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Z-Diode gegen Protector hilfreich?

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Swirly
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 25. Dez 2003, 19:16
Hi,

ich hab das Problem, dass ich in einem Saal mit relativ schwachen Lautsprechern alles raus holen muss was geht. Wenn ich an die Grenze gehe und ich einen Spike bekomme, dann reicht so ein Impuls aus um den Sony-Receiver der am Mischpult-Ausgang hängt abzuschießen. Der schaltet dann automatisch ab um die Lautsprecher zu schützen.

Da ich Elektroniker bin, mich jedoch so ziemlich am Ende der Welt befinde suche ich nun eine einfache Lösung für dieses Problem. Eine Lötausrüstung habe ich hier. Kleinmaterial kann ich mit etwas Glück in der nächsten Stadt gut 100Km weiter auftreiben.

Kann mir jemand sagen, ob ich mir vielleicht mit einer Z-Diode das Problem vom Hals schaffen kann? Oder gibt es eine andere Möglichkeit das Problem zu beseitigen? Kann man die Protect-Schaltung vielleicht etwas unempfindlicher reagieren lassen durch einen kleinen operativen Eingriff?

Ich bin für jeden sinnvollen Tip dankbar, denn ich bin genaugenommen in Sibirien und da sind derartige Infos nicht gerade leicht aufzutreiben. Also falls Euch was einfällt, bitte melden!

Danke!

Gruß Swirly

PS: Frohe Weihnachten!
Master_J
Inventar
#2 erstellt: 25. Dez 2003, 20:15
Wo willst Du die Z-Diode hinbauen?

Zwischen Puls und Minus pro Kanal, damit sie bei genügend Power kurzschliesst?

Oder in Reihe zur Box?

Schonmal über eine "Sofitte" nachgedacht?

Gruss
Jochen

P.S.: Der Verstärker schaltet schon zurecht ab
Zweck0r
Moderator
#3 erstellt: 25. Dez 2003, 22:06
Hi,

Z-Dioden am Ausgang schließen den Verstärker bei Überspannung praktisch kurz, dann schaltet er erst recht ab. Am Eingang clippen sie das Signal, was Verzerrungen verursacht und den Hochtöner gefährdet.

Du brauchst einen Limiter, den gibt es beim Studio- oder PA-Handel. Du kannst auch die Aussteuerungsautomatik eines alten Cassettenrecorders nachbauen und die Zeitkonstanten ändern.

Grüße,

Zweck
Swirly
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 26. Dez 2003, 06:54
Hi,

erst mal danke für die Infos!

Ich spiele aufgrund eines Feedback-Problems mit dem Gedanken mir folgendes Gerät hierher zu organisieren:

Behringer DSP1100P Feedback Destroyer:
http://www.behringer.com/02_products/prodindex.cfm?id=DSP1100P&lang=ger

Dieses Gerät will ich dann zwischen Mischpult und Verstärker hängen um Feebacks zu vermeiden.

Haben Geräte wie dieses zufällig einen Limiter inklusive?

Danke für die Infos!

Gruß Swirly
Zweck0r
Moderator
#5 erstellt: 26. Dez 2003, 19:44
Hi,

in der Feature-Liste steht leider nichts von Limiter.

Ein Limiter ist hier drin: http://www.behringer.com/02_products/prodindex.cfm?id=MIC100&lang=ger

Das Gerät hier ist auch ein Feedback Destroyer, aber ohne manuelle EQ-Funktion. Dafür ist ein einstellbarer Dynamikkompressor eingebaut, den kann man wie einen Limiter benutzen: http://www.behringer.com/02_products/prodindex.cfm?id=DSP110&lang=ger

Ich habe jetzt leider keinen Schaltplan griffbereit. Ich könnte aber den eines Cassettenrecorders mit Aussteuerungsautomatik raussuchen und den dann mailen.

Die reine Funktion ist so: eine Spitzenwertmessung am Ausgang wird mit einem Referenzwert verglichen. Bei zu hoher Lautstärke wird der Eingangspegel zurückgedreht mit einem elektronischen Einsteller (Spannungsteiler mit FET, mit einem Transistor oder 2 Dioden geht es auch). Die Zeitkonstanten (Reaktionszeit bei Übersteuerung und Regenerationszeit) kann man dann der Anwendung anpassen. Eine Aussteuerungsautomatik für Musik regelt träge wieder hoch, um die Dynamik nicht zu beeinflussen. Ein Limiter kappt nur den zu hohen Pegel und dreht dann sofort wieder auf.

Grüße,

Zweck
DB
Inventar
#6 erstellt: 26. Dez 2003, 21:30
@Swirly:

Laß den Receiver Receiver sein, für größere Dauerleistung ist der sicher nicht gedacht. Besorg Dir für den Anwendungsfall eine PA-Endstufe (evtl. mieten).

MfG

DB
zucker
Moderator
#7 erstellt: 28. Dez 2003, 18:41
@ swirly

willst du mit der Z diode die übersteuerung anzeigen?

das geht, du mußt allerdings wissen, bei welcher ausgangsspannung die endstufe anfängt zu verzerren.

+ leitung vom Ls > K Z-diode, A Z diode > 680R/2W und 270pF parallel, 680R und 270pF > zwei antiparallele LED (rt, gn) > A von einer Led, K von der anderen LED auf masse - fertig

sagen wir, deine endstufe fängt bei 50V~ ausgangsspannung an zu verzerren, dann nimmst du eine 47V Z diode 1,3W. (ZPY 47)

von den beiden LED gibt eine das signal an, die andere setzt bei übersteuerung, also bei überschreitung der Z - spannung, ein.
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