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Das richtige Kabel ?

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azeiher
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Mrz 2004, 19:36
Hallo,
Habe schon mal gehört das man anhand von Ausgangs- und Eingangsimpedanz des CD-Players und Verstärker das Chinch oder Koaxialkabel aussuchen soll. Stimmt das ? Und wenn ja wie funktionierts ?

Besten Dank im voraus

Viele Grüsse
Alexander
sound67
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Mrz 2004, 09:37
Schau mal in die Abteilung "Voodoo", da findest Du einiges zu dem Thema.

Gruß, Thomas
cr
Moderator
#3 erstellt: 03. Mrz 2004, 10:50
Ist meist nur bei längeren Kabeln relevant.
UweM
Moderator
#4 erstellt: 03. Mrz 2004, 11:24
Geräteausgangsimpedanz und Kabelkapazität bilden ein Tifpassfilter, d.h. hohe Frequenzen werden gedämpft. Es müssen aber schon sehr exotische Werte aufeinander treffen, damit sich das im Hörbereich bemerkbar macht.

Berechnen wir mal ein paar Grenzfrequenzen: Diese ist definiert als die Frequenz bei welcher der Pegel um 3dB abgesunken ist. Wobei eine Grenzfrequenz von z.B. 50kHz nicht bedeutet, dass der Pegel konstant von den Bässen bis zu dieser Ultraschallfrequenz um 3dB fällt, sondern der Verlauf ist über eine weite Strecke linear und knickt dann kurz vor dieser Frequenz in ein "Gefälle" ab.

Nehmen wir mal drei Quellengeräte: Einmal Top-Vorstufe / Player mit 10 Ohm Ausgangswiderstand, ein Gerät mit durchschnittlichen 500 Ohm (die Mehrheit) und eines mit sehr hohen 3000 Ohm (mancher CD-Player mit regelbarem Ausgang).

Dazu drei Kabel: eines mit "normalen" 100pF, ein Highendiges mit 300pF und ein besonders langes mit 1000pF. Aus den Kombinationen ergeben sich folgende Grenzfrequenzen:

10 Ohm:
bei 100pF 159MHz
bei 300pF 53Mhz
bei 1000pF 16MHz

500 Ohm:
bei 100pF 3,2MHz
bei 300pF 1,1Mhz
bei 1000pF 318kHz

3000 Ohm
bei 100pF 530kHz
bei 300pF 177khz
bei 1000pF 53kHz

Oder andersrum gerechnet: Wie hoch muss die Kapazität sein, um bei 500 Ohm eine Grenzfrequenz von <20kHz zu erhalten?Die Antwort lautet: ca. 16000pF, also bei einem 160m
langen "Normalkabel" oder einem 53m langen Highendkabel.


Grüße,

Uwe
azeiher
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Mrz 2004, 20:20
Danke für Eure Antworten. Wenn ich das richtig verstanden habe ist es völlig egal ob ich die Beipacktstrippen oder beispielsweise ein Kimber PBJ anschließe. Super schon wieder Geld gespart oder doch nicht ?!

Nochmals Danke

Viele Grüsse
Alexander
cr
Moderator
#6 erstellt: 03. Mrz 2004, 20:33

Wenn ich das richtig verstanden habe ist es völlig egal ob ich die Beipacktstrippen oder beispielsweise ein Kimber PBJ anschließe.

Säe nicht Zank und Hader!
Im Voodoo-Forum wird darüber mit oft harten Bandagen diskutiert
>> Suchfunktion
Killkill
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2004, 00:29
Nur aus Gründen der Vollständigkeit. Kabel wie das HMS "Gran Finale" haben einstellbare Parameter um exakt diese Wiederstände anzupassen...

Stefan
Herbert
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2004, 00:41
Oh Nein! .... selbst Digitalkabel klingen unterschiedlich: http://www.dienadel.de/lshop,showrub,1078357137-8874,d,1078357137-8874,1061913489,,,,.htm


PS: Die Nadel - Früher, in der Düsseldorfer Altstadt mal ein seriöser Laden!
kui64
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Mrz 2004, 13:10
Hi,
warum nicht einfach mal das Ohr entscheiden lassen und nicht den Rechenschieber.
Ich möchte nur empfehlen mal von einem namhaften Hersteller ein günstiges Kabel zu kaufen (evtl. einmalig an einem Testergebnis orientieren) und dann zu vergleichen. Wer keine Unterschiede hört kann glücklich sein und Geld sparen und für die anderen fängt dann das Hobby erst richtig an.
Gruss Kai-Uwe
UweM
Moderator
#10 erstellt: 05. Mrz 2004, 16:24

Hi,
warum nicht einfach mal das Ohr entscheiden lassen und nicht den Rechenschieber.
Ich möchte nur empfehlen mal von einem namhaften Hersteller ein günstiges Kabel zu kaufen (evtl. einmalig an einem Testergebnis orientieren) und dann zu vergleichen. Wer keine Unterschiede hört kann glücklich sein und Geld sparen und für die anderen fängt dann das Hobby erst richtig an.


Hallo,

es mag dir entgangen sein, dass genau das getan wurde. Ende Januar haben sich über zwanzig Leute aus dem Forum in München getroffen um einen Blindtest mit Kabeln zu machen.
Dabei wurde eine 3m lange Beipackstrippe billigster Art mit einem testgelobten 300 Euro Mogami (1m) verglichen und unter den gegebenen Umständen konnte keiner der Anwesenden die beiden sicher unterscheiden.
Ist hier im Forum nachzulesen.

Grüße,

Uwe
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