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Toslink zu Stereo - Wandler

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*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Nov 2012, 14:24
Hallo zusammen,

ich möchte meine SB18, die an einem Denon PMA-700V hängen sinvoll mit dem PC verbinden.

Da ich jetzt schon genügend Probleme mit meiner Xonar DG hatte (komisches Verhalten im Tieftonbereich. Kann es leider sehr schlecht beschreiben. Als ob man ein Sück Papier vor die Bassreflexöffnung hält), möchte ich eigentlich umsteigen.

Meine Frage ist jetzt, was man für einen vernünftigen Wandler ausgeben muss, und welchen ihr mir empfiehlt.

Danke schonmal im Vorraus

Grüße
Alex
*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 27. Nov 2012, 08:52
Habe jetzt mal ein bisschen im Inet gestöbert...

Was haltet ihr von der Pro-Jekt DAC Box S ? Empfehlenswert oder hört man kaum einen Unterschied zu Onboard/ Xonar DG?

Grüße
Alex
McTrash
Neuling
#3 erstellt: 27. Nov 2012, 09:34
Ich hab für mich festgestellt das interne Soundkarten welche direkt Analog ein/aus-geben immer etwas "Problembehaftet" sind. Sobald du aber über USB rausgehst sind all diese Probleme obsolete. Die Xonar DG ist da nicht besser als eine Onboardsoundkarte.

Dein Denon hat keine Digitaleingänge? Dann würde ich auf eine USB Soundkarte umsteigen.

Ob es dann die Pro-Jekt DAC Box S für 150 Euro sein muss, ich denke nicht. Versuch doch erstmal günstigere Versionen, gibts ja schon ab 30 Euro.
*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Nov 2012, 09:41
Also die Xonar DG ist schon deutlich besser also Onboard. Sie kann die digitalen Signale etwas besser in analoge umwandeln, als die Onboard. Eine USB-Karte macht doch dann das gleiche? Digital--> analog

Und ich denke da gibts dann die Qualtitätsunteschiede (Umwandlung digital zu analog) oder verstehe ich das falsch?!

Ich möchte auch ein bisschen an die Zukunft denken...Also sollten für die nächstbesseren Lautsprecher nicht schon wieder ein etwas besserer Wandler her.

Mein max. Budget liegt so bei 150€. Der Denon hat keine digitalen Eingänge. Der gute hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel


[Beitrag von *Allgäuer* am 27. Nov 2012, 09:44 bearbeitet]
McTrash
Neuling
#5 erstellt: 27. Nov 2012, 10:31
"Also die Xonar DG ist schon deutlich besser also Onboard. Sie kann die digitalen Signale etwas besser in analoge umwandeln, als die Onboard"

Dem wird auch so sein. Aber beide haben noch das Problem in der "Funkzone" PC zu sitzen. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, PC's sind für sowas nur bedingt geeignet. Unter "günstigen" Zuständen kann man bei einem meiner PC's über die Boxen sogar hören wenn das Mausrad gedreht wird. Da wird schnell hörbar was für ein Chaos in so einem PC abgehen _kann_!

"Und ich denke da gibts dann die Qualtitätsunteschiede (Umwandlung digital zu analog) oder verstehe ich das falsch?!"

Nachdem ich keinen Unterschied zwischen einem 1990er CD Player und einem modernen Referenz DAC heraushören konnte war das Thema für mich erledigt. Was hat sich da groß verändert? PCM rein, Analog raus. Die "heißen" Ausgänge sind auch verdammt störunanfällig, da kann man auch getrost mal ein paar Meter mit günstigem Kabel überbrücken.

Ich denke eine solide Verarbeitung und möglichst kein Poti-Lautstärkregler reizt alles aus. Natürlich klingt es aus Verkaufstechnischer Sicht besser wenn man zu einem 1500 Euro Verstärker einen 150 Euro DAC nutzt Ich für meinen Teil sehe hier kaum Potential. Lieber sparen und nochmal schöne Boxen bauen.


[Beitrag von McTrash am 27. Nov 2012, 10:31 bearbeitet]
*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Nov 2012, 13:01
Danke für den Betrag

Dann heißt es raus aus dem PC. Mich würde Toslink sehr interessieren. Würde also eher zu einem D/A -Wandler greifen. Welchen würdest du mir empfehlen? Oder gibts bei USB große Vorteile? Was würdest du mir da empfehlen?
McTrash
Neuling
#7 erstellt: 27. Nov 2012, 14:13
USB hat den Charm das man kein seperates Netzteil braucht. Das würde ja bei einem Optical->Analog (TOSLINK) immer noch anfallen. Wenn dich das nicht stört und du eine größere Strecke zu überwinden hast wäre es natürlich die bessere Wahl. USB ist per Spezifikation begrenzt.

Die Wandler gibts schon ab 20 Euro in der Bucht.

Ansonsten würde ich für USB jetzt nichts besonderes präferieren, außer du brauchst noch Eingänge für Vinyl/Tapedeck. Ein Poti würde mir missfallen, da der ja eher schlechter Qualität sein wird.

Es ist zwar erstmal ein komische Gefühl nur wenig Geld dafür auszugeben und das edle Feeling fehlt, aber dem Sound tut es halt keinen Abbruch.

Bei der Einstellung darauf achten:

PC auf 100% output
DAC auf 100% output (falls ein Poti dran ist)

am Verstärker dann die Lautstärke "runterregeln". Ich selbst bin mit einer "ESI u24 XL" unterwegs, aber eben weil ich auch aufnehmen möchte.

Denk beim Probehören daran gut gemasterte und abgemischte Musik zu nehmen! Was war bisher dein Probetrack?
*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Nov 2012, 15:51
Ich kanns mir immer noch nicht vorstellen, dass wenig Geld dafür ausreicht.
Darf ich fragen, welche LS dich beschallen?

Probehören tue ich viel mit Chris Jones. Tracks wie "Long after youre gone" oder "No Sanctuary here" kenne ich in und auswendig
cr
Moderator
#9 erstellt: 27. Nov 2012, 17:37

Ich kanns mir immer noch nicht vorstellen, dass wenig Geld dafür ausreicht.


Was soll denn da teuer sein an ein paar ICs, die millionenfach verwendet werden?
Die ganze DA-Wandlerei ist inzwischen Kindergartenkram, wo es seit 20 Jahren keinen Fortschritt mehr gibt. Die Wandler sind billigst als Delta-Sigma-Wandler in Großproduktion herstellbar. Und dass es schwierig ist, dann eine gute Analogsektion nachzuschieben, ist einfach nur mehr lächerliches Gerede von Marketingtypen.
Selbst semiprofessionelle Stereo-Audiointerfaces gibts schon um unter 100 Euro, und da ist auch noch der Aufnahmeteil dabei.
*Allgäuer*
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Nov 2012, 18:36
Klar, wenn man drüber nachdenkt, ist da wirklich nix dran.

Heißt ein günstigerer wie der z.B. würde reichen? Solisto DAC 4all 8100

Meint ihr, da gibt es einen großen Unterschied zur onBoard bzw. Xonar DG?
cr
Moderator
#11 erstellt: 27. Nov 2012, 18:44
Prinzipiell ja, wenn es nicht einen konzeptionellen Mangel gibt. So hat zB ein User unlängst festgestellt, dass ein Behringer-Interface zwischen Links und Rechts einen Verschiebung um 1/44.000 sekunde hat, was den Frequenzgang in den Höhen ruiniert. Das hat nichts mit Produktionskosten zu tun, sondern ist ein Softwarefehler......
Vor so Sachen ist man leider nie gefeit, wenn es keine Messtests gibt.....
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 11. Dez 2012, 14:28

cr schrieb:
Vor so Sachen ist man leider nie gefeit, .....

Davor ist man aber auch bei teuren Interfaces nicht gefeit. Bei Produkten von "Highend-Bastelbuden" mit geringer Stückzahl wäre ich skeptischer als bei Interfaces, die im professionellen Umfeld mit großer Verbreitung eingesetzt werden. Bei letzteren ist die Wahrscheinlichkeit höher (durch Anzahl und Professionalität der Benutzer), dass man ein einwandfreies Produkt bekommt.
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