen.
Dafür braucht es keine sehr hochwertige Nadel.

K1024_P3260688
Feebe
Stammgast
#35 erstellt: 28. Mrz 2018, 22:00
Und? Watt sachste dazu?

Gruß, Andreas
ad-mh
Inventar
#36 erstellt: 28. Mrz 2018, 22:10
Wenn einem der Shure Sound gefällt, "best buy".
Genau wie beim M95.

Man kann auch ein 2m Blue kaufen.
Das klingt dann ohne Shure Hausklang neutraler, löst aber auch nicht wesentlich besser auf als die Cleorec.
klausES
Inventar
#37 erstellt: 28. Mrz 2018, 22:16
Die N95ED klingt sehr fein.
Etwas differenzierter, etwas mehr höhen als die N75ED am M75,
aber ebenfalls (kann's nicht anders beschreiben), mit diesem wiedererkennbaren "Shure drive" der mir immer mehr gefällt.

Komme jetzt sogar langsam in einen " quasi inneren" Konflik...
Meine Favoriten waren die ganze Zeit mein Denon DL-110 und 160 (beide mit noch recht wenigen h auf dem Buckel).
ad-mh
Inventar
#38 erstellt: 28. Mrz 2018, 22:29
Bei mir ist es eben gerade ähnlich.
Das M95 ist besser.
Ich habe noch eine verschlissene Original M95 ED Nadel, die ich heute abend nochmal kurz vergleichsweise gegen die Cleorec gehört habe.

Mit dem Neukauf bin ich sehr zufrieden.
ParrotHH
Inventar
#39 erstellt: 29. Mrz 2018, 09:19

klaus52 (Beitrag #37) schrieb:
Komme jetzt sogar langsam in einen " quasi inneren" Konflik...
Meine Favoriten waren die ganze Zeit mein Denon DL-110 und 160 (beide mit noch recht wenigen h auf dem Buckel).

Wo ist das Problem?
Mach doch eine Tugend daraus!

Leg Dich also nicht fest auf einen Favoriten, sondern hänge Dein Tonabnehmerfähnchen ganz frech in den Wind Deiner Launen. Das ist doch das schöne an den Dual-TKs: die kann man schnell und einfach wechseln.


ad-mh (Beitrag #38) schrieb:
Bei mir ist es eben gerade ähnlich.
Das M95 ist besser.
Ich habe noch eine verschlissene Original M95 ED Nadel, die ich heute abend nochmal kurz vergleichsweise gegen die Cleorec gehört habe.

Zur Cleorec-Nadel kann ich nichts sagen, ich habe nur eine für ein DMS242, die praktisch ungehört ist, und mich dieses WE "verlässt", um einen neuen Besitzer hoffentlich glücklich zu machen. Zum M95 jedoch habe schon eine Meinung. Spätestens, seit Platten-Spieler ein Bild von verschiedenen geöffneten Shure-Generatoren gepostet hat, weiß ich auch, warum. Das M95 ist ganz offensichtlich nicht weit weg vom V15 III und V15 IV, und genau so war auch zuvor mein Eindruck - mit entsprechender Nadel.

Für das M95 habe ich noch eine ungespielte originale HE-Nadel von Shure. Die hüte ich wie einen Schatz, und ziehe stattdessen eine Jico-HE und/oder (zwei Bodies: SME bzw. Dual-TK) eine Jico-SAS auf. Ihr meint also, ich sollte meinen Bestand um NOCH eine Nadel erweitern...? Die Investition wäre ja vergleichsweise lächerlich. Dann könnte ich jahrelang mit einer richtig günstigen Nadel hören, während bei den teuren die Nadelgummis in Ruhe aushärten können.

Parrot
Marsilio
Inventar
#40 erstellt: 29. Mrz 2018, 09:28
Läuft auf das hinaus. ¨

Ich habe gestern an den Dual 704 an meinem Revox-Stereogral im Musikzimmer das "Brot&Butter"-M75 mit der Cleorec geklickt und einen Abend lang Flohmarkt- um Flohmarkt-Platte durchgehört. Das Ding hat Bumms, macht echt Spass, und schont überdies meine teuren Nadeln.

Wobei ich die Idee M75 mit SAS noch nicht ad acta gelegt habe...

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 29. Mrz 2018, 09:30 bearbeitet]
Feebe
Stammgast
#41 erstellt: 29. Mrz 2018, 13:07
Moin

Misst. Wo ich das lese. Wollte doch heute die Cleorec für die REM Aufnahme mitnehmen...
Hab gestern mit der Cleorec Phil Collins die Face Value gehört. Zugegeben. Eine hervorragende Pressung. Aber war wunderbar. Ein breite und auch tiefe Bühne. Differenzierbare Instrumente. Mein Wohnzimmer war voll mit Musik und Geschehen. Wenns doch nur immer so wäre.... Dann bräuchte ich keine scharfen Schliffe mehr.
Gruß, Andreas
Marsilio
Inventar
#42 erstellt: 29. Mrz 2018, 22:09
Ich habe gerade eine interessante Feststellung gemacht: Ich besitze eine absolute Problemplatte - stark gewellt. Daher bislang unabspielbar. Das alte Shure M75 ist nun der erste Tonabnehmer, der es schafft, die Platte abzuspielen ohne bei dem Wellengang abzufliegen.

Die Dinger wurden in den 70er-Jahren nicht ohne Grund zu Tausenden an den Drehern verbaut.

Hab' mir da gleich eine Bandaufnahme von der Scheibe gemacht.

LG
Manuel
klausES
Inventar
#43 erstellt: 29. Mrz 2018, 22:56
Das ist ein Stichwort. Wollte ich gestern schon schreiben:
Mir ist aufgefallen das der Nadelträger der cleorec "vertikal" sehr weich (also vertikal sehr leicht nachgiebig, horizontal deutlich weniger weich) aufgehängt (gelagert) ist
und das vertikale auf einem sehr grossem Hubweg.

Gemerkt hatte ich dies gestern beim auspacken der N95ED.
Natürlich zuerst geschaut ob der Nadelträger wirklich gerade ist (ist er), ihn vorsichtig bewegt habe (um zu prüfen wie sich die Aufhängung "anfühlt".
Da bin horizontal erst erschrocken weil er da ziemlich störrisch war. Vertikal ist er aber super weich aufgehängt.

Habe das danach bei der N75 probiert. Gleiches Ergebnis.

Der Gummiblock hat also scheint's beabsichtigt unterschiedliche Dehungseigenschaften/härte in vertikaler und horizontaler Richtung.
Mich hat dies gewundert da die anderen TA's die ich so kenne in alle Richtungen etwa gleich weich/fest sind.
Feebe
Stammgast
#44 erstellt: 04. Apr 2018, 22:05
Nabend

Die Bilder vom REM der Nadel sehen super aus. Leider ist mir, wie ich eben feststellen musste, ein Fehler beim kopieren unterlaufen. Schaffe es frühestens Freitag die Bilder hoch zu laden. Sorry.

Besten Gruß, Andreas
klausES
Inventar
#45 erstellt: 04. Apr 2018, 22:45
Bin gespannt wie die Bilder mit dieser Methode aussehen.
Also, nicht zu klein hochladen !


[Beitrag von klausES am 04. Apr 2018, 22:46 bearbeitet]
Feebe
Stammgast
#46 erstellt: 06. Apr 2018, 08:00
Moin moin

Hab die REM-Aufnahmen in ein eigenen Thread gepackt.

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=24815

Da gibt es noch mehr von...
Rasterelektronenmikroskop Cleorec M75 ED

Schönen Tag euch.

Andreas
Friedrich2206
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 26. Jul 2019, 18:45
Moin Klaus,

Wir kennen uns ja von dem Problem mit dem brummenden Plattenspieler. Habe jetzt durch bekannte nen telefunken hifi center 4525 gekriegt, und da ist die gleiche Nadel dran, läuft bei mir auch super. Habe jetzt noch von dem alten Spieler ne Ortofon MK II f15 rumliegen, meint ihr dass eine von den beiden deutlich besser ist?
klausES
Inventar
#48 erstellt: 27. Jul 2019, 01:44

Friedrich2206 (Beitrag #47) schrieb:
Moin Klaus,

Wir kennen uns ja von dem Problem mit dem brummenden Plattenspieler...

Ja, jetzt klingelts.
Aber ich muss mit dir schimpfen... du hattest in deinem Thread nichts mehr geschrieben, auch nicht wie das mit deinem brumm - Dreher ausgegangen ist.
Friedrich2206
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 28. Jul 2019, 14:22
Wollte ich tatsächlich gerade nachholen, aber hier schreib ichs auch mal rein...

Naja, habe ein neues cinch kabel geholt und das alte abgelötet. Neuer Test, neues Problem: 1. Am kabel lags nicht, 2. Funzt der lift nicht mehr, und eine Reperatur lohnt sich einfach nicht mehr richtig, da ich jetzt zum Glück durch Bekannte n hervorragenden Telefunken hifi center 4525 bekommen habe, der hat nur ein kleines Problem mit dem Tonarm, aber dazu mach ich einen neuen Thread.

Hab trotzdem viel Dank für deine Hilfe.

Und sorry für die späte reaktion
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