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Meine Trommeln

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Autor
Beitrag
raphael.t
Inventar
#1 erstellt: 13. Sep 2011, 07:15
Hallo Leute!

Neben Vintage-HIFI sind Trommeln meine zweite große Leidenschaft, ich habe über 30 davon.
Ich baue eine Djembe vom Rohling her selber auf, beschnitze sie auch, schweiße die Spannringe und überziehe sie mit Fell. Mein Djemben sind innen alle sehr sauber.

Falls Interesse da ist, könnte ich euch all meine Trommeln vorstellen. Ich beginne mal mit einer Guinea-Djembe.

http://imageshack.us/photo/my-images/84/guinealenke001.jpg/

Das Klangholz ist Lenke, eines der besten Hölzer für den Trommelbau. Die Djembe ist viel dünkler als auf dem Photo.

Diese Trommel habe ich als Rohling von einem Internet-Versender erhalten. Ich habe sie sie innen und außen sehr glatt geschliffen, mit 6 mm Tau aus dem Yachtbereich bespannt. Das Fell ist von einer afrikanischen Ziege.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch eure Trommeln vorstellt.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
raphael.t
Inventar
#2 erstellt: 16. Sep 2011, 13:39
Hallo Leute!

Die nächste Djembe ist aus Mali, ebenfalls Lenke.
Bespannt ist sie mit einem dicken Rinderfell.
http://imageshack.us/photo/my-images/851/malilenke001.jpg/

Ich bin kein großer Photograph, in Wirklichkeit ist die Schnürung exakt so rot im Farbton wie das Band um die beiden Spannringe, nicht so rosa wie auf dem Bild.

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 16. Sep 2011, 13:44 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2011, 09:51
Hallo Leute!

Sowas habe ich auch, nicht nur Djemben:

http://imageshack.us...efischimnetz001.jpg/

Nähere Infos liefere ich gerne, falls Interesse besteht.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 24. Sep 2011, 09:53 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 30. Sep 2011, 07:31
Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine meiner Bougarabou-Trommeln vor.
Diese Trommel ist aus Ghana, ein mächtiges Teil, mit einem dicken Rinderfell überzogen, das ich teilrasiert habe.
Dadurch kann man verschiedene Klänge erzeugen, mal dumpfer mit Fell, mal wie eine Conga ohne.

http://imageshack.us/photo/my-images/683/kpanlogo003.jpg/

http://imageshack.us/photo/my-images/59/kpanlogo004.jpg/

Ich habe die Trommel als Rohling erhalten, außen war nichts zu tun, außer die Schlagkante zu gestalten, doch innen habe ich die Wände schön geglättet.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 30. Sep 2011, 07:33 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#5 erstellt: 01. Okt 2011, 16:23
Es geht weiter mit einer Kpanlogo (das "K" wird nicht gesprochen) aus Iroko-Holz.
Herkunftsort: Elfenbeinküste

http://imageshack.us/photo/my-images/42/kpanlogo001.jpg/
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 05. Okt 2011, 07:55
Hallo Leute!

Diese Djembe als Rohling gekauft, beschnitzt und mit Fell überzogen. Holz: Dibetou, Herkunft: Guinea

http://imageshack.us/photo/my-images/62/trommel003.jpg/

Grüße Raphael
Congiero
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Okt 2011, 09:06
HI,

schöne Teile hast du - ich bin auch Trommler (Djembe und Conga) - LG aus MUC

Bernhard
raphael.t
Inventar
#8 erstellt: 24. Okt 2011, 17:53
Hallo Bernhard!

Danke für deine Rückmeldung!
Umhängetrommeln baue ich ebenfalls, wenn´s sein muss, auch welche aus aus Fässern.

http://img52.imageshack.us/img52/8454/sa400190v.jpg

Und hier spiele ich jeden Freitag mit Freunden, nämlich in einer Holzkugel. Das erste Bild im Blick nach oben.

http://img517.imageshack.us/img517/3575/sa400196.jpg
http://img146.imageshack.us/img146/336/sa400193.jpg
http://img819.imageshack.us/img819/1783/sa400199.jpg

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 24. Okt 2011, 17:56 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#9 erstellt: 25. Okt 2011, 15:35
Hallo Leute!

Bevor ich weitere Trommeln vorstelle, zeige ich euch am Beispiel einer defekten Flohmarkttrommel, wie man eine Djembe mit einem neuen Fell überzieht.
So sah sie einmal aus, die Bali-Dot-Paint-Djembe.
Hat Afrika zwar nie gesehen, denn was mit dieser Punkt-Lacktechnik verziert ist, auch Didgeridoos, kommt zu 100 % aus Indonesien.
Aber um drei Euro vom Flohmarkt nehme ich sowas schon mit, noch dazu, wo sich unter der Bemalung ein schönes Holz verbirgt.
http://img407.imageshack.us/img407/6431/sa400171.jpg
http://img842.imageshack.us/img842/8656/sa400172.jpg

Nach einigem Schaben mit der Ziehklinge:
http://img33.imageshack.us/img33/4153/sa400173.jpg

Nun ist die Dot-Paint-Djembe abgeschliffen und einmal mit Olivenöl eingelassen.
Das Ergebnis ist brauchbar. Vorne der Ast, hinten Wurmlöcher, doch alles natur, ich finde nämlich das Holz auch mit Fehlern schöner als einen deckenden Anstrich.

http://img694.imageshack.us/img694/5084/sa400202.jpg


Am schwierigsten war es wieder einmal für mich, den unteren Ring so zu positionieren, dass ich ihn verschweißen konnte.
Da bräuchte man mindestens drei Hände, doch alle weiteren Arbeiten sind eine große Freude.

Beide Spannringe sind mit einem roten Band umwickelt und mit einer 4mm Polyesterleine geschnürt.
18 Knoten reichen für die doch kleinere Djembe vollauf.

http://img43.imageshack.us/img43/1745/sa400216.jpg

Das nächste Mal folgt eine Bildgeschichte, wie ich die Djembe mit einem Rehfell überziehe.

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 25. Okt 2011, 15:43 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#10 erstellt: 26. Okt 2011, 08:02
Hallo Leute!

Jetzt folgen einige Bilder, welche den Verlauf der Arbeiten illustrieren, die im Zusammenhang mit dem Fell-Überziehen notwendig sind.
Zunächst das Wasserbad fürs Fell:
Wenn warmes Wasser in die Wanne kommt, dann kann man ein dünneres Fell (Ziege, Reh) schon nach einer Stunde dem Bade entnehmen. Rindsfell braucht mehrere Stunden bis zu einem halben Tag, bis es geschmeidig wird.

http://img573.imageshack.us/img573/9519/sa400217.jpg

Eine Hilfsschnur alle 7-8 cm durch Löcher im Rande des Fells gezogen erleichtert die Arbeit ungemein, besonders wenn das Fell eher knapp bemessen ist. Der dritte Ring, der "nackte" Eisenring, muss nun aufs Fell gelegt und dann bloß die Hilfsschnur zugezogen werden.

http://img830.imageshack.us/img830/2799/sa400218.jpg

Darauf kommt der bunte Ring mit der Horizontalschnürung, belastet wird das obenauf von einem schweren Holzhocker, in Österreich "Stockerl" genannt, der verhindern soll, dass sich das Fell am Anfang der Vertikalschnürung aus der Zentrierung bewegt.

http://img577.imageshack.us/img577/601/sa400219.jpg

http://img833.imageshack.us/img833/2120/sa400220.jpg

Nun geht´s ans Fädeln der Vertikalschnürung, 18 Knoten mal 2, rauf und runter, am Anfang ist diese Arbeit wegen der Länge der Schnur mühsam, doch ab der Hälfte wird´s angenehmer. Bei der ersten Runde sollte man die Schnur schön locker lassen, zweite, dritte Runde kann man noch händisch ziehen, dann ist es ratsam, mit einem Hilfswerkzeug (Hebel) zu spannen. Wichtig ist, schön gleichmäßig zu ziehen, sonst kann es zu arger Schieflage der oberen Ringe kommen, was nicht gut ausschaut.
Schnipp, schnapp, zwischendurch geht´s an die Haut! Hier die Trommel von der wurmstichigen, hinteren Seite.

http://img600.imageshack.us/img600/1450/sa400221.jpg

Für den ersten Tag reicht es. Ich kann die Djembe erst nach ein paar Tagen spielbereit spannen, und zwar mit dem Spannhebel für die letzte Vertikalspannung und schließlich mit dem horizontalen Einflechten der Schnur nach der sog.
"Mali-Weaving"-Methode (Bilder von der Feinstimmung folgen). Schnur ist genug da, auch für einen Griff.

http://img14.imageshack.us/img14/5820/sa400222.jpg

Sieht die Trommel nicht besser aus als vorher mit den Lack-Klecksen?

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
raphael.t
Inventar
#11 erstellt: 27. Okt 2011, 09:04
Hallo Leute!

Eine ganz besondere Trommel möchte ich euch heute vorstellen.
Diese Djembe habe ich mit eigenen Händen geschaffen, und zwar aus dem 60 cm langen Abschnitt eines Baumes.
Die Schwarzföhre (Pinus nigra) wuchs im Wald eines Freundes, sie wurde im Dez. 2009 geschlägert.
Ich habe sie im "nassen" Zustand ausgehöhlt und in Form gebracht, dann trocknete die Djembe ein Jahr, bis ich sie
endgültig fertigstellen konnte.
Die Arbeit war schwer, Respekt vor den afrikanischen Trommelbauern! Der erste Tag war der schlimmste, zwei defekte Bohrmaschinen allein beim Herausbohren des Kernholzes!

http://img819.imageshack.us/img819/2534/thomastrommel1.jpg

http://img143.imageshack.us/img143/8568/sa400116i.jpg

Aus diesen Stämmen wollte ich vor etlichen Jahren Trommeln bauen, es ist nie dazu gekommen, heute sind sie rissig und wurmstichig, unbrauchbar für Trommeln.

http://img403.imageshack.us/img403/4607/sa400115.jpg


[Beitrag von raphael.t am 27. Okt 2011, 09:07 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2011, 07:36
Hallo Leute!

Ich möchte euch heute zwei fertige Djemben und einen Rohling vorstellen.
Alle drei sind aus dem afrikanischen Holz Dibetou (Lovoa Klaineana), auch bekannt als afrikanischer Nussbaum.
Nun, mit dem echten Walnussbaum (Juglans) hat Dibetou nichts zu tun, aber das mittelharte Holz ist ähnlich.

Die Rohlinge habe ich über Ebay besorgt und sie sind grundsätzlich gar nicht mal schlecht gearbeitet.
Wie immer, hapert´s beim Innenraum.
Da werden vor dem Übergang zwischen Kessel und Fuß bis zu 6 cm Wandstärke belassen und der Durchlass ist auch nicht eben strömungsfreundlich gestaltet.
Die Hauptarbeit besteht nun darin, die Wandstärke auf überall ca 2 cm zu bringen, was recht anstrengend ist und den Durchlass schön auszuschleifen, dass die Luft ungehindert von Spänen oder Fransen strömen kann.
Wichtig ist, dass der untere Eisenring schon dran ist, das spart viel Mühe.
Die Schlagkante ist allerdings gerade und bedarf der Gestaltung.
Es gibt die unterschiedlichsten Philosophien über die Form der Schlagkante, wie die Trommel klingt, entscheidet sich zu einem nicht unwesentlichen Maße dort.

http://img89.imageshack.us/img89/7572/sa400123.jpg

So sehen die fertigen Djemben aus.

http://img545.imageshack.us/img545/1579/sa400124.jpg

Nun die Felle, die ich derzeit besitze.
Teils rasierte, teils unrasierte und manche waren sogar schon aufgezogen und harren einer weiteren Verwendung.
Ich rasiere stets mit drei bis vier Schweizer Messern, die ich extrem scharf zugeschliffen und auch poliert habe.
Die Methode mit der zusammengebogenen Rasierklinge mag ich nicht, sie ist mir zu ungenau und zu gefährlich.
Zwei der gerollten Felle sind vom Rind, die anderen von Ziegen.
Pfui Teufel, die letzte Lieferung stinkt!
Die Felle sind natur, nicht chemisch behandelt, nur vom Fett befreit und getrocknet.
Die afrikanischen Felle sind ausnahmslos besser als die europäischen, denn hier geht es den Rindviechern und Geißen zu gut, während die afrikanischen Tiere weniger Fett ansetzen und eine widerstandsfähigere Haut bilden.
Allerdings spricht so eine Haut auch Bände und zeugt von Verletzungen, Warzen und Zeckenbissen.
Übrigens werden die Felle legal über Frankreich aus Mali in die EU eingeführt. Nachteil: Farbflecken vom Amtstierarzt in Bamako sind da durchaus mit drin im Paket.

http://img573.imageshack.us/img573/3696/sa400141.jpg

Das nächste Mal stelle ich einige Werkzeuge vor und berichte über Fellrasuren.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 28. Okt 2011, 16:35 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#13 erstellt: 29. Okt 2011, 15:57
Hallo Leute!

Anbei ein Photo, wie genau man mit rasiermesserscharfen Schweizer Klingen arbeiten kann, mit einer Rasierklinge hätte ich nie die Führung, die zu einem so engen Kreis erforderlich ist.
Die Djembe habe ich für einen Freund zum Selbstkostenpreis gemacht, und der war für´s Material nicht eben billig,
130 Euro ca.
Der Korpus plus Versand gute 60, die Schnürung für 30 m ca. 35, das Fell incl. Versand ca 35.
Die bunten Bänder, 6m um 3-4 Euro sind da schon geschenkt, die Eisenringe vom Material her auch.
Aber das sind kleine Posten.

Überzogen wurde die Djembe mit einem sehr dicken Rinderfell aus Mali.
(Franz. Versender, hat auch super Djemben, klappt bestens)

Das müsste man nicht unbedingt rasieren, unrasierte Kuhfelle sind für etliche afrikanische Trommeln geeignet, z.B. für Bougarabou oder Doundounba.
Die afrikanischen Felle ziehe ich jedem Conga-Fell aus dem Markenhandel vor, besonders die glasig-gelben Wasserbüffelhäute klingen für mich nicht überzeugend, vornehm ausgedrückt.

Da aber mein Freund hohe Spannungen des Fells ablehnt (warum auch immer), klang das unrasierte Fell zu dumpf.
Deshalb die Rasur, aber mit Pfiff, wie ihr gleich sehen werdet.
Der weiße Fleck (von Bless kann man da nicht reden, denn der bezeichnet nur einen Stirnfleck) sollte unbedingt erhalten bleiben. Voilà!

http://img15.imageshack.us/img15/4586/sa400142p.jpg


Meine Werkzeuge:

http://img706.imageshack.us/img706/5092/sa400130x.jpg

Das kleinste Werkzeug ist ein sogenannter "Scorp", ein Messer zum Aushöhlen. Wie zu sehen, ist es nicht besonders groß und es erfordert viel Kraft und Mühe, damit einen Kessel sauber zu ziehen.
Dafür kann man mit dem Scorp auch schabend arbeiten.
Das nächste Messer ist an der Klinge aufgebogen, damit kann ich das Fußinnere gut ausschnitzen.
Das Messer mit dem langen Griff ist ein 35er Hohleisen, wichtig für die Vorarbeiten.

Ganz hinten ist ein sehr wichtiges Werkzeug, das ich mir selber aus Rohren zusammengeschweißt habe, es ist unerlässlich zum Spannen der Schnüre. Damit kann ich die Vertikalspannung herstellen, sprich, dass die langen Spannschnüre eine gute Grundspannung erhalten.
Mit der Horizontaleinflechtung der Schnur (bis zu 3 oder 4 Kreise sind rundum möglich) wird die Djembe dann spielfertig gespannt. Dazu wende ich das sog. Mali-Weaving an, das ist am effizientesten.

Wie lange ich für einen Rohling brauche? So eine Woche, wenn viel zu tun ist.
Ließe ich jedoch die Wandstärken so, wie sie original sind und würde nur die Schlagkante formen plus Ringe schweißen, zwei der Ringe mit bunten Bändern (6m Bedarf) und Schnüren (10m) versehen, dann die Trommel mit Fell überziehen, anschließend 20 m Leine durchziehen, wäre das an einem Tag zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 29. Okt 2011, 16:00 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#14 erstellt: 30. Okt 2011, 11:54
Hallo Leute!

Bei so gut wie allen Trommeln, die ich besitze, habe ich Hand angelegt, die originale Schnürung z.B. besitzen nur mehr zwei und bis auf diese zwei habe ich alle innen geglättet, teilweise bis zu Schleifpapier Körnung 240.
Innen haben so gut wie alle Hölzer ausgesehen wie Kraterlandschaften, man solle z.B. nie in eine Senegal-Djembe von unten hineingreifen, das bedeutet Gefahr. Da kann man sich Riesenspäne einziehen!
Bei allen meinen abgebildeten Trommeln kann man gefahrlos tastend das Innere erfühlen.

Besonders arg ist es um die Schlagkante bestellt. Bei handelsüblichen Djemben der unteren bis mittleren Preisklasse schaut die aus wie eine Achterbahn, also ein Auf und Ab, von Unrundigkeit gar nicht zu sprechen.
Da ist ein dünnes Ziegenfell schnell durchgeschlagen.

Die ideale Schlagkante sei ein Viertelkreis, zum Inneren jäh abfallend, aber auch hier nicht scharfkantig.
Ich schleife die Trommel an der Schlagkante rundum gerade, bevor ich sie rund forme und da je nach Holz bis Körnung 600.
Je glatter, desto besser lässt sich das Fell darüber spannen, das Holz mit Wachs einreiben ist auch hilfreich.

Zu Werkzeug und Zubehör:

http://img607.imageshack.us/img607/8828/sa400147.jpg

Die bunten Bänder sprechen für sich, mit denen werden die zwei sichtbaren Spannringe umwickelt.
Der primitive Messzirkel aus Holz erfüllt seine Aufgabe, die Wandstärke zu bestimmen, recht gut, auf ca. 1 mm genau.
Jede Trommel, ob Rohling oder fertig, wird zunächst genauestens vermessen und angezeichnet.
Besonders kritisch ist der Hals, bei zu geringer Wandstärke besteht da Bruchgefahr.
Dafür lassen die afrikanischen Trommelbauer gerne bis 6 cm Wandstärke am Unterteil des Kessels über, dort, wo die Bearbeitung am schwierigsten ist.
Dagegen gehe ich mit dem Scorp vor, doch neuestens bekam ich von einem Freund eine sog. Wood-Carver Scheibe für einen Winkelschleifer mit 115 mm Durchmesser. Ihr seht die Scheibe im Vordergrund.
Damit kann man Holz sehr genau abtragen, nachteilig ist der Läm des Gerätes und die gebückte Haltung, in der man arbeitet. Die feinen Späne, die da entstehen, wünsche ich niemandem ins Auge.
Durch die spezielle Konstruktion der Scheibe (kostet auch an die 6o Euro) soll sie sich nicht im Holz verfangen können, ich könnte jedoch Gegensätzliches berichten.
Diese Arbeit ist besonders mühsam und langwierig und es kam schon vor, dass ich mich danach tagelang nicht bewegen konnte vor Verkrampfung. Und ja, das Schleifen des Holzes ist auch kein Honiglecken ...

Dafür schaut dann eine behandelte Senegal-Djembe so aus:

http://img25.imageshack.us/img25/5426/sa400127v.jpg

Sie besteht aus Bushmango-Holz, das sehr hart und spröd ist, die Djembe ist dünnwandig, was sich positiv auf die Lautstärke auswirkt.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 30. Okt 2011, 11:55 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#15 erstellt: 31. Okt 2011, 09:10
Hallo Leute!

Damit es nicht zu Djembe-lastig wird, möchte ich euch meine Oprente vorstellen, sie stammt aus Ghana.

Ghana hat eine reiche Trommel-Tradition (die der Ewe z.B.), die sich grundlegend von der westafrikanischen unterscheidet. Durch den Gebrauch anderer Hölzer, durch die andere Bauart der Trommeln, siehe die Pflöcke, und vor allem durch die dickeren Antilopen- und Rindsfelle dieser Trommeln ist der Klang ein völlig anderer.
Das Peitschen der Slaps einer hochgestimmten Djembe, metallisch und durchdringend, kann mit einer Oprente niemals erreicht werden! In einer reinen Djembe-Runde wird man mit ihr untergehen, wie auch mit der afrikanischen Urmutter der Conga, der Kpanlogo. Doch diese Trommeln singen!

Die Kpanlogo-Trommel, das "K" wird nicht gesprochen und es gibt auch einen gleichnamigen Tanz, hat die Form einer Conga, nur ist sie aus einem Stamm geschnitzt, statt Daube für Daube verleimt, und sie wird ebenfalls gespannt mit Pflöcken, die rundum in den Korpus der Kpanlogo geschlagen werden.
Im Pflocksystem liegt aber auch eine Schwachstelle, beobachtet zumindest an meiner Oprente. Durch Undichtigkeit verliert man viel Druck, der Bassdruck entweicht einfach durch die Ritzen und verpufft somit nutzlos.
Am Bild seht ihr, dass ich der Undichtigkeit an manchen Pflocköffnungen provisorisch mit Schaumstoff engegengearbeitet habe. Das sieht hässlich aus, erfüllt aber seinen Zweck. Die betreffenden Pflöcke halten jetzt die Spannung der Schnüre gut.
Ich habe die Oprente innen bereit schön ausgeschnitzt und geschliffen, die inneren Werte zählen bei einer Trommel viel, nun muss nur mehr ein Riss im Fuß gekittet und die Schaumstofflösung perfektioniert werden (andere Farbe, dünner, unsichtbar in der Öffnung versenkt).
Die Trommel lässt sich dann höher stimmen und hält die Spannung besser.
Äußerlich bleibt sie unverändert. Die Adinkra-Symbole werden nicht angetastet!

http://img811.imageshack.us/img811/1126/sa400131.jpg

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Congiero
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 31. Okt 2011, 12:52
eigentlich Schade

Hi Raffi,

super Beiträge - aber hier der falsche Ort dafür (Meiner Meinung).

Mach dir ne Blog auf z.B. so wie meiner

www.aroma-djembe-pilz.blogspot.com

dann kannst du Bilder und texte Posten. Echt gut.

LG
Bernie
raphael.t
Inventar
#17 erstellt: 02. Nov 2011, 09:07
Hallo Bernie!

Danke für den Tipp, aber ich bin es als pensionierter Lehrer ohnehin gewohnt, nicht gehört zu werden!
Aber dass in einem Philosophieforum im Bereich "Hobby" x-fach mehr Interesse besteht als hier in einer Fachabteilung, das verwundert mich doch ein wenig.
Hie und da eine kleine Rückmeldung und der alte Raphi ist wieder motiviert zu posten.

Nun eine in der Form ungewöhnliche Senegal-Djembe:

http://img211.imageshack.us/img211/6171/sa400133.jpg

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 02. Nov 2011, 09:16 bearbeitet]
Congiero
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 02. Nov 2011, 18:24
so weisse Schnüre hat meine Senegal Djembe auch - da halten die Spannung nicht besonders gut.
raphael.t
Inventar
#19 erstellt: 02. Nov 2011, 19:43
Hallo!

Ja, nur dass heute die vorher abgebildete Djembe aus eben dem von dir beschriebenen Grund nicht mehr die senegalesische schwarz-weiße Schnürung hat, sondern eine Polyester-Leine aus dem Yachtbedarf, die der senegalesischen verdammt ähnlich sieht, aber weit besser ist.
Wer die beiden Bilder vergleicht, sieht die Unterschiede auch nur schwer, aber es gibt sie, hier eine kleine Djembe mit der senegalesischen Leine:

http://imageshack.us/photo/my-images/443/066gd.jpg/
Hier die auf Polester umgespannte Trommel:
http://imageshack.us/photo/my-images/593/069nw.jpg/

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 02. Nov 2011, 19:51 bearbeitet]
monsterbox
Stammgast
#20 erstellt: 08. Nov 2011, 23:35
Also ich lese das hier voller Interesse, und glaube nicht, daß es untergeht.

Daß es bei einem solchen Thema nur wenige Leute gibt, die fachlich etwas beitragen können, liegt wohl in der Natur der Sache.

Gruß - Detlef
raphael.t
Inventar
#21 erstellt: 09. Nov 2011, 09:52
Hallo Detlef!

Danke für deine Rückmeldung, sie hat mich gefreut und mich motiviert weiterzuberichten!

Habe mir unlängst einen Rohling im Netz gekauft, schaffe es aber offensichtlich nicht, das EBAY-Bild einzustellen.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?VISuperSize&item=180732920304
Heute sieht das Klangholz schon so aus:
Ich habe den Korpus innen schön gesäubert (schlecht war er ohnehin nicht) und am Fuß die drei Wülste geschnitzt.
Der Fuß ist bereits geschliffen und weist den für meine Djemben typischen Gummiring auf.
Wer einmal solch eine Trommel hingestellt hat und das Blopp
gehört hat, das dabei entsteht, will nie mehr einen herkömmlichen Fuß haben, denn der Gummi bietet folgende Vorteile: erstens Schutz, zweitens rutscht einem die Trommel nicht weg beim Spielen.

http://imageshack.us...iterverarbeitet.jpg/

Auch die Schlagkante ist schon gestaltet, jetzt muss ich nur noch den Oberteil der Djembe schleifen, die drei Ringe schweißen und mit Fell überziehen.
Habe dickes Rinderfell bestellt, wird wohl heute ankommen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 09. Nov 2011, 10:11 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#22 erstellt: 15. Nov 2011, 10:08
Hallo Leute!

So sieht meine neue Trommel aus:

http://imageshack.us/photo/my-images/651/neuetrommel001.jpg/

Das Holz ist Mansonia, das Fell stammt von einem afrikanischen Rindvieh, richtig dick und fest.
Die Schnürung habe ich aus dem Yachtzubehör bezogen, eine 5 mm Polyesterleine, dehnungsarm und doch preislich günstig.

Hier ein Bild von der Spielfläche:

http://imageshack.us/photo/my-images/69/neuetrommel002.jpg/

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
klaus-peter-husse
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 15. Nov 2011, 20:35
Hallo Raphael
bin auch der Meinung von monsterbox und lese deine Beiträge
sehr gerne und schaue mir noch lieber deine Bilder an.
Meinen ganz grossen Respekt von so viel Liebe zu diesen alten Instrumenten und deinem Hingabe zu diesen.
Toll währe es, wenn du ein Video oder ein Audiofile einstelles könntest.
Also mach weiter so.
Ich freue mich jedenfalls für jeden weiteren Beitrag.
Gruss
Klaus
raphael.t
Inventar
#24 erstellt: 16. Nov 2011, 09:59
Hallo Klaus!

Danke für dein Interesse!
Nun geht leider gar nichts mehr, wollte ein Bild von der Digi-Cam importieren, doch das betreffende Fenster öffnet sich nicht.
Bin leider PC-mäßig mehr als mäßig...

Grüße Raphael
raphael.t
Inventar
#25 erstellt: 27. Jan 2012, 18:18
Hallo Leute!

Mein neuestes Werk, eine Rosenholz-Djembe aus Mali.
http://imageshack.us...nnunggendert004.jpg/

Die Trommel sah ursprünglich so aus:
http://imageshack.us/photo/my-images/94/rosenholzdjembe004.jpg/

Nach dem Abschleifen offenbarten sich solche Fehler:
http://imageshack.us...olzdjembeast002.jpg/
Die behob ich durch Intarsien.
Das Innere, eine Kraterlandschaft:
http://imageshack.us/photo/my-images/856/002cxo.jpg/

Nach dem Ausbessern wollte ich ein Mali-typisches Muster in den Fuß schnitzen. Vorbild: große Mali-Djembe im Hintergrund:
http://imageshack.us...olzdjembeast005.jpg/

Aller Anfang ist schwer. Hier sieht man das gefüllte Astloch und die Werkzeuge: Hohleisen und Klöpfel:
http://imageshack.us/photo/my-images/17/schnitzerei001.jpg/

http://imageshack.us/photo/my-images/600/schnitzerei002.jpg/

Das Fell, auf dem der Korpus steht, wollte ich verwenden,
doch es wurde dann ein anderes.
http://imageshack.us/photo/my-images/703/zweitereihe003.jpg/

Fertig!
http://imageshack.us/g/607/fertigeschnitzereien004.jpg/
http://imageshack.us...chnitzereien002.jpg/

Meine Spezialität, der Gummifuß (Waschmaschinenunterlage):
http://imageshack.us/photo/my-images/201/gummifuankleben001.jpg/

Ein 40er Fächer, damit verschleife ich Gummi und Holz, nachdem ich beide verklebt und mit der Stichsäge den Ring geschnittenhabe.
http://imageshack.us/photo/my-images/96/gummifuankleben003.jpg/

Gelungen:
http://imageshack.us/photo/my-images/80/gummiringfell003.jpg/

http://imageshack.us/photo/my-images/401/gummiringfell001.jpg/

Nach dem Feinschliff (bis Körnung 240) und der Ölung:
http://imageshack.us/photo/my-images/96/nachderlung001.jpg/

Die "Intarsien":
http://imageshack.us/photo/my-images/217/nachderlung002.jpg/

Schwierigkeiten, weil Schnur gerissen, habe das Fell doch mit allen Mitteln in Form gebracht.

http://imageshack.us/photo/my-images/515/missgeschick001.jpg/

Das Endergebnis: Man beachte, wie sehr das Holz nachgedunkelt ist! Die neue rote Schnur ist sehr hochwertig (Dyneema) und weist grüne Sprenkel auf, was in dem Photo leider nicht gut zur Geltung kommt.
Ich bin mit meiner Rosenholzdjembe sehr zufrieden, sie klingt mit einem Rinderfell wie eine Mischung aus Djembe und Conga.
http://imageshack.us...nnunggendert004.jpg/

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
raphael.t
Inventar
#26 erstellt: 18. Nov 2012, 11:37
Hallo Leute!

Derzeit arbeite ich an einer wirklich großen Dugura-Djembe aus Mali, sie ist 65 cm hoch und hat eine Spielfläche von 37,5 cm.
Dugura nennt man das Holz des wilden Mangobaumes in Mali, im Senegal und Gambia heißt es Dimb, Demba, Duto, Doda oder auch Culcul, es ist aber immer das gleiche Cordyla Pinnata, sehr hartes und sprödes Holz.

http://img29.imageshack.us/img29/6682/dugura001.jpg

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Fehlerfrei ist der Korpus nicht, die üblichen kleinen Risse und zwei Astlöcher, beides aber kein Problem für mich.

Hier eine Seitenansicht, die Vertiefung für den unteren Spannring habe ich bereits geschnitzt bzw. geraspelt und gefeilt. Meiner Meinung nach sollte der untere Ring definiert und spielfrei sitzen.

http://img405.imageshack.us/img405/5535/dugura003b.jpg
Am Fuß werde ich noch Schnitzereien anbringen, was halt bei der vorhandenen Wandstärke möglich ist.
Ich bin sehr froh über die Djembe und habe schon ein schönes dickes Guinea-Ziegenfell aus meinem Fundus vorbereitet, ich hoffe, die beiden werden ein glückliches Paar!

http://img651.imageshack.us/img651/2688/schnitzereien001.jpg

Ich möchte euch die Schnitzereien vorstellen, das Motiv ist sehr einfach, viermal mit der Feinsäge rundum einschneiden, dann im Winkel von ca. 45 Grad Schrägstriche einzeichnen und schnitzen. Rundet man die Ecken unten und oben ab, schaut die Sache einem Zopfmuster ähnlich, soll aber Wasser und damit Leben symbolisieren.
Ich habe die Stelle ein wenig geölt, damit das Motiv besser sichtbar wird.
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http://img820.imageshack.us/img820/9002/schnitzereien003.jpg

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Ich habe die Djembe von 60-180 geschliffen und einmal geölt. Bevor das Öl restlos ins Holz eingedrungen ist, habe ich es mit diesem gift- und säurefreien Poliermittel mittels Tuch eingerieben und die Schnitzereien mit einer groben Schuhbürste bearbeitet.
Das Photo zeigt die Djembe unmittelbar nach dem Reinigen mit einem sauberen Tuch.
Das Holz ist nun sehr glatt.
Danach reibe ich mit einem weichen Tuch Öl ein, mit dem im Holz verbliebenen Polierstaub kann ich Poren füllen und stumpfe Flächen glätten. Diese Prozedur wiederholt man mehrmals.

Die Rückseite mit dem größeren Astloch:
http://img703.imageshack.us/img703/7403/erstelung001.jpg

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Die Vorderseite:
http://img12.imageshack.us/img12/3156/erstelung002.jpg

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Vom Überziehen mit einem Ziegenfell berichte ich, wenn Interesse besteht.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 18. Nov 2012, 13:13 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#27 erstellt: 18. Nov 2012, 11:39
Frage: Warum lässt sich kein einziges Bild öffnen?

Antwort: Weiß ich auch nicht, aber wenn man auf Image-shack browst, laden sich die Bilder hoch.
Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?


[Beitrag von raphael.t am 18. Nov 2012, 11:56 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#28 erstellt: 15. Feb 2013, 17:58
Hallo Leute!

Bali goes Mali:

Hier bearbeite ich eine Bali-Djembe, die ich zwar nicht speziell auf Mali designe, aber dennoch mit westafrikanischen Motiven versehe.
Warum?
Die Trommel aus Plantagen-Mahagoni war unter 90 Euro neu zu haben, sie ist aus einem Stück Holz gedrechselt und war unverziert.
Maße: 65 x 30. Das Fell ist ein tadelloses ungebleichtes Stück von der Ziege, die Schnürung ist spärlich und wird erneuert.

Die Ausgangslage:

http://imageshack.us/photo/my-images/707/balidjembe001.jpg/

So sieht die Trommel abgespannt aus, die Materialstärke des Kessels ist ca. 20 mm, der Fuß ist dicker und bestens beschnitzbar:
http://imageshack.us/f/11/baliabgespannt001.jpg/
Hier gibt es bereits tiefe Einschnitte:

http://imageshack.us/photo/my-images/703/tiefeeinschnitte001.jpg/
Das Endergebnis, der Korpus wurde mehrfach geölt und die Schnürung durch eine bessere ersetzt:
http://imageshack.us/photo/my-images/819/balifertig001.jpg/

Der Fuß bekam einen Gummiring, damit die Djembe beim Spielen nicht wegrutscht:
http://imageshack.us/photo/my-images/521/balifertig002.jpg/

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 15. Feb 2013, 18:02 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#29 erstellt: 14. Mrz 2013, 11:16
Hallo Leute!

Diesmal möchte ich euch eines meiner Flaggschiffe vorstellen, nämlich eine Mahagonie-Djembe aus Burkina Faso, 37 cm Spielfläche, 64 cm hoch, 10 kg schwer.
So war die Ausgangslage nach dem Abspannen des sehr guten, mitteldicken Ziegenfelles, die Schnürung wird ohnehin erneuert:


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Details des einzig vorhandenen Schnitzringes:


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Meine geraden Messer, die meisten selbst gemacht:


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Ein wichtiges Messer, der Schnitzer:


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Es wird, die Arbeit geht voran, ich verwende nur westafrikanische Ornamentmuster aus Burkina Faso.
Es muss "nur" noch etwas nachgeschnitten werden.


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Die Djembe nach der ersten Ölung:


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Die gewichtige Schönheit hat einen Gummifuß bekommen, der verhindert das Wegrutschen der Trommel im gekippten Zustand beim Spielen:


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Wer Fragen hat, ich beantworte sie gerne!
Übrigens, liebe HIFI-Freunde, der Gummifuß der Djembe ist von einem Bauhof-Plattenspieler, 6 mm stark.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 14. Mrz 2013, 11:26 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#30 erstellt: 09. Feb 2014, 11:48
Hallo Leute!

Mein Geburtstagsgeschenk ist angekommen, eine 68 cm hohe Djembe aus Palisanderholz (Gbeng), Spielfläche 34 cm, Herkunft: Burkina Faso.


Erste Schnitzereien oben:


Unten kommen kräftige Muster hin:

Die Djembe nach der ersten Ölung:

Fertig geschnürt:


Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 11. Feb 2014, 13:09 bearbeitet]
Klangkatze
Stammgast
#31 erstellt: 15. Mai 2014, 14:29
Oh sehr schön
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