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Mathematik - Gewicht berechnen

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hörnixgut
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Mrz 2006, 08:39
Mathematik - Gewicht berechnen

Hallo miteinander,

ich bitte von vornherein um KEINE Diskussion bezgl. AT 95
sondern um professionelle Hilfe.

Problem:
Debut MK III mit Standardsystemgewicht, mit Standard Anitskatinggewicht und neuem Tonabnehmer (AT 95)
alter Tonabnhemer Orotfon omb5 = 5,5 gr
AT 95 = 5,7 gr

Das Gegengewicht lässt sich so einstellen, daß der Arm parallel steht und auch das Nachdrehen des Gewichtes auf 18 ist möglich. Kein Pendeln oder Ausreissen des Tonarms!
OMB5 hatte die Einstellung 22,5.
(beide Werte von phonophono - wenn ich mich aber genau erinnere, habe ich das OMB5 lt pro-ject Anleitung auf 17,5 eingestellt, Einhängen des Gewichtes 2. Stufe...*seltsam* )

In dem Moment wo ich das Antiskating einhänge ( auch alle 3 Stufen ausprobiert ), reisst der Arm nach rechts aus ( teilweise - je nach Stufe des eingehängten Gewichtes - sehr heftig )

Weitere Infos: lt. der Projektseite gibt es ein gewicht bis 5,5, gramm und ab 6 gramm. Lt telefonische Auskunft eines "kompetenten Mitarbeiters" aus Wien (pro-ject)lässt sich das auch mit dem 5,5er einstellen...

Ich habe zwischenzeitlich das alles per Hand eingestellt...
d.h. alte Platte her, aufgelegt, Nadel nach rechts abgehauen, Gewicht nachjustiert, dann wieder das Spiel... irgendwann mal ist sie nun noch an bestimmten Stücken gesprungen, wieder nachjustiert und irgendwann spielte sie komplett durch.

Meine Frau und ich sind begeistert von der "neuen Musik", und daher bitte nochmals keine Diskussion um AT 95 - ja oder nein... ( p.s der Res.wert liegt bei ca. 10,8 und ich behaupte steif und fest, den Unterschied zu dem OMB5 merkt man dadurch deutlich, das irgendwo bei 8 gelegen ist...)

Nun die obligatorische Frage:
Was mache ich falsch...

bzw.
kann ich durch ein niedrigeres / geringeres Antiskatinggewicht die technische Einstellung so beeinflussen, daß der Tonarm parallel eingestellt werden kann und nach Einhängen des Antiskatinggewichtes, die LP sich anhören lässt, ohne das der Tonarm springt...

Ich freue mich auf Tipps und Anregungen


Euer Hörnixgut
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 18. Mrz 2006, 09:38
Hallo!
Offenbar mußt du ohne Testplkatte mit Track zum einstellen des Antiskatings auskommen, ebenfalls scheinst du keine Möglichkeit zu haben das auflagegewicht mit hilfe einer Waage zu kontrollieren. Ich gehe mal davon aus daß du den Tonarm entweder durch Höhenverstellung oder durch Distanzplättchen exakt Parallel zur Platte ausgerichtet hast. Nun brauchst du noch eine Schallplattenseite ohne Rillen. Der Tonarm sollte auf diese Plattenseite (natürlich im Laufenden Zustand) abgesenkt werden. Vorher bitte das Gewicht nach der Skala einstellen (Bitte Tonarm vorher austarieren.) Nun sollte das Antiskating soweit verändert werden daß der Tonarm in der Mitte der Plattenseite zur Ruhe kommt. Diese Einstellung ist notwendigerweise Grob aber es Funktioniert bis zum erwerb einer Testschallplatte ganz gut. Nun zum Gewicht, bitte Nadel auf einen kleinen Spiegel absenken. Die nadel muß ein ganz klein wenig nachgeben und darf sich andererseits nicht etwa gurchbiegen, auch das ist eine Grobmethode und taugt nur bis zum erwerb einer Tonarmwaage. Ich hoffe dir vorerst geholfen zu haben.

MFG Günther
Druide16
Inventar
#3 erstellt: 18. Mrz 2006, 16:25
Hallo Günther,

ich muß Dir widersprechen. Antiskatingeinstellung auf einer glatten Fläche ohne Rillen funktioniert nicht.
Die Skatingkraft wirkt in der Rille ganz anders als auf einer glatten Fläche. Daher sollte die Antiskatingkraft auch in der Rille eingestellt werden.
Geeignet dazu ist beispielsweise die DHFI-Testplatte Nr. 2 (Abtasttest).

@Hörnixgut
Armhöhe ist richtig eingestellt?
Dann AS-Gewicht aushängen, Arm ausbalancieren und geforderte Auflagekraft einstellen. Die Skala am Pro-Ject ist recht genau.
Dann das AS-Gewicht in die mittlere Kerbe hängen (passt beim AT95E).
Fertig, sollte funktionieren.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, zieht der Arm bei eingehängtem AS-Gewicht nach rechts (wenn man vor dem Gerät steht). Probier doch mal ohne AS-Gewicht. Das sollte auch gehen.

Gruß,

V.
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 18. Mrz 2006, 19:46
Hallo!
@Druide16
Ich gehe davon aus das hörnixgut weder über eine Testplatte noch über eine Waage verfügt und auch wohl seine ersten Schritte auf dem Gebiet der Analogen Schallplattenabtastung unternimmt. Vor diesem Hintergund sind meine Ratsachläge zu sehen, zur Antiskatinggrobeinstellung funktioniert die Methode mit der Rillenlosen Schallplatte sehr wohl, es geht mir nicht darum aus dem System und dem Plattenspieler das Maximale rauszuholen sondern um die Grundeinstellung überhaupt die da ja noch gar nicht funktioniert. Was die Exakte Justage betrifft hast du mit der Testplatte sebstverständlich recht.

MFG Günther
hörnixgut
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Mrz 2006, 08:28
Hallo ihr beiden,

x-anks für die Top-Ratschläge....

aber ich muß was gestehen.... ich war zu dumm, das Ganze richtig einzustellen....

Hatte mich gestern abend wieder mal hingesetzt und gegrübelt und probiert und siehe da:
Es hat geklappt...

Irgendwie hatte ich das mit dem Gegengewicht falsch gemacht ( und das gleich mehrmals )... wahrscheinlich zuviel "Überfreude" über den Tonabnehmer...

Also
nochmals Danke

Eurer Hörnixgut
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 19. Mrz 2006, 09:45
Hallo!

Na dann! Viel Spass noch mit deinem Dreher. Ach ja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, es sei denn bei einem Flugzeugabsturz.

MFG Günther
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