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welches System ist das?

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Lena_Marie
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jun 2007, 20:29
Hallo allerseits,

wer kann mir sagen, um welches Systemes sich hier handelt?







Verbaut ist es in einem Teac TS-F30.

Die nächste Frage wär, wie bekommt man die Nadel getauscht und welche Ersatznadel wäre passend?

Vielen Dank im voraus,

Gruß

Lena
finalvinyl
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Jun 2007, 21:01
Hallo Lena,

das könnte ein Audio Technica AT 12 XE oder AT 120 sein.

Die Nadel wurde wohl schon mal gegen eine Nachbaunadel von Pfeifer getauscht.

Genaueres findest du heraus, wenn du das System abschraubst. Die Typenbezeichnung sollte dann oben zu finden sein.

Aber Vorsicht: Das System muss danach neu justiert werden, was ohne entsprechende Schablone nicht möglich ist!

Nadeln (Original und Nachbau) gibts in der Bucht.


Grüße aus der Rhön, Roberto
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Jun 2007, 21:20
Das ist doch schon einmal ein Anfang.

Kann die notwendige Justage nicht dadurch umgangen werden, indem die gegenwärtige Position der Schrauben z.B. mit einer feinen Reißnadel auf dem Headshell markiert wird?
Ich denke da an eine Markierung mit vier Tangenten pro Schraubenkopf - das sollte doch die Position hinreichend genau reproduzierbar machen, oder ist so eine Schablone unerlässlich?

Dank und Gruß

Lena
pet2
Inventar
#4 erstellt: 14. Jun 2007, 00:20
Hallo,

da Du nicht weißt, ob das System jetzt richtig justiert ist würde ich es nach der neumontage doch mit einer Schablone justieren.
Hier:
http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html
gibt es welche zum download.
Nimm am besten die Audio Schablone, da ist auch eine brauchbare Anleitung dabei .

Gruß

pet
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Jun 2007, 01:01
Na tollers Ding auch - Der Kopf ist nur Pi * Auge auf Mitte eingesetzt und aussen (bei 120mm eine mit bloßem Auge erkennbare) Fehlstellung.
Na dann kann es ja nur noch besser werden :-)

So, nun ist zumindest klar, es ist ein AT11.
Dann kann ja die Suche nach einer brauchbaren Nadel los gehen.
Oder gehe ich recht in der Annahme, dass sich hier eine Ersatznadel kaum lohnt und eher ein neues System sinnvoll wäre?
Wenn ja, welches würde eine brauchbare (muß nicht HighEnd sein) Qualität zu erschwinglichem Preis bieten?Wer 'nen Tip?

Gruß,

Lena


[Beitrag von Lena_Marie am 14. Jun 2007, 01:48 bearbeitet]
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Jun 2007, 05:03
Kann es sein, dass rein durch fehlende Justage des Tonabnehmers eine Kanaldifferenz von fast 6 dB hervorgerufen wird?
Hintergrund ist folgender: Ich wollte einige meiner Vinyl-Schätze zwecks Schonung digitalisieren und habe deshalb den Plattenspieler an meinen Rechner angeschlossen.
Bei dieser Gelegeheit wollte ich auch gleich das Antiscating richtig einstellen, was aber nur von sehr mässigem Erfolg beschieden war. Zu allem Überfluß stellte ich auch noch einen Unterschied in der Amplitude über den gesamten Frequenzgang von fast 6 dB fest. Ehrlich gesagt auf die Idee, dass der Tonabnehmer nicht richtig justiert sein könnte, bin ich bis dahin nicht gekommen - habe das Teil so bekommen und war vom Originalzustand ausgegangen - derber Fehler.
Nachdem ich nun das Teil gereinigt und justiert habe (Sch… Geduldsspiel) habe ich die Messungen wiederholt und siehe – die Pegel sind auf weniger als 1 dB angeglichen und die Antiscatingeinstellung zeigt die Wirkung, die man erwartet (leider aber schon bei 68µ deutliche Verzerrungen erkennbar)
Kann das allein nur duch eine Fehlstellung, die bei 120mm max 3° und bei 66mm wohl eher 1° betrug hervorgerufen werden?
Kommt mir doch recht irgentwie arg viel vor.

Gruß

Lena
Ludger
Inventar
#7 erstellt: 14. Jun 2007, 09:54
Hallo Lena,
ich würde eher auf die Reinigung tippen, vermutlich waren die Kontakte korrodiert. Das habe ich früher beim einem Dual 701 auch schon erlebt.
Gruß
Ludger
pet2
Inventar
#8 erstellt: 14. Jun 2007, 11:03
Hallo,

es sollte wirklich an den korrodierten Steckerchen bzw. an den Anschlußpins das System liegen.
Ich habe ein AT 10 und ein AT 11 und setze es eigentlich ganz gerne bei Dual Plattenspielern mit kürzerem Tonarm ein.
Da ist es wegen der sphärischen Nadel passender.
Eas klingt für mich voller und angenehmer als das heute noch aktuelle, vergleichbare AT 91 bzw. 2005 oder 3600L.
Ob sich eher eine neue Nadel oder ein ganz neues System lohnt, hängt auch vom Plattenspieler und vom Budget ab.
Originalnadeln gibt es zb. hier:
http://www.williamthakker.eu/index.php?cPath=10_13_86
für vernünftige Preise.
Die ATS 10 und die ATS 12E passen.

Gruß

pet
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Jun 2007, 16:05

Ich habe ein AT 10 und ein AT 11 und setze es eigentlich ganz gerne bei Dual Plattenspielern mit kürzerem Tonarm ein.


Mit welchem Auflagegewicht verwendest Du denn das AT11?


Da ist es wegen der sphärischen Nadel passender.


Gibt es für das Teil nicht sowohl sphärische als auch eliptische Nadeln und welche wären da zu bevorzugen?
Ich dachte die eliptischen könnten dem Signal in der Flanke mit weniger Verzerrungen folgen.

Gruß

Lena
pet2
Inventar
#10 erstellt: 14. Jun 2007, 16:44
Hallo,

sowohl das AT 10 als auch das AT 11 hört sich bei mir am besten mit etwa 2,2 Gramm an.
Der Auflagekraftbereich geht von 1,5 - 2,5.
Hier:
http://www.cartridgedb.com/
kannst Du ja mal etwas schmökern.
Die AT 10 - AT 12 Systeme sind im Grunde baugleich.
Es gab verschienste Nadeleinschübe.
Von den bei Thakker angebotenen würde ich wohl die ATS 12E nehmen.
Den elliptischen Nadeln sagt man allgemein ein bessere Hochtonauflösung nach.
Elliptische Nadel erfordern aber auch eine genaue Justierung nund einen Tonarm mit möglichst geringem Spurwinkelfehler.
Das sind eigentlich die größten Unterschiede .

Gruß

pet
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Jun 2007, 17:01

sowohl das AT 10 als auch das AT 11 hört sich bei mir am besten mit etwa 2,2 Gramm an.

Das erklärt natürlich die doch recht früh einsetzenden Verzerrungen - ich wollte ein derart hohes Auflagegewicht kaum glauben.
Werde es gleich mal ausprobieren und neu einmessen.
Zu diesem Zweck hat sich bei mir übrigens ein "Software-Oszilloskop" bestens bewährt.

Ich bin begeistert von Euren Tips und Ratschlägen!

Da kann man doch wirklich noch aus seinem zusammengebuchtet/-gesammelten Sammelsorium einiges rausholen.
HighEnd Neuanschaffungen scheiden für mich leider mangels Budget aus, so dass ich für die Tips hier im Forum wirklich ausserordentlich dankbar bin.

Vielen Dank und herzliche Grüsse,

Lena


[Beitrag von Lena_Marie am 14. Jun 2007, 17:21 bearbeitet]
pet2
Inventar
#12 erstellt: 14. Jun 2007, 18:11
Hallo,

nach meiner Erfahrung kommt man mit Einsatz, Lernbereitschaft, etwas Bastelbegabung und Geduld auch mit einem geringen Budget sehr weit.
Vermutlich sogar weiter als jemand, der nur mit einem Bündel Geldscheinen wedelt .

Nur mal so ein Beispiel:
Plattenspieler:
Saba PSP 240 (ist ein riemengetriebener Technics mit Sabaschild) für 3 € + Porto.
System:
Denon DL-160 (der Verkäufer hielt es für defekt, weil es leiser war als das Shure System was er vorher hatte) für 10 € + Porto.
Phonovorverstärker:
NAD PP1 für knapp 13 € + Porto.
Schablone zum justieren aus dem Internet.
Vergoldete Cinchstecker von Reichelt für 50 Cent das Stück.
Highend Absorberfüsse aus dem Baumarkt, heißen da allerdings HT-Muffe für 75 Cent das Stück.
Slipmat von Thomann für 5 €, zu Slipmat sagen manche auch Filzauflage, geht natürlich noch günstiger.

Fertig ist die Highend Kombination .
Dreht jetzt bei einem Freund seine Runden
Geht natürlich auch mit anderen Komponenten.

Gruß

pet
Lena_Marie
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Jun 2007, 20:49
So, nun habe ich mich zögerlich zu 2gr durchgerungen, da ich darüberhinaus zum einen keinen Unterschied sehen konnte und ich finde ab da fängt wirklich langsam die spanabhebende Signalverarbeitung an - da tun einem doch die Schätzchen Leid.
In der Tat verkraftet das System so 2.5kHz mit 33cm/sek was ich wirklich schon beachtlich finde - auf der 45cm/sek Spur hauts ihn dann aber endgültig weg, aber ich glaube in der Praxis kommen solche Extreme wohl kaum vor.

Die Idee mit den "HT-Dämpfern" ist natürlich mal wieder genial - ich liebe so etwas. Erinnert mich doch spontan an den Akustikkoppler (ja, es gab Zeiten vor DSL) des CCC, bei dem eine Klomuffe als Passstück zum Telefonhörer diente, was dem Teil auch gleich den Spitznamen "Datenklo" einbrachte.

An Geduld und Bastelgeschick mangelt es bei mir glaube ich nicht - habe Nachrichtengerätemechanik und Funkelektronik gelernt und wer einmal Hochleistungsempfänger abgeglichen hat, weiß was sich gegenseitig beinflussende Geduldsspielchen sind.

Vergleiche ich jetzt einmal Testaufnahmen vom Urzustand mit den jetzt gemachten kann ich nur sagen, dass sich das recherchieren und Gefummel wirklich gelohnt hat - da liegen Welten zwischen; jetzt weiß ich aber auch warum ich das Teil geschenkt bekommen habe :-)

Herzliche Grüsse,

Lena
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