Schlagartig vom Selbstbau überzeugt-Vergleich mit Victa 500

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Kenny2011
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jan 2012, 20:58
Nabend

ich will unbedingt meine heutige Erfahrung loswerden aber kurz zur Vorgeschichte: Ich habe mir Ende vergangenen Jahres in den Kopf gesetzt meine 5.1 Brüllwürfelanlage inkl. 2 KB50 aus DDr Zeiten zu ersetzen, angetrieben einst voin einem Sony STR-DE225, von welchem ich bis heut noch überzeugt bin Jedenfalls habe ich mich langen hin und her und vieler Ratschläge aus dem Forum für die Heco Victa 500 entschieden, Preis/Leistung war unschlagbar (100€/Paar, NEU!!) und ich bin froh, anstatt 200-300€ für Magnat Supreme 1000/2000 bzw. 400€ für Teufel Ultima 40, diese gekauft zu haben. Klang und Tiefgang, Pegelfestigkeit etc haben mich überrascht und ich hab das Pärchen ins Herz geschlossen.

So, was ist nun passiert, weil da steht Selbstbau^^? Naja ich war auf der Suche nach einem Paar günstiger kompakter LS für meine Freundin und bekam ein Angebot von jmd. aus dem Forum. Und zwar handelte es sich um 2 Stand-LS (92 x 16 x16 inkl. Sockel) mit Gradient W130 AL und Monacor DT 107 Bestückung. Nach etwas überlegen hab ich sie gekauft, allein die Oktik hat mich umgehauen, mit Echtholzfurnier und Mahagoniewachs

IMG_4462
das Pärchen nebeneinander

IMG_4466
neben der Victa 500

Heute sind sie gekommen, ausgepackt, begutachtet, gesäubert, ausgerichtet und angeschlossen... Mit Enya gestartet und... WOW, diese Klarheit, Präzision hat mich vom Hocker gehauen, keine Frequenz aufdringlich oder unangenehm, einfach harmonisch und schön.

Nun gut, meistens höre ich Elektronik versch. Art also habe ich einen Piano-Drum n Bass Track angespielt... und nicht wieder aus gemacht, HAMMER diese präzisen höhen/Mitten und die Bässe, Alter, ich habe meine Augen zugemacht und dachte ich hab ne viel größere Box dastehen, klar die Victa hat im Bassbereich mehr Dampf, sind ja auch 170 TT verbaut aber die knackigen und präzisen Bässe meiner neuen Lieblinge bekommt die Victa nicht hin^^

Was soll ich sagen, seit die LS da sind laufen sie auch^^ Ich bin einfach nur platt von diesem Klang,

wie sind eure Erfahrungen und Meinungen dazu?

Grüße Christian
Böötman
Inventar
#2 erstellt: 27. Jan 2012, 21:56
Größe ist eben doch nicht alles. Mich würden so einige Gesichter interessieren wenn du zb im Mädchenmarkt ein paar Bretterhaufen oder Viecher gegen Ihr Standartprogramm im Blindtest antreten lässt. Das währ mal was...
Körk
Stammgast
#3 erstellt: 27. Jan 2012, 21:58
Einziges Hindernis für mich beim Selbstbau war die fehlende Erfahrung.
Jeder hatte mir Probehören ans Herz gelegt und das wäre beim Selbstbau ja schwer gewesen.

Jetzt weiss ich, dass in Bochum das Geschäft von Herrn Wohlgemuth ist und denke, dass ich in den Semesterferien auf jedenfall einfach mal so vorbeifahren und mich umhören werde.
Meine nächsten Lautsprecher wenn mal wieder welche kommen sollten sind sicherlich ein Selbstbau.

Mich würde interessieren was für ein Modell das auf den Bildern ist.
cle-ffm
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Jan 2012, 22:08
Wer Lautsprecher selbst baut, der wird sich selten mit halben Sachen zufrieden geben und daher ist das Ergebnis nicht selten (im positiven) überraschend.

Meine Selbstbau-LS spielen auch größer auf als sie sind und ich würde sie so schnell nicht gegen ein paar gekaufte LS eintauschen.

Grüße

Cle
Kenny2011
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jan 2012, 23:31

Körk schrieb:
Mich würde interessieren was für ein Modell das auf den Bildern ist. ;)


Das ist eine Eigenentwicklung soweit ich weiß

Zu Herrn Wohlgemuth würd ich auch zu gern mal fahren, ist nur leider nicht grad um die Ecke (Leipzig)

Grüße Christian
ingo74
Inventar
#6 erstellt: 29. Jan 2012, 01:11
man muss keinen lautsprecher selber entwickeln, sondern eine bausatz zusammenbauen, das geht von alles selbermachen über ein bisschen selber machen und einiges outsourcen bis hin alles outsourcen - quasi wie im baumarkt oder möbelgeschäft...

@te - schöne ls haste da, gefallen mir
Backfire2496
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 16. Dez 2017, 05:59
Hallo Leute,

so wie dem Thread Ersteller vor 5 Jahren geht es mir zur Zeit. Vorneweg, ich habe die letzten 20 Jahre nur an Computern rumgeschraubt und mein größter Besitz in Sachen Audio- Hardware waren meine Audio Technica ATH-M50 (über die ich nur Gutes sagen kann).
Naja, DIY Audio interessiert mich schon seit Jahren, und einmal wäre es fast "soweit" gewesen, als ich 2 Kanäle vom SYMASYM angefangen, aber leider nie beendet habe, da der Karton mit allem was so dazu gehörte bei einem Umzug verloren ging. Ich hatte ja auch immer PC's zum schrauben.

Bis dahin und nicht weiter

Soweit war ich. Ein neuer Versuch zusammen mit einem gleichgesinnten Bekannten ist aber für die nähere Zukunft geplant.

1GHz Slot A - Epox - 3dfx - Fury MAXX - AWE32 Ultimate Socket Super 7

Mit solchen Rechnern habe ich mich beschäftigt. 486er, Sockel 7, Slot A, Sockel A, nur die feinsten und seltensten Teile. Leider habe ich durch eine sehr beschixxene Fügung des Schicksals mit dem Tod meines Vaters auch 95% meiner Sammlung (und eigentlich meinen gesamten Besitz) verloren.
In Sachen Vintage Rechner bin ich also bedient, was liegt da näher als die Sache mit dem DIY Audio mal anzugehen?

Problem 1 war, das Budget bewegt sich auf Hartz4- Niveau, Problem 2, ich war der Meinung Programme wie "BoxSim" errechnen einem nach Eingabe der TSP und ein paar weiterer Parameter wirklich eine alltagstaugliche Box. Von der Sache mit dem Messen und der Weichen Entwicklung, etc. hatte ich keinen Schimmer. Also, kein Geld und keine Ahnung; beste Voraussetzungen für exquisiten Bastelspaß. Achja, Werkzeug und eine zum werkeln geeignete Räumlichkeit hatte/ hab ich auch nicht.

Geplant waren zwei kompakte Satelliten und ein kleiner Subwoofer. Für den nächsten SYMASYM würde das Geriebene kaum reichen, ausserdem musste alles ja so einfach wie möglich, also machbar, werden. Zum Glück lese ich immer viel wenn mich etwas interessiert, also hatte ich gar keine Chance am "Gainclone" und seinen vielfältigen kleinen und großen Verwandten aus Fernost vorbei zu kommen.
Der Plan beinhaltete unter anderem TangBands W4-655 die durch LM3886 ChipAmps belebt werden sollten. Naja, leider liess sich mein Budget nicht mit Chassis jenseits der 30€ Grenze vereinbaren, und im großen Auktionshaus gab es vier Gradient W130 AL8 zu je 18€. Für den Hochton Part konnte ich zwei Monacor DTM104/8 25mm Kalotten erstehen. Um (ganz ganz kleine) Nägel mit Köpfen zu machen wurde dann noch ein Mivoc AW 2000 für den Tiefbass geordert. Die Mivoc AW 2000/ 3000 -Bässe hatte ich schon länger auf der Beobachtungsliste. Ich glaube kaum ein anderes Modell liefert mehr Bass für den Euro als diese beiden.

Lautsprecher 800w

Jetzt gab es kein zurück mehr (und 2 Wochen Nudeln ...). Für weitere 20€ konnte ich im örtlichen Penny Markt eine Werkbank erstehen, die im Badezimmer (alles gekachelt > leicht zu reinigen, feuerfest) aufgestellt wurde. Freund Peter, Besitzer des bestsortierten Bastelkellers weit und breit tat sein bestes um mich zu unterstützen und schnitt mir mit der Kreissäge ein altes Preßspan- Kinderzimmer in Stücke und ich radelte glücklich mit 5kg "Grobschnitt" im Rucksack gen Heimat. Also um es gleich zu sagen, das nächste Mal lass ich mir im Baumarkt MDF zuschneiden.

Was hab ich mich gequält. Der Kram hatte erstens 5mm Toleranz und war auch noch teilweise beschichtet. Was ich an Zeit, Nerven, Schleifmittel und Lack in diese Kisten gesteckt habe ... wie gesagt, das nächste Mal weiß ich bescheid. Aber so ist das halt, ich bin eigentlich ein recht geschickter Bastler, aber Erfahrung ist nunmal durch nichts zu ersetzen. Immer wieder löste sich der Lack, oder wollte auch mal 2 Wochen lang garnicht trocknen. Lack mochte das Material garnicht, dafür liebte es Wasser. Kurz nass angeschliffen, und das Preßspan quoll auf. Ist halt so, wenn man im Sonderpostenmarkt und nicht im Baumarkt kauft. Boxenbaugeeignete Schraubzwingen hatte/ hab ich natürlich auch keine, also wurden die Bretter zusammen gespaxt.
Für diesen Monat ist nichts mehr drin, aber Anfang nächsten Jahres baue ich die Gehäuse noch einmal.

Box Farbe runter 1000w gespachtelt grundiert Klappe 600w 2-Wege Gradient Monacor 06 600w

Während ich also tagein- tagaus mit ein paar Brettern Preßspan über die Runden ging, tat sich weit weit im Osten etwas ganz anderes. Dort im fernen China schnitzte mir der gute Herr Wu-Ping aus einem großen Block Silizium drei gar wunderfeine ChipAmps. Und da ich ja Bausätze bestellt hatte, wuselten ganze Heerscharen gewissenhafter gelber Männlein durch riesige Lager mit Halbleitern und selektierten die besten von jeder Sorte auf daß sie in ein Tütchen mit meinem Namen darauf gesteckt wurden.
Also auf deutsch, ohne die günstigen und astrein funktionierenden ChipAmp- Kits aus China würde ich jetzt keine Musik hören.
Ich hatte mich für zwei LM1875T Bausätze (25W, Platine 48x38mm, symmetrische Versorgungsspannung) für die Satelliten und einen Bausatz mit zwei parallel geschalteten TDA7293 (170W, auch kaum größer, nur der Chip hat mehr Beinchen) für den Subwoofer entschieden. Ca. 20 Tage habe ich gewartet, ca. 30min. habe ich gelötet, astrein! Ein paar Teile, z.B. die Kondensatoren im Signalweg, habe ich nach kurzer Zeit gegen höherwertigere Typen ausgetauscht, aber gebraucht hätte ich das nicht. Allerhöchstens mit dem Ohr direkt an der Box kan man bei den LM1875 ein leises Rauschen vernehmen.

2 LM1875 @ Klappe 800w TDA7293 mit Kühlkörper 1000w Siebung LM1875 komplett 1000w 01 Pano 500 01

Ok, also gegen die Verstärker kann man wirklich nichts sagen, die für mich schwierigere, da ungleich teurere, Sache stellt die Stromversorgung der Gainclones dar. Mal eben dem netten Nachbarn die Autobatterie klauen ist nicht; diese IC's wollen mit einem +/- gegen Masse symmetrischen, glatt gebügelten und nicht zu üppigen Gleichstrom verhätschelt werden. Soll heißen die "kleinen" LM1875 fühlen sich um die */- 25VDC wohl. Wenn es über +/- 28V geht wird es dann schon kritisch. Der TDA7293 kann theoretisch mit +/- 60V umgehen, was mir und meinem +/- 48V Ringkerntrafo echt gut in den Kram gepasst hätte, aber das Kleingedruckte sagt "nein". Nur mit bester Kühlung (ok, das hätte ich vielleicht noch hingekriegt) und nur an 8 Ohm ... fuck. Naja, mit Hilfe von Bastelkollege Peter hab ich jetzt einen Trafo der +/- 31,5V bringt. Zwar kein Ringkern, aber da kann ich jetzt ganz ungestresst nach Ausschau halten, denn der eben genannte macht einen ordentlichen Job.
Als Zuspieler fungiert übrigens meine Soundkarte, eine Asus Xonar D2X, die gleichzeitig als Aktivweiche und Pegelregler alle Kanäle im Griff hat (es sollen mal 5 werden, zum Filme gucken). Aber vorerst reicht stereo. Ich hab in den letzten 5 Jahren nicht soviel Musik gehört wie in den letzten 2 Wochen .

2x LM1875 - TDA7293 - Sat rechts blaues bett 600w 01

Also die Musik läuft, und ich bin ja nicht so leicht zu begeistern, deswegen schreibe ich auch nicht, "ich bin begeistert", aber ich bin sehr sehr zufrieden, und hätte nicht gedacht, daß diese frei nach Schnauze zusammengewürfelten Teile so toll klingen. Und es klingt nicht nur, seit der letzten Elko- Kur ist da auch echt Dynamik und Biss drin. Dabei bin ich ja noch garnicht fertig. Da ich als Weihnachtsgeschenk 2 Trafos bekomme, können die Satelliten demnächst die Gegend vom Ständer aus betrachten, wobei mir für Trafo, Elkos und Amp ein Alu- Gehäuse vorschwebt, das gleichzeitig als Verbindung von Box und Ständer fungiert.
Jo, und dann wäre da noch die Weiche. Im Moment habe ich lediglich einen 8,2µF bipolaren Elko vor dem Hochtöner, der einen 6dB Hochpass bei ca. 2,4kHz darstellt. Ich werde mir das mit dem Messen und Weiche berechnen schon zu Gemüte führen, aber ich kann mir kaum vorstellen was da noch besser klingen soll. Aber ok, mit dem Equalizer APO und RoomEQ habe ich mich schon bekannt gemacht, nur auf ein Messmikrofon muss ich noch sparen. Hier im Forum wurde das MC1 Messmikrofon von Kirchner empfohlen, und bei einem Preis von 27€ ist die Lage nicht ganz hoffnungslos .

Also, äh, was ich sagen wollte, Gradient W130 AL8 am LM1875 ChipAmp klingt geil. Und der Mivoc AW 2000 an einem dual TDA7293 genauso!
Black-Devil
Inventar
#8 erstellt: 16. Dez 2017, 16:56
Nette Story, aber glaube mir - wenn die Lautsprecher ordentlich abgestimmt wären, würdest du hören, wie schlecht sie jetzt spielen. Ein einzelner 8,2µF Kondensator reicht gerade mal so, um den Hochtöner vor allzu schneller Zerstörung zu schützen. Mehr nicht.
Die Weiche ist für mindestens 80% des Klangs entscheidend. Mit einer sauber entwickelten Weiche klingen selbst sehr günstige Chassis super, mit einer schlechten Weiche klingt auch eine Box mit Chassis für 1000€ kacke.

Leider hast du dich nicht vorher informiert. Gerade bei wenig Geld hätte es Sinn gemacht, etwas erprobtes nachzubauen. So etwas wie die Icebox zum Beispiel spielt um Welten besser und kostet dabei nicht mal so viel wie du jetzt ausgegeben hast.
Backfire2496
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 17. Dez 2017, 20:55
Jo, ich lerne ja noch dazu. Ich für meinen Teil lerne mehr wenn ich etwas Neues entwickel, als wenn ich tumb einen Bausatz zusammen stecke. Die Icebox z.B. mag göttlich klingen, deckt sich aber in keinster Weise mit meiner Vorstellung von Ästhetik.
Wie geschrieben werde ich mich in den kommenden Wochen mit dem Equalizer APO, RoomEQ und der Funktionsweise sowie den Möglichkeiten des digital sound processing auseinandersetzen. Ich habe so das Gefühl, daß ich beim DIY Audio gerade zu einem Zeitpunkt großer Veränderungen eingestiegen bin. Durch die immer größer werdende Datenmenge, die in immer kürzerer Zeit auf immer kleinerem Raum verarbeitet werden kann wird die Passivbox genau wie der diskret aufgebaute Transistorversärker zuerst für uns Selbstbauer und in den kommenden 10 Jahren auch bei den Herstellern immer mehr an Bedeutung verlieren. The sharks outlived the dinosaurs, you know?
Da ich aber die Gehäuse sowieso nochmal aus MDF neu bauen werde, werden die Speaker mit stündlich steigender Wahrscheinlichkeit nicht als geschlossene Regalbox sondern als schlanke, evtl. ventilierte, Standbox wieder auferstehen. Der Grund dafür ist, daß ich durch den Einbau eines, in der ursprünglichen Idee sowieso eingeplanten und jetzt arbeitslos hier herumliegenden zweiten 130er TMT versuchen will die "Woofer-Gap", den Frequenzbereich direkt über dem des bereits bei 74Hz abriegelnden Subwoofers mit Verdoppelung der dafür zur Verfüpgung stehenden Membranfläche etwas besser abzudecken. Der zweite 130er würde dann aber bereits bei 400 oder 500Hz, also wenn er seine Schuldigkeit getan hat wieder abgetrennt.

Wie du richtig bemerkt hast, ist eine Mehr-Wege Box ohne die anhand von Messungen individuell aufgebaute und abgestimmte Frequenzweiche keine Box sondern eine unberechenbare Lärmquelle. Mein Empfinden bezüglich des Klangs ist natürlich rein subjektiv und ich verfüge auch über kein wie auch immer geschultes Gehör, aber diese drei unfertigen Boxen beeindrucken mich wirklich sehr. Klar, räumlich, auch bei hohen Pegeln dynamisch, ich wäre nicht so glücklich wenn es nicht so wäre. Ich gehe so langsam auf die 50 zu, und jugendlichge Eitelkeit oder andere in diese Kerbe schlagenden Charakterschwächen habe ich hoffentlich in den letzten 20 Jahren überwunden. Ich kann Scheiße erkennen, sie beim Namen nennen und auch entsorgen; auch meine eigene. Und wenn ich Fehler mache, ok, ich bin nicht in der Notaufnahme eines Krankenhauses, ich darf das. Ich mein, ich interessiere mich für das was ich tue. Wie soll mich da das Zusammensetzen eines Bausatzes weiter bringen? Ich versuche mir möglichst viel Wissen über das was ich da mache, anzueignen und eigene Ideen zu verwirklichen. Ich hab mal einen Screenshot gemacht, der zeigt vielleicht ein Viertel der Web- Adressen die ich besucht habe um beim DIY- Audio nicht ganz "wie ein Depp" da zu stehen.

Screenshot_1

So, da ich noch einige LM1875 habe, löte ich den "neuen" 130ern mal zwei Amps... ich berichte wie es weiter geht.

Grüße
Jochen
Black-Devil
Inventar
#10 erstellt: 18. Dez 2017, 09:11

Backfire2496 (Beitrag #9) schrieb:
Wie soll mich da das Zusammensetzen eines Bausatzes weiter bringen? Ich versuche mir möglichst viel Wissen über das was ich da mache, anzueignen und eigene Ideen zu verwirklichen.


Gegenfrage:
Was genau hast du bis jetzt gelernt, indem du die Box wie sie jetzt bei dir steht gebaut hast?
Flumme
Stammgast
#11 erstellt: 21. Dez 2017, 12:52
Hallo,

ich schließe mich Oli an. Du hast sehr viel Zeit aufgewendet für eine suboptimale Box. Eine Weiche zu entwickeln braucht viel Erfahrung und Messgeschick. Ein einfacher Bausatz wäre hier deutlich günstiger gewesen. Das müsstest Du doch beim Lesen im DIY-Bereich bemerkt haben?
Big_Määääc
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2017, 14:40
ja und ?!?

wenn nicht , schraubt man den ganzen Kram auseinander,
und guckt nochmal wie es nach Theorie richtiger geht.

usw .... usw.... usw..... bis es langweilig wird

ein Grundlagenbuch zwischendurch ist aber nie verkehrt
l'horn
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Dez 2017, 07:03
Ich finde die Diskussion langsam auch müßig. Jochen scheint höchst zufrieden mit seinen Ergebnissen. Ihm wurde bereits empfohlen, den Aufbau mit einem sauber entwickelten (günstigen) Bausatz zu vergleichen oder sich zu den bereits erworbenen Chassis einen passenden Bauvorschlag zu suchen. Damit hätte er eine Referenz bzgl. des Potentials seiner Chassis. Falls das nicht gewünscht ist und er mit der aktuellen Lösung gut leben kann is doch auch alles gut. Die Einschätzung seiner Lautsprecher bleibt eine rein subjektive, das war‘s aber auch schon.
Black-Devil
Inventar
#14 erstellt: 27. Dez 2017, 11:27
Dann sollte man dazu also nichts mehr schreiben und alle Neulinge, die so was lesen, bauen dann eben auch fröhlich drauf los - hat hier ja auch geklappt!?
Und eine "Weiche" die lediglich aus einem einzelnen 8,2µF Kondensator besteht, damit sich der HT nicht sofort verabschiedet ist auch ganz objektiv betrachtet schlicht Pfusch.
In ein paar Jahren ist Jochen vielleicht froh, dass man ihm klar gemacht hat, dass es SO nicht wirklich geht.
l'horn
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 27. Dez 2017, 16:16
Da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich find es ausgesprochen sinnvoll (und nett) von Euch, Entwickler wie Jochen darauf hinzuweisen, dass aus (vorhandenem) Material und dem Thema Lautsprecher-Selbstbau deutlich mehr herauszuholen ist wenn die Grundlagen der Entwicklung berücksichtigt oder bewährte Bauvorschläge nachgebaut werden.

Nur die anschließende Diskussion, die in der Konfrontation subjektiv geprägter Eindrücke und des Entwicklerstolzes mit den zunehmend erhitzten Gemütern erfahrener Entwickler öfter einmal etwas ausartet, würde ich zu Gunsten des allgemeinen Friedens abkürzen.

Wir hatten hier schon genug Diskussionen à la „Hartbass“ ...


[Beitrag von l'horn am 27. Dez 2017, 16:24 bearbeitet]
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