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Welches Prinzip und welches System

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nepumuk12
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jan 2010, 21:47
Hallo zusammen,

ich möchte für meinen kleinen Plattenspieler ein neues System kaufen, da ich das AT95 mal probiert habe, um zu gucken, ob ich überhaupt Platten hören will. Das Ergebnis ist: Ich will unbedingt!!

Der Plattenspieler ist ein MicroSeiki AQ-37, der an einem Denon PMA 850 zum Einsatz kommt.

Zunächst dachte ich an ein Ortofon VM Red, weil mir die "Upgradefähigkeit" durch Nadelkauf des silver oder blue sehr zusagt. Da der Denon aber auch MC unterstützt, habe ich mich da auch mal umgeschaut. Die erste Frage wäre nun, ob der Denon MC-Eingang überhaupt nutzbar ist? Man liest häufig, dass ein bestimmtes System nur an sehr hochwertigem MC-Eingängen betrieben werden sollen. Hat der Denon einen hochwertigen Eingang?

Was MC-Systeme angeht, habe ich folgende in die engere Auswahl genommen:

Benz Micro MC-20 E2 L
Denon DL 160
Ortofon Tango

Da die preislich alle im Rahmen liegen und ich gutes über sie gehört habe. Und letztlich gibt es ein gebrauchtes Goldring Eroica LX L (50Std. gelaufen) zu ähnlichem Preis, das von allen wohl das beste ist.

Letztlich stellt sich noch die Frage, ob der AQ-37 gut genug ist für solche Systeme?

Für Tipps, Hinweise und Erfahrungen wäre ich dankbar.

Grüße
nepi

P.S.: Headshell bräuchte ich auch noch, da Ideen??
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 12. Jan 2010, 13:38
Es ist schwierig dazu etwas zu sagen.

Von Deiner Auswahl mag das Goldring Eroica wohl am Höchsten auflösen, aber ob es das an der Peripherie bringt und Deinem Musikgeschmack zusagt, kann ich nicht sagen. Das Goldring Eroica ist nicht unbedingt das Rock- Popsystem. Es ist eher feiner und vornehmer, bringt aber nicht den Beat und den Wumms.

Das Denon DL 160 läuft ja nun seit einigen Jahrzehnten - ich kenne es nicht aber - einige hier sagen - es hat einen 70er Jahre Radioklang

Wenn Du mehr Klassik, Jazz, oder sonstige "edlere Musik" hörst, macht das Goldring eine gute Figur. Wenn Du als Einsteiger ohnehin quer Beet hörst, entscheide dich zwischen dem Ortofon Tango und dem Benz Micro.

Das Ortofon Tango wird auf alle Fälle ein guter Allrounder sein.

Warum willst Du unbedigt ein MC?
MC wird Dir keinen Vorteil bringen. Grundsätzlich bekommst Du imho einen Tick mehr Klang für's Geld bei MM Systemen und kannst vielleicht nochmal durch einen Nadeltausch eine höhere Klasse hören.

Mein Tipp: Such Dir ein bezahlbares Ortofon MM System - vielleicht aus der VM oder 2M Serie. Das sind gute Allrounder und haben alles was Du brauchst.

Gruß. Olaf
nepumuk12
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Jan 2010, 15:52
Hallo Olaf,

vielen Dank für die Antwort. Ich will nicht unbedingt ein MC System. Ich habe halt nur überlegt, ob man die in diesem Bereich angebotenen Abnehmer nicht auch berücksichtigen könnte, wenn der Verstärker es unterstützt. Meinst Du mit

aber ob es das an der Peripherie bringt
dass ich mit meinem Zeug lieber die Finger von den MCs lassen sollte oder nur in Bezug auf das Eroica?
Bei den MM-Systemen finde ich die von Dir genannten Systeme auch sehr gut, da man da halt durch Nadeltausch gut upgraden kann.

Spielt der Musikgeschmack tatsächlich eine so große Rolle? Ich hätte eigentlich gern ein System, dass nicht irgendetwas besonders betont, sondern ein neutrales und detailliertes (wenn man das so sagen kann...).

Grüße
nepi
andre11
Inventar
#4 erstellt: 12. Jan 2010, 16:58

nepumuk12 schrieb:
.....wenn der Verstärker es unterstützt.

Das der Verstärker MC unterstützt, bedeutet nicht das es auch gut funktioniert.
MC Systeme haben eine noch viel geringere Ausgangsspannung als MM Systeme.
Demnach muß die MC Vorstufe noch viel mehr verstärken, und das ist meistens mit Rauschen verbunden.
Ob, und wie stark Dein Verstärker am MC EIngang rauscht, weiß ich nicht, da hilft wohl nur probieren.
In der Regel wirst Du aber mit einem MM System wohl besser beraten sein.


Pilotcutter schrieb:
....Grundsätzlich bekommst Du imho einen Tick mehr Klang für's Geld bei MM Systemen und kannst vielleicht nochmal durch einen Nadeltausch eine höhere Klasse hören.

Dieser Tick mehr Klang stimmt aber nur, weil MC Systeme ihre Vorteile eben nur mit guten Vorstufen ausspielen können.
In höheren Lagen relativiert sich das ganz schnell auch mal, weil es genügend MM Systeme gibt,
die an "normalen" Phonoeingängen nix sind, und nach einer guten, externen Stufe verlangen.
Mit dem Nadel-Upgrade hast Du natürlich vollkommen Recht!

Um unseren nepi aber nicht vollends zu verunsichern (ich habe ja schon geschrieben, das ein MM für ihn wohl richtig sei),
finde ich dennoch, das man vorher mal schauen sollte wie schwer denn der Tonarm des Micro ist,
um nicht eine völlig unpassenden Kombination zu basteln.
Die Anfangs genannten Systeme sind alle eher an schweren Armen zu Hause....
Vom Alter her könnte das schon passen, aber vorher einmal mehr geschaut, spart eventuell hinterher Ärger.



Gruß

André
nepumuk12
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Jan 2010, 17:08
Hallo André,

euer nepi hat sich ja auch nur über Alternativen informiert :-) Wenn ihr meint, dass die MC Vorstufe des Denon (der eigentlich immer sehr gelobt wird für seinen Phonobereich) nicht ausreicht, um damit gut bzw. besser zu hören als mit MM-Systemen, nehme ich gerne ein solches.

Denkst Du auch, dass ein VMred da das richtige wäre? Oder lieber was anderes? wie schon öfter gesagt, die Upgrademöglichkeit durch Nadeltausch find ich schon gut. Über den Tonarm weiß ich leider nicht viel ist aber mit Sicherheit der original verbaute, wie hier: http://my-micro.de/aq37.htm zu sehen. Ein Gewicht steht da nicht. Wie finde ich das raus?

Danke und Grüße
Euer nepi (der sich über die Führsorge der Großen freut)
andre11
Inventar
#6 erstellt: 12. Jan 2010, 18:02
Also das die MC Sektion schlecht, bzw. schlechter ist als die MM Abteilung, hab' ich nicht gesagt - das kann eben nur das Probieren zeigen.
Und das ist entweder schwierig, oder mit hohen Kosten verbunden, über die man sich hinterher unter Umständen ärgert.
Deswegen würde ich auf Nummer sicher gehen und ein MM wählen.

Weil der 850 ja nicht mehr so ganz taufrisch ist, können wir aber davon ausgehen das seine Phonosektion zu den Besseren zählt.
In der Aera war die Platte eben das Hauptmedium, ebenso die Tugend der Entwickler sich hier besonders anzustrengen.

Den Arm hab' ich gesehen. Die Zeit der leichteren Arme begann großflächig schon etwas später, deswegen gehen wir einfach mal von einem schweren Arm aus.
Das Gewicht steht meistens in der Bedienungsanleitung, aber wenn die nicht mehr vorhanden ist, hilft nur wiegen.
Lassen wir es vorerst bei unserer Vermutung - er ist schwer.

Diese VM-Dinger heißen jetzt doch 2M, oder?
Technisch gesehen dürfte das schon passen, und universell (also elektrisch) sollen sie ja auch sein.
Meistens ist man auch, mangels Vergleichsmöglichkeiten, sehr zufrieden und das ist auch gut so.
Mach das doch einfach!
Wie ja auch....
Pilotcutter schrieb:
Mein Tipp: Such Dir ein bezahlbares Ortofon MM System - vielleicht aus der VM oder 2M Serie. Das sind gute Allrounder und haben alles was Du brauchst.

Nimm einfach nicht das Kleinste, wenn's das Budget zulässt.
Dir wird es bestimmt gefallen, dazu hast Du im Hinterkopf, mal upgraden zu können, wenn's mal von Nöten sein soll.
Wenn Deine Lautsprecher die Unterschiede dann noch übermitteln können, ist doch alles gut.
Meiner Meinung nach werden aber bis zum Upgrade einige Plattenseiten gespielt werden....

Gruß

André
germi1982
Moderator
#7 erstellt: 12. Jan 2010, 21:00

andre11 schrieb:
Also das die MC Sektion schlecht, bzw. schlechter ist als die MM Abteilung, hab' ich nicht gesagt - das kann eben nur das Probieren zeigen.
...



Naja, diese Anschlüsse für MC bei den Verstärkern/Receivern sind halt relativ unflexibel, und bei Low Output-MC ist das schon wichtig das man den Abschlusswiderstand fürs System ändern kann wenn man mal einen Systemwechsel macht.

Das DL-160 ist übrigens High Output-MC, das wird also ganz normal am Moving Magnet-Anschluss gefahren und produziert auch mehr Spannung als ein Low Output-MC-System (also ein "normales" MC-System). Die Spulen sind bei den High Output-Systemen größer, dadurch erhält man eine höhere Ausgangsspannung, allerdings verliert man dadurch zum Stück einen Vorteil von MC. Nämlich den der geringeren bewegten Masse. Es ist halt ein Zwitter...aber kein schlechter, ich finde es recht gut, und damit stehe ich nicht alleine da. Für den Preis ein ordentliches System!

Ich hatte das DL-160 bevor ich dann auf das AT-OC 9 ML II umgestiegen bin. War damit recht zufrieden, klingt für manche Leute etwas höhenlastig, wie das OC 9 auch...ich finde es ok für die Musik die ich höre. Um das an meinem Receiver betreiben zu können, der hat nämlich nur MM-Eingänge, habe ich einen PrePre gebaut der zwischen Plattenspieler und Phonoanschluss eingeschliffen wird und das niedrige MC-Signal auf MM-Niveau anhebt. Entzerrung nach RIAA und weitere Verstärkung macht dann der Phonoteil meines Receivers.


[Beitrag von germi1982 am 12. Jan 2010, 21:01 bearbeitet]
nepumuk12
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Jan 2010, 10:37
Hallo nochmal,

ich habe mich jetzt noch ein wenig umgesehen und wusste nicht genau, ob ich lieber ein 2M blue nehmen soll oder ein VMred. Dann habe ich aber gesehen, dass die Unterschiede zwischen VMred, VMblue und silver jetzt nicht so gravierend sind und die Upgrademöglichkeit damit zwar gegeben ist, aber wohl nicht zu allzu großen Verbesserunge führt. Deshalb wirds jetzt wohl ein 2M blue, dass zwar ein wenig teurer ist, als das VMred mit dem bronze und dem black aber genügend Luft nach oben hat.
Worauf muss ich denn achten, wenn ich mir noch eine Headshell dazu bestelle?


Vielen Dank nochmal allen und Grüße
nepi
andre11
Inventar
#9 erstellt: 13. Jan 2010, 15:54
Ebenfalls Hallo!


Dann habe ich aber gesehen, dass die Unterschiede zwischen VMred, VMblue und silver jetzt nicht so gravierend sind....

Welche Unterschiede?
Falls Du die technischen Datenblätter meinst, kann ich Dir getrost versichern
das solche Daten noch nie ein wirklicher guter Wegweiser zur Kaufentscheidung waren.
Zu klein sind die Unterschiede im Inneren, wie z.B. Spulenaufbau, Wicklungsanzahl und das ganze bla, bla....
Viel entscheidender ist hier der Nadelschliff.
Also ganz schlüssig werden die Unterschiede beim Probieren!
Wie immer und überall also..... deswegen stelle ich das hier, auch mit Unkenntnis der Ortofon Systeme, hin.

wirds jetzt wohl ein 2M blue, dass zwar ein wenig teurer ist, als das VMred mit dem bronze und dem black aber genügend Luft nach oben hat.

Haben wir doch gesagt.....

Worauf muss ich denn achten, wenn ich mir noch eine Headshell dazu bestelle?

In erster Linie das sie passt
Du hast doch Eine. Falls Du eine Zweite wegen Systemvergleich anschaffen möchtest,
so lass Dir gesagt sein: kannst Du später immer noch machen!
Das eingesparte Geld kannst Du lieber ins System-Budget verschieben, weil Du ohnehin nur einmal einen solchen Test machst,
und das alte System danach sowieso nur rumliegt.
Hör' eine gute Platte ein paar mal mit dem Alten, dann montier das neue System am vorhandenen Träger und hör nochmal.
Falls Du dann immer noch einen zweiten Träger brauchst, sollte jeder mit SME Anschluss passen.
So eine Montagelehre, oder Schablone hast Du aber, oder?


Gruß

André
nepumuk12
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Jan 2010, 23:34
Hallo André,

die Unterschiede, die ich meinte stammen aus einem Test, den ich entweder in der Stereo, stereoplay oder Audio online gefunden habe. Dort stand, dass das VMblu und VMsilver im Verhältnis zu dem höheren Preis keine angemessenen Klangverbesserungen bringen als das VMred, so dass ich dachte - auch wenn man auf die Blätter ja nicht soviel geben soll -, dass die Upgrademöglichkeiten bei der 2M Serie besser vorhanden sind.

Wegen der Headshell frage ich, weil meine vom Flohmarkt stammt und die Preise für die Teile ja schon sehr schwanken. Ich dachte man sollte vielleicht schon eine mit besserer Qualität nehemn, weil sonst vielleicht der verbesserte Abnehmer nicht mehr wirklich bemerkt wird. Den Systemvergleich hätte ich dann als netten Beifang genommen.

Irgendwelche Montageutensilien habe ich nicht, allerdings wollte ich den Plattenspieler eh mal warten lassen und bei der Gelegenheit hätte ich das System dann draufschrauben lassen. Ich würde zwar schon gern wissen, wie das alles funktioniert, allerdings hätte ich auch schiss das falsch einzubauen, so dass es mies klingt oder gar etwas kaputt zu machen.

Grüße
nepi
andre11
Inventar
#11 erstellt: 14. Jan 2010, 03:08
Hallo nepi!

Na, so schlimm, wie oft behauptet wird, sind die Blätter nun auch nicht.
Wenn man mal Gelegenheit hat, bei einem Händler (oder zu Hause) im Heft getestete Gerätschaften zu vergleichen,
kommt man irgendwann dahinter wie diese Tests einzuschätzen sind, bzw. was die damit meinen, was die schreiben.
Also meiner Meinung nach bist Du auf dem richtigen Weg!

Die Headshellpreise sind in der Tat von bis.
Bessere Qualität ist aber bestimmt schon dies Klick, dies Klick, oder für die Optik dies nochmal Klick.
Damit sollte bestimmt kein System leiden, und passen wird's auch.
Original Guckst Du! wird's auch gleich teurer.

Der Systemeinbau ist kein Geheimnis, solange man nicht zwei völlig linke Hände hat.
Wartung kann man (eigentlich) auch selber machen, denn so viel ist das auch nicht.
Von wo kommst Du denn?
Vielleicht findet sich ja ein Forumsmitglied, der Dir bei deinen Vorhaben behilflich ist.
Eine Einbauschablone kann ich Dir bei Bedarf gern zukommen lassen.

Gruß

André
Ludger
Inventar
#12 erstellt: 14. Jan 2010, 09:23
Hallo Nepi,
da ich den Arm genau wie Andre eher als schwer einschätze, würde ich mir an deiner Stelle noch mal überlegen, ein Ortofon MM zu nehmen.

Das 2M Blue mag gerade noch passen, bei der VM-Serie dürfte es eng werden.

Die von dir genannten DL 160 und MC 20 E2 H (können beide am MM-Eingang angeschlossen werden) wären sicherlich eine gute Wahl, sie harmonieren gut mit schweren Armen. Zudem hättest du keine Kapazitätsprobleme.

Eine preisgünstige und vielleicht schon ausreichende Alternative wäre das Nagaoka MM321BE.

Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 14. Jan 2010, 09:24 bearbeitet]
nepumuk12
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Jan 2010, 12:57
Hallo,

@André Ich finde die von Dir genannten Headshells alle ganz ok und preislich hatte ich schlimmeres erwartet. Siehe hier bzw. die dort genannten Alternativen. Was machen die Dinger denn anders? Nur die vergoldeten Kontakte? Welche hast Du denn und warum (so kriegt man ja immer am meisten raus :-) )? Was den Eigeneinbau angeht wäre ich für Unterstützung natürlich dankbar. Komme aus Kiel. Was die Wartung angeht, liest man immer von Tonarmjustage, Riemenwechsel, Lageröl-Irgendwas und andere Dinge, von denen ich keine Ahnung habe. Gibts ne step-by-step Anleitung oder Ähnliches (gibts bestimmt)? Würde es schon probieren.

@Ludger Danke für den Hinweis, aber wenn es mit dem 2M wohl geht, dann werde ich das mal probieren, auf der Seite eines Onlinehändlers steht auch, dass die älteren OM für leichte Tonarme gedacht sind, die VM und 2M aber recht universell einsetzbar sind. Ist das Quatsch? Das MC 20 E2 hätte ich schon genommen, egal ob L oder H Version, aber das scheint es nicht mehr zu geben. Und vom Dl 160 bin ich wieder ab, warum weiß ich nicht mehr.

Danke und Grüße
nepi
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 14. Jan 2010, 13:55
Hallo,
für die 2M-Serie mag die Aussage des Händlers zutreffen, für die VM-Serie nicht.
Bei der 2M-Serie wurde die Compliance auf ca. 20 gesenkt und damit an viele moderne Arme (speziell Rega) angepasst.
Die VMs haben eine Compliance zwischen 25 und 30 und damit ist die Armwahl eingeschränkt.
Gruß
Ludger
stbeer
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 14. Jan 2010, 14:09
Ludger,

die Vertreter der VM-Serie passen in der Praxis durchaus auch auf schwerere Tonarme (bspw. auf dem TP90, wie bei mir).

Ausserdem hat das VM Silver auch die "schaerfere" Nadel ("FG70") gegenueber dem 2M Black (nur "Shibata").

Erwaehnen moechte ich auch, dass der Korpus der 2M-Serie sehr breit "baut"; so passt es ggf. nicht in manche Headshells!

Ich schaetze mein VM White (fuer "Flohmarktplatten") und mein VM Silver (fuer die gepflegten Platten) sehr ...

Stefan
Ludger
Inventar
#16 erstellt: 14. Jan 2010, 14:27
Hallo Stefan,
kann funktionieren, muss es aber nicht. Und wenn die eff. Tonarmmasse nicht bekannt ist, ein mittelschwerer bis schwerer Tonarm vermutet wird, würde ich ein System nehmen, dass sich bekanntermaßen mit schwereren Tonarmen verträgt.
Das Denon braucht nach meiner Erfahrung mindestens einen mittelschweren Arm, über das Benz wurde hier im Forum das Gleiche geschrieben.
Bei einem Bekannten läuft ein selbstgebauter Einpunktarm (eff. Masse 15 Gramm) mit einem Philips GP 412 II, eigentlich auch nicht passend, aber es läuft.
Da ich den gleichen Tonarm habe, weiss ich, das er mit einem Denon DL 110 oder 160 besser harmoniert.
Gruß
Ludger
andre11
Inventar
#17 erstellt: 14. Jan 2010, 15:14

nepumuk12 schrieb:
.... Was machen die Dinger denn anders? Nur die vergoldeten Kontakte? Welche hast Du denn und warum?

Welche Vorteile bestimmte Teile gegenüber Anderen haben, frage ich mich seit Jahren ganz oft.
Alle haben bestimmt ihre Daseinsberechtigung (Anschluss, Verarbeitung, Material, Ego), aber ich denke,
die aufgeführten sind für Deinen Spieler nicht unterdimensioniert.

Was den Eigeneinbau angeht wäre ich für Unterstützung natürlich dankbar. Komme aus Kiel.

Obwohl es nur 80 km sind, führen mich meine Wege nicht so sehr oft nach Kiel.
Falls wir s per Fernwartung nicht schaffen, bekommst Du bei "Hört-sich-gut-an", oder "Begehr" in Kronshagen bestimmt Unterstützung.

Was die Wartung angeht, liest man immer von Tonarmjustage, Riemenwechsel, Lageröl-Irgendwas und andere Dinge, von denen ich keine Ahnung habe.

Richtig muss es heißen ....von denen ich noch keine Ahnung habe.
Der Riemen unterliegt normalem Verschleiß und sollte schon gelegentlich getauscht werden.
Der Torarm muß eigentlich nicht großartig justiert werden, außer Auflagekraft und Antiskating.
Das Lagerspiel des Arms lässt sich auch ganz einfach selber prüfen, und das Öl im Tellerlager ist auch keine Sache.
Das schafft jeder, der schon mal mit Öl zu tun hatte, und sei es in der Küche

Gibts ne step-by-step Anleitung oder Ähnliches (gibts bestimmt)? Würde es schon probieren.

Jo, hier Klick!

@ Ludger:
Ich habe bei der Empfehlung der Shells extra etwas leichtere gewählt, sodass wir,
trotz der Unkenntnis des ganauen Micro-Arm Gewichts, wieder in einen tolerablen Bereich für die Ortofons geraten dürften.
Nepi ist die mögliche Upgrade-Option wichtig, und da sind die Dinger eben gut.
Ich weiß auch das es, gerade bei Analog, zahllose Möglichkeiten für jeden Hörgeschmack gibt.
Das persönliche Optimum stellt für Andere ein absolutes No-Go dar (was, damit hörst Du? - Geht ja gar nicht!)
Vergiss aber doch bitte nicht, dass wir hier einem Analog Neu-/Wiedereinsteiger einen praktikablen Weg bereiten wollen.
Wenn er erst mal Blut geleckt hat, empfehle ich ihm einen guten Arzt.

@ Stefan:
Danke für den Hinweis auf die Baubreite!
Dann wohl doch eher den rahmenlosen "Technics-Klon", was?
nepumuk12
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Jan 2010, 15:24
Moin (kann man jetzt ja schreiben) André,

die 80 km gib doch noch einmal genauer an, hab schließlich noch einen Arbeitsplatz, ein Elternhaus und gute Bekannte in dem Umkreis. Unter Umständen könnte ich ja mal vorbeischneien. Würde selbstverständlich Kaffee und Kuchen oder Bier und Whisky je nach Vorlieben mitbringen. Wobei die zweite Variante teure taxikosten nach sich ziehen wird...

Grüße
nepi
andre11
Inventar
#19 erstellt: 14. Jan 2010, 16:09
Ja, auch Moin!

Warum das aus meinem Profil verschwunden ist, wissen wohl nur die Götter der Datenverarbeitung...
Normalerweise sollte da Lübeck stehen....
Ludger
Inventar
#20 erstellt: 14. Jan 2010, 16:46
Ebenfalls Moin aus Nordwestdeutschland,
stimmt Andre, mit einer leichteren Headshell könnte das 2M Blue passen. Ich habe hier keinen Zugriff auf die Bucht und konnte daher deine Verlinkungen nicht öffnen.
Gruß
Ludger
andre11
Inventar
#21 erstellt: 14. Jan 2010, 17:09
Wird das jetzt das Norddeutschen-Outing!
In einem Parallelthread hat eben ein weiterer Kieler gesprochen.
Dann wird's wohl bald mal Zeit für einen Stammtisch im Norden, was?

Die Shells, die ich gefunden habe, wiegen 7 - 9g.
Verträgliches Maß, wie ich denke.
nepumuk12
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 15. Jan 2010, 17:55
Hallo zusammen,

in Lübeck bin ich dann doch nicht so oft... Aber mit der Anleitung werde ich mal mein Glück versuchen. Gibt es etwas ähnliches für die Wartung? Der Händler meines Vertrauens in Kiel ist übrigens speakerscorner, direkt neben Hört-sich-gut-an und meiner Meinung nach kompetenter, freundlicher und auch an Menschen interessiert, die nicht Neuware kaufen möchten und dabei zigtausende € ausgeben möchten. Ist natürlich nur subjektiv, aber ich war zweimal bei denen und bin jedesmal enttäuscht wieder raus. Bei speakerscorner ist das völlig anders.

Wenn ich nicht die vorgeschlagenen Headshells nehme, muss ich nur auf das Gewicht achten, das nicht mehr als zwischen 7-9g schwer sein darf oder?

Ein norddeutscher Stammtisch wäre doch spannend.

Grüße
nepi
andre11
Inventar
#23 erstellt: 15. Jan 2010, 18:27

nepumuk12 schrieb:
....das nicht mehr als zwischen 7-9g schwer sein darf oder?

Was heißt dürfen?
Meine Idee dahinter war eben das Tonarmgewicht, das uns ja noch nicht ganz klar ist, nicht unnötig nach oben zu treiben.
Wenn die Arme zu schwer werden, kann es bei bestimmten Systemen etwas schlechter funktionieren.
Und dank des Hinweises mit der Baubreite, würde ich persönlich zu sowas tendieren Schwupp!

Für den Rest bekommst Du gleich eine PM.

Gruß

André
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