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Was bedeuten diese Angaben an den Anschluessen ?

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Boxtrot
Stammgast
#1 erstellt: 31. Dez 2003, 00:05
Hi

Bei meinem Yamaha AX-10 Vollverstaerker sind an den
Lautsprecheranschluessen (A + B) folgende Angaben:

A or B: 6 Ohm/Min. SPEAKER A+B : 12 Ohm/Min SPEAKER.

Da ich BiWiring machen moechte habe ich ein Kabel
(Mitten/Tiefton) an A und das Hochtonkabel an B

Waere es vieleicht besser beide an A anzuschliessen?
Haette ich dann mehr Leistung?

Boxtrot
Volkmar
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 31. Dez 2003, 00:07
Bi-Wiring ändert nichts an der Belastung des Verstärkers.
Dies wäre anders, wenn Du zwei verschiedene Boxenpaare an den Verstärke anschließt.
Boxtrot
Stammgast
#3 erstellt: 31. Dez 2003, 01:15
@ Volkmar

Danke. Dann kann ich den Anschluss als so belassen
Tief/Mitten Kabel an A und Hochtonkabel an B.

Koennte der Probeweise betrieb mit ausgeschaltetem A also
nuer Hochtoener schaedlich sein???

Gruesse Boxtrot
Volkmar
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Dez 2003, 10:22
Hallo,

an A und B verteilen ist nur praktisch, damit nicht alles in einen Ausgang muß. Es macht wie gesagt keinen Unterschied, da die Ausgänge ohnehin intern am selben Signal hängen.

Allerdings solltest Du dann sicherheitshalber immer beide Ausgänge eingeschaltet lassen.
Boxtrot
Stammgast
#5 erstellt: 31. Dez 2003, 12:20
Beide immer eingeschaltet aus Sicherheitsgruenden?

Koennte bei nur einem z.B. zu hohe Spannung an den Hochtoener gelagen?

Ich habe, wie schon in einem anderen Thread geposted ein Problem mit einem der Hochtoener. Der eine Lautschpreche klang seit geraumer Zeit leiser (dachte aber dies sei durch die Aufstellung bedingt)

Guten Rutsch ins neue Jahr

Boxtrot
Volkmar
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 31. Dez 2003, 13:29
Hallo,
wenn Du nur den Hochtöner mit dem Verstärker verbindest KÖNNTE das zu Problemen führen. Ich bin mir da nicht sicher, daher meine Vorsicht.
Boxtrot
Stammgast
#7 erstellt: 31. Dez 2003, 14:55
Dann sollte ich vorsichtig sein. Jetzt weis ich ja das der eine Hochtoener defekt ist (wohl seit sehr langem)

Kennt einer die Yamaha Verstaerker und kann genaueres sagen?

Was meint der Hersteller eigentlich genau mit diesen Angaben?

Gruesse Boxtrot
derdroX
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Dez 2003, 15:31
hi! also so wie ich das verstanden hab heisst das folgendes:

wenn du an A oder B ein Boxenpaar betreibst, dann müssen diese Boxen eine Mindestimpendanz von 6 Ohm besitzen.

Betreibst du an A und B Boxenpaare müssen beide jeweils mindestens 12 Ohm haben.

Glaub ich, weil auf meinem Marantz steht auch:

System 1: 4-16 Ohms
System 2: 4-16 Omhs
System 1+2: 8-16 Ohms


[Beitrag von derdroX am 31. Dez 2003, 15:32 bearbeitet]
Boxtrot
Stammgast
#9 erstellt: 01. Jan 2004, 19:22
Was bedeuted das denn wenn beide Boxenpaare 6 bzw 12 Ohm Minimum haben muessen?

Meine Boxen haben ja "nominal" 8 Ohm?

Gruesse

Boxtrot
Volkmar
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Jan 2004, 19:38
Hallo Boxtrot,
ich lese das so, daß Fall1: bei A oder B die LS mindestens 6 Ohm haben müssen (bei Dir der Fall) und Fall 2: bei zwei angeschlossenen Paaren in Summe mindestens 12 Ohm.

Da Du aber nur ein Paar anschließt (verteilt auf 2 Anschlüsse), gilt für Dich Fall 1. Die Belastung des Verstärkers ist immer dieselbe bei einem Paar angechlossener Boxen - egal ob nur an A oder nur an B oder verteilt.
hifi-privat
Inventar
#11 erstellt: 01. Jan 2004, 19:54

Was bedeuted das denn wenn beide Boxenpaare 6 bzw 12 Ohm Minimum haben muessen?

Meine Boxen haben ja "nominal" 8 Ohm?


Hi,

das bedeutet

1) Dass Du kein Problem hast, da Du 1 Boxenpaar betreibst und das hat 8 Ohm (wie Volkmar schon richtog anmerkte).

2) Dass bei Verwendung von zwei Boxenpaaren diese parallel angeschaltet werden, was die Impedanz halbiert. Daher müssen Sie dann die doppelte Impedanz aufweisen, damit man nicht unter die zulässige Grenze fällt. Das ganze ist völlig praxisfremd, denn mir sind eigentlich keine 12 Ohm Boxen bekannt. Die meisten hier am Markt befindlichen haben gar nur 4 Ohm, was normgerecht ein Impedanzminimum von 3,2 Ohm erlaubt.

In der Praxis wird der Amp auch mit 2 Paaren 8 Ohm oder sogar 4 Ohm Boxen funktionieren. Speziell bei hohen Lasten (also weit aufgedreht) kann es allerdings problematisch werden. Der Trick ist eigentlich, dass der Hersteller bei einem Defekt dann die Garantie verweigern wird (daher ist es ganz praktisch, wenn man schon mal gleich praxisferne Werte aufdruckt :D)
Boxtrot
Stammgast
#12 erstellt: 01. Jan 2004, 22:03
Aha, Danke Euch!

Interessant zu wissen.

Dies koennte auch erklaeren,wie Volkmar schon andeutete, dass eventuel mehr Leistung an die Hochtoener gelangt, wenn ich nur das HT Kabel aktiviert habe.

Sicherheitshalber werde ich das nicht mehr ausprobieren.

Warum muss ich aber eigentlich immer etwas Lauter aufdrehen als beim Singewireanschluss an A (Oelbach 6qm) ?

Die Unterschiede des Biwiring mit den Kimberkabel werden trozt kurzer Einspiezeit deutlich:

Weniger Bass und mehr Details

Gruesse

Boxtrot


[Beitrag von Boxtrot am 01. Jan 2004, 22:07 bearbeitet]
Volkmar
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 01. Jan 2004, 23:46
Hallo,

welche Kabel hast Du im Single-Wiring Betrieb und welche im Bi-Wiring Betrieb angeschlossen?
hifi-privat
Inventar
#14 erstellt: 02. Jan 2004, 00:09
Hi,

der Lautstärkeunterschied wird vermutlich im Amp entstehen, durch die Aufsplittung der Endstufe auf zwei Ausgänge (da sind dann ja schon ein paar zusätzliche Bauteile im Weg).
Im Normalfall verkabelt man Bi-Wiring nicht unbedingt über A+B, sondern friemelt die Kabel nur in die Anschlüsse von A.
Da sollte dann auch kein Lautstärkeunterschied auszumachen sein. Vermutlich aber auch kein Klangunterschied zu Singlewire.

Aber die Klangdiskussionen hatten wir schon an anderer Stelle
Volkmar
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Jan 2004, 00:14
Hallo AR,

sollte keinerlei Unterschiede machen ob alles an A oder an A+B. Intern liegt soweiso dasselbe Signal an. Wir reden ja nicht über 2 Verstärkerteile im Yamaha.
hifi-privat
Inventar
#16 erstellt: 02. Jan 2004, 00:21
Hi Volkmar,

es sind totsicher zusätzliche Bauteile im Signalweg. Womit werden die Ausgänge denn sonst geschaltet?
Ob das klanglich / Pegelrelevant ist, ist eine andere Sache. Erscheint mir aber plausibler als die Kabel (jedenfalls habe ich noch keinerlei Pegelunterschiede durch LS-Kabel feststellen können - wobei die Vergleich eh kaum möglich sind, da speziell bei Kabeln der direkte A/B Vergleich für mich privat nicht zu bewerkstelligen ist).
Volkmar
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Jan 2004, 00:24
Hallo,

also ich hatte das genauso bei mir an meinem Yamaha Verstärker. Es wat kein Pegelunterschied hörbar.
Boxtrot
Stammgast
#18 erstellt: 02. Jan 2004, 02:51
@ Volkmar

Vorher hatte ich Oehlbach 6qm 3m Singlewire, jetzt an A das Kimber 8TC (Tief/Mitten) und 4TC an B (HT).

Also mittlerweile hatte ich die Anlage viele Stunden am Laufen (Einbrennzeit)

Es gibt schwankende Pegel und Unterschiede im Klangcharakter. Wirklich !

Zeitweise sind die Kabel sehr praezise und umwerfend detailreich mit grossen Dynamikspruengen. Dann wiederum wird zeitweise der Klang "duenn" mit wenig Bass.

Diese Unterschiede am Anfang der Einbrennzeit sind auch von vielen anderen Nutzern in bemerkt worden, wie ich in US-Foren mitlerweile gelesen habe.

Ich moechte jetzt aber keine Diskussion hier ausloesen die eigentlich ins Voodoo Forum gehoert.

@ ar

Dumm, dass man mir die Kabelenden verzinnt hat und ich so nich beide (probeweise) nur an A anklemmen kann.

An B ist uebriegens ein Bauteil angeloetet.
Wiederstand oder Kondesator (leider keine Ahnung)

Gruesse Boxtrot
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