Will Schlagzeug spielen

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gtx470PB
Stammgast
#1 erstellt: 05. Feb 2015, 11:30
Hi, in diesem Bereich vom Forum hab ich mich bisher noch nie rumgetrieben.
Mich beschäftigt allerdings seit einiger Zeit und immer stärker der Wunsch ein Schlagzeug zu spielen.

Ich höre viel Metal und das Schlagzeug ist das Instrument, was mich da am meisten "mitnimmt". Bei sehr
präsenten Spielweisen z. B. Sad but True von Metallica oder auch Linkin Park - Guilty all the Same, kann ich meine
Finger nicht mehr stillhalten. Das knallende Schlagzeug auf einem Metal-Gig letztens hat mir jetzt den Rest gegeben

Ich möchte nicht professionell in einer Band spielen und mit Kumpels werde ich auch nicht allzu oft spielen, es ist also
quasi nur zum Spaß. Dennoch soll es nichts halbherziges werden. Ziel ist es also, dass ich zu mir bekannten Liedern Schlagzeug spiele die über meine Lautsprecher kommen. Nun, kann ich mir kein komplettes A-Drum in mein Zimmer stellen, da 1. zu wenig Platz, müsste immer auf-abbauen und 2. Lautstärke, weil ich nicht allein in dem Haus wohne. Ich weiß das ein E-Drum in bestimmten Dingen nicht an ein A-Drum rankommt. Es sollte sich aber dennoch "gut anhören".

Also E-Drum...nimmt nicht so viel Platz weg und ich kann mit Kopfhörern jederzeit üben. Zum laut mitspielen könnte ich einen Verstärker anschließen. Ich kann mir das allerdings nocht nicht ganz vorstellen, wie das üben aussehen soll...
Ich kann mir die Noten zu den Songs besorgen und lernen, danach zu spielen...dann höre ich über meine Kopfhörer die vom "E-Drum Computer" erzeugten Töne. Kann ich aber auch Lieder paralell dazu auf die Kopfhörer laufen lassen? Sei es indem ich die vorher speichere oder direkt vom PC einspiele.

Alternativ kam mir die Idee, nur einen Teil eines A-Drums zu kaufen z.B. nur Snare Drum und Toms und darauf mitzuspielen. Damit würde ich aber niemals lernen ordentlich zu spielen und üben könnte ich dann auch nicht so oft.
Vielleicht könnt ihr mir eine kleine Hilfestellung geben...
cptnkuno
Inventar
#2 erstellt: 05. Feb 2015, 16:11

gtx470PB (Beitrag #1) schrieb:

Also E-Drum...nimmt nicht so viel Platz weg und ich kann mit Kopfhörern jederzeit üben. Zum laut mitspielen könnte ich einen Verstärker anschließen. Ich kann mir das allerdings nocht nicht ganz vorstellen, wie das üben aussehen soll...
Ich kann mir die Noten zu den Songs besorgen und lernen, danach zu spielen...dann höre ich über meine Kopfhörer die vom "E-Drum Computer" erzeugten Töne. Kann ich aber auch Lieder paralell dazu auf die Kopfhörer laufen lassen? Sei es indem ich die vorher speichere oder direkt vom PC einspiele.

Kauf dir einen kleinen Mischer. Daran kannst du deine E-Drums hängen und zusätzlich noch beliebige andere Quellen (abhängig von der Kanalanzahl des Mischers), alles in der Lautstärke regelbar.
gtx470PB
Stammgast
#3 erstellt: 05. Feb 2015, 16:27
Ah okay, aber ich frage mich, ist das spielen auf einem E-Drum dann nicht ziemlich "einsam"? Zum üben ist das ja toll,
wenn man nur seine eigenen Drums hört aber man will ja auch mal zu bestimmten Liedern trommeln, was ja ohne so einen zusätzlichen Mischer gar nicht möglich ist.
peacounter
Inventar
#4 erstellt: 05. Feb 2015, 16:33
so ein mischer kostet dich vielleicht 40,- euro.
macht schon sinn!

auf jeden fall solltest du ein paar stunden nehmen, um die keine fehlhaltung anzugewöhnen.
das ist erstens ziemlich ungesund (es gibt enorm viele drummer mit "rücken") und blockiert dich zweitens bei den lernfortschritten.
auch aufwärmübungen sind sehr wichtig.
sowas zeigt dir dann ein lehrer.
gtx470PB
Stammgast
#5 erstellt: 05. Feb 2015, 16:45
Hab mal was gegoogelt...das Teil was ich meine ist wahrscheinlich der Line In oder Aux In, den
wohl jedes gescheite Set haben sollte.

Ja, verkehrt wäre, wenigstens zum Anfang, ein Lehrer nicht.

Was anderes, ich hab mich bisher noch nicht wirklich mit dem Angebot an E-Drums beschäftigt aber
ich glaube gerade bei E-Drums kann sparen an der falschen Stelle zum Verhängnis werden
(schlechter Sound). Gibts für ca 500,00 von nem Markenhersteller was brauchbares?
Der Sound muss nicht super-hammermäßig mega sein, aber bei entsprechender Spielweise
sollte es schon gut knallen...also knackig sein.
peacounter
Inventar
#6 erstellt: 05. Feb 2015, 17:02
ich hab grad mal meinen angestellten gefragt, der relativ professionell musik macht (eigenes studio, viele auftritte im in- und ausland etc.
der hat sich zum einspielen von eigenen kompositionen als demo-tracks ein fame gekauft (hausmarke musicstore).
das hat 550,- gekostet und er ist sehr zufrieden.
ähnliches gibt es sicher auch bei musik produktiv oder thomann (die haben auch ihre hausmarken und das kommt oft alles aus der selben fabrik).

allerdings muß man bei e-drums schon sagen, dass man darauf ganz anders spielt als auf einem richtigen schlagzeug.
das gefühl beim auftreffen der sticks auf die pads ist einfach völlig anders.
sogenannte mesh-heads sind da deutlich besser, allerdings gibts sowas nicht zu dem kurs...
(mesh-heads sind rahmen, ähnlich wie bei echten trommeln, auf denen ein gewebe-"fell" gespannt ist.
die haben dann auch einen entsprechenden "rebound" (das zurückfedern des sticks durch die spannung des felles).
gtx470PB
Stammgast
#7 erstellt: 05. Feb 2015, 17:05
Ja, das ist halt der Nachteil an den E-Drums aber ein A-Set kann ich meinem Umfeld auf Dauer nicht zumuten.
Ich will ja nicht nur einmal die Woche dann spielen, sondern nach Möglichkeit regelmäßig.
Aber gut, dass man für den Kurs was halbwegs passables kriegen kann.
cptnkuno
Inventar
#8 erstellt: 05. Feb 2015, 17:29

gtx470PB (Beitrag #5) schrieb:
Hab mal was gegoogelt...das Teil was ich meine ist wahrscheinlich der Line In oder Aux In, den wohl jedes gescheite Set haben sollte.

Stimmt, da kannst du eine externe Tonquelle anschließen und ersparst dir so einen extra Mischer.
azael
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Feb 2015, 16:21
hi, spiele selbst schlagzeug.

zum üben daheim spiele ich auf einen eDrum von Roland

mesh-heads sind sehr wichtig und darauf achten, dass du eine gute fuss-maschiene hast.

normal haben eDrums einen line in, bzw. deine verstärkerbox hat oftmals auch einen zweiten eingang
da kannst du beliebig quellen anschliessen.

mein edrum hat 1500€ gekostet, und ist ein einsteiger set....

wenn du es richtig lernen möchtest, musst du schon etwas geld ausgeben, sonst wirst du nicht glücklich

ach ja... wenn du zu bekannten liedern dazu spielen möchtest, solltest du evtl. auch unterricht nehmen.
ich selbst spiele jetzt ca. ein jahr, und kann ca. 50% der "radio-songs" mitspielen, stell dir das mal nicht so leicht vor.

LG
aza
peacounter
Inventar
#10 erstellt: 09. Feb 2015, 16:33

azael (Beitrag #9) schrieb:

ich selbst spiele jetzt ca. ein jahr, und kann ca. 50% der "radio-songs" mitspielen, stell dir das mal nicht so leicht vor.

naja, wer denkt, er könne nach ein paar monaten schon "rocken", is eh blauäugig.
das hab ich jetzt beim te nicht so gesehen.
ich denke, er ist sich schon im klaren, dass erst nach ein paar jahren regelmäßigen übens wirklich was anständiges bei rumkommt.
du bist da imo eher schon recht schnell, wenn du schon jetzt tauglich bei so vielen radio-songs mitmachen kannst.

mesh-heads sind (wie ich schon schrieb) sicher die bessere wahl, aber wenn es einem garnicht darauf ankommt "richtig" schlagzeug spielen zu lernen, sondern einfach nur n bischen was riumzocken will, dann geht das auch mit pads.
der "ernsthafte" weg führt definitiv über ein akustisches set und erst wenn man das beherrscht, weiß man mit den unzulänglichkeiten der elektrischen fakes umzugehen.
aber darum gehts ja nicht jedem.
manch einer möchte einfach spaß haben und hat keine amitionen auf das zusammenspiel mit anderen musikern oder wirkliches drumming alter schule und da paßt dann imo auch so ein pad-drumset.
is halt im grunde wie gitarre spielen mit der playsi... macht evtl laune, ne gitarre bedienen kann man deswegen aber noch lange nicht!


[Beitrag von peacounter am 09. Feb 2015, 16:35 bearbeitet]
azael
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Feb 2015, 16:59
für die einfachsten DrumRudiments benötigt man schon mesh-heads
zumindest für die snare.... ich kann es nur x-mal sagen, ohne mesh-heads ist ein drumset ein fehlkauf

ich weiss jetzt leider nicht den fachbegriff, aber wenn du einen drumschlag auspendeln läst (z.b. tango)
hast du mit normalen pads schon ein problem. weil diese sich vom rebound total anders verhalten.
peacounter
Inventar
#12 erstellt: 09. Feb 2015, 17:26
definitiv!
deswegen sagte ich sowas ja auch schon.
wer wirklich drummen will, fängt mim akustischen an.
aber wer enfach nur rumbatzen möchte, kann auch ne wäschetrommel oder n e-drum mit pads benutzen.
das edrum hat aber den vorteil, die sounds zu liefern, die man evtl möchte.
schlagzeug geht aber anders, das ist klar!
gtx470PB
Stammgast
#13 erstellt: 09. Feb 2015, 18:01
Naja, wegen der Lautstärke ist halt nur ein E-Drum drin oder gar keines...

Und ja, ich weiß, dass auch Schlagzeug ein Instrument ist, was viel Übung verlangt.
Wenn ich jetzt so überlege, ohne irgendwelche Noten zu kennen, wäre ich schon beim Timing
einiger mir bekannter Songs überfordert.

Ich habe auch nicht die Ambition professionell oder gar in einer richtigen Band zu spielen, es ist
halt nur zum Spaß und um einige meiner geliebten Metalsongs mitspielen zu können.
Wenn ich Linkin Park oder Metallica aus dem Gedächtnis und ohne Fehler mitgehämmert habe, dann bin ich zufrieden
azael
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Feb 2015, 11:16
Gerade Linkin Park oder Metallica..... sowas kann ich mal garnicht spielen.

doppelfussmaschiene -> hab ich noch nicht

bzw. gerade bei Metallica denk ich mir, die sind doch total besoffen beim komponieren ihrer songs.

Fang mal lieber mit Helene Fischer an oder so
peacounter
Inventar
#15 erstellt: 10. Feb 2015, 11:29
Ja, das wird ein paar Jährchen dauern.
Und gerade für Double-Bass ist ein Lehrer wichtig.
Intuitiv macht eigentlich niemand die fusshaltung richtig.
Und wenn die erstmal falsch drin ist, steht man an der Wand.
gtx470PB
Stammgast
#16 erstellt: 10. Feb 2015, 12:43


vielleicht ist das was zu hoch gestochen
Aber z. B. Guilty All the Same von LP find ich schon äußerst komplex.
azael
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 10. Feb 2015, 13:16

gtx470PB (Beitrag #16) schrieb:
:D

vielleicht ist das was zu hoch gestochen
Aber z. B. Guilty All the Same von LP find ich schon äußerst komplex.

hab mir das lied gerade mal angehört..... wennst das innerhalb von 5 jahren kannst, ziehe ich meinen hut und geb dir nen bier aus
peacounter
Inventar
#18 erstellt: 10. Feb 2015, 13:23
seh ich auch so.
bluejam
Stammgast
#19 erstellt: 13. Feb 2015, 13:23
@OP: stand vor 4 jahren vor der gleichen entscheidung. hatte schon als kind/jugendlicher verschiedene instrumente ausprobiert, aber konnte mich nie wirklich begeistern bzw. motivieren zu üben. dazu kamen dann in den 90ern die leistungsfähigeren pcs raus... aus die maus.

aufs schlagzeug kam ich über die videospiele rockband und guitar hero. hierüber konnte ich mir schon mal die basale motorik antrainieren und ein gefühl für rhythmus entwickeln. hab ehrlich keine ahnung, wie man da ansonsten privat vernünftig herangehen sollte.

kann mich den meinungen hier nur anschließen. mesh-heads! hatte mich einige zeit eingelesen und bin bei roland gelandet. besitze das set TD-9, was allerdings schon längst nicht mehr hergestellt wird. bezahlt hatteich ca. 1800€ bei einem lokalen händler. wichtig war mir die möglichkeit einen USB-stick anzuschließen, über welchen ich songs mitlaufen lasse und dann nachspiele. wenn ich mal wieder was neues finde, was vielleicht etwas "komplexer" oder es vom bloßen zuhören nicht klar ist, wie die ein oder andere passage gespielt wird, schaue ich mir auf youtube covers an, welche oft ihre eigenen moves einfließen lassen. oft spiele ich leider nicht. die geräuschentwicklung würde ich NICHT unterschätzen! es ist natürlich deutlich leiser, als ein akustisches schlagzeug, aber gerade high-hat (durch idr schnelle repetitive schläge und wenig nachgabe des pads im vgl. zu einem cymbal) und fußmaschine machen auf dauer schon was aus. es gibt aber maßnahmen, die man ergreifen kann, um das ganze noch etwas zu dämmen, aber spät abends/nachts kannste das in einer normalen wohnung auf jeden fall vergessen, da hilft auch dämmung von wänden nix.


[Beitrag von bluejam am 13. Feb 2015, 13:32 bearbeitet]
foodle
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 16. Feb 2015, 19:02
Hi,

wenn du die Möglichkeit hast, bspw in einem Proberaum zur Mit-/Untermiete rein zu kommen, wo oftmals schon eine Schiessbude rumsteht, dann würde ich das auf jeden mitnehmen.

Dann würde für den Anfang auch ein rudimentäres setup an E-Drums zum Üben von Basics, Shuffles, Paradiddles usw. reichen, Pads für Toms brauch ich da dann nicht. Und erweitern kann man es bei Gefallen ja immer noch.

Ich selber hab schon einiges probiert und würde ebenfalls Meshheads empfehlen, obwohl ich auch damit nie so wirklichg warm geworden bin, aber zum Üben taugt es schon. Und wie schon geschrieben, leise ist was anderes^^.

Zum Üben reicht für mich FM, HH und Pad als Snare, aber richtig Spass habe ich persönlich nur am A-Drums, weswegen ich auch mind. 2-3x die Woche im Proberaum verschwinde...am besten natürlich mit Mitmusikern

Im Proberaum spiele ich dann auch mal zu Musik mit Beyerdynamic DT 770 pro Kopfhörer, die dämmen ganz gut das laute Set. Ist vielleicht nicht das optimale, aber für mich tut es das.

Und wie schon angesprochen, am Anfang auf jeden Fall einen Lehrer! Ich tu mich als jahrelanger Autoditakt wahnsinng schwer meine "Haltungs"/Technik-Fehler auszumerzen... Egal, ich werde auch kein Pro mehr

Just my 2 cents

Gruss Foodle
gtx470PB
Stammgast
#21 erstellt: 19. Mai 2016, 15:36
Schon über 1 Jahr her

Es ist übrigens ein Roland TD11 geworden, Mesh auf der Snare, Doppelfußmaschine, Mp3 um Lieder drüber laufen zu lassen...
Macht schon ordentlich Spaß, wobei ich doch irgendwann mal auf einem ordentlichem A-Set spielen will.
Ich spiele jetzt seit knapp 5 Monaten und der Anfang war ziemlich zäh, da ich mir ein zu schweres Lied rausgesucht habe (Metallica - Sad but True)

Hab´s nach 2 Monaten aufgegeben und auf Nothing Else Matters umgesattelt, welches bis auf den Schluss und die stellenweise außerrytmischen Bassschläge relativ gut sitzt jetzt.

Als nächstes soll Nightwish ran, wahrscheinlich Nemo
azael
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 02. Jun 2016, 14:15
schön nach einiger zeit mal wieder was zu hören.....

das Roland war sicherlich keine schlechte Entscheidung

zu den Liedern mit Taktarten hast du dich schon beschäftigt oder....

unterschied 3/4 zu 4/4 Takt

Ich finde Sad but True viel einfacher zu spielen als Nothing Else Matters -> 4/4 Takt kommt viel viel häufiger im Rock Bereich vor als 3/4.

Nemo ist auch wieder 4/4 und dieses hat nen total geraden Takt (ab und an nen Doppelschlag mit drin)

wie lernst du?

Kannst du die Basis Beats schon alle spielen?
Sechzehntel Noten Sauber?
Funktioniert das Mitzählen?


und nur mal so, die außerrytmischen Bassschläge bei Nothing Else Matters sind nicht außerrytmisch dass ist nur eine basedrum auf der 3 und der 1, wenn ich es richtig gehört habe.
also 2 mal basedrum einzeln und die dritte ist auf 3 und 1

deshalb hab ich auch gefragt ob du mitzählst....
gtx470PB
Stammgast
#23 erstellt: 02. Jun 2016, 15:34
Hi,

die verschiedenen Taktarten und wie man zählt hab ich mir am Anfang angeschaut und wohl halbwegs kapiert. Nur hab ich da bislang beim spielen nicht wirklich gebraucht gemacht.

Nothing Else Matters war in sofern leichter, weil es langsamer ist. Ich lerne so, dass ich vor mir die Drum Tabs habe und mir den Groove vom Lied genau anhöre. Dann selber versuchen, hören, versuchen, usw. bis der drin ist. Beim "Testlauf" läuft das Original leise mit und ich gehe auf den Tabs die "Noten" mit. Ich zähle also nicht oder kaum. Fill-Ins lerne ich auswendig.

Ich glaube ich weiß, was du meinst, warum das nicht außerrytmisch ist...
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum du das Lied schwerer findest und ich mit diesen Stellen Probleme habe.
Ist schwer zu erklären, aber ich glaube, dass ich komplett 3/4 Takt spiele, an diesen Stellen jedoch 6/8 Takt spielen müsste

....3/4.....................6/8
HH x - x - x.........x - x - x
...B o...o..............o . oo

oder so ähnlich
azael
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 02. Jun 2016, 16:46
3/4 und 6/8 ist genau das gleiche

man zählt 1 2 3 1 2 3

http://media.onlined...e-matters-metall.jpg
da sind die noten.... im zweitenteil spielt man wirklich in die pause teilweise ne basedrum

somit hast du das sogar richtig gehört!

So wie ich das sehe, lernst du quasi Lieder auswendig....
Dies halte ich für den falschen Weg, da du quasi immer wieder von vorne anfängst.

Lieber die Grundtechniken lernen und diese lassen sich dann auf den Großteil der Musik anwenden
Sprich.... Ich höre ein Lied 10 Sekunden und kann direkt mit einsteigen.

Ich will ja auch nicht ein Lied nachspielen, sondern bewusst meinen eigenen Einfluss mit einbringen
gtx470PB
Stammgast
#25 erstellt: 03. Jun 2016, 08:24
Naja, ich hab gestern nochmal die 3/4 und 4/4 bzw. auf achtel gespielt. Bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit geht das ganz gut. 4/4 fällt aber leichter. Sechszehntel will ich mir am WE mal vornehmen.

So ein wenig fehlt mir auch Vorstellung, wie ich die Taktarten am Besten üben soll. Gestern hab ich bei 4/4 die HH normal mitlaufen lassen, Snare auf die 1, 3 und Bass dann 2, 4. Auf Achtel dann halt in dem Sinne weiter. Bis zu 120bpm ging das noch. Bei 3/4 die Snare auf 1 und Bass auf 2 und 3. Metronom natürlich dabei.

Nun kann man ja die Komplexität durch Geschwindigkeit und verschiedene "Teilnehmer" beliebig erhöhen, aber da fehlt mir die Kreativität. Kennst du ein gutes Lehrbuch für sowas?

Wenn ich die Tabs von nem Lied vor mir habe, weiß ich was verlangt wird
azael
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 03. Jun 2016, 10:40
ich hab kein buch, nehme Unterricht....

wobei es da nicht nur ums spielen geht....

hab gerade mal geschaut, was drumtabs sind, kannte ich noch garnicht.
ich spiele nach noten, Tabs sind aber wirklich einfacher zu lesen

mein Lehrer meinte, ich soll beats sprechen (quasi... beatbox)
wenn ich dann den beat im kopf habe, dann luftschlagzeug spielen
und dann am Schlagzeug umsetzten, das war für mich die beste methode
gtx470PB
Stammgast
#27 erstellt: 09. Jun 2016, 13:47
Hi,

habe in den letzten Tagen mit Nemo angefangen und intensiv Achtel, auch mit zählen geübt.
Allerdings hab ich glaube ich ein Verständnis Problem.

Das sind die Tabs: http://tabcrawler.com/1878293/Nightwish/Nemo-ver-7
Der Takt ist 4/4.

In den Versen spiel ich dann Achtel (ist schon recht schnell für mich, geht aber noch), so wie es im Tab angegeben ist. Im Original hört man aber Viertel, die Hi-Hat nur zusammen mit Snare oder Bassdrum, nicht einzeln. Das wäre wesentlich einfacher zu spielen. Ich vermute, dass die Hi-Hat akzentuiert gespielt wird, sodass man die Hi-hat auf den "Zwischenzeiten" nicht hört. Aber sie wird dennoch gespielt.

Das gleiche ist auch bei Sad but True...in Covern habe ich gesehen, dass die Hi-Hat nicht durchgehend gleich gespielt wird.
Die Zwischenschläge sind eher sowas wie ein schwaches antippen...

Eine Wissenschaft für sich...vielleicht weißt du ja was darüber
meki
Stammgast
#28 erstellt: 09. Jun 2016, 16:33
dieses schwache antippen wie du es nennst sprich laut ,leise auf der hihat nennt sich möller technik.der peitschenschlag

du schlägst den stick( nicht den kopf des sticks sondern ich nenns mal hals respektive schaft) auf die hihat.
anschließend wird das handgelenk nach oben gezogen und der vordere teil der hand bleibt unten.
während dieses bewegungsablaufes(nach oben ziehen) berührt der stickkopf leicht die hihat.

konzentriere dich auf diese peitschenbewegung deiner hand und beginne langsaaaaam.
wenn du diese bewegung verinnerlichst kommt eine enorme geschwindigkeit mit einer hand zustande.üben,üben,üben natürlich vorausgesetzt
CornDrums
Stammgast
#29 erstellt: 15. Dez 2016, 21:45
Richtig, man kann schnelle 8-tel bzw. 16-tel so gut mit einer Hand spielen.
Allerdings hat man dann auf einer Aufnahme bspw. immer einen lauten und einen leisen, wie als ob man 16-tel beidhändig spielt und der erste Schlag doppelt so laut ist
Wenn man nach Monaten..Jahren seine Finger genug trainiert hat, kann man den Stick auch nur mit den Fingern und nur mit dem Kopf die Hi-Hat treffen lassen ---> gleichmäßig lauter Schlag

Aber die Sache mit dem Lernfortschritt (in 5 Jahren Guilty all the same) z.B. ist immer relativ.
Spiele jetzt ca. 4 1/2 Jahre, Animals as Leaders - Physical Education war schon recht schwierig, aber machbar. Zur Zeit ist Rush - Tom Sawyer dran

Gruß,
Cornelius
gtx470PB
Stammgast
#30 erstellt: 16. Dez 2016, 14:20
Hi,

ich bin jetzt seit einem Jahr dran, momentan sitze ich an Metallica - All Nightmare Long. Knackiges Tempo, aber es läuft.
Bis auf Doublebass. Ich hab das Doppelpedal zwar seit Anfang, aber beginne erst jetzt Doublebass zu lernen. Bis 90bpm auf 16tel geht´s, dann wird es unsauber. Aber es gibt ja massenweise Material im Netz zum üben.

Ansonsten hatte ich mit 16tel noch nix am Hut, muss erstmal den Zählrythmus lernen

So als Rückblick auf das erste Jahr Drums kann ich sagen, dass es eine richtige Entscheidung war, Schlagzeug zu lernen.
Es dauert manchmal paar Übungsstunden bis der Groove oder Fill-In sitzt. Wenn es dann aber läuft, ist es schon ein tolles Gefühl.

Wobei ich aber sagen muss, dass die 7-8 Songs, die ich bisher gelernt habe, selten perfekt gelingen. Heißt, irgendwo ist ein Fehlerchen, da ist der Fill zu schnell/langsam, Stock aus der Hand geflogen etc.

Aber meine Ziele haben sich auch verändert. Mittlerweile möchte ich in 1-2 Jahren doch gerne in einer Band spielen. Da sich meine Wohnsituation auch wahrscheinlich mittelfristig ändert, werde ich dann versuchen einen Proberaum mit einem guten A-Set zu finden. Auch wenn das E-Drum relativ leise ist, die Schläge auf die Toms und Becken hört man deutlich und den Tritt aufs Basspedal merkt man im ganzen Haus.
GraphBobby
Stammgast
#31 erstellt: 01. Jan 2017, 01:25

gtx470PB (Beitrag #30) schrieb:
Ansonsten hatte ich mit 16tel noch nix am Hut, muss erstmal den Zählrythmus lernen :X


Hi, spiele seit einigen Jahren Drums, alle moeglichen Richtungen mit Schwerpunkt auf Rock, Progressive Rock und Jazz. In der Wohnung auch auf E-Drums (Roland TD15), sonst auf akustischem Stage-Set.

Ein paar Tipps, die ich selbst von Musikseminaren mitgenommen habe, und die mir sehr geholfen haben:
- Oft auch mal ganz langsam spielen und versuchen, so genau und gleichmaessig wie moeglich zu werden
- Spielen mit Metronom am Offbeat, d.h. wenn du einen 4er spielst (auf 1, 3, 5, 7), dann klickt das Metronom auf 2, 4, 6, 8
- Viele verschiedene Richtungen spielen


Wobei ich aber sagen muss, dass die 7-8 Songs, die ich bisher gelernt habe, selten perfekt gelingen.

Sogar die meisten Berufsmusiker spielen den gleichen Song nicht jedes Mal gleich, und machen auch einmal Fehler, aber ueberspielen sie halt gut genug, dass das kaum wer merkt. Es liegt ja auch ein bisschen die Kunst darin, spontan einen passenden Akzent oder Fill einzubauen, und da die anderen Instrumentalisten ja auch nicht immer das selbe spielen, passt auch nicht immer der selbe Fill hin. Gut klingen soll es halt, dann passt's!


den Tritt aufs Basspedal merkt man im ganzen Haus.

Da gibt es ein Brett mit luftgepolsterten Gummifuessen, das die Uebertragung auf den Boden ziemlich gut wegnimmt, ohne dass es beim Spielen auffaellt. Kostet ungefaehr 80 Euro.
gtx470PB
Stammgast
#32 erstellt: 04. Jan 2017, 14:06
Das mit den vielen verschiedenen Richtungen vernachlässige ich wohl etwas, spiele eigentlich nur Metal.
Für Iron Maidens "Hallowed be thy Name" übe ich grad die 16tel beidhändig auf der Hi-Hat. Die ganz langsamen Übungen hab noch mitgezählt, aber bei der Geschwindigkeit vom Lied (glaube 105bpm) geht´s gar nicht.

Mal ne Frage zu den Roland E-Drums: Ist das bei deinem Set auch so, dass bei der Hi-Hat offen und geschlossen "vertauscht" ist? Ist das Hi-Hat Pedal bei mir nicht getreten wird der offene Hi-Hat Ton gepielt, tritt man es komplett kommt der geschlossene Ton. Bei einem richtigen Set ist es doch umgekehrt?! Ist mir erst spät aufgefallen und weiß noch nicht wie man das ändern kann.

Im Menü lässt sich die Hi-Hat zwar in bestimmten Stufen "fixieren" aber das ist ja nicht Sinn der Sache.
CornDrums
Stammgast
#33 erstellt: 04. Jan 2017, 20:02
Nabend,

also bei nem richtigen Set trittst du die Hi-Hat, damit nur ein kurzer Sound entsteht, lässt du das Pedal vom Fuß, schwingen die
HiHat Becken ordentlich. Also alles richtig
GraphBobby
Stammgast
#34 erstellt: 11. Jan 2017, 00:56
Wie CornDrums schon erwaehnt hat, das ist schon richtig so (und natuerlich auch beim TD15 so).

Das HiHat-Bottom (das untere Becken) liegt beim akustischen Drumset am Ende eines Rohrs, durch das eine Stange gefuehrt ist, auf der das HiHat-Top (das obere Becken) festgeschraubt ist. Das HiHat-Pedal bedient durch diese innere Stange die Position des HiHat-Top. Wenn du auf's Pedal steigst, drueckst du gegen einen Federwiderstand das obere HiHat auf das untere, d.h. die HiHat ist geschlossen, und du kriegst einen kurzen Ton.

Was den E-Drums im Vergleich zu den akustischen ein bisschen fehlt, ist die Variabilitaet. Bei den akustischen steigst du meistens nicht ganz herunter vom Pedal, sondern entlastest es nur mehr oder weniger, oder oeffnest die HiHat nur teilweise, um laengere Klaenge zu bekommen. Es klingt auch unterschiedlich scharf, je nachdem, wie fest du am Pedal stehst, bei den elektrischen Drumsets ist da oft entweder gar keine oder zumindest weit weniger Bandbreite als bei der akustischen HiHat.
gtx470PB
Stammgast
#35 erstellt: 11. Jan 2017, 21:43
Okay, ich sollte mich wohl auch mal an ein richtiges Schlagzeug setzen

Die Abstufungen zwischen closed/open HiHat sind wirklich etwas grob. Je nach Lied trifft man den passenden HiHat-Sound eher weniger.
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