Geräte über Steckerleisten schalten ?

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ocean_zen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Okt 2016, 11:17
Hi,

aufgrund der Aufstellung meiner Geräte (Perreaux e2, Threshold FET9, Transrotor IRON, Parat C57, Audio GD -DAC) ergibt sich folgende Frage:

schadet es dem Netzteil des Threshold's wenn ich es über den Schalter der Steckdose (für alle Geräte HIFI & Licht ) bediene also nicht am Netzteil eigenen Schalter?

Wenn es nicht schadet gewinne ich Platz und habe auch ästhetische Vorteile ;-)

Klar das ich die Endstufe immer ein und ausschalten muss um die Lautsprecher zu schonen (JMR RECITAL )
Licht, CD und DAC Schalte ich eigentlich immer über den Button an der Steckerleiste !

Alles klar so weit?


Merci Sven
Slatibartfass
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2016, 11:28
Ein Netzteil kann nicht unterscheiden, ob ihm die Stromzuführ durch den Geräteschalter, oder einem vorgelagerten Steckdosen-Schalter entzogen wird, also an welcher Stelle der Stromkreislauf unterbrochen wurde.
Geräte, die einen shut down machen, also zunächst runter gefahren werden müssen, sollten weder am Netzschalter des Gerätes, noch an einem Steckdosenschalter einfach ausgeschaltet werden.

Slati
jororupp
Inventar
#3 erstellt: 20. Okt 2016, 12:47
Je nach dem, was die Geräte an der Steckerleiste in der Summe beim Einschalten an Strom ziehen, kann Dir die Sicherung herausfliegen. Das ist im Zweifelsfall dann einfach lästig...

Gruß

Jörg
ocean_zen
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Okt 2016, 12:52
@Slati: habe ich son ein Gerät? Ich denke nicht, aber bin nicht sicher.
@Jörg: ja das wäre lästig immer in den Keller zu rennen;-)
Slatibartfass
Inventar
#5 erstellt: 20. Okt 2016, 13:28

jororupp (Beitrag #3) schrieb:
Je nach dem, was die Geräte an der Steckerleiste in der Summe beim Einschalten an Strom ziehen, kann Dir die Sicherung herausfliegen.

So lange kein Schweißgenerator oder der eingeschaltete Herd mit Backoven mit dran hängt, sollte eine gängige 16A Sicherung mit Hifi-Equipment keine Probleme haben.

@ocean_zen
Ich kenne die Geräte nicht. Sieht aber nicht so aus, als wenn ein Computer ähnliches Gerät dabei ware, das erst runter gefahren werden muss. Ist aber erkennbar, wenn beim Ausschalten über die Fernbedienung das Gerät nicht sofort aus ist, sondern erst noch eine Zeit weiterläuft mit ggf. einer Anzeige wie "bitte warten..." etc..

Slati
ocean_zen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Okt 2016, 13:35
Hi Slati

mM nach ist der CD player das einzige "Computerähnliche Gerät, auch wenn ich eigentlich über den DAC höre, der läuft aber nicht erst hoch oder so
diese schalte ich bisher einfach über den Steckerleistenschalter aus
Nur um das fiese Ploppen, Knallen an den Boxen zu verhindern Schalte ich die Endstufe Später ein und früher aus als die anderen Geräte
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 20. Okt 2016, 13:40
wenn ich meine Endstufe per fernbedienbarer Steckdose einschalte, dann fliegt bei mehr als 10% aller Einschaltvorgänge die 16A Sicherung!
schalte ich dagegen die Vorstufe und die per 12V etwas verzögert die Endstufe, dann ist mir die Sicherung noch nie geflogen!

Einige Geräte können halt doch unterschieden, ob der Schalter betätigt wird oder der Strom extern ein/ausgeschaltet wird, bzw. macht der Schalter nicht 100% dasselbe.

Nichtsdestotrotz muss es sich schon um ziemlichen Schrott handeln, wenn der durch einen "externen Schalter" Schaden nehmen würde!
aber das kommt eben bei solch angeblichem High-End Geraffel gerne mal vor, keine seriöse Anlage knallt und ploppt wenn man die Endstufe als erstes einschaltet...
Slatibartfass
Inventar
#8 erstellt: 20. Okt 2016, 15:52
Bei meinem Verstärker schaltet die Endstufe immer verzögert ein, egal ob über den internen Netzschalter oder eine Steckdosenleiste geschaltet wird. Aber mein Sharp Optonica stammt auch von 1978. Da ging sowas offenbar noch.

Slati
jororupp
Inventar
#9 erstellt: 20. Okt 2016, 16:17

So lange kein Schweißgenerator oder der eingeschaltete Herd mit Backoven mit dran hängt, sollte eine gängige 16A Sicherung mit Hifi-Equipment keine Probleme haben.


Manchmal ist es eher die Hausinstallation, die verantwortlich für die Probleme ist. Wir haben mal in einem Haus gewohnt, in dem es pro Etage nur eine 16A-Sicherung gab. Da konnte dann schon der Staubsauger die Sicherung rausfliegen lassen...

Gruß

Jörg
Slatibartfass
Inventar
#10 erstellt: 20. Okt 2016, 16:37
Wie ich schrieb, wenn zuviel mit dran hängt, kann es Probleme geben.
Ich würde es erstmal ausprobieren. Wenn es eng werden sollte, auf weitere Scheckdosenleisten aufteilen und verzögert einschalten.

Ich habe meine Komponenten auch auf mehrere Leisten aufgeteilt. Nicht wegen der Gefahr der fliegenden Sicherung, sondern um die Last der Scheckdosenleiste in Grenzen zu halten, und weil ich sowieso nicht immer alle Geräte brauche, die dann erst bei Bedarf zugeschaltet werden.

Slati
cr
Moderator
#11 erstellt: 20. Okt 2016, 18:48
Mein 2-Kanalverstärker hat laut Manual 50A Einschaltstrom, der Vierkanalverstärker wird etwas darunterliegen, zudem hängt noch Frequenzweiche, CDP etc an derselben Leiste. Es passiert gar nichts.
elektronische 13A Sicherung, Abschaltcharakteristik findet man in der Wikipedia.
Es hängt vor allem vom zeitlichen Ablauf ab.
Wenn ich einen 1600W-Staubsauger an dieser Dose einschalte, wird das Licht kurz etwas dunkler, bei den Verstärkern merkt man gar nichts.
Daher ausnahmsweise: Probieren geht über Studieren


[Beitrag von cr am 20. Okt 2016, 18:49 bearbeitet]
Passat
Moderator
#12 erstellt: 25. Okt 2016, 15:24

Mickey_Mouse (Beitrag #7) schrieb:
keine seriöse Anlage knallt und ploppt wenn man die Endstufe als erstes einschaltet...


Das kommt auf die Geräte an.
Nimm mal einen alten Mission Cyrus 1 oder 2.
Das sind Vollverstärker ohne Relais am Ausgang.
Der Entwickler wollte den zusätzlichen Kontakt zwischen Endstufe und Lautsprecher nicht, das Relais ist also mit voller Absicht weggelassen worden.
Beim Einschalten ploppt es, beim Ausschalten gibts komische Geräusche von den sich entladenden Elkos in den Lautsprechern.

Das macht jeder andere Verstärker genauso, wenn man dessen Ausgangsrelais überbrücken würde.
Das dient also tatsächlich nur zur Unterdrückung dieser Störgeräusche.

Was das Fliegen der Sicherung angeht:
Wenn das bei einem Verstärker tatsächlich der Fall ist, dann fehlt dem schlicht eine Einschaltstrombegrenzung.
Kann man aber als externes Bauteil zwischen Gerät und Steckdose nachrüsten.

Grüße
Roman
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