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Toslink-Kabel

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RealHendrik
Inventar
#1 erstellt: 11. Mai 2004, 10:09
Hallo!

Wollte jetzt doch mal anfangen, ein paar meiner DAT-Raritäten auf CD umzukopieren. Da ich keine grosse Lust habe, zu diesem Zweck jedesmal den DAT-Recorder aus dem WOhnzimmer auszubauen und ins Arbeitszimmer zu schleppen (oder umgekehrt den PC aus dem AZ ins WZ...), dachte ich an eine zwölf Meter lange optische Digitalstrippe, um bei Bedarf den optischen Ausgang des Sony DTC-55 mit dem SPDIF In der Soundkarte zu koppeln.

Mit Zweimeterkabeln geht das auch problemlos. Jetzt stellt sich mir die Frage - bevor ich ein doch recht teures 15-m-Kabel erwerbe - ob auf die Länge die Dämpfungsverluste mein Vorhaben vereiteln. Hat da jemand Erfahrung bzw. eine Empfehlung?

Oder ist für diesen Fall meine Idee mit zwei oder drei kürzeren Kabeln und entsprechenden Toslink-Kupplungen auch realisierbar? Nach meinem Verständnis sollte beides problemlos gehen... Bitte trotzdem um Aufklärung!

Gruss,

RealHendrik
Helmut
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 11. Mai 2004, 10:43
Auch Hallo
Warum machst denn keine Digital Verbindung über Coax Kabel?
Im Baumarkt 15 Meter 75 Ohm Antennenkabel kaufen.
Zwei Chinch Stecker hin.
Fertig ist der Lack.
Vv bx
Helmut
Master_J
Inventar
#3 erstellt: 11. Mai 2004, 11:06
Toslink ist nur bis 5 Meter spezifiziert.
Wobei bei mir auch 10 Meter vom PC zur Anlage einwandfrei funktionieren.

Gruss
Jochen
RealHendrik
Inventar
#4 erstellt: 11. Mai 2004, 11:11
Die Idee hatte ich auch schon. Aber der Grund ist ganz einfach: Weder DAT-Recorder noch Soundkarte verfügen über die nötigen Coax-Anschlüsse...

Gruss,

Hendrik Söngen
Albus
Inventar
#5 erstellt: 12. Mai 2004, 10:54
Tag,

was jetzt kommt wird nicht helfen?
Das Plastik-Toslink-Interface kommt auch mit Receivern vor, die auch bei Distanzen von 10 m noch einwandfrei funktionieren (so genannte bit-integrity). Man müßte herausfinden, was die eigenen Toslinks können, z.B. mit einem zunächst eher Einfachkabel. Geht das, dann sollte auch ein besseres Kabel die Verbindung realisieren. Die Leistungsfähigkeit der Sender/Empfänger prüft man bestens per Abzieh-Probe: 3 mm sollte man den Kontakt am Empfänger (vorsichtig) herausziehen können, ohne dass die Übertragung beeinträchtigt wird (z.B. läßt man Audio laufen und hört, ob ...).
Es heißt, bis 60 m ist auch die Platik-Toslink-Verbindung tauglich, tauscht man auf der Transmitter-Seite einige Widerstände.

Ich weiß, ahne es, es ist unnütz damit zu kommen.
Dann eben ausbauen und Glasfiber einbauen.

MfG
Albus
RealHendrik
Inventar
#6 erstellt: 13. Mai 2004, 07:58
Nö, das hilft schon. Mittlerweile habe ich mich auch aus anderen Quellen schlau(er) gemacht. Also: Toslink ist - unabhängig vom Kabel (also auch Kunststoff-LWL) - bis 10 Meter spezifiziert (und nicht bis fünf, wie hier jemand weismachen wollte). Aus Erfahrung mit anderen Systemen (ISDN-S0-Bus, SCSI-Bus) weiss ich, dass die Spezifikationen darauf hinweisen: "bis dahin geht das garantiert". Das heisst, es kann auch darüberhinaus einwandfrei funktionieren, wäre aber nicht sicher.

Ich werde mich jetzt mal mit ein paar preiswerteren LWL und eben den Toslink-Kupplungen auseinandersetzen und bin frohgemut, dass das auch funktioniert... Meldung folgt!

Danke erstmal an alle!

Gruss,

Hendrik Söngen
Master_J
Inventar
#7 erstellt: 13. Mai 2004, 08:45

Also: Toslink ist - unabhängig vom Kabel (also auch Kunststoff-LWL) - bis 10 Meter spezifiziert (und nicht bis fünf, wie hier jemand weismachen wollte).

Entschuldige, dass ich nicht allwissend bin und dennoch helfen wollte.

Hast Du mal die Quelle Deiner Infos?

Gruss
Jochen
RealHendrik
Inventar
#8 erstellt: 13. Mai 2004, 17:30
Allwissend ist hier niemand. WIe auch. (Also bitte nicht beleidigt sein ;-)))

Das mit der Toslink-Spezifikation steht m.W. irgendwo in den Sony-Unterlagen... müsste ich 'raussuchen. Ich behaupte aber jetzt mal kackfrech, dass "10 Meter" mit LWL auf digitaler Ebene problemlos zu machen sind. Und ich schätze, mit hochwertiger Glasfaser sogar noch einige 10 Meter mehr...

Gruss,

Hendrik
Master_J
Inventar
#9 erstellt: 14. Mai 2004, 08:24
Wie gesagt funktionieren bei mir ja 10m optisch.

Mit "richtiger" Glasfaser geht noch viel mehr, aber die typischen Consumer-Plastik-Lichtleiter leiden schon nach ein paar Metern unter Reflextionen und Wellenbeugungen, was dazu führt, dass die Rechtecke "abgerundet" werden.
Wann das kritisch/signalstörend wird, ist die andere Sache.
Hängt auch vom Empfänger ab.

Gruss
Jochen
Wenger
Neuling
#10 erstellt: 28. Mai 2004, 17:54
Hi,
ich habe mich in einem anderen Zusammenhang mit optischen Übertragungsmöglichkeiten von Daten mit einer im Hifi-Segment üblichen Technik beschäftigt. Ich habe festgestellt, dass das größte Problem die Dämpfung der pof ist. Allerdings ist Überbrückung von 10m mit Transmittern/Receivern wie den TOTX173 bzw. TORX173 von Toshiba, welche häufig verbaut werden, kein Problem. Ich habe auch Messungen mit eigens konfektionierten Leiten von 18m länge durchgeführt und keine Probleme festgestellt (mit normaler billig pof). Bei Überlängen ist aber auf eine "gerade Leitung" zu achten, also so wenig Kurven wie möglich, keine engen Radien...
Problematisch ist das Ein- bzw. Auskoppeln des Lichts an der Faser. Deswegen sollte die Anzahl der passiven Kupplungen so gering wie möglich sein. Um mehrere pof in reihe zu schalten, sollte man sich eventuell ein Repeater aus den oben genannten Bausteinen basteln. Mit der Beschaltung laut Datenblatt und einer 5V Versorgung läßt sich damit die Reichweite um einiges verlängern (pro Repeater 10m).
Mit diesem Trick kann man dann auch die billigen pof mit Toslink-Steckern von Reichelt verwenden (5m 4,40 Euro), die ich ebenfalls verwendet habe.
cr
Moderator
#11 erstellt: 28. Mai 2004, 18:16

Problematisch ist das Ein- bzw. Auskoppeln des Lichts an der Faser. Deswegen sollte die Anzahl der passiven Kupplungen so gering wie möglich sein.


Die häufigsten Fälle, wo es Kupplungen erfordert, sind die optischen Dreh-Umschalter. Hat jemand damit Probleme? Ist keine rhetorische Frage, sondern interessiert mich, da ich so was selbst verwende.
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